Österreich

Europa

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Österreich.

Hauptstadt

Wien.

Geographie

Die Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, die Tschechische Republik, die Slowakische Republik, Ungarn, Slowenien und Italien grenzen an den Binnenstaat Österreich. Fast die Hälfte dieses Gebirgslandes wird von Wald bedeckt, höchste Erhebung ist mit 3798 m der Großglockner. Es gibt fünf Großlandschaften: Die Ostalpen, das Alpen- und Karpatenvorland, das Vorland im Osten, das Wiener Becken und das Granit- und Gneishochland. Das Dachsteingebirge in Oberösterreich, die Tiroler Berggipfel, die Kärntner Seen, das Salzkammergut, der Donauraum und die tiefen Wälder der Steiermark sind nur einige der zahlreichen Anziehungspunkte dieses beliebten Reiselandes.

Regierung

Parlamentarisch-demokratische Bundesrepublik seit 1918 mit neun Bundesländern. Verfassung von 1920, letzte Änderung 2008. Zweikammerparlament: Bundesrat der Landtage und Nationalrat mit 183 Mitgliedern. Amtszeit des Bundespräsidenten sechs Jahre. Die Bundesregierung muss das Vertrauen des Nationalrates genießen, dessen Abgeordnete alle vier Jahre gewählt werden. Die Mitglieder des Bundesrates werden direkt von den Landtagen entsandt. Österreich ist EU-Mitglied.

Staatsoberhaupt

Alexander Van der Bellen, seit Januar 2017.

Regierungschef

Christian Kern, seit Mai 2016.

Elektrizität

230 V, 50 Hz. Kein Adapter notwendig.

Zeitzone

Central European Time: MEZ +2 (MEZ +3 vom 26 März bis 29 Oktober 2017)

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft Austrian Airlines (OS) (Internet: www.aua.com/de/deu) fliegt von den meisten großen Städten Deutschlands und der Schweiz nach Österreich.

Wien, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg werden im internationalen Flugverkehr angeflogen, z.B. durch die Lufthansa (LH), Eurowings (EW) und Swiss (LX).

Air Berlin (AB) fliegt von zahlreichen deutschen Großstädten und Zürich nach Wien sowie von Nürnberg nach Salzburg und Wien. Außerdem fliegt Air Berlin von Berlin nach Graz.

 

Flugzeiten

Frankfurt - Wien: 1 Std. 20 Min.; Frankfurt - Innsbruck: 1 Std. 10 Min.; Frankfurt - Graz: 1 Std. 25 Min.; Frankfurt - Salzburg: 1 Std. 05 Min.;

Berlin
- Wien: 1 Std. 15 Min.; Köln/Bonn - Wien: 1 Std. 30 Min.; München - Wien: 1 Std;

Zürich
- Wien: 1 Std. 20 Min.; Basel - Wien: 1 Std. 25 Min.; Bern - Wien: 1 Std. 30 Min.; Genf - Wien: 1 Std. 40 Min.

Anreise mit dem Pkw

Pkw: Ein exzellent ausgebautes Autobahn-, Schnellstraßen- und Bundesstraßennetz verbindet Österreich mit allen Nachbarstaaten. Alle Hauptverbindungs-Grenzübergänge (Autobahn- und Bundesstraßen-Grenzübergänge) sind Tag und Nacht geöffnet.

Fernbus:
 U.a. Flixbus (Internet: www.flixbus.de) und Eurolines (Internet: www.eurolines.com) fahren von Deutschland und der Schweiz nach Österreich. 



 

Anreise mit der Bahn

EuroCity-/InterCity-/SuperCity-Züge verbinden Österreich mit allen Nachbarländern. 

Es gibt mehrmals täglich direkte ICE-Verbindungen ab Frankfurt, Dortmund und Nürnberg nach Wien. Der österreichische Railjet verkehrt mehrmals pro Tag, der ICE-T täglich zwischen Wien und München. Der Railjet verbindet außerdem täglich Zürich mit Innsbruck und Salzburg und zweimal täglich Zürich mit Wien (Fahrzeit Zürich-Wien: 40 Min.). Außerdem fährt der Railjet von Graz (Fahrtdauer: 6 Std. 50 Min.) und von Wien (Fahrtdauer: 4 Std. 10 Min.) nach Prag. 

Der InterCity-Express von Hamburg nach München (Linie im Einstundentakt) hat Anschluss nach Salzburg, Wien, Graz und Klagenfurt. Von Nürnberg nach Wien verkehren EuroCity-Züge im Zweistundentakt, es gibt auch EuroCity-Züge von Zürich nach Wien.

Die Nachtzüge Nightjet (Internet: www.oebb.at/de/angebote-ermaessigungen/nightjet) fahren u.a. aus Deutschland und der Schweiz nach Österreich:

Düsseldorf - Köln - Frankfurt - Linz - Wien;

Hamburg - Hannover - Linz - Wien;

Hamburg - München - Innsbruck;

Düsseldorf - Köln - München - Innsbruck;

Berlin - Dresden - Wien;

Zürich - Buchs - Linz - Wien

Zürich - Buchs - Leoben - Graz und 

Zürich - Buchs - Villach.

 

Der Luxuszug Venice Simplon-Orient-Express (Internet: www.orient-express.com) verbindet Wien mit Paris und London.

Trenitalia und ÖBB verbinden Wien über Villach mit Venedig.

 
Ein Autoreisezug der ÖBB (Internet: www.oebb.at/de/leistungen-und-services/mehr-als-zug/auto-motorrad-am-zug) verkehrt auf den Strecken
 
- zwischen Wien und Hamburg, Düsseldorf und
 
- zwischen Innsbruck und Hamburg, Düsseldorf.


RailPlus und InterRail-Pässe gelten auch in Österreich, Einzelheiten s. Deutschland. Weitere Informationen: Österreichische Bundesbahnen, Elisabethstr. 9, A-1010 Wien (Tel: (01) 93 00 00. Internet: www.oebb.at).

Anreise mit dem Schiff

Donaukreuzfahrten (Internet: www.danube-river.org) von Passau über Wien nach Budapest und auch weiter bis Bukarest und ans Schwarze Meer werden von verschiedenen Reiseveranstaltern angeboten, u. a. von DDSG-Blue Danube Schifffahrt, Friedrichstr.7, A-1010 Wien (Tel: (01) 58 88 00. Internet: www.ddsg-blue-danube.at).

Der Reiseveranstalter Wurm + Köck bietet Fahrten auf der Donau von Passau nach Wien über Linz und Wachau, wahlweise mit Übernachtung, an. Im Sommer werden auch Abend- und Musikfahrten veranstaltet. Weitere Informationen von Donauschifffahrt Wurm + Köck, Höllgasse 26, D-94036 Passau (Tel: (0851) 92 92 92. Internet: www.donauschiffahrt.de).

Innerhalb Österreichs bietet Ardagger Schiffstouren zwischen Linz und Krems, A-3321 Ardagger 155. (Tel: (07479) 6 46 40. Internet: www.tiscover.at/donauschiffahrt).
Brandner verkehrt zwischen Melk und Krems, Ufer 50, A-3313 Wallsee (Tel: (07433) 25 90 21. Internet: www.ms-austria.at).

Weitere Informationen über Schiffsverbindungen auf der Donau von Österreich Werbung (s. Adressen).

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Inlandflüge der Austrian Airlines (OS) (Internet: www.aua.com) verkehren zwischen Wien und Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg. Ebenfalls von Wien werden Flüge nach Altenrhein (Schweiz, an der Bodenseegrenze) angeboten; von dort Zubringerbus nach Dornbirn, Lustenau und Bregenz. Zusätzlich gibt es Flugverbindungen zwischen Salzburg und Linz sowie Graz und Linz.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Pkw:
In Österreich braucht man eine Vignette (Pickerl) auf allen Autobahnen und Schnellstraßen. Für alle Pkw über 3,5 t (auch für Wohnwagen) gilt eine fahrleistungsbezogene Maut, die über eine so genannte GO-Box an der Windschutzscheibe ermittelt und im Pre-Paid- bzw. Post-Paid-Verfahren abgebucht wird. Die GO-Box ist an ausgewiesenen Vertriebsstellen in Österreich, Deutschland und der Schweiz erhältlich (Infos: www.go-maut.at). Online-Maut-Tickets sind verfügbar für Brenner-, Tauern- und Pyhrnautobahn sowie den Arlbergtunnel unter www.dpaq.de/10stj.
Die Autobahngebührenmarke (Vignette) ist an Grenzübertrittstellen, beim ADAC (auch online unter www.adac-shop.de), beim ÖAMTC, in Trafiken, Postämtern, Tankstellen und Automobilverbänden im Ausland erhältlich. Es gibt Vignetten für 10 Tage, 2 Monate und für ein Jahr. KorridorVignette: Für den 23 km langen Streckenabschnitt auf der A14 (Rheintal/Walgau) in Vorarlberg zwischen der deutschen Staatsgrenze und der Anschlussstelle Hohenems kann man eine preiswerte KorridorVignette lösen. Ist man jedoch schon im Besitz einer Jahres., 2-Monats- oder 10-Tagesvignette, benötigt man keine KorridorVignette.

Weitere Informationen erteilt der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC), Schubertring 1-3, A-1010 Wien (Tel: (01) 71 19 90. Internet: www.oeamtc.at).

Für die sondermautpflichtigen Autobahnen A9 (Pyhrnautobahn), A10 (Tauernautobahn) und A13 (Brennerautobahn) können Videomattickets beim ADAC gebucht werden. Die Vignette darf nur noch auf die Windschutzscheibe und nicht mehr auf das Seitenfenster geklebt werden.

Bleifreies Benzin ist an allen Tankstellen erhältlich.



Fernbus:
U.a. Flixbus (Internet: www.flixbus.at) verbindet zahlreiche Metropolen innerhalb von Österreich.

 

Unterwegs in der Stadt

In Wien verkehren Busse, U-Bahnen, Vorortzüge und Straßenbahnen. Einheitsfahrpreise, Zeitkarten und Sammelfahrscheine sind bei den Wiener Verkehrsbetrieben und in Tabak-Trafiken erhältlich. In den als Schaffnerlos gekennzeichneten Straßenbahnen befinden sich Fahrkartenautomaten.

Empfehlenswert ist die Wien-Karte (Internet: www.wienkarte.at), die 72 Stunden in allen U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen gilt und für vier Tage preisliche Vorteile in Museen, bei Sehenswürdigkeiten, beim Einkaufen, kulturellen und gastronomischen Einrichtungen ermöglicht.

Kinder bis 6 Jahre fahren immer gratis, Kinder bis 15 Jahre fahren an Sonn- und Feiertagen und während der Wiener Schulferien gratis (Lichtbildausweis nötig!).

In Wien empfiehlt sich besonders eine Stadtrundfahrt mit dem Fiaker (Pferdekutsche); Preise sollten im Voraus vereinbart werden.

Linienbusse verkehren in fast allen Städten. In Linz, Innsbruck und Graz fahren auch Straßenbahnen; in Linz, Innsbruck und Salzburg Oberleitungsbusse. Geschwindigkeitsbegrenzungen in Graz auf kleinen Nebenstraßen: 30 km/h.

Taxis:
Die Taxis in den größeren Städten sind mit einem amtlich geeichten Taxameter versehen. Der Tarif wird sowohl nach gefahrenen Kilometern als auch nach Zeit berechnet. In Wien ist für Gepäck kein Gepäckzuschlag zu bezahlen.

Bei Fahrten von Wien zum Flughafen (bitte schon bei der Bestellung ein "Flughafentaxi" verlangen) wird für die Rückfahrt des Taxis ein Betrag von ca. 10 Euro zum Fahrpreis dazugerechnet. Informationen zu behindertengerechten Taxis, Fahrtendienste und Sightseeing-Touren für Behinderte sind von der Österreich Werbung erhältlich (s. Adressen)./strong

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Das österreichische Bundesbahnnetz ist an das gesamte europäische Eisenbahnnetz angeschlossen. Auf allen Hauptstrecken fahren die Züge im Ein- und Zweistundentakt, in den größeren Städten sind direkte Anschlüsse gewährleistet.

Zu den touristisch schönsten Bahnstrecken gehören die Routen
Innsbruck-Brenner,
Innsbruck-Buchs,
Innsbruck-Bruck an der Mur-Wien,
Innsbruck-Feldkirch-Innsbruck,
Innsbruck-Garmisch-Zugspitze,
Innsbruck-Salzburg-Innsbruck,
Linz-Selzthal-Amstetten-Linz,
Salzburg-Zell am See-Innsbruck,
Salzburg-Gmünden-Stainach-Salzburg,
Salzburg-Wien,
Salzburg-Villach-Salzburg,
Wien-Puchberg am Schneeberg-Hochschneeberg-Wien-Bruck an der Mur-Innsbruck,
Wien-Klagenfurt-Udine-Trieste.

In den Ballungszentren verkehren Nahverkehrszüge in dichten Intervallen.
Für Urlauber sind die romantischen Regional- oder Zahnradbahnstrecken, die so genannten Nostalgieangebote, besonders reizvoll.

Die Nachtzüge Nightjet (Internet: www.oebb.at/de/angebote-ermaessigungen/nightjet) fahren auf den folgenden Strecken:

Wien - Arlberg - Feldkirch - Bregenz;

Wien - Linz - Feldkirch;

Graz - Leoben - Feldkirch und

Feldkirch - Arlberg - Villach.

Auf der Verbindung Wien - Graz - Villach - Feldkirch verkehrt ein Autoreisezug (Internet: www.oebb.at/de/leistungen-und-services/mehr-als-zug/auto-motorrad-am-zug).

Zu den Sonderkarten der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) zählen die VORTEILScard (45 % Ermäßigung, bei Buchung im Internet oder am Fahrkartenautomaten 50 %, 1 jahr gültig), Rückfahrkarten auf Kurzstrecken zu ermäßigten Preisen, Netzkarten, Freizeittickets, Seniorenpässe, Schülerpässe, Jugendtickets und Familien- und Gruppentickets. Der InterRail Ein-Land-Pass ist erhältlich für Reisen in knapp 30 europäischen Ländern und ist gültig an wahlweise 3, 4, 6, 8 Tagen innerhalb 1 Monats in einem Land. Kinder von 4-11 Jahren fahren zum halben Erwachsenen-Preis.

Im grenzüberschreitenden Bahnverkehr zwischen Deutschland und Österreich sind die Bahncard 25 und die Bahncard 50 gültig, Einzelheiten s. Deutschland.

Von besonderem Interesse für Besucher sind die touristischen Angebote, wie z. B. der Casinos Austria Gourmet Express. Nähere Auskünfte erteilen die Österreichischen Bundesbahnen, Elisabethstraße 9, A-1010 Wien (Tel: (01) 93 00 00. Internet: www.oebb.at).

Die Gebühren für Gepäckträger in Österreich sind tariflich festgelegt.

Unterwegs mit dem Schiff

Einen Überblick über die Schifffahrt in Österreich bietet Ship Austria (Internet: www.schiffahrt.at).

Rundfahrten: Manche Reiseveranstalter bieten Kreuzfahrten auf der Donau und auf dem Bodensee an. Die Kreuzfahrten dauern zwischen einem Tag und einer Woche und werden vom Frühjahr bis zum Herbst angeboten.

Ardagger
bietet Donau-Touren im Strudengau und Nibelungengau, A-3321 Ardagger 155 (Tel: (07479) 6 46 40. Internet: www.tiscover.at/donauschiffahrt).

Brandner fährt zwischen Melk und Krems, Ufer 50, A-3313 Wallsee. (Tel: (07433) 25 90 21. Internet: www.brandner.at).

Weitere verschiedene Donau-Rundfahrten bietet DDSG Blue Danube ( Tel.: (01) 58 880 0. Internet: www.ddsg-blue-danube.at).

Charter: Nostalgie Tours vermietet Schiffe auf der Donau (Tel.: (02732) 755 88. Internet: www.nostalgie-tours.at).

Fähren: DDSG Blue Danube Schiffahrt GmbH und andere Reedereien betreiben zwischen Mitte April und Ende Oktober regelmäßige Fährdienste auf der Donau. Kinder unter 10 Jahren fahren in Begleitung ihrer Eltern umsonst. Weitere Informationen, u. a. über Verbindungen nach Bratislava (Slowakische Republik) und Budapest von DDSG-Blue Danube, Handelskai 265, A-1020 Wien (Tel: (01) 58 88 00. Internet: www.ddsg-blue-danube.at).

Ein günstiges Angebot ist die Bodensee-Erlebniskarte (Internet: www.bodensee-erlebniskarte.info), die freie Fahrt auf den Bodensee-Kursschiffen und zahlreichen Bergbahnen sowie freien Eintritt bei den beliebtesten Ausflugszielen rund um den Bodensee gewährt. Die Karte ist wahlweise für 3, 7 oder 14 Tage an allen Bahnhöfen, Schiffsanlegestellen und in Verkehrsämtern rund um den Bodensee erhältlich.

Weitere Auskünfte von:
- Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH, Hafenstraße 6, D-78462 Konstanz (Tel: 49 (07531) 36 40 389. Internet: www.bsb-online.com) sowie von der
- Internationalen Bodensee-Tourismus GmbH, Insel Mainau, D-78465 Konstanz (Tel: 49 (07531) 90 94 90 (Info-Hotline). Internet: www.bodenseeferien.de).

Autovermietung

In nahezu allen Städten, auf Flughäfen und Bahnhöfen findet man Niederlassungen von Mietwagenfirmen. In der Regel muss der Fahrer seit mindestens 1 Jahr vor Anmietung im Besitz eines in Österreich gültigen Führerscheins sein. Deutsche Führerscheine sind ebenso wie die der anderen Staaten des Europäischen Wirtschaftraums in Österreich gültig. Für einige Fahrzeuggruppen ist ein Mindestalter von 21 bzw. 25 Jahren Voraussetzung.

Vorschriften

- Gurtanlegepflicht; 
- Motorradfahrer und Beifahrer müssen Sturzhelme tragen und mit Abblendlicht fahren; 
- Promillegrenze: 0,5‰. 
- Die Benutzung eines handgehaltenen Mobil- oder Autotelefons ist während der Fahrt verboten, die Benutzung von Freisprecheinrichtungen ist erlaubt. 
- Das Tragen von fluoreszierenden Warnwesten ist für Autofahrer Pflicht, wenn sie ihr Fahrzeug außerhalb von geschlossenen Ortschaften verlassen und sich auf der Fahrbahn aufhalten - was bei Panne oder Unfall der Fall ist. 
- Autofahrer müssen zwischen dem 1. November und dem 15. April eines Jahres bei schneebedeckten und vereisten Fahrbahnen an allen Rädern Winterreifen montiert oder Schneeketten an den Antriebsrädern angebracht haben. Schneeketten als Alternative zu Winterreifen sind nur erlaubt, wenn dadurch die Fahrbahn nicht beschädigt wird.
- Autofahrer dürfen tagsüber ganzjährig das Abblendlicht einschalten.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:
innerhalb geschlossener Ortschaften: 50 km/h (in Graz nur auf kleinen Nebenstraßen: 30 km/h). 
auf Landstraßen: 100 km/h 
auf Autobahnen: 130 km/h, (in der Zeit von 22.00 - 5.00 Uhr gilt auf allen Autobahnen eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h, ausgenommen sind die A1 Salzburg-Wien, die A2 Villach-Wien, die A8 Innkreisautobahn und die A9 Pyhrn-Autobahn).

Pannenhilfsdienst

 

In Notfällen ist der Österreichische Automobilclub ÖAMTC unter der Telefonnummer 120 rund um die Uhr erreichbar. Ausführliche Verkehrsmeldungen werden im Radio gesendet. Eine ADAC-Auslands-Notrufstation ist eingerichtet. Sie bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und Unfallschutzes Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen, Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte. Die Notrufstation in Wien ist rund um die Uhr besetzt (Tel: (01) 251 20 60. Internet: www.adac.de).

Dokumentation

Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt als Versicherungsnachweis das Autokennzeichen. Dennoch wird EU- und EFTA-Bürgern empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen, um bei eventuellen Schadensfällen in den Genuss des vollen Versicherungsschutzes zu kommen. Ansonsten gilt der gesetzlich vorgeschriebene minimale Haftpflicht-Versicherungsschutz. Außerdem kann die Grüne Karte die Unfallaufnahme erleichtern. 

 

Reisewarnung

Überblick Österreich

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 10.08.2016
Unverändert gültig seit: 03.08.2016

Aktuelle Hinweise

Deutschland und Österreich haben vorübergehend wieder Grenzkontrollen eingeführt. Je nach Grenzübergang laufen die Kontrollen unterschiedlich ab. Es kann daher zu Behinderungen und längeren Wartezeiten im Reiseverkehr kommen.  Weitere Informationen dazu unter: Externer Link, öffnet in neuem FensterSituation an den Grenzen

Reisenden wird empfohlen, sich vor Reiseantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren und ein für die Einreise gültiges Ausweisdokument mit sich zu führen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Für Österreich besteht derzeit kein landesspezifischer Sicherheitshinweis.

Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Gesundheitsvorsorge

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Landesweit besteht von April bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird durch Zecken übertragen. Betroffen sind vor allem Gebiete unter 1000 m sowie Flussniederungen entlang der Donau, in Kärnten, in der Steiermark und im Burgenland. Gegen diese Krankheit wird eine Impfung empfohlen.

Hepatitis B kommt vor. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

Österreich gilt als tollwutfrei.

Geld

Währung

1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.

Kreditkarten

Werden in allen größeren Städten und Urlaubsregionen von zahlreichen Hotels, Restaurants, Geschäften und Tankstellen akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard
Mit ec-/Maestro-Karte und PIN-Nummer kann europaweit Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. In vielen europäischen Ländern ist es auch möglich, in Geschäften mit der ec-/Maestro-Karte zu bezahlen. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Ähnliches gilt für die deutsche Sparcard, dem Nachfolger des Postsparbuches als Sortenbeschaffungsmittel im europäischen Ausland. Mit Sparcard und PIN-Nummer kann Bargeld von europäischen Geldautomaten mit dem Plus-Logo abgehoben werden.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Öffnungszeiten der Bank

Im Allgemeinen: Mo-Fr 08.30-12.30 und 13.30-16.00/17.00 Uhr (Zentralen sind teils durchgehend und abends länger geöffnet). Zum Teil unterschiedliche Öffnungszeiten in den einzelnen Bundesländern. Die Wechselstuben in Flughäfen und Bahnhöfen öffnen täglich 08.00-22.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Für Reisende innerhalb der EU bestehen keine Beschränkungen für die Einfuhr oder Ausfuhr von Landes- und Fremdwährungen.

Reisende, die in die EU einreisen oder aus ihr ausreisen und Barmittel von 10.000 € oder mehr (oder den Gegenwert in anderen Währungen oder anderen leicht konvertiblen Werten wie auf Dritte ausgestellte Schecks) mit sich führen, müssen diesen Betrag bei den Zollbehörden anmelden (ausgefülltes Formular ZA 292 bereit halten, herunterladbar auf www.bmf.gv.at).

Geldwechsel

Fremdwährungen und Reiseschecks werden von allen Banken, Sparkassen und Wechselstuben in Flughäfen und Bahnhöfen umgetauscht. Fast alle Reisebüros und Hotels nehmen ebenfalls Fremdwährungen an.

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Deutsch. In Südkärnten wird außerdem Slowenisch gesprochen, im Burgenland spricht man auch offiziell Kroatisch und Ungarisch. In Wien gibt es türkische, tschechische und slowakische Volksgruppen. Viele Österreicher sprechen auch Englisch. Die regionalen Dialekte weichen z. T. stark vom Hochdeutschen ab.

Öffentliche Feiertage

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können (bei Einreise aus Nicht-EU-Ländern) zollfrei nach Österreich eingeführt werden:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (ohne aufgedruckte Warnhinweise in Deutsch);
1 l Spirituosen mit einem Alkoholgehalt über 22 % oder 2 l Spirituosen mit einem Alkoholgehalt bis höchstens 22 %;
4 l Wein (kein Schaumwein);
16 l Bier;
Geschenke/sonstige Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 € (Flug- und Seereisen) bzw. 300 € (Reisen mit der Bahn/dem Auto); Kinder unter 15 Jahren generell 150 €.
Anmerkung: 
(a) Die Zollfreiheit der Waren hat zur Bedingung, dass sie im persönlichen Gepäck des Reisenden mitgeführt werden. 
(b) Tabakwaren und alkoholische Getränke dürfen nur von Personen ab 17 Jahren eingeführt werden.
Importbestimmungen

Reisende, die von außerhalb der Europäischen Union u.a. Fleisch- und Milcherzeugnisse in die EU einführen, müssen diese anmelden. Die Regelung gilt nicht für die Einfuhr von tierischen Produkten aus den EU-Staaten sowie aus Andorra, Liechtenstein, Norwegen, San Marino und der Schweiz. Wer diese Produkte nicht anmeldet, muss mit Geldstrafen oder strafrechtlicher Ahndung rechnen.

Verbotene Importe

Frisches Fleisch und konserviertes Fleisch, Milch und Milchprodukte (siehe auch Einfuhrbestimmungen), bestimmte Waffen. Für lebendes Geflügel, Fleisch und Fleischerzeugnisse besteht im Reiseverkehr ein generelles Einfuhrverbot aus Drittländern (ausgenommen aus den Färöer, Grönland, Island, Liechtenstein und der Schweiz).

Import/Export in die EU

Der Warenverkehr innerhalb der EU ist für Reisende unbeschränkt, sofern die Waren für den persönlichen Bedarf und nicht für den Weiterverkauf bestimmt sind. Außerdem dürfen die Waren nicht in Duty-free-Shops gekauft worden sein. Über den persönlichen Eigenbedarf kann von den Reisenden ein Nachweis verlangt werden. Die Mitgliedstaaten haben das Recht, Verbrauchsteuern auf Spirituosen oder Tabakwaren zu erheben, wenn diese Produkte nicht für den Eigenbedarf bestimmt sind. 

Als persönlicher Bedarf gelten folgende Höchstmengen:
800 Zigaretten (Personen ab 17 J.) (mit aufgedruckten Warnhinweisen in Deutsch);
400 Zigarillos (Personen ab 17 J.) (mit aufgedruckten Warnhinweisen in Deutsch);
200 Zigarren (Personen ab 17 J.) (mit aufgedruckten Warnhinweisen in Deutsch);
1 kg Tabak (Personen ab 17 J.) (mit aufgedruckten Warnhinweisen in Deutsch);
10 Liter hochprozentige Alkoholika (Personen ab 17 J.);
20 Liter mit Alkohol angereicherter Wein (z. B. Port oder Sherry) (Personen ab 17 J.);
90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein) (Personen ab 17 J.);
110 Liter Bier (Personen ab 17 J.);
Parfüms und Eau de Toilette: Keine Beschränkungen, wenn nachgewiesen werden kann, dass die Menge für den persönlichen Verbrauch bestimmt ist.
Arzneimittel: Dem persönlichen Bedarf während der Reise entsprechende Menge.
Andere Waren: Der Warenverkehr innerhalb der EU ist für Reisende unbeschränkt. Ausgenommen davon sind jedoch Goldlegierungen und Goldplattierungen in unbearbeitetem Zustand oder als Halbzeug (Halbfabrikat) und Treibstoff. Kraftstoff darf nur mineralölsteuerfrei aus einem EG-Mitgliedstaat eingeführt werden, wenn er sich im Tank des Fahrzeuges oder in einem mitgeführten Reservebehälter befindet. Dabei wird eine Kraftstoffmenge von bis zu 10 Litern im Reservebehälter nicht beanstandet.

Wenn darüber hinausgehende Mengen dieser Waren mitgeführt werden, wäre z. B. eine Hochzeit ein Ereignis, mit dem sich ein Großeinkauf begründen ließe.
Anmerkung: Allerdings gibt es bestimmte Ausnahmen von der Regelung des unbeschränkten Warenverkehrs. Sie betreffen insbesondere den Neufahrzeugkauf und Einkäufe zu gewerblichen Zwecken. (Nähere Informationen hinsichtlich Steuern für Kraftfahrzeuge stehen im Leitfaden „Kauf von Waren und Dienstleistungen im Binnenmarkt“ der Europäischen Kommission.)
 

EU

Der Duty-free-Verkauf auf Flug- und Schiffshäfen wurde für Reisen innerhalb der EU abgeschafft. Nur noch Reisende, die die EU verlassen, können im Duty-free-Shop billig einkaufen. Bei der Einfuhr von Waren in ein EU-Land, die in Duty-free-Shops in einem anderen EU-Land gekauft wurden, gelten dieselben Reisefreimengen und derselbe Reisefreibetrag wie bei der Einreise aus nicht EU-Ländern.

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Frühling und Herbst sind am günstigsten für Geschäftsreisen.
Salzburg
Die Österreicher sind im Umgang mit Fremden sehr formell, in Konversation und Schriftverkehr benutzt man grundsätzlich den Namen und (akademischen) Titel (Frau Doktor, Herr Magister, Herr Studienrat, Frau Ministerialrätin). Entsprechend sollten Geschäftspartner mit ihrem vollen Namen und Titel angesprochen werden, zumindest bis man sich besser kennt. Im Rahmen eines Geschäftstreffens ist die Kleiderordnung nicht übertrieben formell, man kann durchaus ohne Krawatte erscheinen. Bei der ersten Begegnung sollte man sich jedoch für alle Fälle eher zu formell als zu lässig kleiden. 

Das gesellschaftliche Leben ist in Österreich mehr oder weniger vom Arbeitsleben getrennt, Überstunden oder Arbeiten am Wochenende sind eher selten. Wird man von einem Kollegen oder Geschäftspartner nach Hause eingeladen, sollte man auf jeden Fall Blumen für die Dame des Hauses oder eine Flasche Wein für den Gastgeber mitbringen. Pünktlichkeit wird sehr ernst genommen und ist ebenfalls angebracht. Beim Betreten eines privaten Hauses sollten Besucher anbieten, ihre Schuhe auszuziehen. Geschäftsessen sind dazu da, um sich gegenseitig kennen zu lernen, Themen wie Familie oder Politik sollten in der Regel nicht angeschnitten werden.
Wien
Die Österreicher - und besonders die Wiener - sind im Umgang mit Fremden sehr formell, in Konversation und Schriftverkehr benutzt man grundsätzlich den Namen und (akademischen) Titel (Frau Doktor, Herr Magister, Herr Studienrat, Frau Ministerialrätin). Entsprechend sollten Geschäftspartner mit ihrem vollen Namen und Titel angesprochen werden, zumindest bis man sich besser kennt. Im Rahmen eines Geschäftstreffens ist die Kleiderordnung nicht übertrieben formell, man kann durchaus ohne Krawatte erscheinen. Bei der ersten Begegnung sollte man sich jedoch für alle Fälle eher zu formell als zu lässig kleiden. 

Das gesellschaftliche Leben ist in Österreich mehr oder weniger vom Arbeitsleben getrennt, Überstunden oder Arbeiten am Wochenende sind eher selten. Wird man von einem Kollegen oder Geschäftspartner nach Hause eingeladen, sollte man auf jeden Fall Blumen für die Dame des Hauses oder eine Flasche Wein für den Gastgeber mitbringen. Pünktlichkeit wird sehr ernstgenommen und ist ebenfalls angebracht. Beim Betreten eines privaten Hauses sollten Besucher anbieten, ihre Schuhe auszuziehen. Geschäftsessen sind dazu da, um sich gegenseitig kennenzulernen, Themen wie Familie oder Politik sollten in der Regel nicht angeschnitten werden.

Öffnungszeiten

Die Geschäftszeiten sind normalerweise von Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.30 und 13.30-17.30 Uhr, viele Büros und Firmen schließen freitags schon um 15.00 oder 16.00 Uhr.

Wirtschaft

Österreichische Handelsdelegation
Stauffenbergstraße 1, D-10785 Berlin
Tel: (030) 257 57 50.
Internet: www.austriantrade.org/deutschland/de
Zweigstellen in Frankfurt/M. (Tel: (069) 971 01 20) und München (Tel: (089) 2429140).

Österreichische Handelsdelegation
Talstraße 65, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 215 30 40.
Internet: www.austriantrade.org

Deutsche Handelskammer in Österreich
Schwarzenbergplatz 5, Top 3/1, A-1030 Wien
Postanschrift: Postfach 107, A-1103 Wien
Tel: (01) 545 14 17-0.
Internet: www.dhk.at

Wirtschaftskammer Österreich
Wiedner Hauptstraße 63, A-1045 Wien
Tel: (01) 59 09 00.
Internet: http://portal.wko.at

Geschäftskontakte

Österreichische Handelsdelegation
Stauffenbergstraße 1, D-10785 Berlin
Tel: (030) 257 57 50.
Internet: www.austriantrade.org/deutschland/de
Zweigstellen in Frankfurt/M. (Tel: (069) 971 01 20) und München (Tel: (089) 2429140).

Österreichische Handelsdelegation
Talstraße 65, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 215 30 40.
Internet: www.austriantrade.org

Deutsche Handelskammer in Österreich
Schwarzenbergplatz 5, Top 3/1, A-1030 Wien
Postanschrift: Postfach 107, A-1103 Wien
Tel: (01) 545 14 17-0.
Internet: www.dhk.at

Wirtschaftskammer Österreich
Wiedner Hauptstraße 63, A-1045 Wien
Tel: (01) 59 09 00.
Internet: http://portal.wko.at

Kommunikation

Telefon

Die Ländervorwahl für Österreich ist 0043. Die Ortsvorwahl für Wien ist 01. Öffentliche Telefone können mit Telefonkarten oder Münzen genutzt werden.

Mobiltelefon

Netzbetreiber sind u.a. Tele.ring (Internet: www.telering.at), t-mobil (Internet: www.t-mobile.at) und A1 (Internet: www.a1.net).  Die Netzabdeckung ist sehr gut. In Österreich bestehen u.a. GSM-Netze im 900 MHz-Bereich und im 1800 MHz-Bereich.
Auslandsroaming ist innerhalb der EU zum Eurotarif nutzbar. Kunden aller europäischen Mobilfunknetzbetreiber führen automatisch alle Telefonate im und aus dem EU-Ausland zum Eurotarif. Für andere Mobilfunkdienste wie SMS, MMS und Datenübertragungen gilt der Eurotarif hingegen nicht.

Internet

Es gibt zahlreiche Internetcafés in allen größeren Städten. Kostenloser Internetzugang via Wi-Fi ist am neuen Hauptbahnhof, Wiener Westbahnhof, am Bahnhof Wiener Neustadt, am Flughafen Wien-Schwechat sowie an mehreren Stellen in der Stadt Wien verfügbar (aktuelle Informationen unter www.freewlan.at).

Zahlreiche Telefonzellen sind so genannte MultimediaStationen, die mit Breitband-Internet ausgestattet sind.

Hauptanbieter sind A1 (Internet: www.a1.at) und Tele2 (Internet: www.tele2.at). Überwiegend werden Flatratetarife genutzt.

Post

Briefe bis 20 g und Postkarten werden innerhalb Europas per Luftpost befördert. Briefmarken sind auf Postämtern erhältlich. Fast alle Postämter nehmen postlagernde Sendungen entgegen.

Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-17.00/18.00 Uhr. Hauptpostämter und Postämter an großen Bahnhöfen sind täglich (einschl. Sonn- und Feiertage) durchgehend geöffnet.

Einkaufen

Überblick

Trachtenkleidung, Kunsthandwerk, Keramik, Kunstschmiede- und Holzschnitzarbeiten sind schöne Urlaubsandenken.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 08.00-21.00 Uhr, Sa 09-00-18.00 Uhr, manche Geschäfte haben über Mittag geschlossen. Die Geschäfte in den großen Städten und Einkaufszentrenhaben haben jeden Samstag bis 18.00 Uhr geöffnet. Anderswo schließen fast alle Geschäfte samstags um 12.00 Uhr und haben nur am ersten Samstag jeden Monats bis 18.00 Uhr geöffnet.

Nachtleben

Einleitung

Das vielfältige Wiener Nachtleben bietet für jeden Geschmack etwas: Oper, Theater, Kabarett sowie zahlreiche Musik- und Szene-Lokale, Diskotheken, Bars und Nachtclubs. Im Falter, der Stadtzeitung für Wien, findet man ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm; sie erscheint wöchentlich neu (Internet: www.falter.at).

Kulinarisches

Unterkunft

Hotels

Hotelklassifizierung: Hotels werden in die Hotelstars Union-Sternekategorien von einem bis fünf Sterne eingeteilt.

Camping

Auf allen ca. 500 Zeltplätzen kann man ohne große Formalitäten übernachten, ca. 160 der Plätze stehen auch im Winter zur Verfügung. Ermäßigungen für Kinder und Mitglieder von Camperverbänden. Für Wohnwagen, Motorräder und Autos werden die üblichen Gebühren erhoben. Wohnwagen dürfen nicht an den Autobahnen oder auf Rastplätzen geparkt werden, Fahrzeuge mit Wohnanhänger dürfen hier parken, solange die entsprechenden Bestimmungen beachtet werden. Einige Bergstraßen sind für Wohnwagen gesperrt. Weitere Auskünfte erteilen die Automobilklubs, die Österreich Werbung (s. Adressen), von der die Campingkarte Österreich erhältlich ist und der Österreichische Campingclub (ÖCC), der in erster Linie für seine Mitglieder zur Verfügung steht, in begrenztem Ausmaß aber auch telefonisch oder per E-Mail Auskünfte erteilt. Anschrift: Schubertring 1-3, A-1010 Wien (Tel: (01) 713 61 51. Internet: www.campingclub.at).

Andere Unterkunftsmöglichkeiten

Alle Jugendherbergen in Österreich stehen den Mitgliedern des Internationalen Jugendherbergsverbandes zur Verfügung. Besonders in der Hochsaison empfiehlt es sich, im Voraus zu buchen. Nähere Auskunft erteilt der Österreichische Jugendherbergsverband, Gonzagagasse 22, A-1010 Wien (Tel: (01) 533 53 53. Internet: www.oejhv.or.at).
Adressenverzeichnis erhältlich vom Bundesverband Urlaub am Bauernhof, Gabelsbergerstraße 19, A-5020 Salzburg (Tel: (0662) 88 02 02. Internet: www.farmholidays.com)

Kultur

Religion

73,6% römisch-katholisch; 4,7% protestantisch. Muslimische und jüdische Minderheiten.

Soziale Verhaltensregeln

Umgangsformen: Österreicher sind für ihren Charme und ihre Höflichkeit bekannt und im Geschäftsleben eher zurückhaltend. Man spricht sich erst nach geraumer Zeit mit dem Vornamen an, auf Titel in der Anrede wird viel Wert gelegt. Auf Österreichisch begrüßt man sich mit Grüß Gott oder salopper mit Servus.

Kleidung: Der Opern- und Theaterbesuch ist ein gesellschaftliches Ereignis, weshalb entsprechende Garderobe erwartet wird.

Rauchen: In Österreich ist das Rauchen an öffentlichen Orten sowie in öffentlichen Gebäuden (z. B.: Schulen, Bahnhöfe, Flughäfen, Museen, Ämter, Schwimmbäder, gastronomische Betriebe, in den Speisen serviert werden etc.) verboten. Gaststätten über 80 m² müssen separate Raucherräume zur Verfügung stellen. Lokale von 50 bis 80 m²: Die zuständige Behörde entscheidet, ob Raucherräume zur Verfügung gestellt werden müssen. Unter 50 m²: Der Wirt kann entscheiden, ob geraucht werden darf. Außerdem ist Rauchen in den Speisewagen der ÖBB und auf Kinderspielplätzen in Wien nicht gestattet. Ab dem 1. Mai 2018 müssen alle gastronomischen Betriebe ausnahmslos rauchfrei sein. 

Trinkgeld ist üblich, es werden aber keine hohen Beträge erwartet. 10-15% Bedienung werden zur Restaurantrechnung hinzugerechnet, üblicherweise gibt man ein zusätzliches Trinkgeld in Höhe von 5-10%, in Restaurants und Hotels kann das Trinkgeld bereits enthalten sein (Inklusivpreise). Taxifahrer und Friseure erhalten ebenfalls 5-10% Trinkgeld. Auch andere Dienstleister erwarten eine finanzielle Aufmerksamkeit: Gepäckträger an Bahnhöfen und Flughäfen bekommen meist 1 € pro Gepäckstück, Zimmermädchen 1-2 € pro Tag.

Hundebesitzer: Die Leinen- und Maulkorbpflicht für Hunde ist in Österreich nicht bundeseinheitlich geregelt. In Wien besteht beispielsweise Leinen- und Maulkorbpflicht auf allen öffentlichen Plätzen und in allen öffentlichen Verkehrsmitteln. Maulkorbpflicht besteht für bissige Hunde an allen öffentlichen Orten.

Klima

Beste Reisezeit

Gemäßigtes mitteleuropäisches Klima, wobei sich das Klima im Osten als kontinental, im Gebirge als alpin und im Süden als mediterran beeinflusst beschreiben lässt. Die Temperatur und die Niederschlagsmenge sind stark von der Höhe und Lage der einzelnen Landesteile abhängig. Bei Touren im Hochgebirge sollten unbedingt vorher Informationen über die Wetterlage, Schneebeschaffenheit und Lawinengefahr eingeholt werden. Warnungen von Einheimischen sind zu beachten.

Im Sommer ist die Hochsaison für Wander- und Badeurlaube sowie Städtereisen im Juli und August, weniger los ist im Juni und September. Die Wintersaison dauert von Anfang Dezember bis Anfang März, in höheren Regionen bis Ende Mai.

Landesdaten

Vorwahl +43 Fläche(qkm) 83871 Bevölkerung 8665550 Bevölkerungsdichte(pro qkm) 103 Bevölkerung im Jahr 2015 Mitglied der EU Yes Hauptnotrufnummer 112

Copyright © 2018 REISEBANK AG