Deutschland
Anreise
Anreise mit dem Flugzeug
Deutschland wird von über 100 internationalen Luftverkehrsgesellschaften angeflogen. Allein die nationale Fluggesellschaft Lufthansa (LH) verbindet Deutschland mit mehr als 140 Städten weltweit.
Von Österreich: Lufthansa (LH), Eurowings (EW) und Austrian Airlines (OS) fliegen im Liniendienst deutsche Flughäfen an. Im Sommer fliegt Austrian Airlines (OS) u.a. von Wien nach Sylt. Condor (DE) fliegt ab Wien nach Frankfurt a.M.
Von der Schweiz: Lufthansa (LH), Eurowings (EW) und Swiss (LX) bieten Linienflüge von Zürich zu zahlreichen deutschen Zielen an.
Flugzeiten
Wien - Frankfurt: 1 Std. 25 Min. Zürich - Frankfurt: 1 Std.
Anreise mit dem Pkw
Ein erstklassiges Straßenverkehrsnetz verbindet Deutschland mit allen Nachbarstaaten.
Fernbus: Zahlreiche Reisebusunternehmen fahren regelmäßig in die Bundesrepublik. U.a. Flixbus fährt von Österreich und der Schweiz nach Deutschland.
Maut: Die Straßennutzung ist in Deutschland gebührenfrei.
Unterlagen: Der nationale Führerschein ist ausreichend.
Anreise mit der Bahn
Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und ihren europäischen Nachbarländern bestehen ausgezeichnete Bahnverbindungen.
Im Folgenden werden die wichtigsten Zugverbindungen aufgelistet:
Es gibt schnelle EuroCity- und InterCityExpress-Verbindungen der Deutschen Bahn im 1- oder 2-Stundentakt u.a. nach Amsterdam, Kopenhagen, Warschau, Prag, Brüssel, Paris, Budapest, Wien und Zürich.
Der französische Hochgeschwindigkeitszug TGV mit den Marken TGV inOui und TGV Ouigo bedient u.a. folgende Strecken: Stuttgart - Paris (Fahrtzeit: 3 Std. 40 Min.), Frankfurt - Paris (Fahrtzeit: 3 Std. 50 Min.), München - Paris (Fahrtzeit: 5 Std. 42 Min.), Frankfurt – Marseille (über Straßburg, Lyon, Avignon, Aix-en-Provence) (Fahrtzeit: 7 Std. 50 Min.).
ICE-Züge mit Neigetechnik (ICE T) fahren von Zürich nach München und Stuttgart sowie von Wien nach Frankfurt.
Der Rail Coaster der SBB verbindet Basel mit dem Bahnhof Ringsheim/Europapark.
Der österreichische Railjet verkehrt mehrmals täglich, der ICE-T einmal täglich zwischen Wien und München (Fahrtzeit: knapp 4 Std.). Der Railjet verbindet München außerdem täglich via Wien mit Budapest (Fahrtzeit: 7 ¼ Std.). Man erreicht mit ihm außerdem Stuttgart, Mannheim und Frankfurt.
Die Nachtzüge des Urlaubs-Express fahren u.a. ab München und ab Basel zum Ostseebad Binz sowie ab Hamburg nach Lörrach und nach München.
Die Nightjet-Nachtzüge verkehren u.a. zwischen Deutschland und Österreich sowie der Schweiz:
Eurostar-Hochgeschwindigkeitszüge fahren täglich von Köln und Aachen aus nach Lüttich, Brüssel und Paris. In Eurostar-Zügen gibt es Sonderangebote für Gruppen und fürs Wochenende. Kinder fahren bis zu einem Alter von 3 Jahren kostenlos.
Autoreisezüge
Autoreisezüge nach Hamburg fahren sowohl von Lörrach als auch von Verona aus.
Ein Autoreisezug der ÖBB verkehrt
- zwischen Wien und Hamburg, Düsseldorf und
- zwischen Innsbruck und Hamburg, Düsseldorf.
Bahnpässe
Fahrkarten und Ermäßigungen für Bahnreisen in Europa:
Im Folgenden sind die wichtigsten Spar-/Kombitickets und Sonderangebote für Bahnreisen von Deutschland in das europäische Ausland aufgelistet. Ausführliche Tarif-/Fahrplaninformationen sind von den DB-Infozentren erhältlich.
Interrail: Sämtliche Personen mit Wohnsitz in Europa können Interrail nutzen.
Der Interrail One Country Pass ist erhältlich für Reisen in rund 30 europäischen Ländern einschließlich Nordmazedonien und der Türkei und ist im jeweiligen Land an wahlweise 3, 4, 5, 6 oder 8 Tagen innerhalb 1 Monats gültig. Ermäßigungen gibt es für Jugendliche (12-27 Jahre) und Senioren (über 60 Jahre). Bis zu 2 Kinder (4-11 Jahre) fahren in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei.
Der Interrail Global Pass ermöglicht Reisen durch 33 Länder und wird mit unterschiedlichen Gültigkeitsdauern angeboten. Es können entweder 5 Tage aus 15 Tagen Gesamtgültigkeit oder 7, 10 oder 15 Tage aus 1 Monat gewählt werden. Möglich ist auch eine kontinuierliche Zeitdauer von 15 oder 22 Tagen sowie von 1, 2 oder 3 Monaten. Es gelten dieselben Ermäßigungen wie für den Interrail One Country Pass (s. oben).
RAILPLUS: Als Zusatz zur BahnCard, ermöglicht Railplus in bis zu 28 europäischen Ländern eine Ermäßigung von 25% auf den Flexpreis der Auslandsstrecke bei grenzüberschreitenden Bahnreisen, jedoch nicht im reinen Binnenverkehr des Reiselandes.
Sparpreis Europa: Die Bahn bietet mit Sparpreis Europa Tickets für Reisen in viele europäische Länder an.
Anreise mit dem Schiff
Die Donau verbindet Deutschland mit den Donau-Ländern. Regelmäßige Fährverbindungen nach Deutschland bieten die verschiedensten Schifffahrtslinien an.
Informationen erteilt der Verband der Fährschiffahrt & Fährtouristik e.V., Tel. 040 21 999 828.
Kreuzfahrtschiffe
Bodenseeschifffahrt: Romanshorn/Schweiz - Friedrichshafen; Bregenz/Österreich - Konstanz.
Color Line: Oslo/Norwegen - Kiel.
DFDS Seaways: Klaipeda/Litauen - Kiel.
Scandlines: Rødby/Dänemark - Puttgarden/Fehmarn; Gedser/Dänemark - Rostock; Trelleborg/Schweden - Rostock; Trelleborg/Schweden - Sassnitz/Rügen; Ventspils/Lettland - Rostock.
Stena Line: Göteborg/Schweden - Kiel.
TT-Line: Trelleborg/Schweden - Rostock; Trelleborg/Schweden - Travemünde.
Finnlines: Lübeck/Travemünde - Rostock - Gdynia/Polen - Helsinki/Finnland).
Vor Ort unterwegs
Unterwegs mit dem Flugzeug
Lufthansa (LH) ist die bekannteste innerdeutsche Fluggesellschaft. Eurowings (EW) und Condor (DE) verbinden zahlreiche deutsche Städte miteinander. Condor (DE) verbindet u.a. täglich Frankfurt und Düsseldorf miteinander.
Franconia Air Service verbindet Nürnberg u.a. mit Hamburg.
Im Sommer werden Verbindungen durch Bedarfsflugdienste mit festen Abflugzeiten nach Helgoland, Sylt und auf einige ostfriesische Inseln wie Usedom angeboten.
VistaJet (HH) bietet Privatflüge u.a. ab Hamburg nach Sylt.
In den Sommermonaten fliegt Eurowings (EW) von Stuttgart und Düsseldorf nach Sylt.
Darüber hinaus stehen auf Anforderung auch Taxiflugdienste zwischen allen Verkehrsflughäfen zur Verfügung.
Lufthansa fliegt u.a. ab Frankfurt und München nach Westerland (Sylt).
Unterwegs mit dem Auto/dem Bus
Deutschland verfügt über ein hochmodernes Autobahnnetz von über 12.000 km. Das Gesamtstraßennetz umfasst rund 630.000 km. Bleifreies Benzin ist an jeder Tankstelle erhältlich. Über 700 Raststätten, Tankstellen, Motels und Kioske sind entlang der Autobahnen 24 Std. geöffnet. In Deutschland besteht ein relativ dichtes Netz aus Ladestationen für E-Autos. Das Wasserstofftankstellen-Netz befindet sich im steten Ausbau, einen aktuellen Überblick über die Standorte bietet H2.Live.
Rechtsverkehr/Linksverkehr
rZustand der Straßen
Ein telefonischer Info-Service mit aktuellen Informationen zu Staus, Straßenzustand, Baustellen usw. steht unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 510 11 12 Montag bis Samstag von 8-20 Uhr zur Verfügung. Genaue Auskünfte über Tankstellen, Raststätten und Motels an den Autobahnen finden sich über die Autobahn Tank & Rast GmbH & Co.
Automobil-Clubs: Der Allgemeine Deutsche Automobil Club (ADAC) aus München und der Frankfurter Automobilclub von Deutschland (AvD) haben Informationsschalter an den wichtigsten Grenzübergängen sowie Geschäftsstellen und Vertretungen in allen größeren Städten. Mitgliedern angeschlossener ausländischer Automobil-Clubs wird technische Hilfe geleistet. Landkarten und Reiseführer können in den Büros der Organisationen erworben werden. Auch Schneeketten können gemietet werden.
Der ADAC-Reiseruf benachrichtigt Autofahrer in Notfällen mit Radiodurchsagen. Auf allen Sendern werden ganzjährig Straßenverkehrsberichte ausgestrahlt. Außerdem gibt es den Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) und den Auto Club Europa (ACE).
Autovermietung
Firmen wie Avis, Europa Service, Hertz, Sixt und Budget verleihen Kraftfahrzeuge für einen Mindestzeitraum von 24 Stunden. Buchungsbüros stehen an allen Flughäfen, in Städten und an zahlreichen Bahnhöfen zur Verfügung. Die Preise richten sich nach dem Wagentyp. In den größeren Städten kann man auch Wagen mit Chauffeur mieten. Auf Anfrage wird ein Wagen am Flughafen, Bahnhof oder Hotel bereit gestellt. Mehrere Fluggesellschaften (einschließlich Lufthansa) bieten »Fly & Drive« an.
Taxi
Taxis stehen überall zur Verfügung. Es werden Wartegebühren und andere Zuschläge verlangt. Alle Taxis haben Taxameter. Den Taxiruf erreicht man mobil deutschlandweit unter der Nummer 22456. Mehr Infos unter www.22456taxi.de.
Fahrrad
Fahrräder und Roller können bei zahlreichen Verleihfirmen angemietet werden.
Reisebus
Flixbus verbindet die deutschen Städte miteinander.
Vorschriften
Die Verkehrszeichen sind den internationalen Zeichen angepasst.
- Kinder unter 12 Jahren, bis zu einer Körpergröße von 150 cm, müssen mit geeigneten Kindersitzen (für größere Kinder i.d.R. Sitzerhöhung) gesichert werden.
- Anschnallpflicht besteht auf Vorder- und Rücksitz.
- Eine Warnweste muss im Auto mitgeführt werden.
- Die Benutzung eines handgehaltenen Mobil- oder Autotelefons ist während der Fahrt verboten; die Benutzung von Freisprecheinrichtungen dagegen erlaubt. Auch das Rauchen von e-Zigaretten ist am Steuer während des Fahrens verboten.
- An ausländischen Kraftfahrzeugen muss das Nationalitätszeichen des Heimatlandes angebracht sein.
- Es empfiehlt sich, stets für einen vollen Tank zu sorgen. Wer mit leerem Tank auf der Autobahn liegen bleibt, kann gebührenpflichtig abgeschleppt und bestraft werden.
- Warndreieck und Verbandskasten müssen mitgeführt werden.
- Promillegrenze: 0,5 ‰.
- THC-Grenzwert für das Autofahren bei Cannabiskonsum: 3,5 ng
- Promillegrenze für Fahranfänger: 0,0 ‰. (Es besteht ein Alkoholverbot während der zweijährigen Führerschein-Probezeit sowie bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres).
- Es herrscht eine situative Winterreifenpflicht, d.h., Sommerreifen sind bei winterlichen Straßenverhältnissen (Schneeglätte, Schneematsch, Reifglätte oder Glatteis) nicht gestattet. Die Winterreifenpflicht ist nicht an ein bestimmtes Anfangs- und Enddatum geknüpft. Nur Reifen mit dem "Alpine"-Symbol sind als Winterreifen zugelassen.
- Autofahrern wird empfohlen außerorts auch tagsüber mit Abblendlicht zu fahren.
- Motorräder müssen tagsüber mit Abblendlicht fahren.
Hinweis: Im Verbandskasten müssen zwei medizinische Schutzmasken mitgeführt werden.
- Für Motorradfahrer besteht Helmpflicht.
Höchstgeschwindigkeiten:
Innerhalb geschlossener Ortschaften: 50 km/h,
außerhalb geschlossener Ortschaften: 100 km/h;
Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen und Schnellstraßen:
130 km/h, jedoch kein generelles Tempolimit.
Für Pkw mit Anhänger (z.B. Wohnwagen) und für Wohnmobile (3,5-7,5 t) gilt auf Straßen und Autobahnen höchstens 80 km/h. Wer mit seinem Gespann schneller fahren möchte, benötigt eine Tempo-100-Zulassung.
Regionale Geschwindigkeitsbegrenzungen sind ausgeschildert.
Pannenhilfsdienst
Der Pannendienst des Allgemeinen Deutschen Automobil Clubs (ADAC) leistet in ganz Deutschland rund um die Uhr Hilfe.
Darüber hinaus helfen bei Pannen auch der Auto Club Europa (ACE) und der Allgemeine Deutsche Motorsportverband (ADMV).
Die ADAC-Pannenhilfe ist aus dem Festnetz bundesweit unter der gebührenpflichtigen Rufnummer 0180 222 22 22, für Mobilfunk ohne Vorwahl unter 22 22 22 erreichbar. Den ADAC-Notruf erreicht man unter Tel. 089 76 76 76. Der ADAC unterhält außerdem einen Hubschrauber-Notdienst, der über die 112 erreicht werden kann. Die Kosten werden i.d.R. von den Krankenversicherungen übernommen.
An Autobahnen stehen Notrufsäulen zur Verfügung. Bei Anrufen sollte ausdrücklich die »Straßenwachthilfe« verlangt werden. Für den Polizeinotruf und die Unfallrettung wählt man die Rufnummer 110 oder 112 (Feuerwehr).
Dokumentation
Ein ausländischer nationaler Führerschein ist in Deutschland uneingeschränkt und unbefristet gültig, wenn er in einem EU-Land oder in einem Mitgliedstaat des Europäischen Wirtschaftsraums ausgestellt wurde. Nationale Führerscheine aus den anderen Ländern sind befristet gültig und bedürfen eines Internationalen Führerscheins als Zusatzdokument, wenn sie nicht auf Deutsch ausgestellt sind. Deutschland erkennt Internationale Führerscheine von Ländern an, die das Wiener Straßenverkehrsübereinkommen von 1968 oder das Genfer Straßenverkehrsübereinkommen von 1949 unterzeichnet und ratifiziert haben. Liegt kein Internationaler Führerschein vor, wird eine Übersetzung des Führerscheins benötigt. Ausnahmen: Eine Übersetzung wird nie benötigt für Führerscheine u.a. aus der Schweiz, Andorra, San Marino, Neuseeland. Hinweis: Ausländische vorläufige Führerscheine werden nicht anerkannt.
Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt als Versicherungsnachweis das Autokennzeichen. Dennoch wird EU- und EFTA-Bürgern empfohlen, die internationale Versicherungskarte für den Kraftverkehr mitzunehmen, um bei eventuellen Schadensfällen in den Genuss des vollen Versicherungsschutzes zu kommen. Ansonsten gilt der gesetzlich vorgeschriebene minimale Haftpflicht-Versicherungsschutz. Außerdem kann die internationale Versicherungskarte für den Kraftverkehr die Unfallaufnahme erleichtern.
Unterwegs in der Stadt
Öffentliche Verkehrsmittel: In den Großstädten verkehren Straßen-, U- und S-Bahnen sowie Vorortzüge. Tages- und Sammelkarten können im Voraus gekauft werden. In vielen Großstädten kauft man die jeweils benötigten Fahrkarten vor dem Betreten des öffentlichen Verkehrsmittels an Automaten. Sehr viele öffentliche Verkehrsmittel sind schaffnerlos. Es gibt aber regelmäßige Fahrscheinkontrollen. Fahrgäste ohne gültige Fahrkarte müssen i.d.R. sofort eine Strafe bezahlen.
Pkw: Die Zentren zahlreicher Städte, wie u.a. von Berlin, Dortmund, Frankfurt am Main, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Stuttgart und Tübingen sind so genannte Umweltzonen. In die Umweltzonen dürfen nur Autos, die mit einer Plakette versehen sind, die signalisiert, dass das Auto einen bestimmten Ausstoß an Schad- und Feinstoffen nicht überschreitet. In Stuttgart besteht zudem ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge der Abgasnorm Euro 4 und älter.
Berlin
Das Berliner Nahverkehrssystem ist ausgezeichnet und umfasst ein ausgedehntes Buslinien- sowie U- und S-Bahnnetz, das durch die Regionalbahn der Deutschen Bahn AG, die Straßenbahn im Ostteil der Stadt sowie die Fährschiffe der Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) und die Ost-Berliner Stern- und Kreisschifffahrt (im Linienverkehr) ergänzt wird.
Mit der Tageskarte (bis 03.00 Uhr des folgenden Tages gültig) kann man beliebig viele Fahrten auf dem gesamten Buslinien-, U- und S-Bahnnetz sowie der BVG-Schiffslinie unternehmen. Ausgenommen sind die BVG-Ausflugsbuslinien.
Die WelcomeCard ist nach Entwertung 48 oder 72 Stunden bzw. 4, 5 oder 6 Tage lang gültig. Man kann in diesem Zeitraum beliebig viele Fahrten mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln im Tarifbereich Berlin unternehmen. Außerdem sind zahlreiche Rabattangebote für kulturelle, sportliche und touristische Attraktionen in Berlin und Potsdam enthalten.
Mit der CityTourCard können alle öffentlichen Nahverkehrsmittel im Tarifbereich Berlin AB genutzt werden. Darüber hinaus ermöglicht die Karte Rabatte von bis zu 30 % bei den Top 10 Sehenswürdigkeiten von Berlin. Die Karte gibt es in drei Varianten: Für 48 Stunden, 72 Stunden bzw. 4, 5 oder 6 Tage. Sie ist erhältlich bei Verkaufsschaltern und -automaten der BVG und S-Bahn Berlin.
Mit der Kleingruppenkarte der BVG können bis zu 5 Personen ab Entwertung bis 03.00 Uhr am Folgetag die öffentlichen Verkehrsmittel in den Tarifbereichen AB, BC oder ABC benutzen.
Mit den regulären Linienbussen 100 und 200 kann man eine Stadtrundfahrt vom Bahnhof Zoo durch die gesamte Innenstadt vorbei an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten bis zum Bezirk Prenzlauer Berg unternehmen.
Weitere Informationen an den Informationsstellen der BVG.
Vor Ort unterwegs mit der Bahn
Das Streckennetz der Deutschen Bahn umfasst ca. 34.000 km. Darunter fallen 2.300 km für den Hochgeschwindigkeitsverkehr. In Deutschland fahren Hochgeschwindigkeitszüge wie der ICE, Eurostar und der TGV InOui sowie der TGV Quigo. Der Sprinter fährt auf der Strecke Berlin-Stuttgart via Nürnberg 4 Std. 45 Min.
InterCityExpress-, InterCity-, EuroCity- und Nahverkehrslinien sind bezüglich Ankunfts- und Abfahrtszeiten weitgehend aufeinander abgestimmt. Durch das InterCity-Netz werden über 50 Städte mit InterCity-Zügen im Stundentakt bedient.
XXL-ICEs fahren auf der Strecke Hamburg - Bremen - Dortmund - Köln - Flughafen Frankfurt - Mannheim - Stuttgart - München. Und auf der Strecke Hamburg - Hannover - Kassel - Frankfurt a.M. - Mannheim - Karlsruhe und weiter in die Schweiz.
Die ICE-Sprinter verkehren nonstop, jeweils in beiden Richtungen, von Frankfurt nach Berlin, Hannover, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Stuttgart und von Hamburg nach Köln, Düsseldorf, Duisburg, Essen.
Die Nightjet-Nachtzüge sind u.a. auf folgenden Strecken unterwegs:
Amsterdam - Utrecht - Duisburg - Düsseldorf - Köln - Bonn - Koblenz - Mainz - Frankfurt - Nürnberg - Regensburg - Passau - Wels - Linz/Donau - St. Polten - Wien
Hamburg - Hannover - Göttingen - Würzburg - Nürnberg - Augsburg - München - Rosenheim - Kufstein - Worgl - Jenbach - Innsbruck
Train4you betreibt den Urlaubs-Express-Autoreisezug auf der Strecke Hamburg - München.
Der BahnTouristikExpress-Autoreisezug bedient die Strecke Hamburg - Lörrach.
FlixTrain verbindet weit über 200 Städte miteinander, darunter u.a. Hamburg mit Berlin, Hamburg mit Flensburg/Lübeck/Kiel sowie Stuttgart mit Frankfurt. Außerdem fährt der FlixTrain ab Hamburg via Berlin nach Leipzig sowie ab Aachen nach Dresden. In Süddeutschland werden inzwischen auch Ulm, Tübingen und Kaiserslautern bedient. Der FlixTrain verbindet Berlin mit Basel u.a. via Karlsruhe, Baden-Baden und Freiburg. FlixTrain bietet Kombitickets an, in denen Teilstrecken von regionalen Kooperationspartnern enthalten sind.
Nord- und Ostseeküste: Im Sommer fahren IC-Züge aus dem Westen, Süden und Osten Deutschlands zu den Nordseeinseln Föhr und Amrum.
Von München, Nürnberg, Leipzig und Berlin bestehen ICE-Verbindungen zum Ostseebad Binz.
Von München nach Westerland (Sylt).
Von Frankfurt a.M. nach Norddeich Mole.
Von Dresden via Berlin nach Binz auf Rügen.
Aus Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Berlin, München und Hamburg gibt es IC-Verbindungen nach Züssow, wo es Anschluss an die Usedomer Bäderbahn gibt.
Nach Burg auf Fehmarn besteht eine Verbindung mit dem IC-Zug ab Köln, Dortmund und Bremen.
Ganzjährig gibt es IC-Verbindungen auf der Strecke Dresden - Berlin - Rostock.
Außerdem gibt es die IC-Linie Köln–Norddeich Mole (Fähre nach Norderney und Juist) oder nach Emden Außenhafen zum Fähranleger nach Borkum.
Das Rail & Fly Ticket wird von einer Vielzahl von Fluglinien bzw. Reiseveranstaltern angeboten und beinhaltet die Bahnreise zum/vom jeweiligen Flughafen.
Verpflegung: Alle ICE-/EC-/IC-Züge und viele Schnellzüge im innerdeutschen und internationalen Fernverkehr bieten Zugrestaurants, Buffetwagen oder eine fahrbare Minibar.
Schlafwagen: Viele Schlafwagen im internationalen Verkehr sind mit Duschen und Klimaanlagen ausgestattet. Bettplatzreservierungen sollte man im Voraus vornehmen. Einige Züge haben Liegewagen. Bei der Sitzplatzreservierung in EC-, IC- und ICE-Zügen sollte man angeben, ob man im Großraum- oder Abteilwagen sitzen möchte.
In ICEs stehen Kleinkinderabteile mit Spielzeug und Wickeltischen zur Verfügung (Reservierung im Voraus bei der Buchung möglich).
Fahrradmitnahme ist in IC-, EC-Zügen und in ausgewählten ICE-Zügen möglich. Man benötigt pro Rad eine Fahrradkarte und eine Stellplatzreservierung. Stellplätze müssen spätestens einen Tag vor Fahrtantritt reserviert werden.
Fahrradverleih: Die Räder von 'Call a Bike' stehen rund um die Uhr in zahlreichen Städten bereit. Um sie zu nutzen, meldet man sich einmalig unter www.callabike.de an einem Terminal oder mit der Call a Bike-App kostenlos als Kunde an.
An allen ICE-Halten und in vielen weiteren Städten stehen Mietwagen am Bahnhof bereit. In vielen Städten sind Autovermieter mit einer eigenen Mietwagenstation direkt am Bahnhof vertreten oder das DB-Reisezentrum bietet einen Mietwagenservice an.
Bergbahnen: In den bekanntesten Bergregionen kann man mit Drahtseilbahnen, Sesselliften oder Zahnradbahnen fahren.
Nordseeinseln: Die DB bietet auch eine Verbindung auf die autofreie Nordseeinsel Wangerooge. Für die Überfahrt stehen von der DB betriebene Fähren zur Verfügung.
Bahnpässe
Im Folgenden sind die wichtigsten Tarifangebote und Spartickets für den innerdeutschen Bahnverkehr aufgelistet.
BahnCard: Es gibt drei verschiedene BahnCard Angebote: die BahnCard 25 bietet 25% Rabatt auf den Normalpreis, die BahnCard 50 bietet 50% Rabatt und die BahnCard 100 erlaubt die beliebige Nutzung aller DB-Züge. Die BahnCards 25 und 50 sind nur digital über die DB Navigator-App erhältlich. Weitere Informationen über die BahnCard Angebote sind bei der gebührenpflichtigen Hotline der DB (Tel. 0180 699 66 33, rund um die Uhr) erhältlich.
Mit dem Quer-durchs-Land-Ticket können Einzelreisende und mit Aufschlag bis zu vier weitere Personen durch ganz Deutschland reisen und dabei beliebig oft die Fahrt unterbrechen und umsteigen. Gültig ist das Angebot jeweils einen Tag lang von 09.00-03.00 Uhr des Folgetags für beliebig viele Fahrten in der 2. Klasse in allen Regionalzügen und S-Bahnen der DB sowie anderer teilnehmender Bahnen. An bundeseinheitlichen Feiertagen beginnt die Gültigkeit schon ab 00.00 Uhr.
Gruppe&Spar: Im Nahverkehr für Gruppen ab 6 Personen. Man erhält 50% Rabatt auf den Flexpreis. Die Fahrkarten sind für Gruppen bis 20 Personen am Automaten erhältlich. Eine Sitzplatzreservierung ist nicht möglich.
Länder-Ticket (z.B. Baden-Württemberg-, Bayern- oder Sachsen-Ticket): gilt für bis zu 5 gemeinsam reisende Personen einen Tag lang in Nahverkehrszügen der DB (IRE, RE, RB und S-Bahn) und der teilnehmenden nichtbundeseigenen Eisenbahnen. Häufig gelten die Länder-Tickets auch in Bussen und Bahnen der Verkehrsverbünde innerhalb eines Bundeslandes und oft sogar in angrenzenden Regionen im Nahverkehr. Länder-Tickets gelten Mo-Fr von 09.00-03.00 Uhr des Folgetages (an Feiertagen ganztägig), sowie samstags oder sonntags von 00.00-03.00 Uhr des Folgetages.
Ausführliche Informationen über Sparpreise sowie Kombi-/Familien-/Vielreisenden-/Gruppentickets sind bei den DB-Infozentren an den Bahnhöfen und auf der Website der Deutschen Bahn erhältlich.
Der Interrail One Country Pass ist auch in Deutschland gültig und zwar an wahlweise 3, 4, 5, 6 oder 8 Tagen innerhalb 1 Monats. Ermäßigungen gibt es für Jugendliche (12-27 Jahre) und Senioren (über 60 Jahre). Bis zu 2 Kinder (4-11 Jahre) fahren in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei.
Mit dem Interrail Global Pass kann u.a. auch Deutschland bereist werden. Es gelten dieselben Ermäßigungen wie beim Interrail One Country Pass (s. oben).
Anmerkung zur Bahnreise
Die folgenden eventuellen Sanierungsarbeiten der Deutschen Bahn müssen ggf. in die Reiseplanung miteinbezogen werden:
- 2026: Sanierung der Strecken Köln-Hagen, Hamburg-Hannover, Troisdorf bei Bonn-Wiesbaden sowie Nürnberg-Regensburg-Passau
- 2027: Sanierung der Strecken München-Rosenheim-Salzburg, Berlin-Lehrte bei Hannover sowie Köln-Düsseldorf-Dortmund-Hamm
- 2028: Sanierung der Strecken Hamburg-Bremen, Hamburg-Lübeck, Uelzen-Stendal, Stendal-Magdeburg sowie Hürth bei Köln-Mainz
- 2029: Sanierung der Strecken Köln-Aachen, Forbach bei Saarbrücken-Ludwigshafen sowie Fulda-Hanau
- 2030: Sanierung der Strecken Recklinghausen-Münster-Bremen, Ulm-Augsburg sowie Mannheim-Karlsruhe
Detaillierte Informationen über Strecken, Fahrpläne, Fahrpreise und Ermäßigungen erteilen Reisebüros sowie die Fremdenverkehrsämter.
Bestimmungen bei der Bahn:
In den Zügen der Deutschen Bahn werden keine Debit-Karten akzeptiert. Wer eine Fahrkarte (nach)lösen muss, kann nur bar oder mit Kreditkarte bezahlen.
Kunden erhalten bei Verspätungen auf Fernreisen von mindestens 60 Minuten 25 % des Fahrpreises zurück. Bei Verspätungen von zwei Stunden oder mehr werden 50 % des Fahrpreises erstattet.
Unterwegs mit dem Schiff
Schiffsverkehr auf Flüssen, Seen und an der Küste im Linienverkehr:
(a) auf Donau, Elbe, Main, Mosel, Neckar, Oder, Rhein, Saale und Weser;
(b) von den Ostseehäfen aus entlang der Ostseeküste und zu den Ostseeinseln;
(c) Seebäderdienst von Bremerhaven, Cuxhaven, Hamburg, Wilhelmshaven und weiteren Orten an der Nordseeküste zu den Friesischen Inseln und nach Helgoland;
(d) auf dem Ammersee, Bodensee, Chiemsee, Königssee, Rursee, Starnberger See sowie auf dem Wannsee und dem Müggelsee in Berlin.
Der Fährdienst WattnExpress verbindet die ostfriesische Insel Spiekeroog unabhängig von den Gezeiten mit dem Festland ab Neuharlingersiel.
Die Schnellfähre Watt Sprinter fährt ab Harlesiel mehrmals täglich zur ostfriesischen Insel Wangerooge (Fahrtdauer: 50 Minuten).
Autofähren verkehren regelmäßig zwischen verschiedenen Häfen der Ostseeküste im In- und Ausland. Zusätzlich werden Sonderfahrten auf allen befahrbaren Wasserwegen angeboten.
Die Köln-Düsseldorfer bietet verschiedene Schiffstouren auf Rhein, Main und Mosel an.
Die Stern- und Kreisschifffahrt GmbH und die Reederei Riedel GmbH bieten in und um Berlin Linien- sowie Ausflugsfahrten an.
Die Sächsische Dampfschifffahrt GmbH bietet Dampferfahrten auf der Elbe. Schaufelradschiffe von CroisiEurope fahren auf der Elbe von von Berlin über Potsdam, Magdeburg, Wittenberg, Meißen, Dresden und Leitmeritz nach Prag.
Mit dem Neckar-Käpt'n der Berta Epple GmbH geht es auf den Neckar und mit der Flotte Weser GmbH auf die Weser.
Wer zu Schiff die Donau erkunden möchte, wendet sich an die Donauschifffahrt Wurm & Noé.
Lüftner Cruises bietet verschiedene Kreuzfahrten auf Rhein, Main, Mosel und Donau an sowie Themen- und Winterkreuzfahrten auf der Donau und dem Rhein.
Die Vereinigte Schifffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein (VSU), die Bodensee Schiffsbetriebe GmbH (BSB) und die Schweizerische Bodensee Schifffahrtsgesellschaft AG bieten mit einer Flotte von rund 40 Schiffen im Sommer einen Linienschiffsverkehr, Sonder- und Ausflugsfahrten und einen Autofährverkehr in die Schweiz und nach Österreich an.
Reisewarnung
Überblick
Quelle: Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Link: https://www.auswaertiges-amt.de/
Gesundheitsvorsorge
Übersicht
Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die Behandlung erfolgt gegen Vorlage der EHIC. Diese regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger. Rezeptpflichtige Medikamente und Krankenhausbehandlungen müssen bezahlt werden.
In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Es wird deshalb empfohlen für die Dauer des Aufenthalts eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.
In Notfällen kann der Polizeinotruf (110) und die Unfallrettung (112) angerufen werden. Es gibt in jeder Stadt auch einen ärztlichen Notdienst, der nachts und an Wochenenden hilft. Die jeweilige Telefonnummer kann man dem örtlichen Telefonbuch entnehmen.
Apotheken sind Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr, Sa 09.00-12.00 Uhr geöffnet. An jeder Apotheke befindet sich ein Hinweis über Nacht- und Sonntagsdienst von Ärzten und Apothekern.
350 anerkannte Heilbäder und Kurorte bieten modernste Therapieeinrichtungen sowie zahlreiche Unterhaltungs- und Sportmöglichkeiten zur Entspannung und Erholung an. Informationen von der DZT (s. Adressen) oder vom Deutschen Heilbäderverband e. V., Schumannstraße 111, D-53113 Bonn. Tel: (0228) 20 12 00.
Anmerkungen Impfungen
[1] Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird landesweit (außer in Hamburg, Berlin und Bremen) und hauptsächlich von März bis Oktober durch Zecken übertragen. Besonders betroffen sind Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Teile von Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Bei beruflicher Tätigkeit oder Freizeitaktivitäten mit möglicher Zeckenexposition in endemischen Gebieten ist eine Schutzimpfung gegen FSME zu empfehlen.
[2] Hepatitis B kommt vor. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
[3] Eine Impfung gegen Meningokokken-Meningitis A,B,C,W,Y wird für Säuglinge sowie für Kinder im Alter von zwölf bis 14 Jahren empfohlen. Die Impfung kann bis zum Alter von 24 Jahren nachgeholt werden.
Andere Risiken
Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Meningokokken A, C, W und Y, Röteln, Pneumokokken (Säuglinge unter 2 Jahren und Senioren ab 60 Jahren), Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.
Landesweit besteht von März bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Am höchsten ist das Übertragungsrisiko im Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen.
Deutschland gilt terrestrisch tollwutfrei.
Impfungen
Geld
Währung
1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1, 2 und 5* Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents. * Die deutsche 5-Euro-Münze ist nur in Deutschland als Zahlungsmittel gültig. Der 500 Euro-Geldschein wird seit dem 1. Januar 2019 nicht mehr gedruckt, 500 Euroscheine im Umlauf bleiben gesetzliches Zahlungsmittel.
Kreditkarten
Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Geldautomaten
Öffnungszeiten der Bank
Mo-Fr 08.30-13.00 und 14.00/14.30-16.00 Uhr, Do bis 17.30 Uhr in größeren Städten. Zentralen sind meist durchgehend geöffnet.
Devisenbestimmungen
Für Reisende innerhalb der EU (Ein- und Ausreise nach / aus Deutschland): Zahlungsmittel ab 10.000 Euro müssen mündlich deklariert werden.
Für Reisende innerhalb und von außerhalb der EU bestehen keine Beschränkungen für die Einfuhr oder Ausfuhr von Landes- und Fremdwährungen, aber es besteht Deklarationspflicht von Geldmitteln ab einem Gegenwert von 10.000 € (zu Geldmitteln zählen neben Bargeld auch Reiseschecks, Sparbücher, andere Währungen, auf Dritte ausgestellte Schecks, der tatsächliche Wert von Edelmetallen wie Gold, Silber und Platin (Goldmünzen mit einem Goldgehalt von mindestens 90 Prozent, ungemünztes Gold in Form von Barren, Nuggets oder Klumpen mit einem Goldgehalt von mindestens 99,5 Prozent), Edelsteine (aber nicht Schmuck)).
Währungen
Öffentliche Feiertage
Anmerkung
[1] Nur in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Bayern;
[2] nur in Baden-Württemberg, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und katholischen Gegenden Sachsens und Thüringens;
[3] nur im Saarland und in katholischen Gegenden Bayerns;
[4] in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt und in überwiegend evangelischen Gemeinden Thüringens;
[5] nur in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Bayern und überwiegend katholischen Gemeinden Thüringens;
[6] nur in Sachsen.
Liste der gesetzlichen Feiertage
Zollfrei Einkaufen
Überblick
Folgende Artikel können (bei Einreise aus Nicht-EU-Ländern) zollfrei nach Deutschland von Personen, die mindestens 17 Jahre alt sind, eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
1 l Spirituosen mit einem Alkoholgehalt über 22% oder 2 l Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von höchstens 22% oder Schaumwein;
4 l Tafelwein;
16 l Bier;
Geschenke/sonstige Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 € (Flug- und Seereisen) bzw. 300 € (Reisen mit der Bahn/dem Auto); Kinder unter 15 Jahren generell 175 €.
Tabakwaren und Alkohol dürfen nur von Personen ab 17 Jahren abgabenfrei eingeführt werden.
Eingeführter Wein, der den Alkoholgehalt überschreitet, wird mit 19 % besteuert.
Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.
Verbotene Importe
Die Ein-, Durch- und Ausfuhr von illegalen Drogen ist verboten.
Es besteht ein Einfuhrverbot u.a. für die folgenden Waren aus der Russischen Föderation in die EU: Diamanten, Gold, Schmuck, Zigaretten, Kosmetikartikel, Meeresfrüchte (z.B. Kaviar), Spirituosen (z.B. Vodka), Schuhe, Kleidung und Smartwatches.
Für lebendes Geflügel, Fleisch und Fleischerzeugnisse besteht im Reiseverkehr ein generelles Einfuhrverbot aus Drittländern (ausgenommen aus den Färöer, Grönland, Island, Liechtenstein und der Schweiz).
Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
Importbeschränkungen
Die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Waffen und Munition ist nur unter strengen gesetzlichen Auflagen zulässig. Wegen des Artenschutzes gelten für die Ein-, Durch- und Ausfuhr von zahlreichen Tier- und Pflanzenarten ebenfalls strenge Bestimmungen.
Importbestimmungen
Reisende, die von außerhalb der Europäischen Union u. a. Fleisch- und Milcherzeugnisse in die EU einführen, müssen diese anmelden. Die Regelung gilt nicht für die Einfuhr von tierischen Produkten aus den EU-Staaten sowie aus Andorra, Liechtenstein, Norwegen, San Marino und der Schweiz. Wer diese Produkte nicht anmeldet, muss mit Geldstrafen oder strafrechtlicher Ahndung rechnen.
Import/Export in die EU
Der Warenverkehr innerhalb der EU ist für Reisende unbeschränkt, sofern die Waren für den persönlichen Bedarf und nicht für den Weiterverkauf bestimmt sind. Außerdem dürfen die Waren nicht in Duty-free-Shops gekauft worden sein. Über den persönlichen Eigenbedarf kann von den Reisenden ein Nachweis verlangt werden. Die Mitgliedstaaten haben das Recht, Verbrauchsteuern auf Spirituosen oder Tabakwaren zu erheben, wenn diese Produkte nicht für den Eigenbedarf bestimmt sind.
Als persönlicher Bedarf gelten folgende Höchstmengen:
800 Zigaretten (Personen ab 17 J.),
400 Zigarillos (Personen ab 17 J.);
200 Zigarren (Personen ab 17 J.);
1 kg Tabak (Personen ab 17 J.);
800 Stück erhitzter Tabak (Rauchportionen);
1 l / höchstens 10 Kleinverkaufspackungen Substitute für Tabakwaren (z.B. Liquids für E-Zigaretten);
10 Liter hochprozentige Alkoholika (Personen ab 17 J.);
10 Liter alkoholhaltige Süßgetränge (Personen ab 17 J.);
20 Liter Zwischenerzeugnisse (z. B. Likörwein, Wermutwein) (Personen ab 17 J.);
60 Liter Schaumwein (Personen ab 17 J.);
110 Liter Bier (Personen ab 17 J.);
10 kg Kaffee und
10 kg kaffeehaltige Waren.
Parfüms und Eau de Toilette: Keine Beschränkungen, wenn nachgewiesen werden kann, dass die Menge für den persönlichen Verbrauch bestimmt ist.
Arzneimittel: Dem persönlichen Bedarf während der Reise entsprechende Menge.
Andere Waren: Der Warenverkehr innerhalb der EU ist für Reisende unbeschränkt. Ausgenommen davon sind jedoch Goldlegierungen und Goldplattierungen in unbearbeitetem Zustand oder als Halbzeug (Halbfabrikat) und Treibstoff. Kraftstoff darf nur mineralölsteuerfrei aus einem EG-Mitgliedstaat eingeführt werden, wenn er sich im Tank des Fahrzeuges oder in einem mitgeführten Reservebehälter befindet. Dabei wird eine Kraftstoffmenge von bis zu 10 Litern im Reservebehälter nicht beanstandet.
Wenn darüber hinausgehende Mengen dieser Waren mitgeführt werden, wäre z. B. eine Hochzeit ein Ereignis, mit dem sich ein Großeinkauf begründen ließe.
Anmerkung: Allerdings gibt es bestimmte Ausnahmen von der Regelung des unbeschränkten Warenverkehrs. Sie betreffen insbesondere den Neufahrzeugkauf und Einkäufe zu gewerblichen Zwecken. (Nähere Informationen hinsichtlich Steuern für Kraftfahrzeuge stehen im Leitfaden „Kauf von Waren und Dienstleistungen im Binnenmarkt“ der Europäischen Kommission.)
EU
Der Duty-free-Verkauf auf Flug- und Schiffshäfen wurde für Reisen innerhalb der EU abgeschafft. Nur noch Reisende, die die EU verlassen, können im Duty-free-Shop billig einkaufen. Bei der Einfuhr von Waren in ein EU-Land, die in Duty-free-Shops in einem anderen EU-Land gekauft wurden, gelten dieselben Reisefreimengen und derselbe Reisefreibetrag wie bei der Einreise aus nicht EU-Ländern.
Kommunikation
Telefon
Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 0049 und die Vorwahl für Berlin 30.
Es gibt in Deutschland keine Telefonzellen mehr. In Städten sind internationale Anrufe auch von Telefon-Cafés möglich. Für günstige Gespräche ins Ausland gibt es Pre-paid-Karten, die in Zeitungsläden und am Kiosk erhältlich sind.
Mobiltelefon
4G- und 5G-Mobilfunknetz. Die wichtigsten Mobilfunkgesellschaften umfassen u.a. Deutsche Telekom, o2 und Vodafone. Roaming-Abkommen mit internationalen Mobilfunkgesellschaften bestehen. Das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom deckt 92 % der Landesfläche von Deutschland ab. Im ländlichen Raum bestehen regional noch Funklöcher.
Auslandsroaming ist innerhalb der EU zum regulären Heimattarif des jeweiligen Anbieters nutzbar. Roaming-Gebühren wurden innerhalb der EU Mitte 2017 abgeschafft.
Internet
WLAN steht in Deutschland an den meisten Bahnhöfen, in den Zügen, an öffentlichen Plätzen in den Großstädten wie in Hotels, Restaurants, Cafés, in Bibliotheken und in der Nähe von Sehenswürdigkeiten sowie an den Flughäfen kostenlos zur Verfügung.
Allein die Deutsche Telekom bietet die Nutzung von über 10.000 HotSpots an.
Post
Die Zustellung von Briefen beträgt ein bis drei Tage, manchmal vier Tage. Briefmarken bekommt man in Postämtern, in Hotels, in DHL-Shops und online zum Selbstdrucken. In Ferienregionen sind sie oft auch in Souvenirgeschäften und an Kiosken erhältlich. Postämter öffnen Mo-Fr 08.00-18.00 Uhr und Sa 08.00-12.00 Uhr. Kleinere Postämter sind oft über Mittag geschlossen.
Unterkunft
Hotels
Das Hotelangebot ist äußerst umfangreich und reicht von einfachen Unterkünften bis zu Luxushotels. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) überwacht die Klassifizierung der Hotels. Die Vergabe von ein bis fünf Sternen erfolgt nach festgelegten Kriterien in Bereichen wie Rezeption & Service, Zimmer, Gastronomie, Veranstaltungsbereich, Freizeit sowie Qualitäts- und Onlineaktivitäten bzw. Digitalisierung. In Deutschland gibt es etwa 8.000 klassifizierte Hotelbetriebe, die über die Hotel-Suche von Hotelstars.eu gefunden werden können.
Die Auszeichnung "Superior" erhalten Spitzenbetriebe, die die erforderliche Mindestpunktzahl ihrer Kategorie deutlich überschritten haben. Ein "Hotel garni" verfügt über kein Restaurant und bietet in der Regel neben der Beherbergung lediglich Frühstück, Getränke und mitunter Snacks an.
Bei der Hotelauswahl spielt die gewünschte Art der Verpflegung oft eine große Rolle: Nur Übernachtung, mit Frühstück, Halbpension, Vollpension oder All Inclusive.
Hotelkooperationen und örtliche Fremdenverkehrsverbände veröffentlichen eigene Hotel- und Unterkunftsverzeichnisse. Einige Hotels sind in Burgen, Schlössern und Klöstern untergebracht. Für den Familienurlaub stehen Familienhotels und Landgasthäuser zur Verfügung, die oft preiswerte Halb- oder Vollpension anbieten. Zahlreiche Familienhotels haben auch All-Inclusive-Angebote sowie gute Freizeit-, Sport- und Fitnesseinrichtungen ebenso wie Saunen, Schwimmbäder und viele Wellness-Einrichtungen.
Zurzeit erheben 30 Kommunen in Deutschland eine Bettensteuer pro Person und Übernachtung in Höhe von 5 Prozent des Übernachtungspreises, darunter u.a. Berlin (7,5 Prozent), Dortmund (7,5 Prozent), Düsseldorf, Bremen, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig und Potsdam. Geschäftsleute müssen die Bettensteuer nicht entrichten.
Camping
Rund 3000 Campingplätze und Zeltmöglichkeiten stehen in ganz Deutschland zur Verfügung. Sie sind normalerweise von April bis Oktober geöffnet, in den Skigebieten stehen darüber hinaus ungefähr 400 Wintercampingplätze zur Verfügung. Wer außerhalb der ausgewiesenen Zeltplätze campen will, muss die Genehmigung des Eigentümers und/oder der örtlichen Polizeibehörde einholen.
Der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland e.V. gibt jährlich den DDC-Campingführer Europa mit über ca. 430 klassifizierten Campingplätzen in Deutschland heraus. Die Klassifizierung reicht von 1 bis 5 Sterne. Die Online-Suche erfolgt nach den Kriterien u.a. Lage, mit Kindern, mit Hund, Klassifizierung, Dauercamping etc.
Der ADAC-Camping & Caravaning-Führer wird jährlich herausgegeben und ist in allen ADAC-Geschäftsstellen sowie im Buch- und Zeitschriftenhandel erhältlich. Der ADAC stellt auch online einen Camping-Führer zur Verfügung. Dieser erlaubt die Suche nach den Kriterien "Lage", "Freizeitangebote", "Ausstattung", "Hunde erlaubt / Hunde verboten", "Rabatte" und "Zielgruppe".
Informationen über Campingplätze und -parks in Deutschland gibt es auch vom Deutschen Camping-Club e. V. (DCC) sowohl in Printform als auch online. Zur Auswahl stehen in der Online-Version Campingplätze, Stellplätze und Bauernhof-Camping in den sechs Kategorien "ohne Bewertung" bis "exklusiv" mit 5 Sternen. Gesucht werden kann nach zahlreichen Kriterien Lage, Sportangebot, Hunde erlaubt / Hunde verboten, Animation, Restaurant etc. sowie nach der Preiskategorie.
Andere Unterkunftsmöglichkeiten
Rund 450 Jugendherbergen in Deutschland gehören dem Deutschen Jugendherbergswerk an. Eine Mitgliedskarte, die auch international in 4000 Jugendherbergen gültig ist, kann beim Deutschen Jugendherbergswerk, den einzelnen DJH-Landesverbänden oder online auf der Website des DJH beantragt werden. In der Hochsaison (in Großstädten ganzjährig) empfiehlt sich Vorausbuchung.
Derzeit bietet Hostelling International, das weltweite Netzwerk an gemeinnützigen Jugendherbergsverbänden, preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten in 3.000 Hostels in zahlreichen Ländern, darunter auch in Deutschland.
Ein Ferienaufenthalt auf dem Land, ob auf dem Bauernhof, dem Gutshof, in einer Burg oder in einem Schloss oder auf dem Reiterhof, ist vor allem für Kinder ein Erlebnis. Erwachsene hingegen fühlen sich vielleicht auf einem Winzerhof gut aufgehoben. Vielfältige Freizeitangebote sorgen überall für Abwechslung. Einen Überblick bietet landreise.de und bauernhofurlaub.de.
In Ferienparks kommt die ganze Familie dank abwechslungsreicher Unterhaltung und Kinderbetreuung auf ihre Kosten. Weitere Informationen sind von großen Reiseveranstaltern erhältlich.
Weitere beliebte Unterkunftsarten sind in ganz Deutschland Bed&Breakfast, Pensionen, Ferienhäuser und Ferienwohnungen. Weitere Informationen sind über die regionalen Fremdenverkehrsämter erhältlich. Auf der Plattform unterkunft.de kann man die Unterkünfte nicht nur buchen, sondern erhält viele nützliche Informationen auch über Rechtliches in der Rubrik Ratgeber. Weitere Buchungsplattformen für Unterkünfte in ganz Deutschland sind zum Beispiel bed-and-breakfast.de sowie bedandbreakfast.eu.
Hausboote, die schwimmenden Ferienhäuser, sind auf Seen wie der Mecklenburgischen Seenplatte sowie auf zahlreichen Flüssen wie dem Neckar, der Mosel, der Lahn und dem Rhein mit jeglichem erdenklichen Komfort in ganz Deutschland unterwegs oder liegen festverankert. Für das Steuern von Hausbooten wird auf einigen Binnengewässern kein Sportbootführerschein benötigt. Es können auch Hausboote an der Nord- und Ostsee gemietet werden. Für das Bootfahren auf dem Meer ist jedoch ein Sportbootführerschein vorgeschrieben. Eine Alternative zum Hausboot ist eine Jacht, auf der die Räumlichkeiten allerdings beengter sind als auf einem Hausboot.
Bei Wanderurlaub ohne festgelegte Route ist eine Vorausbuchung schwierig. Örtliche Fremdenverkehrsämter sind bei der Reservierung behilflich. Am Straßenrand stehen oft Schilder mit der Aufschrift Fremdenzimmer oder Zimmer Frei. Man sollte versuchen, sein nächstes Ziel immer vor 16.00 Uhr zu erreichen, besonders während der Hochsaison in den Sommermonaten.
Kultur
Religion
34% evangelisch, 34% römisch-katholisch; jüdische, muslimische (4%) sowie andere christliche und nicht-christliche Minderheiten.
Soziale Verhaltensregeln
Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Bei einer Einladung in die Wohnung des Gastgebers werden oft Speisen und Getränke angeboten. Mitgebrachte Blumensträuße überreicht man immer ausgewickelt (laut Tradition gibt man eine ungerade Zahl, und rote Rosen sind ausschließlich für die Partnerin reserviert). Bei Telefongesprächen nennt man zuerst den eigenen Namen, bevor man nach der gewünschten Person fragt.
Bekleidung: Legere Bekleidung wird überall akzeptiert, aber in bestimmten Restaurants, bei Opern-, Theater- und Konzertbesuchen und zu gesellschaftlichen Anlässen wird elegantere Kleidung erwartet. Zu ganz besonderen Gelegenheiten wird Abendkleidung verlangt.
Rauchen: Nichtraucherzonen sind gekennzeichnet. In öffentlichen Gebäuden und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Rauchen verboten. In allen Flughäfen, Bahnhöfen und Zügen gilt ein absolutes Rauchverbot. Bahnhöfe und Flughäfen verfügen über ausgewiesene Raucherzonen.
In allen Bundesländern ist das Rauchen in gastronomischen Betrieben (Restaurants, Kneipen, Cafés, Bars, Diskotheken etc.) sowie in Schulen, Ämtern und Krankenhäusern verboten. In fast allen Bundesländern darf es aber weiterhin abgetrennte Raucherräume in gastronomischen Betrieben geben. Außerdem ist Vapen am Steuer beim Fahren verboten.
Trinkgeld: Im Restaurant und im Café ist ein Trinkgeld in Höhe von 5 - 10 % des Rechnungsbetrags üblich, im Taxi sind es 10 %.
Klima
Wirtschaft
Geschäftsetikette
Geschäftliche Termine sollten lange im Voraus vereinbart und strikt eingehalten werden. In vielen Unternehmen ist freitags früher Büroschluss. Auf Pünktlichkeit wird großen Wert gelegt.
Deutsche geben sich bei der Arbeit sehr professionell und dies zeigt sich auch in ihren Erwartungen hinsichtlich Pünktlichkeit, sachlichem Benehmen und der Aufmerksamkeit gegenüber Details. Am Telefon meldet man sich grundsätzlich mit dem Nachnamen anstatt mit einem einfachen "Hallo". Personen sollten mit ihrem Titel (z. B. Herr Doktor) und Nachnamen angesprochen werden. Viele Geschäftsleute sprechen Englisch oder Französisch, ziehen es aber mitunter vor, Geschäfte in Deutsch abzuwickeln. Visitenkarten werden häufig ausgetauscht. Mit konservativer Kleidung fährt man zumindest beim ersten Treffen besser.
Treffen finden normalerweise zwischen 11.00 und 13.00 Uhr oder 15.00 und 17.00 Uhr statt, obwohl auch Treffen am späten Nachmittag (außer freitags) nicht unüblich sind. Geschäftsessen am Mittag (der Einladende zahlt normalerweise) kommen recht häufig vor, zum Frühstück allerdings nur selten.
Geschäfte werden u. U. auch im privaten Umfeld abgeschlossen, allerdings eher mit Geschäftsfreunden, die man gut kennt. Deutsche laden ihre Kollegen nur selten nach Hause ein. Außerhalb der Firma erwartet man, dass der Gastgeber die geschäftliche Unterhaltung beginnt. Geschäftsessen am Mittag, häufig mit Alkohol, sind sehr beliebt. Besucher sollten bedenken, dass beim Biergenuß meistens mit "Prost" angestoßen wird, während beim Weintrinken die etwas feinere Version "zum Wohl" üblich ist.
Öffnungszeiten
Die Geschäftszeiten sind normalerweise Mo-Fr von 08.00/09.00-16.00/18.00 Uhr, obwohl diese Zeiten kürzer sein können, da es in Deutschland mit die kürzesten Arbeitszeiten in Westeuropa gibt. In vielen Betrieben ist freitags schon um 13.00/14.00 Uhr Feierabend.
Allgemeines
Hauptstadt
BerlinReise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes - https://www.auswaertiges-amt.de/
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