Südafrika

Afrika

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Südafrika.

Hauptstadt

Pretoria (Tshwane) (Hauptstadt und Regierungssitz). 
Kapstadt (Sitz des Parlamentes und Regierungssitz Januar bis Juni).                             Bloemfontein (Sitz des obersten Gerichts).

Geographie

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Das Land wird im Osten vom Indischen Ozean, im Westen vom Atlantischen Ozean und im Norden von Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und Swasiland begrenzt. Lesotho wird von Südafrika eingeschlossen. Drei geographische Regionen dominieren Südafrikas Landschaften: Das Binnenhochland, die Bergketten und die Küstenregion. Das Binnenhochland ist durch eine weitgehend gleichbleibende Höhenlage gekennzeichnet und wird durch Gebirgsabbrüche (die Große Randstufe), die über die Ebenen (Veld) des Hochplateaus emporragen und unterschiedlich hoch und steil sind, von den anderen Landschaftsformen abgegrenzt.

Obwohl es zwei große Flusssysteme gibt, den Limpopo und den Oranje, ist die Oberfläche des Plateaus wasserarm. An der Küste gibt es sowohl Sandstrände als auch Felsenbuchten, das Hinterland ist mit Sträuchern bewachsen. Die Bergregion, die sich vom Kap der guten Hoffnung entlang der Küste bis zum Limpopo-Tal im Nordosten des Landes erstreckt, besteht aus den Drakensberg-, Nuweveldberg- und Strombergketten.

Nach den Wahlen von 1994 wurde Südafrika in neun Provinzen eingeteilt: Sie umfassen das Westkap (Provinzhauptstadt: Kapstadt), das Ostkap (Bisho), das Nordkap (Kimberley), KwaZulu-Natal (Pietermaritzburg), Free State (Bloemfontein), North West Province (Mmabatho), Limpopo-Provinz (ehemals Northern Province) (Polokwane (ehemals Pietersburg)), Mpumalanga (Nelspruit) und Gauteng (Johannesburg).

Regierung

Parlamentarische Republik (im Commonwealth) seit 1961. Neue Verfassung seit 1996. Zweikammerparlament: Nationalversammlung mit 400 Mitgliedern und Nationalrat der Provinzen mit 90 Mitgliedern. Unabhängigkeit seit 1910 (ehemalige britische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Jacob Zuma, seit Mai 2009.

Regierungschef

Jacob Zuma, seit Mai 2009.

Elektrizität

220/240 V, 50 Hz. Adapter sind notwendig.

Zeitzone

South Africa Standard Time: MEZ +3

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft South African Airways (SAA) (Internet: www.flysaa.com) bietet täglich Direktflüge von Frankfurt/M. und von München nach Johannesburg und bedient täglich die Strecke Zürich und Wien-Johannesburg. Von Johannesburg gibt es alle 30 Minuten Anschlussflüge nach Kapstadt.

Austrian Airlines (OS) fliegt von Wien nach Johannesburg und Swiss (LX) von Zürich direkt nach Johannesburg und weiter nach Kapstadt.

Lufthansa (LH) (Internet: www.lufthansa.com) fliegt von Frankfurt nach Johannesburg und Kapstadt. Air Berlin (AB) fliegt von Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln und München nach Kapstadt. Condor (DE) verbindet u.a. Frankfurt a.M. mit Kapstadt und Johannesburg. 

Eurowings (EW) fliegt im Winter ab Köln nach Kapstadt.

Flugzeiten

Frankfurt - Johannesburg: 12 Std.; Frankfurt - Kapstadt: 12 Std.; Zürich - Johannesburg: 11 Std.; Wien - Johannesburg: 13 Std.

Anreise mit dem Pkw

Die wichtigsten Verbindungsstraßen im Fernverkehr führen nach Simbabwe (über die Beit Bridge), Botswana (über Ramathlabama), Namibia, Lesotho und Swasiland

Reisebusverbindungen von und zu den Hauptstädten der Nachbarländer mit Greyhound (Internet: www.greyhound.co.za), Intercape (Internet: www.intercape.co.za) und Translux (Internet: www.translux.co.za).

Anreise mit der Bahn

Die Hauptstrecken in die Nachbarländer führen nach Simbabwe, Botswana und Mosambik. Weitere Informationen erteilen die South African Railways (SPOORNET) (Internet: www.spoornet.co.za).

Südafrikas Luxuszug Blue Train (Charterzug) (Internet: www.bluetrain.co.za) fährt regulär von Pretoria (Tshwane) nach Kapstadt und als Charterzug von Pretoria nach Durban sowie von Pretoria in den Krüger Nationalpark.

Der Luxuszug Rovos Rail (Internet: www.rovos.co.za) bietet reguläre Fahrten u.a. von Pretoria nach Kapstadt, von Pretoria zu den Victoria-Wasserfällen in Simbabwe und von Pretoria nach Duncan. Für die Strecke Pretoria-Kapstadt und Pretoria-Victoria-Wasserfälle brauchen die Züge 48 Stunden. Ferner gibt es mit Rovos Rail mehrmals pro Jahr Sonderfahrten u.a. von Kapstadt nach Dar es Salaam (Tansania) und von Pretoria nach Swakopmund (Namibia).

Der Shongololo Express (Internet: www.shongololo.com) verbindet Südafrika mit Simbabwe, Sambia und Tansania sowie mit Namibia.

Anreise mit dem Schiff

Die größten Häfen sind Kapstadt, Durban, Port Elizabeth und East London. Verschiedene Schifffahrtsgesellschaften wie Starlight Cruises (Internet: http://www.starlightcruises.co.za/) bieten Kreuzfahrten von Südafrika zu den Inseln im Indischen Ozean oder laufen Südafrika im Rahmen von anderen Kreuzfahrten an.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Tägliche Flüge der South African Airways (SA) (Internet: www.flysaa.com), Airlink (4Z) (Internet: www.flyairlink.com), South African Express (YB) (Internet: www.flysax.com) und Comair (MN) (Internet: http://www.comair.co.za/) verbinden Kapstadt, Durban, Pretoria (Tshwane), Port Elizabeth, George, East London, Kimberley und Bloemfontein. Von diesen Flughäfen gibt es außerdem Verbindungsflüge zu den Provinzstädten.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

In den bewohnten Regionen ist das Straßennetz gut. Ein Drittel der Straßen des Landes sind asphaltiert (darunter alle Hauptstraßen). Die Straßen sind touristisch gut ausgeschildert. Die nummerierten Nationalstraßen (N) sind nur zu einem kleinen Teil als Autobahnen ausgebaut, sie entsprechen etwa den gut ausgebauten Bundesstraßen Deutschlands. In gutem Zustand sind aber auch die meisten der ebenfalls nummerierten Regionalstraßen (R), auf denen der Verkehr meist sehr gering ist.

Der Automobilclub Automobile Association of South Africa (AA) (Internet: www.aasa.co.za) bietet umfangreiche Dienstleistungen (z.B. Auskünfte zu Straßenzuständen, Unterkünften etc.) an und stellt Mitgliedern anderer Automobilclubs Kartenmaterial etc. zur Verfügung. Reservebenzin darf nicht mitgeführt werden.

Die meisten Tankstellen haben täglich rund um die Uhr geöffnet. An den Tankstellen kann nicht mit Kreditkarten bezahlt werden.

Bus:
Zahlreiche Firmen bieten Langstreckenverbindungen an, die Busse sind grundsätzlich klimatisiert. Drei Busunternehmen bieten Verbindungen zwischen den Hauptzentren an: Translux (Internet: www.translux.co.za), Greyhound (Internet: www.greyhound.co.za) und Intercape (Internet: www.intercape.co.za).

Baz Bus
(Internet: www.bazbus.com) transportiert Rucksackreisende von Jugendherberge zu Jugendherberge. Weitaus luxuriöser ist das Busunternehmen Compassline (Internet: www.compasslineafrica.com). Es bietet auf Kundenwünsche zugeschnitte Bustouren an.

Taxis
gibt es in allen Städten, an Flughäfen und vor Hotels, sie fahren meist nach festgesetzten Tarifen. Auf Langstrecken sollte man vor der Fahrt die Preise vergleichen. In der Regel fahren örtliche Taxis nicht einfach herum. Man muss die Taxivermittlung anrufen oder einen Taxistand suchen (gewöhnlich im Stadtzentrum).

Mietwagen:
Autovermieter findet man in allen Städten und an den Flughäfen. Mindestalter 23 Jahre.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein erforderlich. Der internationale Führerschein ist nur gültig, wenn auch der nationale Führerschein vorgelegt werden kann. Es empfiehlt sich, eine englische Übersetzung mitzuführen.

Verkehrsbestimmungen:
Linksverkehr;
Anschnallpflicht;
Promillegrenze: 0,5 ‰;
Die Benutzung eines handgehaltenen Mobil- oder Autotelefons ist während der Fahrt verboten, die Benutzung von Freisprecheinrichtungen ist erlaubt.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:
in geschlossenen Ortschaften: 60 km/h;
auf Landstraßen: 100 km/h;
auf Autobahnen: 120 km/h.
Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind sehr hoch.

Unterwegs in der Stadt

In allen größeren Städten gibt es gute Bus- und Bahnnetze. In Johannesburg werden die Busse von Metrobus betrieben und in Kapstadt von Golden Arrow. In Kapstadt sind die MyCiti-Busse (Internet: myciti.org.za/en/home/) eine günstige Alternative, um zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Zentrum zu gelangen. 

In Pretoria gibt es viele verbilligte Fahrscheine. In Durban wird den städtischen Bussen von Minibussen und Sammeltaxis (legalen und illegalen) Konkurrenz gemacht, die man auch in allen anderen südafrikanischen Städten findet und die mit Vorsicht zu benutzen sind. Die Tarife regulärer Taxen sind innerhalb der Städte höher als auf Langstrecken. Taxifahrer erwarten 10% Trinkgeld.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Personenzüge verkehren zwischen den größeren Städten und sind so genannte Name-Trains. Es gibt den regulären Intercity-Schienenverkehr (Shosholoza Meyl) und private Luxuszüge. Der öffentliche Schienenverkehr entspricht nicht dem europäischen Standard. Es ist daher generell empfehlenswert, 1. Klasse zu reisen. Alle Züge haben Wagen 1. und 2. Klasse. Alle Langstreckenzüge haben Schlafwagen, die meisten auch Speisewagen.

In den Stadtgebieten von Tshwane (Pretoria)/Johannesburg und Kapstadt verkehren in kurzen Abständen Nahverkehrszüge. Den Nahverkehr um Johannesburg sollte man, wenn möglich, vermeiden. Auf allen Hauptstrecken sollte rechtzeitig gebucht werden. Eine Platzreservierung muss mind. 24 Stunden im Voraus gebucht werden.

Der erste Hochgeschwindigkeitszug Südafrikas, der Gautrain (Internet: www.gautrain.co.za), verkehrt derzeit täglich von 05:30 bis 20:30 Uhr zwischen dem Flughafen Johannesburg (OR Tambo) und dem Johannesburger Stadtviertel Sandton (Fahrzeit: 15 Min.). Zwischenstationen sind Rhodesfield und Marlboro. An der Sandton Station kann man in den Gautrain Rapid Rail Link nach Tshwane (Pretoria) umsteigen.

Zu den wichtigsten InterCity-Luxuszügen zählt der berühmte Blue Train (Luxus-Expresszug; Internet: www.bluetrain.co.za), der die Strecken Pretoria (Tshwane) - Kapstadt sowie Pretoria - Durban fährt. Jedes Blue Train-Abteil hat ein Badezimmer, ein Telefon, einen Fernseher und eine einstellbare Klimaanlage.

Züge von Rovos Rail (Internet: www.rovos.co.za) gehören ebenfalls zur Luxusklasse. Rovos Rail bietet luxuriöse Dampflok-Safaris und Fahrten auf den Strecken Pretoria - Kapstadt, George - Kapstadt sowie Pretoria - Durban an. Organisierte Ausflüge außerhalb des Zuges auf den Strecken werden nur durchgeführt, wenn die Zeit es erlaubt. Die Strecke von Kapstadt nach George entlang eines Teils der Garden Route bewältigt der Zug innerhalb von 24 Stunden.

Der InterCity-Zug Trans-Oranje fährt wöchentlich zwischen Kapstadt und Durban über Kimberley und Bloemfontein.
Der Luxuszug Trans-Natal-Express bedient täglich außer dienstags die Strecke Durban - Johannesburg und der Trans-Karoo-Express fährt täglich zwischen Kapstadt und Johannesburg.
Rovos Rail bietet Dampflok-Safaris nach Mpumalanga, Transnet Museum durch Südafrika und Simbabwe.

Der Shosholoza Meyl (Internet: www.shosholozameyl.co.za) bedient die folgenden Strecken: von Johannesburg nach East London, Musina, Kimberley, Pietermaritzburg, Nelspruit, Komatipoort, Polokwane, Bloemfontein, Port Elizabeth, Kapstadt und Durban, von Durban nach Kapstadt.

Der Shongololo Express (Internet: www.shongololo.com) fährt regelmäßig zwischen Kapstadt und Johannesburg. Exkursionen und Umwege werden gerne gemacht. Der Zug bewältigt die 4.000 Kilometer in 18 Tagen. Auch der Shongololo Express fährt entlang der Garden Route.

Der Luxuszug Premier Classe (Internet: http://www.premierclasse.co.za/) verbindet einmal pro Woche Johannesburg und Kapstadt (Fahrtdauer: ca. 25 Std.). Unterwegs hält der Zug an einigen der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Südafrikas.

Unterwegs mit dem Schiff

Starlight Cruises (Internet: www.starlightcruises.co.za) verkehren zwischen den Haupthäfen des Landes.

Reisewarnung

Überblick Südafrika

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 02.02.2017
Unverändert gültig seit: 27.01.2017

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität

Südafrika verzeichnet im Vergleich zu Deutschland hohe Kriminalitätsraten, vor allem in den Großstädten und deren Randgebieten. Dies schließt auch Straftaten unter Anwendung von körperlicher Gewalt ein. Der überwiegende Teil der Gewaltkriminalität erfolgt in Gegenden und unter Umständen, von denen üblicherweise deutsche Urlaubs- oder Geschäftsreisende nicht betroffen sind. Gleichwohl ist es nicht ausgeschlossen, dass deutsche Reisende Ziel und Opfer von Diebstählen, Einbrüchen, Raub und ähnlicher Delikte werden.

Durch gute Vorbereitung und vernünftiges, Risiko minimierendes Verhalten lässt sich die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat in Südafrika zu werden, deutlich reduzieren. Daher wird empfohlen, stets folgende Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten:

Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, für die Dauer des Aufenthaltes in Südafrika ein Mobiltelefon mitzuführen. Deutsche Mobiltelefone mit Roaming-Funktion können landesweit verwendet werden. Notrufnummern: Polizei: 10 111 Rettungsdienst: 10 177 oder 112

Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban, Port Elisabeth und Kapstadt und anderer großer Städte sollten nach Geschäftsschluss und insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit gemieden werden; an Sonn- und Feiertagen sollte man sich nur in Gruppen in den Innenstädten aufhalten. Auch ist tagsüber erhöhte Vorsicht angeraten.

Häufig werden auf den Straßen, vor allem in den Innenstädten, Handtaschen weggerissen. In einer solchen Situation sollte keine Gegenwehr stattfinden, da die Täter bewaffnet sein können. Zudem sollte auf das Tragen größerer, wertvoller Handtaschen möglichst verzichtet werden. Taschen sollten niemals unbeaufsichtigt gelassen werden. Selbst in Hotelrestaurants und –zimmern gibt es Diebstähle. Schmuck, wertvolle Uhren und Kameras sollten nicht offen getragen werden.

Es wird empfohlen, Fotokopien wichtiger Dokumente mit auf die Reise zu nehmen. Alternativ können Kopien auf einem Datenträger oder dem privaten Emailkonto abgespeichert werden und sind so weltweit abrufbar.

Bei Besuchen in Townships ist erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht angeraten. Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form und nur mit ortskundiger Führung stattfinden.

Bei Ausflügen in öffentlich zugängliche Naturflächen und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten Südafrikas sollte man keine einsam gelegenen Wanderwege benutzen und unbelebte Gegenden meiden. Die Gefahr, Opfer eines Überfalls, insbesondere an touristischen Sehenswürdigkeiten und bei Wanderungen in der Umgebung von Kapstadt zu werden, ist nach wie vor Ernst zu nehmen. Um das Risiko von Überfällen zu verringern, sollte man Ausflüge nur in Gruppen unternehmen. Für Einzelreisende empfiehlt es sich, generell Anschluss bei den meist vor Ort vorhandenen größeren Reisegruppen zu suchen.

Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und in Kapstadt. Falls die Züge gleichwohl genutzt werden, empfiehlt es sich, in der 1. Klasse und nur zu Hauptverkehrszeiten am Tage zu reisen.

Rucksacktouristen sollten auf sichere Unterkünfte achten. Einschlägige Reiseführer geben Empfehlungen für Backpacker Hostels ab. Trotzdem ist Vorsicht geboten.

Taxis sollte man möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren. In der Regel sind bei der Reservierung Hotels und Gasthäuser behilflich. Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibus-Taxis wird dringend abgeraten.

In dichtem Verkehr und an roten Ampeln kommt es vor allem in großen Städten häufig zu sogenannten Blitzeinbruch- („smash-and-grab") Überfällen, bei denen selbst im Verkehr Autotüren geöffnet oder Scheiben eingeschlagen werden, um offen herumliegende Wertgegenstände aus dem Auto zu entwenden. Hin und wieder kommt es vor allem nach Einbruch der Dunkelheit an weniger befahrenen Straßenkreuzungen zu Fahrzeugentführungen. Autofenster sollten daher immer geschlossen und Autotüren von innen verriegelt bleiben. Handtaschen, Fotoapparate, Mobiltelefone usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen. Bei Wartezeiten an großen Kreuzungen sollte man aufmerksam sein und seine Umgebung beobachten. Es empfiehlt sich, beim Anhalten ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen zu halten.

Die großen Überlandstraßen in Südafrika sind zumeist in gutem Zustand. Nebenstraßen hingegen sind vor allem in ländlichen Gegenden oft unzureichend gesichert und von schlechter Qualität. Es wird empfohlen, Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr zu unternehmen, da Autopannen, schlechte Straßen mit Schlaglöchern, nicht hinreichend ausgeschilderte und gesicherte Baustellen sowie Tiere auf der Fahrbahn ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

An Geldautomaten ist erhöhte Vorsicht geboten. Neben einfachem Raub und Trickdiebstahl nehmen Manipulationen der Geldautomaten und Missbrauch der Kartendaten zu. Es wird empfohlen, Kreditkarten bei anstehenden Zahlungen nicht aus dem Auge zu lassen. In vielen Restaurants ist es üblich, portable Kreditkarten-Lesegeräte zu nutzen.

In jüngster Zeit sind in Südafrika vermehrt gefälschte 200,- Rand-Noten im Umlauf, die auch auf dem schwarzen Wechselmarkt an ausländische Touristen abgegeben werden. Es ist daher ratsam, Geld nur über offizielle Kanäle in Banken oder Geldwechselstuben zu tauschen. Beim Geldtausch ist zwingend der Reisepass vorzulegen. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite der südafrikanischen Zentralbank Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.reservebank.co.za/ unter dem Link "SARB Activities".

Es wird dringend empfohlen, bei einem eventuellen Überfall auf Gegenwehr zu verzichten.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Gesundheitsvorsorge

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Dies gilt auch für Reisende, die sich als Transitpassagiere in den Infektionsgebieten aufgehalten haben. Bei Direktflügen aus Europa wird keine Gelbfieber-Impfbescheinigung verlangt.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Infektionsgebiete für Cholera sind: Eshowe/Nkandla, Hlabisa, Ngwelezane, die unteren Regionen des Umfolozi Distriktes, die Südküste (KwaDukuza/Stanger, Jozini und die Ugu-Region), die Eastern Cape-Provinz, die Northern Province und Port Shepstone. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.

[3] Die gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum kommt ganzjährig in den niederen Ebenen der Provinz Mpumalanga (einschließlich der Nationalparks), der Nord Provinz und im Nordosten von Kwazulu-Natal vor. Ein geringes Risiko besteht im Osten von Kwazulu-Natal bis zum Tugela-Fluss und im Nordwesten bis Swartwater. Die größte Ansteckungsgefahr besteht von Oktober bis Mai. Chloroquinresistenz wurde gemeldet.

Essen und Trinken

Das Leitungswasser ist in den Großstädten gesundheitlich unbedenklich, wenn auch nicht besonders wohlschmeckend. In den ländlichen Gegenden ist Leitungswasser jedoch nicht immer keimfrei und sollte sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist pasteurisiert und Milchprodukte, Fleischwaren, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse können unbesorgt verzehrt werden. Fleisch und Gemüse sollte jedoch durchgekocht und nicht lau aufgewärmt sein.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Bilharziose-Erreger können in manchen Teichen und Flüssen vor allem in Transvaal (einschließlich der Nationalparks), Transkei, Ciskei und in der Südost-Kap-Provinz vorkommen. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist eines der größten Gesundheitsprobleme Südafrikas. Es ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Pest-Fälle wurden aus dem Norden des Landes gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.

Die Rifttal-Fieberinfektion kommt landesweit regional vor und Touristen können sich, trotz eher geringem Risiko, anstecken. Schutzmaßnahmen sind ein guter Mückeschutz, keine ungekochte Frischmilch trinken und kein rohes Fleisch essen.

Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Tuberkulose kommt vor. Bei besonderer Exposition sollte eine Impfung erwogen werden.

Die UV-Strahlung ist sehr hoch und kann zu Hautschäden führen. Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung und Sonnenschutzmittel (LSF > 20) ist daher unbedingt erforderlich.

Gesundheitszeugnis

Für Arbeitsaufenthalte wird ein Gesundheitszeugnis verlangt.

Geld

Währung

1 Südafrikanischer Rand = 100 Cents. Währungskürzel: R, ZAR (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 200, 100, 50, 20, und 10 R im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 R sowie 50, 20, 10 und 5 Cent.

Kreditkarten

MasterCard und Visa sind weithin gebräuchlich, aber auch American Express und Diners Club werden angenommen. Nicht alle Einrichtungen akzeptieren Kreditkarten. So kann man beispielsweise an Tankstellen und im Landesinneren nicht oder selten mit einer Kreditkarte bezahlen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard
Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert.
Mit ec-Bankkarte und Pin-Nummer kann Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden, bargeldlose Zahlungen in großen Städten und touristischen Gebieten sind ebenso möglich. EC-Karten, die dem Maestro-System angeschlossen sind, können an internationalen Geldautomaten, die in den größeren Städten ausreichend vorhanden sind, benutzt werden. Geldautomaten befinden sich auch in Einkaufszentren und an Tankstellen, diese sind meist bewacht und werden gewartet. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.30-11.00 Uhr (regionale Variationen sind möglich).

Devisenbestimmungen

Die Einfuhr der Landeswährung muss ab einer Summe von 25.000 R deklariert werden. Die Ausfuhr der Landeswährung ist auf die Höhe der eingeführten Summe beschränkt. Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen, Summen ab einem Wert von 10.000 US$ müssen deklariert werden. 

Geldwechsel

Geld (vor allem Euro und US-Dollar) kann in den meisten Banken und Hotels umgetauscht werden (nur gegen Vorlage des Reisepasses), am Cape Town International Airport sogar 24 Stunden am Tag. Vom Geldtausch auf dem Schwarzmarkt wird abgeraten.

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Zulu, Xhosa, Pedi, Afrikaans, Englisch, Ndebele, Nordsotho, Südsotho, Setswana, Swati, Tsonga, Venda.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, werden am darauf folgenden Montag begangen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Südafrika eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak;
1 l Spirituosen und 2 l Wein;
50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette;
Geschenke bis zu einem Wert von 3.000 R (keine Fernseher).

Importbestimmungen

Sondergenehmigungen werden verlangt für die Einfuhr von Pflanzen, pflanzlichem Material, Fleisch, Fleischprodukten und Molkereiprodukten. Ein Einfuhrverbot besteht für Psychopharmaka, Klappmesser, Munition, Sprengstoff sowie für Kinder- und Tierpornografie.

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Vorherige Terminvereinbarungen und Visitenkarten sind üblich, und Pünktlichkeit ist selbstverständlich.
Kapstadt
Die Geschäftspraktiken in Kapstadt und Südafrika ähneln sehr denen in Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Während man im Finanzsektor vor allem Anzug und Krawatte trägt, ist man in Kapstadt ansonsten wesentlich lässiger als in Johannesburg. Freizeithosen, sportliche Jacketts und am Hals offene Hemden werden in den meisten Bereichen akzeptiert, während sich viele Kapstädter im Sommer sogar in Shorts, T-Shirts und Sandalen zeigen. Trotzdem sollten sich Besucher eher zu formell als zu lässig kleiden. Die Geschäftssprache ist Englisch, der Austausch von Visitenkarten ein wichtiges Ritual. Die Begrüßung zwischen Männern und auch Frauen erfolgt mit einem kräftigen Händeschütteln und zwischen den politisch besonders Bedachten mit dem afrikanischen dreifachen Händeschütteln - dabei gibt man erst normal die Hand, dreht dann die Hand, um die Finger des anderen im 90-Grad-Winkel zu greifen, und dann folgt wieder ein normaler Handschlag.

Geschäftsleute, die aus Johannesburg kommen, irritiert vor allem, daß sich in Kapstadt vor 09.00 Uhr nicht sehr viel abspielt und der Beginn des Feierabends um 17.00 Uhr (freitags auch früher) fast zur Institution geworden ist. Viele wichtige Geschäfte werden während der Mittagspause abgewickelt - Nichteingeweihte sollten sich allerdings vor dem reichlich fließenden Wein (normalerweise mit einem Alkoholgehalt von 12-13,5%) während der Geschäftsessen vorsehen. Südafrikaner, besonders die Kapstädter, sind sehr stolz auf ihre ausgeprägte Gastfreundschaft und laden ausländische Besucher häufig schon wenige Minuten nach dem Vorstellen zu sich nach Hause ein. Dort gibt es gelegentlich ein richtiges Abendessen, normalerweise aber wird ein Barbecue namens „Braai” veranstaltet, das sich vom Nachmittag bis spät in die Nachte hinziehen kann. Als höflich gilt, eine (oder drei) Flaschen Wein als Geschenk für die Gastgeber mitzubringen, außer es handelt sich um Muslime, die keinen Alkohol trinken. In diesem Fall sollten Besucher Blumen oder Schokolade mitnehmen oder sich mit einer Auswahl passender Geschenke aus dem Heimatland eindecken.
Johannesburg
Die südafrikanische Bevölkerung ist von ihren großen Unterschieden geprägt, was besonders gut in Johannesburg zu beobachten ist. Während manche Stadtteile einem Besucher das Gefühl geben, in einer europäischen Stadt zu sein, ist man in anderen unmissverständlich in der Dritten Welt Afrikas.

Es gibt elf offizielle Sprachen in Südafrika, wobei Englisch in Regierungs- und Geschäftsangelegenheiten (national und in den Provinzen) am meisten gesprochen wird.
In der Vergangenheit haben sich südafrikanische Geschäftsleute recht formell und konservativ gegeben. Durch den steigenden Einfluss der schwarz-afrikanischen Unternehmer haben diese Umgangsformen einen freundlicheren, informelleren und entspannteren Zug angenommen.

Geschäftsleute in Johannesburg tragen meist Anzüge, obwohl man immer öfter auch auf traditionelle afrikanische Gewänder stößt. Bei der Kleiderwahl sind die sehr heißen Sommer und bitterkalten Winter in dieser Region Südafrikas zu beachten - leichte Stoffe in den warmen Monaten (Oktober bis April) und dicke Mäntel in der kalten Jahreszeit (Mai bis September) sind angebracht.

Pünktlichkeit wird immer noch sehr geschätzt, und man sollte sein Gegenüber stets mit „Mr" oder „Ms" anreden, bis auf Vornamen bestanden wird - meist kurz nach der offiziellen Begrüßung. Der Dreifach-Händedruck wird oft zwischen schwarz-afrikanischen Unternehmern benutzt, obwohl diese bei Zusammentreffen mit internationalen Gästen wahrscheinlich ein normales Händeschütteln bevorzugen.

Man erwartet weder in geschäftlichen noch privaten Situationen Geschenke. Wenn Geschäftsleute zum Beispiel in einer Hotellobby, auf Flughäfen oder bei Produktpräsentationen zwanglos ins Gespräch kommen, tauschen sie oft Visitenkarten aus. Privater Kontakt von Unternehmern besteht meist aus Verabredungen zum Mittagessen, seltener zum Frühstück oder Abendessen.

Öffnungszeiten

Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00/09.00-16.30/17.00 Uhr, Öffnungszeiten können je nach Geschäft variieren. Freitags schließen Geschäfte und Büros in der Regel eher.

Wirtschaft

Wirtschaftsabteilung der Botschaft von Südafrika
Tiergartenstraße 18, D-10785 Berlin.
Tel: (030) 22 07 30.
Internet: www.suedafrika.org

Deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika
P.O. Box 87078, Houghton 2041
Tel: (011) 486 27 75.
Internet: www.germanchamber.co.za

Handelsabteilung der Botschaft von Südafrika
Sandgasse 33, A-1190 Wien.
Tel: (01) 320 64 93.
Internet: www.saembvie.at

Handelsabteilung der Botschaft von Südafrika
Alpenstraße 29, CH-3006 Bern.
Tel: (031) 350 13 13.
Internet: www.southafrica.ch

South African Chamber of Commerce and Industry (SACCI)
24 Sturdee Avenue, Rosebank, Gauteng.
Tel: (011) 446 38 00.
Internet: www.sacci.org.za

South African Foreign Trade Organization (Südafrikanische Außenhandelsvereinigung)
PO Box 782099, Sandton 2146.
Tel: (011) 887 93 41.
Internet: www.foreign-trade.co.za

Geschäftskontakte

Wirtschaftsabteilung der Botschaft von Südafrika
Tiergartenstraße 18, D-10785 Berlin.
Tel: (030) 22 07 30.
Internet: www.suedafrika.org

Deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika
P.O. Box 87078, Houghton 2041
Tel: (011) 486 27 75.
Internet: www.germanchamber.co.za

Handelsabteilung der Botschaft von Südafrika
Sandgasse 33, A-1190 Wien.
Tel: (01) 320 64 93.
Internet: www.saembvie.at

Handelsabteilung der Botschaft von Südafrika
Alpenstraße 29, CH-3006 Bern.
Tel: (031) 350 13 13.
Internet: www.southafrica.ch

South African Chamber of Commerce and Industry (SACCI)
24 Sturdee Avenue, Rosebank, Gauteng.
Tel: (011) 446 38 00.
Internet: www.sacci.org.za

South African Foreign Trade Organization (Südafrikanische Außenhandelsvereinigung)
PO Box 782099, Sandton 2146.
Tel: (011) 887 93 41.
Internet: www.foreign-trade.co.za

Kommunikation

Telefon

Die Landesvorwahl ist 0027. Die günstigste Möglichkeit für Telefonate bieten Skype oder internationale Telefonkarten wie die World Card vom Festnetzbetreiber Telkom (Internet: www.telkom.co.za). Der zweite Festnetzbetreiber ist Neotel (Internet: www.neotel.co.za). Öffentliche Telefonzellen können entweder mit Münzen (blaue Häuschen) oder mit Telefonkarten (grüne Häuschen) genutzt werden. Telefonkarten sind in Postämtern (diese vermitteln auch Ferngespräche) und in Einkaufszentren erhältlich.

Notrufnummern sind: Polizei 10111 und Rettungswagen 10177.

Mobiltelefon

GSM 900/1800. Netzbetreiber u.a. Cell C (Internet: www.cellc.co.za) (GSM 1800), MTN (Internet: www.mtn.co.za) (GSM 900) und Vodacom (Internet: www.vodacom.co.za) (GSM 900). Das Mobilfunknetz erstreckt sich fast auf das ganze Land und deckt meist nur abgelegene Gebiete nicht ab. Internationale Roaming-Abkommen bestehen. Deutsche Mobiltelefone können in der Regel in Südafrika genutzt werden. Südafrikanische Mobiltelefone können an den internationalen Flughäfen gemietet werden.

Internet

Internetanbieter: U.a. M-Web (Internet: www.mweb.co.za) und I-Africa (Internet: www.iafrica.com). Internet-Cafés sind landesweit meist in Einkaufszentren und in Wirtschaftszentren vorhanden. Die Kaffeehäuser in den Townships von Kapstadt bieten meist kostenlosen Zugang zum Internet via Wi-Fi-Hotspots. Zugang zum Internet bieten landesweit auch zahlreiche Hotels, Restaurants, Flughäfen und Business-Zentren. 

Post

Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu sieben Tage unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-16.30 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr. Manche Schalter schließen Mo-Fr um 15.30 Uhr und Sa um 11.00 Uhr. Die kleineren Postämter machen 13.00-14.00 Uhr Mittagspause. Postämter im ganzen Land nehmen postlagernde Sendungen entgegen.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Gold, Diamanten- und Halbedelsteinschmuck, Leder, Samt, Keramik, afrikanische Handarbeiten, Safarianzüge und Federn.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr, Sa 09.00-13.00 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

In den Großstädten gibt es Theater, Kinos, Opernhäuser und Konzerthallen. Einige Nachtklubs und Diskotheken haben bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. In den großen Hotels wird oft Live-Tanzmusik gespielt.

Kulinarisches

Unterkunft

Hotels

Beinahe alle namhaften Hotels sind beim südafrikanischen Fremdenverkehrsverband registriert, der auch den Standard überprüft. Weitere Informationen von South African Tourism (s. Adressen). 800 Hotels gehören dem Dachverband des Hotel- und Gaststättengewerbes an, Anschrift: Federated Hospitality Association of South Africa (FEDHASA), PO Box 718, Randburg 2125. Tel: (011) 886 23 94. (Internet: http://www.fedhasa.co.za/).

Kategorien:
1994 wurde ein landesweites Klassifizierungssystem eingeführt. Die Beteiligung ist freiwillig. Hotels werden mit 1-5 Sternen ausgezeichnet. Die beiden zusätzlichen Farbkategorien geben Aufschluss über den Standard der Bedienung und der Gastlichkeit:
Weinrot - Guter Standard des Serviceangebots, der Bedienung und Gastlichkeit, zusätzlich zum üblichen Service.
Silber - Ausgezeichneter Standard des Serviceangebots, der Bedienung, Gastlichkeit, Qualität und des Ambientes.
An jedem Hotel, das an dieser Kategorisierung teilnimmt, findet man eine Plakette, die die Sternekategorie und die zusätzliche Klassifikationsfarbe anzeigt.

Camping

Caravanparks gibt es in allen beliebten Urlaubsgebieten und entlang der Ferienstraßen, der Standard ist meist hoch. Von einigen Firmen kann man auch voll ausgerüstete Motorhomes mieten. Die Klassifizierung erfolgt nach dem Klassifizierungsprogramm für Ferienwohnungen. Weitere Informationen von South African Tourism (s. Adressen).

Kultur

Religion

Christentum (80%), u. a. Afrikanische Kirche, Reformierte Niederländische Kirche, Anglikanische Kirche, Methodisten und Katholiken. Minderheiten von Juden, Muslimen, Hindus und Anhänger von Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln


Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Bei Privatbesuchen werden die üblichen Höflichkeitsformen erwartet.

Kleidung: Zwanglose Kleidung ist angemessen, bei besonderen Anlässen ist elegante Kleidung angebracht.

Rauchen: In geschlossenenen öffentlichen Räumen und in teilweise geschlossenen öffentlichen Innenbereichen ist Rauchen verboten. Demnach ist das Rauchen am Arbeitsplatz, in Einkaufszentren, in Theatern, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf den Flughäfen, in Clubs, in Kinos etc. verboten. Einige Restaurants bieten ihren Gästen ausgewiesene Raucherplätze an. Das Rauchen ist auch im Pkw verboten, wenn Kinder unter 12 Jahren darin sitzen.

Trinkgeld: Ein Trinkgeld in Höhe von 10% ist üblich, wenn es nicht schon in der Rechnung enthalten ist. U.a. Portiers, Kellner und Zimmerservice-Personal, Gepäckträger, Reiseführer, Angestellte im Schönheitssalon und Taxifahrer erwarten ein Trinkgeld. Einem Zimmermädchen kann man pro Tag etwa 10 Rand geben, Tankwärtern 2 Rand und Gepäckträgern 5 Rand. Auch Straßenzeitungsverkäufer erhalten ein paar Cents. 

Klima

Beste Reisezeit

Mittelmeerklima im Südwesten, gemäßigtes Klima im Landesinneren und subtropisches Klima im Nordosten.

Allgemein sonnig mit milden Wintern, obwohl in den Bergen am Kap und um Natal oft Schnee fällt. Mitunter kann es auch in den Ebenen vorübergehend recht kühl werden. Da Südafrika südlich des Äquators liegt, sind die Jahreszeiten denen der nördlichen Hemisphäre entgegengesetzt. Wer Weihnachten im Sommer feiern möchte, reist nach Südafrika. Die jeweils beste Reisezeit hängt von den geplanten Aktivitäten ab. Die Blütenpracht am Kap kann man im August oder September bewundern. Wer gerne Vögel beobachtet, reist am besten von Mitte Oktober bis November nach Südafrika. Für Aktivurlauber, die wandern, surfen oder tauchen gehen, ist die zeit nach dem südafrikanischen Hochsommer empfehlenswert. 

Landesdaten

Vorwahl +27 Fläche(qkm) 1219090 Bevölkerung 53675563 Bevölkerungsdichte(pro qkm) 44 Bevölkerung im Jahr 2015 Mitglied der EU No Hauptnotrufnummer 10111

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