Gambia

Afrika

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Gambia.

Hauptstadt

Banjul.

Geographie

Gambia liegt an der afrikanischen Atlantikküste und besteht aus einem schmalen Landstreifen, der an keinem Punkt breiter als 50 km ist und sich an beiden Ufern des Flusses Gambia entlang von Ost nach West erstreckt. Gambia, die westlichste und kleinste Nation Afrikas, grenzt im Westen an den Atlantik und ist sonst ausschließlich vom Senegal umschlossen. Das Land besteht überwiegend aus einem niedrigen Plateau, das zum Atlantik hin ansteigt und von einigen Tafelbergen sowie vom Fluss Gambia und seinen Nebenflüssen aufgelockert wird. Die Region um Georgetown wird im Norden von felsigen Hügeln umschlossen. Mangrovensümpfe herrschen an der Küste und den Flussufern vor, nur am unteren Ende des Flusses überwiegen steile rote Ufer, auf denen Bambus und üppiger Regenwald wachsen. Die parkähnliche Savanne, die weit gehend mit Palmen, Mahagoni-, Rosenholz- und Gummibäumen bewachsen ist, macht einen Großteil der Landschaft aus. An der Flussmündung am Atlantik gibt es eindrucksvolle Sandsteinklippen und 50 km Strände.

Regierung

Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1970. Neue Verfassung seit 1997. Einkammerparlament mit 53 Mitgliedern. 48 Abgeordnete des Parlaments werden auf 5 Jahre gewählt, 5 Mitglieder werden vom Staatsoberhaupt ernannt. Unabhängig seit 1965 (ehemalige britische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Adama Barrow, seit Januar 2017.

Regierungschef

Adama Barrow, seit Januar 2017.

Elektrizität

220 V, 50 Hz. Runde oder eckige (englische) Dreipolstecker.

Zeitzone

Greenwich Mean Time: MEZ -1

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Banjul wird von Gambia International Airlines (GC) (Internet: www.gia.gm) und Ghana International Airlines (G0) (www8.fly-ghana.com) angeflogen.

Von Deutschland fliegt Lufthansa (LH) (Internet: www.lufthansa.com) im Code-Share mit Brussels Airlines über Brüssel nach Banjul.

Flugzeiten

10 € (bzw. 10 US$), im Ticketpreis enthalten.

Ausreisegebühr

20 € oder Gegenwert in Dalasi, zahlbar in bar oder mit Visa-Kreditkarte bei der Ausreise aus Gambia. Ausgenommen sind Kinder unter zwei Jahren.

Anreise mit dem Pkw

Der Trans-Gambia Highway (480 km) verbindet Banjul mit Dakar (Senegal). Zwischen Barra und Banjul besteht eine Autofährverbindung. Auch in Farafenni weiter oben am Gambia-Fluss setzt man mit der Fähre über, da es keine Brücke gibt. Die Fähren sind oft überfüllt. Staatliche Busse sowie komfortable private Reisebusse verkehren zwischen Banjul und Dakar. Sammeltaxis verkehren zwischen Barra und Dakar, Fahrpreise sollte man im Voraus vereinbaren. Zurzeit ist die Grenze zum Senegal geschlossen.

Anreise mit dem Schiff

Banjul Hafen ist der Fährhafen. Es gibt eine Fährverbindung zwischen Banjul und Dakar im Senegal.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz ist ca. 2700 km lang, davon sind 450 km asphaltiert, vor allem die Straßen in und um Banjul. Es gibt zwei Hauptverkehrsverbindungen: Eine geteerte Straße entlang der Südseite des Flusses Gambia und eine Staubstraße entlang des nördlichen Ufers. Unbefestigte Straßen sind in der Regenzeit oft unpassierbar. Es gibt eine neue Straßenverbindung zwischen Banjul und Serekunda (einer Vorstadt von Banjul). Die Trans-Gambia-Schnellstraße und die Kombo-Küstenstraßen werden derzeit ausgebaut. Vor Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird gewarnt.

Bus:
Regionalbusse verkehren zwischen Banjul und mehreren Städten und Dörfern in der Umgebung; die Busse sind jedoch oft überfüllt.

Taxis:
Stehen vor den meisten größeren Hotels zur Verfügung. Stadttaxis sind gelb, Touristentaxis grün; letztere stehen landesweit zur Verfügung. Buschtaxis fassen bis zu 7 Personen. Der Fahrpreis sollte im Voraus ausgehandelt werden.

Mietwagen
sind am Flughafen und in Hotels erhältlich.

Unterlagen:
Der internationale Führerschein wird für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten akzeptiert.

Unterwegs mit dem Schiff

Es besteht eine Fährverbindung auf dem Gambia von Banjul zum gegenüberliegenden Ort Barra (Fahrzeit: ca. 30 Min). Den Gambia kann man landesweit an fast einem Dutzend Stellen mit Fähren überqueren. Wer Lust auf Boots- und Angelfahrten hat, sollte sich an Privatanbieter vor Ort wenden, die Ausflugsfahrten, auch mit Abendessen und Liveband, organisieren.

Reisewarnung

Überblick Gambia

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 02.02.2017
Unverändert gültig seit: 26.01.2017

Aktuelle Hinweise

Der frühere Staatspräsident Jammeh hat Gambia verlassen. Der neu gewählte Staatspräsident Barrow ist nach Banjul zurückgekehrt und hat die Regierungsgeschäfte übernommen. Die Lage und das tägliche Leben haben sich normalisiert.  

Reisenden und deutschen Staatsangehörigen, die sich in Gambia aufhalten, wird weiterhin geraten, sich von Menschenansammlungen und Demonstrationen fernzuhalten und die weitere Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen.

Im Land befindlichen Deutschen wird weiterhin empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste der zuständigen deutschen Botschaft in Dakar, Senegal einzutragen bzw. darin ihre Erreichbarkeit zu überprüfen und ggfs. zu aktualisieren: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://elefand.diplo.de

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität/Terrorismus Angesichts möglicher terroristischer Aktivitäten in der ganzen Region Westafrika können auch in Gambia Anschläge gegen westliche Einrichtungen oder Staatsangehörige nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber verdächtigen Gegenständen und Personen geraten.

Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es im Großraum Serrekunda und Banjul zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, zuweilen aber auch gewalttätigen Überfällen kommen. Auch werden hin und wieder „Regelverstöße" (z.B. Verstöße gegen Verkehrs- oder Zollvorschriften) seitens der gambischen Ordnungskräfte geahndet, die sich davon ein kleines Zubrot erhoffen. Besucher sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen und nach der Einreise nur eine Kopie des Reisepasses mit sich führen. Auf das Mitführen von Taschen sollte verzichtet werden. Empfehlenswert sind Brustbeutel oder Bauchgurte, um Geld sicher zu verwahren. Einsame unbewachte Strände sollten gemieden werden. Im Falle eines Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.

Es liegen Hinweise vor, dass es in den Touristengebieten verstärkt zu Betrugsversuchen im Zusammenhang mit Liebesbezeugungen oder Heiratsabsichten kommt, welche zu Geldforderungen oder Forderungen nach einer Einladung zur Beantragung eines Visums führen. Reisende sollten diesbezüglich Vorsicht walten lassen.

Reisen über Land/Straßenverkehr

Grundsätzlich wird empfohlen, bei Reisen in fremde Umgebung nach Einbruch der Dunkelheit und/oder allein besondere Vorsicht walten zu lassen, sowie bei Dunkelheit nicht über Land zu fahren, da erhöhte Unfallgefahr besteht. 

Die Fähre über den Gambia-Fluss bei Banjul zur Weiterreise nach Senegal gilt als unsicher, von einer Benutzung wird daher abgeraten.

Verhaftungen

Es kann zu willkürlichen Verhaftungen sowie Einschränkungen bei der konsularischen Betreuung von Haftfällen kommen. Auslandsvertretungen werden häufig nicht über Verhaftungen informiert und der Zugang zu Inhaftierten wird erschwert. Nach einer Verhaftung muss mit längerem Gefängnisaufenthalt gerechnet werden. Die Haftbedingungen entsprechen nicht europäischem Standard.

Die deutsche Botschaft in Dakar verfügt in Gambia über ein Verbindungsbüro, welches nicht den gleichen Umfang an konsularischen Dienst-und Hilfeleistungen bieten kann, wie die Botschaft. Entscheidungen über Anträge konsularischer Art (Hilfeleistung, Passanträge etc.) trifft ausschließlich die Botschaft in Dakar.  

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Gesundheitsvorsorge

Anmerkungen Impfungen

[1] Gambia gilt laut WHO als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebiet (Upper River Division). Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden, die über 1 Jahr alt sind und die aus den von der WHO ausgewiesenen Gelbfieber-Infektionsgebieten kommen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende, die in Gambia den Flughafen nicht verlassen. Die WHO empfiehlt unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung für alle Reisenden.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das geringe Risiko einer Infektion besteht jedoch. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3] Malariaschutz ganzjährig landesweit einschließlich der Städte dringend empfohlen. Chloroquinresistenz der vorherrschenden gefährlicheren Malariaart Plasmodium falciparum (85%) wurde gemeldet. Empfehlung: Mückenschutz und Vorbeugung durch Medikamente.

[4] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Einheimische Milchprodukte am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen oder Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Hepatitis A und E sind weit verbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten und bei Kindern und Jugendlichen auch gegen Hepatitis B.

HIV/Aids ist in Gambia ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor allem in der Trockenzeit in den Savannengebieten vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.

Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Zeckenbissfieber kommt landesweit vor.

Geld

Währung

1 Dalasi = 100 Butut. Währungskürzel: D, GMD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 25, 10 und 5 D; Münzen in den Nennbeträgen 1 D sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Butut. Bututs sind kaum noch im Umlauf.

Kreditkarten

Die gängigsten Kreditkarten, vor allem Visa, werden in größeren Hotels und in manchen Restaurants akzeptiert. Die Umrechnung in Euro erfolgt über das britische Pfund und die Gebühren können hoch sein. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Die Akzeptanz von EC-Karten an Geldautomaten ist sehr eingeschränkt. I. der Regel funktioniert sie an Automaten der Standard Chartered Bank, Ecobank und der GT Bank.

Öffnungszeiten der Bank

I. Allg. Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr, teilweise auch Sa  09.00-13.30 Uhr geöffnet.

Devisenbestimmungen

Es gibt keine Einfuhrbeschränkungen für Landes- oder Fremdwährungen; es besteht Deklarationspflicht für Fremdwährungen. Die Ausfuhr der Landeswährung ist auf den eingeführten Betrag begrenzt, darf aber 75 D nicht übersteigen. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe der deklarierten Beträge.

Der Schwarzmarkt wird seitens der Regierung bekämpft; Besucher müssen bei der Einreise alle Fremdwährungen deklarieren. Währungen aus Algerien, Ghana, Guinea, Mali, Marokko, Nigeria, Sierra Leone und Tunesien werden weder angenommen noch gewechselt. CFA-Francs werden akzeptiert.

Geldwechsel

Die gambische Währung ist außerhalb des Landes nicht konvertierbar. Es gibt eine Bank/Wechselstube am Flughafen, die während des Linienflugbetriebs geöffnet hat. In Banjul sowie in den nahe gelegenen Städten Serrekunda, Bakau, Fajara und Kololistehen mehrere Banken und Wechselstuben zur Verfügung, die ausländische Währungen wechseln; in Hotels und Feriendörfern werden dafür oft hohe Gebühren verlangt.

Die Währungen der Länder Algerien, Ghana, Guinea, Mali, Marokko, Nigeria, Sierra Leone und Tunesien werden nicht akzeptiert und können nicht gewechselt werden.
 

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Englisch. Manding, Ful und Wolof sind ebenfalls weit verbreitet. Im Übrigen werden auch Jola, Serahule und Arabisch gesprochen.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

Anmerkung

Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Gambia eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak oder 250 g gemischte Tabakwaren (ab 18 J.);
1 l Spirituosen (ab 18 J.);
1 l Wein (ab 18 J.);
250 ml Parfüm oder Eau de Toilette.

Importbestimmungen

Für Waffen, Munition, Pflanzen und Lebensmittel wird eine Einfuhrgenehmigung benötigt. Für die Einfuhr von rezeptpflichtigen Medikamenten, die mit Betäubungsmitteln verwechselt werden könnten, wird eine ärztliche Bescheinigung in englischer Sprache benötigt.

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Das persönliche Element spielt in gambischen Geschäftskreisen eine wichtige Rolle. Pünktlichkeit wird erwartet. Visitenkarten sind nützlich.

Geschäftszeiten:
Mo-Do 08.00-16.00 Uhr, Fr 08.00-12.30 Uhr.

Wirtschaft

Gambia Chamber of Commerce (Handelskammer)
55 Kairaba Avenue, GM-Serrekunda
Tel: (220) 37 89 29.
Internet: www.gambiachamber.com

Geschäftskontakte

Gambia Chamber of Commerce (Handelskammer)
55 Kairaba Avenue, GM-Serrekunda
Tel: (220) 37 89 29.
Internet: www.gambiachamber.com

Kommunikation

Telefon

Selbstwählferndienst. Öffentliche Telefonzellen befinden sich in den Stadtzentren. Aufgrund von Vandalismus funktioniert allerdings eine große Anzahl dieser öffentlichen Telefone nicht.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzanbieter sind GAMTEL (Internet: www.gamtel.gm) und Africell (Gambia) Ltd. (Internet: www.africell.gm). Zur Zeit besteht ein Roaming-Vertrag mit der Schweiz.

Internet

Hauptanbieter sind GAMTEL (Internet: www.gamtel.gm) und Quantumnet (Internet: www.qanet.gm). In größeren Städten findet man Internetcafés.

Post

Luftpost nach Europa braucht mindestens 3 Tage. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-13.00 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Souvenirs kann man auf dem Kunsthandwerksmarkt in Banjul kaufen (gegenüber dem MacCarthy Square) sowie auf den Bengdulalu (s. Urlaubsorte & Ausflüge). Eines der beliebtesten Andenken ist das Gambishirt aus bunt bedrucktem und besticktem Baumwollstoff. Holzschnitzereien, mit Perlen besetzte Gürtel, Silber- und Goldschmuck sowie Handtaschen sind auch sehr beliebt; andere westafrikanische Handarbeiten aus Stroh, Perlen, Leder, Stoff oder Metall sind ebenfalls zu haben. Öffnungszeiten der Geschäfte: i.A. Mo-Do 09.00-12.00 und 14.30-18.00 Uhr sowie Fr und Sa 09.00-13.00 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

In Banjul, Farjara, Bakau und Serekunda gibt es Nachtklubs. In den Hotels treten oft Feuerschlucker und Ballett-, Trommel- und Tanzgruppen auf.

Kulinarisches

Kultur

Religion

90 % Moslems, 9 % christliche und animistische Minderheiten.

Soziale Verhaltensregeln


Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Nanga def (»Wie geht's«) ist die traditionelle Begrüßung. Das Land ist moslemisch geprägt, europäische Gepflogenheiten sind aufgrund des Tourismus nichts Unbekanntes. Die Gambier sind bekannt für ihre offene und freundliche Art. Legere Kleidung wird akzeptiert, Badekleidung gehört jedoch an den Strand. Nur sehr vornehme Restaurants erwarten Abendgarderobe. Zum Überreichen oder Entgegennehmen von Gegenständen benutzt man stets die rechte Hand. Trotz des europäischen Einflusses durch den Tourismus wird Tradition und Kultur in der Musik, in den Tänzen und im Kunsthandwerk an beiden Gambia-Ufern gepflegt. Trinkgeld: In Hotels, Restaurants und Taxis ist ein Trinkgeld von 10% üblich.

Klima

Beste Reisezeit

Subtropisch mit Regen- und Trockenzeit. Trockenzeit an der Küste von Mitte November bis Mitte Mai, die Regenzeit von Juni bis Oktober. Im Landesinneren ist sie kürzer als an der Küste. Zwischen März und Juni sind die Temperaturen sehr hoch.

Landesdaten

Vorwahl +220 Fläche(qkm) 11295 Bevölkerung 1967709 Bevölkerungsdichte(pro qkm) 174 Bevölkerung im Jahr 2015 Mitglied der EU No Hauptnotrufnummer 16

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