Bahamas

Nordamerika

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Commonwealth der Bahamas.

Hauptstadt

Nassau. 

Geographie

Die Bahamas bestehen aus 700 kleinen flachen Inseln (Cays). Der Archipel erstreckt sich auf etwa 970 km südöstlich von Florida. Die fruchtbare Bodenschicht ist dünn. Durch Kultivierung auf den bewohnten Inseln hat sich jedoch der Boden verbessert. Auf den anderen besteht die Landschaft teilweise aus großen Nadelwäldern, felsigem und kargem Land, Sümpfen und vor allem herrlichen Sandstränden. Die Bahamas gliedern sich in die kleine und große Bahamabank.

Regierung

Parlamentarische Monarchie (im Commonwealth) seit 1973. Verfassung von 1973. Zweikammerparlament: 41-köpfiges Abgeordentenhaus und der Senat mit 16 ernannten Mitgliedern. Unabhängig seit 1973 (ehemalige britische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Königin Elizabeth II., seit 1952, vertreten durch die Generalgouverneurin Dame Marguerite Pindling, seit Juli 2014.

Regierungschef

Premierminister Perry Christie, seit Mai 2012.

Elektrizität

120 V, 60 Hz. Adapter für amerikanische Flachsteckdosen notwendig.

Zeitzone

Eastern Standard Time: MEZ -6 (MEZ -5 vom 12 März bis 5 November 2017)

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Linienflüge: Auf die Bahamas gelangt man mit den Fluggesellschaften British Airways (BA) von Deutschland, der Schweiz und Österreich über London (Internet: www.britishairways.com), Delta Airlines (DL) (Internet: www.delta.com) über Atlanta, Lufthansa (LH) (Internet: www.lufthansa.de) über Miami, Swiss International (LX) (Internet: www.swiss.ch) von Zürich über Miami nach Nassau. Von Miami verkehren u.a. die nationale Fluggesellschaft Bahamasair (UP) (Internet: www.bahamasair.com), die United Airlines (UA), American Eagle (MQ) (Internet: www.aa.com) nach Nassau und zu weiteren Destinationen. Tropic Ocean Airways fliegt von Fort Lauderdale nach Bimini.

Ausreisegebühr

Abflug von Freeport (FPO): 18 US$; Abreise von anderen Orten: 15 US$. Ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren und Transitreisende,

Anreise mit dem Schiff

Passagierschiffe aus New York und Miami laufen Nassau an. Das Fremdenverkehrsamt veröffentlicht eine detaillierte Broschüre (s. Adressen). Von Nassau gibt es direkte Verbindungen zu den USA, den Westindischen Inseln, nach Großbritannien und Südamerika.

Die Discovery Cruise Line (Internet: www.discoverycruise.com) bietet täglich Passagierfahrten von Fort Lauderdale (Everglades-Hafen) nach Freeport auf Grand Bahama an. Abfahrt ist um 7.45 Uhr und Ankunft um 13.00 Uhr.

Schnellfähren von Balearia Bahamas Express verbinden Bimini mit Miami jeweils freitags, samstags und sonntags. Um 09.00 Uhr fährt die Schnellfähre in Miami ab. Fahrtdauer: ca. 3 Studen. Um 17.00 Uhr fährt die Schnellfähre auch jeweils freitags, samstags und sonntags von Bimini nach Miami zurück.

Verschiedene Kreuzfahrtgesellschaften laufen von den USA aus die Häfen von Freeport und/oder Nassau an. Informationen gibt es bei Carnival Cruise Line (Internet: www.carnival.com), Celebrity Cruises (Internet: www.celebrity.com), Costa Cruises Line (Internet: www.costacruises.com), Crystal Cruises (Internet: www.crystalcruises.com), Disney Cruise Line, Holland America (Internet: www.hollandamerica.com), Majesty Cruise Line (Internet: www.majestycruise.com), Norwegian Cruise Line (Internet: www.ncl.com), Radisson Seven Seas Cruises (Internet: www.rssc.com), Royal Caribbean (Internet: www.royalcaribbean.com) und Seabourn Cruise Line (Internet: www.seabourn.com).

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Fast jede der touristischen Inseln verfügt über mindestens einen Flughafen. Das Insel-Hüpfen mit dem Flugzeug bietet sich dementsprechend an.
Bahamas Air (UP) verbindet Nassau und Freeport mit den Out Islands (s. Reiseverkehr - International). Charterflüge sind u. a. bei Abaco Air (Internet: www.abacoaviationcentre.com), Air Charter Bahamas (Internet: www.aircharterbahamas.com), Cat Island Air Ltd, Cherokee Air (Internet: www.cherokeeair.com) und Southern Air Charter (Internet: http://southernaircharter.com) zu buchen.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Bus: Per Jitney (Linienbus) kann man auf den großen Inseln wie Nassau und Grand Bahama Rundfahrten unternehmen (passendes Geld für die Fahrkarte bereit halten); auf Nassau/Paradise Island halten die Busse an jedem Hotel. Die Busse verkehren zwischen 07.00 Uhr und 19.00 Uhr. Bei Dunkelheit sollte man in öffentlichen Verkehrsmitteln Vorsicht walten lassen. Kleinere Inseln haben keine öffentlichen Verkehrsmittel. Taxis: Auf New Providence haben alle Taxis Taxameter, die Fahrpreise sind von der Regierung vorgeschrieben. Oft wird für mehr als zwei Personen und Extra-Gepäck ein Aufpreis verlangt. In Nassau gibt es Pferdekutschen, die mit bis zu drei Fahrgästen auf Stadtrundfahrt gehen. Mietwagen: Sind in Nassau, an den Flugplätzen und in den großen Hotels vertreten. Mindestalter: 25 Jahre. Mopeds und Fahrräder können tage- oder wochenweise gemietet werden. Unterlagen: Bei maximal dreimonatiger Aufenthaltsdauer ist der Führerschein des eigenen Landes ausreichend.
Verkehrsbestimmungen:
Linksverkehr.
Für Motorradfahrer gilt Sturzhelmpflicht.

Unterwegs mit dem Schiff

Mehrmals wöchentlich läuft ein Postboot aus Nassau die Out Islands an. Passagiere und Mannschaft benutzen die gleichen Einrichtungen an Bord. Vereinbarungen werden mit den Bootskapitänen am Potter's Cay getroffen. Weitere Informationen können bei der Bahamas Touristeninformation oder am Ablegehafen in Nassau (Tel.: (242) 394 09 60) eingeholt werden.
Klimatisierte Fähren verkehren täglich zwischen Nassau, North Eleuthera und Harbour Island sowie zweimal wöchentlich von Nassau nach Governor's Harbour. Nähere Auskünfte erteilt Bahamas Ferry Services Ltd (Tel: (242) 323 21 66. Fax: (242) 322 81 85. E-Mail: info@bahamasferries.com; Internet: www.bahamasferries.com). Fähren des Albury's Ferry Service (Internet: www.alburysferry.com) auf der Insel Abaco verkehren mehrmals täglich zwischen Marsh Harbour und Man-O-War, Marsh Harbour und Hope Town sowie Marsh Harbour und Guana and Scotland Cay.

Reisewarnung

Überblick Bahamas

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 13.10.2016
Unverändert gültig seit: 11.10.2016

Aktuelle Hinweise

Hurrikan „Matthew" hat am 6.10.2016 große Infrastrukuturschäden , vor allem auf der Hauptinsel New Providence, aber auch auf einigen der kleineren Inseln, angerichtet. Betroffen sind die Strom- und Telefonversorgungnetze. Der internationale Flughafen in Nassau hat den Betrieb inzwischen wieder aufgenommen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Für die Bahamas besteht derzeit kein landesspezifischer Sicherheitshinweis.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Gesundheitsvorsorge

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind und innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitpassagiere auf den Bahamas, die den Transitraum nicht verlassen.

[2]
Typhus kann vorkommen, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

[3]
Malariainfektionen kamen zwar bisher auf den Bahamas nicht vor, jedoch gab es im Sommer 2006 und im August 2007 auf Exuma einige Malariafälle. Es sollte deshalb auf Mückenschutz geachtet werden und bei Fieber sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden.

[4]
Leitungswasser ist normalerweise stark gechlort und als Trinkwasser nicht geeignet. Es empfiehlt sich, abgefülltes Wasser zu trinken, das überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist pasteurisiert; Milchprodukte sind daher ebenso zum Verzehr geeignet wie einheimisches Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse. Vor dem Verzehr von Riff-Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.

Andere Risiken

Das Dengue-Fieber tritt landesweit auf. Es wird daher ein Mückenschutz angeraten.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen. Bisher dokumentierte, vereinzelte Todesfälle standen überwiegend mit anderen Vorerkrankungen in Zusammenhang. Das amerikanische Center for Disease Control and Prevention rät Schwangeren von nicht zwingend notwendigen Reisen in Gebiete mit aktuellen Zika-Ausbrüchen ab, weil das Virus im Verdacht steht, bei Ungeborenen Mikrozephalie zu verursachen.
Es existiert weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe. Eine konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen wird empfohlen.

Geld

Währung

1 Bahama-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: B$, BSD (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 3, 1 und ½ B$ erhältlich; Münzen in den Nennbeträgen 25, 15, 10, 5 und 1 Cent. Der Bahama-Dollar ist an den US-Dollar gebunden, der ebenfalls als offizielles Zahlungsmittel akzeptiert ist.

Kreditkarten

Visa, MasterCard, American Express und Diners Club werden angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard
Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden auf den Bahamas an einigen Geldautomaten akzeptiert, aber nicht in Geschäften. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Do 09.30-15.00 Uhr, Fr 09.30-17.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Eine Genehmigung der Central Bank of the Bahamas ist für die Einfuhr der Landeswährung erforderlich. Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt möglich. Die Ausfuhr der Landeswährung ist auf 70 B$ pro Person beschränkt.

Geldwechsel

Fremdwährungen können in Banken und Wechselstuben eingetauscht werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro sowie US-Dollar in bar. Bankautomaten gibt es auf den größeren Inseln an den Flughäfen, in Banken und Spielkasinos.

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Englisch, daneben wird Kreolisch gesprochen.

Redewendungen


  • Auf Wiedersehen = Goodbye

  • Acht = Eight

  • Achtzig = Eighty

  • Ausgang = Exit

  • Bier = Beer

  • Bitte = Please

  • Danke = Thank you

  • Dienstag = Tuesday

  • Doktor = Doctor

  • Donnerstag = Thursday

  • Drei = Three

  • Dreißig = Thirty

  • Eingang = Entrance

  • Einhundert = One Hundred

  • Eins = One

  • Eintausend = One Thousand

  • Freitag = Friday

  • Fünf = Five

  • Fünfzig = Fifty

  • Gefahr = Danger

  • Geschlossen = Closed

  • Hallo = Hello

  • Heute = Today

  • Hotel = Hotel

  • Ich fühle mich krank = I feel ill

  • Ich verstehe das nicht = I don't understand

  • Ja = Yes

  • Mein Name ist … = My name is …

  • Mir geht es sehr gut. = I'm very well.

  • Mittwoch = Wednesday

  • Montag = Monday

  • Morgen = Tomorrow

  • Nein = No

  • Neun = Nine

  • Neunzig = Ninety

  • Offen = Open

  • Restaurant = Restaurant

  • Samstag = Saturday

  • Sechs = Six

  • Sechzig = Sixty

  • Sieben = Seven

  • Siebzig = Seventy

  • Sonntag = Sunday

  • Speisekarte = Menu

  • Sprechen Sie Deutsch/Englisch? = Do you speak German/English?

  • Toiletten = Toilets

  • Vier = Four

  • Vierzig = Forty

  • Wein = Wine

  • Wie geht es Ihnen? = How are you?

  • Wie viel kostet das? = How much does it cost?

  • Wo ist …? = Where is …?

  • Zehn = Ten

  • Zwanzig = Twenty

  • Zwei = Two

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Gesetzliche Feiertage, die auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden oft am folgenden Montag begangen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel dürfen zollfrei auf die Bahamas eingeführt werden:

200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 450 g Tabak (Personen ab 18 J.);
1 l Spirituosen (Personen ab 18 J.);
1 l Wein (Personen ab 18 J.);
Parfüm für den persönlichen Gebrauch;
andere Artikel bis zu einem Wert von 100 US$.

Anmerkung: Haushaltsartikel wie kleine Elekrogeräte (z.B. Handmixer) sind zollpflichtig und werden in Höhe von 45 % ihres Wertes besteuert. Laptop-Computer werden als persönliche Wertsachen angesehen und sind daher zollfrei.

Verbotene Importe

Waffen, Munition und Tiere aus Kontinental-Europa (nicht tollwutfreie Staaten).

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Geschäfte werden auf Englisch abgewickelt. Voranmeldung, Pünktlichkeit und Visitenkarten werden erwartet. Man kleidet sich lässig-elegant (normalerweise Hose/Rock mit Hemd/Bluse). Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.

Wirtschaft

Bahamas Chamber of Commerce (Handelskammer)
PO Box N-665, Shirley Street and Collins Avenue, Freeport, Grand Bahama, Bahamas
Tel: 322 21 45.
Internet: www.thebahamaschamber.com

Geschäftskontakte

Bahamas Chamber of Commerce (Handelskammer)
PO Box N-665, Shirley Street and Collins Avenue, Freeport, Grand Bahama, Bahamas
Tel: 322 21 45.
Internet: www.thebahamaschamber.com

Kommunikation

Telefon

Internationale Direktdurchwahl.

Telefon

Internationale Direktdurchwahl.

Mobiltelefon

Mobiltelefone muss man bei BaTelCo (Internet: www.batelco.com.bh) anmelden lassen; dort können Mobiltelefone auch vor Ort gemietet werden.

Internet

Hauptanbieter ist BaTelNet (Internet: www.batelnet.bs). Auf Grand Bahama Island und Nassau Islands gibt es einige Internetcafés, die täglich geöffnet sind. Notebook-Anschlüsse, Webcams, Scanner und Kopierer stehen zur Verfügung.

Post

Luftpost nach Europa braucht ca. 7-10 Tage. Die Postämter in Nassau und Grand Bahama Island öffnen Mo-Fr 08.30-17.30 Uhr, Sa 08.30-12.30 Uhr.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

In Nassau locken auf der Base Street unzählige Souvenirläden mit Duty-free-Shopping. Da die Bahamas seit 1992 generell keine Einfuhrzölle mehr erheben, gilt dieser werbewirksame Hinweis jedoch für alle Geschäfte auf den Bahamas.

Auf den Straw Markets (Strohmärkten) kann man die Lebensart der Bahamaers deutlich spüren. Hier gibt es ein bunt gemischtes Warenangebot an typischen Speisen, Gewürzen, Keramik, Handwerk, Kunst und Musik. Neben den aus Sisal und Palmstroh gefertigten Artikeln aller Art werden auch andere einheimische kunsthandwerklich gefertigte Produkte angeboten, wie Schmuck aus Seemuscheln und Holzschnitzereien. Auf der im Stadtzentrum von Nassau gelegenen Bay Street hat der größte und bekannteste Straw Market täglich vom frühen Morgen bis zum Abend geöffnet.

Der International Bazaar in Freeport ist ein riesiges Einkaufsareal, in dem es zahlreiche Geschäfte, Restaurants, Eisdielen, Cafés, Kosmetikstudios und Friseursalons gibt. Der Basar ist aufgeteilt in unterschiedliche Bereiche, die jeweils für sich einen Teil der Welt repräsentieren, wie z.B. Afrika, Indien, Südamerika oder den Orient. Angeboten werden z.B. Bestecke, Lederwaren, Stoffe, Porzellan aus China, britische Spirituosen, Gläser und Silberwaren aus Skandinavien, Schweizer Uhren, deutsche und japanische Fotoapparate und französisches Parfüm. Natürlich gibt es auch einen Straw Market, auf dem die für die Bahamas typischen handgefertigten Strandmatten, Strohhüte und Körbe angeboten werden. In der Parfümmanufaktur Fragrance of The Bahamas Limited (Internet: www.perfumefactory.com) entstehen Düfte wie Sand Cologne, Island Promises, oder Bahamas Millennium. Hier können Besucher auch ihr eigenes Parfüm kreieren.

Überblick

In Nassau locken auf der Base Street unzählige Souvenirläden mit Duty-free-Shopping. Da die Bahamas seit 1992 generell keine Einfuhrzölle mehr erheben, gilt dieser werbewirksame Hinweis jedoch für alle Geschäfte auf den Bahamas.

Auf den Straw Markets (Strohmärkten) kann man die Lebensart der Bahamaers deutlich spüren. Hier gibt es ein bunt gemischtes Warenangebot an typischen Speisen, Gewürzen, Keramik, Handwerk, Kunst und Musik. Neben den aus Sisal und Palmstroh gefertigten Artikeln aller Art werden auch andere einheimische kunsthandwerklich gefertigte Produkte angeboten, wie Schmuck aus Seemuscheln und Holzschnitzereien. Auf der im Stadtzentrum von Nassau gelegenen Bay Street hat der größte und bekannteste Straw Market täglich vom frühen Morgen bis zum Abend geöffnet.

Der International Bazaar in Freeport ist ein riesiges Einkaufsareal, in dem es zahlreiche Geschäfte, Restaurants, Eisdielen, Cafés, Kosmetikstudios und Friseursalons gibt. Der Basar ist aufgeteilt in unterschiedliche Bereiche, die jeweils für sich einen Teil der Welt repräsentieren, wie z.B. Afrika, Indien, Südamerika oder den Orient. Angeboten werden z.B. Bestecke, Lederwaren, Stoffe, Porzellan aus China, britische Spirituosen, Gläser und Silberwaren aus Skandinavien, Schweizer Uhren, deutsche und japanische Fotoapparate und französisches Parfüm. Natürlich gibt es auch einen Straw Market, auf dem die für die Bahamas typischen handgefertigten Strandmatten, Strohhüte und Körbe angeboten werden. In der Parfümmanufaktur Fragrance of The Bahamas Limited (Internet: www.perfumefactory.com) entstehen Düfte wie Sand Cologne, Island Promises, oder Bahamas Millennium. Hier können Besucher auch ihr eigenes Parfüm kreieren.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten der Geschäfte: I. Allg. Mo-Sa 09.00-17.00 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

Die warmen karibischen Nächte auf den Bahamas sind erfüllt mit Tanz und Live-Musik. Gerne feiert man beim Schein der Fackeln direkt unter freiem Himmel mit Blick auf die Sterne. Auf den zahlreichen Strandpartys und in den Diskotheken gibt es meist Calypso-, Reggae- und traditionelle Goombay-Bands zu erleben. Oft hört man Steeldrum-Bands oder den für die Bahamas typischen Musikstil Rake n’ Scrape, der sich keiner anderen Musikrichtung wirklich zuordnen lässt. Beim Limbo beugen akrobatische Tänzer ihren Körper von den Knien an zurück und bewegen sich bei karibischen Klängen tanzenden Schrittes unter einer Querstange hindurch.

Auf den beiden Hauptinseln New Providence und Grand Bahama gibt es einige Diskotheken, Kneipen und Karaoke-Bars. Das lebendigste Nachtleben hat Nassau zu bieten. Hier gibt es neben einigen größeren Klubs auch ein Kino und zwei kleinere Theater. Auch in Freeport und Lucaya gibt es einige abendliche Unterhaltungsangebote. In den Touristenzentren verfügen viele Hotels und Klubanlagen über eine Bar, eine Lounge oder einen Nachtklub, in denen häufig Live-Unterhaltung geboten wird.

Lokale Festivals wie das dreitägige All That Jazz Weekend, das alljährlich im Frühjahr in Governor's Harbour auf Eleuthera stattfindet, oder die Junkanoo-Paraden, bei denen Tänzer in bunten Kostümen während des bahamaischen Karnevals durch Nassau ziehen, finden das ganze Jahr über statt.

Einleitung

Die warmen karibischen Nächte auf den Bahamas sind erfüllt mit Tanz und Live-Musik. Gerne feiert man beim Schein der Fackeln direkt unter freiem Himmel mit Blick auf die Sterne. Auf den zahlreichen Strandpartys und in den Diskotheken gibt es meist Calypso-, Reggae- und traditionelle Goombay-Bands zu erleben. Oft hört man Steeldrum-Bands oder den für die Bahamas typischen Musikstil Rake n’ Scrape, der sich keiner anderen Musikrichtung wirklich zuordnen lässt. Beim Limbo beugen akrobatische Tänzer ihren Körper von den Knien an zurück und bewegen sich bei karibischen Klängen tanzenden Schrittes unter einer Querstange hindurch.

Auf den beiden Hauptinseln New Providence und Grand Bahama gibt es einige Diskotheken, Kneipen und Karaoke-Bars. Das lebendigste Nachtleben hat Nassau zu bieten. Hier gibt es neben einigen größeren Klubs auch ein Kino und zwei kleinere Theater. Auch in Freeport und Lucaya gibt es einige abendliche Unterhaltungsangebote. In den Touristenzentren verfügen viele Hotels und Klubanlagen über eine Bar, eine Lounge oder einen Nachtklub, in denen häufig Live-Unterhaltung geboten wird.

Lokale Festivals wie das dreitägige All That Jazz Weekend, das alljährlich im Frühjahr in Governor's Harbour auf Eleuthera stattfindet, oder die Junkanoo-Paraden, bei denen Tänzer in bunten Kostümen während des bahamaischen Karnevals durch Nassau ziehen, finden das ganze Jahr über statt.

Kulinarisches

Regionale Spezialitäten

Besondere Spezialitäten sind Conch (Meeresmuscheln), Grouper (Barsch), gegrillte, gekochte, geschmorte, gegarte Crawfish (Langusten) und Fischfilets in Anchovis-Soße. Souse ist eine Suppe aus Zwiebeln, Wasser, Limonensaft, Sellerie, Paprika und Fleisch. Der Nachtisch Guava duff (Guajaven-Pudding), serviert mit einer Rumsauce, ist wohl die Spezialität schlechthin. 

Trinkgeld

15% Bedienung sind für alle Dienstleistungen einschließlich Taxifahrten angebracht. In einigen Hotels und Restaurants ist das Bedienungsgeld bereits in der Rechnung enthalten. Gepäckträger erhalten 1,00 B$ pro Gepäckstück.

Regionale Getränke

Rum ist ein wichtiger Bestandteil vieler einheimischer Getränke. Der Nassau Royal Rum wird örtlich hergestellt und entweder pur oder mit Kaffee serviert. In den Bars wird am Tresen und/oder am Tisch bedient. Ein erfrischendes, alkoholhaltiges Getränk wird aus Kokosnusswasser, Süßmilch und Gin hergestellt. Das Bier der Bahamas heißt Kalik.

Mindestalter für den Verzehr alkoholischer Getränke

Auf den Bahamas darf man ab 18 Jahren Alkohol trinken.

Unterkunft

Hotels

Größe und Dienstleistungsangebot der Hotels sind sehr unterschiedlich. Luxushotels bieten Gepäck-, Pagen- und Zimmerservice, Sport- und Freizeitprogramm, Geschäfte und Swimmingpools; einige haben Privatstrände und Golf- und Tennisplätze. Der Preis für Doppel- und Einzelzimmer ist oft derselbe. In den kleineren Hotels ist die Atmosphäre ungezwungener, es gibt weniger Freizeitanlagen, aber zumeist einen Speisesaal und eine Bar. Neuere Hotels wie das South Ocean Beach Resort auf der Insel New Providence bieten Sportanlagen und Zimmer mit höchstem Komfort. Im Crystal Palace am Cable Beach fehlt es nicht einmal an Kasino, Fitness-Center und Gourmet-Restaurant. In manchen Hotels ist der Bedienungsservice bereits im Preis inbegriffen.

Camping

Ist nicht gestattet.

Andere Unterkunftsmöglichkeiten

Separate Bungalows mit Bedienung, ein Klubhaus mit Bar und Speisesaal gibt es in den Cottage Colonies. Die Häuser verfügen über keine Küchen, manche sind jedoch für die Zubereitung heißer Getränke oder kleiner Mahlzeiten ausgestattet. Feriendörfer verbinden die Vorzüge eines Hotels, wie z. B. Privatstrände oder Swimmingpool, mit relativer Zurückgezogenheit.

Kultur

Religion

35,4% Baptisten; 15,1% Anglikaner; 13,5% römisch-katholische Kirche. Religiöse Minderheiten sind Juden, Zeugen Jehovas, Methodisten, Presbyterianer, Siebenten-Tags-Adventisten und Muslime.

Soziale Verhaltensregeln

Allgemeines: Die Bahamaer führen ein eher ruhiges Leben und sind für ihre Gastfreundschaft bekannt. Afrikanische Kultur und Musik sind allgegenwärtig, der englische Einfluss aus der Kolonialzeit ist ebenso unverkennbar.

Umgangsformen: Die üblichen Höflichkeitsformen sollten beachtet werden. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Falls man in ein Privathaus eingeladen wird, freut sich der Gastgeber über ein kleines Geschenk. Vor allem älteren Personen gegenüber sollte man sich respektvoll verhalten. Auf Pünktlichkeit wird Wert gelegt. Personen sollten gefragt werden, bevor man sie fotografiert.

Kleidung: Gepflegte Freizeitkleidung ist üblich. Am Abend, zum Tanzen, in Restaurants oder in den Kasinos in Nassau oder Freeport sind viele Besucher eleganter gekleidet. Auch in den Urlaubsorten außerhalb der Großstädte kleidet man sich eleganter. Herren sollten in besseren Hotels, Restaurants oder im Kasino ein Jackett tragen. In abgelegenen Gegenden ist der Dresscode etwas lockerer. Man sollte ein leichtes Jäckchen oder einen dünnen Pullover im Gepäck haben, da klimatisierte Räume meist recht kühl sind. Badekleidung gehört an den Strand oder an den Pool und wird in den Städten abgelehnt.

Rauchen: Grundsätzlich darf überall gebraucht werden. Nichtraucherbereiche in Hotels, Restaurants oder öffentlichen Einrichtungen sollten jedoch beachtet werden.

Klima

Beste Reisezeit

Subtropisches Klima. Es herrschen angenehme, fast konstante Temperaturen das ganze Jahr über, bedingt durch die kälterenLuftsysteme des amerikanischen Kontinents. Die kühlere Jahreszeit dauert von September bis Mai bei Temperaturen von 21-24°C. Nachts sinkt die Temperatur um circa 5°C. Durchschnittstemperaturen von Juni bis August sind 27-29°C. Hurrikan-Saison ist von Juni bis November.

Landesdaten

Vorwahl +1 Fläche(qkm) 13939 Bevölkerung 324597 Bevölkerungsdichte(pro qkm) 23 Bevölkerung im Jahr 2015 Mitglied der EU No Hauptnotrufnummer 911

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