Malawi

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus gibt es keine Direktflüge nach Malawi. Die meisten internationalen Besucher reisen über regionale Drehkreuze wie Addis Abeba, Nairobi, Johannesburg, Lusaka oder Dar es Salaam an. Zu den wichtigsten Fluggesellschaften mit Verbindungen nach Malawi gehören Ethiopian Airlines, Kenya Airways, South African Airways, Airlink und Malawi Airlines.

Ethiopian Airlines (ET) verbindet unter anderem Frankfurt/M. via Addis Abeba mit Malawi; Zubringerflüge nach Frankfurt sind mit Lufthansa (LH) sowie ab Wien (Austrian Airlines) und Zürich (SWISS) verfügbar.

Die wichtigsten internationalen Flughäfen:

• Lilongwe International Airport (LLW / Kamuzu): Der Hauptflughafen des Landes liegt ca. 26 km nördlich der Hauptstadt Lilongwe und wickelt den Großteil der Langstrecken- und Regionalflüge ab.
• Chileka International Airport (BLZ): Liegt nahe Blantyre im Süden. Er ist kleiner, bietet aber wichtige regionale Verbindungen und eignet sich besonders als Zielort für Reisen zum Mulanje-Massiv oder in das Majete-Wildreservat.

Die Flughafenausstattung ist vergleichsweise einfach, bietet jedoch Geldwechselstuben, Geldautomaten, Cafés, Autovermietungen und Verkaufsstände für lokale SIM-Karten. Viele Hotels und Reiseveranstalter organisieren Transfers im Voraus; zudem stehen Taxis außerhalb der Terminals bereit.

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Blantyre: 14 Std. 35 Min.; Wien - Blantyre: 19 Std. 5 Min.; Zürich - Blantyre: 18 Std. 40 Min.;
Frankfurt/M. - Lilongwe: 17 Std. 40 Min.; Wien - Lilongwe: 21 Std. 45 Min.; Zürich - Lilongwe: 22 Std. 35 Min.

Ausreisegebühr

Flughafengebühren:

Die internationalen Ausreise- und Flughafengebühren (Passenger Service Charge) betragen derzeit ca. 30 USD (ca. 27 €). Bei den meisten internationalen Fluggesellschaften und gebuchten Linienflügen sind diese Gebühren bereits vollumfänglich im Flugticketpreis enthalten und müssen nicht mehr separat vor Ort bezahlt werden.

Sollte die Gebühr im Einzelfall (z. B. bei Sonder- oder Charterflügen) nicht im Ticket inkludiert sein, wird sie am Abflughafen erhoben. Ausgenommen von der Gebühr sind Transitpassagiere mit einem Aufenthalt von weniger als 24 Stunden sowie Kinder unter 2 Jahren.

Anreise mit dem Pkw

Malawi teilt Landgrenzen mit Tansania im Norden/Nordosten, Sambia im Westen sowie Mosambik im Osten, Süden und Südwesten. Die Hauptverkehrsstraßen zwischen den Nachbarländern und den Zentren Lilongwe und Blantyre sind im Allgemeinen in gutem Zustand.

Wichtige Grenzübergänge:

• Sambia: Mchinji / Chipata (Hauptverbindung von Lusaka nach Lilongwe).
• Tansania: Songwe-Brücke im Norden.
• Mosambik: Mwanza (Südwesten), Dedza sowie Mulanje und Chiponde (Osten).

Fernbusse:
Internationale Busverbindungen verbinden Malawi regelmäßig mit Nachbarstädten wie Lusaka (Sambia; Fahrtzeit ca. 18–20 Std.), Dar es Salaam (Tansania; nach Mzuzu oder Lilongwe) sowie Johannesburg (Südafrika) und Maputo (Mosambik). Die Fahrzeiten sind oft lang, und an den Grenzen ist mit zeitintensiven Formalitäten zu rechnen.

Anreise mit dem eigenen Fahrzeug / Mietwagen:

• Dokumente: Neben dem nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich. Zudem müssen gültige Fahrzeugpapiere, ein Nachweis einer Kfz-Versicherung sowie gegebenenfalls eine temporäre Einfuhrgenehmigung (Temporary Import Permit / TIP) mitgeführt werden.
• Straßengebühr / Maut: Bei der Einreise mit einem ausländischen Fahrzeug an der malawischen Grenze fällt eine Straßennutzungsgebühr (Road Authority Fee) von derzeit ca. 20 USD an.

Hinweis: Planen Sie für die Grenzformalitäten (Passkontrolle, Zoll und Fahrzeuginspektionen) ausreichend Zeit ein.

Anreise auf dem Wasserweg:

Obwohl der Malawisee an Nachbarländer angrenzt, gibt es derzeit keine regelmäßigen internationalen Passagierfährverbindungen zwischen Malawi und seinen Nachbarstaaten.

Anreise mit der Bahn

Es existiert kein grenzüberschreitender Bahnverkehr.

 

Anreise mit dem Schiff

Anreise auf dem Wasserweg:

Obwohl der Malawisee an Nachbarländer angrenzt, gibt es derzeit keine regelmäßigen internationalen Passagierfährverbindungen zwischen Malawi und seinen Nachbarstaaten.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz Malawis umfasst ca. 18.850 km und ist das wichtigste Verkehrsmittel im Land. Die zentrale Nord-Süd-Achse, die Nationalstraße M1, verbindet Karonga im Norden über Mzuzu und die Hauptstadt Lilongwe mit Blantyre im Süden. Weitere Hauptstraßen erschließen den Malawisee, die Nationalparks und die Grenzübergänge.

Fahrzeiten & Straßenzustand:
Distanzen werden oft unterschätzt. Aufgrund von Straßenschäden, lebhaftem Fußgänger- und Tierverkehr am Straßenrand sowie wetterbedingten Beeinträchtigungen dauern Fahrten meist länger als gedacht. Die Fahrt zwischen Lilongwe und Blantyre dauert auf der Straße etwa 4 bis 5 Stunden; Fahrten in den äußersten Norden nehmen meist einen ganzen Tag in Anspruch.

Tankstellen & Kraftstoffversorgung:
In den Städten und größeren Ortschaften sind Tankstellen ausreichend vorhanden. Bei Müberlandfahrten und in abgelegenen Regionen ist das Tankstellennetz jedoch dünn besiedelt. Es wird dringend empfohlen, vorausschauend zu tanken oder auf Längeren Strecken einen Reservekanister mitzuführen.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Straßenzustand & Witterung:
Die Qualität der Straßen variiert erheblich. Die wichtigsten asphaltierten Hauptverbindungen (wie die Nord-Süd-Achse M1 von Karonga über Mzuzu und Lilongwe nach Blantyre) sind generell in passablem Zustand, weisen jedoch stellenweise Schlaglöcher und unebene Fahrbahnbeläge auf. Nebenstraßen sowie Zufahrten zu abgelegenen Regionen und Nationalparks sind meist unbefestigt. Während der Regenzeit können diese Pisten durch Starkregen, Überschwemmungen und Unterspülungen schwer passierbar oder zeitweise komplett gesperrt sein.

Sicherheit & Orientierung:
Außerhalb der Hauptstädte gibt es kaum Straßenbeleuchtung, und Fahrbahnmarkierungen sowie Beschilderungen sind oft mangelhaft oder gar nicht vorhanden. Unbeleuchtete Fahrzeuge, Fußgänger und Vieh auf den Fahrbahnen stellen erhebliche Gefahrenquellen dar. Von nächtlichen Überlandfahrten wird daher dringend abgeraten.

Staßenklassifizierung

Straßenklassifizierung in Malawi:
Die verschiedenen Straßentypen des malawischen Straßennetzes sind durch ein System aus Buchstaben und Nummern gekennzeichnet. Die für den Überlandverkehr wichtigsten Straßen sind:

  • M-Straßen (Main Roads): Die großen Fern- und Nationalstraßen, wie die Hauptachse M1 oder die Seeuferstraße M5.
  • S-Straßen (Secondary Roads): Sekundäre Verbindungsstraßen.
  • Weitere Bezeichnungen: Distriktstraßen werden mit einem "D" und kleinere Nebenpisten mit einem "B" gekennzeichnet, während einige Tertiär- und Quartärstraßen ausschließlich nummeriert sind.

Autovermietung

Mietwagen & Selbstfahrer:
Mietwägen sind an den Hauptflughäfen sowie in größeren Städten wie Lilongwe, Blantyre und Mzuzu verfügbar. Sowohl lokale Anbieter als auch internationale Autovermietungen bieten Fahrzeuge an. Für Fahrten in abgelegene Regionen und Nationalparks wird dringend ein Allradfahrzeug (4x4) empfohlen.

• Mindestalter & Gebühren: Das Mindestalter für Fahrer beträgt bei den meisten Vermietern 23 Jahre (vereinzelt ab 21 Jahren). Für Fahrer unter 25 Jahren fällt häufig eine Zusatzgebühr („Young Driver Surcharge") an, und viele Anbieter setzen eine Höchstaltersgrenze (oft 69–70 Jahre).
• Führerschein: Neben dem nationalen Führerschein ist das Mitführen eines Internationalen Führerscheins dringend zu empfehlen.
• Mietoptionen & Konditionen: Fahrzeuge können sowohl mit als auch ohne Chauffeur gemietet werden. Prüfen Sie vor Fahrtantritt sorgfältig den Versicherungsschutz, die Tankregelung sowie die Vereinbarungen zum Pannendienst.

Taxi

Taxis & Ride-Hailing:
Taxis stehen in allen größeren Städten (darunter Lilongwe, Blantyre, Mzuzu und Zomba), an Flughäfen sowie an zentralen Verkehrsknotenpunkten zur Verfügung. Die meisten Taxis werden privat betrieben und können für Kurstrecken, Flughafentransfers oder längere Überlandfahrten gemietet werden.

• Fahrpreise & Verhandlung: Taxis sind in der Regel nicht mit Taxametern ausgestattet. Der Fahrpreis muss zwingend vor Fahrtantritt verhandelt werden. Es ist ratsam, sich vorab bei Einheimischen oder im Hotel nach den gängigen Preisen zu erkundigen, da Touristen ohne Preisabsprache oft das Zwei- bis Dreifache zahlen.
• Sammeltaxis (Shared Taxis): Auf vielen Strecken verkehren Sammeltaxis als günstigere Alternative zum privaten Miet-Taxi.
• Ride-Hailing-Apps: App-basierte Fahrdienste (wie Uber oder Bolt) sind in Malawi kaum vertreten bzw. stark eingeschränkt. Fahrten werden in der Regel direkt mit den Fahrern oder über Empfehlungen von Unterkunftspersonal vereinbart.

Fahrrad

Radfahren & Mountainbiking:
Fahrräder sind für viele Einheimische das Hauptverkehrsmittel, insbesondere in ländlichen Regionen. Die abwechslungsreiche Landschaft Malawis bietet hervorragende Möglichkeiten für Freizeit-Radtouren und längere Strecken, vor allem entlang des Malawisees sowie in den Hochländern.

• Routen & Mountainbiking: Besonders beliebt für Mountainbike-Touren sind das Nyika-Plateau im Norden sowie die Region rund um das Mulanje-Massiv im Süden.
• Straßenbedingungen: Außerhalb der Hauptstädte ist das Verkehrsaufkommen zwar meist gering, Radfahrer sollten jedoch auf unebene Fahrbahnbeläge, fehlende Seitenstreifen und vereinzelt schweren Lastverkehr auf den Hauptrouten achten.
• Herausforderungen & Vorbereitung: Das heiße Klima, hügeliges Terrain und eine kaum vorhandene Rad-Infrastruktur machen Langstrecken anspruchsvoll. Führen Sie bei Touren außerhalb von Städten stets ausreichend Trinkwasser, Ersatzteile und Basis-Reparaturwerkzeug mit.

Reisebus

Fernbusse & Überlandverkehr:
Fernbusse sind das primäre und günstigste Verkehrsmittel für Reiserouten zwischen den größeren Städten Malawis (darunter Lilongwe, Blantyre, Mzuzu, Zomba und Karonga). Das Streckennetz ist gut ausgebaut und bietet eine preiswerte Alternative zu Inlandsflügen oder Mietwagen.

• Anbieter & Komfort: Mehrere private Busunternehmen bedienen die Hauptverbindungen. Neben einfachen Regionalbussen bieten Anbieter wie AXA Coach Services, Sososo Coaches, Kwezy Bus oder National Bus komfortable Express- und Luxusreisebusse mit Klimaanlage und festen Sitzplatzreservierungen auf Strecken wie Blantyre – Lilongwe – Mzuzu an.
• Fahrzeiten & Buchung: Fahrten über längere Distanzen (besonders vom Süden in den hohen Norden nach Karonga) können einen ganzen Tag in Anspruch nehmen. Eine frühzeitige Ticketbuchung vor Ort oder online wird für gefragte Strecken und an Feiertagen dringend empfohlen. Abfahrten erfolgen in der Regel an den zentralen Busbahnhöfen (*Bus Terminals*) der städtischen Zentren.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen & Geschwindigkeitsbeschränkungen:

In Malawi gilt Linksverkehr. Treiber und Fahrzeuge müssen jederzeit gültige Dokumente mitführen (nationaler und Internationaler Führerschein, Fahrzeugschein und Versicherungsnachweis).

• Promillegrenze: Es gilt eine gesetzliche Blutalkoholgrenze von 0,8 ‰. Fahren unter Alkoholeinfluss wird streng geahndet.
• Polizeikontrollen: Auf Hauptstraßen und vor Städten sind Polizeikontrollpunkte (*Checkpoints*) sehr gewöhnlich. Halten Sie stets an und halten Sie Ihre Dokumente bereit.
• Geschwindigkeitsbegrenzungen (sofern nicht anders beschildert):

  • Innerorts: 50 km/h
  • Außerorts / Landstraßen: 80 km/h
  • Schnellstraßen / Fernstraßen (M-Straßen): 100 km/h

 

Pannenhilfsdienst

Pannenhilfe & Notfallvorsorge:
Pannendienste sind in den Hauptstädten sowie entlang des zentralen Fernstraßennetzes verfügbar, in abgelegenen Regionen jedoch nur stark eingeschränkt. Außerhalb von Lilongwe und Blantyre ist mit längeren Anfahrts- und Wartezeiten zu rechnen.

• Mietfahrzeuge: Bei Pannen oder Unfällen mit einem Mietwagen ist stets zuerst der Autovermieter zu kontaktieren, da dieser meist eigene Pannendienste oder Abschlepphilfen bereitstellt.
• ADAC-Notruf & Partnerclub: Der ADAC-Auslands-Notruf bietet Mitgliedern rund um die Uhr Unterstützung (Fahrzeugschäden: Tel. +49 89 22 22 22; medizinische Notfälle: Tel. +49 89 76 76 76). Der lokale Partnerclub vor Ort ist der AA Autoclub (Nexus Ltd.) in Lilongwe (Tel. +265 1 750 245).
• Vorsorge für Überlandfahrten: Führen Sie bei längeren Fahrten durch dünn besiedelte Gebiete stets ausreichend Trinkwasser, ein aufgeladenes Mobiltelefon, ein Notfall-Kit sowie Ersatzrad und Werkzeug mit.

Dokumentation

Führerschein & Dokumentenpflicht:
Für kurze Aufenthalte können ausländische Besucher in Malawi mit ihrem nationalen Führerschein fahren. Das Mitführen eines Internationalen Führerscheins (in Kombination mit dem nationalen Führerschein) wird jedoch dringend empfohlen und von den meisten Autovermietungen sowie bei Polizeikontrollen verlangt.

Fahrzeugführer müssen bei allen Fahrten folgende Dokumente im Original mitführen:

  • Nationaler Führerschein und Internationaler Führerschein
  • Reisepass oder ein amtlicher Lichtbildausweis
  • Fahrzeugpapiere (Fahrzeugschein / Registration Documents)
  • Nachweis einer gültigen Kfz-Versicherung

Zusätzliche Unterlagen bei Grenzüberschreitung & Mietwagen:
Bei der Einreise mit dem eigenen Fahrzeug müssen bei Bedarf temporäre Einfuhrdokumente (Temporary Importation Permit / TIP) vorgelegt werden. Für Mietfahrzeuge sind der Mietvertrag sowie gegebenenfalls spezielle Genehmigungen des Vermieters für grenzüberschreitende Fahrten in Nachbarländer erforderlich.

Unterwegs in der Stadt

Stadtverkehr & Unterwegs in den Städtischen Zentren:
In den größeren Städtischen Zentren wie Lilongwe, Blantyre, Mzuzu und Zomba stehen verschiedene Transportmöglichkeiten für den Nahverkehr zur Verfügung.

• Kleinbusse (Minibuses): Sie bilden das Hauptverkehrsmittel der lokalen Bevölkerung. Sie fahren auf festen Routen und sind sehr günstig, jedoch meist extrem überfüllt. Für Touristen empfiehlt sich meist die Fahrt mit einem Taxi.
• Private Taxis & Ride-Hailing: Private Taxis sind weit verbreitet und können für Kurzstrecken oder tagesweise gemietet werden. Da Taxameter fehlen, muss der Preis vor Fahrtantritt verhandelt werden; viele Hotels vermitteln zuverlässige Fahrer. In Lilongwe und Blantyre gibt es zudem vereinzelt lokale Ride-Hailing-Apps.
• Zu Fuß unterwegs: Viele Innenstädte (insbesondere Blantyre) lassen sich tagsüber gut zu Fuß erkunden. Achten Sie dabei auf unebene oder fehlende Gehwege sowie auf dichtes Verkehrsaufkommen rund um Märkte, Busbahnhöfe und Geschäftsviertel.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Schienenverkehr & Zugverbindungen:
Der Personenverkehr auf der Schiene spielt in Malawi eine untergeordnete Rolle. Die eingleisige Hauptstrecke verbindet Limbe (bei Blantyre) über Balaka und Liwonde mit Nayuchi nahe der mosambikanischen Grenze. Auf anderen Streckenabschnitten des malawischen Schienennetzes verkehren Züge nur sporadisch und in Abhängigkeit von betrieblichen Erfordernissen und aktuellen Fahrplänen.

Unterwegs mit dem Schiff

Schifffahrt auf dem Malawisee:
Der Malawisee ist eine zentrale Transportroute für die Anwohner am Ufer, insbesondere in Regionen mit eingeschränkter Straßenanbindung. Passagier- und Frachtschiffe verbinden Häfen und Siedlungen entlang des Sees und befeuern den lokalen Personen- und Warentransport.

• Die MV Ilala & Inselfähren: Das wohl bekannteste Passagierschiff ist die legendäre MV Ilala. Sie bedient einen Langstreckendienst entlang des Malawisees und steuert Uferstädte sowie Inseln an (darunter die isolierte Insel Likoma Island). Die Fahrten sind langsam und die Fahrpläne können sich kurzfristig ändern, jedoch bietet das Schiff Zugang zu Orten, die auf dem Landweg kaum erreichbar sind.
• Rundfahrten & Ausflüge: Regionale Schifffahrtsgesellschaften und Unterkünfte bieten zudem Rundfahrten und Bootstouren auf dem Malawisee an. Nähere Auskünfte und Buchungsmöglichkeiten erteilen die örtlichen Reisebüros sowie die Hotel-Rezeptionen vor Ort.

Reisewarnung

Überblick

Quelle: Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Link: https://www.auswaertiges-amt.de/

Stand - Wed, 12 Aug 2026 10:45:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Mon, 14 Sep 2026 10:27:19 +0200)

Letzte Änderungen: 

Redaktionelle Änderungen

 

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
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- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und  des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.

Sicherheit

Terrorismus

Innenpolitische Lage

Die innenpolitische Lage ist derzeit ruhig. In den größeren Städten kann es jedoch zu Demonstrationen kommen, da sich die soziale Lage aufgrund stark gestiegener Lebenshaltungskosten, einer prekären wirtschaftlichen Entwicklung und immer wieder auftretender Engpässe bei der Versorgung der Tankstellen mit Kraftstoffen deutlich verschlechtert. 

  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist im regionalen Vergleich nicht sehr hoch. Diebstähle und Einbrüche, nicht selten mit Gewaltanwendung, kommen jedoch immer wieder vor. Dies gilt insbesondere für die größeren Städte (Lilongwe, Blantyre, Mzuzu, Zomba) und die Touristenziele am Malawisee.

Auch die Gefahr bewaffneten Fahrzeugraubs („car jackings") besteht weiterhin. Bevorzugt werden vor Grundstückszufahrten auf Einlass wartende Autos überfallen.

  • Seien Sie besonders umsichtig, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Leisten Sie bei einem Überfall keinesfalls Widerstand.
  • Halten Sie Fenster und Türen an Fahrzeugen stets verschlossen und verriegelt.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

Natur und Klima

Malawi liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.

Das tropische Klima ist wegen großer Nord-Süd-Ausdehnung des Landes und starker Höhenunterschiede differenziert.

Vor allem in der Regenzeit von November bis April kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. In den Monaten Februar/März können Zyklone vorkommen, die verheerende Auswirkungen auf die gesamte Infrastruktur des Landes haben.

  • Informieren Sie sich über die Wetter- und Straßenlage, insbesondere, wenn Reisen über Land geplant sind.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben des Deutschen GeoForschungsZentrums vertraut.

Reiseinfos

Infrastruktur/Verkehr

Malawi ist, abseits der wenigen größeren Tourismusdestinationen, ein schlecht erschlossenes Land ohne gut ausgebaute Infrastruktur. 

Es gibt privat betriebene Minibusse und diverse Buslinien, die Überlandfahrten anbieten. Die Sicherheitsstandards der Busse sowie die Fahrweise der Busfahrer entsprechen nicht europäischen Standards; es kommt immer wieder zu schweren Unfällen.
Es herrscht Linksverkehr. Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit, insbesondere außerhalb von Städten, sowie Fahrten abseits der Hauptstraßen bergen erhöhte Unfall- und Überfallrisiken. Abendliche und nächtliche Spaziergänge sind aufgrund der teils aggressiven streunenden Hunde und der von ihnen ausgehenden Tollwutgefahr gefährlich. 

Es gibt in Malawi keine funktionierende Notarztversorgung, und Verkehrsunfälle enden oft tödlich. Autofahrer müssen jederzeit damit rechnen, dass Kinder, Ziegen, Kühe, Esel oder Affen die Straße überqueren. Die wenigen asphaltierten Straßen sind in vielen Gegenden voller Schlaglöcher oder an den Seitenrändern nicht hinreichend befestigt, sodass teilweise nur eine Fahrspur zur Verfügung steht. Sie dienen zudem fast überall als Wege für Karawanen von Menschen, die mangels Geh- oder Radwegen die Straße benutzen. 

Im Straßenbild Malawis ist die Mitnahme als Anhalter zwar normal, aber das Mitfahren auf den Ladeflächen von Lkws oder Pickups ist extrem gefährlich; es kommt häufig zu schwersten Unfällen.

  • Fahren Sie äußerst vorsichtig und defensiv und nicht als Anhalter.
  • Vermeiden Sie Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit, insbesondere außerhalb von Städten.
  • Verzichten Sie auf Spaziergänge abends und nachts.

Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem deutschen Führerschein gültig.

Besondere Verhaltenshinweise

Auch wenn es offiziell diesbezüglich keine Vorschriften gibt, wird vor allem bei Aufenthalten in ländlichen Gebieten erwartet, dass sich auch Ausländer den lokalen Gepflogenheiten bei der Wahl der Kleidung anpassen. Malawische Frauen tragen in aller Regel lange Wickelröcke ("chitenje") und Oberteile, die die Schultern bedecken. Kurze Röcke oder Hosen sind auf dem Land nicht üblich und in Einzelfällen schon Auslöser für Beschimpfungen und Übergriffe auf Frauen gewesen.

LGBTIQ

Homosexuelle Handlungen stehen unter Strafe und können mit hohen Freiheitsstrafen (bis zu 14 Jahren) geahndet werden.

Rechtliche Besonderheiten

Der Konsum und Besitz von Drogen - inklusive Marihuana, das in Malawi v.a. an den Stränden des Malawisees jungen Rucksacktouristen häufig zum Kauf angeboten wird - ist streng verboten und wird regelmäßig auch bei geringfügigen Mengen mit drakonischen Gefängnisstrafen geahndet.

Das Zerstören malawischer Banknoten steht unter Strafe.

Malawi hat die Gesetze in Bezug auf Wilderei, Handel und Ausfuhr von Wildtierprodukten stark verschärft und sich dem Kampf gegen den Handel mit Wildtieren verschrieben. Es drohen hohe Strafen, wenn bei der Ausreise verbotene Produkte entdeckt werden und keine Ausfuhrerlaubnis vorgelegt werden kann.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der Malawi Kwacha (MWK). Der Umtausch von EUR in Landeswährung sollte nur in offiziellen Tauschbüros (Money Bureau) und Banken erfolgen, da alle anderen Umtauschmöglichkeiten illegal sind und zu strafrechtlicher Verfolgung führen können. Kreditkarten werden grundsätzlich von größeren Hotels und Reisebüros akzeptiert, gelegentlich jedoch mit einem Aufschlag von ca. 3-6% und, aufgrund technischer Probleme, ohne Erfolgsgarantie. An den meisten Bankautomaten kann mit Kredit- oder Debitkarte (Girocard) Bargeld abgehoben werden, jedoch üblicherweise nur im Gegenwert von ca. 80 bis 120 EUR, abhängig davon, ob die derzeit höchste Banknote (5.000 MWK) ausgegeben wird.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: 
Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate ab Einreise gültig sein.

Reisende müssen sich stets ausweisen können. Dazu sollten je eine Kopie des Reisepasses und der Datenseite mit gültiger malawischer Aufenthaltsgenehmigung/Einreisestempel (die Gültigkeitsdauer muss anhand des Einreisestempels erkenntlich sein) stets mitgeführt werden. Der Nachweis des legalen Aufenthalts in Malawi wird regelmäßig bei den auf allen Überlandstraßen errichteten Straßensperren mit Polizeikontrollen („road blocks") verlangt. Wird der Nachweis nicht erbracht, können sich Strafzahlungen ergeben. Der Reisepass selbst sollte bei Überlandfahrten mitgeführt, aber nach Möglichkeit sicher verwahrt werden, um die Gefahr von Verlust oder Diebstahl zu vermindern.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen seit Januar 2026 ein Visum für die Einreise nach Malawi, welches bei Einreise erteilt wird, aber auch online beantragt werden kann. Dies funktioniert aus technischen Gründen jedoch nicht immer.

Die Gebühr für die einmalige Einreise (single entry) für einen touristischen Aufenthalt von max. 90 Tagen beträgt 50 USD pro Person, für die mehrfache Einreise (multiple entry) beträgt sie 150 USD bzw. 250 USD pro Person für Aufenthalte von 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von sechs bzw. 12 Monaten.

Wichtiger Hinweis: Obwohl das Visum eine Gültigkeitsdauer von 90 Tagen hat, berechtigt dies nicht automatisch zu einem Aufenthalt von 90 Tagen. Bei Einreise wird ein Einreisestempel mit einer Aufenthaltsdauer von höchstens 30 Tagen in den Pass gestempelt. Vor Ablauf dieser 30 Tage ist bei Bedarf bei der malawischen Einwanderungsbehörde die Verlängerung um maximal weitere 60 Tage zu beantragen. Erfolgt diese Verlängerung nicht, fällt spätestens bei Ausreise nach mehr als 30 Tagen eine Strafgebühr in Höhe von 25 USD pro Tag wegen Überziehung der Aufenthaltsdauer (Overstay) an.

Die Gebühr für ein Transitvisum, welches zur Durchreise von bis zu sieben Tagen berechtigt, beträgt 50 USD pro Person. 

Minderjährige

Alleinreisende Kinder sollten eine von beiden Elternteilen unterschriebene und unterschriftsbeglaubigte Reisegenehmigung in englischer Sprache bei sich führen.

Einfuhrbestimmungen

Fremdwährung darf uneingeschränkt eingeführt, muss aber bei Einreise deklariert werden. Reisende dürfen bei der Ausreise MWK im Gegenwert von bis zu 5.000 USD pro Person mit sich führen.

Tiere

Für die Einfuhr von Haustieren nach Malawi ist eine Einfuhrerlaubnis erforderlich, die direkt beim Department of Animal Health and Industry beantragt werden kann. Department of Animal Health and Industry, Ministry of Agriculture and Food Security, P.O. Box 2096, Lilongwe, Tel. + 265 (0) 1 750 455, + 265 (0) 1 754 073 / +265 (0) 8 859 328 / +265 (0) 9 667 499).

Führen Sie möglichst auch einen EU-Heimtierausweis mit sich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist. Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Gesundheit

Impfschutz

Pflichtimpfungen:

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Ein Nachweis über eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für Reisende ab einem Jahr, die aus Ländern mit Gelbfieberrisiko einreisen, sowie für Reisende, die sich länger als 12 Stunden im Transitbereich eines Landes mit Gelbfieberrisiko aufgehalten haben. 

Reiseimpfungen:

Es ist eine Impfung gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Cholera-Impfung ist in der Regel nicht notwendig.

Standardimpfungen:

Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein. 

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Malawi ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren in Lilongwe und Blantyre fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung ist in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie einigen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken haben ein begrenztes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.

  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.

Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunya-Fieber, Denguefieber, Leishmaniasis und lymphatische Filariosen.

  • Schützen Sie sich den ganzen Tag über konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber und Chikungunya-Fieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.

Die afrikanische Schlafkrankheit wird von den tagaktiven Tsetsefliegen übertragen. Ein besonderes Risiko besteht im Distrikt Rumphi in der Northern Region, den Distrikten Kasungu, Ntchisi und Nhotakota in der Central Region und den Distrikten Mangochi, Machinga, Chikwawa und Mulanje in der Southern Region. Durch Zecken kann Afrikanisches Zeckenbissfieber, eine Rickettsiose, übertragen werden.

  • Schützen Sie sich bei Aufenthalten im Freien vor Tsetsefliegen und Zecken, siehe Schutz vor Insekten. Bitte beachten Sie, dass sich Tsetsefliegen nur gering durch Insektenabwehrmittel abhalten lassen.

Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene

Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E), Shigellose und Typhus treten auch bei Reisenden auf. In Malawi wurde Poliomyelitis (cVDPV-2) nachgewiesen.

  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen sollte laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung.
  • Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder Katastrophenhelfer tätig sind.

Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen

In Malawi besteht ein Risiko für Tuberkulose. Diese Erkrankung wird durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen.

  • Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser.
  • Beachten Sie lokale Warnungen.

HIV-Infektionen, Mpox oder bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.

Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen

Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Tollwut kann darüber hinaus auch durch Fledermäuse übertragen werden. Vor allem in ländlichen Regionen kommen Giftschlangen vor.

  • Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
  • Sollten Sie von einem Hund, einer Fledermaus oder einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. Gegengifte sind nur begrenzt erhältlich.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe nur begrenzt und Immunglobuline gar nicht im Land verfügbar sind.   

Weitere Gesundheitsgefahren

Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.

  • Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.

Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.

Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.

  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.

 

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Der Standard der medizinischen Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen. Bei Verkehrsunfällen außerhalb der Städte ist die Notfallversorgung nicht gesichert.

Kliniken/Flugrettung:
- Kamuzu Central Hospital, Tel: (01) 75 37 44, (01) 75 35 55 oder (01) 75 04 43.
- MARS (Medical Air Rescue Service), Tel: (01) 79 50 18, (01) 79 49 67, Nofälle: Tel: (01) 79 40 36.
- MRI Johannesburg, Tel: 101-27-114 40 37 90.
- Deutsche Rettungsflugwacht e. V., Tel: +49-711 70 10 70.

Ein Auslands-Krankenversicherungsschutz und eine Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden (auch von Transitreisenden) verlangt, die nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende ab 65 Jahren, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben.

[3] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

[4] Malariarisiko besteht ganzjährig in allen Landesteilen. Die gefährlichere Form Plasmodium falciparum ist mit einem Anteil von 99 % der Fälle vorherrschend.

[5] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

[6] Tuberkulose kommt vor. Eine Impfung gegen Tuberkulose sollte bei besonderer Exposition erwogen werden.

[7] Typhus kommt vor. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

Essen und Trinken

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Daher sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Milch ist nicht immer pasteurisiert. Trocken- und Dosenmilch sind erhältlich und im Zweifelsfall empfehlenswert. Alle Milchprodukte unterliegen strengen Qualitätskontrollen des Malawi Bureau of Standard. Obst sollte man vorsichtshalber schälen.

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen und im Malawi-See vor. Generell sollte man vor Ort Rat einholen, bevor man in Binnengewässern badet. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) kommt vor. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Eine Impfung gegen Chikungunya ist verfügbar, eine Impfempfehlung der STIKO besteht jedoch noch nicht.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen. Malawi gehört zu den Ländern mit der höchsten Durchseuchung.

Die Schlafkrankheit kommt vorwiegend im Norden des Landes vor. Mückenschutz beachten.
 

Impfungen

Geld

Währung

1 Kwacha = 100 Tambala. Währungskürzel: MWK (ISO-Code). Geldscheine gibt es in den Nennwerten 1000, 500, 200, 100, 50 und 20 MWK. Münzen sind im Wert von 10, 5 und 1 MWK und 50 Tambala im Umlauf.

Kreditkarten

Internationale Kreditkarten (meist Visa und Mastercard) werden in Malawi in großen Hotels, Geschäften, in Reisebüros sowie von Autovermietern angenommen. Es werden in der Regel jedoch hohe Gebühren berechnet. Gelegentlich verhindern technische Probleme das Bezahlen mit der Kreditkarte. 

Geldautomaten

Bargeld & Geldautomaten (ATMs):

Geldautomaten stehen in den größeren Städten wie Lilongwe, Blantyre und Mzuzu sowie in einigen Einkaufszentren und touristischen Regionen zur Verfügung. Visa- und Mastercard-Kreditkarten sowie moderne Debitkarten (Visa Debit, Debit Mastercard) werden von den meisten Bankautomaten akzeptiert. Dennoch kommt es gelegentlich zu technischen Ausfällen oder Engpässen bei der Bargeldversorgung. In ländlichen Regionen und abgelegenen Schutzgebieten gibt es kaum Automaten – Reisende sollten daher für Fahrten außerhalb der Städte stets ausreichend Bargeld (Malawi-Kwacha) mitführen.

Bankkarten (Girocard, Debitkarte & Kreditkarte):

Bargeldabhebungen und Zahlungen im Ausland haben sich stark verändert. Für eine sichere Reisekasse gilt Folgendes:

  • Kreditkarten (Visa / Mastercard): Sie bieten die höchste Akzeptanz bei Geldautomaten in Malawi und sind zwingend erforderlich für Hotelbuchungen, Mietwagen und Notfälle.
  • Debitkarten (Visa Debit / Debit Mastercard): Diese haben ältere Girocards abgelöst und funktionieren an den meisten malawischen Geldautomaten, sofern diese an die Netzwerke von Visa oder Mastercard angeschlossen sind.
  • Alte Girocards (Maestro / V-Pay): Das Maestro-System wird schrittweise eingestellt (Mastercard hat die Neuaufstellung seit Juli 2023 gestoppt; bestehende Karten laufen bis spätestens Ende 2027 aus). Reine Girocards oder Karten mit dem reinen V-Pay-Symbol funktionieren in Afrika in der Regel nicht.

Wichtige Hinweise für die Reisekasse:

  • Bank informieren: Informieren Sie Ihre Bank vor der Reise über Ihren Aufenthalt in Malawi, damit Ihre Karte nicht wegen Verdachts auf Kartenbetrug gesperrt wird.
  • Limit & Gebühren: Abhebungslimits und Gebühren variieren je nach Bank (in Malawi gilt oft ein maximaler Auszahlungsbetrag pro Transaktion, der ggf. mehrfache Abhebungen erfordert).
  • Notfall-Reserve: Verlassen Sie sich nie auf eine einzelne Karte und nehmen Sie immer eine Kombination aus Kreditkarte, Debitkarte und etwas Bargeld (US-Dollar oder Euro zum Umtauschen) mit.

Reiseschecks

Reiseschecks werden in Malawi nicht akzeptiert.

Öffnungszeiten der Bank

Banköffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr, samstags von 08:00 bis 11:00 Uhr. Die Öffnungszeiten von Wechselstuben (Bureau de Change) und touristischen Bankschaltern in den Großstädten Lilongwe und Blantyre können abweichen.

Devisenbestimmungen

Devisen- & Währungsvorschriften:

Fremdwährung: Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt möglich, muss jedoch bei der Ankunft deklariert werden (Deklarationspflicht). Die Bestätigung der Deklaration sollte sorgfältig aufbewahrt werden, da die Ausfuhr von Fremdwährungen auf den bei der Einreise deklarierten Betrag beschränkt sein kann.

Landeswährung (Malawi-Kwacha): Die Ausfuhr der Landeswährung ist für Touristen beschränkt (auf den Gegenwert von maximal 5.000 US-$ pro Person). Für Personen mit Wohnsitz in Malawi (Residents) gelten abweichende Währungsvorschriften.

Währungen

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Fällt ein Feiertag auf einen Samstag, wird der vorherige Tag zum Feiertag; sollte er auf einen Sonntag fallen, wird der folgende Montag zum Feiertag. Die Bekanntgabe von Feiertagen kann manchmal kurzfristig erfolgen.

Liste der gesetzlichen Feiertage

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Zollbestimmungen & Freimengen:

Reisende ab 16 Jahren können folgende Waren für den persönlichen Gebrauch zollfrei nach Malawi einführen:

  • Tabakwaren: 200 Zigaretten oder 250 g Tabak in beliebiger Form.
  • Alkoholika: 1 Liter Spirituosen sowie 1 Liter Wein oder Bier.
  • Parfüm & Kosmetika: 250 ml Eau de Toilette und 50 ml Parfüm.
  • Sonstige Waren/Geschenke: Waren und Gegenstände für den persönlichen Gebrauch bis zu einem Gesamtwert von 300.000 MWK (Malawi-Kwacha) pro Person.
  •  

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Freimengen und Zollvorschriften können sich aufgrund von Gesetzesänderungen kurzfristig ändern Reisenden wird empfohlen, sich vor der Abreise bei den offiziellen malawischen Zollbehörden (Malawi Revenue Authority) zu erkundigen.

Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Quelle: Malawi Trade Portal

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 00265.

 

Mobiltelefon

3G-, 4G- und teilweise 5G-Mobilfunknetz. Zu den Mobilfunkanbietern zählen u.a. Airtel und TMN. Der Empfangs-/Sendebereich deckt die größten Städte und deren Umland ab. Roaming-Abkommen bestehen u.a. mit Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dennoch lohnt sich für Touristen in der Regel der Erwerb einer lokalen SIM-Karte.

Internet

In den größeren Städten gibt es Internetcafés. Außerdem stellen Flughäfen, zahlreiche Hotels, Restaurants und andere öffentliche Plätze WLAN zur Verfügung, zum Teil auch auf dem Land.

Post

Post nach Europa ist ungefähr 7-10 Tage unterwegs. Die Postämter sind im Allgemeinen Mo-Fr 07.30-12.00 und 13.00-17.00 Uhr geöffnet. Manche Postämter in den größeren Städten öffnen sonntags 09.00-10.00 Uhr, jedoch nur zum Briefmarkenverkauf. Außerdem gibt es Kurierdienste.

Radio

Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich u.a. über Astra-Satelliten bzw. über das Internet in Malawi empfangen.

Unterkunft

Hotels

In den größeren Städten Lilongwe, Blantyre/Limbe und Mzuzu gibt es ausgezeichnete Hotels. Dasselbe gilt für die Haupturlaubsorte an der Küste des Lake Malawi, vor allem im Süden zwischen Monkey Bay und Mangochi. In der Zomba-Hochebene wurde ein neues Luxushotel errichtet.

Camping

Es gibt einige Campingplätze entlang der Küste des Malawi-Sees, oft in Hotelnähe, sowie in den Wildparks und Reservaten. Die Campingplätze sind in der Regel sehr gut ausgestattet und bieten hervorragende Unterkunftsmöglichkeiten in der Trockenzeit von April bis November.

Kultur

Religion

75 % Christen (überwiegend Protestanten (55 %)); 20 % Muslime; 3 % Anhänger von Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln


Die bislang vor allem für Frauen strengen Bekleidungsvorschriften sind inzwischen aufgehoben. Dennoch ist im Allgemeinen eher zurückhaltende Kleidung angebracht. Lange Haare bei Männern (über dem Hemdkragen) sind ungern gesehen. Trinkgeld: In den meisten Hotels und Restaurants wird ein Bedienungszuschlag von 10% erhoben. Trinkgeld ist nur für besondere Dienstleistungen üblich. Taxifahrer erhalten 10% Trinkgeld.

Klima

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Bei Geschäftsbesuchen sind Anzug und Krawatte angebracht. Terminvereinbarung und Visitenkarten sind üblich. Büros öffnen früh. Die beste Zeit für Geschäftsreisen sind die Monate Mai bis Juli und September bis November.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 07.30-17.00 Uhr.

Geschäftskontakte

Malawi Confederation of Chambers of Commerce & Industry (MCCCI)
(Verband der Industrie- und Handelskammern)
61 Masauko Chipembere Highway, Chichiri Trade Fair Ground, PO Box 258, Blantyre, Malawi
Tel. +265 (0)187 19 88.
Website: www.mccci.org

Allgemeines

Hauptstadt

Lilongwe
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