Burkina Faso

Afrika

Allgemeines

Hauptstadt

Ouagadougou.

Geographie

Burkina Faso liegt in Westafrika und grenzt im Norden und Westen an Mali, im Osten an Niger, im Südosten an Benin und im Süden an Togo, Ghana und Côte d'Ivoire. Während der Norden trocken ist, ist der südliche Landesteil etwas regenreicher und besteht aus bewaldeter Savanne, die in Richtung Norden in Sand und Wüste übergeht. Die Sahara verschiebt sich immer weiter nach Süden und bedroht den schmalen Ackerlandstreifen. Die Ebenen werden von den Flüssen Mouhoun, Nazinon und Nakambé durchflossen.

Regierung

Präsidialrepublik seit 1960. Verfassung von 1991, letzte Änderung 2000. Volksvertretung (Assemblée des Députés Populaires) mit 111 Abgeordneten. Unabhängig seit 1960 (ehemalige französische Kolonie), bis 1984 Republik Obervolta.

Staatsoberhaupt

Roch Marc Christian Kaboré, seit Dezember 2015.

Regierungschef

Paul Kaba Thieba, seit Januar 2016.

Elektrizität

220 V, 50 Hz.

Zeitzone

Greenwich Mean Time: MEZ -1

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft heißt Air Burkina (VH) (Internet: www.air-burkina.com).
Preisgünstige Direktflüge nur von Paris-Orly aus. Von Europa fliegen manche nationalen Fluggesellschaften auch in Kooperation mit anderen Airlines über Paris, Brüssel und Tripolis (Libyen).

Brussels Airlines (SN) bietet Direktverbindungen von Brüssel nach Ougadougou.

Flugzeiten

Frankfurt/Wien/Zürich - Ougadougou: 11 Std. (über Paris).

Ausreisegebühr

Keine.

Anreise mit dem Pkw

Es gibt Straßen nach Benin, Côte d'Ivoire, Ghana, Mali, Niger und Togo. Der Straßenzustand lässt oft zu wünschen übrig. Die Straße nach Ghana wird ausgebessert.

Während der Trockenzeit gibt es regelmäßige Busverbindungen von Bobo Dioulasso nach Bamako (Mali) und von Ouagadougou nach Niamey (Niger) und Abidjan (Côte d'Ivoire). Auf den meisten Routen stehen auch Buschtaxis zur Verfügung.

Anreise mit der Bahn

Die einzige internationale Bahnstrecke führt von Kaya über Ouagadougou nach Bobo Dioulasso und weiter nach Abidjan (Côte d'Ivoire). Der Personenzug fährt ab Ouagadougou dienstags, donnerstags und samstags nach Abidjan (Fahrzeit: 20-35 Std.). Der Zug führt nur Sitzwagen 1. und 2. Klasse, ohne Klimaanlage, keine Speise- oder Schlafwagen. Manchmal werden diesem Zug auch Güterwagen mitgegeben, was dann die Fahrzeit verlängert. Während politischer Unruhen in Côte d'Ivoire ist diese Zugverbindung nicht gewährleistet.

Gegenwärtig ist eine Verlängerung dieser Strecke bis Niamey (Niger) geplant.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Air Burkina bietet Flüge von Bobo Dioulasso nach Ouagadougou an. Lufttaxis sind ebenfalls vorhanden.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Manche Straßen, von denen nur ca. 1400 km asphaltiert sind, sind während der Regenzeit (Juni - Okt.) unbefahrbar oder nur mit Allradantrieb befahrbar. Fahrten sollten nur bei Tageslicht und auf Nationalstraßen unternommen werden.

Fernbus:
Busse und Minibusse werden in Burkina Faso "Cars" genannt. In der Trockenzeit gibt es einen Linienbusverkehr. Buchung mindestens 48 Std im Voraus dringend empfohlen. Die Busse sind zahlreich und preiswert.

Taxi:
In größeren Orten gibt es Sammeltaxis, Fahrpreise werden ausgehandelt.

Mietwagen
mit und ohne Fahrer kann man in den Hotels mieten. Da der Mietwagenverleih eine verhältnismäßig neuer Trend in Burkina Faso ist, sind die Wagen oft in schlechtem Zustand. Man sollte einen Mietwagen erst einige Tage ausprobieren, bevor man einen längeren Vertrag unterschreibt.

Unterlagen:
Bei Vorlage des eigenen Führerscheins stellen die Behörden eine befristete Fahrerlaubnis aus. Internationaler Führerschein und Abschluss einer Vollkasoversicherung empfohlen.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Es gibt Verbindungen von Ouagadougou nach Bobo Dioulasso. Die Züge haben zwei Preisklassen. Man muss mit überfüllten Wagen rechnen.

Reisewarnung

Überblick Burkina Faso

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 14.02.2017
Unverändert gültig seit: 02.02.2017

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Reisenden in Burkina Faso wird empfohlen, Menschenansammlungen wie zum Beispiel Demonstrationen und Festivals sowie besonders exponierte Plätze, die häufig von Ausländern frequentiert werden, weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung (vor allem Radio) aufmerksam zu verfolgen. Dies gilt insbesondere für die urbanen Zentren.

Vor Reisen in die Region Sahel im Norden und das Grenzgebiet zu Mali im Westen Burkina Fasos (Provinzen Soum, Oudalan und Seno, Loroum, Yatenga, Sorou, Kossi und Kenedougou) wird gewarnt.

Von Reisen in die Provinzen Houet (westlich der Stadt Bobo-Dioulasso) und Comoe (westlich der Städte Banfora und Niangoloko), wird gewarnt. Sollten Reisen (aus dienstlichen oder humanitären Gründen) unausweichlich sein, sollten diese ausschließlich nach Kontaktaufnahme mit der Polizei und/oder Gendarmerie dieser Orte am besten mit bewaffneter Eskorte durchgeführt werden.

Wegen des gestiegenen Risikos bewaffneter Überfälle wird bis auf weiteres von Reisen in den Naturschutzpark „W" grundsätzlich abgeraten.

In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe.

Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.

Am Abend des 15. Januar 2016 wurde in Ouagadougou ein Terroranschlag auf ein Hotel und ein Restaurant verübt. Zahlreiche Menschen, darunter viele Ausländer, wurden getötet oder zum Teil schwer verletzt.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen deutschen Staatsangehörigen, sich in die Deutschenliste der deutschen Botschaft Ouagadougou einzutragen (unter: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://elefand.diplo.de) und dabei auch die Wahlmöglichkeit „Erhalt von Sicherheitshinweisen" zu aktivieren.

Reisen über Land / Straßenverkehr

Während der Regenzeit ist nach regelmäßig heftigen Regenfällen bei Reisen in ganz Burkina Faso mit Verzögerungen auf Grund von Straßenschäden zu rechnen.

Zunehmend werden in Ouagadougou auch bei vergleichsweise harmlosen Verkehrsunfällen Menschenansammlungen und nachfolgend teilweise gewalttätige Ausschreitungen beobachtet. Es empfiehlt sich, in solchen Situationen unbedingt Ruhe zu bewahren und schnellstmöglich die örtlichen Sicherheitskräfte zu verständigen. Die zentralen Notrufnummern lauten landesweit 17 (ab dem 15.12.2014) und 1010.

Kriminalität

Seit mehreren Jahren kommt es in Burkina Faso auf Überlandstraßen immer wieder zu bewaffneten Überfällen. Der Osten und Südosten des Landes waren in den vergangenen Jahren besonders betroffen. Mehrere derartige Vorfälle kamen auch im Südwesten vor. Bei Überlandreisen wird generell, besonders aber in vorgenannten Regionen, zu erhöhter Vorsicht geraten.

Selbst Fahrten bei Tageslicht und im Konvoi bieten nur einen begrenzten Schutz. Von Nachtfahrten wird dringend abgeraten.

Auch in der Hauptstadt Ouagadougou nimmt die Kleinkriminalität zu. Während Großveranstaltungen ist mit einer Zunahme solcher Delikte zu rechnen. Auffälliger Schmuck, Uhren, Kameras und Brieftaschen/Geldbörsen sollten möglichst nicht sichtbar getragen werden. In jüngster Vergangenheit kam es beim Handtaschenraub zum Gebrauch von Stichwaffen. Auf das Tragen von Handtaschen sollte daher ganz verzichtet werden.

In letzter Zeit kam es in Ouagadougou mehrfach zu fingierten Verkehrsunfällen mit anschließenden Forderungen nach Geld zwecks Behandlung von angeblichen Verletzungen oder Reparaturen sowie zu provozierten Autopannen mit Diebstahl während der vorgeblichen Hilfsmaßnahmen. Bei Verkehrsunfällen sollte immer Polizei oder Gendarmerie hinzugezogen werden. Dies gilt auf jeden Fall bei Personenschäden. 

Fotografieren bestimmter Einrichtungen

Das Fotografieren bestimmter Einrichtungen ist untersagt. Nicht-Beachtung dieses Verbots kann unangenehme Situationen verursachen (z.B. Handgreiflichkeiten). Mit der Konfiszierung des Fotoapparates ist in jedem Fall zu rechnen.

Eine Liste der betroffenen Einrichtungen ist beim burkinischen Tourismusministerium erhältlich. Eine Übersetzung dieser Liste kann bei der deutschen Botschaft unter info@ouagadougou.diplo.de angefordert werden.

Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Reisewarnung

Reisenden in Burkina Faso wird empfohlen, Menschenansammlungen wie zum Beispiel Demonstrationen und Festivals sowie besonders exponierte Plätze, die häufig von Ausländern frequentiert werden, weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung (vor allem Radio) aufmerksam zu verfolgen. Dies gilt insbesondere für die urbanen Zentren.

Vor Reisen in die Region Sahel im Norden und das Grenzgebiet zu Mali im Westen Burkina Fasos (Provinzen Soum, Oudalan und Seno, Loroum, Yatenga, Sorou, Kossi und Kenedougou) wird gewarnt.

Von Reisen in die Provinzen Houet (westlich der Stadt Bobo-Dioulasso) und Comoe (westlich der Städte Banfora und Niangoloko), wird gewarnt. Sollten Reisen (aus dienstlichen oder humanitären Gründen) unausweichlich sein, sollten diese ausschließlich nach Kontaktaufnahme mit der Polizei und/oder Gendarmerie dieser Orte am besten mit bewaffneter Eskorte durchgeführt werden.

Wegen des gestiegenen Risikos bewaffneter Überfälle wird bis auf weiteres von Reisen in den Naturschutzpark „W" grundsätzlich abgeraten.

In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe.

Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.

Am Abend des 15. Januar 2016 wurde in Ouagadougou ein Terroranschlag auf ein Hotel und ein Restaurant verübt. Zahlreiche Menschen, darunter viele Ausländer, wurden getötet oder zum Teil schwer verletzt.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen deutschen Staatsangehörigen, sich in die Deutschenliste der deutschen Botschaft Ouagadougou einzutragen (unter: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://elefand.diplo.de) und dabei auch die Wahlmöglichkeit „Erhalt von Sicherheitshinweisen" zu aktivieren.

Reisen über Land / Straßenverkehr

Während der Regenzeit ist nach regelmäßig heftigen Regenfällen bei Reisen in ganz Burkina Faso mit Verzögerungen auf Grund von Straßenschäden zu rechnen.

Zunehmend werden in Ouagadougou auch bei vergleichsweise harmlosen Verkehrsunfällen Menschenansammlungen und nachfolgend teilweise gewalttätige Ausschreitungen beobachtet. Es empfiehlt sich, in solchen Situationen unbedingt Ruhe zu bewahren und schnellstmöglich die örtlichen Sicherheitskräfte zu verständigen. Die zentralen Notrufnummern lauten landesweit 17 (ab dem 15.12.2014) und 1010.

Kriminalität

Seit mehreren Jahren kommt es in Burkina Faso auf Überlandstraßen immer wieder zu bewaffneten Überfällen. Der Osten und Südosten des Landes waren in den vergangenen Jahren besonders betroffen. Mehrere derartige Vorfälle kamen auch im Südwesten vor. Bei Überlandreisen wird generell, besonders aber in vorgenannten Regionen, zu erhöhter Vorsicht geraten.

Selbst Fahrten bei Tageslicht und im Konvoi bieten nur einen begrenzten Schutz. Von Nachtfahrten wird dringend abgeraten.

Auch in der Hauptstadt Ouagadougou nimmt die Kleinkriminalität zu. Während Großveranstaltungen ist mit einer Zunahme solcher Delikte zu rechnen. Auffälliger Schmuck, Uhren, Kameras und Brieftaschen/Geldbörsen sollten möglichst nicht sichtbar getragen werden. In jüngster Vergangenheit kam es beim Handtaschenraub zum Gebrauch von Stichwaffen. Auf das Tragen von Handtaschen sollte daher ganz verzichtet werden.

In letzter Zeit kam es in Ouagadougou mehrfach zu fingierten Verkehrsunfällen mit anschließenden Forderungen nach Geld zwecks Behandlung von angeblichen Verletzungen oder Reparaturen sowie zu provozierten Autopannen mit Diebstahl während der vorgeblichen Hilfsmaßnahmen. Bei Verkehrsunfällen sollte immer Polizei oder Gendarmerie hinzugezogen werden. Dies gilt auf jeden Fall bei Personenschäden. 

Fotografieren bestimmter Einrichtungen

Das Fotografieren bestimmter Einrichtungen ist untersagt. Nicht-Beachtung dieses Verbots kann unangenehme Situationen verursachen (z.B. Handgreiflichkeiten). Mit der Konfiszierung des Fotoapparates ist in jedem Fall zu rechnen.

Eine Liste der betroffenen Einrichtungen ist beim burkinischen Tourismusministerium erhältlich. Eine Übersetzung dieser Liste kann bei der deutschen Botschaft unter info@ouagadougou.diplo.de angefordert werden.

Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Gesundheitsvorsorge

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Transitreisende, die den Transitraum nicht verlassen.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch, v.a. in den Provinzen Boulgou und Soum. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]
Malariaschutz ganzjährig landesweit, einschließlich der Städte, erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum (85 %) soll chloroquinresistent sein. Empfehlung: Vorbeugung durch Medikamente und Mückenschutz.

[4] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Nur gut durchgekochte und heiß servierte Fleisch- und Fischgerichte essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Andere Risiken

Die heiße, staubige Luft kann Atemwegskrankheiten verstärken.

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor. Das Schwimmen oder Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Das Dengue-Fieber tritt vor allem im Süden des Landes auf. Gute Mückenschutzmaßnahmen werden empfohlen.

Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Fleckfieber tritt ebenfalls landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird empfohlen. Hepatitis B ist hochendemisch. Bei Langzeitaufenthalt über drei Monate ist eine Schutzimpfung auch für Hepatitis B sinnvoll.

HIV/Aids ist ein großes Problem im Land und eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.

Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt landesweit vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis (ACWY) kommen landesweit von Dezember bis Mai vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.

Die durch Mücken übertragene Schlafkrankheit tritt landesweit auf. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.

Das Zeckenbissfieber kommt landesweit vor.

Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Vogelgrippe

Im Land wurde das Vogelgrippevirus (H5/H5N1) in Vögeln am 4. April 2006 erstmals nachgewiesen. Menschliche Erkrankungen sind bisher nicht aufgetreten.

Reisende sollen sich daher von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.

Geld

Währung

1 CFA (Communauté Financiaire Africaine) Franc* = 100 Centimes. Währungskürzel: CFA Fr, XOF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5000, 2000, 1000 CFA Fr im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 500, 200, 100, 50, 25, 10, 5 und 1 CFA Fr.

Anmerkung: [*] Der CFA Franc (XOF) wird von der Banque des Etats de l'Afrique de l'Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegeben und von den 8 Mitgliedern der Afrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA) Benin, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo benutzt. Der von der Banque des Etats de l'Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XAF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in Burkina Faso. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden.

Kreditkarten

Die Visa-Karte wird in großen Hotels und Banken der Hauptstadt akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. In der Hauptstadt gibt es einige Geldautomaten, die mit Visa-Karte genutzt werden können.
 

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Öffnungszeiten der Bank

I. Allg. Mo-Fr 07.30-12.30 und 15.30 bis 17.30 Uhr (Abweichungen sind möglich).

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen bei der Einfuhr von Fremdwährungen und der Landeswährung. Es besteht Deklarationspflicht ab einer Summe im Gegenwert von 1.000.000 CFA. Die Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung ist bis in Höhe der deklarierten Beträge erlaubt. Außerhalb der westafrikanischen Währungszone werden die CFA nicht umgetauscht.

Geldwechsel

Fremdwährungen können am Flughafen, in Wechselstuben, Banken und größeren Hotels gewechselt werden. Am günstigsten ist es, Euro oder US-Dollar im Land zu tauschen.

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Französisch. More und Dioula werden ebenfalls gesprochen. Teilweise Englisch und Arabisch.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

Anmerkung

Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können im Handgepäck zollfrei nach Burkina Faso eingeführt werden (Touristen ab 15 J.):

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 25 Zigarren oder 250 g Tabak;
1 l Spirituosen und 1 l Wein;
500 ml Eau de Toilette und 250 ml Parfüm.
Für die Benutzung von Foto-, Film- und Videokameras ist eine Erlaubnis des Ministeriums für Verwaltung erforderlich.

Exportbeschränkungen

Für traditionelle Kunst- und Gebrauchsgegenstände aller Art wird eine Ausfuhrgenehmigung des Kultusministeriums in Ouagadougou benötigt. Pro Person können nur fünf derartiger Gegenstände ausgeführt werden, für die Ausfuhrzoll zu zahlen ist.

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Bei offiziellen Anlässen trägt man einen Anzug, ansonsten sind auch nur Hemd und Krawatte angemessen. Die meisten Beamten tragen Nationaltracht. Geschäftssprache ist Französisch; Dolmetscherdienste sind erhältlich.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 07.00-12.30 und 15.00-17.30 Uhr.

Wirtschaft

Chambre de Commerce, d'Industrie et d'Artisanat du Burkina (Industrie- und Handelskammer)
Avenue de Lyon, 01 BP 502, BF-Ouagadougou 01
Tel: (050) 30 61 14.
Internet: www.ccia.bf

Geschäftskontakte

Chambre de Commerce, d'Industrie et d'Artisanat du Burkina (Industrie- und Handelskammer)
Avenue de Lyon, 01 BP 502, BF-Ouagadougou 01
Tel: (050) 30 61 14.
Internet: www.ccia.bf

Kommunikation

Telefon

Internatioanle Direktdurchwahl.

Mobiltelefon

GSM 900. Hauptnetzbetreiber sind Celtel Burkina Faso (Internet: www.bf.celtel.com/fr/index.html oder www.msi-cellular.com), Onatel (Internet: www.onatel.bf) und Telecel Faso SA (Internet: www.telecelfaso.bf). Der Sende- und Empfangsbereich deckt die größten Orte des Landes ab. Mobiltelefone können gegen hohe Kaution vor Ort gemietet werden. Weitere Informationen von Onatel. Roaming-Verträge bestehen.

Internet

Internet- und E-Mail-Zugang steht in einigen Hotels und in Internetcafés in den größten Städten zur Verfügung. Internetanbieter sind FasoNet und Cenatrin. Wegen häufiger Stromausfälle kann es zu Behinderungen bei der Internetbenutzung kommen.

Post

Es gibt nur wenige Postämter, Briefmarken erhält man jedoch auch in Hotels. Postlagernde Sendungen sind möglich, beim Abholen wird eine Gebühr erhoben. Postzustellung ist unbekannt, Korrespondenz für alle Behörden und Büros wird an ein Postfach adressiert. Luftpost nach Europa benötigt bis zu 2 Wochen. Öffnungszeiten: Mo-Fr 07.30-12.30 und 15.00-17.30 Uhr. Das Hauptpostamt von Ouagadougou hat Mo-Sa 08.30-12.00 und 15.00-18.30 Uhr geöffnet.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Auf den Märkten kann man handeln. Beliebte Mitbringsel sind Holzfiguren, Bronzeartikel, Masken, Lederwaren, Schmuck, Stoffe, handgewebte Decken und Kunsthandwerk aller Art. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 08.00-14.00 und 16.00-17.00 Uhr. Einige Geschäfte öffnen auch sonntags. In den größeren Städten finden täglich Märkte statt.

Nachtleben

Einleitung

In Ouagadougou sorgen Nachtklubs mit Musik und Tanz sowie Freiluftkinos für Abendunterhaltung. Es gibt sowohl Open-Air-Kinos als auch überdachte mit Klimaanlage.

Kulinarisches

Unterkunft

Hotels

Es gibt Hotels mit Klimaanlage und weiteren Einrichtungen wie Swimmingpool und Tennisplätze in Ouagadougou, Bobo Dioulasso. Außerdem findet man komfortable Guest Houses (Pensionen) und Lodges sowie Bungalows im Arly-Nationalpark. Nähere Auskünfte von der Direction du Tourisme et de l'Hôtellerie (s. Adressen).

Kategorien:
Die Regierung vergibt je nach Ausstattung und Dienstleistungen 1-4 Sterne.

Kultur

Religion

40 % Anhänger von Naturreligionen, 50 % Muslime und 10 % Christen (vorwiegend Katholiken).

Soziale Verhaltensregeln


In den Städten herrschen französische Sitten und Gebräuche vor. Kleidung darf leger und dem heißen Wetter angepasst sein. Zu besonderen Anlässen wird elegantere Kleidung erwartet. Auf dem Land hat sich über Jahrhunderte wenig an der Lebensweise geändert, Besucher sollten örtliche Sitten und Traditionen respektieren. Trinkgeld: Bedienung ist normalerweise in der Rechnung enthalten (10-15%). Taxifahrer, Hotelangestellte und Gepäckträger erwarten jedoch ein Trinkgeld.

Klima

Beste Reisezeit

Tropisch. Beste Reisezeit ist zwischen November und März. Der Harmattan-Wind zwischen November und Februar bringt trockenes und kühles Wetter. Heiße Jahreszeit März - Mai gefolgt von der Hauptregenzeit (Juni - Oktober). Hohe Niederschlagsrate im Südwesten, geringer im Nordosten.

Landesdaten

Vorwahl +226 Fläche(qkm) 274200 Bevölkerung 18931686 Bevölkerungsdichte(pro qkm) 69 Bevölkerung im Jahr 2015 Mitglied der EU No Hauptnotrufnummer 17

Copyright © 2018 REISEBANK AG