Aruba

Landesdaten

Vorwahl

+297

Fläche(qkm)

193

Bevölkerung

106.766

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

573

Bevölkerung im Jahr

2020

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

911

Übersicht

Sich zurückzulehnen und das Leben zu genießen ist auf einer Insel wie Aruba nicht schwer, und für Besucher ist die entspannte Lebensart genau das Richtige, um den Alltagsstress für eine Weile hinter sich zu lassen.

Arubas Hauptstadt Oranjestad beeindruckt den Besucher mit orangefarbenen Häuserfassaden, die die historischen Beziehungen der Insel zu den Niederlanden erkennen lassen. Obwohl sich Aruba 1986 von Holland trennte, bleibt der amtierende niederländische Monarch weiterhin das Staatsoberhaupt dieses unabhängigen Staates innerhalb des Königreiches der Niederlande.

In Oranjestad gibt es einige der besten Duty-free-Shops der Karibik. Zu entdecken gibt es auch die Flamingos im Nationalpark, die Pflanzenwelt der Wüste, Höhlen mit uralten Malereien und zahlreiche Naturphänomene.

Aruba ist eine Insel, die das Beste der karibischen Gewässer und Strände zu bieten hat. Im schillernden Meer tummeln sich Lebewesen in allen Farben, allen voran die blaugrün und gold gesprenkelten Papageienfische. Einige Strände eignen sich besonders gut zum Schnorcheln, Surfen und Tauchen.

Allgemeines

Regierung

Sonderstatus innerhalb des Königreiches der Niederlande (innere Unabhängigkeit seit 1986). Verfassung von 1986. Parlament (Staten) mit 21 auf 4 Jahre gewählten Mitgliedern.

Staatsoberhaupt

König Willem-Alexander, seit April 2013, vertreten durch den Gouverneur Alfonso Boekhoudt , seit Januar 2017.

Regierungschef

Evelyn Wever-Croes, seit November 2017, erneut seit September 2021.

Elektrizität

120 V, 60 Hz.

Hauptstadt

Oranjestad. 

Geographie

Aruba ist Teil der ABC-Inseln, zu denen noch Bonaire und Curaçao zählen. Aruba, die kleinste und westlichste, ist zugleich das letzte Glied der Antillen. Die Insel liegt 30 km von der Küste Venezuelas entfernt, ist 30 km lang und nirgends breiter als 9 km. Vom Berg Jamanota (188 m) blickt man auf eine weitgehend flache Landschaft herab. Die Ostküste mit ihrer einsamen und windigen Felsenküste bietet einen reizvollen Kontrast; Gischt und Wellen haben hier bizarre Formen aus den Felsen gespült.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

KLM (KL) fliegt ab Amsterdam nonstop nach Oranjestad, der Hauptstadt von Aruba, mit Zubringerflügen von mehreren deutschen, österreichischen und Schweizer Städten.

Weitere Verbindungen nach Aruba mit Zwischenstopps in den USA, u.a. in Miami, Atlanta und New York.

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Oranjestad: 12 Std. 15 Min.; Wien - Oranjestad: 13 Std. 5 Min.; Zürich - Oranjestad: 13 Std. 10 Min. (jeweils inkl. Aufenthalt in Amsterdam).

Ausreisegebühr

Falls die Flughafengebühr in Höhe von 47,25 US$ pro Person nicht im Flugticketpreis enthalten ist, wird sie beim Check-in-Schalter bei der Abreise entrichtet.

 

Anreise mit dem Schiff

Da man in Aruba hervorragend zollfrei einkaufen kann, ist die Insel ein beliebtes Ziel für Kreuzfahrten.

Kreuzfahrtschiffe

Im Hafen von Oranjestad legen auf ihren Kreuzfahrtweltreisen u.a. Schiffe der folgenden Reedereien an:
Cunard und Phoenix ab Hamburg,
MSC ab Marseille und
P&O Cruises ab Southampton.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz der Insel ist ausgezeichnet. Der LG Smith Boulevard, die wichtigste Straße der Insel, wurde zwischen Oranjestad und Palm Beach zur vierspurigen Autobahn ausgebaut.

Die Beschilderung entspricht auf der Insel internationalem Standard. In Oranjestad kann es im Berufsverkehr und bei Ankunft eines Kreuzfahrtschiffes auf den Straßen sehr geschäftig sein.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Die Straßen sind gut ausgebaut.

Autovermietung

Fast alle großen Autoverleihfirmen sowie einige einheimische Firmen sind vertreten. Hotels sind bei der Mietwagenvermittlung gern behilflich. Das Mindestalter für Fahrer ist je nach Fahrzeugkategorie 21-25 Jahre.

Taxi

Taxis haben keine Taxameter; die Fahrpreise sind jedoch festgelegt und sollten vor Fahrtantritt erfragt werden. Ein Trinkgeld erwartet der Fahrer nur, wenn er mit schwerem Gepäck behilflich ist.

Fahrrad

MotorrollerMopedsFahrräder und E-Bikes können in den Städten und in Touristengebieten bei verschiedenen Anbietern ausgeliehen werden.

Reisebus

Zwischen den Städten, der Hauptbusstation in Oranjestad und den Hotels am Eagle Beach und Palm Beach gibt es regelmäßige Busverbindungen. Fahrpläne sind bei Touristeninformationen, Hotels, der Arubus Station in Oranjestad oder im Fremdenverkehrsamt erhältlich.

Das staatliche Transportunternehmen Arubus betreibt einen Großteil des öffentlichen Busverkehrs der Insel, u.a. mit regelmäßigen Verbindungen zwischen San Nicholas im Südwesten und den Resorts entlang der Nordwestküste via Oranjestad.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Rechtsverkehr.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts 40 km/h;
- außerorts 60 km/h;
- Autobahn 80 km/h.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (89) 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (89) 76 76 76.

Dokumentation

Der nationale Führerschein ist auf Aruba gültig.

Anmerkung zur Reise auf der Straße

Vorsicht ist bei Straßen geboten, die mit "bus only" gekennzeichnet und nur für Busse vorgesehen sind. Auf diesen Straßen gibt es Vertiefungen, in denen normale Autos hängen bleiben, während Busse ungehindert fahren können.

 

Unterwegs in der Stadt

In Oranjestad verbindet eine Straßenbahn den Hafen mit dem Zentrum.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Palm Island Transit bietet regelmäßige Fährverbindungen zwischen Aruba und De Palm Island an (täglich zwischen 06.30 und 22.00 Uhr, im 30-Minuten-Takt).

 

Reisewarnung

Überblick

Stand - Wed, 27 Dec 2023 11:30:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Tue, 02 Jan 2024 10:06:00 +0100)

Letzte Änderungen: Redaktionelle Änderungen

Einschließlich Niederländische Überseegebiete

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und  des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.

Sicherheit

Terrorismus

Die Niederlande haben die Terrorwarnstufe von drei auf vier („substantial") von insgesamt fünf möglichen Stufen angehoben. Das bedeutet, dass die Möglichkeit eines terroristischen Anschlags in den Niederlanden derzeit als "real" eingestuft wird. Wo nötig, wurden zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Das neue Bedrohungsbild ermöglicht es auch der Polizei, den Gemeinden und den Ministerien, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen. Weitere Informationen erteilen die zuständigen Behörden.

Kriminalität

Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl kommt insbesondere in den Großstädten vor.
In der Vergangenheit haben Betrüger in Amsterdam von Touristen finanzielle Hilfen erbeten, um nach einem angeblichen Diebstahl zumindest Fahrtkosten bestreiten zu können; siehe auch Hinweise der deutschen Auslandsvertretungen in den Niederlanden zu Warnung vor Trickbetrügern.

In den niederländischen Überseegebieten in der Karibik kommen neben Diebstählen und anderer Kleinkriminalität auch Überfälle (auf der Straße und an Stränden) vor, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.

  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments. 
  • Seien Sie vor allem an von Touristen stark frequentierten Orten in Großstädten, an Flughäfen und Bahnhöfen sowie auch in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Vermeiden Sie in der Karibik Aufenthalte in abgelegenen Gegenden einschließlich Stränden nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Führen Sie wichtige Dokumente (Flugticket, Reisepass) stets nur in Fotokopie mit und hinterlegen Sie die Originale im Hotelsafe.
  • Lassen Sie sich aufgrund der zunehmenden Drogenproblematik nicht auf Bitten Dritter ein, für diese etwas zu transportieren.
  • Lassen Sie bei Hilfsersuchen Unbekannter Skepsis walten und vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch.

Natur und Klima

Es herrscht gemäßigtes Seeklima, in den Überseegebieten tropisches bzw. subtropisches Klima.

In der Karibik ist von Juni bis Ende November Wirbelsturmsaison. In dieser Zeit ist mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen zu rechnen.

Die karibischen Inseln der Niederlande und insbesondere Aruba liegen in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erd- und Seebeben kommen kann.

Reiseinfos

Zuständige Auslandsvertretung

Das Königreich der Niederlande besteht aus den Niederlanden und den Ländern Curação, St. Maarten und Aruba, sowie den besonderen Gemeinden der Niederlande, Bonaire, St. Eustatius und Saba (Karibischer Teil der Niederlande).
Das Generalkonsulat Amsterdam ist die zuständige konsularische Vertretung, auch für den karibischen Teil der Niederlande.
In Oranjestad, Aruba und in Willemstad, Curação gibt es deutsche Honorarkonsuln, an die sich Reisende in Notfällen wenden können.

Infrastruktur/Verkehr

Es gibt in den Niederlanden ein sehr dichtes Eisenbahn- und Busnetz sowie guten lokalen öffentlichen Nahverkehr. In Amsterdam und Rotterdam gibt es außerdem ein U-Bahnnetz. Als Routenplaner kann zum Beispiel 9292.nl genutzt werden.

In den meisten Hotels sowie an Bahnhöfen und touristisch stark frequentierten Standorten können Fahrräder angemietet werden. Viele Einkaufszentren und öffentliche Gebäude verfügen über überwachte Abstellmöglichkeiten. Bei Unfällen mit Radfahrern und Fußgängern haftet grundsätzlich der Autofahrer, unabhängig von der Schuldfrage.

Die Promillegrenze beträgt 0,5; für Fahranfänger in den ersten fünf Jahren 0,2.
Gelbe Markierungen an Bordsteinkanten bedeuten Parkverbot, bei blauen ist Parken mit Parkscheibe gestattet.

Bußgeld- und Gebührenzahlungen werden in den Niederlanden sehr streng kontrolliert. Es muss damit gerechnet werden, dass nichtgezahlte Bußgelder oder Gebühren bei einer späteren Wiedereinreise in die Niederlande geahndet werden. Die Polizei kann bei noch offenen Forderungen das Fahrzeug beschlagnahmen, wenn es durch den Kostenschuldner gefahren wird, auch wenn dieser nur Fahrer und nicht Eigentümer des Fahrzeugs ist. Darüber hinaus können Kostenschuldner z. B. bei der Einreisekontrolle auf dem Flughafen Schiphol bis zur Zahlung der ausstehenden Beträge in Polizeigewahrsam genommen werden.

Führerschein

Der deutsche Führerschein ist ausreichend.

LGBTIQ

Es gibt keine Hinweise auf besondere Schwierigkeiten, die Akzeptanz ist insbesondere in Großstädten gut ausgeprägt.

Rechtliche Besonderheiten

Anders als häufig angenommen, sind in den Niederlanden alle Drogen verboten. Lediglich der an strenge Auflagen geknüpfte Verkauf von höchstens fünf Gramm Cannabis (Marihuana/Haschisch) in „Coffeeshops" und der Besitz von höchstens fünf Gramm Cannabis zum Eigenverbrauch werden nicht strafrechtlich verfolgt. Darüber hinaus sind in den Niederlanden Handel (Import/Export), Verkauf, Herstellung und Besitz sowohl von Cannabis als auch von harten Drogen strafbar. Ferner gibt es in Amsterdam, Rotterdam und Den Haag örtlich gekennzeichnete Verbote, Drogen im Freien zu konsumieren. Bei Zuwiderhandlungen können Geldbußen verhängt werden, die in der Stadt Den Haag z.B. 95  EUR betragen.

Realistische Imitationen von Feuerwaffen sind in den Niederlanden verboten.

Pfefferspray, Tränengas und CO2-Gas gelten als wehrlosmachende Gase und sind verbotene Waffen im Sinne des niederländischen Waffengesetzes. Deren Mitführen und Gebrauch ist daher verboten und wird mit hohen Geldbußen oder Freiheitsstrafe geahndet.

Geld/Kreditkarten

Zahlungsmittel ist der EUR. Auf den karibischen Inseln sind USD das Hauptzahlungsmittel.

Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich. Kartenzahlung wird an vielen Orten bevorzugt, teilweise ist es die einzige Möglichkeit.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.
Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19

Bestimmungen zur Einreise können sich ändern. Bitte informieren Sie sich bei offiziellen Stellen der Niederlande sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.

Reisedokumente

Die Einreise in die Niederlande (Teil des Königreichs in Europa) ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Ja
  • Vorläufiger Personalausweis: Ja, muss gültig sein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Die Niederlande sind Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13.12.1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein.

Karibische Teile der Niederlande

Für die überseeischen Länder des Königreichs – Aruba, Curação und St. Maarten – sowie für die besonderen Gemeinden der Niederlande Bonaire, St. Eustatius und Saba (karibischer Teil der Niederlande) gelten nicht die gleichen Einreisebestimmungen wie für die Niederlande.

Reisende (ohne die Absicht, Arbeit aufzunehmen) müssen einen gültigen Reisepass, vorläufigen Reisepass oder Kinderreisepass mit sich führen.
Grundsätzlich können Grenzbeamte verlangen, dass das Reisedokument noch für weitere sechs Monate nach der geplanten Ausreise gültig ist. Die Einreise mit dem Personalausweis oder vorläufigen Personalausweis ist nicht möglich.
Für Reisen nach Aruba und Curaçao wird eine digitale Einreisekarte benötigt. Ausführliche Informationen bietet Online-Einreisekarte (ED-Card) für Aruba und unter Online ED Card für Curaçao.
Für die anderen Inseln gibt es bisher keine Änderungen der bisherigen Einreisevorschriften.

Über ggf. weitere Einreisebestimmungen, wie z.B. Erfordernis eines Rück- oder Weiterflugtickets sowie Nachweis ausreichender finanzieller Mittel informieren die jeweiligen Auslandsvertretungen, wie die Botschaft der Niederlande in Berlin.

Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.

Minderjährige

Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise von Minderjährigen bekannt.

Einfuhrbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr von Waren in die Niederlande unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Der Grundsatz keine Warenkontrollen durchzuführen, schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.

Heimtiere

Für Reisen mit bestimmten Heimtieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland, Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist.
Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Gesundheit

Impfschutz

Pflichtimpfungen:

Für die direkte Einreise aus Deutschland in die Niederlande sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

In Aruba, Curaçao, St. Maarten und Bonaire müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, eine Gelbfieberimpfung nachweisen. In St. Eustatius ist eine Gelbfieberimpfung ab dem Alter von 6 Monaten vorgeschrieben. In Aruba, Curaçao und Bonaire gelten diese Vorschriften auch für Reisende, die sich 12 Stunden oder länger im Transit eines Gelbfiebergebiets aufgehalten haben. Für Saba besteht keine Impfpflicht für Gelbfieber.

Reiseimpfungen:

Nach individueller Indikation wird für die Niederlande eine Impfung gegen Hepatitis B empfohlen.

Für Aruba, Curaçao und St. Maarten sowie die besonderen Gemeinden Bonaire, St. Eustatius und Saba sind Impfungen gegen Hepatitis A und Hepatitis B empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Denguefieber, Typhus und Tollwut angeraten.

Standardimpfungen:

Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des RKI auf dem aktuellen Stand befinden.

 

Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen

In der Karibik gelegenen Gebieten der Niederlande können ganzjährig Chikungunyafieber, Denguefieber und Zikavirus-Infektionen auftreten.

  • Schützen Sie sich insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung, siehe Schutz vor Insekten.
  • Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.

Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene

Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können in der Karibik gelegenen Gebieten Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Unbestimmte Reisedurchfälle treten häufig auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) und Typhus können auch Reisende betreffen.

  • Beachten Sie bei Reisen in die Karibik unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.

Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen

Durch sexuelle Kontakte können neben klassischen Geschlechtskrankheiten wie Syphillis oder Gonorrhoe in den Niederlanden wie auch in der Karibik bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis) übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.

Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen

Ciguatera ist eine Erkrankung, die durch Konsum von vergiftetem Fisch auf den karibischen Inseln entsteht.

  • Verzichten Sie auf den Verzehr von Seefischen und Meeresfrüchten.

Weitere Gesundheitsgefahren

Intensive Sonneneinstrahlung kann insbesondere in der Karibik zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.

  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.

Reisen ans Meer in der Karibik können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen. Tauchen erfordert besondere Vorsicht.

  • Beachten Sie Warnungen lokaler Behörden.
  • Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.
  • Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Alle Angaben sind abhängig von den individuellen Reiseverhältnissen zu sehen und ersetzen nicht die ärztliche Konsultation sowie eine eingehende medizinische Beratung. Sofern zutreffend, beziehen sich Angaben i.d.R. auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland und sind insbesondere auf längere Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen und Einreisen aus Drittländern können Abweichungen gelten.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss während des visumfreien Aufenthalts gültig sein und innerhalb der letzten 10 Jahre ausgestellt worden sein. Hinweis: Dennoch können Grenzbeamte verlangen, dass das Reisedokument noch für weitere sechs Monate nach der geplanten Ausreise gültig ist. Bei visumpflichtigen Aufenthalten muss der Reisepass bei der Ausreise noch mindestens 3 Monate gültig sein und über mindestens zwei freie Seite verfügen.

 

Achtung: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Deutschland einen mindestens gültigen Reisepass / Personalausweis. Bei Transit über Drittländer wird grundsätzlich ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten empfohlen.

Anmerkung zum Sichtvermerk im Reisepass

Staatsangehörige aller Länder, die in Aruba eine Arbeit aufnehmen wollen, benötigen eine vorherige Genehmigung der Directie Openbare Orde en Veiligheid (D.O.O.V.), Torenstraat M 11, San Nicolas (Tel: (8) 433 22).

Visainformationen

Ein Visum ist allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen touristischen Aufenthalt:
 
(a) Deutschland, Österreich, die Schweiz und alle anderen Schengen-Länder für einen Aufenthalt in Aruba bis zu 180 Tage Gesamtaufenthaltsdauer in einem Zeitraum von 365 Tagen.
 
(b) EU-Länder und die Schweiz für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen pro Einreise und bis zu 90 Tage Gesamtaufenthaltsdauer bei Besuchen von mehreren karibischen Inseln der Niederlande in einem Zeitraum von 180 Tagen.
 
(c) [1] Türkische Staatsbürger mit einem Schengen-Visum, das mehrere Einreisen gestattet, oder mit einem gültigen Aufenthaltstitel oder mit einer vorläufigen Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengen-Land für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen pro Einreise und bis zu 90 Tage Gesamtaufenthaltsdauer in einem Zeitraum von 180 Tagen.

Achtung: Allen Reisenden, die als Touristen nach Aruba einreisen, wird empfohlen online bis zu 48 Stunden vor Abreise die Embarkation-Disembarkation Card (ED-Card) ausfüllen. Reisende, die ohne ED Card nach Aruba fliegen, müssen das Ausfüllen der ED Card im Flugzeug nachholen.

Kosten

Türkische Antragsteller: Karibisches Visum (für einen Aufenthalt von max. 30 Tagen, mehrfache Einreise): 80 €.

Visaarten und Kosten

Es gibt ein gemeinsames karibisches Visum für alle in der Karibik gelegenen Teile des Königreichs der Niederlande (Inseln Aruba, Curaçao und Sint Maarten sowie Bonaire, Sint Eustatius und Saba):

- Visum für einen kurzen Aufenthalt von max. 90 Tagen in einem Zeitraum von 180 Tagen. (Beispiel für einen maximalen Aufenthalt: erlaubt sind 30 aufeinanderfolgende Tage Aufenthalt in Aruba, Curaçao oder in Sint Maarten und 90 aufeinanderfolgende Tage in Bonaire, Saba und in St. Eustatius)

- Visum für einen Aufenthalt von über 90 Tagen. 

Gültigkeit

Das Kurzzeitvisum ist 6 Monate gültig und erlaubt mehrfache Einreisen. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 30 Tage pro Einreise. Die maximale Gesamtaufenthaltsdauer beträgt beim Insel-Hopping 90 Tage. 

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen sind und die innerhalb von 24 Stunden in ein Drittland weiterreisen, über gültige Papiere für die Weiterreise verfügen, benötigen kein Transitvisum. 

Ein visumfreier Flughafentransit ist nur zwischen 07:00-23:00 Uhr möglich. Übernachtungen sind nicht gestattet.

JAXBElement

Zuständig für die Visumerteilung sind die konsularischen Vertretungen der Niederlande. Bei Visumpflicht soll der Visumantrag frühestens 3 Monate und spätestens 15 Tage vor der Reise gestellt werden.

Antrag erforderlich

(a) ein ausgefülltes Antragsformular.

(b) ein aktuelles farbiges Passbild.

(c) Nachweis über ein gebuchtes Rückreiseticket.

(d) Unterkunftsnachweis.

(e) Reisepass, der noch 3 Monate über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig ist, plus Kopie der relevanten Seiten.

(f) Erklärung eines Bürgen, dass es sich um einen Familienbesuch handelt oder dass der Antragsteller eine Einladung eines Einwohners oder einer Organisation erhalten hat.

(g) Nachweis über ausreichende Geldmittel, um den Aufenthalt und ggf. die Rückreise finanzieren zu können.

(h) Ggf. Nachweis über eine Aufenthaltserlaubnis für ein Schengen-Land, Großbritannien, Irland (Rep.), Kanada oder die USA.

(i) Auslandskrankenversicherung mit einer Deckung von mindestens 15.000 US$.

(j) Minderjährige: Geburtsurkunde und Nachweis über Elternschaft / Erziehungsberechtigung der mitreisenden Erwachsenen. Alleinreisende Minderjährige: Notariell beglaubigte Reiseerlaubnis der nicht mitreisenden Elternteile / Erziehungsberechtigten. 

Bearbeitungsdauer

In der Regel maximal 1 Woche.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen während ihres Aufenthalts über ausreichende Geldmittel verfügen (bei Unterkunft in einem Hotel: mindestens 75 US$ pro Person und pro Tag; bei Unterkünften bei Freunden / Verwandten: mindestens 150 US$ pro Tag und pro Person).

Benötigte Dokumente bei der Einreise

(a) Rück-/Weiterreisetickets sowie Dokumente für die Weiterreise (ggf. Visa für Drittländer).

(b) Ausreichende Geldmittel: bei Unterkunft in einem Hotel: mindestens 75 US$ pro Person und pro Tag; bei Unterkünften bei Freunden / Verwandten: mindestens 150 US$ pro Tag und pro Person

(c) gültige Auslandreisekrankenversicherung mit einer Deckung von mindestens 15.000 US$, einschließlich Rückführung.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden). Achtung: Bei Einreise über die USA bitte die Einreisebestimmungen der USA beachten.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
 

Einreise mit Haustieren

Für Katzen, Hunde, Papageien und Sittiche wird ein maximal 14 Tage altes Gesundheitszeugnis des Herkunftslands benötigt, das bescheinigt, dass das Tier gesund ist. Hunde und Katzen benötigen zusätzlich ein Tollwutimpfzertifikat. Die Tollwutimpfung sollte mindestens 30 Tage, jedoch nicht länger als 1 Jahr vor der Ankunft vorgenommen worden sein.

Hunde, Katzen, Affen und Papageien aus Südamerika dürfen nicht nach Aruba verbracht werden. Auch die Durchreise von Hunden und Katzen aus Südamerika ist untersagt.

Anmerkung: Hotels akzeptieren i.d.R. keine Haustiere.

Ausreisegenehmigung

Je nach Flughafen und Reiseziel ist eine Ausreisegebühr von 5-30 US$ pro Person zu zahlen, die entweder schon im Ticketpreis enthalten ist oder am Flughafen in bar beglichen werden muss.

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Es gibt ausgezeichnete medizinische Einrichtungen, und in vielen Hotels gibt es einen Bereitschaftsarzt.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden. 

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Chikungunya kommt vor. Es wird deshalb ein ausreichender Schutz gegen Mücken empfohlen. 

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt isch ein wirksamer Mückenschutz.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen. 

Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen. Bisher dokumentierte, vereinzelte Todesfälle standen überwiegend mit anderen Vorerkrankungen in Zusammenhang. Das Auswärtige Amt rät Schwangeren von nicht zwingend notwendigen Reisen in Gebiete mit aktuellen Zika-Ausbrüchen ab, weil das Virus bei Ungeborenen Mikrozephalie zu verursachen.
Es existiert weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe. Eine konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen wird empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1]: Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über 8 Monate alt sind und aus einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete kommen. Dies gilt auch für Reisende, die sich 12 Stunden oder länger im Transit in einem Infektionsgebiet aufgehalten haben.

[2]: Typhus kann vorkommen, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

[3]: Leitungswasser wird aus einer Meerwasserentsalzungsanlage gewonnen und ist im Allgemeinen unbedenklich. Milch ist pasteurisiert; Milchprodukte sind daher ebenso zum Verzehr geeignet wie einheimisches Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse. Vorsichtsmaßnahmen werden dennoch angeraten. Beim Verzehr von Riff-Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.

Geld

Währung

1 Aruba-Florin = 100 Cents. Währungskürzel: AFl, AWG (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 500, 100, 50, 25 und 10 AFl im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennwerten 5, 2,5 und 1 AFl sowie 50, 25, 10 und 5 Cent.

Anmerkung: Der Aruba-Florin ist an den US-Dollar gebunden. Der US-Dollar wird ebenfalls als Zahlungsmittel akzeptiert.

Kreditkarten

Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert.
 

Geldautomaten

Bankkarten

Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. 

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland
Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.
 
Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks werden auf Aruba von Banken und größeren Hotels akzeptiert. Sie sollten in US-Dollar oder Euros ausgestellt sein.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.00-12.00 und 13.30-16.00 Uhr (z. T. auch durchgehend).

Devisenbestimmungen

Die Ausfuhr des Aruba-Florin ist verboten. Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt möglich, Deklarationspflicht besteht ab einem Betrag im Gegenwert von über 20.000 Aruba-Florin.

Geldwechsel

Der US-Dollar ist gängiges Zahlungsmittel. Andere Fremdwährungen können in Banken gewechselt werden. In Oranjestad gibt es Bankautomaten, an denen Bargeld in der Landeswährung abgehoben werden kann. Aruba-Florins können nur innerhalb von Aruba umgetauscht werden.

Wechselkurse

AWG

Öffentliche Feiertage

year

2024

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Die folgenden Artikel können zollfrei nach Aruba eingeführt werden (Personen ab 16 J., die nicht auf Aruba wohnen):

200 Zigaretten oder 25 Zigarren oder 50 Zigarillos oder 250 g Tabak,
1 Liter Spirituosen oder 2,25 l Wein oder 3 l Bier,
Geschenke und Gegenstände für den persönlichen Gebrauch bis zum Gegenwert von 400 Afl.

Verbotene Importe

Fleisch und Fleischprodukte, Pflanzen, Waffen, Drogen, Tiere, Pestizide, chemische Substanzen und Einweg-Plastiktüten. Für bestimmte Telekommunikationsgeräte wird eine Einfuhrerlaubnis benötigt. Einweg-Kunststoffprodukte wie Becher und Strohhalme aus Plastik etc. sowie Sonnencremes mit dem Bleichmittel Oxybenzon sind auf Aruba verboten.

Kontaktadressen

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Geschäftszeiten: I. Allg. Mo-Fr 08.00-12.00 und 13.00-16.30 Uhr.

Geschäftskontakte

Chamber of Commerce and Industry Aruba (Industrie- und Handelskammer Aruba)
J.E. Irausquin Boulevard 10, PO Box 140, Oranjestad, Aruba
Tel. +297 582 15 66.
Website: www.arubachamber.com

Kommunikation

Post

Postsendungen nach Europa brauchen 2-3 Wochen. Das Hauptpostamt befindet sich in Oranjestad. 

Telefon

Die Ländervorwahl von Aruba ist 00297.

Auf Aruba stehen für nationale und internationale Telefongespräche inselweit noch ein paar öffentliche Telefonzellen zur Verfügung, die über den Standortfinder von SETAR schnell gefunden werden können. Die öffentlichen Telefonzellen sind mit Prepaid-Telefonkarten nutzbar, die am Flughafen, am Kreuzfahrt-Terminal und in verschiedenen Läden erhältlich sind.

Mobiltelefon

900/ 1800/ 1900 GSM, 3G (2100) und 4G (1800 Mhz). Hauptanbieter sind u.a. Digicel und SETAR. Internationale Roaming-Verträge bestehen. Ggf. lohnt sich der Erwerb einer lokalen Prepaid-SIM-Karte. Mobiltelefone können gegen Kaution und Vorlage eines Identitätsnachweises am Flughafen gemietet werden. 

Internet

Hauptanbieter sind Digicel und SETAR. Es gibt wenige Internetcafés auf Aruba. Alle Hotels sowie die meisten Restaurants und Cafés bieten ihren Gästen kostenloses WLAN an. 

Sehenswürdigkeiten

Einkaufen

Überblick

Einkaufen in Aruba ist so gut wie zollfrei, und die Geschäfte führen Waren aus aller Welt. Es lohnt sich, Parfüm, Tischdecken und Bettbezüge, Schmuck, Uhren, Kameras, Kristallglas, Porzellan und andere Luxusartikel einzukaufen.

Im Stadtzentrum von Oranjestad gibt es zahlreiche moderne und architektonisch interessante Einkaufszentren, darunter das Palm Beach Plaza (Internet: www.palmbeachplaza.com), das Renaissance Marketplace & Mall (Internet: www.shoprenaissancearuba.com) und das Sun Plaza (Internet: www.sunplaza-aruba.com).

Einheimische Handarbeiten wie Gemälde und Drucke mit Inselmotiven, Töpferarbeiten sowie Objekte aus Kwihi-Holz oder Metall oder Modelle der Cunucu, der traditionellen arubanischen Landhäuser, sind beliebte Mitbringsel. Da Aruba ein autonomer Landesteil des Königreichs der Niederlande ist, gehören auch Windmühlen und Holzschuhe in karibischem Ambiente zu den typischen arubanischen Souvenirs. 

Die Zeiten des Goldrausches sind längst vorbei, doch findet man auch heute noch sehr schöne Schmuckstücke zu günstigen Preisen bei den hiesigen Juwelieren. 

Aloe wächst auf Aruba im Überfluss, Pflegeprodukte werden vor Ort produziert und verkauft.

An den Wochenenden lockt der Flohmarkt auf dem L.G. Smith Boulevard in Oranjestad viele Touristen an. Hier findet man ein vielfältiges Angebot an arubanischen Handarbeiten, Kleidung, Lederwaren und Souvenirs sowie karibische Snacks und Grill-Spezialitäten.

Öffnungszeiten

Mo-Sa 09.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr. Einige größere Einkaufszentren haben bis 20:00 geöffnet. Ein kostenloser, nostalgisch gestalteter Shuttle-Bus fährt Touristen auf Shopping-Tour durch die Geschäftszone der Hauptstadt.

Nachtleben

Einleitung

Das Nachtleben von Aruba ist vor allem bunt. Musik ist für die Inselbewohner Ausdruck purer Lebensfreude, und davon gibt es hier reichlich. So dringen allabendlich feurige Rhythmen aus den Bars und Nachtklubs auf die Straßen. Salsa- und Merengue-Klänge laden zum Mittanzen ein, aber auch Stücke aus den amerikanischen Charts, europäische House-Musik, Rock und Jazz sind zu hören.

Die ausgelassenste Veranstaltung des Jahres ist der Karneval, wenn einen Monat lang bei Karnevalsparaden, Wettbewerben und Straßenfesten phantastisch kostümierte Teilnehmer zu karibischen Klängen feiern. Bei den Warm up-Partys geht es neben der bunt-fröhlichen Karnevalsstimmung auch um den Biergenuss.

Im Stadtzentrum von Oranjestadt locken das ganze Jahr über schicke Cafés, gemütliche Kneipen und angesagte Cocktailbars. Außerdem gibt es in Oranjestad mehrere Diskotheken und Nachtklubs mit Revuen und Live-Shows. Auch in Arubas Theatern  und Veranstaltungssälen sowie in einigen Restaurants und Hotels finden regelmäßig Aufführungen lateinamerikanischer Tänze und Live-Konzerte statt. 

Ein besonderes Abendprogramm bieten die Partybusse (Internet: www.kukookunuku.com oder www.bananabusaruba.com), die ihre Gäste von einer Party zur nächsten befördern.

Bekannt ist Aruba auch für seine zahlreichen Spielkasinos, die von 11.00 Uhr bis in die frühen Morgenstunden geöffnet sind (Zutritt ab 18 Jahren). 

Im Autokino und dem einzigen anderen Kino werden die neuesten amerikanischen, europäischen und südamerikanischen Filme gezeigt.

Kulinarisches

Übersicht

Die traditionelle arubanische Küche wurde geprägt durch den spanischen, südamerikanischen und niederländischen Einfluss. Nur wenige Lebensmittel wachsen auf der Insel selber, aber dennoch gibt es ein vielfältiges Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten. Fisch und Meeresfrüchte zählten seit jeher zu den Hauptnahrungsmitteln auf Aruba. Käse wie Edamer und Gouda gehören unbedingt dazu. Auch die Auswahl internationaler Gerichte ist groß. Aruba bietet eine der größten Restaurantdichten der Karibik.

Regionale Spezialitäten

Zu den einheimischen Spezialitäten zählen Stobà (Eintopf mit Lamm- oder Ziegenfleisch), Cala (fritierte Bohnen), Keshi yena (Käseauflauf mit Hühnchen oder Rind und Gemüse), Pastechi (mit Fleich oder Käse gefüllte Pasteten), Ayacas (in Blätter gewickelte Fleischröllchen) und Sopito (dickflüssige Fischsuppe).

Trinkgeld

Hotels erheben 15% Servicegebühr auf Speisen und Getränke. Manche Restaurants erheben 15% Servicegebühr; wenn nicht, ist ein Trinkgeld in Höhe von 10 bis 15% der Rechnungssumme angemessen.

Regionale Getränke

Das Trinkwasser wird in einer der größten Meerwasserentsalzungsanlage der Welt gewonnen und gilt als eines der weltweit besten. Das nach dem Reinheitsgebot gebraute Balashi Bier wird auch auf die Nachbarinseln Bonaire und Curacao und sogar nach Holland exportiert. Wie überall in der Karibik werden alkoholische Mixgetränke und Cocktails gerne mit einem kräftigen Schuss Rum verfeinert.  Der tiefrote Coecoei-Likör wird aus der Agave gewonnen und gerne für Cocktails genutzt. Eine Besonderheit stellt der auf Aruba gekelterte Wein dar: Die Trauben des Meertraubenbaumes werden zu einem vollmundigen Wein verarbeitet und nur zu besonderen Anlässen ausgeschenkt.

Mindestalter für den Verzehr alkoholischer Getränke

In Aruba darf man ab 18 Jahren Alkohol trinken.

Unterkunft

Hotels

Die meisten Hotels am Palm Beach und Eagle Beach bieten sehr hohen Komfort. Viele dieser luxuriös ausgestatteten Hotels liegen direkt am Strand, haben Swimmingpools, Einkaufsmöglichkeiten, Sportanlagen und Abendunterhaltung. Hotelpreise sind im Sommer bedeutend niedriger, da sich die Hauptsaison hier über den Winter erstreckt. Zu den Hotelpreisen werden 16,6 % Steuer und Bedienung hinzugerechnet, auf Speisen 15 %.

Kategorien:
Alle Unterkünfte werden in Luxus und 1. Klasse eingeteilt. Weitere Informationen von der Aruba Tourism Authority in Seeheim (s. Adressen) oder von der Aruba Hotel and Tourism Association (AHATA), PO Box 542, L. G. Smith Boulevard 174, Oranjestad. (Tel: (8) 2 26 07).

Kultur

Religion

80,8% der Bevölkerung sind römisch-katholisch. Daneben gibt es Protestanten, Hindus, Moslime, Konfuzianer und Juden.

Soziale Verhaltensregeln

Umgangsformen: Arubaner sind sehr gastfreundlich, Einladungen in private Häuser sind aber dennoch eher selten. Die meisten gesellschaftlichen Begegnungen finden in einer ungezwungenen Atmosphäre in den Hotels statt. Die Sitten und Gebräuche sind von niederländischen, indigenen und afrikanischen Traditionen beeinflusst. Amerikanische Sitten und Gebräuche nehmen immer mehr zu. Die gängigen Höflichkeitsformeln sollten beachtet werden. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand.

Kleidung: Legere Kleidung wird akzeptiert, Abendgarderobe sollte aber mitgenommen werden. Leichte Baumwollkleidung wird empfohlen. Einheimische tragen keine Shorts in der Stadt, sie sind dergleichen aber von Gästen gewöhnt. Badekleidung gehört an den Strand. An manchen Hotelstränden sind Zonen zum Oben-ohne-Sonnenbaden abgeteilt. Zum Ausgehen am Abend zieht man sich oft eleganter an, besonders zum Besuch der Kasinos. Ein Jackett ist nicht erforderlich, außer bei offiziellen Amtsanlässen.

Rauchen: Grundsätzlich darf überall geraucht werden. Einige Hotel unterteilen jedoch in Raucher- und Nichtraucherzimmer. Nichtraucherzonen sollten beachtet werden.

Trinkgeld: Hotels und Restaurants berechnen zumeist 15% extra für Bedienung. Ein Bedienungsgeld von 10-15% ist angemessen, wo dieser Zuschlag nicht berechnet wird. Taxifahrer erhalten Trinkgeld nur, wenn sie mit dem Gepäck helfen. Ein Aufrunden des Rechnungsbetrags um 10% ist in diesem Fall angemessen.

Klima

Beste Reisezeit

Der Passat sorgt bei einer Durchschnittstemperatur von 28°C für Abkühlung. Zwischen Oktober und Dezember können kurze Regenschauer auftreten.

Sprache

Überblick

Die offiziellen Amtssprachen sind Niederländisch und Papiamento. Die meisten Inselbewohner sprechen mindestens vier Sprachen, wobei Englisch und Spanisch weit verbreitet sind. Einige Arubaner sprechen sogar etwas Deutsch.

Das einheimische Papiamento ist eine Mischung aus Niederländisch, Spanisch, Portugiesisch, Englisch und afrikanischen sowie indigenen Sprachen. Papiamento basiert auf einer einfach strukturierten Behelfssprache, mit der sich im 1700 Jahrhundert die ersten Siedler der karibischen Inseln, die aus verschiedenen Teilen der Erde kamen, untereinander verständigten. Die Grammatik ist einfach und weist nur wenige Unregelmäßigkeiten auf. So gibt es z.B. keinen Genus, es wird nicht zwischen maskulin, feminin und neutrum unterschieden.

Das auf Curaçao und Bonaire gesprochene Papiamentu ist mit dem arubanischen Papiamento eng verwandt. Es gibt jedoch deutliche Unterschiede in der Rechtschreibung und im Klang. 

Papiamento wurde durch die niederländischen Kolonialverwaltung lange Zeit unterdrückt. So wurden z.B. Subventionen aus den Niederlanden an die Bedingung geknüpft, dass der Unterricht an den Schulen ausschließlich auf Niederländisch stattfindet. Erst 2003 wurde Papiamento zur Amtssprache neben Niederländisch erklärt.

Redewendungen


  • Brot = Pan

  • Danke = Danki

  • Essen = Kuminda

  • Guten Tag = Bon dia

  • Ich sehe dich später = Te aweró

  • Ja = Si

  • Mir geht es gut = Mi ta bon

  • Saft = Djus

  • Sehr gut = Mashá bon

  • Wie geht es dir? = Kon ta bai?

  • Willkommen = Bon biní

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