Der Sonne hinterher: Unsere Tipps für Ihre Asienreise | Teil 1

Wo ist es sonnig und warm, wenn in Deutschland die Temperaturen fallen und der Regen den Sommer endgültig vertreibt? Ob für abenteuerliches Backpacking, einen romantischen Urlaub zu zweit oder das Yoga-Retreat auf der Reise zu sich selbst – Asien gehört zu den Top-Fernreisezielen. Aus gutem Grund, denn der größte Kontinent der Welt biete eine unvergleichliche Vielfalt an kulturellen Eindrücken.  

Im ersten Teil unserer Asien-Serie stellen wir Ihnen drei der beliebtesten Destinationen vor: Thailand, Indonesien und Malaysia.

1. Thailand: Traumstrände und versteckte Tempel

Thailand ist ein Staat in Südostasien und grenzt unter anderem an Myanmar, Laos und Kambodscha. Die beste Reisezeit ist zwischen November und Februar, wenn die Regenzeit vorbei ist und ein Klima um die 30 Grad herrscht.

Wer urbanen Trubel mag, sollte sich die Millionen-Metropole Bangkok sowie die Stadt Chiang Mai nicht entgehen lassen. Für Naturliebhaber hingegen sind tropische Inseln wie Phuket oder Koh Samui die richtige Wahl – diese bestechen durch feine Sandstrände und glasklares Wasser. 

Das Besondere an Thailand: die schätzungsweise 40.000, meist reich verzierten Tempel. Jede Region und sogar viele kleine Dörfer haben ihre eigenen Tempel, die sich in Größe und Architektur unterscheiden. Einige sind stark besuchte Touristenattraktionen, andere wiederum klein und verborgen vor der Öffentlichkeit.

„Für mich ist der buddhistische Tiger Cave Temple in Krabi einer der schönsten. Zwar mussten wir zunächst über 1200 Stufen erklimmen, doch oben angekommen wurden wir mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Mein Tipp: Passen Sie gut auf Ihre Wertsachen auf, denn die Affen hier sind bekannt dafür, Tempelbesucher zu beklauen.“

Niklas Rombach, Mitarbeiter bei der Reisebank


Ausführliche Länderinformationen zu Thailand finden Sie hier.

Thailändische Baht nicht vergessen

Die Währung in Thailand ist der Thai Baht. Um im Thailandurlaub Stress durch hohe Gebühren oder Falschgeld zu vermeiden, sind Urlauber*innen gut beraten, sich noch in Deutschland mit der benötigten Bargeldsumme auszustatten. Besuchen Sie dafür eine unserer Filialen oder bestellen Sie die Baht ganz bequem im Onlineshop.

Wie teuer ist Thailand?

Die Kosten für eine Reise nach Thailand können stark variieren, je nach Reisezeit und Budget. Die Preise für Unterkünfte starten bei 10 bis 20 Euro pro Nacht in Hostels und reichen von 30 bis 70 Euro für komfortablere Hotels bis hin zu Luxusunterkünften ab 100 Euro.

Beim Essen lohnt es sich in jedem Fall, Straßenstände oder lokale Restaurants mit Preisen ab 1 Euro zu besuchen. Auch der Transport ist recht günstig mit 1 Euro für eine Tuk Tuk-Strecke oder 10 Euro pro Tag für die Rollermiete. Eintrittspreise für Tempel liegen zwischen 1 bis 10 Euro, Touren und Ausflüge bei um die 20 bis 200 Euro – ein Schnorchelausflug beispielsweise kostet unseren Recherchen nach rund 149 Euro. 

In unserem neuen Reise-Empfehlungsrechner finden Sie weitere Beispiele für Preise in Thailand.

2. Indonesien: Inselhopping zwischen Vulkanen

Ebenso wie Thailand besticht Indonesien durch seine wunderschöne Natur. Die Inselkette ist bezogen auf Einwohner und Fläche der größte Staat Südostasiens. Die beste Reisezeit ist zwischen Oktober und April, wenn die Trockenzeit die schwüle Regenzeit abgelöst hat.

Indonesien besteht aus mehr als 17.000 Inseln, die jeweils unterschiedlich stark besiedelt sind und sich in Flora, Fauna sowie den Kulturen – darunter hinduistische, buddhistische, islamische und europäische – unterscheiden. Je nach Insel finden Sie sich im Regenwald, an weißen Stränden oder in Vulkangebiet wieder: Von den 126 Vulkanen in Indonesien gelten 78 sogar als aktiv.

Ein Highlight für viele Tourist*innen: Die Insel Bali. Für die einen Surf- und Tauchoase, für die anderen Hotspot für Yoga- und Wellness-Retreats, lässt das tropische Paradies keine Wünsche offen. Wer es weniger touristisch mag, genießt den Urlaub besser auf Inseln wie Lombok oder Flores.  

Ausführliche Länderinformationen zu Indonesien finden Sie hier.

Indonesische Rupiah im Gepäck

In Indonesien wird mit Indonesischen Rupiah bezahlt. Barzahlung ist hier noch immer sehr verbreitet, sei es beim Einkaufen auf traditionellen Märkten, landestypische Spezialitäten oder beim Erwerb von Eintrittskarten. Daher ist es ratsam, genügend Bargeld in kleineren Banknoten und Münzen dabeizuhaben, um flexibel zu bleiben. Als einer der wenigen Reisegeldanbieter haben wir Indonesische Rupiah im Sortiment. Wir stehen Ihnen beim Kauf von Fremdwährung gerne beratend zur Seite.

Wie teuer ist Indonesien?

In Indonesien sind die Preise tendenziell etwas niedriger als in Thailand, jedoch auch abhängig von verschiedenen Faktoren. Die Preise für eine Low Budget-Unterkunft liegen bei 5 bis 15 Euro pro Nacht, höherklassige bei 20 bis 50 Euro und rund 80 Euro für Luxus-Unterkünfte

Einheimisches Essen kostet um die 1 bis10 Euro, internationale Restaurants starten bei ca. 10 Euro und sind damit etwas günstiger als in Thailand. 

Um von A nach B zu kommen, lohnt es sich, den Bus oder Zug zu nehmen, hierfür bezahlen Sie 2 bis 10 Euro für längere Fahrten. Die Kosten für Inlandsflüge von Insel zu Insel liegen bei 20 bis 80 Euro, je nach Strecke. Preise für Eintrittskarten variieren je nach Attraktion, ein Ticket für das Sacred Monkey Forest Sanctuary in Ubud z. B. kostet rund 14 Euro.

3. Malaysia: Kulturvielfalt und Dschungelabenteuer

Ebenso wie in Indonesien besteht auch Malaysia aus verschiedenen Ethnien, darunter Malayen, Chinesen und Inder. Dementsprechend begegnen Tourist*innen dort verschiedene Kulturen, Religionen, Sprachen und kulinarischen Spezialitäten.

Genauso vielfältig sind die Landschaften, die eine Bandbreite an Naturerlebnissen bieten: Vom Mount Kinabalu, dem höchsten Berg in Südostasien, über die Strände von Langkawi oder Tioman bis hin zu den berühmten Regenwäldern, von denen der Taman Negara der älteste der Welt ist.

Ein Muss in der Hauptstadt Kuala Lumpur: Die Petronas Twin Towers, die mit 451 Metern zeitweise die höchsten Gebäude der Welt waren. Auf dem Kuala Lumpur Central Market, der sich in einem schönen Art Deco Bau befindet, können Sie neben frischem Obst und Gemüse auch handgemachte Kunstwerke erwerben. 

„Malaysia bietet eine tolle Mischung aus Tradition und Moderne. In den ländlichen Gegenden sind Natur pur und geschichtsträchtige Stätten zu finden, während die Großstädte extrem kosmopolitisch sind und mit einer top organisierten Infrastruktur aufwarten – für Touristen gibt es sogar kostenlose Stadtrundfahrten.“

Patrick Bareuther, Mitarbeiter bei der Reisebank.


Ausführliche Länderinformationen zu Malaysia finden Sie hier.


Immer mit dabei: Malaysische Ringgit

Malaysia hat den Malaysischen Ringgit als Währung. In großen Städten wie Kuala Lumpur werden Kreditkarten akzeptiert, außerhalb und vor allem für Ausflüge präferieren die Einheimischen jedoch Bargeld. Auch für die erste Fahrt zum Hotel lohnt es sich, Bares dabei zu haben, so sparen Sie sich auch die Suche nach einer Wechselstube am Ankunftsflughafen. Tauschen Sie daher bereits in Deutschland genügend Ringgit um. Im Onlineshop können Sie die Fremdwährung direkt in der passenden Stückelung bestellen. 

Wie teuer ist Malaysia?

Die malaysischen Preise ähneln denen von Thailand und Indonesien – auch hier können Unterkunft, Essen und Transport je nach Budget recht günstig ausfallen. Für abgelegenere Orte, in denen keine Taxis fahren, lohnt es sich oft, Privatanbieter wie Grab (ähnlich wie Uber) zu buchen. Diese kosten umgerechnet meist ebenfalls nur wenige Euro. Kosten für Ausflüge unterscheiden sich auch hier je nach Art, eine halbtägige Tour durch die Batu-Höhlen in Kuala Lumpur kostet beispielsweise rund 62,50 Euro.

9. Oktober 2024

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