Bahamas
Anreise
Anreise mit dem Flugzeug
Auf die Bahamas gelangt man von Deutschland, Österreich und der Schweiz mit den Fluggesellschaften British Airways (BA) über London, Delta Airlines (DL) über Atlanta, Lufthansa (LH)/United Airlines (UA) über Houston, Swiss International (LX)/United Airlines (UA) über Newark.
Von Miami verkehren u.a. die nationale Fluggesellschaft Bahamasair (UP) sowie United Airlines (UA) nach Nassau und zu weiteren Destinationen auf den Bahamas.
Envoy Air fliegt mit Wasserflugzeugen von Fort Lauderdale und Miami nach Bimini.
Flugzeiten
Frankfurt/M. - Nassau: 12 Std. 55 Min.; Zürich - Nassau: 13 Std.; Wien - Nassau: 13 Std. 25 Min. (jeweils reine Flugzeiten, ohne Zwischenstopps).
Anreise mit dem Pkw
Maut: Auf den Bahamas gibt es keine mautpflichtigen Straßen
Unterlagen: Bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu drei Monaten ist der nationale Führerschein ausreichend.
Anreise mit dem Schiff
Die wichtigsten Häfen der Bahamas sind Nassau und Freeport, mit direkten Verbindungen in die USA, zu den Westindischen Inseln, nach Südamerika und Europa.
Kreuzfahrtschiffe
Kreuzfahrten ab Deutschland (Hamburg, Kiel) mit Aufenthalt auf den Bahamas werden u.a. von AIDA und Phoenix durchgeführt.
Von den USA aus werden die Häfen von Freeport und/oder Nassau u.a. von Kreuzfahrtschiffen folgender Reedereien angelaufen: MSC, Oceania Cruises, Carnival Cruise Line, Celebrity Cruises, Disney Cruise Line, Holland America Line, Norwegian Cruise Line und Royal Caribbean.
Steuern und Gebühren: Abreisende Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen müssen pro Person eine Steuer in Höhe von 23 US$ entrichten. Hinzu kommt eine Umweltsteuer in Höhe von 5 US$.
Fähranbieter
Balearia Caribbean bietet Passagierfahrten von Fort Lauderdale nach Freeport auf Grand Bahama an (Fahrzeit: 3 Std. 30 Min.).
Vor Ort unterwegs
Unterwegs mit dem Flugzeug
Fast jede der touristischen Inseln verfügt über mindestens einen Flughafen. Das Insel-Hüpfen mit dem Flugzeug bietet sich daher an.
Bahamasair (UP) verbindet Nassau und Freeport mit den Out Islands.
Des Weiteren sind Charterflüge u.a. bei Air Charter Bahamas und Southern Air Charter buchbar.
Unterwegs mit dem Auto/dem Bus
Das gesamte Straßennetz umfasst rund 2.700 km.
Rechtsverkehr/Linksverkehr
lZustand der Straßen
Die Hauptverkehrswege sind zumeist in einem guten Zustand.
Autovermietung
Mietwagen sind in Nassau, an Flugplätzen und in großen Hotels erhältlich. Mindestalter: 25 Jahre.
Taxi
Taxis haben auf New Providence Taxameter. Für mehr als zwei Personen und Extra-Gepäck wird allerdings oft ein Aufpreis verlangt.
Schiffstaxis verbinden im 20-Minutentakt Prince George in Nassau mit Paradise Island.
Fahrrad
Mopeds und Fahrräder können auf den Inseln tage- oder wochenweise gemietet werden.
Reisebus
Per Jitney (Linienbus) kann man auf den großen Inseln wie Nassau und Grand Bahama Rundfahrten unternehmen. Die Busse verkehren zwischen 7 und 19 Uhr und halten auf Nassau/Paradise Island an sämtlichen Hotels.
Auf den kleineren Inseln gibt es keine öffentlichen Verkehrsmittel.
Vorschriften
Verkehrsbestimmungen:
- Linksverkehr.
- für Motorradfahrer gilt Helmpflicht.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
- innerorts: 40 km/h;
- außerorts: 70 km/h.
Dokumentation
Ein ausländischer, gültiger nationaler Führerschein wird auf den Bahamas befristet akzeptiert. Ist der nationale Führerschein nicht auf Englisch ausgestellt, sollte zusätzlich ein Internationaler Führerschein mitgenommen werden, weil das von einigen Leihwagenfirmen verlangt wird. Die Bahamas akzeptieren Internationale Führerscheine von Ländern, die das Wiener Straßenverkehrsübereinkommen von 1969 oder das Genfer Straßenverkehrsübereinkommen von 1949 unterzeichnet und ratifiziert haben, wie z.B. Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Unterwegs in der Stadt
In Nassau gibt es Pferdekutschen, die mit bis zu drei Fahrgästen auf Stadtrundfahrt gehen.
Vor Ort unterwegs mit der Bahn
Auf den Inseln gibt es keinen Schienenverkehr.
Unterwegs mit dem Schiff
Von Potter's Cay in Nassau aus verkehren regelmäßig Postboote (Mailboat) zu den großen Inseln.
Die kleinen, bewohnten Inseln werden von privat betriebenen Fähren angesteuert.
Bahamas Ferries verkehren zwischen Nassau und Abaco, Andros, Eleuthera, Exuma, Grand Bahama und Long Island.
Fähren von The Ferry at The Crossing verkehren täglich zwischen Marsh Harbour auf der Insel Abaco und Hope Town, Guana/Cay, White Sound, Scotland Cay und Man o War.
Reisewarnung
Überblick
Quelle: Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Link: https://www.auswaertiges-amt.de/
Quelle: Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Link: https://www.auswaertiges-amt.de/
(Unverändert gültig seit: Thu, 02 Oct 2025 10:49:34 +0200)
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- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
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- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.erweitiger Anbieter.
Sicherheit
Terrorismus
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
In den Bahamas ist die innenpolitische Lage stabil.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.
- Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Kriminalität
In den Bahamas gibt es neben Kleinkriminalität auch Gewaltverbrechen. Insbesondere nachts und in abgelegenen Gegenden auf den Inseln Grand Bahama und New Providence besteht die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls, Handtaschenraubs oder Betrugs zu werden. Vereinzelt kommt es unter Einsatz von K.-o.-Tropfen zu sexuellen Übergriffen.
- Vermeiden Sie Spaziergänge bei Dunkelheit ohne Begleitung.
- Seien Sie in abgelegenen Gegenden und an einsamen Stränden besonders vorsichtig.
- Lassen Sie Speisen und Getränke nicht unbeaufsichtigt.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Busbahnhöfen, auf Märkten und in Bars besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
Natur und Klima
In der Karibik ist von Mai bis (November Hurrikan-Saison. In dieser Zeit ist mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen zu rechnen, die zu Erdrutschen, Überflutungen sowie erheblichen Beeinträchtigungen im Reiseverkehr und in der Infrastruktur führen können.
Der Hurrikan Dorian hat Anfang September 2019 als Major Hurricane der höchsten Kategorie mit lange andauernden Starkregen und heftigen Wind schwere Schäden insbesondere auf den nordwestlichen Inseln der Bahamas Abaco und Grand Bahama verursacht. Es kommt dort weiterhin zu erheblichen Beeinträchtigungen in der Strom- und Wasserversorgung, der Telekommunikation und auch der medizinischen und Notfallversorgung. Die touristische Infrastruktur ist derzeit weitestgehend nicht operativ. Die Wiederaufbauarbeiten werden noch andauern.
- Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.
- Informieren Sie sich während der Hurrikan-Saison von Mai bis November vor Ort über den X-Kanal der Katastrophenschutzbehörde der Bahamas NEMA und über die Webseite des Nationalen Hurrikan-Zentrums über die aktuellen Wetterentwicklungen.
- Beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Fall einer Sturmwarnung.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
Reiseinfos
Zuständige Auslandsvertretung
In den Bahamas gibt es keine deutsche Botschaft.
Zuständig für die Bahamas ist die deutsche Botschaft in Kingston, Jamaika.
In Notfällen können sich Reisende vor Ort an den deutschen Honorarkonsul in Nassau wenden.
Infrastruktur/Verkehr
Zwischen den bewohnten Inseln gibt es Fährverkehr und auf ihnen Taxis, Mietwagen und auf Nassau/Paradise Island auch Kleinbusse.
Es herrscht Linksverkehr. Das Straßennetz ist relativ gut ausgebaut. Wegen der vielen Schlaglöcher, herumstreunender Tiere sowie der Fahrweise der bahamaischen Bevölkerung wird zu Vorsicht im Straßenverkehr geraten. Motorräder und -roller sollten trotz der tropischen Temperaturen nur mit entsprechender Schutzkleidung benutzt werden.
Bei Ausflügen und sportlichen Aktivitäten gibt es nur wenige verlässliche Vorschriften, und Sicherheitsstandards sind häufig entsprechend niedrig. Auf eine ausreichende Versicherung des Veranstalters und Mindeststandards an Sicherheitsvorkehrungen sollte geachtet werden.
Bei der Ausreise ist eine Flughafensteuer zu entrichten. Es wird dringend empfohlen, ca. zwei Stunden vor dem planmäßigen Abflug am Flughafen einzuchecken, um sicherzugehen, dass die eigene Reservierung nicht wegen einer eventuellen Überbuchung gestrichen wird.
Führerschein
Der deutsche Führerschein im EU-Format wird bei touristischen Aufenthalten anerkannt.
LGBTIQ
- Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Rechtliche Besonderheiten
Drogenkonsum und -handel, auch in geringsten Mengen, werden von den Behörden strengstens verfolgt. Man darf keinesfalls davon ausgehen, dass Ausländer von einer Verfolgung verschont werden. Bei Verstößen gegen die gesetzlichen Vorschriften werden hohe Geld- und Gefängnisstrafen verhängt; eine Freilassung gegen Kaution ist in der Regel nicht möglich. Bei der Ausreise sollten keinesfalls Gepäckstücke (auch: größere Umschläge) von Dritten unter eigenem Namen mitgeführt werden. Das eigene Gepäck sollte in der Wartezeit vor dem Abflug ständig beaufsichtigt werden, damit Sendungen Dritter nicht unbemerkt beigepackt werden können.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Bahama-Dollar (BSD). Auf den Bahamas können gängige Währungen in Hotels und in den meisten Banken getauscht werden. Einige Banken wechseln nur US-Dollar. Die Zahlung per Kreditkarte (American Express, Mastercard, VISA) ist relativ weit verbreitet.
Einreise und Zoll
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Nein
- Vorläufiger Personalausweis: Nein
- Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über das Ende der Reise hinaus gültig sein.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum.
Minderjährige
Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise von Minderjährigen bekannt.
- Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.
Ein- und Ausreise über die USA
- Für Ein- und Ausreisen über die USA beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise der USA.
Einfuhrbestimmungen
Die Einfuhr von Waffen (auch Schreckschusspistolen, Taucher- und Bootssignalpistolen) ist nur mit besonderer Einfuhrgenehmigung erlaubt. Siehe auch Reiseinfos - Rechtliche Besonderheiten.
Gesundheit
Impfschutz
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von einem Jahr eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Die Bahamas selbst sind kein Gelbfieberinfektionsgebiet.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
- Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Zika-Virus-Infektion
Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.
- Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen zur Zika-Virus-Infektion.
Dengue-Fieber
Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.
- Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
- Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.
Chikungunya-Fieber
Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Chikungunya-Fieber.
- Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
Durchfallerkrankungen
Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
- Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
- Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
- Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
- Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
- Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
- Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
- Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.
Ciguatera
Ciguatera ist eine Fischvergiftung, die nach dem Verzehr von Meeresfischen in tropischen Gewässern auftreten kann. Die Fische nehmen giftige Algen auf, die auch beim Menschen zu schweren Vergiftungen führen können. Den Fischen selbst sind keinerlei Veränderungen anzumerken, siehe Ciguatera.
- Beachten Sie lokale Warnungen.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist verhältnismäßig gut, wurde im Nordwesten der Bahamas jedoch durch den Hurrikan Dorian im September 2019 beeinträchtigt. Die Wiederherstellung aller medizinischen Infrastrukturen wird dort andauern.
- Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
- Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Länderinfos zu Ihrem Reiseland
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
Weitere Hinweise für Ihre Reise
Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise
Gesundheitsvorsorge
Übersicht
Es gibt öffentliche und private Krankenhäuser auf New Providence und Grand Bahama sowie Ärztezentren auf den Out Islands.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Rücktransport im Notfall ist für Aufenthalte auf den Bahamas verpflichtend.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
Anmerkungen Impfungen
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die nicht länger als 12 Stunden im Transit in den Infektionsgebieten verbracht haben.
[2] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
[3] Malariainfektionen kamen auf den Bahamas zuletzt im Jahr 2011 vor. Es sollte auf Mückenschutz geachtet werden, aber eine Malariaprophylaxe wird nicht empfohlen.
[4] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Essen und Trinken
Leitungswasser ist normalerweise stark gechlort und als Trinkwasser nicht geeignet. Es empfiehlt sich, abgefülltes Wasser zu trinken, das überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist pasteurisiert; Milchprodukte sind daher ebenso zum Verzehr geeignet wie einheimisches Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse. Vor dem Verzehr von Riff-Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.
Andere Risiken
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Eine Impfung gegen Dengue-Fieber ist möglich.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Impfungen
Geld
Währung
1 Bahama-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: B$, BSD (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 3, 1 und ½ B$ erhältlich; Münzen in den Nennbeträgen 25, 15, 10, 5 und 1 Cent. Der Bahama-Dollar ist an den US-Dollar gebunden, der ebenfalls als offizielles Zahlungsmittel akzeptiert ist.
Kreditkarten
Visa, Mastercard, American Express und Diners Club werden angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Geldautomaten
Girocard
Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol, die auf den Bahamas in den Touristenzentren eine mittlere Dichte aufweisen, genutzt werden. In Geschäften bezahlen die Kunden auf den Bahamas in bar oder mit der Kreditkarte. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
Reiseschecks
Öffnungszeiten der Bank
Mo-Do 09.30-15.00 Uhr, Fr 09.30-17.00 Uhr.
Devisenbestimmungen
Eine Genehmigung der Central Bank of the Bahamas ist für die Einfuhr der Landeswährung erforderlich. Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen und Wertgegenständen (Edelmetalle, Edesteine etc.) ist unbeschränkt möglich, Deklarationspflicht ab einer Summe im Gegenwert von 10.000 US$. Die Ausfuhr der Landeswährung ist auf 70 B$ pro Person beschränkt.
Währungen
Öffentliche Feiertage
Anmerkung
Gesetzliche Feiertage, die auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden oft am folgenden Montag begangen.
Liste der gesetzlichen Feiertage
Zollfrei Einkaufen
Überblick
Folgende Artikel dürfen zollfrei auf die Bahamas eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren (Personen ab 18 J.);
1 Quart (ca. 1 l) Spirituosen (Personen ab 18 J.);
1 Quart (ca.1 l) Wein (Personen ab 18 J.);
andere Artikel bis zu einem Wert von 100 US$ pro Reise.
Anmerkung: Haushaltsartikel wie kleine Elekrogeräte (z.B. Handmixer) sind zollpflichtig und werden in Höhe von 45 % ihres Wertes besteuert. Laptop-Computer werden als persönliche Wertsachen angesehen und sind daher zollfrei.
Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.
Verbotene Importe
Fleisch, Lebensmittel, Obst und Gemüse sowie alle für die menschliche Ernährung bestimmten Artikel, die für den menschlichen Verzehr nicht geeignet sind; Anstößige oder obszöne Drucke, Gemälde, Fotografien, Bücher, Karten, lithografische oder andere Gravuren oder andere anstößige oder obszöne Artikel; Unterwasserkanonen jeder Art, die keine Hawaiian Slings sind und mit denen eine Rakete unter Wasser abgefeuert werden kann sowie Falschgeld und Kopien von urheberrechtlich geschützten Werken; Waffen, Munition und Tiere aus Kontinental-Europa (nicht tollwutfreie Staaten).
Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
Importbeschränkungen
Einfuhrbeschränkungen bestehen für Handelswaren sowie für Schusswaffen, Feuerwerkskörper, Wohnwagen sowie für bestimmte Spiele und Geräte.
Kommunikation
Telefon
Internationale Telefonvorwahl. Die Ländervorwahl für die Bahamas ist 001242.
Mobiltelefon
GSM 1900, 3G und 4G. Zu den Mobilfunkanbietern gehören BTC und Cable & Wireless Communications. Roaming-Verträge bestehen. Mobiltelefone können vor Ort gemietet oder gekauft werden, um hohe Roaming-Gebühren zu vermeiden.
Internet
Auf Grand Bahama Island und Nassau Islands gibt es ein paar Internetcafés, die täglich geöffnet sind. Notebook-Anschlüsse, Webcams, Scanner und Kopierer stehen zur Verfügung. Hotels, Restaurants, Cafés und Bars bieten ihren Gästen kostenloses WLAN an.
Post
Postsendungen nach Europa brauchen ca. 7-10 Tage. Die Postämter in Nassau und Grand Bahama Island öffnen Mo-Fr 08.30-17.30 Uhr, Sa 08.30-12.30 Uhr.
Radio
Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich u.a. über Astra-Satelliten bzw. über das Internet auf den Bahamas empfangen.
Unterkunft
Hotels
Größe und Dienstleistungsangebot der Hotels sind sehr unterschiedlich. Luxushotels bieten Gepäck-, Pagen- und Zimmerservice, Sport- und Freizeitprogramm, Geschäfte und Swimmingpools; einige haben Privatstrände und Golf- und Tennisplätze. Der Preis für Doppel- und Einzelzimmer ist oft derselbe. In den kleineren Hotels ist die Atmosphäre ungezwungener, es gibt weniger Freizeitanlagen, aber zumeist einen Speisesaal und eine Bar. Neuere Hotels wie das South Ocean Beach Resort auf der Insel New Providence bieten Sportanlagen und Zimmer mit höchstem Komfort. Im Crystal Palace am Cable Beach fehlt es nicht einmal an Kasino, Fitness-Center und Gourmet-Restaurant. In manchen Hotels ist der Bedienungsservice bereits im Preis inbegriffen.
Camping
Ist nicht gestattet.
Andere Unterkunftsmöglichkeiten
Separate Bungalows mit Bedienung, ein Klubhaus mit Bar und Speisesaal gibt es in den Cottage Colonies. Die Häuser verfügen über keine Küchen, manche sind jedoch für die Zubereitung heißer Getränke oder kleiner Mahlzeiten ausgestattet. Feriendörfer verbinden die Vorzüge eines Hotels, wie z. B. Privatstrände oder Swimmingpool, mit relativer Zurückgezogenheit.
Kultur
Religion
35,4% Baptisten; 15,1% Anglikaner; 13,5% römisch-katholische Kirche. Religiöse Minderheiten sind Juden, Zeugen Jehovas, Methodisten, Presbyterianer, Siebenten-Tags-Adventisten und Muslime.
Soziale Verhaltensregeln
Allgemeines: Die Bahamaer führen ein eher ruhiges Leben und sind für ihre Gastfreundschaft bekannt. Afrikanische Kultur und Musik sind allgegenwärtig, der englische Einfluss aus der Kolonialzeit ist ebenso unverkennbar.
Umgangsformen: Die üblichen Höflichkeitsformen sollten beachtet werden. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Falls man in ein Privathaus eingeladen wird, freut sich der Gastgeber über ein kleines Geschenk. Vor allem älteren Personen gegenüber sollte man sich respektvoll verhalten. Auf Pünktlichkeit wird Wert gelegt. Personen sollten gefragt werden, bevor man sie fotografiert.
Kleidung: Gepflegte Freizeitkleidung ist üblich. Am Abend, zum Tanzen, in Restaurants oder in den Kasinos in Nassau oder Freeport sind viele Besucher eleganter gekleidet. Auch in den Urlaubsorten außerhalb der Großstädte kleidet man sich eleganter. Herren sollten in besseren Hotels, Restaurants oder im Kasino ein Jackett tragen. In abgelegenen Gegenden ist der Dresscode etwas lockerer. Man sollte ein leichtes Jäckchen oder einen dünnen Pullover im Gepäck haben, da klimatisierte Räume meist recht kühl sind. Badekleidung gehört an den Strand oder an den Pool und wird in den Städten abgelehnt.
Rauchen: Grundsätzlich darf überall gebraucht werden. Nichtraucherbereiche in Hotels, Restaurants oder öffentlichen Einrichtungen sollten jedoch beachtet werden.
Klima
Wirtschaft
Geschäftsetikette
Geschäfte werden auf Englisch abgewickelt. Voranmeldung, Pünktlichkeit und Visitenkarten werden erwartet. Man kleidet sich lässig-elegant (normalerweise Hose/Rock mit Hemd/Bluse). Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.
Allgemeines
Hauptstadt
NassauReise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes - https://www.auswaertiges-amt.de/
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