Costa Rica

Nordamerika

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Costa Rica.

Hauptstadt

San José.

Geographie

Costa Rica grenzt im Norden an Nicaragua, im Süden an Panama, im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik. Das Land ist 119-282 km breit und gebirgig. Eine Gebirgskette vulkanischen Ursprungs verläuft von Nord nach Süd. Der Chirripó Grande ist mit 3820 m die höchste Erhebung. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in der Meseta Central, einem Plateau mit gemäßigtem Klima. Im Südosten des Plateaus liegen die Kordilleren, im Südwesten die Hauptstadt San José. Die karibische Küstenregion ist dicht bewaldet und sumpfig. An der südlichen Pazifikküste gehen die Savannen ebenfalls in Sümpfe über.

Regierung

Präsidialrepublik seit 1949. Verfassung von 1949. Parlament: Die 57 Mitglieder der gesetzgebenden Versammlung werden auf vier Jahre gewählt. Direktwahl des Staatsoberhauptes (4 Jahre Amtszeit). Unabhängig seit 1838 (ehemals Teil der Zentralamerikanischen Föderation).

Staatsoberhaupt

Luis Guillermo Solís, seit Mai 2014.

Regierungschef

Luis Guillermo Solís, seit Mai 2014.

Elektrizität

110 V, 60 Hz. Amerikanische Stecker sind Standard.

Zeitzone

Central Standard Time: MEZ -7

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Die Fluggesellschaft Avianca (AV) fliegt via El Salvador oder Bogota von den USA (Los Angeles, New York), von Kuba (Havanna) und von Ecuador (Quito, Guayaquil) nach Costa Rica. Direktflüge aus Europa mit Condor (DE) und Iberia (JK). Condor fliegt u.a. ab Berlin/Tegel, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Zürich.

United Airlines (UA) fliegt ab Zürich und Genf via Washington-Dulles nach San José. 

Ausreisegebühr

29 US$ Flughafensteuer bei der Ausreise. Hinzu kommt ggf. eine Sicherheitsgebühr von 6 US$. Beide Gebühren können auch in Colones bezahlt werden. 
Ausgenommen sind Transitpassagiere, wenn sie innerhalb von 12 Stunden Costa Rica wieder verlassen. 

Anreise mit dem Pkw

Die Panamerikana führt von La Cruz an der Grenze zu Nicaragua nach San José und weiter nach Canoas an der Grenze zu Panama. Fernbus: Busse von Ticabus (Internet: www.ticabus.com/ingles.php) verbinden Costa Rica mit Panamá, Nicaragua und El Salvador.

Anreise mit dem Schiff

Internationale Häfen: Limón, Moin, Puerto Caldera, Puntarenas, Golfito, Quepos. Kreuzfahrtlinien, die Häfen in Costa Rica anlaufen, sind u.a.: Costa, Holland America, Princess, Royal Caribbean, Celebrity, Wind Star, Carnival, Sun, NCL, Crystal, Silversea, Royal Olympic, Regal, Seabourn, Cunard, Radisson, Hapag Lloyd und Delphin Kreuzfahrten.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft SANSA (RZ) (Internet: www.flysansa.com) verbindet San José mit den Provinzstädten und Dörfern. Ein Zubringerbus verkehrt zwischen dem Büro der Fluggesellschaft in San José und dem Flughafen. Mehrere kleine Fluggesellschaften bieten ebenfalls Inlandflüge an. Buchungen können nur in Costa Rica vorgenommen werden.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz hat eine Gesamtlänge von 35.583 km, davon sind ca. 6500 km asphaltiert, einschließlich der 653 km der Panamerikana. Gut ausgebaute Straßen verbinden San José mit allen größeren Städten. Fernbus: Fast alle Ortschaften sind an das Busnetz angeschlossen. Busse sind oft überfüllt, Sitzplatzreservierung wird empfohlen. Zahlreiche Rundreisen werden angeboten. Die Reiseführer sprechen meist auch Englisch, i. A. wird man vom Hotel abgeholt. Auskünfte vom Fremdenverkehrsamt in Costa Rica (s. Adressen). Taxi: In San José gibt es zahlreiche preiswerte rote Taxis. Die orangefarbenen Taxis fahren nur zum Flughafen. Den Fahrpreis sollte man unbedingt vorher vereinbaren. Mietwagen: Bei Europcar, Hertz, Rentacar S.A. und einheimischen Firmen in San José. Unterlagen: Internationaler Führerschein. Mindestalter: 23 Jahre.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
auf Hauptstraßen: 88 km/h;
auf Nebenstraßen: 60 km/h.
in Ortschaften: 40 km/h.

Unterwegs in der Stadt

In San José gibt es private Busgesellschaften mit zwei Fahrpreis-Zonen.

Unterwegs mit dem Schiff

Flussfahrten sind möglich auf dem Reventazón im Landesinnern, dem San Carlos, Rio Frio, San Juan, Sarapiqui, Grande de Térraba und auf dem Sierpe.

Reisewarnung

Überblick Costa Rica

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 16.02.2017
Unverändert gültig seit: 08.02.2017

Aktuelle Hinweise

Der östlich der Hauptstadt San José gelegene Vulkan Turrialba war in der letzten Zeit sehr aktiv ; noch immer kommt es zeitweise zu Eruptionen mit Ascheregen. Dieser geht auch auf die Hauptstadt San José und im Valle Central nieder und kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen insbesondere der Atemwege führen. Auch kann es weiterhin zu Unterbrechungen im Flugverkehr kommen. Reisende sollten Kontakt zu ihren Reiseveranstaltern oder Fluglinien halten. Informationen erhalten Sie auch über den Externer Link, öffnet in neuem Fensterinternationalen Flughafen Juan Santa Maria, Telefonnummer: 00506 2437-2400.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität

Reisenden sollte sich bewusst sein, dass die Gefährdung durch Kriminalität in Costa Rica nicht mit europäischen Verhältnissen vergleichbar ist und mit einer höheren Gewaltbereitschaft gerechnet werden muss. Dies gilt vor allem nach Einbruch der Dunkelheit (ganzjährig ab 18 Uhr). Hinsichtlich des Kriminalitätsniveaus liegt das Land in Lateinamerika auf einem mittleren Platz. Allerdings ist eine Zunahme von Raubüberfällen feststellbar.

Besondere Vorsicht wird in San José (dort insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe), zwischen Jacó und Quepos, sowie Uvita und an den Stränden in der Provinz Guanancaste am Pazifik empfohlen. Autoaufbrüche erfolgen derzeit vermehrt an den Stränden Playa Hermosa und in Drake Bay, wo die Kriminalität deutlich angestiegen ist. An der Karibikküste weist die Gegend der Hafenstädte Moin und Limón eine besonders hohe Gewaltkriminalität auf. In den beliebten Touristenzentren Cahuita und Puerto Viejo südlich von Limón sind besonders ausländische Staatsangehörige häufiger Ziel von bewaffneten Raubüberfällen.

Wertsachen sollten nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt und auf Schmuck ganz verzichtet werden, ebenso auf sichtbar getragene Gürteltaschen. Gepäck sollte man nie - auch nicht in abgeschlossenen Fahrzeugen - unbeaufsichtigt lassen. Sogenannte Parkwächter an Stränden entpuppen sich häufig als Komplizen der Diebe. Selbst im Kfz gelassene, nicht sichtbare elektronische Geräte werden von den Dieben mittels eines Scanners entdeckt und entwendet. Busreisende sollten berücksichtigen, dass von Transportunternehmen Schadenersatz für abhanden gekommenes/gestohlenes Reisegepäck nicht zu erhalten ist. Gepäck sollte daher nach Möglichkeit im Personenteil des Busses transportiert und nicht aus den Augen gelassen werden. Besonders verbreitet ist der Diebstahl der in der Gepäckablage verstauten Tagesrucksäcke, durch Ablenkungsmanöver (z. B. das Herunterfallenlassen von Objekten/Kreditkarten). Pässe, Kreditkarten und andere wichtigen Dokumente sollten unbedingt am Körper getragen werden und Taschen bei Busfahrten im Fußraum verstaut werden. Besondere Risiken bestehen bei Nachtfahrten und Unternehmungen in der Dunkelheit (ganzjährig ab 18 Uhr).

Verbreitet sind außerdem Einbruch- und Trickdiebstähle - selbst auf belebten Parkplätzen. Gepäck sollte daher im Fahrzeug so wenig wie möglich sichtbar sein. Auch bei Tageslicht und bei nur geringer Entfernung vom Fahrer werden Autos - insbesondere Mietwagen – aufgebrochen  und Gepäckstücke entwendet. Mietwagentouristen, die wegen eines „arrangierten" platten Reifens anhalten müssen, wird scheinbar Hilfe angeboten und in einem unbeobachteten Moment Gepäck entwendet. An Ampeln oder in dichtem Verkehr werden Autoscheiben eingeschlagen, um das auf dem Beifahrer- oder Rücksitz befindliche Gepäck zu entwenden.

Es wird dringend davon abgeraten, sich bei bewaffneten Überfällen zur Wehr zu setzen, da sich viele Täter dann nicht scheuen, von der Waffe Gebrauch zu machen.

In den großen Touristenzentren (Jacó, Tamrindo und San José) sind Beamte der Touristenpolizei im Einsatz. Die Touristenpolizei ist  jederzeit über die kostenlose Notrufnummer 911 (meistens auch englischsprachig) erreichbar und steht in Not geratenen Touristen zur Verfügung. Auch das hiesige Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen bei Fragen oder Problemen über die kostenlose Rufnummer 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an. Seit dem 1. Juni 2016 ermöglicht ein Pilotprojekt Reisenden, die in den Touristengebieten in der Provinz Guanacaste, in Nicoya und Santa Cruz  (Tamarindo, Playa del Coco, Flamingo,  Sámara, Nosara), an der südlichen Karibikküste (Puerto Viejo, Cahuita, Cocles) oder in  Uvita/Dominical überfallen oder bestohlen werden, eine Anzeige direkt bei der örtlichen Polizeibehörde aufzugeben. Ein Kontakt zur Kriminalbehörde OIJ, die die polizeilichen Ermittlungen führt, ist in der Regel nicht mehr notwendig.

Minderjährige stehen  in Costa Rica unter dem besonderen Schutz staatlicher Behörden (s. Hinweise für Minderjährige weiter unten im Text).

Naturkatastrophen

Costa Rica liegt in der hurrikangefährdeten Zone. Während der Hurrikansaison (ca. Juni bis November) kommt es immer wieder zu starken Überschwemmungen, Erdrutschen sowie Brückenschäden. Es ist daher ratsam, sich in den Medien über die Wetterlage und den Zustand der Straßen zu informieren.

Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste auslösen. Es ist daher, insbesondere während der Regenzeit von ca. Mai bis November, besondere Vorsicht beim Baden an Wasserfällen und in Flüssen (auch wegen Krokodilen), Wanderungen in Flusstälern und Aktivitäten wie Rafting geboten. Im Zweifel sollte davon abgesehen werden.

Es besteht die Gefahr von Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Von den 16 Vulkanen in Costa Rica sind derzeit die Vulkane Turrialba, Rincon de la Vieja, Poas und Irazú aktiv. Bei Ausbruch kann dies  zur Schließung des internationalen Flughafens Juan Santamaria in San José/Alajuela führen. Die Nationale Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias, CNE) informiert auf ihrer Externer Link, öffnet in neuem FensterWebsite und telefonisch (00506 2210-2828) über eventuelle Katastrophengebiete.  Informationen erhalten Sie auch über den Externer Link, öffnet in neuem Fensterinternationalen Flughafen Juan Santa Maria, Telefonnummer: 00506 2437-2400.

Aktuelle Informationen über die Straßenverhältnisse können Sie telefonisch unter 800-87267486 (von Costa Rica aus) erfragen (Spanischkenntnisse erforderlich). 

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Gesundheitsvorsorge

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die älter als neun Monate sind und innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt oder Durchreise in einem von der WHO ausgewiesenen endemischen Gelbfieber-Infektionsgebiet einreisen.
Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben und Reisende, die im Besitz einer ärztlichen Bescheinigung sind, die bestätigt, dass eine Kontraindikation vorliegt.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch v.a. in den Provinzen Limón und San José vor. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.

[3]
Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

[4]
Malariaschutz ist ganzjährig in den Regionen mit mittlerem Risiko Matina (Provinz Limón), Talamanca (Provinz Limón) und Los Chiles (Provinz Alajuela) erforderlich. Ein geringeres Risiko besteht in den ländlichen Gebieten der übrigen Landesteile. Als malariafrei gelten das zentrale Hochland und San José.

Die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax (Malaria tertiana) herrscht vor. Die Plasmodium falciparum (Malaria tropica) macht weniger als 1 % der Erkrankungen aus. Durch Malariaprophylaxe in Form von langärmliger Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen und Mosquitonetze wird das Ansteckungsrisiko deutlich gemindert. Nur in den mittleren Risiko-Regionen (s.o.) sollte ein medikativer Schutz abgewogen werden.

[5] Das Trinkwasser ist stark gechlort und kann u. U. leichte Magenverstimmungen hervorrufen. Während der ersten Urlaubstage wird abgefülltes Wasser empfohlen. Das Trinkwasser außerhalb großer Städte ist nicht immer keimfrei und sollte sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch, Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse können unbesorgt verzehrt werden. Jahreszeitlich bedingt (Frühling in Costa Rica) kann es zu einer Vermehrung von Rotalgen kommen. Der Verzehr von Meerestieren kann zu dieser Zeit zu Vergiftungserscheinungen führen. Es wird darum dringend abgeraten, Fisch und Schalentiere zu verzehren.

Andere Risiken

Chagas-Erkrankungen werden durch Raubwanzen, die vor allem in zentralen Landesteilen, im Nordwesten und Südosten vorkommen, herbeigeführt. Bei Übernachtungen in einfachen Hütten und im Freien empfiehlt sich ein Insektenschutz mit Moskitonetzen.

Es treten vermehrt Chikungunya-Erkrankungen auf. Das Chikungunya-Virus wird von Mücken übertragen. Reisenden wird empfohlen, sich gegen Mückenstiche zu schützen.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. 

Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vereinzelt vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Tollwut kommt landesweit vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen. Bisher dokumentierte, vereinzelte Todesfälle standen überwiegend mit anderen Vorerkrankungen in Zusammenhang. Das Auswärtige Amt rät Schwangeren von nicht zwingend notwendigen Reisen in Gebiete mit aktuellen Zika-Ausbrüchen ab, weil das Virus im Verdacht steht, bei Ungeborenen Mikrozephalie zu verursachen.
Es existiert weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe. Eine konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen wird empfohlen.
Gesundheitszeugnis

Bei längerem Aufenthalt wird ein Gesundheitszeugnis und ein negativer HIV-Test verlangt. Einzelheiten von den konsularischen Vertretungen (s. Adressen).

Geld

Währung

1 Costa-Rica-Colón = 100 Céntimos. Währungskürzel: CRC (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 50.000, 20.000, 10.000, 5.000, 2.000 und 1.000 CRC; Münzen sind im Wert von 500, 100, 50, 25, 20, 10 und 5 CRC im Umlauf. US-Dollar werden ebenfalls akzeptiert.

Kreditkarten

MasterCard, Visa und Diners Club werden in der Regel akzeptiert, American Express weniger häufig. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Achtung: Die Akzeptanz von Kreditkarten ist regional verschieden. In einigen Gebieten Costa Ricas werden nur Kreditkarten von Visa akzeptiert. Gelegentlich ist die Abfrage nach der Liquidität gestört, weshalb die Bezahlung mit Kreditkarte scheitert. Die Mitnahme von US-Dollar in bar wird für diese Fälle empfohlen.

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard
In städtischen Gebieten gibt es ausreichend Geldautomaten. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden in Costa Rica von einigen Geldautomaten (z.B. Filialen der Banco de Costa Rica BCR) akzeptiert, aber nicht in Geschäften. Die maximale Geldsumme bei einmaliger Abhebung ist derzeit auf 200.000 CRC am Tag begrenzt. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. Die Bezahlung mit Maestro-Karten funktioniert nicht immer.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.30- 15.00 Uhr (Abweichungen sind möglich).

Devisenbestimmungen

Landes- und Fremdwährung dürfen unbegrenzt eingeführt werden. Die Ein- und Ausfuhr der Landes- und Fremdwährungen ist ab einem Betrag im Gegenwert von 10.000 US$ deklarationspflichtig.

Geldwechsel

Casas de Cambio (Wechselstuben) sind weit verbreitet und bieten die günstigsten Wechselkurse an. Euro kann man in allen größeren Städten wechseln. Die Mitnahme von US-Dollar in bar wird empfohlen.

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Spanisch. Englisch und Kreolisch werden ebenfalls gesprochen.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Während der Karwoche und zwischen Weihnachten und Neujahr haben fast alle Geschäfte geschlossen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Costa Rica eingeführt werden:

500 g Schnupftabak (Personen ab 18 J.);
5 l alkoholische Getränke (Personen ab 18 J.);
2 kg Süßigkeiten.

Verbotene Importe

Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte, Obst und Gemüse (Ausnahme: Konserven) dürfen im Reisegepäck nicht eingeführt werden.

Verbotene Exporte

Pflanzen, Tiere und Muscheln dürfen nicht ausgeführt werden.

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Einheimische Geschäftsleute sind konservativ. Höflichkeit und Pünktlichkeit werden erwartet. Zahlreiche Geschäftsleute sprechen Englisch, Spanischkenntnisse sind jedoch von Vorteil. November und Dezember sind ideal für Geschäftsbesuche. Die letzte Woche im September (Ende des Steuerjahres) sollte vermieden werden.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr.

Wirtschaft

Cámara de Comercio e Industria Costariccense-Alemana (Deutsch-Costaricanische Industrie- und Handelskammer)
Postanschrift: Apartado 10746-1000 San José
Straßenadresse: Sabana Sur, Condominio Miracruz No.1, CR-San José
Tel: 290 76 21.
Internet: www.ahkzakk.com/costarica

Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 79 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch

Cámara de Comercio de Costa Rica (Handelskammer)
Apartado 1114-1000, CR-1000 San José
Tel: 221 00 05.
Internet: www.camara-comercio.com

Cámara de Industrias de Costa Rica
(Industriekammer)
Apartado 10.003-1000, CR-1000-San José
Tel: 281 00 06.
Internet: www.cicr.com

Promotora de Comercio Exterior de Costa Rica (Förderunggesellschaft des Außenhandels)
Edificio Centro de Comercio Exterior, Avenida 3a. Calle 40, CR-San José
Apartado Postal 1278-1007 Paseo Colón, CR-San José
Tel: 299 47 00.
Internet: www.procomer.com

Geschäftskontakte

Cámara de Comercio e Industria Costariccense-Alemana (Deutsch-Costaricanische Industrie- und Handelskammer)
Postanschrift: Apartado 10746-1000 San José
Straßenadresse: Sabana Sur, Condominio Miracruz No.1, CR-San José
Tel: 290 76 21.
Internet: www.ahkzakk.com/costarica

Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 79 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch

Cámara de Comercio de Costa Rica (Handelskammer)
Apartado 1114-1000, CR-1000 San José
Tel: 221 00 05.
Internet: www.camara-comercio.com

Cámara de Industrias de Costa Rica
(Industriekammer)
Apartado 10.003-1000, CR-1000-San José
Tel: 281 00 06.
Internet: www.cicr.com

Promotora de Comercio Exterior de Costa Rica (Förderunggesellschaft des Außenhandels)
Edificio Centro de Comercio Exterior, Avenida 3a. Calle 40, CR-San José
Apartado Postal 1278-1007 Paseo Colón, CR-San José
Tel: 299 47 00.
Internet: www.procomer.com

Kommunikation

Telefon

Internationale Direktdurchwahl.

Mobiltelefon

Es gibt ein AMPS-Netzwerk, das mit GSM nicht kompatibel ist. Hauptnetzbetreiber ist Instituto Costarricense de Electricidad (ICE) (Internet: www.grupoice.com). Mobiltelefone können vor Ort gemietet werden, was jedoch zeitraubend und mühsam sein kann.

Internet

Radiografica Costarricense SA (Internet: www.racsa.co.cr/english_version/index.html), Internetcafés und einige Hotels bieten Internetzugang an.

Post

Luftpost nach Europa benötigt 6-10 Tage.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Typisch sind Schaukelstühle aus Holz und Leder, die sich für den Transport auseinandernehmen lassen. Auf den Märkten findet man viele schöne Mitbringsel, die Preise sind jedoch etwas höher als in anderen lateinamerikanischen Ländern. Beliebte Andenken sind Holzgegenstände, Keramik, Schmuck, Lederartikel und verschiedene kunstgewerbliche Artikel.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Sa 09.00-18.00/19.00 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

In San José gibt es Nachtklubs, Theater und Kinos. Folklore-Abende werden ebenfalls veranstaltet.

Kulinarisches

Unterkunft

Hotels

Die Anzahl der Unterkünfte nimmt ständig zu. In San José gibt es Hotels aller Preisklassen, mehrere gute Hotels befinden sich in der Nähe des Flughafens. Bei den Hotelpreisen wird eine Verkaufssteuer von 3% sowie 3% Touristensteuer berechnet. Fast alle Hotelbesitzer sprechen englisch. Die großen internationalen Hotels bieten Swimmingpools und andere Sportanlagen; Hotelrestaurants sind gut und preiswert. Die Hotels außerhalb der Hauptstadt sind preiswerter, der Standard teilweise niedriger. Ein großes Angebot an Hotels, Lodges und Cabins existiert auch in den Bergen und Wäldern (Mountain und Jungle Lodges). Außerdem gibt es Ferienvillen.

Kategorien: Hotels werden mit A, B, C und D gekennzeichnet. Die Kategorie richtet sich nach den Einrichtungen und Preisen, so sind jeweils 20% der Hotels mit A und B, 30% mit C und D klassifiziert. Weitere Informationen sind erhältlich bei Costa Rica Chamber of Hotels (Internet: www.costaricanhotels.com).

Camping

Campingplätze gibt es in San Antonio de Belén, etwa 8 km von San José entfernt. Ein weiterer Campingplatz liegt in der Nähe von Aureola. In fast allen Nationalparks (s. Urlaubsorte & Ausflüge) ist das Zelten an gekennzeichneten Stellen erlaubt.

Kultur

Religion

76,3 % Katholiken, 13,7 % Evangelikale, andere Christen und Bahai-Minderheit.

Soziale Verhaltensregeln


Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Die Anrede ist sehr wichtig, Herren werden mit »Don« und Damen mit »Doña« angesprochen. Für Einladungen sollte man sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedanken.

Kleidung: Legere Kleidung wird akzeptiert, Badekleidung gehört an den Strand.

Trinkgeld:
Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld. Laut Gesetz müssen auf Hotelrechnungen 10% Bedienungssteuer und 3% Touristensteuer aufgeschlagen werden. Restaurants berechnen 10% Bedienung. Hotelpersonal, Gepäckträger und Kellner erwarten ein Trinkgeld.

Klima

Beste Reisezeit

Bis 600 m ü. d. M. feuchtheißes Klima. Hochebene im Landesinneren: Zwischen 800 und 1600 m ü. d. M. subtropisch mit angenehmen Temperaturen. Hochgebirge: Eher kühl in Regionen über 1600 m ü. M. Die Durchschnittstemperatur der Zentralregion liegt bei 23°C, an den Küsten ist es bedeutend wärmer. Regenzeit Mai - November. Die meist am Nachmittag auftretenden Regenfälle können recht heftig sein und sind in der Regel an der karibischen Küste stärker als an der Pazifikküste. Trockenzeit Dezember bis Mai, kaum Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter. Allgemein hohe Luftfeuchtigkeit.

Landesdaten

Vorwahl +506 Fläche(qkm) 51100 Bevölkerung 4814144 Bevölkerungsdichte(pro qkm) 94 Bevölkerung im Jahr 2015 Mitglied der EU No Hauptnotrufnummer 911

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