Schweiz

Europa

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Schweizer Franken (CHF)

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Schweizerische Eidgenossenschaft.

Hauptstadt

Bern.

Geographie

Die Schweiz grenzt im Westen an Frankreich, im Norden an Deutschland, im Osten an Österreich und das Fürstentum Liechtenstein und im Süden an Italien. Die Confoederatio Helvetica (Abkürzung CH) ist in 26 teilsouveräne Kantone aufgeteilt und verfügt über vier Amtssprachen. Das Land gliedert sich in drei Großlandschaften: Die Schweizer Alpen, das hügelige Schweizer Mittelland, das vom Bodensee bis zum Genfer See reicht, und dem Schweizer Jura, ein raues, lang gestrecktes Faltengebirge.

In der Schweiz liegen die höchsten Berge Europas. Trotz des hohen Anteils des Landes an Hochgebirge sind 43% Wiesen und Weiden. Die Milch- und Viehwirtschaft spielt eine dementsprechend wichtige Rolle. Die höchsten Berge sind die Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv (4634 m) an der italienischen Grenze, der Dom (4545 m), das Weißhorn (4507 m) und das Matterhorn (4477 m). Die beliebtesten Urlaubsgebiete sind das Engadin, das Berner Oberland, das Gebiet um den Vierwaldstätter See, das Wallis und das Tessin.

Regierung

Parlamentarischer Bundesstaat seit 1848. Verfassung von 1874, mit zahlreichen Änderungen, neue Verfassung 1999. Zweikammerparlament (Bundesversammlung): Nationalrat mit 200 Mitgliedern und Ständerat mit 46 Mitgliedern. Staats- und Regierungschef ist der Bundespräsident und Bundesrat, der Präsident wechselt jährlich turnusmäßig innerhalb der sieben Bundesratsmitglieder. Verwaltungstechnische Gliederung in 20 Vollkantone und 6 Halbkantone mit jeweils eigener Verfassung, Parlament und Regierung. Die Exekutive liegt beim siebenköpfigen Bundesrat, einer Kollegialbehörde, dem der Bundespräsident vorsteht.

Staatsoberhaupt

Doris Leuthard , seit Januar 2017.

Elektrizität

230 V, 50 Hz. Für Schukostecker ist ein Adapter notwendig.

Zeitzone

Central European Time: MEZ +2 (MEZ +3 vom 26 März bis 29 Oktober 2017)

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Die internationale Fluglinie Swiss (LX) (Internet: www.swiss.com) bietet Flugziele in ca. 60 Länder an.

Lufthansa,
die Lufthansa-Tochter Air Dolomiti, Eurowings (EW), easyJet (U2und Austrian Airlines (OS) verbinden Deutschland und Österreich mit vielen schweizer Destinationen.

Air Berlin (AB) verbindet zahlreiche deutsche Großstädte wie zum Beispiel Genf mit Düsseldorf sowie Wien mit Zürich. 

Helvetic Airways (2L) fliegt zweimal wöchentlich von Rostock nach Zürich.

Flugzeiten

Frankfurt - Basel/Mühlhausen: 45 Min.; Frankfurt - Genf: 1 Std. 05 Min. ; Frankfurt - Zürich: 55 Min. Wien - Zürich: 1 Std. 20 Min.; Wien - Basel/Mühlhausen: 1 Std. 30 Min.

Ausreisegebühr

Keine.

Anreise mit dem Pkw

Fernbus: U.a. Flixbus (Internet: www.flixbus.de) und Eurolines (Internet: www.eurolines.de) fahren von Deutschland und Österreich in die Schweiz.

Der IC-Bus (Internet: www.bahn.de/p/view/angebot/fernbus/index.shtml) verbindet München mit Zürich und München via Memmingen mit Chur. 

Anreise mit der Bahn

Gute Direktverbindungen in alle Nachbarländer, insbesondere mit den schnellen EuroCity-Zügen. Zahlreiche EuroCity-Züge verbinden die Schweiz mit Deutschland und Österreich mit Weiterfahrt nach Belgien, Italien, Rumänien und Ungarn sowie in die Tschechische Republik und die Niederlande.

Eine Zugfahrt von München nach Zürich dauert 4 Std 20 Min. Bis Ende 2020 soll die Fahrtzeit auf 3 Std. 30 Min. verkürzt werden.

Seit der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels hat sich die Reisezeit zwischen der Schweiz und Italien um 30 Minuten verkürzt.

Der französische Hochgeschwindigkeitszug TGV (Internet: www.tgv.com) bedient die Strecken Genf - Paris und Paris - Straßburg - Basel - Zürich und Bern - Basel - Paris .

Die EuroNight-Nachtzüge (EN) bieten Schlaf- und Liegewagen auf europäischen Strecken, u. a. auf der Strecke Zürich - Graz/Budapest und Zürich - Prag.

Die Nightjet-Nachtzüge (Internet: www.oebb.at/de/angebote-ermaessigungen/nightjet) fahren u.a. aus Deutschland und aus Österreich in die Schweiz:

Hamburg - Berlin - Basel - Zürich;

Wien - Linz - Feldkirch - Zürich;

Graz - Leoben - Feldkirch - Zürich.

Der österreichische Railjet verbindet täglich Zürich mit Innsbruck und Salzburg und zweimal täglich Zurüch mit Wien (Fahrzeit Zürich-Wien: 40 Min.).



InterRail-Pässe gelten auch in der Schweiz. Einzelheiten s. Deutschland.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Der innerschweizerische Flugverkehr wird u.a. von Swiss International Air Lines (LX)betrieben. Es werden Flüge von Zürich nach Lugano und Genf angeboten.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Pkw:
Die Schweiz verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz. Viele Bergstraßen sind eng, äußerst kurvenreich und oft im Winter bei ungünstigen Witterungsbedingungen nicht befahrbar. Schneeketten und Winterreifen werden im Winter benötigt.

Viele Tankstellen sind mit Noten- oder Kreditkartenautomaten ausgerüstet und ermöglichen das Tanken auch bei Nacht. Bleifreies Benzin wird an jeder Tankstelle angeboten.

Mietwagen: Buchungsbüros der größeren europäischen Firmen in allen Städten, Hotels, Flughäfen und größeren Bahnhöfen.

Automobil-Clubs:
Automobil-Club der Schweiz, Giacomettistrasse 15, CH-3000 Bern 31. Tel: (031) 311 38 13 (Internet: www.acs.ch). Touring-Club der Schweiz, Thunstr. 63, CH-3006 Bern. Tel: (031) 356 34 00 oder (0844) 88 81 11. Internet: www.tcs.ch).

Unterlagen:
Nationaler Führerschein und Fahrzeugschein. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt als Versicherungsnachweis das Autokennzeichen. Dennoch wird EU- und EFTA-Bürgern empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen, um bei eventuellen Schadensfällen die Unfallaufnahme zu erleichtern und in den Genuss des vollen Versicherungsschutzes zu kommen. Ansonsten gilt der gesetzlich vorgeschriebene minimale Haftpflicht-Versicherungsschutz. Bei der vorübergehenden Einfuhr eines Privatfahrzeuges ist bei einem Aufenthalt von bis zu einem Jahr kein Zolldokument erforderlich.

Verkehrsbestimmungen:
Anschnallpflicht;
Kinder unter 12 Jahren müssen auf dem Rücksitz Platz nehmen.
Auch tagsüber muss mit Abblendlicht gefahren werden.  
Alkohol am Steuer wird mit hohen Geldbußen belegt.
Promillegrenze: 0,5 ‰ (Fahranfänger: 0,1 ‰).
Auf manchen Bergstraßen sind Schneeketten vorübergehend Pflicht.
Telefonieren mit dem Mobiltelefon ist während der Fahrt nur über die Freisprechanlage erlaubt.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:
in geschlossenen Ortschaften: 50 km/h;
auf Landstraßen: 80 km/h;
auf Schnellstraßen: 100 km/h
auf Autobahnen: 120 km/h;  Ausnahme: 100 km/h auf der Inntal Autobahn (A12) zwischen Kufstein und Zirl, zwischen Karrösten und Zams sowie auf der Brenner Autobahn (A13) zwischen Innsbruck und Schönberg;
Für Fahrzeuge mit Spike-Reifen beträgt die Höchstgeschwindigkeit 80 km/h.

Bus:
Postbuslinien fahren auch die abgelegensten Dörfer an.

Flixbus (Internet: www.flixbus.ch) verbindet Städte innerhalb der Schweiz.

Rechtsverkehr/Linksverkehr r Anmerkung zur Reise auf der Straße

Autobahnsteuer (Vignette): Für die Benutzung der Schweizer Autobahnen und Nationalstraßen muss man pro Kalenderjahr pauschal eine Gebühr bezahlen. Anhänger und Wohnwagen kosten zusätzlich. Vignette-Aufkleber kann man an den Grenzübergängen, bei Postämtern, Tankstellen und Autowerkstätten kaufen, sie gelten für mehrfache Einreisen innerhalb der Gültigkeitsdauer (jeweils vom 1. Dezember bis zum 31. Januar des übernächsten Jahres, d. h. 14 Monate). Es empfiehlt sich, die Aufkleber bereits im Voraus beim nächstgelegenen Schweizer Verkehrsbüro oder bei einem der Automobilclubs zu erwerben, um Wartezeiten an den Grenzübergängen zu vermeiden.
 

In Deutschland verkauft der ADAC die Vignette, die auch online erhältlich ist (Internet: www.adac-shop.de). Sie kann auch an der Tank- und Rastanlage Bad Bellingen gekauft werden oder über das Internet bei der Deutschen Post oder bei www.myswitzerland.com.

Informationen zu den aktuellen Preisen für die Durchfahrt des Großen St. Bernhardtunnels sind vor Ort erhältlich oder beim Verkaufsdienst der Tunnel-Gesellschaft unter Tel: (027) 788 44 00, Internet: www.sitrasb.it.

Der Gotthard-Basistunnel ist der längste Eisenbahntunnel der Welt und verbindet Nord und Süd. 

Unterwegs in der Stadt

Die städtischen Verkehrsmittel gelten als vorbildlich. Straßenbahnen und Vorortzüge verkehren in Basel, Bern, Genf, Neuchâtel und Zürich. Diese und viele andere Städte haben auch Oberleitungsbusse.

Mit Mobility-Tickets, die beim Einchecken im Hotel erhältlich sind, ist die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Basel, Genf und Bern sowie im Kanton Tessin kostenlos. Auch das Bern Ticket ermöglicht eine kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. 

Fahrkartenautomaten stehen überall zur Verfügung. Fahrscheine können auch an Informations- und Verkaufsschaltern erworben werden. Tickets werden allerdings nicht direkt im Bus verkauft.

Die Fahrpreise richten sich nach den jeweiligen Fahrzonen; Tageskarten, die für eine oder mehrere Städte gültig sind, werden ebenfalls angeboten. Swiss Pass, Swiss Flexi Pass (nur an gültigen Tagen) und Swiss Youth Pass sind auf 37 städtischen Verkehrsnetzen gültig (s. Sonderfahrkarten).

Die ZürichCARD ist für 24 oder 72 Stunden erhältlich. Neben kostenloser Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im Großraum Zürich berechtigt diese Karte auch zum Eintritt über 40 Museen. In 18 Zürcher Restaurants gibt es mit der ZürichCARD einen Gratis-Welcome-Drink, im Zoo, im Chinesischen Garten und bei Europcar Ermäßigungen. Erhältlich ist sie am Flughafen und an einigen Bahnhöfen Zürichs. Weitere Informationen zu Vergünstigungen der ZürichCARD unter www.zuerich.com.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Das Streckennetz umfasst 16.000 km einschließlich Postautolinien, Bergbahnen und Schifffahrtslinien. Betreiber sind die Schweizerischen Bundesbahnen (Adresse: Postfach, CH-3030 Bern, Internet: www.sbb.ch) und private Unternehmen wie die Rhätische Bahn (Internet: www.rhb.ch) in Graubünden/Grisons und die Berner Oberlandbahnen. Die wichtigsten Züge führen Speisewagen und einen Minibar-Service. Fahrrad- und Autovermietungen stehen an allen größeren Bahnhöfen zur Verfügung. Viele der Wintersportorte kann man nur mit Bergbahnen erreichen.

Die Bahnfahrt von Bern nach Visp im Wallis dauert 55 Minuten.

Der Höhepunkt jeder Schweizer Reise ist eine Fahrt auf einer der zahlreichen Panoramastrecken u.a. mit:

Gotthard Panorama Express: Ab Luzern mit dem Schiff über den Vierwaldstättersee bis nach Füelen. Ab Füelen mit dem Zug über Göschenen - Airolo - Bellinzona nach Lugano.

Bernina Express (Internet: http://www.rhb.ch/) Chur/Davos - St. Moritz - Berninapass - Pontresina - Poschiavo - Tirano (Das Welterbe-Komitee der Unesco hat den Streckenabschnitt von Thusis nach Tirano 2008 ins Weltkulturerbe aufgenommen.);

Heidi Express: Davos - Berninapass - Tirano;

Glacier-Express (Internet: www.glacierexpress.ch) Zermatt - Brig - Andermatt - Chur - Davos/St. Moritz;

Golden Pass (Internet: www.goldenpass.ch) Montreux - Luzern;

Crystal Panoramic-Express: Montreux - Genf oder mit dem

Voralpen-Express (Internet: www.voralpen-express.ch) Romanshorn - St. Gallen - Rapperswil - Arth-Goldau - Luzern.

Bahnpässe

Sonderfahrkarten erhält man u. a. vom Schweiz Tourismus, DB- und ÖBB-Fahrkartenausgaben und DERTOUR-Reisebüros. Auskünfte erteilt auch die Vertretung der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) in Stuttgart: Arnulf-Klett-Platz 2, D-70173 Stuttgart. Tel: (0711) 230 80 10). 

Der Swiss Pass (Internet: www.swisstravelsystem.ch) berechtigt zu beliebig vielen Fahrten auf den Bahn-, Postauto- und Schiffstrecken, inklusive der Panoramastrecken und zur Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in 37 Städten während 4, 8, 15, 22 Tagen oder 1 Monat. Rabatte bei vielen Bergbahnen sind ebenfalls inbegriffen sowie kostenloser Eintritt bei mehr als 400 Museen.
 

Mit dem Swiss Flexi Pass (nur in der Schweiz erhältlich) hat man freie Fahrt auf dem gesamten Netz des Swiss Travel Systems an 3, 4, 5 oder 6 wählbaren Tagen innerhalb eines Monats. Rabatte bei vielen Bergbahnen sind ebenfalls inbegriffen sowie kostenloser Eintritt bei mehr als 400 Museen. 

Neben Swisspass und Swiss Flexi Pass gibt es weitere Sonderfahrkarten wie die Swiss Card, Familienkarte oder Swiss Youth Pass. Informationen zu den Pässen unter www.sbb.ch/home.html. Die Sonderfahrkarten der schweizerischen Bundesbahnen sind in Deutschland auch bei der Deutschen Bahn und bei der RailAway GmbH (Internet: www.railaway.ch) erhältlich. 

Regionale Ferienpässe sind in gewissen Regionen im Sommer erhältlich. Weitere Informationen von den Schweizer Bundesbahnen (s.o.), Fremdenverkehrbüros, der DB oder ÖBB.
Im grenzüberschreitenden Bahnverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz sind die Bahncard 25 und die Bahncard 50 gültig, Einzelheiten s. Deutschland.

Anmerkung zur Bahnreise

An über 130 Bahnhöfen in der Schweiz, darunter die Bahnhöfe Zürich Altstetten, Bülach, Weinfelden, Thalwil, Wetzikon, Bern Wankdorf und Burgdorf, steht Reisenden ein kostenloser Internetzugang per W-LAN zur Verfügung.

Unterwegs mit dem Schiff

Die Schweiz ist nicht nur ein Land der Berge, sondern auch der Seen und Flüsse. U.a. auf den folgenden Gewässern fahren in den Sommermonaten Schiffe und Ausflugsdampfer: Aare, Bodensee, Genfer See, Lac de Joux, Luganersee, Vierwaldstättersee und Zürichsee. Zum halben Preis fährt man mit dem Swiss Boat Pass oder speziell für Familien mit dem Swiss Family Boat Pass (Internet: www.vssu.ch).

Reisewarnung

Überblick Schweiz

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 07.12.2016
Unverändert gültig seit: 30.11.2016

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Reisenden wird insbesondere an Bahnhöfen, auf Flugplätzen und in öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Kleinkriminalität (vor allem Taschendiebstähle) zu treffen und auf Sicherheitshinweise der lokalen Polizei zu achten.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten. 

Gesundheitsvorsorge

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Landesweit besteht von April bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird durch Zecken übertragen. Betroffen sind vor allem die Regionen unterhalb von 1000 m in den Kantonen Bern, Zürich, Schaffhausen und Aargau. Ein geringes Risiko besteht in den Kantonen Thurgau, St. Gallen, Graubünden und Luzern. Nach aktuellen Empfehlungen gilt die Impfung bei Langzeitaufenthalten als Reise-Impfung für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten). Reisende sollten mit dem Arzt unter Berücksichtigung der Empfehlungen im Reiseland die Notwendigkeit der Impfung klären.

Hepatitis B kommt vor. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

Eine Meningitis-Impfung wird bei Langzeitaufenthalten bestimmten Personengruppen (Kinder und Jugendliche) empfohlen.

Geld

Währung

1 Schweizer Franken = 100 Rappen. Währungskürzel: sfr, CHF (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 1000, 200, 100, 50, 20 und 10 sfr; Münzen sind im Wert von 5, 2, 1 und 1/2 sfr sowie 20, 10 und 5 Rappen im Umlauf. Eine neue Serie Banknoten ist für den Zeitraum 2016 - 2019 geplant.

Kreditkarten

American Express, MasterCard, Diners Club, Visa und andere gängige internationale Kreditkarten werden überall angenommen. Die Kreditkarten Mastercard und Visa werden in fast allen Geschäften akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard
Mit ec-/Maestro-Karte und PIN-Nummer kann europaweit Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. In vielen europäischen Ländern ist es auch möglich, in Geschäften mit der ec-/Maestro-Karte zu bezahlen. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Ähnliches gilt für die deutsche Sparcard, dem Nachfolger des Postsparbuches als Sortenbeschaffungsmittel im europäischen Ausland. Mit Sparcard und PIN-Nummer kann Bargeld von europäischen Geldautomaten mit dem Plus-Logo abgehoben werden. Weitere Einzelheiten von allen Postbankfilialen.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.30/09.00-16.00/18.00 Uhr in den Großstädten; Mo-Fr 08.30-12.00 und 14.00-16.30/17.30 Uhr in ländlichen Gegenden (regionale Abweichungen möglich). In wichtigen Geschäftszentren bleiben die Schalter manchmal auch über die Mittagszeit geöffnet.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen.

Geldwechsel

Geld kann in Banken umgetauscht werden. Auf Flughäfen und an Bahnhöfen gibt es Wechselstuben für Währungen und Reiseschecks. Diese haben von 06.00-21.00 Uhr, oft auch bis 23.00 Uhr geöffnet. Auch Hotels können Geld wechseln.

Sprache

Überblick

Die Amtssprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. 65% der Bevölkerung sprechen Deutsch in den verschiedenen schwyzerdütschen Dialektformen (Ost-, Nord- und Zentralschweiz); 22,6% Französisch (West- und Südwestschweiz); 8,3% Italienisch (Kanton Tessin/Ticino) und 0,5% Rätoromanisch (Kanton Graubünden/Grisons). 6% sind anderssprachig.

Redewendungen


  • Auf Wiedersehen = Au revoir

  • Acht = Huit

  • Achtzig = Quatre-vingt

  • Ausgang = Sortie

  • Bier = Bière

  • Bitte = S'il vous plaît

  • Danke = Merci

  • Dienstag = Mardi

  • Doktor = Médecin

  • Donnerstag = Jeudi

  • Drei = Trois

  • Dreißig = Trente

  • Eingang = Entrée

  • Einhundert = Cent

  • Eins = Un (Une)

  • Eintausend = Mille

  • Freitag = Vendredi

  • Fünf = Cinq

  • Fünfzig = Cinquante

  • Gefahr = Danger

  • Geschlossen = Fermé

  • Hallo = Bonjour

  • Heute = Aujourd'hui

  • Hotel = Hôtel

  • Ich fühle mich krank = Je ne me sens pas bien

  • Ich verstehe das nicht = Je ne comprends pas

  • Ja = Oui

  • Mein Name ist … = Je m'appelle …

  • Mir geht es sehr gut. = Ça va bien

  • Mittwoch = Mercredi

  • Montag = Lundi

  • Morgen = Demain

  • Nein = Non

  • Neun = Neuf

  • Neunzig = Quatre-vingt dix

  • Offen = Ouvert

  • Restaurant = Restaurant

  • Samstag = Samedi

  • Sechs = Six

  • Sechzig = Soixante

  • Sieben = Sept

  • Siebzig = Soixante-dix

  • Sonntag = Dimanche

  • Speisekarte = Menu

  • Sprechen Sie Deutsch/Englisch? = Est-ce que vous parlez allemand/anglais?

  • Toiletten = Toilettes

  • Vier = Quatre

  • Vierzig = Quarante

  • Wein = Vin

  • Wie geht es Ihnen? = Comment ça va?

  • Wie viel kostet das? = Combien est-ce que ça coûte?

  • Wo ist …? = Où est …?

  • Zehn = Dix

  • Zwanzig = Vingt

  • Zwei = Deux

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

[*] Diese Feiertage werden in einigen Kantonen nicht begangen.
In verschiedenen Kantonen gibt es weitere Feiertage (halbe oder ganze Tage).

Anmerkung

[*] Diese Feiertage werden in einigen Kantonen nicht begangen.
In verschiedenen Kantonen gibt es weitere Feiertage (halbe oder ganze Tage).

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei in die Schweiz eingeführt werden:

250 Stück Zigaretten/ Zigarren oder 250 g andere Tabakwaren (Personen ab 17 J.).
5 l alkoholische Getränke bis zu 18 % Alkoholgehalt und 1 l alkoholische Getränke über 18 % Alkoholgehalt (Personen ab 17 J.);
1 kg Fleisch (ausgenommen Wild und Fisch) (nur Einfuhr aus EU-Staaten und aus Norwegen erlaubt);
1 kg Butter/Rahm;
5 kg Öle, Fette, Margarine.
 
Alle eingeführten Waren dürfen den Wert von 300 CHF nicht überschreiten.
Verbotene Importe

Betäubungsmittel, Absinth.
Strenge Regelungen bestehen für die Einfuhr von Fleisch und Fleischwaren, Butter, Lebensmitteln, Giften, Schusswaffen und Munition, Erde, Pflanzen und pflanzlichem Material. Die Einfuhr von Souvenirs aus bedrohten Tieren und Pflanzen (z.B. Pelze, Elfenbein etc.) ist verboten.

Die Einfuhr sämtlicher Lebensmittel tierischer Herkunft aus Nicht -EU-Ländern ist im Reiseverkehr verboten. Dieses Einfuhrverbot betrifft Fleisch und Fleischerzeugnisse aller Art, Milch und Milcherzeugnisse (Käse, Butter), Eier, Honig sowie Erzeugnisse in hermetisch abgeschlossenen Behältnissen (Konserven).

Die Einfuhr für selbst gefangenen Fisch und durch Jäger erlegtes Wild ist nur zu Bedingungen für gewerbsmäßigen Import möglich.

Weitere Informationen zu Einfuhrbestimmungen sind erhältlich vom Bundesamt für Landwirtschaft, Pflanzenschutzdienst, CH-3003 Bern, Tel: (+41) (031) 322 25 90.

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Visitenkarten sind üblich.
Zurich
Man sollte Schweizer Kollegen stets mit dem Nachnamen (sowie akademischem oder ehrenhalber verliehenem Titel) ansprechen und sie so lange Siezen, bis man sich besser kennt. Auch die Pünktlichkeit ist wichtig, und Visitenkarten werden häufig ausgetauscht. Wenn man zu einem Züricher nach Hause eingeladen wird, sollte man einen Blumenstrauß (diese sollten ausgewickelt werden) oder Schokolade mitbringen. Geschäftsleute kleiden sich recht lässig, außer in Finanzunternehmen, wo die Kleidung etwas konservativer ist und man unbedingt Anzug bzw. Kostüm tragen sollte.

Öffnungszeiten

Die Geschäftszeiten sind üblicherweise Mo-Fr von 08.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr. In Genf beginnt der Arbeitstag meist eine Stunde früher.

Wirtschaft

Handelsabteilung der Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4a, D-10557 Berlin
Tel: (030) 390 40 00.
Internet: www.botschaft-schweiz.de

Handelskammer Schweiz-Österreich-Liechtenstein
Schwindgasse 20, 1.Stock, Top 4, A-1040 Wien
Tel: (01) 512 59 59.
Internet: www.hk-schweiz.at

Osec Business Network Switzerland
Stampfenbachstrasse 85, CH-8035 Zürich
Tel: (0844) 81 18 12.
Internet: www.osec.ch
Zweigstellen in Lausanne und Lugano.

economiesuisse - Verband der Schweizer Unternehmen
Hegibachstrasse 47, Postfach, CH-8032 Zürich
Tel: (044) 421 35 35.
Internet: www.economiesuisse.ch/d
Weitere Informationen ferner von den regionalen Handelskammern in den einzelnen Kantonen.

Geschäftskontakte

Handelsabteilung der Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4a, D-10557 Berlin
Tel: (030) 390 40 00.
Internet: www.botschaft-schweiz.de

Handelskammer Schweiz-Österreich-Liechtenstein
Schwindgasse 20, 1.Stock, Top 4, A-1040 Wien
Tel: (01) 512 59 59.
Internet: www.hk-schweiz.at

Osec Business Network Switzerland
Stampfenbachstrasse 85, CH-8035 Zürich
Tel: (0844) 81 18 12.
Internet: www.osec.ch
Zweigstellen in Lausanne und Lugano.

economiesuisse - Verband der Schweizer Unternehmen
Hegibachstrasse 47, Postfach, CH-8032 Zürich
Tel: (044) 421 35 35.
Internet: www.economiesuisse.ch/d
Weitere Informationen ferner von den regionalen Handelskammern in den einzelnen Kantonen.

Kommunikation

Telefon

Die Landesvorwahl ist 0041. Telefonkarten (Taxcard©) können in Telefonzellen verwendet werden und sind bei Swisscom-Läden, Poststellen, Kiosken oder Tankstellen erhältlich. Es gibt sie in den Werten 5 CHF, 10 CHF und 20 CHF. Notrufnummern sind: Polizei 117, Rettungswagen 144 und Feuerwehr 118.

Mobiltelefon

GSM 900 und 1800. Hauptnetzbetreiber sind Swisscom (Internet: www.swisscom.com) und Orange (Internet: www.orange.ch). Internationale Roaming-Abkommen bestehen. Die Netzqualität ist bis in die ländlichen Regionen hervorragend. Handys werden in der Schweiz Natel genannt. Lokale Sim-Karten werden in der Regel in Zeitungsgeschäften und Kiosken verkauft.

Internet

Internetzugang steht u.a. in den öffentlichen Telefonzellen der Swisscom zur Verfügung, bezahlbar mit Telefonkarte oder Kreditkarte. Internetanbieter sind u.a. upc cablecom (Internet: www.upc-cablecom.ch) und Bluewin (Internet: www.bluewin.ch). Internet-Cafés sind überall vorhanden. Kostenloser Zugang zum Internet via Wi-Fi bieten zahlreiche Bahnhöfe und Flughäfen sowie viele Hotels, Lokale und andere Unternehmen. Mobiles Surfen im Internet ermöglichen u.a. die kostenpflichtigen Goodspeed-Wi-Fi-Hotspots (Internet: goodspeed.io/de/index.html). 

Post

Briefe sind bis zu 3 Tagen unterwegs. Postlagernde Sendungen kann man an alle Postämter senden. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 07.30-12.00 und 13.45-18.30 Uhr. Die Postämter schließen am Samstag um 11.00 Uhr.

Einkaufen

Überblick

In der Schweiz kann man hervorragend einkaufen, auch wenn die Preise mitunter recht teuer sind. Beliebte Mitbringsel sind Schweizer Uhren, volkstümliche Handarbeiten wie Stickereien und Spitzenwaren, Leinen, Berner Holzschnitzereien, Bergkäse und Schweizer Taschenmesser. Schokolade wird in allerlei Formen und vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten. Im Schweizer Heimatwerk (Internet: www.heimatwerk.ch) findet man traditionelles und qualitativ hochwertiges schweizerisches Kunsthandwerk, wie z.B. Kuckucksuhren, Kuhglocken, Fonduesets, Musikdosen und Trachten. Filialen gibt es in Zürich, Basel und Genf.

In allen größeren Ortschaften gibt es Supermärkte, in denen man Lebensmitteln und Dinge für den täglichen Bedarf bekommt. Zu den bekanntesten schweizerischen Supermarktketten gehören Migros, Coop und Spar.

In Zürich laden die Bahnhofstraße mit ihren großen Kaufhäusern sowie die Altstadt mit ihren luxuriösen Boutiquen und zu einem Einkaufsbummel ein. Wer lieber durch kleinere Geschäfte bummelt, den zieht es ins Niederdorf. In Luzern sollte man den Blumen- und Gemüsemarkt an der Reuss besuchen. In den Wintermonaten findet ein Mal im Monat ein Handwerkermarkt auf dem Weinmarkt statt. Auch in Bern gibt es einen Handwerkermarkt.

Von April bis Oktober finden in allen größeren Ortschaften an den Wochenenden Flohmärkte statt. Bekannt ist z.B. der Marché aux puces, der jeden Samstag auf dem Plaine de Plainpalais in Genf stattfindet.

Öffnungszeiten

Mo-Fr 8.00-18.30 Uhr, Sa 8.00-17.00 Uhr. Kleinere Läden schließen von 12.00-13:30 Uhr. Einige große Supermärkte schließen gegen 20.00 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

Das Nachtleben in der Schweiz ist legendär. In fast allen Städten und Urlaubsorten gibt es ein vielfältiges Unterhaltungsangebot mit Kinos, Theatern, Nachtklubs und/oder Diskotheken, in denen häufig auch international bekannte DJs auflegen. Vor allem an den Wochenenden sind die Klubs gut besucht. In den meisten Party-Lokationen muss man mindestens 18 Jahre, manchmal auch 21 Jahre alt sein, um eingelassen zu werden. In vielen Restaurants, die häufig bis 24.00 Uhr geöffnet sind, werden einheimische Unterhaltungsprogramme geboten. In den meisten Städten ist der öffentliche Nahverkehr an die zahlreichen Nachtschwärmer angepasst und die Busse und Bahnen fahren an den Wochenenden die ganze Nacht durch.

Das lebendigste Nachtleben hat Zürich zu bieten; mit seinen trendigen Bars und einer florierenden Klubszene, die man vor allem im ehemaligen Industriestandort Zürich-West erleben kann, hat die Stadt sich zu einer Partymetropole entwickelt. Auch in Lausanne und Genf kann man die Nächte zum Tag werden lassen. In den Wintermonaten bieten viele Skiorte, wie z.B. Verbier und Zermatt, eine feuchtfröhliche Aprés-Ski-Atmosphäre.

In allen größeren Städten gibt es außerdem ein umfangreiches kulturelles Angebot mit Theaterhäusern, klassischen Konzerten und Sinfonieorchestern. Opernhäuser findet man u.a. in Zürich, Lausanne und Fribourg; das Stadttheater Basel wurde in den Jahren 2009 und 2010 wegen seine innovativen Inszenierungen und seinem abwechslungsreichen Repertoire von der Berliner Fachzeitschrift Opernwelt zum Opernhaus des Jahres gekürt.

Kulinarisches

Regionale Spezialitäten


  • Eine der vielen leckeren regionalen Spezialitäten ist Bündnerfleisch (getrocknetes Rindfleisch). 

  • Papet vaudois ist ein wohl schmeckendes Gericht aus Lauch und Kartoffeln. 

  • Rösti (geschnittene und gebratene Kartoffeln) und Fondue Bourguignonne (mit verschiedenen Soßen serviertes Fleischfondue) sind sehr schmackhaft. 

  • Gugelhopf (Napfkuchen, oft mit Sahnecremefüllung) und Fasnachtsküchli (Puderzuckergebäck, das in der Karnevalszeit gegessen wird) sind besonders leckere Süßigkeiten. 

  • Weitere süße Köstlichkeiten sind Engadiner Nuss-, Zuger Kirsch- und Aargauer Rüblitorte

Trinkgeld

Trinkgeld ist grundsätzlich inbegriffen; bei guter Bedienung rundet man jedoch den Rechnungsbetrag großzügig auf.

Regionale Getränke

Die Auswahl an Schweizer Weinen ist groß. Obstbranntweine wie Kirsch, Marc, Pflümli und Williams sind sehr beliebt. Das schweizerische Bier ist ebenfalls schmackhaft. Häufig wird auch Mineralwasser von hiesigen Abfüllern, wie z.B. Henniez, getrunken.

Mindestalter für den Verzehr alkoholischer Getränke

In der Schweiz darf man je nach Kanton ab 16 bzw. 18 Jahren Bier und Wein und ab 18 Jahren Spirituosen trinken.

Unterkunft

Hotels

Die Hotels haben durchweg einen hohen Standard und bieten meist viel Komfort. Man sollte im Voraus buchen, die Verkehrsbüros nehmen allerdings keine Buchungen entgegen. Die Palette reicht von vornehmen Luxushotels bis hin zu Gasthäusern und Pensionen mit Familienatmosphäre. Es gibt auch zahlreiche Unterkünfte, die behindertengerecht ausgestattet sind. Der »Hotelführer für Behinderte in der Schweiz« ist von Mobility International Schweiz erhältlich, Adresse: Froburgstrasse 4, CH-4600 Olten. Tel: (062) 206 88 35. (Internet: www.mis-ch.ch)

Die meisten Hotels sind der hotelleriesuisse angeschlossen. Adresse: Monbijoustrasse 130, Postfach, CH-3001 Bern. Tel: (031) 370 41 11. (Internet: www.hotelleriesuisse.ch)

Hotelklassifizierung: Hotels werden in die Hotelstars Union-Sternekategorien von einem bis fünf Sterne eingeteilt.

Camping

Es gibt etwa 450 Zeltplätze in der Schweiz. Auf Privatgrundstücken/Ackerland sollte man nicht zelten. Campingführer werden vom Verband Schweizerischer Campings (VSC/ASC) veröffentlicht (erhältlich im Buchhandel oder beim Verband). Die Adresse des Verbandes Schweizerischer Campings (VSC/ASC) ist: Sekretariat, Bahnhofstrasse 2, Postfach, CH-3322 Schönbühl. Tel: (031) 852 06 26. (Internet: www.swisscamps.ch)

Andere Unterkunftsmöglichkeiten

Personen über 25 erhalten nur dann ein Bett, wenn ausreichend Platz vorhanden ist. Ein internationaler oder nationaler Jugendherbergsausweis muss vorgelegt werden. Man sollte mindestens 5 Tage im Voraus buchen. Buchungsbestätigung bei Beilage der Internationalen Jugendherbergs-Rückantwortkarte möglich. Ein Verzeichnis der Schweizer Jugendherbergen ist vom Schweizer Verkehrsbüro erhältlich oder von den Schweizer Jugendherbergen, Schaffhauserstrasse 14, Postfach 161, CH-8042 Zürich. Tel: (044) 360 14 14. (Internet: www.youthhostel.ch)

Kultur

Religion

Römisch-katholisch und evangelisch-reformiert (82 %). Jüdische und muslimische Minderheiten.

Soziale Verhaltensregeln

Umgangsformen: Die üblichen Höflichkeitsformen sollten beachtet werden. Schweizer sind sehr höflich, in Gesprächen und Diskussionen lässt man sich gegenseitig ausreden und lässt eine kurze Höflichkeitspause, bevor man antwortet. Man begrüßt sich mit einem festen Händedruck. Guten Tag und Auf Wiedersehen, in vertrauter Runde auch ein Ciao zusammen wirken deutlich höflicher als ein einfaches Hallo und Tschüss. Ein Gespräch beginnt immer mit einem kurzen Smalltalk, bei dem man sich nach dem Wohlbefinden des Gesprächspartners erkundigt. Duzen durch alle Hierarchien ist üblich, akademische Titel werden nur in Ausnahmefällen verwendet. Bei einer Einladung erscheint man pünktlich zur vereinbarten Zeit. Als Gastgeschenk eignen sich z.B. hochwertige Pralinen oder eine gute Flasche Wein. Es ist üblich, Blumensträuße auszuwickeln, bevor man sie der Gastgeberin überreicht. Rote Rosen schenkt man nur der Partnerin; Chrysanthemen und weiße Astern werden nur für Begräbnisse verwendet. 

Kleidung: Gepflegte Freizeitkleidung ist üblich. Zu besonderen Anlässen und in guten Restaurants trägt man elegantere Kleidung. 

Rauchen: In Bahnhöfen, in Zügen und in anderen öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in allen öffentlichen geschlossenen Räumen ist das Rauchen verboten. Seit 2010 ist das Rauchen in gastronomischen Betrieben in der gesamten Schweiz generell verboten; der Gastwirt kann in einigen Kantonen jedoch räumlich vollkommen abgetrennte und effizient belüftete Raucherzimmer (Fumoirs) einrichten. Darüber hinaus haben die einzelnen Kantone die Möglichkeit, weitere Gesetze zu erlassen, z.B. ob in den Fumoirs serviert werden darf.

Trinkgeld: Obwohl eine Service-Gebühr schon in der Restaurant- bzw. Hotel-Rechnung enthalten ist, ist es üblich, ein Trinkgeld in Höhe von 10% zu geben. Man lässt das Trinkgeld auf dem Tisch liegen. 

Klima

Beste Reisezeit

Nördlich der Alpen überwiegend atlantisches Klima, südlich davon im Tessin herrscht mediterranes Klima mit sehr warmen Sommern und milden, sonnigen Wintern. In den höheren Lagen ist es beträchtlich kühler. Ganzjährig gemäßigtes Klima in der Nordschweiz. Wintersportler finden in den Alpen von Dezember bis März in der Regel die besten Bedingungen vor. Für Sommerurlauber beginnt die beste Reisezeit im Mai und endet im September. 

Landesdaten

Vorwahl +41 Fläche(qkm) 41284 Bevölkerung 8379477 Bevölkerungsdichte(pro qkm) 197 Bevölkerung im Jahr 2016 Mitglied der EU No Hauptnotrufnummer 112

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