Djibouti

Landesdaten

Vorwahl

+253

Fläche(qkm)

23200

Bevölkerung

988.000

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

36

Bevölkerung im Jahr

2020

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

17

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Djibouti.

Regierungschef

Abdoulkader Kamil Mohamed, seit März 2013.

Hauptstadt

Djibouti.

Geographie

Djibouti liegt an der afrikanischen Ostküste am »Horn von Afrika« und grenzt im Südosten an Somalia, im Westen an Äthiopien, im Nordwesten an Eritrea und im Osten an den Golf von Aden. Das Land ist ein verhältnismäßig unfruchtbarer Küstenstreifen, der zwischen 20 und 90 km breit ist. Die Küste besteht aus Sandstränden, das Landesinnere überwiegend aus Halbwüste, die mit Dornbüschen, Steppe und vulkanischen Bergketten durchsetzt ist.

Regierung

Präsidialrepublik seit 1977. Verfassung von 1992. Nationalversammlung (Assemblée Nationale) mit 65 Mitgliedern (33 Issa, 32 Afar), auf fünf Jahre gewählt. Unabhängig seit 1977 (ehemalige französische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Ismail Omar Guelleh, seit 1999.

Elektrizität

220 V, 50 Hz.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Die in Djibouti ansässige Fluggesellschaft Daallo Airlines (D3) fliegt keine europäischen Flughäfen an.

Ethiopian Airlines (ET) fliegt im Code Share mit Lufthansa (LH) ab Frankfurt/M. und mit Austrian (OS) ab Wien via Addis Abeba nach Dschibuti; Zubringerflüge ab Zürich nach Frankfurt/M. und Wien mit Swiss (LX).

Desweiteren fliegen Turkish Airlines (TK) via Istanbul und Air France (AF) via Paris ab Frankfurt/M., Wien und Zürich nach Dschibuti und Qatar Airways (QR) bietet Flüge ab Frankfurt/M. und Wien mit Zwischenstopp in Doha an.

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Dschibuti: 10 Std. 30 Min.; Wien - Dschibuti: 9 Std. 5 Min.; Zürich - Dschibuti: 9 Std. 50 Min. (jeweils mit Zwischenstopps).

Ausreisegebühr

Die Flughafengebühren betragen bei Abflug in
- angrenzende Länder: ca. 25 € (DJF 5.000);
- andere afrikanische Länder sowie Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate: ca. 61 € (DJF 12.000);
- alle anderen Länder: ca. 75 € (DJF 15.000).

 

Anreise mit dem Pkw

Es gibt Straßenverbindungen zu den Nachbarstaaten Eritrea, Äthiopien und Somalia. Reisende sollten sich allerdings der bestehenden Sicherheitsrisiken bei Fahrten in die Grenzregionen zwischen Dschibuti und Eritrea, Somalia und teilweise auch Äthiopien bewusst sein.

Maut: In Dschibuti gibt es keine mautpflichtigen Straßen.

Unterlagen: Der nationale Führerschein ist ausreichend; empfehlenswert ist es jedoch, zusätzlich den Internationalen Führerschein mitzuführen.

Anmerkung zur Anreise mit dem Pkw

Nachtfahrten sollten grundsätzlich vermieden und auf wenig befahrenen Straßen immer im Konvoi gefahren werden. Bei Unfällen sollte man auf jeden Fall die Polizei (Tel. Nr. 17) benachrichtigen und einen Unfallbericht aufnehmen lassen.

 

Anreise mit der Bahn

Die Djibouti-Ethiopian Railway verkehrt im 2-Tages-Turnus zwischen Addis Abeba und Djibouti. Abfahrt in Addis Abeba ist an ungeraden, in Djibouti an geraden Tagen (Fahrtzeit: 12 Std. 40 Min.).

 

Anreise mit dem Schiff

Dschibuti-Stadt besitzt einen der wichtigsten Häfen Ostafrikas. Fährverbindungen können am Hafen erfragt werden. Reisende sollten jedoch die schwierige Sicherheitslage bedenken.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Private Charterflüge können u.a. bei Anbietern wie SimpleCharters oder Princejets gebucht werden.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Dschibutis Straßennetz hat eine Gesamtlänge von ca. 3.100 km. Mit festem Belag sind nur die Strecken von Djibouti-Stadt nach Dorale, Tadjoura und Galafi über Dikhil ausgestattet.

Nachtfahrten sollten grundsätzlich vermieden und auf wenig befahrenen Straßen immer im Konvoi gefahren werden. Bei Unfällen sollte auf jeden Fall die Polizei (Tel. Nr. 17) benachrichtigt und ein Unfallbericht aufgenommen werden.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

r

Zustand der Straßen

Ca. 400 km des gesamten Straßennetzes haben einen festen Belag; die restlichen Straßen sind unbefestigte Pisten, die nur mit Allrad betriebenen Fahrzeugen befahrbar sind.

Staßenklassifizierung

Das Straßennetz Dschibutis umfasst Nationalstraßen, gekennzeichnet mit den Buchstaben RN und einer Nummer sowie Regionalstraßen.

Autovermietung

Mietwagen sind am Flughafen und in Dschibuti-Stadt erhältlich. 

Taxi

In größeren Orten sind Taxis verfügbar. Ins Landesinnere fahren Buschtaxis.

Reisebus

Busse verbinden Dschibuti-Stadt mit allen Städten und vielen Dörfern des Landes. Die Busse fahren nicht nach Fahrplan, sondern erst, wenn sie voll besetzt sind.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Promillegrenze: 0,0 ‰.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 50 km/h;
- außerorts: 80 km/h.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Bei Pannen oder Unfällen mit dem Mietwagen ist immer zunächst die Vermietfirma zu kontaktieren.

Dokumentation

Der nationale Führerschein ist bei kurzen Aufenthalten ausreichend. Es ist jedoch empfehlenswert, zusätzlich den Internationalen Führerschein mitzuführen, insbesondere wenn der nationale Führerschein nicht in Arabisch oder Französisch ausgestellt ist.

 

Unterwegs in der Stadt

In Dschibuti-Stadt verkehren Minibusse, die nach Bedarf halten. Taxis gibt es in Dschibuti in der Stadt und am Flughafen sowie in Ali-Sabieh, Dikhil, Dorale und Arta.

 

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Die einzige Bahnstrecke Dschibutis ist ein Teilstück der Strecke Dschibuti-Addis Abeba (Äthiopien). An geraden Tagen verkehren Züge von Dschibuti-Stadt zur äthiopischen Grenze bei Elka Guelile und an ungeraden Tagen in die Gegenrichtung.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Von Mitte September bis Mitte Juni bestehen mehrmals wöchentlich Fährverbindungen zwischen Dschibuti-Stadt und Tadjoura sowie Obock, an der Nordostküste des Golfs von Tadjoura (Fahrtzeit: 3 Std.).

 

Reisewarnung

Überblick

Quelle: Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes www.auswaertiges-amt.de

Dschibuti: Reise- und Sicherheitshinweise

03.03.2026

Letzte Änderungen:
Aktuelles – Sicherheitslage
Gesundheit - Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Redaktionelle Änderungen

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
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- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19. https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz. https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
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Aktuelles
Sicherheitslage
Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt. Auch weitere Luftraumsperrungen sind möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen.
• Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die lokalen Medien.
• Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
• Halten Sie sich von US-amerikanischen und militärischen Einrichtungen fern.
• Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
• Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
• Bei Fragen zu gebuchten Flügen/Reisen kontaktieren Sie Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
• Generell wird allen Reisenden weltweit empfohlen, sich auf die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts einzutragen und die dort hinterlegten Daten regelmäßig zu aktualisieren.
Sicherheit
Von nicht erforderlichen Einzelreisen in entlegene Gebiete Dschibutis wie insbesondere die Grenzgebiete zu Eritrea und zu Somalia wird abgeraten.
Die Grenzregionen zu Eritrea und Äthiopien sind nicht zugänglich.
Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/laenderinformationen
Terrorismus
Zuletzt kam es 2014 zu einem terroristischen Anschlag auf ein auch von Ausländern besuchtes Restaurant in Dschibuti-Stadt. Dabei wurden mehrere Menschen getötet und zahlreiche verletzt.
Durch die exponierte Lage Dschibutis am Horn von Afrika, die Beteiligung eines dschibutischen Kontingents an der Friedensmission der Afrikanischen Union in Somalia (AUSSOM) und die starke internationale Truppenpräsenz in Dschibuti sind terroristische Anschläge sowie gezielte kriminelle Übergriffe nicht auszuschließen. Hotels, Bars und Restaurants, Einkaufszentren, kirchliche Einrichtungen, Regierungsgebäude, öffentliche Verkehrsmittel (auch Busse, Kleinbusse, Fähren), Flughäfen und andere stark frequentierte Einrichtungen zählen zu den Orten mit erhöhter Gefährdung.
• Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
• Meiden Sie größere Menschenansammlungen weiträumig.
• Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
In der Grenzregion zu Eritrea ist die Sicherheitslage wegen des ungelösten Grenzkonflikts instabil, weite Teile sind nicht zugänglich. Die Landgrenze von Dschibuti nach Eritrea ist geschlossen. Die Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Äthiopien ist instabil und auch dort sind Regionen teilweise nicht zugänglich. Im Grenzgebiet zu Somalia und Äthiopien bestehen für Ausländer erhöhte Risiken, durch Unfälle zu Schaden zu kommen. Auch Raubüberfälle sind möglich.
Demonstrationen sind nicht auszuschließen und können vereinzelt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen.
• Meiden Sie alle Grenzgebiete, insbesondere jedoch in Richtung Eritrea.
• Verlassen Sie nicht die Küstenstraße nach Obock und andere Pisten.
• Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Piraterie
Bei der Schifffahrt östlich von Dschibuti entlang der somalischen Küste besteht die Gefahr von Piratenüberfällen.
• Als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern sollten Sie besonders vorsichtig sein und unbedingt eine Registrierung beim Maritime Security Centre vornehmen.
• Beachten Sie die Reisewarnung für Somalia und den Golf von Aden.
Kriminalität
Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle sowie Fahrzeugdiebstähle kommen vor.
• Seien Sie außerhalb von Hotels, Restaurants oder öffentlichen Gebäuden besonders aufmerksam.
• Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
• Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
• Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
Natur und Klima
Dschibuti liegt in einer seismisch aktiven Zone, (insbesondere im Golf von Tadjourah), weshalb es regelmäßig zu leichten, kaum spürbaren Erdbeben kommt (im April 2023 auch zwei stärkere Beben von 5,1 und 4,9 in der Hauptstadt).
Das Klima ist semi-arid tropisch mit gemäßigten Temperaturen von November bis März. Von April bis Oktober ist es sehr heiß und teilweise feucht.
In den Sommermonaten können vereinzelt tropische Zyklonen auf die Küsten Dschibutis treffen.
Auch in der Haupstadt Dschibuti können, infolge des Klimawandels, starke Regenfälle, zu Überflutungen und in der Folge zu beschädigten Straßen und Gebäuden führen.
• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis des Deutschen GeoForschungsZentrums vertraut.
• Beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Fall einer Sturmwarnung.
• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr
Internationale Flüge (Air France, Ethiopian Airlines, Turkish Airlines, Qatar Airways) operieren ab Flughafen Djibouti Ambouli. Eine Zugverbindung zwischen Dschibuti und Äthiopien (Dire Dawa und Addis Abeba) besteht einmal täglich.
Die Sicherheitskontrollen (Personen, Gepäck, Fracht) des Internationalen Flughafens Mogadischu bei Abflug von kommerziellen Fluggesellschaften entsprechen nicht europäischen Standards. Dies birgt ein Sicherheitsrisiko für dort abfliegende Maschinen von Fluglinien, die auf ihrem Zwischenstopp in Dschibuti Passagiere nach Europa aufnehmen.
Informationen der nationalen Tourismusbehörde von Dschibuti können unter
+253 21 35 28 00 erfragt werden.
Im Straßenverkehr besteht auch für Fußgänger Unfallgefahr aufgrund mangelnden Sicherheitsbewusstseins und unangepasster Fahrweise. Das gilt insbesondere bei Überlandfahrten (schlechte Straßenverhältnisse, Khat-Konsum der Fahrer, übermüdete Lkw-Fahrer, überhöhte Geschwindigkeit, riskante Überholmanöver, Personen und Tiere auf der Fahrbahn).
• Vermeiden Sie unbedingt Nachtfahrten über Land.
• Fahren Sie auf wenig befahrenen Straßen stets im Konvoi.
• Nehmen Sie umfangreiche Wasser- und Treibstoffreserven mit.
• Informieren Sie bei einem Unfall unbedingt die Polizei (Notfalltelefonnummer 17) und lassen Sie einen Unfallbericht anfertigen.
Führerschein
Ein deutscher Führerschein oder ein internationaler Führerschein ist erforderlich.
Besondere Verhaltenshinweise
Von Reisenden wird erwartet, dass sie sich den Verhaltensregeln eines islamisch geprägten Landes anpassen und diese respektieren. Es dürfen keine öffentlichen Gebäude einschließlich Flughafen und Häfen, Militäreinrichtungen und –angehörige, sowie religiöse Stätten wie Moscheen fotografiert werden. Vorsicht ist auch beim Fotografieren von Personen ohne deren ausdrückliche Erlaubnis geboten. Fotoausrüstungen können beschlagnahmt; Reisende verhaftet werden.
Der Gebrauch der Droge Khat ist besonders unter der männlichen Bevölkerung weit verbreitet und wird ab mittags konsumiert. Sie hat zunächst aufputschende, dann ermüdende Wirkung. Dies sollte bei ungewohnt erscheinenden Verhaltensweisen, vor allem nachmittags und abends, berücksichtigt werden.
Ramadan
Während des Fastenmonats Ramadan ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) und mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Einhaltung islamischer Traditionen zu rechnen.
LGBTIQ
Konkrete Fälle von strafrechtlicher Verfolgung homosexueller Handlungen sind nicht bekannt geworden. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften werden in Dschibuti jedoch gesellschaftlich nicht toleriert.
• Verhalten Sie sich in der Öffentlichkeit sehr zurückhaltend.
• Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Rechtliche Besonderheiten
Es ist strikt verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughafen, Brücken, Hafenanlagen, Regierungsgebäude etc.) zu fotografieren.
Drogendelikte werden schon bei Geringfügigkeit mit harten Strafen geahndet. Der Konsum von Alkohol oder anderen Rauschmitteln in der Öffentlichkeit, außer in Restaurants mit Ausschanklizenz, ist verboten.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Dschibuti Franc (DJF). Der Umtausch von Bargeld (EUR oder USD) ist nur in den großen Hotels (Achtung: bedeutender Abschlag), Banken und Wechselstuben der Hauptstadt möglich.
US-D-Noten werden nur ab dem Druckjahr 2000 akzeptiert, und selbst dann nicht, wenn sie zu zerknittert oder beschädigt sind.
Bankautomaten sind in der Hauptstadt vorhanden, funktionieren aber nicht überall zuverlässig.
Kreditkarten (vorzugsweise VISA oder Mastercard) werden selten akzeptiert und können nur in der Hauptstadt genutzt werden. In vielen Geschäften ist keine Kartenzahlung möglich. Bargeld sollte daher stets mitgeführt werden.
Einreise und Zoll
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
• Reisepass: Ja
• Vorläufiger Reisepass: Ja
• Personalausweis: Nein
• Vorläufiger Personalausweis: Nein
• Kinderreisepass: Nein
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die Republik Dschibuti ein Visum, das vor Reiseantritt bei der dschibutischen Botschaft in Berlin http://www.dschibuti-botschaft.de/ beantragt werden kann. Zudem kann ein Visum bei Einreise beantragt werden.
Darüber hinaus kann ein E-Visum https://www.evisa.gouv.dj/ beantragt werden. Bei Problemen können die zuständigen dschibutischen Behörden unter support@evisa.dj mailto:support@evisa.dj kontaktiert werden.
Minderjährige
Alleinreisende Minderjährige sollten eine Einverständniserklärung https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308 der Eltern in französischer Sprache mit sich führen.
Einfuhrbestimmungen
Gegenstände des täglichen Bedarfs, u.a. auch Fotoapparate, Camcorder, Radios und ausländische Publikationen können in der Regel problemlos eingeführt werden. Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden und müssen bei Einreise nicht deklariert werden. Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt untersagt.
Die Einfuhr jeder Art pornographischen Materials ist verboten. Die Einfuhr von Alkohol ist auf 1 l pro Person begrenzt.
Gesundheit
Impfschutz
Pflichtimpfungen:
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets ist ab dem Alter von 12 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Entsprechend WHO-Vorgaben muss aufgrund von Nachweisen von Poliomyelitis (cVDPV1) bei Ausreise aus Dschibuti die letzte Poliomyelitis-Impfung https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492 maximal ein Jahr zurückliegen. Nach derzeitigem Kenntnisstand erfolgt keine Kontrolle der Impfung bei Ausreise.
Reiseimpfungen:
Es wird eine Impfung gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Cholera-Impfung ist in der Regel nicht notwendig.
Standardimpfungen:
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Informationsmaterialien/verschiedene-Sprachen/Impfkalender/impfkalender-mehrsprachig.html auf aktuellem Stand befinden. Aufgrund wiederholter Ausbrüche sollte insbesondere ein adäquater Impfschutz für Masern sichergestellt werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Dschibuti ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung sind in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie etlichen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
• Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
• Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
• Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Malaria https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132 ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land, inkl. Dschibuti-Stadt. Der Anteil an der gefährlichen Malaria tropica (P. falciparum) beträgt 76%; 24% entfallen auf die Malaria tertiana (Plasmodium vivax). Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG https://dtg.org/images/Empfehlungen/Malariaempfehlungen/Afrika.pdf zur Verfügung.
Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunya-Fieber, https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870 Denguefieber, https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520 Leishmaniasis https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leishmaniasis-2562904 und lymphatische Filariosen. https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/lymphatische-filariosen-2628714
• Schützen Sie sich tagsüber, in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
• Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
• Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480 hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E), https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874 Shigellose https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/shigellose-2628936 und Typhus https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/typhus-2565670 können auch bei Reisenden auftreten. In Dschibuti wurde Poliomyelitis https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492 (cVDPV1 und cVDPV2) nachgewiesen.
• Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
• Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.
• Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen muss laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung. Die Nachweispflicht entsprechend der WHO-Vorgaben wird aktuell nicht umgesetzt.
• Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
In Dschibuti besteht ein Risiko für Tuberkulose. https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tbc-2562914 Diese Erkrankung wird durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen.
• Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser.
• Beachten Sie lokale Warnungen.
HIV-Infektionen, https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942 Mpox https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mpox-2532402 und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874 können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
• Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
• Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Eine Ansteckung mit Tollwut https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tollwut-2562878 erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. In Dschibuti leben eine Reihe gefährlicher, teils nachtaktiver Giftschlangen, giftiger Spinnen und Skorpione. Daneben kommen auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung wie z. B. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen und Hundertfüßer vor.
• Sollten Sie von einem Hund, einer Giftschlange, Giftspinne oder von einem Skorpion gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. Gegengifte sind nur begrenzt erhältlich.
• Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und insbesondere Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind.
• Beachten Sie unsere Hinweise zu Schlangenbissen.
Weitere Gesundheitsgefahren
Schistosomiasis https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis-2562868 ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.
• Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. Tageszeitabhängig können durch den Straßenverkehr besondere Belastungen entstehen.
• Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
• Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Reisen ans Meer können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen. Vorsicht ist auch beim Baden im Meer geboten, da Vernesselungen durch giftige Quallen beschrieben wurden.
• Beachten Sie Warnungen lokaler Behörden.
• Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.
• Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss auch den medizinischen Haftungsausschluss https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600
Länderinfos zu Ihrem Reiseland
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
Mehr https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/dschibuti-node
Weitere Hinweise für Ihre Reise
Weltweiter Sicherheitshinweis
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort. Insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) drohen mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Durch den Konflikt im Nahen Osten in Folge der Terroranschläge gegen Israel vom 7. Oktober 2023 ergibt sich ein erhöhtes Mobilisierungspotenzial. Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden. Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen. Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.
• Verhalten Sie sich sicherheitsbewusst und situationsgerecht.
• Informieren Sie sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland.
• Verfolgen Sie die örtlichen und internationalen Medien.
• Melden Sie verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen sich unabhängig vom Land und der Dauer des Auslandsaufenthalts in die Krisenvorsorgeliste "Elefand" des Auswärtigen Amts einzutragen:
Krisenvorsorgeliste https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin
Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts und werden fortlaufend aktualisiert. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen und stellen lediglich eine Hilfestellung seitens des Auswärtigen Amtes dar, sie können eine Information durch die zuständigen Stellen des jeweiligen Staates jedoch nicht ersetzen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Bitte beachten Sie, dass Gefahrenlagen oft unübersichtlich sind und sich rasch ändern können. Auch daher können mit größter Sorgfalt recherchierte Informationen unzutreffend oder unvollständig sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt deswegen, dass Sie sich vor Reiseantritt etwa an Ihren Transportdienstleister sowie die jeweils zuständige diplomatische oder konsularische Vertretung des Ziellandes wenden. Bitte beachten Sie auch, dass die Entscheidung über den Antritt einer Reise letztlich immer in Ihrer alleinigen Verantwortung liegt. Eine generelle Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden wird nicht übernommen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:
Denken Sie an Ihre Reisekrankenversicherung!
Bitte klären Sie mit Ihrer Krankenkasse oder Krankenversicherung, ob für Ihre Auslandsreise ein adäquater Krankenversicherungsschutz besteht, der auch die Kosten für einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.
Ohne ausreichenden Versicherungsschutz sind vor Ort notwendige Kosten (z.B. Behandlungs- bzw. Krankenhauskosten, Heimflug) grundsätzlich vom Betroffenen selbst zu tragen und können schnell alle Ihre Ersparnisse aufzehren. Es ist in vielen Ländern üblich, dass die von Ärzten bzw. Krankenhäusern in Rechnung gestellten Kosten noch vor der Entlassung zu begleichen oder gar vorzustrecken sind. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Arzt/das Krankenhaus eine Ausreiseverweigerung für den Patienten erwirkt, wenn die Rechnung nicht beglichen wird.
Reisemedizinische Hinweise
Informationen über häufige Infektions- und Tropenkrankheiten https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mers-199318
Vorsicht bei exotischen Souvenirs
Viele Reiseandenken unterliegen strengen Einfuhrregeln. Informieren Sie sich rechtzeitig! Bitte informieren Sie sich bereits vor Antritt Ihrer Reise darüber, welche Reiseandenken aus Artenschutzgründen nicht eingeführt werden dürfen. Nicht wenige Touristen erleben bei ihrer Rückkehr eine böse Überraschung, wenn das Erinnerungsstück vom Zoll beschlagnahmt wird oder sogar Strafen folgen. Auch wenn ein exotisches Souvenir noch so sehr durch seine Besonderheit und Einzigartigkeit beeindruckt - viele Tier- und Pflanzenarten, aus denen derartige Souvenirs hergestellt werden, sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Diese Souvenirs unterliegen strengen Einfuhrbestimmungen. Der Zoll und das Bundesamt für Naturschutz haben für Reisende das Online-Portal Artenschutz im Urlaub https://www.artenschutz-online.de/information/laenderauswahl.php für Reisende eingeführt. Hierüber können Sie sich genau informieren, welche Souvenirs aus welchen Ländern nach Deutschland eingeführt werden dürfen. Bitte tragen Sie nicht zum illegalen und schädlichen Handel mit wild lebenden Tieren und Pflanzen bei. Naturschutzorganisationen sowie Umwelt- und Zollbehörden raten dazu, kein Risiko einzugehen und grundsätzlich auf Mitbringsel zu verzichten, die aus Tieren oder Pflanzen gefertigt wurden. Sie empfehlen stattdessen landestypische Textilien, Keramik, Metall- und Glasarbeiten oder Malereien zu erwerben. Grundsätzlich sollten Sie beim Kauf von Tier- und Pflanzenprodukten Vorsicht walten lassen, wenn Sie deren Herkunft nicht nachvollziehen können. So fügen Sie der Tier- und Pflanzenwelt Ihres Ferienlandes keinen Schaden zu.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich.

Anmerkung zum Visum

Seit dem 1. Dezember 2017 können am Flughafen bei der Ankunft keine Visa mehr beantragt werden. 

Kosten

Deutschland, Österreich

Visum:  10 € (für einen Aufenthalt von ein bis zu 14 Tagen), 20 € (für einen Aufenthalt von 15 bis zu 90 Tagen).

Schweiz

Einreisevisum: 25 CHF (für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten).

 

e-Visum

Transitvisum: 12 US$ (einmalige Einreise, 1- 14 Tage Aufenthalt)

Kurzzeitvisum: 23 US$ (einmalige Einreise, 15 bis 90 Tage Aufenthalt)

 

 

Visaarten und Kosten

Einreise- (Visa de Séjour), Touristen- (Visa de Tourisme), Geschäfts- (Visa d'affaires) und Transitvisa (Visa de Transit). Transitvisa werden normalerweise für 10 Tage ausgestellt. Die Visaausstellung hängt von der Nationalität des Besuchers ab.

Gültigkeit

Unterschiedlich. Visa werden im Normalfall für bis zu 10 Tage, in Paris für maximal 3 Monate ausgestellt. Verlängerungsmöglichkeit vor Ort beim Hauptquartier der Nationalpolizei (Antrag ist sofort nach Ankunft, unbedingt aber vor Ablauf des Visums zu stellen).

Transit

Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum (Ausgenommen sind Staatsangehörige von Israel, denen die Einreise und der Transit verweigert wird.).

JAXBElement

Bei der zuständigen diplomatischen Vertretung oder ein e-Visum (Touristen-, Geschäfts- oder Transitvisum) online.

Antrag erforderlich


(a) 2 Antragsformulare (downloadbar auf der Internetseite der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist.
(d) Rück- oder Weiterreiseticket.
(e) Hotelbuchung oder Unterkunftsbescheinigung bzw. Einladungsschreiben der in Djibouti zu besuchenden Person.
(f) Ggf. Kopie der Aufenthaltserlaubnis für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(g) Kopie der letzten Gehaltsüberweisung oder Nachweis ausreichender Geldmittel.
(h) Gebühr (per Überweisung) plus Überweisung der Portogebühr (5 € aus Deutschland; 7 € aus dem Ausland).

(j) Nachweise über den Zweck der Reise.

(k) alleinreisende Minderjährige: notariell beglaubigte Erlaubnis der Eltern bzw. des nicht mitreisenden Elternteils.

Geschäftsvisa zusätzlich:
(l) Schreiben der eigenen Firma und Einladungsschreiben des Geschäftspartners in Djibouti.

Bearbeitungsdauer

In der Regel 1-4 Arbeitstage, in einigen Fällen bis zu 4 Wochen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Rück- oder Weiterreiseticket.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Minderjährige, die allein oder mit nur einem Elternteil reisen, benötigen eine notariell beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern bzw. des anderen Elternteils in französischer Sprache.

Gesundheitsvorsorge

Gesundheitszeugnis

HIV-positiven Reisenden kann möglicherweise die Einreise nach Djibouti verweigert werden.

Übersicht

Die medizinische Versorgung ist unzureichend, Medikamente, Verbandsstoffe, medizinische Instrumente und Hilfsmittel müssen vor der Behandlung in Apotheken erworben werden. Krankenhäuser bieten in keinem Fall westlichen Standard. Ernstere Erkrankungen sollten deshalb in anderen Ländern behandelt werden.

Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass man nicht bereits abgelaufene Medikamente kauft und dass es sich um Produkte aus zuverlässiger Produktion handelt (US, Europa). Die Mitnahme einer Reiseapotheke ist ratsam, sie sollte unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Bei Reisen ins Landesinnere sollten ausreichende Trinkwasservorräte mitgenommen werden.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die nach Aufenthalt oder nach mehr als 12 Stunden im Transit in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. 

[3] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

[4] Hohes Malariarisiko ganzjährig landesweit, auch in Städten. Die im ganzen Land verbreitete gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum herrscht zu 76 % vor.

[5] Eine Impfung gegen Meningokokken-Meningitis A,B,C,W,Y ist bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfehlenswert.

[6] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

[7] Typhus und Poliomyelitis treten auf. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen. Eine Polio-Impfung sollte bei der Ausreise aus Djibouti nicht länger als ein Jahr her sein und sollte ggf. aufgefrischt werden.

Essen und Trinken

Landesweit besteht eine erhöhte Gefahr für Magen- und Darminfektionen. Trinkwasser ist gechlort und relativ sauber, kann jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen hervorrufen. Während der ersten Urlaubstage wird daher abgefülltes Wasser empfohlen. Trinkwasser in versiegelten Flaschen gilt als unbedenklich. Das Wasser außerhalb der größeren Städte kann verunreinigt sein und sollte vor Gebrauch sterilisiert werden. Auf Reisen ins Landesinnere wird die Mitnahme eines ausreichenden Trinkwasservorrats empfohlen.
 
Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Obst sollte geschält und Gemüse gekocht werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
 

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Vor dem Verzehr von Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten. 

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) kommt vor. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Eine Impfung gegen Chikungunya ist verfügbar, eine Impfempfehlung der STIKO besteht jedoch noch nicht.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Das Zeckenbissfieber tritt landesweit auf.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 00253.

Mobiltelefon

GSM 900 und 4G+Mobilfunknetz. Netzbetreiber ist die Djibouti Telecom SA.

Internet

WLAN steht in fast allen Hotels zur Verfügung. Es gibt Internetcafés in Djibouti. Internetanbieter: Djibouti Telecom.

Radio

Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich u.a. über Astra-Satelliten bzw. über das Internet in Djibouti empfangen.

Post

Das Hauptpostamt befindet sich im Zentrum von Djibouti gegenüber vom Hauptkommissariat. Post nach Europa benötigt ca. eine Woche, auf dem Seeweg drei Wochen.

Geld

Währung

1 Djibouti Franc = 100 Centimes. Währungskürzel: FD, DJF (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 10.000, 5.000, 2.000 und 1.000 FD; Münzen in den Nennbeträgen 500, 100, 50, 20, 10 und 5 FD. Die Landeswährung ist an den US-Dollar gebunden.

Kreditkarten

Gängige Kreditkarten wie Visa (jedoch Mastercard oft nicht) werden von Hotels, Geschäften, Supermärkten etc. meist nur in der Hauptstadt akzeptiert. Viele Unternehmen erheben für Transaktionen mit der Kreditkarte eine Provision in Höhe von 5 %. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.  

Geldautomaten

Bankkarten
 
Mit der Kreditkarte (Visa und Mastercard) und Pinnummer kann an wenigen Geldautomaten in der Hauptstadt Geld abgehoben werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. 

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks werden in Djibouti in der Regel nicht angenommen.

Öffnungszeiten der Bank

Sa-Do 07.15-11.45 Uhr.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

year

2026

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Djibouti eingeführt werden:
- 1 Stange Zigaretten;
- 1 Flasche à 1 L alkoholische Getränke;
- ein Flakon Parfüm oder Eau de Toilette.

- Medikamente für den persönlichen Bedarf.

 

Verbotene Importe

Drogen, pornographisches Material, Waffen. Es ist verboten, mehr als 1 Liter Alkohol einzuführen.

Kontaktadressen

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Leichte Tropenanzüge bzw. Sommerkleider sind für Geschäftstermine angebracht. Französisch ist Geschäftssprache. Dolmetscher- und Übersetzerdienste stehen begrenzt zur Verfügung. Geschäftszeiten: Sa-Do 06.20-13.00 Uhr.

Geschäftskontakte

Ghorfa Arabisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer e.V
Garnisonkirchplatz 1, 10178 Berlin, Deutschland
Tel. +49 (0)30 278 90 70.
Website: ghorfa.de/de

Österreichisch-Arabische Handelskammer
Lobkowitzplatz 1, PO Box 76, 1010 Wien, Österreich
Tel. +43 (0)1 513 39 65.
Website: aacc.at

Chambre de Commerce de Djibouti (Handelskammer)
Place Lagarde, Rue de Athenes, Djibouti, Dschibuti
Tel. +253 (0)21 35 10 70.

Kultur

Religion

94 % Muslime (Sunniten); römisch-katholische, protestantische und griechisch-orthodoxe Minderheiten.

Soziale Verhaltensregeln


Legere Kleidung wird akzeptiert. Einheimische islamische Sitten sollten respektiert werden. Badekleidung gehört an den Strand. Fotografieren: Es ist strikt verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughafen, Brücken, Hafenanlagen, Regierungsgebäude etc.) zu fotografieren. Trinkgeld: Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld. Es gibt einen festgesetzten Tarif, aber Besucher zahlen normalerweise mehr. 10% für Bedienung wird auf die Rechnung aufgeschlagen.

Sehenswürdigkeiten

Einkaufen

Überblick

Auf den Märkten werden einheimische Handarbeiten angeboten. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. Allg. Sa-Do 07.30-12.00 und 16.00-19.00 Uhr.

Kulinarisches

Übersicht

Es gibt Restaurants mit französischen, vietnamesischen, chinesischen, arabischen und einheimischen Spezialitäten wie im Ofen gebackener oder gegrillter, scharf gewürzter Fisch sowie Hammel- oder Ziegeneintopf. Alkohol wird nur an Nichtmoslems und ausgeschenkt und ist in Gebieten mit vorwiegend islamischer Bevölkerung unüblich (besonders während des Ramadan). Der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit, außer in Restaurants mit Ausschanklizenz, ist verboten.

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Arabisch und Französisch. Daneben werden kuschitische Sprachen der Afar und Issa gesprochen. Hotelangestellte, Taxifahrer und Geschäftsleute sprechen meist etwas Englisch.

Klima

Beste Reisezeit

Zwischen Juni und August, wenn der Khamsin weht, sehr heiß und trocken. Zwischen Oktober und April kühler mit gelegentlichen Regenschauern.

Übersicht

Djibouti war ursprünglich die Heimat von Nomadenstämmen, deren Hauptvertreter, die Afar und die Issa, eng mit Äthiopien und Somalia verbunden sind. Im Jahr 1862 unterschrieben die französischen Besatzer einen Vertrag, in dem sie den Afar-Anführern Land an der nördlichen Küste übertrugen. Während der folgenden Jahrzehnte wurde die Beziehung zu Frankreich immer enger.
Französisch-Somaliland, wie Djibouti damals hieß, wurde 1945 zum Französischen Überseegebiet und 1967 zum Französisches Afar- und Issa-Territorium. Unabhängigkeit von Frankreich erlangte Djibouti im Jahr 1977.
Da Djibouti den Zugang zum Roten Meer kontrolliert, ist es von großer strategischer Bedeutung. Während des Golfkrieges war hier die französische Armee stationiert, die nach wie vor in der Region präsent ist und direkt und indirekt mehr als die Hälfte des Bruttoinlandsproduktes von Djibouti erzeugt.
 

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