Venezuela

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

In Kooperation mit Iberia (IB) bieten Lufthansa (LH) und Air Europa (UX) Flugverbindungen ab Frankfurt/M. und München via Madrid nach Caracas an. (Achtung: Iberia ist zur Zeit auf der venezolanischen Black List).

Turkish Airlines (TK) verbindet u.a. Frankfurt/M., Wien und Zürich via Istanbul mit Caracas.

Plus Ultra Líneas Aéreas (PU) fliegt nonstop von Madrid nach Caracas.

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Caracas: 16 Std.; Wien - Caracas: 17 Std. 15 Min.; Zürich - Caracas: 14 Std. 55 Min. (Die Reisezeiten variieren, je nach Länge der Aufenthalte bei den Zwischenstopps.)

Ausreisegebühr

Die Flughafengebühren sind im Ticketpreis enthalten.

 

Anreise mit dem Pkw

Verbindungsstraßen führen von Kolumbien (Barranquilla und Medellín) nach Maracaibo sowie vom brasilianischen Amazonasgebiet (Manaus) nach Caracas.

In den Grenzgebieten besteht die Gefahr krimineller Übergriffe. Außerdem sind vorübergehende Grenzschließungen jederzeit möglich.

Fernbusse: Es bestehen Busverbindungen von Kolumbien und Brasilien nach Venezuela. Die Fahrtzeit von der kolumbianischen Grenze bei San Antonio del Táchira nach Caracas beträgt ca. 12 Stunden und bis zu 24 Stunden vom brasilianischen Grenzübergang bei Santa Elena de Uairén nach Caracas.

Maut: Für die Straßennutzung werden keine Gebühren erhoben.

Unterlagen: Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.

 

Anreise mit der Bahn

Es gibt keinen grenzüberschreitenden Bahnverkehr.

 

Anreise mit dem Schiff

Die größten Häfen sind La Guaira, Puerto Cabello, Maracaibo, Guanta, Porlamar und Ciudad Bolívar (am Orinoco).

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Die staatliche Fluggesellschaft Conviasa (V0) und Laser Airlines (QL) bieten Inlandsflüge zu verschiedenen Städten des Landes an.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz hat eine Gesamtlänge von ca. 96.200 Kilometern.

Maut: Für die Straßennutzung werden keine Gebühren erhoben.

Tankstellen sind bei Überlandfahrten oft kaum zu finden, da mitunter Strecken von mehreren hundert Kilometern unbewohnt sind. Bei längeren Fahrten sollte jede Tankgelegenheit genutzt und ein gefüllter Kraftstoffkanister mitgeführt werden.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Ca. 39.000 Kilometer des gesamten Straßennetzes sind befestigt. Die Hauptstraßen sind in Caracas und ins Landesinnere gut ausgebaut. Abseits der Hauptstraßen ist mit teils tiefen Schlaglöchern zu rechnen. Nachtfahrten sollte man nach Möglichkeit generell vermeiden.

Staßenklassifizierung

Das venezolanische Straßennetz besteht aus Autobahnen, Nationalstraßen, Regionalstraßen und Nebenstraßen.

Autovermietung

Mietwagen sind an Flughäfen und in größeren Städten verfügbar. Fahrer müssen mindestens 18 Jahre alt und seit mindestens 1 Jahr im Besitz eines Führerscheins sein. Fahrer unter 25 Jahren bezahlen mitunter eine Jungfahrergebühr.

Taxi

Taxis sind in den Städten überall zu finden. In Caracas sind Taxameter vorhanden, die allerdings nachts oft nicht eingeschaltet sind. Der Fahrpreis sollte dann vor Fahrtantritt vereinbart werden. Es ist sicherer, in Caracas die weißen, lizenzierten Taxis mit gelben Nummernschildern zu nutzen.

Sammeltaxis, in Form von Kleinbussen oder alten US-Wägen, sind ebenfalls üblich. Sie bedienen festgelegte Strecken und sind wesentlich günstiger als Einzeltaxis, fahren allerdings erst ab, wenn sie voll besetzt sind.

Fahrrad

In Caracas können günstig Fahrräder über Bim Bim Bikes gemietet werden.

Reisebus

Busse verkehren im ganzen Land; ihr Zustand ist sehr unterschiedlich, die Tarife allgemein günstig.

In Caracas starten am Terminal de Oriente, im Osten der Stadt, Busse in Richtung Osten und Südosten und vom Terminal la Bandera in Richtung Westen und Südwesten.

Luxusbusse, z.B. von Aeroexpresos Ejecutivos, haben eigene Terminals und bedienen verschiedene Ziele.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Gurtpflicht auf den Vordersitzen;
- Helmpflicht für Motorradfahrer;
- Promillegrenze: 0,8 ‰.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 60 km/h;
- auf Landstraßen: 80 km/h;
- auf Autobahnen: 120 km/h.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Bei Pannen oder Unfällen mit dem Mietwagen ist zunächst der Autovermieter zu kontaktieren.

Dokumentation

Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich. Bei der Fahrt mit dem eigenen Pkw ist ein Carnet de Passage mitzuführen, das beim ADAC erhältlich ist.

 

Unterwegs in der Stadt

Mit der U-Bahn fährt man in Caracas und Valencia bequem und preiswert. Außerdem verkehren in den Städten Busse und Sammeltaxis, sogenannte Por Puestos, die von Minibusfirmen betrieben und gern genutzt werden.

Taxis sind ebenfalls überall zu finden. Fahrpreislisten hängen am Flughafen aus.

 

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

In Venezuela verkehren keine Personenzüge.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Eine Fähre von Gran Cacique Express verbindet täglich Puerto La Cruz mit der Insel Margarita (Fahrtzeit: 3 Std. 40 Min.).

 

Reisewarnung

Überblick

Quelle: Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Link: https://www.auswaertiges-amt.de/

Stand - Fri, 10 Jul 2026 20:15:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Fri, 10 Jul 2026 20:14:53 +0200)

Letzte Änderungen: 

Aktuelles – Schwere Erdbeben
Redaktionelle Änderungen

 

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- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
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Aktuelles

Vor Reisen in die Bundesstaaten an der Grenze zu Kolumbien (mit Ausnahme der Stadt Maracaibo), Brasilien und Guayana wird gewarnt.

Von Reisen in die anderen Landesteile Venezuelas wird derzeit abgeraten. 

Schwere Erdbeben 

Am 24. Juni 2026 ereigneten sich in Venezuela kurz hintereinander zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 auf der Richterskala. Es gab zahlreiche Verletzte und Todesopfer. In Caracas, La Guaira und anderen Städten kam es zu schweren Schäden an Gebäuden und weiterer Infrastruktur; Telefonnetz, Strom- und Gasversorgung wurden zeitweise unterbrochen oder sind weiterhin eingeschränkt. Straßen sind teilweise unpassierbar; für die Nutzung einzelner Straßen sind behördliche Ausnahmegenehmigungen erforderlich. 

Seit Ende Juni 2026 wurden von mehreren venezolanischen Flughäfen, die über den Landweg erreichbar sind, erneut internationale Flugverbindungen aufgenommen; die Kapazitäten sind weiterhin begrenzt.

Der internationale Flughafen Maiquetía (Caracas / CCS) ist für den kommerziellen Flugverkehr bis mindestens Ende Juli 2026 gesperrt, weist signifikante Schäden auf und ist nur für humanitäre Flüge teilweise geöffnet.

Der Großteil der internationalen Verbindungen wird z.Zt. über den Flughafen in Valencia (VLN) abgewickelt, der hierfür aufgrund seiner Größe nicht ausgelegt ist. Es ist mit längeren Wartezeiten bei Ein- und Ausreise zu rechnen. Weitere internationale Verbindungen bestehen ab Barcelona (BLA), Barquisimeto (BRM) und Puerto Ordaz (PZO). 

Es werden eingeschränkt Inlandsflüge (außer von oder nach Caracas) durchgeführt.

Es wird empfohlen sich bei Fluggesellschaften oder Reiseunternehmen über die aktuellen Flugverbindungen zu informieren.

  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen der Sicherheits- und Rettungskräfte.
  • Betreten Sie keine Gebäude, die durch die Erdbeben beschädigt worden sein könnten.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben des Deutschen GeoForschungsZentrums vertraut.
  • Halten Sie sich über die aktuelle Lage in den internationalen und lokalen Medien informiert.
  • Vermeiden Sie soweit möglich Überlandfahrten - informieren Sie sich vor Abfahrt genau über den aktuellen Straßenzustand sowie mögliche Einschränkungen. Vermeiden Sie generell Fahrten in der Dunkelheit, siehe Reiseinfos.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Venezuela inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihren Reiseveranstalter oder die Fluglinie.

Sicherheitslage

Am 3. Januar 2026 kam es zu Luftschlägen US-amerikanischer Streitkräfte in der Hauptstadt Caracas und in weiteren Landesteilen; der bisherige Präsident Maduro wurde festgenommen und außer Landes gebracht.

Seither hat sich die Sicherheitslage in Venezuela weitgehend stabilisiert. Internationale Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb zum Teil wieder aufgenommen. Politisch orientierte Milizionäre, die sogenannten Colectivos, sind jedoch noch aktiv und oft bewaffnet. Personen- und Fahrzeugkontrollen, sog. Alcabalas, können jederzeit auftreten. Kontrollen können auch von Colectivos durchgeführt werden.

Es besteht weiterhin die Möglichkeit von Unruhen, Demonstrationen und spontanen Kundgebungen.

  • Meiden Sie Menschenansammlungen und belebte öffentliche Orte weiträumig. 

  • Halten Sie sich über die aktuelle Nachrichtenlage in den internationalen und lokalen Medien informiert. 

  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.

  • Bleiben Sie bei Kontrollen ruhig und folgen Sie unbedingt den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Venezuela inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls. 

  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Bargeld).

Festnahmen

In der Vergangenheit kam es bei der Einreise nach sowie der Ausreise aus Venezuela oftmals zu langwierigen Personenkontrollen und Befragungen von Ausländern. Auch kam es zu Einreiseverweigerungen sowie Verhaftungen deutscher und anderer EU-Staatsangehöriger. Eine konsularische Betreuung durch die zuständigen diplomatischen Vertretungen war in diesen Fällen kaum möglich. Alle EU-Staatsangehörigen, die in den vergangenen zwei Jahren aus politischen Gründen inhaftiert waren, wurden mittlerweile freigelassen. 

  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung sowie den Sicherheitshinweis.
  • Seien Sie weiterhin vorsichtig und halten Sie sich informiert.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
  • Fotografieren Sie keine Menschenansammlungen, Sicherheitskräfte oder öffentliche Gebäude bzw. militärische Einrichtungen.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.

Sicherheit - Teilreisewarnung

Vor Reisen in die Bundesstaaten an der Grenze zu Kolumbien (mit Ausnahme der Stadt Maracaibo), Brasilien und Guayana wird gewarnt.

Von Reisen in die anderen Landesteile Venezuelas wird derzeit abgeraten. 

Terrorismus

Innenpolitische Lage

Siehe Aktuelles

Aufgrund der anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Krise ist es vor allem in den Städten auch spontan zu Demonstrationen gekommen. Diese können sich jederzeit wiederholen. Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sowie Straßensperrungen sind möglich.

  • Seien Sie besonders vorsichtig und halten Sie sich informiert.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Grenzgebiete zu Kolumbien, Brasilien und Guyana

In den Gebieten entlang der kolumbianischen Grenze, insbesondere in den venezolanischen Teilstaaten Amazonas, Apure, Barinas, Táchira und Zulia, aber auch im Grenzgebiet zu Brasilien, besteht eine hohe Gefahr durch organisierte Kriminalität mit Entführungen und anderen Gewaltverbrechen. Im Bundesstaat Apure kommt es regelmäßig zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Drogenbanden bzw. Mitgliedern ehemaliger Guerillagruppen (FARC), siehe Kriminalität.
Vorübergehende Schließungen der Grenzen zu Kolumbien und Brasilien können jederzeit kurzfristig verfügt werden.
Das venezolanische Grenzgebiet zu Guyana ist durch den Territorialkonflikt zwischen Venezuela und Guyana sowie organisierte Kriminalität betroffen. Es kommt auch hier zu Entführungen, Erpressungen und Überfällen.

  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung.
  • Seien Sie besonders aufmerksam und informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Informieren Sie sich über mögliche Grenzschließungen vor Antritt notwendiger Reisen in die Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Gewaltkriminalität (auch gegen Ausländer) ist - trotz Meldungen über sinkende Zahlen bei Tötungsdelikten - weit verbreitet.

Entführungen zur Erpressung von Geldzahlungen und Überfälle mit Waffengewalt erfolgen regelmäßig. Auch Deutsche waren schon davon betroffen. Die Straßenkriminalität in venezolanischen Großstädten, besonders in Caracas und Maracaibo, ist unvermindert hoch. Auch außerhalb der Städte ist mit Gewaltkriminalität und Überfällen zu rechnen, z.B. auf Landstraßen. Besonders auf der Autobahn zwischen dem Flughafen und Caracas ist es bei Dunkelheit mehrfach zu Überfällen gekommen. 

Im Grenzgebiet zu Kolumbien und Brasilien kommt es verstärkt zu Erpressungen, Entführungen und Gewalttaten durch Gruppen der organisierten Kriminalität, in die auch offizielle Sicherheitskräfte verwickelt sind. 

Bei Kontrollen im Stadtgebiet, bei Straßenkontrollen, und selbst am Flughafen sind bereits Reisende von uniformierten Kontrolleuren (Polizei, Militär) beraubt oder zu Geldzahlungen bzw. Geldumtausch genötigt worden. Am Flughafen Caracas kam es zu Übergriffen unter Beteiligung von Uniformträgern und Taxifahrern.

Auch Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle und Handtaschenraub sind insbesondere in den Großstädten an der Tagesordnung, genau wie Fahrzeugdiebstähle und -aufbrüche – vor allem auf unbewachten Parkplätzen. 

Vereinzelt kommt es in Bars und Nachtclubs zu überhöhten Rechnungen und dem Einsatz von K.-o.-Tropfen.

Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als Drogenkuriere missbraucht.

  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Vermeiden Sie auf der Straße Telefonate mit Ihrem Smartphone.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Fahren Sie nicht bei Dunkelheit, führen Sie keine Reisen per Anhalter durch und campen Sie nicht (Entführungsrisiko).
  • Erkundigen Sie sich vor Ausflügen ohne einheimische Reiseleiter genau, welche Orte unbedingt zu meiden sind (wie z.B. Armenviertel, die sogenannten „barrios").
  • Gehen Sie in der Ankunftshalle des Flughafens nicht auf Transportangebote von vorgeblichen Taxifahrern oder autorisiert wirkenden Personen ein, sondern stellen Sie eine Abholung vom Flughafen bereits vor Ankunft sicher.
  • Leisten Sie im Fall eines Überfalls auf keinen Fall Widerstand.
  • Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt und prüfen Sie Preise vor Bestellungen.
  • Seien Sie besonders vorsichtig bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen.
  • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Venezuela liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.

Das Klima ist tropisch, in Höhenlagen gemäßigt bis kühl. 
In Zentralamerika und der Karibik ist ca. von Juni bis Ende November Hurrikan-Saison. Ausläufer können auch Venezuela erreichen. In dieser Zeit ist insbesondere an den Küsten mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen zu rechnen.

Reiseinfos

Siehe Aktuelles

Infrastruktur/Verkehr

Fast das gesamte Land einschließlich des Flughafens Caracas International ist immer wieder von Stromausfällen sowie Störungen der Mobilfunknetze und des Internets betroffen. 
Soweit Wasser über öffentliche Versorgungsnetze verfügbar ist, wird dieses nicht in Trinkwasserqualität bereitgestellt. Die Versorgung der Haushalte mit Gas ist prekär. Mit Benzinknappheit muss jederzeit gerechnet werden, insbesondere außerhalb der Region Caracas. Proteste aufgrund der Notlage und Versorgungsengpässe führen regelmäßig zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Teilweise sind Direktflüge von und in verschiedene Länder der Region immer noch ausgesetzt, der Flugbetrieb normalisiert sich im zunehmenden Maße.

Die Fluggesellschaften verlangen, dass die Fluggäste bei Inlandsflügen mindestens zwei, bei internationalen Flügen mindestens drei Stunden vor planmäßigem Abflug zum Check-in erscheinen. 

Es kommt gelegentlich vor, dass Auslandsflüge venezolanischer Fluggesellschaften wegen nicht beglichener Verbindlichkeiten kurzfristig gestrichen werden.
Das Netz der Inlandsflüge ist ausgedünnt worden. Bei venezolanischen Inlandsflügen und bei Flügen mit privaten Kleinflugzeugen, die u.a. zur Beförderung von Touristen eingesetzt werden, wird gelegentlich über technische Probleme berichtet. Beim eingesetzten Fluggerät handelt es sich oftmals um ältere Maschinen, deren Wartung sich schwierig gestaltet. Die Flugzeuge der Gesellschaft Avior stehen derzeit auf der Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.

Es gibt Eisenbahn- und Busverbindungen. In den Städten existieren zudem U-Bahn- und Schnellbahnverbindungen. Venezuela verfügt über keine ausgeprägte touristische Infrastruktur, der Straßenverkehr ist streckenweise gefährlich. Eine adäquate Behandlung von Unfallopfern ist aufgrund des medizinischen Versorgungsnotstands nicht mehr gewährleistet. 

In der Regenzeit ist regelmäßig mit der Unterbrechung von Straßenverbindungen durch Erdrutsche oder Unterspülungen zu rechnen. Besonders betroffen sind die Straßenverbindungen über die Anden, wie z.B. die Landverbindung nach Kolumbien und die Passstrecken zu beliebten Feriengebieten wie Merida und Choroní.

Bei der Benutzung vermeintlich preiswerter Taxis und Busse besteht ein hohes Risiko, ausgeraubt zu werden.

  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung sowie die Reise- und Sicherheitshinweise der Nachbarstaaten.
  • Vermeiden Sie Flugverbindungen über Flughäfen in Venezuela, insbesondere über den internationalen Flughafen Maiquetía.
  • Vermeiden Sie Flugverbindungen, die An- und Abfahrten zum Flughafen bei Dunkelheit erforderlich machen.
  • Checken Sie schon am Vortag des Fluges online ein.
  • Informieren Sie sich vor Antritt einer Überlandfahrt über die Situation nicht nur am Ankunftsort, sondern auch auf der Strecke; vermeiden Sie generell Fahrten in der Dunkelheit.
  • Benutzen Sie nur Taxis und Busse in technisch gutem Zustand mit Funkverkehr zu ihrer Firmenzentrale oder von Hotels empfohlene bzw. gebuchte Fahrzeuge.

Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Rechtliche Besonderheiten

Venezolanische Sicherheitskräfte gehen in der Regel konsequent und gelegentlich mit großer Härte gegen Drogenhandel und -konsum vor. Es drohen hohe Gefängnisstrafen.
Drogenkuriere müssen je nach gefundener Menge und Art der Drogen mit einer Freiheitsstrafe von mindestens acht Jahren bis zu 18 Jahren rechnen. Drogenstraftätern werden keine Hafterleichterungen gewährt.

Geld/Kreditkarten

Die Landeswährung Bolívar Digital (VES) wurde 2021 eingeführt. De facto wurden aufgrund der weiterhin hohen Inflation sechs Nullen der vorherigen Währung, Bolívar Soberano, gestrichen. Landeswährung ist kaum erhältlich, es kann deshalb in der Regel kein Geld getauscht werden und die Ausgabe an Geldautomaten wurde eingestellt.Der Zahlungsverkehr erfolgt weitgehend elektronisch und ist meist auch mit internationalen Kreditkarten möglich. Beim Einsatz von Kreditkarten ist allerdings erhöhte Vorsicht angebracht, da es immer wieder Fälle von betrügerischen Abbuchungen gibt. 
Der USD hat sich als Zahlungsmittel größtenteils im Land etabliert, ist jedoch vor Ort kaum erhältlich. Deshalb sollte ausreichend Bargeld in möglichst kleinen Scheinen (es gibt kein Wechselgeld) mitgeführt werden. Der Kurs gegenüber dem Bolívar Digital ändert sich nahezu täglich.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: 
Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Deutsch-venezolanische Doppelstaater müssen mit einem venezolanischen Pass ein- und ausreisen.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise für einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen kein Visum. 

In Venezuela müssen sich auch Ausländer jederzeit ausweisen und ihren legalen Aufenthaltsstatus nachweisen können. Im Fall eines illegalen Aufenthalts droht die Abschiebung nach z.T. längerer Abschiebehaft.

Minderjährige

Bei Ausreise aus Venezuela werden auch von ausländischen Reisenden regelmäßig die Geburtsurkunden der mitreisenden Kinder verlangt. Familien mit Kindern sollten daher (internationale) Geburtsurkunden aller Kinder mit sich führen. Sollte ein Elternteil allein mit einem oder mehreren Kindern aus Venezuela ausreisen wollen, ist eine beglaubigte Einverständniserklärung des anderen mitsorgeberechtigten Elternteils in spanischer Sprache vorzulegen. Lebt der nicht mitreisende Elternteil im Ausland, ist die Beglaubigung der Urkunde durch die zuständige venezolanische Auslandsvertretung erforderlich.

Ehemalige venezolanische Staatsangehörige

Es sind in der letzten Zeit vermehrt Fälle aufgetreten, bei denen Staatsangehörige, die ihre venezolanische Staatsangehörigkeit für eine Einbürgerung in Deutschland aufgegeben haben, Schwierigkeiten bei der Ein – und Ausreise in Venezuela hatten, weil angeblich Zweifel an der Aufgabe der Staatsangehörigkeit bestünden.

  • Führen Sie Nachweise der zuständigen venezolanischen Behörde über die Entlassung aus der venezolanischen Staatsangehörigkeit mit sich.

Ausreisesteuer

Bei der Ausreise per Flugzeug ist die Ausreisesteuer bereits im Flugticketpreis enthalten. Es kommt aber vor, dass im Zuge von Preiserhöhungen zwischen Ticketkauf und Reisedatum beim Abflug Nachzahlungen geleistet werden müssen.

Einreise aus/über Brasilien

Reisende, die aus oder über Brasilien einreisen möchten, müssen derzeit eine Gelbfieberimpfung nachweisen, ohne die bereits die Beförderung von Flughäfen in Brasilien abgelehnt werden kann.

Einfuhrbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährung ist unbegrenzt möglich, ab einem Wert von 10.000 USD aber deklarationspflichtig.

Die Einfuhr von Blumen, Pflanzen, Früchten, Fleischprodukten und Gemüse ist verboten.

Tiere

Für die Einfuhr von Haustieren sind ein amtstierärztliches Gesundheitszeugnis und ein Tollwutimpfzeugnis erforderlich. Beide Unterlagen dürfen nicht älter als 15 Tage und müssen in spanischer Übersetzung und vom zuständigen venezolanischen Konsulat legalisiert bzw. mit Apostille des Ausstellungsstaates versehen sein.

Gesundheit

Impfschutz

Pflichtimpfungen

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus Brasilien wird der Nachweis einer Gelbfieberimpfung von allen Personen ab einem Jahr verlangt. Das gilt auch bei einem Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit.

Reiseimpfungen

Es sind Impfungen gegen Hepatitis A und bei Reisen im Großteil des Landes gegen Gelbfieber empfohlen, siehe Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B und Tollwut angeraten. 

Standardimpfungen

Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein. 

Medizinische Versorgung

Das öffentliche Gesundheitssystem in Venezuela ist nicht in der Lage, Kranke adäquat zu versorgen oder notwendige Operationen durchzuführen. Im privaten Sektor ist in der Hauptstadt Caracas ggf. eine gute medizinische Versorgung gegeben. In Caracas können gängige Medikamente in Apotheken verfügbar sein. Für Reisen außerhalb der Hauptstadt wird die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke empfohlen. Eine medizinische Notfallversorgung außerhalb der Hauptstadt ist nicht gegeben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass regelmäßig vor der Aufnahme und Behandlung in Privatkliniken unabhängig einer bestehenden Auslandskrankenversicherung eine Vorauszahlung in bar oder per Kreditkarte zu leisten ist, sonst wird unter Umständen gar nicht erst mit der Diagnostik oder Behandlung begonnen. Im Erkrankungsfall können sich Reisende bei der Deutschen Botschaft in Caracas über Ärzte und Krankenhäuser in Venezuela informieren.

  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.

Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen

Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Ein Gelbfieberrisiko besteht im Großteil des Landes mit Ausnahme von Gebieten oberhalb von 2.300 Höhenmetern, der Isla Margarita, der Hauptstadt Caracas und der Stadt Valencia. In Bundesstaaten, für die laut WHO bisher ein geringes Gelbfieberrisiko (Aragua, Carabobo, Miranda, Vargas, Yaracuy, Hauptstadtdistrikt Distrito Capital) oder kein Gelbfieberrisiko (Falcon, Lara) galt, muss das Risiko seit 2026 höher angenommen werden. Der Anteil an der überwiegend vorkommenden Malaria tertiana, verursacht durch Plasmodium vivax, beträgt 74%. 26% entfallen auf die Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum und Mischinfektionen. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko besteht ganzjährig und ist regional unterschiedlich:

  • Hohes Risiko: in Gebieten südlich des Orinoko; Orinoko-Delta; Bundesstaaten Sucre, Delta Amacuro; Teile der Bundesstaaten Falcon, Mérida, Zulia
  • Mittleres Risiko: Regionen nördlich des Orinoko (Ausnahmen s. o.) einschl. Caracas, Isla Margarita und andere Inseln

Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunyafieber, Denguefieber, Leishmaniose, Oropouche-Fieber und Zikavirus-Infektion. 

  • Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Es gibt Impfungen gegen Gelbfieber, Chikungunyafieber und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten. 
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei schlecht heilenden Insektenstichen oder anhaltendem unklaren Fieber sollte eine Leishmaniose ausgeschlossen werden.

Die Chagas-Krankheit wird über Raubwanzen und verunreinigte Frucht- oder Zuckerrohrsäfte („garapa") übertragen. 

  • Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien und suchen Sie Ihren Körper im Anschluss sorgfältig ab. Verwenden Sie vor allem in einfachen Unterkünften auf dem Land Bettnetze, um nächtliche Raubwanzenbisse zu vermeiden, siehe Schutz vor Insekten.
  • Verzichten Sie auf den Genuss von nicht-industriell verarbeiteten Frucht- und Zuckerohrsäften, z.B. auch von Açaí-Saft.

Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene

Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) treten auch bei Reisenden auf. 

  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung beraten.

Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen 

HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich. 

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.

Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen

Hantavirus-Infektionen und Leptospirose werden durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde. Vor allem im Amazonasgebiet kommen Giftschlangen vor.

  • Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
  • Sollten Sie von einem Hund oder einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.
  • Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
  • Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind.    
  • Beachten Sie unsere Hinweise zu Schlangenbissen.

Weitere Gesundheitsgefahren

Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosoma übertragen werden.

  • Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab. 

Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. 

Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.

  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.

Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein. 

  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

In den größeren Städten ist die medizinische Versorgung gut.

Die Versorgung mit Medikamenten ist jedoch mangelhaft. Daher sollte an eine gut ausgestattete Reiseapotheke gedacht werden.

Der Abschluss einer weltweit gültigen Reisekrankenversicherung inkl. Rückholversicherung wird dringend empfohlen. Selbst in der Notfallaufnahme in Krankenhäusern wird eine Behandlung verweigert, wenn keine Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung (Kredikarten) erbracht wird.

Anmerkungen Impfungen

[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.

[2] In Venezuela besteht außerhalb der größeren Städte und an der zentralen Nordküste ein Gelbfieber-Übertragungsrisiko. Eine Übertragung auf den Menschen durch Stechmücken ist leicht möglich. Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber ist bei direkter Einreise aus europäischen Ländern zwar nicht vorgeschrieben, aber empfohlen sowie bei Einreise nach einem Aufenthalt in einem WHO-Gelfieber-Endemiegebiet verlangt. Bei Aufenthalten außerhalb der größeren Städte und bei Reisen ins Landesinnere wird jedoch allen Reisenden eine Impfung von der WHO ausdrücklich empfohlen.

[3] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

[4] Ein Malariarisiko besteht ganzjährig in den südlichen und östlichen Provinzen. Erhöhtes Malariarisiko für die gefährlichere Form Malaria tropica (Plasmodium falciparum) besteht in den Urwaldregionen des Amazonas (Atabapo), Bolivar (Cedeno, Gran Sabana, Sifontes, Raul Leoni und Sucre) und Delta Amacuro (Antonia Diaz, Casacoima und Pedernales). Überwiegend die weniger gefährliche Form Malaria tertiana (Plasmodium vivax) in den ländlichen Regionen von Apure, Barinas, Sucre und Tachira; eine deutliche Zunahme der Fälle wird derzeit von Bolivar und Amazonas berichtet. Kein Malariarisiko besteht in den Städten sowie an den mittleren Küstenabschnitten und auf den vorgelagerten Inseln (z.B. Insel Margarita). Die Plasmodium falciparum soll chloroquinresistent sein. In den südlichen und östlichen Provinzen wird eine Notfallmedikation empfohlen, ansonsten reicht ein Schutz durch langärmelige Kleidung und Insektenschutzmittel.

[5] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

[6] Typhus kommt vor. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

Essen und Trinken

Wegen der hohen Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Trinkwasser ist normalerweise gechlort und kann u. U. leichte Magenverstimmungen hervorrufen. Das Leitungswasser hat nicht die in Europa gewohnte Qualität. Wasser außerhalb der Städte ist nicht immer keimfrei und sollte sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist pasteurisiert und kann, ebenso wie Milchprodukte aus ungekochter Milch, Fleischwaren, Geflügel, Meeresfrüchte verzehrt, Obst und Gemüse jedoch sollten vorsorglich geschält werden.

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, jedoch kann abweichend von offiziellen Bestimmungen gelegentlich ein Cholera-Impfzertifikat verlangt werden. Insbesondere dann, wenn im Herkunftsland Cholera vorkommt bzw. wenn man außerhalb des internationalen Flughafens der Hauptstadt einreist. Touristen sind jedoch in der Regel nicht betroffen. Das Risiko einer Infektion ist nicht auszuschließen. Cholera kommt gelegentlich in den Bundesstaaten Anzoátegui, Delta Amacuro, Monagas, Nueva Esparta und Sucre vor. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Bilharziose-Erreger können landesweit (v.a. in den ländlichen Gebieten von Maracay, Aragua, Corabobo und Valencia) in manchen Teichen und Flüssen vorkommen. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Chagas-Erkrankungen werden durch Raubwanzen, die vor allem in den ländlichen Gebieten im Norden vorkommen, herbeigeführt. Bei Übernachtungen in einfachen Hütten und im Freien empfiehlt sich ein Insektenschutz mit Moskitonetzen.

Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) kommt vor. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Eine Impfung gegen Chikungunya ist verfügbar, eine Impfempfehlung der STIKO besteht jedoch noch nicht.

Vereinzelt tritt in ländlichen Gebieten die durch Insekten verursachte Filariose auf. Ein wirksamer Insektenschutz reduziert die Übertragungsgefahr.

HIV/Aids ist weltweit ein Problem und eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Die bekannten Risiken sollte man auch hier meiden.

Durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt landesweit vor und kann durch Insektenschutz vermieden werden.

Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen.  Das Auswärtige Amt rät Schwangeren von nicht zwingend notwendigen Reisen in Gebiete mit aktuellen Zika-Ausbrüchen ab, weil das Virus im Verdacht steht, bei Ungeborenen Mikrozephalie zu verursachen. Es existiert weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe. Eine konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen wird empfohlen.

Gesundheitszeugnis

Für ein Arbeitsvisum wird ein negativer HIV-Test benötigt.

Impfungen

Geld

Währung

Neue Währung: Bolivar digital. Währungskürzel: Bs.D., VED (ISO-Code). Hinweis: Der Bolivar digital hat 6 Nullen weniger als der Bolivar Soberano.

Veraltete Währung: 1 Bolívar Soberano (kurz: Bolívar) = 100 Céntimos. Währungskürzel: Bs.D., VES (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 500.000.000, 200.000.000, 1.000.000, 100, 50, 20, 10, 5 Bs.D. und Münzen sind im Wert von 1 Bs.D. sowie in 50 und 25 Céntimos im Umlauf.

Hinweis: Der US-Dollar wird häufig von Hotels, Restaurants und Mietwagenfirmen akzeptiert. Bezahlung in Bolivar erfolgt in der Regel über elektronische Transaktionen, weil kaum US-Dollar und kaum Landeswährung im Umlauf sind.

 

Kreditkarten

Gängige Kreditkarten wie Visa und Mastercard werden akzeptiert. Elektronische Transaktionen sind die Regel, weil kaum Bargeld im Umlauf ist. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

Bankkarten

In Venezuela kann zurzeit an Geldautomaten mit Kredit- oder Bankkundenkarte kein Bargeld abgehoben werden. Reisende sollten sich mit ausreichend Bargeld eindecken. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks können in Venezuela in den Großstädten bei der Wechselstube Italcambio eingelöst werden.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr, teils mit Mittagspause.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen, Deklarationspflicht ab 10.000 US$.

Währungen

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Zusätzlich gibt es noch regionale Feiertage. Einzelheiten von der Botschaft oder vom Fremdenverkehrsamt.

Liste der gesetzlichen Feiertage

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Venezuela eingeführt werden:


Geschenke und persönliche Gebrauchsgegenstände wie Uhren, Kleidung, Laptops, Mobiltelefone, Musikinstrumente, Videokameras, Fotoapparate, Sportausrüstung, Spielzeug etc. bis zum Wert von 1.000 US$ in Landeswährung.

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Verbotene Importe

Synthetische Drogen, radioaktive, bakteriologische und chemische Substanzen dürfen nicht nach Venezuela eingeführt werden.

Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.

Importbeschränkungen

Eine Einfuhrlizenz wird für die Einfuhr u.a. von Waffen, lebenden Tieren und Lebensmitteln benötigt.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 0058.

Mobiltelefon

3G-, 4G- und nur in Caracas und in Valencia 5G-Mobilfunknetz. Zu den Mobilfunkgesellschaften gehören u.a. Movistar Movil und Digitel. Der Empfangs-/Sendebereich ist auf größere Städte im Norden von Venezuela und auf ihr Umland sowie auf ihre Verbindungsstraßen begrenzt. Internationale Roaming-Verträge bestehen. Ggf. lohnt sich der Erwerb einer venezolanischen SIM-Karte. 

Internet

In den größeren Städten im Norden von Venezuela gibt es kostenloses WLAN in zahlreichen Hotels und Restaurants.

Post

Post nach Europa ist 3 Tage bis 5 Wochen unterwegs; Sendungen im inländischen Postverkehr brauchen manchmal länger. Auf dem Land- und Seeweg ist Post nach Europa mindestens einen Monat unterwegs. Briefkästen für Auslandspost sind mit extranjero bzw. internacional gekennzeichnet. Postämter haben Mo-Fr von 08.00-18.00 Uhr geöffnet. Mit einer zwei- bis dreistündigen Mittagspause sollte immer gerechnet werden.

Unterkunft

Hotels

In Caracas stehen dem Feriengast ausgezeichnete Hotels zur Verfügung. Im ganzen Land gibt es viele kleinere Hotels; Vorausbuchung empfohlen.

Kategorien:
Hotels werden in drei Kategorien eingestuft. Je teurer das Hotel, desto mehr Komfort wird geboten. Bedienungsgeld wird nicht berechnet, und es gibt keine saisonalen Preisunterschiede.
Hotels außerhalb der Hauptstadt sind preiswerter, der Standard liegt allerdings etwas niedriger. Genauere Informationen enthält der Guía Turistica de Caracas Littoral y Venezuela, der von der Corporación de Turismo de Venezuela herausgebracht wird (s. Adressen).

Camping

Es gibt es keine offiziellen Campingplätze. Man kann sein Zelt an Stränden, auf Inseln, in den Llanos oder den Bergen aufschlagen. Reiseveranstalter, die Dschungeltouren anbieten, organisieren manchmal auch Campingausflüge.

Andere Unterkunftsmöglichkeiten

Auskünfte erteilt: Hostelling International, Av. Lecuna Parque Central, Edif. Tajamar, Nivel OFC 1, Of. 107, Caracas (Tel: (02) 576 44 93) sowie Idiomas Vivos s.r.l., Res. La Hacienda Local 1-4-T, Final Av. ppal. Las Mercedes, Aptdo. 80160, Caracas 1080. Tel: (02) 993 39 30.

Kultur

Religion

Römisch-katholisch (96 %). Protestantische (2 %), orthodoxe und jüdische Minderheiten.

Soziale Verhaltensregeln

Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Das Abrazo, eine Kombination aus Umarmung und Händedruck, ist ebenfalls üblich.

Kleidung: In Caracas ist zurückhaltende Alltagskleidung angebracht. Männer sollten bei Geschäftstreffen Anzüge tragen. In Restaurants und zu gesellschaftlichen Anlässen werden Sakko und Krawatte erwartet. An der Küste ist die Kleidung salopper, aber Badebekleidung gehört an den Strand.

Rauchen: Das Rauchen ist in geschlossenen öffentlichen Räumen wie am Arbeitsplatz, in Einkaufszentren, in Restaurants, in Bars, in Diskotheken etc. verboten.

Trinkgeld: Der Betrag liegt in der Regel im Ermessen des Gastes. In den meisten Bar- und Restaurantrechnungen sind 10% Bedienungsgeld enthalten, weitere 5-10% sind üblich. Das Hotelpersonal erwartet ebenfalls Trinkgeld. Taxifahrern gibt man Trinkgeld, indem man den Fahrpreis aufrundet, wenn sie z.B. mit dem Gepäck helfen. In Caracas gibt man mehr Trinkgeld als in anderen Landesteilen. Fremdenführer erhalten üblicherweise 5-10% Trinkgeld.

Klima

Wirtschaft

Geschäftsetikette

In Geschäftskreisen wird überwiegend Englisch gesprochen, Spanischkenntnisse sind jedoch von Vorteil. Termine sollten rechtzeitig vereinbart werden, und Pünktlichkeit wird erwartet. Visitenkarten werden ausgetauscht.


Öffnungszeiten

Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-18.00 Uhr mit einer ausgedehnten Mittagspause zwischen 12.00-15.00 Uhr um der Mittagshitze zu entgehen.

Geschäftskontakte

Handelsabteilung der Botschaft von Venezuela
Schillstraße 9-10, D-10785 Berlin
Tel: (030) 832 24 00.

Deutsch-Venezolanische Industrie- und Handelskammer (CAVENAL)
Centro COINASA, Piso 4, Avda. San Felipe, La Castellana, VE-Caracas
Tel: (02 12) 277 38 11.
Internet: www.cavenal.org

Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch

Federación Venezolana de Cámaras y Asociaciones de Comercio y Producción (FEDECAMARAS)
Apdo. 2568, Edificio Fedecàmaras, Piso 5, Pent-House 2, Avenida El Empalme, Urb El Bosque, VE-Caracas
Tel: (02) 731 17 11.
Internet: www.fedecamaras.org.ve

Allgemeines

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