Uganda

Afrika

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Uganda.

Hauptstadt

Kampala.

Geographie

Uganda grenzt im Norden an den Sudan, im Osten an Kenia, im Südosten an den Victoria-See, im Süden an Tansania und Ruanda sowie im Westen an der Demokratischen Republik Kongo. Die Hauptstadt Kampala liegt am Ufer des Victoria-Sees, dessen wichtigster Abfluss der Weiße Nil ist, der durch einen Großteil des Landes fließt. Tropische Wälder, die terrassenartigen Hügel von Kigezi und die Teeplantagen an den Hängen der schneebedeckten Ruwenzori Mountains prägen das Landschaftsbild. Die unfruchtbare Karamoja-Ebene liegt an der sudanesischen Grenze, die üppig-grüne Region Buganda weist die höchste Bevölkerungsdichte auf.

Regierung

Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1967. Neue Verfassung von 1995, Verfassungsänderung 2006. Parlament mit 332 Mitgliedern, von denen 228 gewählt und 104 von verschiedenen Interessengruppen ernannt werden. Unabhängig seit 1962 (ehemaliges britisches Protektorat).

Staatsoberhaupt

Yoweri Kaguta Museveni, seit 1986 (1996 im Amt bestätigt).

Regierungschef

Ruhakana Rugunda, seit September 2014.

Elektrizität

240 V, 50 Hz. Adapter empfohlen.

Zeitzone

Eastern Africa Time: MEZ +4

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Uganda hat keine eigene nationale Fluggesellschaft.

U.a. Lufthansa (über Nairobi), British Airways (über London), Brussels Airlines (SN) (über Brüssel), South African Airways (SA), Egyptair MS) und Kenya Airways (KQ) fliegen Uganda an.

Anmerkung zur Anreise mit dem Flugzeug

Alle in Uganda gekauften Flugtickets müssen in harter Währung bezahlt werden.

Flugzeiten

Frankfurt - Kampala: 9 Std. 40 Min. (reine Flugzeit, Zwischenaufenthalt in Brüssel); Wien - Kampala: 11 Std. 25 Min. (reine Flugzeit, Zwischenaufenthalt in Brüssel); London - Kampala: 8 Std; Zürich - Kampala: 9 Std. 40 Min. (reine Flugzeit, Zwischenaufenthalt in Brüssel).

Ausreisegebühr

Keine.

Anreise mit dem Pkw

Straßen führen in alle Nachbarstaaten, die Grenzen sind jedoch nicht immer geöffnet. Die Verbindungsstraßen nach Kenia sind gut. Reisende sollten sich auf jeden Fall vor Überquerung der Grenze nach Ruanda über die aktuelle Sicherheitslage informieren. Von einer Grenzüberquerung in die Demokratische Republik Kongo wird dringend gewarnt.

Bus:
Linien- und Ausflugsbusse fahren von Nairobi (Kenia) sowie Arusha und Dar-es-Salaam (Tansania) nach Uganda.

Anreise mit der Bahn

Derzeit keine Passagierverbindungen.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Eagle Air (H7) (Internet: www.flyeagleuganda.com) fliegt von Entebbe aus alle größeren Städte einschließlich Arua und Kasese an. Charterflüge sind ebenfalls möglich, auch in die Nationalparks.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Linksverkehr. Der Zustand der Straßen ist schlecht. Die Hauptstadt Kampala ist Verkehrsknotenpunkt; im Norden nur wenige Straßen. Polizeikontrollen können vorkommen. Man sollte die Autotüren verriegeln.

Busse
fahren in fast alle Regionen, sind jedoch nicht gerade für ihre Pünktlichkeit bekannt und oft überfüllt. Regelmäßige Verbindungen gibt es zwischen Entebbe und Kampala (Fahrzeit 1 Std.) und von und zum Flughafen. Außerdem gibt es Minibusse, die so genannten Matatus, die in die meisten Teile des Landes fahren und ein schnelles, wenn auch extrem überfülltes, Transportmittel darstellen. Die Fahrweise der Busfahrer ist oft rücksichts- und verantwortungslos und führt regelmäßig zu schweren Unfällen.

Taxis
sind durch schwarzweiße Streifen gekennzeichnet und meist deutlich teurer als Matatus.

Mietwagen sind am Flughafen und im Zentrum von Kampala erhältlich und relativ teuer.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein.

Unterwegs mit dem Schiff

Ein Dampfschiff verbindet Entebbe und die Ssesse-Inseln im Viktoriasee. Ssesse-Insel-Fähren verbinden Bukakata mit den Inseln.

Reisewarnung

Überblick Uganda

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 02.12.2016
Unverändert gültig seit: 28.11.2016

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Die Unruhen im Osten der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan haben gelegentlich Auswirkungen auf angrenzende Gebiete in Uganda, insbesondere durch Zustrom von Flüchtlingen. Da nicht auszuschließen ist, dass Gefechte zwischen kongolesischer Armee und Rebellen auch in unmittelbarer Grenznähe zu Uganda stattfinden, sollte eine Annäherung direkt an die ugandisch-kongolesische Grenzlinie im Südwesten und Westen Ugandas vermieden werden. Besuche der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet und in den anderen Regionen Ugandas sind möglich. 

Demonstrationen aus politischen und sozialen Gründen können sich spontan entwickeln und unvorhersehbar eskalieren.

Verhalten in der Öffentlichkeit

Gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen sind in Uganda seit der Kolonialzeit strafbar. Das Höchststrafmaß beträgt lebenslänglich. Seit Unabhängigkeit Ugandas ist keine gerichtliche Verurteilung auf der Grundlage dieser Strafvorschriften mehr erfolgt. Eine aktive Verfolgung Homosexueller durch Staatsorgane findet nicht statt. Homosexualität ist jedoch quer durch alle gesellschaftlichen Schichten hindurch stark tabuisiert. Dies gilt auch für den öffentlichen Austausch von Zärtlichkeiten unter Heterosexuellen. Deshalb ist dringend zurückhaltendes Verhalten in der Öffentlichkeit angezeigt. Zurückhaltung wird auch bezüglich des Tragens vielfach als unangemessen empfundener Kleidung (z. B. kurze Miniröcke) empfohlen.

Terrorismus

Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern dieser Region, auch in Uganda zu erhöhter Vorsicht geraten.

Zuletzt kam es am 11. Juli 2010 in der Hauptstadt Kampala zu Bombenanschlägen, bei denen es Todesopfer und viele Verletzte gab. Laut Angaben der ugandischen Behörden konnte am 13. September 2014 ein weiterer Terroranschlag der somalischen Al-Shabab-Miliz in Kampala vereitelt werden. Auch weiterhin ist von einer Gefährdung insbesondere weicher Ziele auszugehen. Es wird daher zu besonderer Vorsicht und erhöhter Wachsamkeit - insbesondere  an öffentlichen  Orten wie etwa Einkaufszentren - geraten. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

Kriminalität

Nach Einbruch der Dunkelheit sollte – mit Ausnahme der größeren Straßen im Zentrum Kampalas, die als relativ sicher gelten – auf Spaziergänge verzichtet werden. Dies gilt insbesondere für die Außenbezirke der Hauptstadt. Nachtfahrten mit dem Kfz sind innerhalb von Kampala sowie auf der Strecke Kampala – Entebbe/Flughafen möglich.  Aufgrund schlecht beleuchteter Straßen, mangelnder Verkehrssicherheit vieler Fahrzeuge und der Fahrweise von Verkehrsteilnehmern wird ansonsten empfohlen, auf Nachtfahrten möglichst zu verzichten. Auch bei Tagesfahrten in städtischen Bereichen sollten Fenster und Türen regelmäßig von innen verschlossen bleiben, da es zu Diebstählen aus Fahrzeugen bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr (Stau, Kreuzungen) bzw. langsamen Verkehrsfluss kommen kann. Besondere Vorsicht ist im Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala angebracht. Taschen sowie andere Wertgegenstände sollten daher unbedingt verdeckt transportiert werden. In Hotels ist darauf zu achten, dass Türen und Fenster verriegelt und bei Anwesenheit nur von innen geöffnet werden können. Bei Abwesenheit sollten keine Wertsachen im Zimmer aufbewahrt werden.

Wegen des deutlich erhöhten Unfallrisikos wird von der Nutzung von Motorradtaxis ("Boda Bodas") grundsätzlich abgeraten. Darüber hinaus kommt es immer wieder, insbesondere nachts, zu teilweise schwerwiegenden Übergriffen von Motorradtaxi-Fahrern auf unbegleitete Passagiere. Insbesondere das bei jungen Leuten beliebte Partyviertel Kissementi mit seinen Bars und Clubs war dabei Ausgangspunkt.

Reisen über Land

Bei Reisen innerhalb von Uganda wird generell zu Vorsicht und Wachsamkeit geraten. Im Westen Ugandas kam es im Juli 2014 und erneut im März und April 2016 in den Bezirken Kasese und Bundibugyo zu Konflikten mit zahlreichen Toten. Hintergrund sind Streitigkeiten zwischen den Bakonzo aus dem Bantu-Königreich Rwenzururu und rivalisierenden Gruppen des davon abgespaltenen Königreichs Bamba.  Obwohl Sicherheitskräfte in der Region stark präsent sind, gab es bei weiteren Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des Königreichs Rwenzururu und Sicherheitskräften Ende November 2016 bis zu 60 Tote. Reisende sollten die Nachrichten aus dem Gebiet aufmerksam verfolgen und die Anweisungen der lokalen Behörden beachten.

Bei Reisen in die Region Karamoja im Nordosten sollte ein Aufenthalt direkt an der Grenze zu Kenia vermieden werden, da entlang der Grenze  ein erhöhtes Risiko von Übergriffen bewaffneter Banden (Viehdiebe) besteht. Beim Besuch des Kidepo-Nationalparks sollten ReisendeAbstand zur südsudanesischen Grenze halten und in Begleitung erfahrener Führer oder Reiseveranstalter reisen.

Straßenverkehr/Fahrten zum Flughafen Entebbe

Bei Reisen über Land, die in der Regel mit einem Kraftfahrzeug erfolgen, sollte ein zuverlässiges lokales Reiseunternehmen in Anspruch genommen werden. Erhöhte Unfallgefahr besteht aufgrund technischer Mängel an ugandischen Kraftfahrzeugen und überhöhter Geschwindigkeiten. Nächtliche Fahrten außerhalb Kampalas sind im besonderen Maße unfall- und überfallgefährdet und sollten unterlassen werden.

Für Fahrten mit Taxis auf der 45 km lange Straßenverbindung zwischen Kampala und dem internationalen Flughafen Entebbe sollten nur als seriös bekannte Taxi-Unternehmen herangezogen werden (beim Reiseveranstalter oder im Hotel zu erfragen). Bietet das Hotel einen Bustransfer vom und zum Flughafen, sollte dieser genutzt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen verschärft wurden, so dass die Fluggesellschaften empfehlen, drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.

In Entebbe ist das Malariarisiko deutlich höher als in Kampala. Da viele Flüge abends und nachts abgehen, sollte an verstärkten Mückenschutz und ggf. Kurzzeitprophylaxe mit Malarone gedacht werden.

Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Gesundheitsvorsorge

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Transitpassagiere, die in Uganda den Flughafen nicht verlassen.
Unabhängig von den offiziellen Bestimmungen wird allen Reisenden Impfschutz gegen Gelbfieber empfohlen, da Uganda als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten gilt.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.

[3] Malariaschutz gegen die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum ist ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich, auch in den Städten Fort Portal, Jinja, Kampala, Mbale und in Teilen von Kigezi. Chloroquinresistenz wurde gemeldet. Medikamentenprophylaxe ist dringend empfohlen.

[4] Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor, besonders in der Umgebung des Lake Albert bis hin nach Pakwach im Nordwesten, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Hepatitis A und E sowie Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

In Uganda kommt es periodisch zu Ausbrüchen von hämorrhagischen Fiebererkrankungen durch Ebola- und Marburg-Viren. Es ist ratsam, den Kontakt zu erkrankten Personen und, im Falle des Marburg-Virus, zu Fledermäusen (Fledermaushöhlen!), zu vermeiden.

Masern kommen vor. Reisende sollten ihren Impfschutz vor einer Uganda-Reise unbedingt überprüfen und ggf. auffrischen.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen landesweit vor, besonders im Nordwesten und Nordosten von Dezember bis Mai. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.

Die Pest tritt vereinzelt im Westen in Nebbi und in Arua im Norden auf, es besteht jedoch ein geringes Infektionsrisiko. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.

Die Schlafkrankheit kommt v.a. zwischen dem nördlichen Viktoriasee bis nördlich vom Kyoga-See und im Grenzgebiet nördlich des Lake Edward im Lira Distrikt vor. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.

Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Zeckenbissfieber kommt landesweit vor. Schutzmaßnahmen sind hautbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel. Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.

Geld

Währung

1 Uganda-Shilling. Währungskürzel: USh, UGS (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 50.000, 20.000, 10.000, 5.000, 2.000 und 1.000 USh, Münzen in den Nennwerten 1.000, 500, 200, 100 und 50 USh.
Der US-Dollar wird vorzugsweise als Zahlungsmittel genutzt, aber auch der Euro und das Britische Pfund werden akzeptiert.

Kreditkarten

Kreditkarten wie Visa und  MasterCard werden von Hotels und Fluggesellschaften in Kampala akzeptiert. In den Banken in Kampala, am Entebbe International Airport und in einigen größeren Städten kann mit Kreditkarte am Geldautomaten Bargeld abgehoben werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Mit der deutschen EC-Karte (Maestro) kann man an den Geldautomaten der Stanbic und Barclays Bank, die es in vielen Stadtzentren gibt, Bargeld abheben. Der tägliche Höchstbetrag, der abgehoben werden kann, variiert von Bank zu Bank stark und liegt zwischen 250.000 UGX und 700.000 UGX. Geld abheben ist jedoch nicht immer möglich.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.00-14.00 Uhr, Sa teilweise auch 09.00-12.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen und von der Landeswährung.

Geldwechsel

Ausländische Währungen, wie z.B. Euro und Dollar, können bei der Central Bank, bei Handelsbanken oder in Wechselstuben am Flughafen Entebbe, in Kampala und in einigen größeren Städten gewechselt werden. Die empfohlene Tauschwährung ist der US-Dollar, der problemlos gewechselt werden kann, so lange es sich um neue Scheine (ab 2006) handelt.

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Englisch und Kisuaheli; daneben ist Ganda/Luganda weit verbreitet. Zahlreiche Bantusprachen wie Buganda, Banyoro, west- und ostnilotische Sprachen werden ebenfalls gesprochen.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Uganda eingeführt werden (Personen ab 17 J.), sofern die Einreise nicht aus Kenia oder Tansania erfolgt:

200 Zigaretten oder 225 g Tabak oder eine Auswahl an Tabakprodukten bis zu einem Gesamtgewicht von 225 g;
1 l Spirituosen oder Wein;
Parfüm und Eau de Toilette für den persönlichen Gebrauch.

Wirtschaft

Geschäftsetikette

In Geschäftskreisen wird Englisch gesprochen. Termine sollten im Voraus vereinbart werden.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-12.45 und 14.00-17.00 Uhr.

Wirtschaft

Handelsabteilung der Ständigen Vertretung von Uganda
Rue Antoine Carteret 6, CH-1202 Genf
Tel: (022) 339 88 10.

Uganda Investment Authority
PO Box 7418, Kampala
Tel: (041) 30 10 00.
Internet: www.ugandainvest.com

Geschäftskontakte

Handelsabteilung der Ständigen Vertretung von Uganda
Rue Antoine Carteret 6, CH-1202 Genf
Tel: (022) 339 88 10.

Uganda Investment Authority
PO Box 7418, Kampala
Tel: (041) 30 10 00.
Internet: www.ugandainvest.com

Kommunikation

Telefon

Selbstwählferndienst von und zu größeren Städten.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber sind CelTel Cellular Uganda (Internet: www.ug.celtel.com/en/index.html oder www.msi-cellular.com), MTN Uganda (Internet: www.mtn.co.ug) und mango, eine Tochter der Uganda Telecom Ltd (Internet: www.utl.co.ug). Der Empfangs-/Sendebereich deckt den gesamten Südwesten und Südosten und alle größeren Städte ab. Es bestehen Roaming-Verträge mit Mobilfunkgesellschaften u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Internet

Hauptanbieter sind InfoCom (Internet: www.imul.com) und MTN Uganda. Internetcafés findet man in Kampala.

Post

Luftpostsendungen nach Europa sind drei Tage bis mehrere Wochen unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.00-16.30 Uhr.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Schmuck, Holzschnitzereien, Korbwaren, Tee, Kaffee und Keramik. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-13.00.

Kulinarisches

Kultur

Religion

66 % Christen, 16 % Muslime und 18 % Anhänger von Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln


Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Zwanglose Kleidung ist meist angebracht. Das Fotografieren militärischer Einrichtungen ist verboten. Rauchen in öffentlichen Einrichtungen ist verboten. Trinkgeld: Kellner und Taxifahrer erhalten 10% Trinkgeld.

Klima

Beste Reisezeit

Aufgrund der Höhenlage (über 1200 m) sind die Temperaturen in einigen Landesteilen trotz der Nähe zum Äquator verhältnismäßig niedrig. Heftige Regenfälle zwischen März und Mai sowie Oktober und November.

Landesdaten

Vorwahl +256 Fläche(qkm) 241038 Bevölkerung 37101745 Bevölkerungsdichte(pro qkm) 154 Bevölkerung im Jahr 2015 Mitglied der EU No Hauptnotrufnummer 999

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