Peru

Südamerika

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Peru.

Hauptstadt

Lima.

Geographie

Peru ist ein bergiges Land an der Pazifikküste, südlich des Äquators. Das Land grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien und Bolivien und im Süden an Chile und gliedert sich in vier Regionen: Costa, Sierra, Montaña und Selva. Die Hauptstadt Lima liegt in der Costa-Region, die aus einem schmalen Küstenstreifen besteht, der wüstenhaften Charakter hat und teilweise künstlich bewässert wird. In der Sierra-Region lebt der Großteil der indianischen Bevölkerung. Die Anden erreichen eine Höhe von über 6000 m. Die Montaña-Region liegt zwischen den Anden und dem Dschungel im Osten Perus. Das fruchtbare subtropische Gebiet ist bisher kaum erschlossen. Die im Bau befindliche internationale Autobahn kann in einigen Abschnitten bereits befahren werden. Die Selva-Region, der Amazonas-Dschungel im östlichen Teil des Landes, verfügt über bedeutende Bodenschätze.

Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Indios und Mestizen. Europäische (hauptsächlich spanische), chinesische und afrikanische Siedler haben sich ebenfalls hier niedergelassen.

Regierung

Präsidialrepubik seit 1980. Neue Verfassung von 1993. Parlament mit 120 Mitgliedern. Unabhängig seit 1821 (ehemalige spanische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Pedro Pablo Kuczynski, seit Juli 2016.

Regierungschef

Fernando Zavala, seit Juli 2016.

Elektrizität

220 V, 60 Hz; in Arequipa 220 V, 50 Hz und Talara 110/220 V, 60 Hz; amerikanische Stecker.

Zeitzone

Peru Time: MEZ -6

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Perus nationale Fluggesellschaften ist Lan Peru (LP).

Lan Peru fliegt sechsmal wöchentlich von Frankfurt/M. über Madrid nach Lima. Keine Direktflüge von Zürich oder Wien (Umsteigen z. B. in Frankfurt/M., Paris, Madrid, New York oder Miami). Lan und Iberia (IB) (Internet: www.iberia.com) fliegen mehrmals pro Woche ab Madrid nach Lima. Lufthansa (LH) bietet Zubringerflüge von allen Städten Deutschlands sowie aus Österreich zu den LAN-Langstreckenflügen an. Swiss International (LX) dient als Zubringer von der Schweiz aus. Iberia (IB) ist ebenfalls aus Deutschland, Österreich und der Schweiz als Zubringer nach Madrid nutzbar.

Lima wird u.a. auch von Aeroméxico (AM) (Internet: www.aeromexico.com), Alitalia (AZ) (Internet: http://www.alitalia.com/), American Airlines (AA) (Internet: www.aa.com), United Airlines (UA) und Delta Airlines (DL) (Internet: www.delta.com) angeflogen.

Airpässe

Der TAM South American Airpass ist gültig auf allen Strecken der teilnehmenden Fluglinien innerhalb von Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile (mit Ausnahme der Osterinsel), Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela. Die teilnehmende Fluglinie ist: TAM (JJ). Der Pass gilt für Aufenthalte von mindestens 7 und maximal 45 Tagen und ist nur erhältlich für Passagiere, die ihren Wohnsitz außerhalb Südamerikas haben, in Verbindung mit einem internationalen Hin- und Rückflugticket. Es müssen mindestens 2 und dürfen höchstens 5 Länder bereist werden. Es sind maximal 8 Flugcoupons erlaubt (9 falls Iguazú angeflogen wird), mit maximal 2 Flugunterbrechungen (Stopovers) pro Land. Die Flugroute muss im Flugschein festgelegt und fest reserviert werden. Flüge dürfen umgebucht werden, die Flugroute darf jedoch nicht geändert werden. Kinder unter 12 Jahren erhalten 25%, Kleinkinder unter 2 Jahren (ohne eigenen Sitzplatz) 90% Ermäßigung.

Der Oneworld Visit South America Pass ist gültig auf Strecken der teilnehmenden Fluglinien American Airlines, British Airways, LAN, Qatar Airways sowie die dazugehörenden Fluggesellschaften innerhalb Südamerikas in den folgenden Ländern: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Chile, Ecuador, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela. Nur anwendbar für Passagiere, deren Wohnsitz außerhalb Südamerikas ist. Maximal 6 Monate ab Ankunft in Südamerika gültig. Der Airpass beinhaltet mindestens 3 Coupons. Die Anzahl der Coupons ist nicht limitiert. Für jeden Streckenabschnitt wird ein Coupon benötigt. Die Stopovers sind beschränkt auf die Anzahl der gekauften Coupons. Kinder ab 2 Jahren: keine Ermäßigung. Kleinkinder unter 2 Jahren frei (kein Sitzplatzanspruch). Die Reservierung der gesamten Strecke muss vor Abreise, bzw. Ticketausstellung erfolgen. Pro Streckenänderung, oder Änderung des Flugdatums wird eine Gebühr erhoben. Stornogebühren: Mit Stornogebühr vor Reiseantritt, nach Reiseantritt keine Erstattung. Flugscheinkauf/Ausstellung vor Reisebeginn in Deutschland.

Ausreisegebühr

30,25 US$, ausgenommen sind Transitreisende.

Anreise mit dem Pkw

Die Panamerikana ist die wichtigste internationale Straßenverbindung. Diese Autobahn verläuft in nord-südlicher Richtung durch die Wüstengebiete an der peruanischen Küste von Tumbes nach Tacna. Die Andenstraße verbindet Peru, Chile und Bolivien. Diese neue Touristenroute führt von San Pedro de Atacama in Chile durch Bolivien bis nach Arequipa in Peru. Eine weitere Straße führt von La Paz (Bolivien) nach Puno am Titicaca-See im Süden Perus.
Busunternehmen wie Ormeño, El Rápido, Tas Choapa Internacional, Empresa Paraguaya de Transporte und Rutas de América bieten Verbindungen nach Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Chile, Argentinien, Uruguay, Paraguay und Brasilien.

Anreise mit dem Schiff

Internationale Kreuzschifffahrtsgesellschaften wie Princess Cruises (Internet: www.princess.com) legen hin und wieder in Callao, dem wichtigsten Hafen, an.

Auf dem Titicaca-See gibt es eine tägliche Fährverbindung zwischen La Paz in Bolivien und Puno in Peru.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Lan Perú (LP), Avianca (AV) und Star Peru (2I) (Internet: www.starperu.com) betreiben den Inlandflugverkehr und verbinden Lima mit Arequipa, Ayacucho, Cajamarca, Chiclayo, Chimbote, Huánuco, Cuzco, Iquitos, Juliaca-Puno, Piura, Pucallpa, Puerto Maldonado, Tacna, Tarapoto, Trujillo, Tumbes und anderen Städten. Aero Condor (Q6) bietet Rund- und Charterflüge an.

Anmerkung zu Flugreisen

Flughafengebühren


5 US$.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Die größte und wichtigsten Straße des Landes ist die Carretera Panamericana, die der pazifischen Küste von Tumbes an der Grenze zu Ecuador bis hinunter nach Tacna an der chilenischen Grenze folgt. Eine weitere wichtige Straße führt vom Osten Limas über die Anden nach Huancayo, San Ramon, La Merced, Huanuco, Tingo Maria und Pucallpa.
In Peru sind nur wenige Straßen asphaltiert. Erdrutsche und unwegsame Straßen erschweren das Fahren, und Pannen sind häufig. Der Touring y Automóvil Club del Perú ist bei der Urlaubsplanung behilflich und verkauft Karten der 12 Departamentos. Während der Regenzeit sind die Straßen in manchen Gebieten, insbesondere zwischen der Küste und den Bergen, aufgrund von Erdrutschen gesperrt. An allen ausländischen Fahrzeugen muss die Genehmigung der Zollbehörden, die bei der Einreise ausgestellt wird, gut sichtbar angebracht sein.

Busse
sind preiswert und als Verkehrsmittel weit verbreitet. Zwischen den Städten verkehren die Busse regelmäßig und in kurzen Zeitabständen, aber auch in entlegene Gebiete fahren die Busse in gewisser Regelmäßigkeit. Reisebusse der Firmen Ormeño, Cruz del Sur (Internet: www.cruzdelsur.com.pe), Ittsa, Enlaces, Perú Bus, Oltursa u. a. bieten landesweite Verbindungen. Empfehlenswert sind auch die so genannten Bus Cama, moderne Schlafbusse, in denen auch größere Distanzen bewältigt werden können.

Taxis
findet man vor den Hotels und am Flughafen. Die peruanischen Taxis haben keinen Taxameter, weshalb der Preis vor der Fahrt ausgehandelt werden sollte. Taxis sind in der Regel günstig, kurze Fahrten innerhalb eines Bezirks kosten nicht viel mehr als 1 US$.

Mietwagen
kann man bei Hertz, Avis, National, Dollar, Mitsui, Rentandina, AAA, American, Budget, Sixt u. a. in Lima und anderen Städten erhalten. Unterlagen: Für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen ist der nationale Führerschein ausreichend, bei längeren Aufenthalten muss beim Touring y Automóvil Club del Perú ein internationaler Führerschein beantragt werden.

Unterwegs in der Stadt

Lima verfügt über eine Metro, Stadtbusse, Taxis und Minibusse, die so genannten Colectivos. In diesen Sammeltaxis haben bis zu sechs Personen Platz, sie fahren auf vorgeschriebenen Strecken in die Vororte. Diese Taxis findet man an der Haltestelle La Colmena an der Plaza San Martín. Man bezahlt einen Einheitspreis und kann überall ein- und aussteigen. Die gewöhnlichen Taxis sind verhältnismäßig preiswert und haben keine Taxameter, deswegen sollte man den Fahrpreis vorher vereinbaren. Eine Buslinie mit zehn Haltestellen wird von hochmodernen Bussen befahren.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Die Peruanische Bahn (Internet: www.perurail.com) betreibt ein Schienennetz, das von Puno über Cuzco bis nach Machu Picchu, von Puno bis zum Titikaka-See und von Arequipa bis zum Cola-Canyon reicht.
Eine Nebenstrecke verläuft von Juliaca und Puno nach Cuzco, eine weitere Kurzstrecke nach Macchu Picchu (ca. 4 Std. Fahrzeit). Da beide Strecken nicht miteinander verbunden sind, muss man nicht nur den Zug, sondern auch den Bahnhof wechseln.
Zusätzlich gibt es Kurzstrecken in den Bergbaugebieten.
Der Fahrplan ändert sich häufig. Es gibt einen Winter- und einen Sommerfahrplan.

Interessant ist der Luxuszug Hiram Bingham (Internet: www.perurail.com/Pages/hiram_bingham.htm), der täglich auf der touristisch interessanten Strecke zwischen Poroy und Machu Picchu verkehrt. Fahrtdauer: 3 1/2 Std. Auch der komfortable Vistadome fährt nach Machu Picchu. Der Andean Explorer fährt zwischen Cuzco und dem Titicaca-See.
Auf einigen Strecken verkehren schnelle und bequeme elektrische Autovagons.
Ferrocarril Central (Internet: www.ferrocarrilcentral.com.pe) verbindet Lima, La Oroya, Huancayo und Huancavelica; sie ist die höchste Bahnstrecke der Welt (bis zu 4781 m) mit über 50 Tunnel und Brücken (zur Zeit wegen Privatisierungsmaßnahmen außer Betrieb). Es gibt keine Verbindung zwischen Lima und Cuzco.
Touristen dürfen nicht mit den Lokalzügen fahren, sondern müssen die speziellen Touristenzüge benutzen. Es gibt bei den Zugfahrten generell zwei Tarife: Vistadome und Backpacker. Vistadome ist ein komfortabler Wagon mit Service und Verpflegung unterwegs.
Der Zug Cusco-Puno verkehrt 3 Mal pro Woche, die anderen Strecken mehrmals täglich. Es ist sehr ratsam, die Tickets einige Tage vorher zu kaufen, da vor allem in der Hochsaison die Züge oft ausgebucht sind.
Die Strecke Lima-Huancayo wird von Ferrocarril Central betrieben. Abfahrten sind aber nur an bestimmten Tagen (meist am Wochenende).
Die Strecke Arequipa-Puno wird nur noch für Gruppen auf Anfrage befahren.

Unterwegs mit dem Schiff

Regelmäßige Verbindungen zwischen Pucallpa und Iquitos (ca. 5 Tage Fahrzeit) sowie von Iquitos zur Grenze mit Brasilien und Kolumbien (2,5 Tage Fahrzeit). Flussschifffahrten auf dem Amazonas bietet Amazon Tours & Cruises (Internet: www.amazontours.net).

Reisewarnung

Überblick Peru

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 01.02.2017
Unverändert gültig seit: 24.01.2017

Aktuelle Hinweise

Der Vulkan Sabancaya im Süden des Landes ist wieder derart aktiv, dass die peruanischen Behörden in einigen Bezirken der Provinz Caylloma den Notstand ausriefen; für Anwohner in der Region wurde ein sogenannter Aschestreualarm ausgelöst. Der Vulkan befindet sich ca. 80 km nordwestlich von Arequipa und ca. 30 km südöstlich der Colca Schlucht, beides touristische Ziele in Peru. Bisher kommt es zu keinen Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region. Reisende sollten dennoch die lokalen Medien und diese Reise- und Sicherheitshinweise verfolgen, um sich über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten und den Anweisungen der lokalen Behörden Folge leisten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität

In Peru herrscht für Touristen im Vergleich zu den EU-Staaten ein höheres Risiko, Opfer von Diebstählen oder Überfällen zu werden. Auf der Panamericana (Hauptverbindung Nord - Süd) wird seit einiger Zeit, besonders in den Regionen um Ica und Arequipa, ein Anstieg der Überfälle auf Überlandbusse registriert. In Lima wird zu besonderer Vorsicht abends in der Innenstadt geraten. Auf Märkten und in Busstationen sind Diebstähle häufig.

In Cusco wurde zwar ein digitales Video-Überwachungssystem rund um die Plaza de Armas installiert; es wird dennoch empfohlen, besondere Vorsicht walten zu lassen und wie in anderen Städten auch nachts nicht allein zu Fuß durch die Stadt zu gehen.

Besonders in Lima, Arequipa und Cusco ist bei der Auswahl der Taxis größte Vorsicht geboten, da bei zahlreichen Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung Taxifahrer mit involviert waren. Besonders in den touristisch beliebten Orten gibt es regelmäßige Fälle von sogenannten Express-Kidnappings. Dabei werden die Opfer meistens im Taxi überwältigt und bis zu 24 Stunden festgehalten – in dieser Zeit wird u. a. mit ihren Kreditkarten an Geldautomaten Geld abgehoben. Besonders gefährdet sind Besucher von Diskotheken. Zumeist kann in den Bars und Restaurants kostenlos ein Taxi bestellt werden. Auch Türsteher vor Diskotheken kennen häufig zuverlässige Taxifahrer. Inzwischen sind die meisten Restaurants auch direkt per Funk mit Taxizentralen verbunden, so dass keine Notwendigkeit besteht, ein Taxi von der Straße zu nehmen.

Es wird grundsätzlich empfohlen, nur offizielle, registrierte und wenn möglich telefonisch vorbestellte Taxis zu benutzen, deren Fahrer sich ausweisen können bzw. deren Ausweis sichtbar im Taxi hängt. Nutzer von Smartphones haben außerdem die Möglichkeit, über entsprechende Apps (z. B. Easy Taxi und Taxibeat) Taxis zu bestellen.

Auch nach der Ankunft am Flughafen Lima werden leider immer wieder Touristen während des Taxitransfers oder bei Ankunft am Fahrtziel beraubt. Es wird dringend empfohlen, alle Gepäckstücke und auch Handtaschen u. ä. im Taxi außer Sichtweite von Passanten zu verstauen, da es an verstopften Kreuzungen und roten Ampeln oft zu Überfällen kommt, bei denen die Fensterscheibe des Taxis eingeschlagen wird. Gelegentlich sind Taxifahrer an Überfällen beteiligt. Deshalb wird geraten, für den Flughafentransfer vom in Callao gelegenen Flughafen Limas („Jorge Chavez") nach Lima ein Taxi bei den innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen Taxigesellschaften (genaue Informationen unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.lap.com.pe/) zu bestellen und stets wachsam zu sein.

Es wird ferner empfohlen:

  • Immer Aufmerksamkeit walten zu lassen, möglichst nicht allein und vor allem nicht nachts zu reisen bzw. sich nachts nicht allein und immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen aufzuhalten;
  • bei Überfällen auf keinen Fall Gegenwehr zu leisten oder die Täter zu provozieren;
  • bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte (Nachtwächter, Hotelsafe, Zimmertelefon) zu achten;
  • bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper zu tragen; Diebstähle in Bussen und an Busterminals sind weit häufiger als in preiswerten Hotels;
  • Kreditkarten nicht ständig mit sich zu führen, vor allem nicht abends und nachts; nur die benötigte Menge Geld mitzunehmen und Wertgegenstände, Reiseschecks und Dokumente im Hotelsafe zu hinterlegen;
  • Rucksäcke und Taschen nicht über die Rückenlehne von Stühlen in Restaurants oder auf öffentlichen Plätzen zu hängen; Taschen und Rucksäcke immer dicht am Körper zu tragen;
  • Geld nur in Banken und Wechselstuben zu tauschen sowie das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren etc. zu vermeiden;
  • Armenviertel in Großstädten zu meiden;
  • wegen der Verkehrs- und Kriminalitätsrisiken auf nächtliche Überlandfahrten zu verzichten;
  • jede Berührung mit Drogen aller Art zu unterlassen (hohe Strafen, s. u.), Vorsicht walten zu lassen gegenüber Personen, die während der Reise Ihr Vertrauen erwecken wollen, und Gepäck nie unbeaufsichtigt zu lassen;
  • nur Dienstleistungen von bekannten/empfohlenen Reisebüros und Reiseführern in Anspruch zu nehmen und keine Touren auf der Straße zu kaufen; Fremdenführer sich entsprechend ausweisen zu lassen
  • sich für Fragen und Hilfe an die Reiseleiter und/oder die Touristenauskunft und ggf. die Polizei bzw. die Touristenpolizei zu wenden.

Reisen über Land

Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde der Notstand um die Distrikte Ramón Castilla und Yavarí in den Grenzgebieten zu Kolumbien und Brasilien erweitert. Mit den ohnehin üblichen Einschränkungen im Reiseverkehr ist durch diese Maßnahmen zu rechnen.

Die von Ecuador nach Chile führende gebührenpflichtige Haupttransitstrecke „Panamericana" ist durchgehend gut ausgebaut. Reisende, die mit einem Privat-Kfz unterwegs sind, sollten die an den Mautstationen („Peaje") ausgegebenen Tickets gut aufbewahren. Bei Unfällen oder Pannen steht Reisenden durch die Zahlung der Maut kostenlose Hilfe zu, die Notrufnummern sind auf dem Mautticket abgedruckt.

Im Landesinneren sind einige weitere Hauptverbindungsstraßen gut ausgebaut, in abgelegenen Gegenden sind hingegen auch die Verbindungen zwischen größeren Orten zumeist nicht befestigt und im Hochland gelegentlich – besonders während der Regenzeit in den Sommermonaten November bis April - wegen Erdrutschen nicht oder nur schwer befahrbar.

Von Nachtfahrten mit eigenem PKW wird wegen des Unfall- und Überfallrisikos grundsätzlich abgeraten.

In Peru kommt es landesweit immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren können. Häufig kommt es zu kurzfristig organisierten und unangekündigten Straßenblockaden und dabei auch Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung gegen Reisende. Die Bewegungsfreiheit wird dadurch in den betroffenen Gebieten zeitlich und räumlich stark eingeschränkt. In jüngerer Zeit waren besonders die Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie die Region Cajamarca betroffen.

Starke Regenfälle besonders in den Monaten November bis April können dazu führen, dass Flüsse zu reißenden Strömen werden, Straßen, Brücken und das Gleisbett von Zügen überfluten oder wegschwemmen, Erdrutsche Straßen blockieren usw. Dadurch können Fahrzeuge auf Überlandreisen an der Weiterfahrt gehindert werden oder Ortschaften über mehrere Tage auf dem Landwege nicht mehr zugänglich sein. Auch die beliebte Zugverbindung von Cusco nach Machu Picchu ist gelegentlich betroffen. Für aktuelle amtliche Wetterwarnungen empfiehlt sich die Homepage des Servicio Nacional de Meteorologia e Hidrologia (entspricht dem Deutschen Wetterdienst): Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.senamhi.gob.pe/. Bei Naturkatastrophen gibt die staatliche Behörde für Katastrophenschutz (INDECI) aktuelle Hinweise in spanischer und englischer Sprache: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.indeci.gob.pe/.

Reisende in Peru sollten die Medienberichte stets aufmerksam verfolgen, sich bei ihren Reisebüros rückversichern und ihre Reiseplanung auch kurzfristig entsprechend anpassen. Die über 30 landesweiten Büros von „iPeru" (staatliche Touristenauskunft und –assistenz) helfen in der Regel sehr rasch und zuverlässig mit aktuellen Hinweisen weiter.  Erreichbarkeit: 24-Std.-Tel.: +51 1 574 8000, Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.peru.travel sowie Externer Link, öffnet in neuem FensterAngebote-des-maklerburos für eine Übersicht der Regionalbüros, E-Mail: iperu@promperu.gob.pe .

In einigen Provinzen, z. B. im Tal der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro (auf Spanisch abgekürzt VRAEM), wurde zur Bekämpfung des Drogenanbaus und zur Terrorismusabwehr der Ausnahmezustand verhängt. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte.

Im VRAEM kommt es gelegentlich zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Eine Gefährdung von Reisenden kann nicht ausgeschlossen werden. Es wird empfohlen, die genannte Region zu meiden. Auch die Strecke von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa sollte gemieden werden. Dort ist die Gefahr für Überlandreisende besonders hoch.

In der abgelegenen Gegend auf dem Trek Choquequirao-Machu Picchu (Bezirk Vilcabamba) in der Region Cusco kam es 2011 zu mehreren Überfällen schwer bewaffneter, offensichtlich politisch motivierter Gruppierungen auf Touristengruppen. Reisende, die eine Wanderung oder Tour durch diese Gegend planen, werden zu allergrößter Vorsicht aufgerufen. Es wird dringend empfohlen, sich bei der Vorbereitung gewissenhaft mit ortskundige

Gesundheitsvorsorge

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die älter als sechs Monate sind und innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete kommen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende in Peru.

Achtung:
Die Gelbfieberimpfung ist für das gesamte peruanische Amazonasgebiet vorgeschrieben, der Impfnachweis wird kontrolliert. Bei Nichtbeachtung droht Einreiseverbot, Quarantäne oder Zwangsimpfung.

Hinweis
: Die peruanische Amazonasregion östlich der Anden sowie das Ayacucho-Department im SW (Pavo, Aucarca, El Zancudo) gehören zu den endemischen Gebieten, in denen mit einem Übertragungsrisiko zu rechnen ist. Impfung bei Reisen ins Landesinnere und vor dem Besuch von Dschungelgebieten in ländlichen Regionen unterhalb einer Höhe von 2300 m wird eine Schutzimpfung dringend empfohlen.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Infektionsgebiete befinden sich v.a. in den Departements Amazonas, Ancash, Arequipa, Ayacucho, Cajamarca, Callao, Cuzco, Huanuco, Ica, Junin, La Libertad, Lambayeque, Lima, Loreto, Madre de Dios, Moquegua, Pasco, Piura, Puno, San Martin, Tacna, Tumbes und Ucayali. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]
Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

[4]
Regional kann ein hohes Malariarisiko herrschen. Das betrifft v.a. Ein erhöhtes Risiko besteht in den Grenzgebieten zu Ecuador, Kolumbien, Brasilien und Bolivien (v.a. in Loreto, Madre de Dios, Junin, San Martín und Ayacucho). Die gefährlichere Form Plasmodium falciparum (Malaria tropica) kommt zu 15%, die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax (Malaria tertiana) zu 85 % . Die übrigen Regionen haben ein sehr geringes oder kein Malaria-Risiko. Lima und das Anden-Hochland sind malariafrei.
Ausreichenden Schutz bieten langärmelige Kleidung und Mückenschutzmittel. In den Grenzgebieten zu den Nachbarländern empfiehlt sich zusätzlich eine Notfallmedikation.

[5] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Trinkwasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Das Trinkwasser außerhalb der größeren Städte sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden.

Milch ist nicht pasteurisiert. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollte man außerhalb der Städte meiden. Fleisch- und Fischgerichte sollten gut durchgekocht und heiß serviert werden. Den Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte man vermeiden. Gemüse nur gekocht und Obst geschält essen. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Andere Risiken

Chagas-Erkrankungen werden durch Raubwanzen, die landesweit vorkommen, herbeigeführt. Bei Übernachtungen in einfachen Hütten und im Freien empfiehlt sich ein Insektenschutz mit Moskitonetzen.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Fleckfieber tritt v.a. in den Slums in höheren Lagen auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

In Lagen über 2500 m tritt häufiger die gelegentlich auch tödlich endende Höhenkrankheit durch zu schnellen Aufstieg auf. Sie wird meist erst nach 24 Stunden oder später in der Höhe bemerkbar. Symptome sind schlechter Schlaf, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftknappheit. Verschwinden die Symptome nicht durch eine längere Pause, sollte unter eine Höhe von 2000 m abgestiegen werden.

Durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt landesweit vor und kann durch Insektenschutz vermieden werden.

Pest-Fälle wurden aus den Departementen Cajamarca, La Libertad, Lambayeque und Piura gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflich in Pestgebieten Tätigen empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.

Tollwut kommt landesweit vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Im Amazonasgebiet von Peru kam es nach Bissen von Fledermäusen zu Tollwuterkrankungen mit tödlichem Ausgang bei der einheimischen Bevölkerung dieser entlegenen Gegend. Reisende, die sich länger dort aufhalten, sollten eine Tollwutimpfung in Betracht ziehen.

Geld

Währung

1 Sol = 100 Céntimos. Währungskürzel: S/., PEN (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50, 20 und 10 S/. Münzen sind im Wert von 5, 2 und 1 S/. sowie 50, 20, 10, 5 und 1 Céntimos im Umlauf. (5 und 1 Céntimos sind selten im Umlauf.) Praktisch überall in den Städten Perus wird der US-Dollar als Zahlungsmittel akzeptiert. Immer häufiger wird in Touristenzentren auch der Euro als Zahlungsmittel angenommen.

Kreditkarten

Vor allem MasterCard und Visa, aber auch American Express und Diners Club werden in Lima von den meisten Restaurants, Hotels und Serviceanbietern akzeptiert. Außerhalb der Hauptstadt kann die Bezahlung per Kreditkarte mit Schwierigkeiten verbunden sein. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard
In allen größeren Städten und Touristenorten gibt es Geldautomaten, an denen man, teils eingeschränkt, mit ec-/Maestro-Karte und PIN-Code Geld (Landeswährung und US-Dollar) abheben kann. Die Abhebungsgebühren werden von den Banken individuell festgelegt. In Peru akzeptieren beispielsweise Interbank, Banco de Crédito un Scotia Bank deutsche ec-/Maestro-Karten.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. Zurzeit funktioniert das Bargeldabheben mit Bankkarten (EC-Karten mit V-Pay-System und mit Maestro-System) nur sehr eingeschränkt. Reisende haben jedoch die Möglichkeit, Bargeld mit Kreditkarte und PIN-Nummer abzuhebe 

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-17.00/18.00 Uhr, z. T. auch Sa 09.00-13.00 Uhr. Im Sommer können die Öffnungszeiten etwas abweichen.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen. Deklarationspflicht bei Ein- und Ausfuhr von Beträgen im Gegenwert von über 10.000 US$.

Geldwechsel

Reisende sollten US-Dollar oder Euros mitführen, die überall gewechselt werden können. Man sollte überall kleine Stückelungen von US$-Noten und von einheimischer Währung mit sich führen. Soles eignen sich speziell für kleinere Ausgaben und Transaktionen. Beschädigte Banknoten können jedoch zurückgewiesen werden. Der Umtausch anderer ausländischer Währungen ist in Lima nur begrenzt, außerhalb Limas gar nicht möglich. Banken und Wechselstuben verlangen hohe Kommissionen. Offiziell darf nur die Banco de la Nación Geld wechseln, zahlreiche Casas de Cambios und einige der großen Hotels sind aber autorisierte Zweigstellen der Nationalbank. Die Casas de Cambios sind für ihre guten Wechselkurse und zügige Bedienung bekannt. In allen großen Städten gibt es Filialen der Western Union Bank, über die man sich Geld schicken lassen kann (Geldüberweisungen oft noch am gleichen Tag).

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Spanisch und Quechua. Aymará wird teilweise gesprochen. In zahlreichen Urlaubsgebieten spricht man auch Englisch.

Öffentliche Feiertage

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel dürfen zollfrei nach Peru eingeführt werden:
20 Packungen Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (Personen ab 18 J.);
3 Flaschen alkoholische Getränke (insgesamt nicht mehr als 3 l) (Personen ab 18 J.);
2 kg Lebensmittel;
Reisegut und Geschenke dürfen den Gesamtwert von 300 US$ nicht übersteigen.

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Spanischkenntnisse sind erforderlich. Termine sollten im Voraus vereinbart und bestätigt werden. Pünktlichkeit wird von Besuchern erwartet. Visitenkarten sind üblich.
Geschäftszeiten:
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.

Wirtschaft

Handelsabteilung der Botschaft der Republik Peru
Mohrenstraße 42, D-10117 Berlin
Tel: (030) 206 41 03.

Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch

Cámara de Comercio de Lima (Handelskammer)
Av. Giuseppe Garibaldi Nº 396, Jesús María, PE-Lima 11
Tel: (01) 463 34 34.
Internet: www.camaralima.org.pe

Geschäftskontakte

Handelsabteilung der Botschaft der Republik Peru
Mohrenstraße 42, D-10117 Berlin
Tel: (030) 206 41 03.

Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch

Cámara de Comercio de Lima (Handelskammer)
Av. Giuseppe Garibaldi Nº 396, Jesús María, PE-Lima 11
Tel: (01) 463 34 34.
Internet: www.camaralima.org.pe

Kommunikation

Telefon

Selbstwählferndienst. Es gibt öffentliche Münz- und Kartentelefone. Telefonkarten werden in Kiosken und in Supermärkten verkauft. Die Karte muss zu der Telefongesellschaft passen, zu der das Telefon gehört. Die Auskunft ist unter 103 erreichbar (Service auf Spanisch).

Mobiltelefon

Triband-Netz, GSM 1900. Netzbetreiber ist TIM Peru (Internet: www.tim.com.pe). Mobiltelefone können in Lima und größeren Städten bei Telefónica del Peru auf begrenzte Zeit gemietet werden.

Internet

Es gibt Internetcafés in den größeren Städten.

Post

Luftpost nach Europa ist bis zu zwei Wochen unterwegs. Außerhalb Limas ist die Post weniger zuverlässig. An Postfächer innerhalb Perus adressierte Luftpostsendungen sind ca. vier Tage unterwegs, man muss jedoch mit Verzögerungen rechnen. Öffnungszeiten des Hauptpostamtes in Lima: Mo-Sa 08.00-18.00 Uhr sowie So 08.00-12.00 Uhr.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Wollsachen und Teppiche aus Alpaca- und Lamawolle, Masken, handgewobene Ponchos und Nachbildungen alter Inka-Schmuckstücke, Artikel aus Silber, Gold, Leder und Holz.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Sa 10.00-13.00 und 16.00-20.00 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

In den Urlaubsorten gibt es zahlreiche Bars, Diskotheken und Casinos. Peñas sind die traditionellen Stätten des peruanischen Nachtlebens. Dort kann man der Criolla (Volksmusik) zuhören und kleinere Mahlzeiten bestellen. Das Nachtleben in Lima und Cuzco ist sehr abwechslungsreich, die Diskotheken, Peñas, Pubs und Karaoke-Bars sind bis 03.00 oder 04.00 Uhr morgens geöffnet.

Kulinarisches

Unterkunft

Hotels

Hotels von internationalem Standard findet man in Lima, Cuzco, Arequipa, Trujillo, Iquitos, Cajamarca, Chiclayo, Ica und Tarapoto. Zahlreiche Hotelprojekte sind für die nahe Zukunft geplant, die Infrastruktur außerhalb der Hauptstadt soll verbessert werden. Recht preiswerte Pensiones findet man in allen größeren Ortschaften Perus. In den ländlichen Gebieten ist der Standard der Unterkünfte recht unterschiedlich, Hotels sind in der Regel gut ausgestattet. 18 % für Steuern (IGV) sind in den Rechnungen enthalten. Bei Hotels der höheren Klasse kann es sein, dass zudem noch ein Bedienungsgeld von 1-13 % aufgeschlagen wird.

Kategorien:
1-5 Sterne. Ein Gesetz verlangt das Aushängen besonderer Schilder: H (Hotel), HR (Hotel Residencial), HS (Hostal Residencial) oder P (Pension). Näheres vom Hotelverband: Asociación Peruana de Hoteles, Restaurantes y Afines (AHORA), Av. Larco 730, Of. 302 , Miraflores, PE-Lima 18. Tel: (01) 445 27 62. (Internet: http://www.ahora-peru.com/)

Camping

Keine offiziellen Campingplätze.

Andere Unterkunftsmöglichkeiten

Rund 40 Jugendherbergen mit Schlafsälen, Doppel- oder Einzelzimmern, Kochgelegenheiten, einer Bar oder Cafeteria und manchmal auch Schwimmbecken stehen zur Verfügung. Einzelheiten vom Jugendherbergswerk: Asociación Peruana de Albergues Turísticos Juveniles, Avenida Casimiro Ulloa 328, San Antonio, Miraflores, PE-Lima 18. Tel: (01) 446 54 88. (Internet: www.limahostell.com.pe)

Kultur

Religion

81,3 % Katholiken. Protestantische Minderheit sowie Anhänger von Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln


Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Das Leben verläuft geruhsam, und die Peruaner begründen ihre Unpünktlichkeit lachend mit La Hora Peruana - die peruanische Zeit.

Kleidung: Legere Kleidung wird akzeptiert, am Abend zieht man sich allerdings etwas festlicher an. Zahlreiche Geschäftsleute tragen im Sommer Guayaberas (traditionelle Hemden ohne Krawatte). Shorts und Badebekleidung gehören an den Strand.

Trinkgeld: Rechnungen enthalten i. Allg. 15% für Bedienung. Ein zusätzliches Trinkgeld in Höhe von 5% wird erwartet. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.

Klima

Beste Reisezeit

Der Winter dauert von Juni bis September. In dieser Zeit ist es in den Bergen klar, in den Küstengebieten dagegen oft neblig. An der Küste und um Lima ist von Dezember bis April Sommer, im Dschungel und in den Bergen ist die Regenzeit von November bis März.

Landesdaten

Vorwahl +51 Fläche(qkm) 1285220 Bevölkerung 30444999 Bevölkerungsdichte(pro qkm) 24 Bevölkerung im Jahr 2015 Mitglied der EU No Hauptnotrufnummer 117

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