Puerto Rico

Landesdaten

Vorwahl

+1

Fläche(qkm)

8870

Bevölkerung

3.195.153

Bevölkerung im Jahr

2018

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

406

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

911

Allgemeines

Hauptstadt

San Juan.

Geographie

Die Insel Puerto Rico liegt östlich der Dominikanischen Republik und westlich der britischen Jungferninseln. Einige kleinere Inseln wie Culebra, Mona und Vieques sind der Küste vorgelagert. Fruchtbare Küstenebenen umgeben die zentrale Bergkette; höchster Gipfel ist der 1338 m hohe Cerro de la Punta. Die Hauptstadt liegt an der Nordostküste. Ein großer Teil des Waldes wurde gerodet, um Platz für die Landwirtschaft zu schaffen, die nordöstliche Region wurde zum Nationalpark erklärt.

Regierung

Autonomer Bundesstaat der USA seit 1951. Zweikammerparlament nach dem Modell der USA. Der Gouverneur wird alle 4 Jahre direkt gewählt und hat die Exekutivgewalt. Die Bewohner von Puerto Rico sind Bürger der USA, haben bei US-Wahlen jedoch kein Stimmrecht.

Staatsoberhaupt

Präsident Joe Biden, seit Januar 2021.

Regierungschef

Gouverneur Pedro Pierluisi, seit Januar 2021.

Elektrizität

120 V, 60 Hz. Amerikanische Flachstecker, Adapter erforderlich.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Condor (DE) fliegt 1-mal wöchentlich nonstop von Frankfurt/M. nach San Juan; Austrian Airlines (OS) bietet Zubringerflüge nach Frankfurt/M. ab Wien an.

Swiss (LX) fliegt von Zürich nach Miami mit Weiterflugmöglichkeit nach San Juan mit American Airlines (AA).

Iberia (IB) verbindet Frankfurt/M., Wien und Zürich via Madrid mit San Juan.

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Puerto Rico: 10 Std. (nonstop); Wien - Puerto Rico: 13 Std. 35 Min. (mit Zwischenstopp); Zürich - Puerto Rico: 12 Std. 35 Min. (mit Zwischenstopp).

Ausreisegebühr

Keine.

Anreise mit dem Pkw

Maut: Die gut ausgebauten Autobahnen, u.a. von San Juan nach Arecibo, Canóvas und Ponce sowie von Fajardo nach Yabucoa, sind gebührenpflichtig. Die Maut wird über AutoExpreso elektronisch erhoben; Mietwägen sind bei den meisten Autoverleihern bereits dafür ausgestattet.

Unterlagen: Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist ein Internationaler Führerschein mitzuführen.

 

Anreise mit dem Schiff

San Juan ist der größte Passagierhafen Puerto Ricos, in dem zahlreiche Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt anlegen.

Kreuzfahrtschiffe

Kreuzfahrtschiffe von Cunard und Hapag Lloyd Cruises starten ihre Weltreisen in Hamburg und laufen u.a. auch Puerto Rico an. 

Reedereien wie MSC, Royal Caribbean, P&O Cruises und Holland America Line haben Puerto Rico ebenfalls im Programm und starten von verschiedenen europäischen Häfen aus.

Fähranbieter

Ferries del Caribe verbindet Santo Domingo (Dominikanische Republik) mehrmals wöchentlich mit San Juan.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Die Fluggesellschaft Vieques Air Link (VI) bietet Inlandsflüge an; u.a. von San Juan zu den Inseln Culebra und Vieques.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz Puerto Ricos verbindet sämtliche Orte der Insel.

Maut: Die gut ausgebauten Autobahnen, u.a. von San Juan nach Arecibo, Canóvas und Ponce sowie von Fajardo nach Yabucoa, sind gebührenpflichtig. Die Maut wird über AutoExpreso elektronisch erhoben; Mietwägen sind bei den meisten Autoverleihern bereits dafür ausgestattet.

Tankstellen sind überall zu finden.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Hauptstraßen und Autobahnen sind gut gewartet. Auf einigen Straßen in der Innenstadt und auf abgelegenen Bergstraßen ist allerdings oft mit Schlaglöchern zu rechnen.

Zwei- oder dreispurig ausgebaut sind u.a. die Autobahnen 2 und 3, die rund um die Insel führen, die Autobahn 10 von Arecibo nach Ponce und die Autobahn 30 zwischen Caguas und Humacao.

Staßenklassifizierung

Das Straßennetz Puerto Ricos umfasst Autobahnen, gekennzeichnet mit weißer Schrift auf blauem Grund, Landstraßen und Bergstraßen.

Autovermietung

Mietwägen stehen in San Juan am Flughafen und in der Stadt sowie in allen größeren Städten zur Verfügung. Fahrer müssen mindestens 25 Jahre alt sein (variiert je nach Fahrzeugkategorie) und den Führerschein seit mindestens 1 Jahr besitzen.

Taxi

Die weißen, von Tourismusunternehmen gesponserten Taxis der Insel sind zuverlässig; die Tarife zwischen den am häufigsten besuchten Touristengebieten sind einheitlich festgelegt. Diese Taxis sind am Logo Taxi Touristico leicht zu erkennen.

Die sogenannten publicós sind wesentlich günstigere Sammeltaxis, bei denen Reisende allerdings u.U. auch länger auf eine genügend große Anzahl von Fahrgästen warten müssen; sie sind auf ihren gelben Nummerschildern mit publicó gekennzeichnet.

Fahrrad

Fahrräder und Roller sind vor allem in San Juan bei verschiedenen Anbietern erhältlich.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Promillegrenze: 0,0 ‰.
- Ansonsten gelten die gleichen Bestimmungen wie in den USA.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:
- innerorts: 40 km/h;
- auf Landstraßen: 72 km/h;
- auf Autobahnen: 89 km/h.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Bei Pannen und Unfällen mit dem Mietwagen ist zunächst der Autovermieter zu kontaktieren.

Dokumentation

Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein mitzuführen.

 

Unterwegs in der Stadt

San Juan: Das weit verzweigte Busnetz der Metropolregion San Juans wird  von der Autoridad Metropolitana de Autobuses (AMA) bedient. Die meisten Buslinien verkehren montags bis freitags zwischen 05.00 und 21.00 Uhr sowie samstags und an Feiertagen von 6.00 bis 20.00 Uhr.

Der Tren Urbano ist ein vollautomatischer Schnellzug, der auf einer Strecke von 17,2 Kilometern, über 16 Stationen, die Metropolregion San Juan mit Bayamón und Guaynabo bedient.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Fährverbindungen bestehen zwischen Ceiba und den Inseln Culebra und Vieques.

 

Reisewarnung

Überblick

Stand - Mon, 11 Sep 2023 13:00:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Mon, 11 Sep 2023 13:05:05 +0200)

Letzte Änderungen:

Aktuelles - Waldbrände auf Hawaii

Natur und Klima - Erdbeben, Vulkane und Tsunamis

Redaktionelle Änderungen

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- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
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Aktuelles

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach West Maui (einschließlich Lāhainā, Nāpili, Kāʻanapali und Kapalua) wird derzeit dringend abgeraten.

Waldbrände auf Hawaii

Die Aufräumarbeiten auf Maui dauern an. Beherbergungsbetriebe in West Maui (einschließlich Lāhainā, Nāpili, Kāʻanapali und Kapalua) haben die Annahme neuer Reservierungen vorübergehend eingestellt. Dies gilt bis voraussichtlich Anfang Oktober.
Andere Gebiete Mauis (einschließlich Kahului, Wailuku, Kīhei, Wailea, Mākena und Hāna) bleiben geöffnet. Reisende sollten sich bei ihren Unterkünften erkundigen, ob sie noch untergebracht werden können. Sie werden dringend gebeten, angesichts der Betroffenheit und Not der Bevölkerung, besonders achtsam und respektvoll zu sein.

  • Reisen auf die anderen hawaiianischen Inseln, wie Kauaʻi, Oʻahu, Lānaʻi und Hawaiʻi Island, sind derzeit nicht betroffen. 
  • Vermeiden Sie Reisen nach Maui, falls Sie sich derzeit auf Hawaii aufhalten, und beobachten Sie die Warnmeldungen des Maui County Alert Centers und die aktuelle Nachrichtenlage in den lokalen Medien. Überdenken Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie nicht notwendige, touristische Reisen nach West Maui bis mindestens Anfang Oktober.
  • Erkundigen Sie sich bei ihren Unterkünften, ob Sie derzeit untergebracht werden können.
  • Seien Sie während Ihres Besuchs auf Hawaii, angesichts der Betroffenheit und Not der Bevölkerung, besonders achtsam und respektvoll.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.

Sicherheit

Terrorismus

In den vergangenen Jahren wurden wiederholt terroristische Anschläge in den USA verübt. Die US-Regierung weist auf die Möglichkeit von weiteren Anschlägen hin und ruft zu besonderer Vorsicht auf.

Innenpolitische Lage

Amerikanische Großstädte sind landesweit mit einem Anstieg der Gewaltkriminalität konfrontiert. Es besteht auch weiterhin eine erhöhte Gefahr politisch motivierter Gewalt.

  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen, in deren Umfeld es möglicherweise zu Gewalt kommen könnte, weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Taschendiebstähle, Überfälle und Autoeinbrüche kommen in vielen Ballungszentren der USA vor, die Gefahr ist aber je nach Ortschaft und auch innerhalb einer Großstadt je nach Viertel stark unterschiedlich. In ärmeren Vierteln steigen Risiken für Reisende insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, wie auch teilweise in Touristenorten und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ladenüberfälle haben in einigen Städten in den letzten Monaten spürbar zugenommen.
In den USA ist es leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen, sodass es häufiger zum Schusswaffengebrauch und vereinzelt auch zu Amokläufen kommt. Die Zahl der Waffen- und Munitionskäufe hat während der COVID-19-Pandemie beträchtlich zugenommen.

  • Erkundigen Sie sich an Ihrem jeweiligen Aufenthaltsort über die lokalen Gegebenheiten und welche Gegenden gemieden werden sollten, wenn Sie sich nicht auskennen.
  • Leisten Sie im Falle eines bewaffneten Überfalls keinen Widerstand.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf (z.B. im Safe); speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.

  • Lassen Sie nichts in geparkten (Miet-)Wagen zurück, auch nicht auf scheinbar sicheren, bewachten Parkplätzen vor Einkaufszentren.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie bei Besuchen ärmerer Gegenden nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn sowie im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Fertigen Sie von allen wichtigen Dokumenten (z.B. Reisepass, Flugtickets) Kopien an und bewahren Sie diese getrennt von den Originaldokumenten auf.

Natur und Klima

Die Klimazonen reichen von polar in Alaska über kühl bzw. warm gemäßigt bis zu ozeanisch im pazifischen Küstenraum und subtropisch im Süden Floridas.

Wirbelstürme und Tornados

In bestimmten Regionen der USA kommt es öfters zu starken Wirbelstürmen. Zusätzlich zu kurzfristig auftretenden orkanartigen Winden stellen die Regenmengen und damit einhergehende Überflutungen eine große Gefahr dar.

In der Karibik, den südlichen Bundesstaaten der USA sowie auf Hawaii ist von Mai bis November Hurrikan-Saison.
Auch Puerto Rico und die US-amerikanischen Jungferninseln werden immer wieder von Hurrikanen heimgesucht.
Die U.S.-amerikanischen Außengebiete Guam und die Nördlichen Marianen im Pazifik sind öfters von Taifunen betroffen.

Insbesondere im Mittleren Westen der USA besteht von März bis Juli eine erhöhte Tornadogefahr.

Busch- und Waldbrände

S. Aktuelles

Insbesondere in den Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington kommt es vor allem von Juni bis Dezember immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Diese können oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden.
Auch in anderen Bundesstaaten besteht erhöhte Busch- und Waldbrandgefahr, vor allem im Süden und Südwesten der USA.

  • Achten Sie in Bezug auf Busch- und Waldbrände auf Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Lagen beim Department of Forestry and Fire Protection und zur Luftqualität in betroffenen Gebieten über AirNow.
  • Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Kälte und Schneestürme

In den Wintermonaten kann es insbesondere im Mittleren Westen und Norden der USA zu extremer Kälte kommen. An der Ostküste treten häufig Schneestürme auf, die das öffentliche Leben stark beeinträchtigen.

  • Stellen Sie sich auf erhebliche Verkehrsbehinderungen, inklusive Einschränkungen im Flugverkehr, ein und informieren Sie sich z.B. bei der Federal Aviation Administration.
  • Achten Sie auf Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden, z.B. der FEMA (Federal Emergency Management Agency) oder nutzen Sie die die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Erdbeben, Vulkane und Tsunamis

Teile der USA liegen in seismisch sehr aktiven Zonen, in denen eine erhöhte Erbeben- und teilweise auch Tsunamigefahr besteht, wie in Alaska, Kalifornien, Nevada, Oklahoma, Oregon, Washington, Amerikanisch-Samoa, Guam, Hawaii, Puerto Rico, die amerikanischen Jungferninseln und die Nördlichen Mariannen.
Zuletzt kam es 2019 in Kalifornien rund 200 Kilometer nördlich von Los Angeles zu Erdbeben der Stärke 6,4 und 7,1.

Im Südwesten von Puerto Rico kam es Ende 2019 und Anfang 2020 zu mehreren Erdbeben bis zur Stärke 6,4. Es gab einige Todesopfer und Verletzte. Es kam zu teils erheblichen Schäden an Gebäuden und Infrastruktur.

  • Informieren Sie sich vor Antritt einer Reise in die betroffenen Gebiete.
  • Seien Sie dort besonders vorsichtig.
  • Meiden Sie beschädigte Gebäude, Brücken und Straßen.

In den USA gibt es zahlreiche, noch aktive Vulkane, u.a. in Alaska, Hawaii und den Nördlichen Marianen, aber auch in den Bundesstaaten Washington (Mount St. Helens) und Oregon (Mount Hood). Im September 2023 brach auf Hawaii im Südosten von Big Island der Vulkan Kilauea aus. Nach bzw. während Vulkanausbrüchen werden aufgrund austretender Lava immer wieder Straßen gesperrt.

  • Seien Sie bei Ausflügen auf Vulkane besonders vorsichtig und unternehmen Sie diese nicht ohne ortskundigen Führer.
  • Betreten Sie keine Sperrzonen. Aktuelle Informationen zu Warnstufen bietet U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums und das USGS Earthquake Hazards Program.
  • Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Algen

In Teilen Floridas sowie am Golf von Mexiko kann es saisonal zu erhöhten Konzentrationen von Rotalgen kommen. Die Wasserblüte kann zu Atemwegskomplikationen führen und verursacht darüber hinaus vielerorts massives Fischsterben. Das Baden ist zwar möglich, kann aber je nach Aufkommen durch Hautreizungen, Gerüchen und Hustenreiz beeinträchtigt sein.

Reiseinfos

Infrastruktur/Verkehr

Öffentliche Verkehrsmittel

Es gibt zahlreiche Inlandsflugverbindungen, Eisenbahnstrecken und Busverbindungen. In den Metropolen existieren zudem U-Bahnen und andere Nahverkehrsmittel.

  • Je nach Örtlichkeit ist es ratsam, Nahverkehrsmittel in der Nacht zu meiden.

Teilnahme am Straßenverkehr

Die Gesetzgebungskompetenz für den Straßenverkehr liegt bei den Bundesstaaten, so dass es in den einzelnen Bundesstaaten teils abweichende Vorschriften gibt.

In vielen Bundesstaaten ist das Abbiegen an roten Ampeln nach rechts erlaubt, wenn zuvor der Wagen zum Stehen gebracht wurde und keine andere Person in Gefahr gebracht wird. Es kann jedoch im Einzelfall untersagt sein und ist dann entsprechend beschildert, z.B. „No turn on red".
Wenn an Kreuzungen „All way-Stoppschilder" stehen, müssen alle Fahrzeuge an der Haltelinie anhalten und anschließend in der Reihenfolge in die Kreuzung einfahren, in der sie angehalten haben.
Anders als in Deutschland ist das Rechts-Überholen in den USA in den meisten Bundesstaaten erlaubt.
An haltenden Schulbussen mit eingeschaltetem Warnblinklicht darf nicht vorbeigefahren werden. Dies gilt auch für aus der Gegenrichtung kommende Fahrzeuge.

  • Informieren Sie sich vor der Reise über die teilweise von den deutschen Vorschriften abweichenden Verkehrsregeln.
  • Halten Sie die Geschwindigkeitsbegrenzungen in den USA ein. Diese sind niedriger als in Deutschland. Bei Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit oder Trunkenheitsfahrten drohen hohe Bußgelder oder sogar Freiheitsstrafen.
  • Wenn Sie von der Polizei angehalten werden, bleiben Sie im Fahrzeug sitzen, öffnen Sie das Fenster, halten Sie die Hände am Lenkrad und leisten Sie den Anweisungen des Polizisten folge. Steigen Sie nicht unaufgefordert aus, da dies als Bedrohung wahrgenommen werden und zu Gegenmaßnahmen führen könnte.
  • Telefonieren Sie während der Fahrt nicht mit Mobiltelefonen ohne Freisprecheinrichtung. Dieses Verhalten ist in vielen Bundesstaaten verboten und wird mit hohen Geldstrafen geahndet.

Gebührenpflichtige Verkehrswege

Wichtige Autobahnen (z.B. durch Privatunternehmen betriebene turnpikes) sowie Brücken oder Tunnel sind häufig gebührenpflichtig. Die Mautgebühr (sog. toll) kann an Mautstationen in bar oder zum Teil auch mit digitalen Bezahlmöglichkeiten beglichen werden.

  • Über ggf. anfallende Mautgebühren und Bezahlungsmöglichkeiten sollten Sie sich vorab informieren, z.B. bei Ihrer Mietwagenfirma.

Strafzettel

Strafzettel (sog. tickets) für falsches Parken, überhöhte Geschwindigkeit etc. müssen unbedingt, möglichst noch vor Ausreise, bezahlt werden. Bei Nichtbezahlung kann es bei künftigen Einreisen und Aufenthalten zu Unannehmlichkeiten kommen. Für Auskünfte ist auch nach Verlassen der USA diejenige Stelle zuständig, die das Ticket ausgestellt hat. Die deutschen Auslandsvertretungen in den USA haben keine Möglichkeit, bei Problemen mit in den USA ausgestellten Strafzetteln Abhilfe zu verschaffen.

  • Bezahlen Sie Ihre Strafzettel noch vor Ihrer Ausreise aus den USA.

Mietfahrzeuge und Kfz-Versicherungen

Autovermietungen vermieten oft nur an Personen, die mindestens 25 Jahre alt sind. Bei der Anmietung ist es von Vorteil, neben dem nationalen auch einen internationalen Führerschein vorlegen zu können.
Die Unternehmen sind verpflichtet, Touristen auf mögliche Gefahren hinzuweisen und z.B. Broschüren zu Verhaltensregeln im Straßenverkehr zur Verfügung zu stellen. Für Mietwagen besteht meist eine Haftpflichtversicherung bis zu einer bestimmten Schadenshöhe. Nicht versicherbar sind eventuelle Strafschadensersatzforderungen (sog. punitive damages). Dabei geht es um sehr hohe Geldbeträge. In den USA sind Vollstreckungen und Zwangsmaßnahmen aus einem solchen Urteil – auch bei eventuellen zukünftigen USA-Aufenthalten – stets möglich.

Führerschein

In einigen U.S.-Bundesstaaten ist ein internationaler Führerschein – in Verbindung mit dem unbedingt erforderlichen nationalen Führerschein – Pflicht. Auch sonst ist es empfehlenswert, einen internationalen Führerschein mitzuführen (z.B. auch im Zusammenhang mit der Anmietung eines Kfz). Informationen über die Führerscheinregelungen der einzelnen U.S.-Bundesstaaten erhalten Sie auf den Webseiten der jeweiligen Departments of Transportation.

  • Führen Sie als Autofahrer sowohl Ihren nationalen als auch internationalen Führerschein bei sich.

Reisen nach Kuba

Touristische Reisen unmittelbar zwischen den USA und Kuba sind nach U.S.-Recht verboten. Dies gilt auch für deutsche Reisende. Direkte Reisen von den USA nach Kuba sind nur erlaubt, wenn die Reise in eine der von den U.S.-Behörden festgelegten Kategorien fällt. Dazu gehören private Besuchsreisen, Reisen, die der Ausübung von wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und religiösen Aktivitäten dienen, aber auch solche, die die Unterstützung des kubanischen Volkes bezwecken. Zur Kontrolle des von den Reisenden angegebenen Reisezwecks liegen bisher keine Erfahrungswerte vor. Änderungen können sich kurzfristig ergeben.

Achtung: Reisende, die sich am oder nach dem 12. Januar 2021 in Kuba aufgehalten haben, können nicht mehr mit ESTA in die USA einreisen sondern müssen ein Visum beantragen. Dies gilt auch für Transitreisende.
Hierzu gehörten Reisende mit Kurzaufenthalten in Kuba, deutsch-kubanische Doppelstaater und Personen, die einen Wohnsitz oder langfristigen Aufenthaltstitel in Kuba haben/hatten.

  • Bitte wenden Sie sich zu diesem Thema vor Ihrer Reise an die für Sie zuständige US-Vertretung.

Kommerzielle Fluggesellschaften dürfen Direktflüge zwischen den USA und Kuba durchführen.

Kubareisende sind verpflichtet, über ihre Reise, Aktivitäten, Kontakte etc. genau Buch zu führen und entsprechende Belege zu sammeln, fünf Jahre aufzubewahren und auf Verlangen den U.S.-amerikanischen Behörden vorzulegen.

Zahlreiche kubanische Staatsfirmen, darunter auch des Touristiksektors, wurden von den USA mit einem Embargo belegt, sodass Geschäfte mit diesen illegal sind.

LGBTIQ

Rechtliche Besonderheiten

Strafverfolgungsmaßnahmen und Strafrahmen der US-amerikanischen Rechtsordnungen sind zum Teil erheblich härter als in Deutschland.

Alkoholgenuss

Nicht nur der Genuss von Alkohol in der Öffentlichkeit, sondern auch das sichtbare Tragen von Alkohol im öffentlichen Raum kann örtlich unter Strafe stehen.
Personen unter 21 Jahren darf Alkohol nicht zugänglich gemacht werden. Beim Einkauf von Alkohol wird fast immer ein Altersnachweis (Ausweis) verlangt.

  • Genießen Sie keinen Alkohol außerhalb Ihrer Unterkunft oder des Restaurants.
  • Führen Sie alkoholische Getränke nicht sichtbar im öffentlichen Raum mit sich.
  • Geben Sie keinen Alkohol an Personen unter 21 Jahren ab.

Rauschmittel

Schon der Besitz geringster Mengen von Rauschmitteln kann zur Verhängung langjähriger Haftstrafen und Einreisesperren führen. Auch im Transit sind strenge Kontrollen möglich.

Rauchverbote

Rauchverbote sind in den USA weiter verbreitet als in Deutschland. Bei Zuwiderhandlungen können zum Teil hohe Ordnungsstrafen drohen.

  • Halten Sie Rauchverbote unbedingt ein.

Nacktbaden

Nur an wenigen Stränden ist Nacktbaden zulässig oder geduldet. Ansonsten kann nicht nur das Nacktbaden, sondern auch schon das Umziehen am Strand als Erregung öffentlichen Ärgernisses aufgefasst werden und zu Unannehmlichkeiten führen. Dasselbe gilt für das Baden ohne Oberteil – nicht nur von Frauen, sondern auch von kleinen Mädchen.

  • Baden Sie nicht nackt, wenn dies nicht ausnahmsweise zulässig ist.
  • Baden Sie als Frau nicht ohne Oberteil.
  • Lassen Sie auch von Ihnen zu beaufsichtigende kleine Mädchen nicht ohne Oberteil baden.

Verletzung der Aufsichtspflicht

In einigen Bundesstaaten ist es strafbar, Kinder bestimmter Altersstufen unbeaufsichtigt zu lassen. Grundsätzlich gilt, dass Kinder unter acht Jahren nie, und Kinder unter 13 Jahren nur kürzeste Zeit unbeaufsichtigt sein sollten.

  • Lassen Sie Ihre Kinder auch nicht nur für kurze Zeit alleine im Hotel oder im Auto zurück.

Öffentliches Stillen

Das Stillen in der Öffentlichkeit ist in allen U.S.-Bundesstaaten legal.

  • Unterlassen Sie vorsichtshalber dennoch das Stillen in Restaurants und Bars bzw. in weniger liberalen Gegenden.

Kinderpornographie und -missbrauch

Kinderpornographie und Kindesmissbrauch werden in den USA mit hohen Strafen geahndet. Schon geringfügige Verdachtsmomente können zu Anzeigen führen.

  • Unterlassen Sie das Fotografieren nicht vollständig bekleideter Kinder, auch Ihrer eigenen.

Sexuelle Handlungen an Minderjährigen

Sexuelle Handlungen an Minderjährigen sind strafbar und werden mit oft langjährigen Haftstrafen geahndet. Das Mindestalter für die wirksame Einwilligung in sexuelle Handlungen variiert je nach Bundesstaat.

Prostitution

Das geschlechtliche Verkehren mit Prostituierten ist in vielen U.S.-Bundesstaaten strafbar. Zum Teil ist sogar das Ansprechen einer Prostituierten unter Strafe gestellt.

Stalking

Das wiederholte Verfolgen oder die wiederholte Belästigung einer anderen Person ist strafbar.

Unerlaubte Aufenthaltsverlängerung und Arbeiten ohne Arbeitserlaubnis

Im Falle einer Überschreitung des erlaubten Aufenthaltszeitraums (sog. Overstay) können U.S.-Behörden spätere Visaanträge ablehnen oder Einreisesperren verhängen.

  • Überschreiten Sie nicht den Ihnen gewährten Aufenthaltszeitraum.
  • Nehmen Sie keine Arbeit ohne Arbeitserlaubnis auf – auch nicht in geringem Umfang.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der U.S.-Dollar (USD). Eine Kreditkarte ist nahezu unverzichtbar. Fast alle Kreditkarten werden in den USA akzeptiert. Mit Kreditkarte und PIN kann an Geldautomaten Bargeld abgehoben werden.
Bankkarten mit V-Pay-Logo können in den USA nicht gelesen und daher nicht verwendet werden.
Der Umtausch von EUR in USD ist nicht bei allen Banken möglich, sondern zumeist – gegen Gebühr – auf Wechselstuben beschränkt, die es nicht in allen Gebieten gibt.
Banküberweisungen von Deutschland in die USA können mehrere Tage in Anspruch nehmen und sind mit erheblichen Gebühren verbunden.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19

Bestimmungen zur Einreise ändern sich häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen der USA sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja, mit ESTA oder Visum
  • Vorläufiger Reisepass: Ja, aber nur mit Visum
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja, aber nur mit Visum

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Das Reisedokument muss mindestens für die gesamte Aufenthaltsdauer, einschließlich Tag der Ausreise, gültig sein.

Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.

  • Bitte erkundigen Sie sich ggf. vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft.
  • Führen Sie Ihren Reisepass bzw. eine Kopie Ihres Reisepasses mit Einreisestempel oder Visum ständig mit sich. In einigen Staaten (z.B. Louisiana) ist dies sogar Pflicht.
  • Bewahren Sie eine Kopie Ihrer Reisedokumente separat an einem sicheren Ort auf.

Visum

Als Teilnehmer am U.S.-Visa Waiver Programm können deutsche Staatsangehörige zu Zwecken des Tourismus, für Geschäftsreisen oder im Transit visafrei in die USA einreisen, sofern sie über einen elektronischen Reisepass (e-Pass mit Chip), eine gültige elektronische Einreisegenehmigung (ESTA) sowie ein gültiges Rück- oder Weiterflugticket verfügen. Es gibt folgende Ausnahmen von der Teilnahme am U.S.-Visa Waiver-Programm sowie Ausnahmen bei Reisenden mit Bezug zu Kuba, s. Reisen nach Kuba.

Elektronische Reisegenehmigung (ESTA)

Die ESTA-Beantragung ist gebührenpflichtig (21 USD).
Die einmal erteilte Reisegenehmigung gilt für beliebig viele Einreisen für die Dauer von jeweils max. 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen U.S.-Behörden empfehlen, den Antrag mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen. Umfassende Informationen zum ESTA-Verfahren können der ESTA-Startseite bzw. den ESTA-Informationen der US-Konsulate in Deutschland, den Informationen zum US State Department Visa Waiver Program sowie der ESTA-FAQ entnommen werden.

Einreise über Kanada oder Mexiko

Die Einreise auf dem Landweg über Kanada und Mexiko ist nur mit gültigem ESTA möglich. Nähere Informationen bietet die zuständige Grenzschutzbehörde.

Einreise nach Amerikanisch-Samoa

Für die Einreise nach Amerikanisch-Samoa gelten besondere Bestimmungen. Unter anderem sind eine vorherige, ESTA entsprechende Reisegenehmigung sowie ein nach Ausreise noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass erforderlich.

Zulässige Aufenthaltsdauer

Die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer wird bei der visafreien Einreise individuell von den U.S.-Grenzbeamten festgelegt. Eine spätere Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung ist nicht möglich. Bei einer Einreise mit Visum kann jedes Büro der Einreisebehörde U.S. CIS eine Verlängerung des Aufenthalts genehmigen.
Der Tag, an dem die Ausreise spätestens erfolgen muss, wird bei der Einreise in den Pass eingestempelt (admitted until xx-xx-xx).
Das amerikanische Datumsformat ist nicht mit dem deutschen identisch. In den USA wird der Monat vor dem Tag genannt. Das Datum „03-10" bedeutet zum Beispiel „10. März" und nicht „3. Oktober".

Visum vor der Einreise

Bei Ablehnung des ESTA-Antrags sowie bei anderen als den o.a. Reisezwecken (etwa Arbeits- oder Au-Pair-Aufenthalte, Austauschprogramme, Sprach-/Forschungsaufenthalte, Eheschließung mit anschließender Niederlassung/Einwanderung in die USA etc.) ist grundsätzlich die Einholung eines Visums erforderlich.

Grundsätzlich ausgeschlossen vom U.S.-Visa Waiver Programm sind deutsche Staatsangehörige, die entweder zugleich über die Staatsangehörigkeit der Staaten Iran, Irak, Nordkorea, Syrien oder Sudan verfügen oder sich seit März 2011 privat oder geschäftlich in einem dieser Länder oder in Libyen, Jemen oder Somalia aufgehalten haben.
Diese Personen müssen unabhängig vom Zweck der Reise ein Visum für die USA beantragen.
Ausnahmen gelten nur für Regierungsbedienstete und Angehörige des Militärs.

Voraufenthalte in Kuba seit dem 12. Januar 2021 oder eine doppelte Staatsangehörigkeit (kubanisch/deutsch) haben Auswirkungen auf die Teilnahme am U.S.-Visa Waiver Programm, siehe Reiseinfos – Reisen nach Kuba.

Ein Visum muss bei der zuständigen U.S.-Auslandsvertretung beantragt werden. Ausführliche Hinweise zu den U.S.-Einreisebestimmungen und zum Visumsverfahren bieten die US-Botschaft und -Konsulate in Deutschland.

Einreisekontrolle

Weder eine gültige ESTA-Genehmigung noch ein gültiges U.S.-Visum begründen einen Anspruch auf Einreise in die USA. Die endgültige Entscheidung über die Einreise trifft der U.S.-Grenzbeamte. Gegen dessen Entscheidung gibt es keinen Rechtsbehelf. Den deutschen Auslandsvertretungen ist es nicht möglich, auf die Rückgängigmachung einer Einreiseverweigerung hinzuwirken.

Sollten bei Einreise in die USA Probleme aufgetreten sein, kann auch nach Rückkehr das Department of Homeland Security (DHS) kontaktiert werden. Bei dessen „Traveler Redress Inquiry Program" (DHS TRIP), der zentralen Anlaufstelle für Fragen und Anträge auf Abhilfe bei Problemen in Zusammenhang mit der Einreise in die USA, kann ein Online-Formular ausgefüllt und Angaben zur Person und Art der negativen Erfahrungen gemacht werden, um Auskunft und/oder Abhilfe zu bitten.

Weitere die Einreise in die USA betreffende Fragen sollten rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen U.S.-amerikanischen Auslandsvertretung geklärt werden.

Minderjährige

Minderjährige können nur dann visafrei einreisen, wenn sie über einen eigenen e-Pass und eine gültige ESTA-Genehmigung verfügen.

Besondere Sicherheitsmaßnahmen

Für alle Flüge in die USA gelten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Seit 2017 kann es schon am Abflugort zu Befragungen kommen.

  • Planen Sie hinreichend Zeit (mindestens drei Stunden) ein, um die Kontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können.
  • Informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Fluggesellschaft, welche Gegenstände im Handgepäck mitgeführt werden dürfen. Weitere Informationen bietet das Department of Homeland Security und die nachgeordnete Transport Security Administration (TSA).

Elektronische Datenträger wie z.B. Laptops, Tablets, Smartphones bzw. Mobiltelefone dürfen von den U.S.-Grenzbehörden durchsucht und ggf. einbehalten werden. Die TSA weist Flugreisende darauf hin, die Koffer nicht mehr abzuschließen, da manuelle Nachkontrollen stattfinden. Die TSA hat das Recht, Gepäckstücke zu öffnen, falls nötig auch gewaltsam. In diesem Fall wird ein Hinweis auf die erfolgte Kontrolle im Gepäckstück hinterlegt. Weitere Informationen erteilt die TSA.

Europäische Fluggesellschaften sind gesetzlich verpflichtet, den U.S.-Einreisebehörden Flug- und Reservierungsangaben ihrer Passagiere zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus muss bei Einreise die Adresse angegeben werden, an der Aufenthalt während der USA-Reise erfolgt. Bei Rundreisen gilt die erste Adresse. Reisenden, die keine Adresse angeben, kann die Einreise verweigert werden.

Am Einreiseflughafen/Seehafen werden von jedem Reisenden biometrische Merkmale erfasst (digitales Porträtfoto, Fingerabdruck-Scan). Weitere Informationen zur Erhebung biometrischer Daten durch die U.S.-Grenzbehörden bietet das Department of Homeland Security.

Auch am Einreiseflughafen/-seehafen müssen Reisende mit verstärkten Kontrollen und Befragungen rechnen. In Einzelfällen können auch körperliche Durchsuchungen erfolgen.

  • Schließen Sie Ihre Koffer nicht ab.
  • Geben Sie bei Ihrer Einreise die Adresse während Ihres Aufenthaltes in den USA an.
  • Beantworten Sie Fragen der U.S. Grenzbeamten sachlich und vollständig und befolgen Sie deren Anweisungen.

Einfuhrbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbeschränkt möglich. Beträge ab 10.000 USD sind jedoch deklarierungspflichtig.
Die Einfuhr von Fleischprodukten und Pflanzen ist verboten. Informationen zum Import von Lebensmitteln für den persönlichen Gebrauch bietet die U.S. Customs & Border Protection CBP.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft der USA.

Heimtiere

Für die Einfuhr von Tieren in die USA existieren sowohl auf Bundesebene als auch auf Ebene der einzelnen Bundesstaaten Regelungen, die zu beachten sind.
Tiere, die nicht in die USA eingeführt werden dürfen, werden auf Kosten des Besitzers am Flughafen der Einreise/Eingangshafen verwahrt und in ihr Herkunftsland zurückversendet.

Zum Teil haben Fluglinien darüber hinaus eigene Bedingungen für die Mitnahme von Tieren festgelegt, sodass auch Mindest- und Höchsttemperaturen, selbst im Transit, zum Tragen kommen können.

Gesundheit

Aktuelles

Malaria

Im Juni 2023 wurde mehrere lokal erworbene Infektionen mit Malaria in Sarasota Country, Florida bekannt. Es handelt sich um Infektionen mit Plasmodium vivax.

  • Bitte beachten Sie die Hinweise zu Malaria. Lassen Sie sich bei entsprechenden Symptomen ärztlich betreuen.
  • Achten Sie in Sarasota Country auf adäquaten Mückenschutz.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. 

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Bitte beachten Sie, dass laut WHO Einwohner und Langzeitreisende über vier Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) vier Wochen bis 12 Monate vor Ausreise benötigen, siehe Poliomyelitis.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Zika-Virus-Infektion

Bis 2017 wurden in Texas und Florida Fälle lokal erworbener Zika-Virus-Infektionen nachgewiesen, siehe CDC. Auch in Puerto Rico, den amerikanischen Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa wurden Zika-Viren übertragen. Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren können durch tagaktive Aedes-Mücken in den südlichen Bundesstaaten sowie Guam, Puerto-Rico, den amerikanischen Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa übertragen werden. Aktuelle Fallzahlen bieten die CDC. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.

  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

West-Nil-Fieber

Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in den USA zu saisonalen Ausbrüchen kommen; aktuelle Fallzahlen bietet das CDC. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig,  in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe West-Nil-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Hantavirus

Diese seltene virale Erkrankung wird durch Aufnahme von kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Trakt übertragen. Aktuelle Fallzahlen bieten die CDC. Nach zwei bis vier Wochen kann es zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen kommen. In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht, siehe Hantavirus.

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit den Ausscheidungen von Nagetieren.

Weitere Krankheiten

Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise finden Sie bei der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC.

Medizinische Versorgung

In den USA sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene und Medikamentenversorgung i.d.R. kein Problem. Es sollten jedoch die teilweise großen Entfernungen nicht unterschätzt werden, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine die USA einschließende Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab und achten Sie auf einen ausreichenden Kreditrahmen Ihrer Kreditkarte für notwendige Vorkasse.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Alle Angaben sind abhängig von den individuellen Reiseverhältnissen zu sehen und ersetzen nicht die ärztliche Konsultation sowie eine eingehende medizinische Beratung. Sofern zutreffend, beziehen sich Angaben i.d.R. auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland und sind insbesondere auf längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen und Einreisen aus Drittländern können Abweichungen gelten.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

Pass- und Visabestimmungen

Anmerkung zum Reisepass

Die Einreisebestimmungen entsprechen denen der USA.

Einreise mit Haustieren

Für Hunde und Katzen wird ein Gesundheitszeugnis benötigt, das maximal 30 Tage vor der Abreise ausgestellt wurde. Das Gesundheitszeugnis muss bestätigen, dass das Tier in einem Gebiet lebt, das frei von ansteckenden Tierkrankheiten ist. Wenn das Tier über 4 Monate alt ist, wird außerdem ein Tollwutimpfzertifikat verlangt, das maximal 6 Monate vor der Einreise ausgestellt wurde.

Für Vögel muss direkt vor der Abreise ein Gesundheitszeugnis ausgestellt werden, das bescheinigt, dass das Tier frei von der Papageienkrankheit und Ornithose ist.

Weitere Informationen sind von den amerikanischen Botschaften erhältlich (s. Kontaktadressen USA).

Gesundheitsvorsorge

Anmerkungen Impfungen

[1] Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

[2] Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Leitungswasser ist normalerweise gechlort und weitgehend keimfrei, es können jedoch leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Vor dem Verzehr von Riff-Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in manchen Teichen und Flüssen vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen. Bisher dokumentierte, vereinzelte Todesfälle standen überwiegend mit anderen Vorerkrankungen in Zusammenhang. Das Auswärtige Amt rät Schwangeren von nicht zwingend notwendigen Reisen in Gebiete mit aktuellen Zika-Ausbrüchen ab, weil das Virus im Verdacht steht, bei Ungeborenen Mikrozephalie zu verursachen.
Es existiert weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe. Eine konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen wird empfohlen. Die Zahl der Infektionen hat mit 10 Fällen seit April 2017 gegenüber 8000 Infektionen im August 2016 stark abgenommen. 

Übersicht

Die Krankenversorgung ist gut, aber teuer.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Geld

Währung

1 US-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: US$, USD (ISO-Code). Näheres unter Geld im Kapitel USA.

Kreditkarten

Alle internationalen Kreditkarten werden angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

Bankkarten
 
Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
 
Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland
Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.
 
Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks werden in Puerto Rico in der Regel nicht mehr akzeptiert.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr.

Devisenbestimmungen

S. USA.

Geldwechsel

In Wechselstuben und Banken möglich. 

Wechselkurse

USD

Öffentliche Feiertage

year

2024

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel dürfen zollfrei nach Puerto Rico eingeführt werden:

 

200 Zigaretten oder 100 Zigarren pro Monat (ab 21 Jahren);

1 l alkoholische Getränke oder 3 Bier pro Monat (ab 21 Jahren);

Geschenke bis zum Wert von 100 US$* (jedoch keine Alkoholika und Tabakwaren).

Kontaktadressen

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Spanischkenntnisse sind von Vorteil, Geschäftsleute sprechen allerdings oft auch Englisch. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.30-16.30 Uhr.

Geschäftskontakte

Chamber of Commerce of Puerto Rico (Handelskammer)
Miramar Plaza, 954 Ave. Ponce de León, Suite 406 - Cuarto Piso, Miramar, San Juan, Puerto Rico 00907
Tel. +1 (0)787 721 60 60.
Website: camarapr.org

Kommunikation

Telefon

Die Ländervorwahl von Puerto Rico ist 001.

Mobiltelefon

850/1900 GSM, 3G (850/ 1900 /1700 Mhz) und 4G (700 /1700 Mhz). Nur in den entlegeneren Gebieten ist die Netzabdeckung mitunter nicht flächendeckend. Zu den Mobilfunkanbietern gehören u.a. Claro und Sprint. Europäische Handys sind mit den Mobilfunknetzen der Hauptanbieter auf Puerto Rico nicht kompatibel, weshalb sich der Erwerb eines Handys vor Ort zusammen mit einer Prepaid-SIM-Karte empfiehlt

Internet

WLAN steht oft kostenlos meist in Hotels, in einigen Restaurants und Cafés sowie in Geschäftszentren zur Verfügung. In San Juan und in anderen Städten gibt es Internetcafés.

Post

Postsendungen nach Europa sind mit dem U.S. Postal Service etwa eine Woche unterwegs. Briefmarken sind in den Läden erhältlich, in denen Postkarten gekauft werden können. Hotelrezeptionen nehmen Briefsendungen für ein Trinkgeld von ca. 1 US$ entgegen.

Sehenswürdigkeiten

Einkaufen

Öffnungszeiten

Mo-Mi und Sa 9:00-19:00 Uhr, Do-Fr 9:00-21:00, einige Einkaufszentren öffnen auch So 11:00-17:00. Viele Geschäfte in Alt-San Juan haben abweichende Öffnungszeiten, die sich an den aktuellen Fahrplänen der Kreuzfahrtschiffe orientieren.

Überblick

Zu den beliebtesten Mitbringseln gehören Zigarren, Kaffee, Rum, Hängematten, Strohartikel, Skulpturen, Santos (geschnitzte Heiligenfiguren), Teufelsmasken aus Kokosnüssen und Streichinstrumente. Man sollte beachten, dass Zigarren, die als kubanische Zigarren deklariert sind, nicht tatsächlich aus Kuba stammen; da Puerto Rico zu den Außengebieten der USA gehört, unterliegt das Land dem US-amerikanischen Embargo, welches den Import und Verkauf kubanischer Güter verbietet.

Klöppelarbeiten sind ebenfalls ein beliebtes Souvenir. In dem kleinen Städtchen Moca wird mundillo (wörtlich übersetzt „kleine Welt“) hergestellt. Diese traditionelle Form des Klöppelns ist typisch für Puerto Rico, deren Ursprung bis nach Spanien zurückverfolgt werden kann. Es ist auch heute noch eine beliebte Form des Kunsthandwerks und wird mit einem jährlichen Fest geehrt.

Bei den billigen Souvenirs in den Ramschläden von Alt-San Juan sollte man vorsichtig sein; viele Artikel sind nicht authentisch und wurden importiert. Wer auf der sicheren Seite sein will kauft im Puerto Rican Arts and Crafts (Internet: www.puertoricanart-crafts.com), wo ein Zertifikat ausgestellt wird das belegt, dass alle angebotenen Produkte von hiesigen Künstlern hergestellt wurden. An den Wochenenden finden auf der Paseo de la Princesa in Alt-San Juan häufig Straßenfeste satt, auf denen viele heimische Künstler ihre Waren direkt anbieten.

Das Plaza las Americas (Internet: www.plazalasamericas.com), welches das größte Einkaufszentrum der Karibik ist, befindet sich in dem vornehmen Stadtteil Hato Rey in San Juan. Hier findet man die gleichen Geschäfte wie in den Einkaufszentren auf dem amerikanischen Festland sowie ein umfangreiches gastronomisches Angebot und ein Kino. 

Nachtleben

Einleitung

Das puerto-ricanische Nachtleben ist lebhaft und abwechslungsreich. In der Hauptstadt kann man auf den Plätzen von Alt-San Juan sitzen und in Ruhe die Leute beobachten. Empfehlenswert ist ein Spaziergang über die La Princesa, eine Promenade entlang der Bucht von San Juan die zu den einzigen noch erhaltenen Stadttoren der alten Stadtmauer führt. An den Wochenenden verkaufen häufig Künstler ihre Waren hier und Gruppen von älteren Puerto-Ricanern treffen sich hier um nostalgische und folkloristische Weisen erklingen zu lassen. Eine weitere beliebte abendliche Aktivität in San Juan ist sich zu den Einheimischen am Plaza del Mercado im Stadtteil Santurce zu gesellen, wo an den Wochenenden sowohl geplante als auch improvisierte Live-Konzerte stattfinden. Der Markt, der abends geschlossen ist, ist umgeben von zahlreichen Bars und Restaurants.

Nachtschwärmer haben die Wahl zwischen Diskotheken, Musikkneipen und klassischen Konzerten; die großen Hotels bieten ebenfalls ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm. Viele Puerto Ricaner lassen gerne in den traditionellen Latin-Tanzklubs ihre Hüften kreisen, in denen häufig Live-Bands Salsa und Merengue spielen. Einer der beliebtesten Klubs ist der Nuyorican in Alt-San Juan, eine kleine Kneipe mit Live-Musik, in der man die hiesige Kultur kennen lernen kann.

Außerhalb der Hauptstadt geht es etwas ruhiger zu. Meistens findet das familienorientierte Nachtleben in der Gegend um den Hauptplatz der jeweiligen Ortschaft statt.

Kulinarisches

Regionale Spezialitäten


  • Mofongo (Kloß aus zermahlenen Kochbananen gefüllt mit Fleisch, Geflügel oder Meeresfrüchten, serviert in einer Brühe).

  • Tostones (dicke, frittierte Stifte aus Kochbananen).

  • Maduros (süße Kochbananen, die gebacken oder frittiert serviert werden). 

  • Lechon asado (gebratenes Schweinefleisch; lechon ist auf den meisten Speisekarten zu finden).

  • Arroz y habichuelas (Reis und Bohnen; typischerweise werden Kidneybohnen verwendet, die mit sehr viel Flüssigkeit als eine Art Suppe in einer Schüssel serviert werden). 

  • Quesitos (süßes Gebäck gefüllt mit Frischkäse).

  • Pastel (in anderen Ländern als tamal bekannt; Pastetchen aus Kochbanane, das in einem Bananenblatt dampfgegart wird; Pastel werden das ganze Jahr über gegessen, sind aber eigentlich ein typisches Gericht zur Weihnachtszeit). 

  • Bacalao (Kabeljau) wird auf vielfältige Weise zubereitet, wobei die wohl bekanntesten Gerichte isserenata de bacalao oder bacalao serenade sind, eine Art Eintopf mit Kartoffeln, Zwiebeln und Tomaten. 

  • Piraguas (Papiertütchen mit gestoßenem Eis, das in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie z.B. parcha (Passionsfrucht), Mango oder Ananas angeboten wird; eine kühle und erfrischende Köstlichkeit, die man vor allem in der Altstadt von San Juan, an Stränden und an zentralen Plätzen findet). 

Trinkgeld

Häufig ist die Servicegebühr bereits in der Rechnung enthalten; falls nicht, sind 15-20% der Rechnungssumme angemessen.

Regionale Getränke


  • Piña colada - angeblich ist Puerto Rico das Ursprungsland des beliebten Cocktails. 

  • Barrilito, ein einheimischer Rum, ist eine Kostprobe wert.

  • Medalla ist das puerto-ricanische Bier. 

  • Coquito wird vor allem in der Weihnachtszeit getrunken und erinnert an Eierlikör.

Mindestalter für den Verzehr alkoholischer Getränke

In Puerto Rico darf man ab 18 Jahren Alkohol trinken.

Übersicht

In Puerto Rico, vor allem in San Juan, gibt es zahlreiche gute Restaurants, in denen unter anderem spanische, chinesische, französische, griechische und italienische Gerichte angeboten werden. In den letzten Jahren haben auch mehrere peruanische und argentinische Restaurants in San Juan eröffnet. Die einheimische Küche ist spanisch beeinflusst, Bohnen und Reis bilden die Hauptzutaten. Die Speisen sind zwar nicht besonders scharf gewürzt, können jedoch mitunter etwas salzig sein.

Die puerto-ricanische Küche durchlebt gerade eine Art kulinarische Renaissance. Sie wird für den verwöhnten Gaumen neu interpretiert, insbesondere von so berühmten Köchen wie Wilo Benet (der regelmäßig im Fernsehen sowie in Reisepublikationen und kulinarischen Veröffentlichungen zu sehen ist) und dem als Iron Chef bekannt gewordenen Roberto Trevino. Es  scheint, als ob jedes Jahr ein neues kulinarisches Festival gefeiert wird, um die Inselküche zu rühmen.

Meeresfrüchte und tropische Früchte stehen nicht so oft auf dem hiesigen Speiseplan wie die meisten Besucher meinen. Viele der puerto-ricanischen Leibspeisen sind frittiert. In Strandhütten und an den Straßenständen werden üblicherweise frittierte Teigstücke gefüllt mit Rindfleisch, Geflügel oder Fisch angeboten. Nationalgericht ist Asopao (Reistopf mit Fisch, Huhn oder Krabben). Paella, Geflügelgerichte, schwarze Bohnensuppe, gebackene Krebse, Jueyes (scharf gewürzte Krebse) und Pan de Agua (ein einheimisches Brot) sind ebenso lecker wie die würzige Langosta

Unterkunft

Hotels

Die Hotels in San Juan und Ponce entsprechen amerikanischem Standard. Die staatlichen Paradores sind Herbergen im spanischen Stil mit regionaler Küche. Weitere Auskünfte von der Puerto Rico Hotel and Tourism Association, Suite 301, 165 Ponce de León, San Juan, PR 00917-1233. Tel: 758 80 01. (Internet: www.prhta.org)

Kultur

Religion

85 % Katholiken. Protestantische und jüdische Minderheiten: 15 %.

Soziale Verhaltensregeln

Umgangsformen: Die gängigen Höflichkeitsformeln sollten beachtet werden. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Spanische und amerikanische Sitten und Gebräuche existieren nebeneinander. Die Menschen auf Puerto Rico sind sehr gastfreundlich, Einladungen in private Häuser sind aber dennoch eher selten. Wird man dennoch eingeladen, ist ein kleines Geschenk für den Gastgeber angebracht. Die Familie ist den Puerto Ricanern sehr wichtig, sie steht stets an erster Stelle. Kindern gegenüber ist man stets freundlich und aufgeschlossen. 

Kleidung: Legere Bekleidung wird akzeptiert. Leichte Baumwollkleidung wird empfohlen. Shorts sollten nicht in Restaurants, Hotels oder in den Kasinos getragen werden, in denen oftmals nach 20.00 Uhr Abendkleidung verlangt wird. Einige Hotels bestehen auch tagsüber auf formellere Kleidung. Badekleidung gehört an den Strand. Wie überall in den USA werden auch auf Puerto Rico sowohl das Sonnenbad ohne Bikinioberteil wie auch der Kleidungswechsel am Strand als öffentliches Ärgernis gesehen und sind verboten. Dies gilt auch für Kinder.

Fotografieren: Personen sollten gefragt werden, bevor man sie fotografiert. In Kirchen und Museen ist das Fotografieren häufig erlaubt, man sollte aber vorher fragen.

Rauchen: Seit 2007 gilt in allen öffentlichen Gebäuden, gastronomischen Einrichtungen sowie in den Kasinos ein striktes Rauchverbot. Auch auf vielen Restaurantterrassen ist das Rauchen verboten. Einige Hotels bieten Raucher- und Nichtraucherzimmer an.

Trinkgeld: 15-20% sind üblich, falls nicht bereits in der Rechnung enthalten.

Klima

Beste Reisezeit

Heißes, tropisches Klima bei 25°-29°C. In Höhenlagen etwas kühler.

Übersicht

Puerto Rico (Reicher Hafen) besitzt mit seinen tropischen Regenwäldern, seinem warmen, türkisfarbenen Wasser und seinem weichen gelben Sand äußerst verlockende Naturreichtümer.
Die Insel ist eine lebensfrohe und multikulturelle Reisedestination, was vor allem in ihrer mitreißenden Musik und dem regen Nachtleben zum Ausdruck kommt. Lateinamerikanische Rhythmen verbinden sich hier mit musikalischen Einflüssen Westafrikas sowie der Swing- und Bigband-Musik.
Am Cerro de Punta erreicht die zentrale Gebirgskette Puerto Ricos eine Höhe von 1.338 m. El Yunque ist der einzige tropische Regenwald aller US-amerikanischen Nationalforste.
Ebenso einzigartig wie das Ökosystem Puerto Ricos sind seine Kultur und Lebensart. In der Hauptstadt San Juan ist das spanische Erbe vielerorts in den liebevoll restaurierten Kolonialgebäuden ersichtlich, und auch sonst ist Puerto Rico eine Insel der Fiestas und der Paella.

Sprache

Redewendungen


  • Acht = Ocho

  • Achtzig = Ochenta

  • Auf Wiedersehen = Chau

  • Ausgang = Salida

  • Bier = Cerveza

  • Bitte = Por favor

  • Danke sehr = Gracias

  • Dienstag = Martes

  • Donnerstag = Jueves

  • Doktor = Médico

  • Dreißig = Treinta

  • Drei = Tres

  • Eins = Un / uno / una

  • Eingang = Entrada

  • Einhundert = Cien

  • Eintausend = Mil

  • Freitag = Viernes

  • Fünf = Cinco

  • Fünfzig = Cincuenta

  • Gefahr = Peligro

  • Geöffnet = Abierto

  • Geschlossen = Cerrado

  • Guten Morgen = Buenos Dias 

  • Guten Tag = Buenas Tardes' 

  • Guten Abend = Buenas Noches 

  • Hallo = Hola

  • Heute = Hoy

  • Hotel = Hotel

  • Ich verstehe das nicht. = No entiendo

  • Ich fühle mich krank. = Me encuentro mal

  • Ja = Sí

  • Mein Name ist… … = Me llamo ...

  • Mir geht es sehr gut. = Estoy muy bien

  • Mittwoch = Miércoles

  • Montag = Lunes

  • Morgen = Mañana

  • Neun = Nueve

  • Neunzig = Noventa

  • Nein = No

  • Restaurant = Restaurante

  • Samstag = Sábado

  • Sechs = Seis

  • Sechzig = Sesenta

  • Sieben = Siete

  • Siebzig = Setenta

  • Sonntag = Domingo

  • Speisekarte = Carta

  • Sprechen Sie Deutsch/Englisch? = ¿Habla alemán/inglés?

  • Super! = Chevere!

  • Toiletten = Servicios

  • Vierzig = Cuarenta

  • Vier = Cuatro

  • Wein = Vino

  • Wie geht es Ihnen? = ¿Qué tal estás?

  • Wie viel kostet das? = ¿Cuánto es?

  • Wo ist …? = ¿Dónde está?

  • Zehn = Diez

  • Zwanzig = Veinte

  • Zwei = Dos

Überblick

Amtssprachen sind Spanisch und Englisch.

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