Madagaskar

Afrika

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Madagaskar.

Hauptstadt

Antananarivo (ehem. Tananarive).

Geographie

Die viertgrößte Insel der Welt liegt im Indischen Ozean und ist durch die Straße von Mosambik vom afrikanischen Festland getrennt. Einige kleinere Inseln gehören zum Staatsgebiet. Die zentrale Bergkette, die Hauts Plateaux, bedeckt über die Hälfte der Hauptinsel und bedingt die ethnischen, klimatischen und landschaftlichen Unterschiede der West- und Ostküste. Die Westküste war früher mit trockenem Laubwald bedeckt und besteht heute fast nur noch aus Savanne. Die Halbwüste an der südlichen Inselspitze ist mit großen Wäldern kaktusähnlicher Pflanzen bewachsen. Die Hauptstadt Antananarivo liegt hoch in den Hauts Plateaux, fast in der Inselmitte.

Regierung

Republik seit 1992 (III. Republik). Verfassung von 1992. Zweikammerparlament: Nationalversammlung (127 Mitglieder) und Senat (100 Mitglieder. Ein Drittel der Mitglieder wird vom Staatsoberhaupt ernannt). Unabhängig seit 1960 (ehemalige französische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Hery Rajaonarimampianina, seit Januar 2014.

Regierungschef

Solonandrasana Olivier Mahafaly, seit April 2016.

Elektrizität

(überwiegend) 220 V sowie 127 V, 50 Hz. Zweipolstecker sind gebräuchlich.

Zeitzone

Eastern Africa Time: MEZ +4

Offizieller Name des Staates

Republik Madagaskar.

Hauptstadt

Antananarivo (ehem. Tananarive).

Geographie

Die viertgrößte Insel der Welt liegt im Indischen Ozean und ist durch die Straße von Mosambik vom afrikanischen Festland getrennt. Einige kleinere Inseln gehören zum Staatsgebiet. Die zentrale Bergkette, die Hauts Plateaux, bedeckt über die Hälfte der Hauptinsel und bedingt die ethnischen, klimatischen und landschaftlichen Unterschiede der West- und Ostküste. Die Westküste war früher mit trockenem Laubwald bedeckt und besteht heute fast nur noch aus Savanne. Die Halbwüste an der südlichen Inselspitze ist mit großen Wäldern kaktusähnlicher Pflanzen bewachsen. Die Hauptstadt Antananarivo liegt hoch in den Hauts Plateaux, fast in der Inselmitte.

Regierung

Republik seit 1992 (III. Republik). Verfassung von 1992. Zweikammerparlament: Nationalversammlung (127 Mitglieder) und Senat (100 Mitglieder. Ein Drittel der Mitglieder wird vom Staatsoberhaupt ernannt). Unabhängig seit 1960 (ehemalige französische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Hery Rajaonarimampianina, seit Januar 2014.

Regierungschef

Solonandrasana Olivier Mahafaly, seit April 2016.

Elektrizität

(überwiegend) 220 V sowie 127 V, 50 Hz. Zweipolstecker sind gebräuchlich.

Zeitzone

Eastern Africa Time: MEZ +4

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Madagaskars nationale Fluggesellschaft Air Madagascar (MD) (Internet: www.airmadagascar.com) bietet Flugverbindungen zu Zielen in der Region (u.a. nach Réunion, Mauritius, Kenia, Tansania, zu den Komoren und den Seychellen) und nach Europa (Paris). Ab Paris fliegt Air Madagascar (MD) nach Antananarivo. Zubringer nach Paris ab München, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und Berlin sowie ab Wien und Zürich bietet Air France (AF) (Internet: www.airfrance.com). Lufthansa (LH) (Internet: www.lufthansa.com) fliegt von Deutschland, Swiss International (LX) (Internet: www.swiss.com) von der Schweiz, Austrian Airlines (OS) (Internet. www.aua.com) von Österreich in Kooperation mit anderen Airlines.

Flugzeiten

Frankfurt- Antananarivo: 13 Std. 30; Zürich - Antananarivo: 13 Std. 20; Wien - Antananarivo: 13 Std. 40;

Anreise mit dem Schiff

Haupthafen der Insel ist Toamasina. Passagierschiffe laufen Madagaskar im Rahmen von Kreuzfahrten durch den Indischen und Pazifischen Ozean an.

Anreise mit dem Flugzeug

Madagaskars nationale Fluggesellschaft Air Madagascar (MD) (Internet: www.airmadagascar.com) bietet Flugverbindungen zu Zielen in der Region (u.a. nach Réunion, Mauritius, Kenia, Tansania, zu den Komoren und den Seychellen) und nach Europa (Paris). Ab Paris fliegt Air Madagascar (MD) nach Antananarivo. Zubringer nach Paris ab München, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und Berlin sowie ab Wien und Zürich bietet Air France (AF) (Internet: www.airfrance.com). Lufthansa (LH) (Internet: www.lufthansa.com) fliegt von Deutschland, Swiss International (LX) (Internet: www.swiss.com) von der Schweiz, Austrian Airlines (OS) (Internet. www.aua.com) von Österreich in Kooperation mit anderen Airlines.

Flugzeiten

Frankfurt- Antananarivo: 13 Std. 30; Zürich - Antananarivo: 13 Std. 20; Wien - Antananarivo: 13 Std. 40;

Anreise mit dem Schiff

Haupthafen der Insel ist Toamasina. Passagierschiffe laufen Madagaskar im Rahmen von Kreuzfahrten durch den Indischen und Pazifischen Ozean an.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Der Großteil Madagaskars mit Ausnahme einiger Städte des mittleren Hochlands ist per Flugzeug erreichbar, es gibt über 200 Landepisten. Air Madagaskar (MD) fliegt zahlreiche Städte und Ortschaften auf der Insel an.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

3500 km des Straßennetzes sind geteert. Viele Straßen sind reparaturbedürftig. Asphaltierte Straßen verbinden die Städte des zentralen Hochlands und führen weiter zur Ost- und Nordwestküste. Die drei Hauptverbindungsstraßen führen von Antananarivo nach Mahajanga (RN4), nach Toamasina (RN2) und nach Fianarantsoa (RN7). In anderen Landesteilen gibt es einige befestigte Straßen, die Mehrheit besteht allerdings aus unbefestigten Wegen, von denen viele während der Regenzeit (November bis April) unbefahrbar sind.

Fernbusse
sind oft überfüllt und eher unzuverlässig. Einheitsfahrpreise. Busse von Madabus (Internet: www.madabus.com) sind komfortabler und fahren von Toliara über Antananarivo nach Soanierana Ivongo sowie von Morondava nach Antsirabe.

Taxi:
Außer in Antananarivo und Fianarantsoa gelten Einheitsfahrpreise. In diesen beiden Städten werden Preise danach berechnet, ob man in die Ober- oder Unterstadt möchte. Taxis gibt es in zwei Ausführungen: Taxi-bes sind schneller und bequemer; Taxi-brousses (Buschtaxis) sind preiswerter, allerdings langsamer, da sie öfter anhalten und auch in die ländlichen Gegenden fahren. Preise sollten im Voraus vereinbart werden.

Rikschas:
Pousse-Pousses befördern Passagiere überall hin. Den Fahrpreis sollte man im Voraus aushandeln. Kutschen: Es verkehren noch einige Passagierkutschen in Antananarivo.

Mietwagen
gibt es nur in den größeren Touristenstädten; Versicherungsbedingungen im Voraus erfragen. Motorräder können ebenfalls gemietet werden.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein wird empfohlen.

Anmerkung zur Reise auf der Straße

Das Ministère du Tourisme de Madagascar (s. Adressen) bietet eine große Auswahl an Touren, die bis zu einem Monat dauern können. Wer auf eigene Faust reisen will, sollte bedenken, dass es in bestimmten Bergregionen Banditen gibt. Das Klima und unwegsames Terrain erschweren zudem Überlandreisen in vielen Regionen fast das ganze Jahr über.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Alle vier Eisenbahnlinien auf Madagaskar werden zurzeit nicht regelmäßig bedient. Es gibt Passagierzüge von Toamasina (Ostküste) über Antananarivo nach Antsirabe (eine Nebenstrecke führt zum Alaotra-See), von Manakara (ebenfalls an der Ostküste) nach Fianarantsoa und von Moramanga nach Ambatondrazaja. (Internet: www.fce-madagascar.com). Die nördliche Strecke soll noch ausgebaut werden, die Südstrecke führt durch dichten Regenwald. Waggons 1. Klasse sind klimatisiert.

Unterwegs mit dem Schiff

Der bedeutendste Hafen ist Toamasina. Stromschnellen machen viele Flüsse unbefahrbar. Das Ministère du Tourisme de Madagascar (s. Adressen) bietet Foto-Safaris in kleinen Booten auf den Flüssen Betsiboka und Tsiribihina sowie Segeltörns an. Der Pangalanes-Kanal verläuft auf 600 km parallel zur Ostküste.

Unterwegs mit dem Flugzeug

Der Großteil Madagaskars mit Ausnahme einiger Städte des mittleren Hochlands ist per Flugzeug erreichbar, es gibt über 200 Landepisten. Air Madagaskar (MD) fliegt zahlreiche Städte und Ortschaften auf der Insel an.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

3500 km des Straßennetzes sind geteert. Viele Straßen sind reparaturbedürftig. Asphaltierte Straßen verbinden die Städte des zentralen Hochlands und führen weiter zur Ost- und Nordwestküste. Die drei Hauptverbindungsstraßen führen von Antananarivo nach Mahajanga (RN4), nach Toamasina (RN2) und nach Fianarantsoa (RN7). In anderen Landesteilen gibt es einige befestigte Straßen, die Mehrheit besteht allerdings aus unbefestigten Wegen, von denen viele während der Regenzeit (November bis April) unbefahrbar sind.

Fernbusse
sind oft überfüllt und eher unzuverlässig. Einheitsfahrpreise. Busse von Madabus (Internet: www.madabus.com) sind komfortabler und fahren von Toliara über Antananarivo nach Soanierana Ivongo sowie von Morondava nach Antsirabe.

Taxi:
Außer in Antananarivo und Fianarantsoa gelten Einheitsfahrpreise. In diesen beiden Städten werden Preise danach berechnet, ob man in die Ober- oder Unterstadt möchte. Taxis gibt es in zwei Ausführungen: Taxi-bes sind schneller und bequemer; Taxi-brousses (Buschtaxis) sind preiswerter, allerdings langsamer, da sie öfter anhalten und auch in die ländlichen Gegenden fahren. Preise sollten im Voraus vereinbart werden.

Rikschas:
Pousse-Pousses befördern Passagiere überall hin. Den Fahrpreis sollte man im Voraus aushandeln. Kutschen: Es verkehren noch einige Passagierkutschen in Antananarivo.

Mietwagen
gibt es nur in den größeren Touristenstädten; Versicherungsbedingungen im Voraus erfragen. Motorräder können ebenfalls gemietet werden.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein wird empfohlen.

Anmerkung zur Reise auf der Straße

Das Ministère du Tourisme de Madagascar (s. Adressen) bietet eine große Auswahl an Touren, die bis zu einem Monat dauern können. Wer auf eigene Faust reisen will, sollte bedenken, dass es in bestimmten Bergregionen Banditen gibt. Das Klima und unwegsames Terrain erschweren zudem Überlandreisen in vielen Regionen fast das ganze Jahr über.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Alle vier Eisenbahnlinien auf Madagaskar werden zurzeit nicht regelmäßig bedient. Es gibt Passagierzüge von Toamasina (Ostküste) über Antananarivo nach Antsirabe (eine Nebenstrecke führt zum Alaotra-See), von Manakara (ebenfalls an der Ostküste) nach Fianarantsoa und von Moramanga nach Ambatondrazaja. (Internet: www.fce-madagascar.com). Die nördliche Strecke soll noch ausgebaut werden, die Südstrecke führt durch dichten Regenwald. Waggons 1. Klasse sind klimatisiert.

Unterwegs mit dem Schiff

Der bedeutendste Hafen ist Toamasina. Stromschnellen machen viele Flüsse unbefahrbar. Das Ministère du Tourisme de Madagascar (s. Adressen) bietet Foto-Safaris in kleinen Booten auf den Flüssen Betsiboka und Tsiribihina sowie Segeltörns an. Der Pangalanes-Kanal verläuft auf 600 km parallel zur Ostküste.

Reisewarnung

Überblick Madagaskar

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 25.01.2017
Unverändert gültig seit: 19.01.2017

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Die politische Lage ist momentan insgesamt stabil, dennoch wird empfohlen, die aktuellen Entwicklungen in den Medien zu verfolgen und Menschenansammlungen jeder Art zu meiden.

Bei Individualreisen durch das Land wird zu erhöhter Vorsicht geraten, da es immer wieder zu Überfällen, auch auf Touristen kommt. Die Gewaltbereitschaft und der Gebrauch von Waffen haben insgesamt zugenommen. Nach Einbruch der Dunkelheit sollten sich Reisende außerhalb von Wohngebieten möglichst nicht zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Motorrad fortbewegen, innerhalb der Wohngebiete mit besonderer Vorsicht.

Kriminalität

Taschendiebstähle passieren häufig, bewaffnete Raubüberfälle - auch am Tag - haben stark zugenommen. Betroffen ist vor allem die Hauptstadt Antananarivo, dort das Stadtzentrum um Analakely und die Avenue de l'Indépendance sowie die Umgebung der Hotels, der von Ausländern bevorzugten Restaurants und die Stationen der Überlandtaxis (taxis brousse).

Im Allgemeinen, aber insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit wird in allen städtischen Gebieten von Spaziergängen, ob allein oder zu mehreren, aus Sicherheitsgründen dringend abgeraten. Es wird eindringlich empfohlen, abends und nachts auf Einzeltaxis zurückzugreifen. Besondere Vorsicht sollte auf den Umgang mit Wertsachen und Ausweisen - auch innerhalb der Hotels - verwendet werden.

Vor allem im Stadtgebiet von Antananarivo, zunehmend aber auch in den touristisch frequentierten Küstenstädten, finden am Abend und in der Nacht Polizeikontrollen statt. Es wird dringend geraten, stets den Reisepass mit sich zu führen. Eine beglaubigte Ausweiskopie reicht nicht aus.

Bei Autofahrten in Ballungsgebieten (vor allem in Antananarivo ist die Verkehrsdichte sehr hoch und die Straßen eng) wird empfohlen, zu jeder Tages- und Nachtzeit die Türen von innen zu verriegeln und nach Möglichkeit die Fenster geschlossen zu halten. Taschen und Wertgegenstände sollten auf keinen Fall von außen sichtbar im Wagen liegen.

Deutsche Staatsangehörigen, die sich (auch kurzfristig) in Madagaskar aufhalten, sollten sich in die elektronische Krisenvorsorgeliste eintragen:  Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://elefand.diplo.de

Piraterie auf hoher See

Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.

Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch. Ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Center unter www.mschoa.org dringend empfohlen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Überblick Madagaskar

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 19.02.2016
Unverändert gültig seit: 17.02.2016

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Die politische Lage hat sich seit den demokratischen Wahlen Ende 2013 zwar insgesamt entspannt, dennoch wird empfohlen, die aktuellen Entwicklungen in den Medien zu verfolgen und Menschenansammlungen jeder Art zu meiden.

Bei Individualreisen durch das Land wird zu erhöhter Vorsicht geraten, da es immer wieder zu Überfällen auf Touristen kommt. Die Gewaltbereitschaft und der Einsatz von Waffen jeglicher Art haben insgesamt zugenommen. Nach Einbruch der Dunkelheit sollten sich Reisende außerhalb von Wohngebieten möglichst nicht  zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Motorrad fortbewegen, innerhalb der Wohngebiete mit besonderer Vorsicht.

Kriminalität

Taschendiebstähle und bewaffnete Raubüberfälle - auch am Tag - haben stark zugenommen. Betroffen ist vor allem die Hauptstadt Antananarivo, dort das Stadtzentrum um Analakely und die Avenue de l'Indépendance sowie die Umgebung der Hotels, der von Ausländern bevorzugten Restaurants und die Stationen der Überlandtaxis (taxis brousse).

Im Allgemeinen, aber insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit wird in allen städtischen Gebieten von Spaziergängen, ob allein oder zu mehreren, aus Sicherheitsgründen dringend abgeraten. Es wird eindringlich empfohlen, abends und nachts auf Einzeltaxis zurückzugreifen. Besondere Vorsicht sollte auf den Umgang mit Wertsachen und Ausweisen - auch innerhalb der Hotels - verwendet werden.

Vor allem im Stadtgebiet von Antananarivo, zunehmend aber auch in den touristisch frequentierten Küstenstädten, finden am Abend und in der Nacht vermehrt Polizeikontrollen statt. Es wird dringend geraten, stets den Reisepass mit sich zu führen. Eine beglaubigte Ausweiskopie reicht nicht aus.

Bei Autofahrten in Ballungsgebieten (vor allem in Antananarivo ist die Verkehrsdichte sehr hoch und die Straßen eng) wird empfohlen, zu jeder Tages- und Nachtzeit die Türen von innen zu verriegeln und nach Möglichkeit die Fenster geschlossen zu halten. Taschen und Wertgegenstände sollten auf keinen Fall von außen sichtbar im Wagen liegen.

Deutsche Staatsangehörigen, die sich (auch kurzfristig) in Madagaskar aufhalten, sollten sich in die elektronische Deutschenliste ELEFAND eintragen  Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav

Piraterie auf hoher See

Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.

Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Center unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.mschoa.org dringend empfohlen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de

Gesundheitsvorsorge

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende in Madagaskar. Kinder unter einem Jahr sind ebenfalls ausgenommen.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung. Die Infektionsgefahr für Touristen ist als sehr gering einzustufen. Reisende sollten auf strikte Einhaltung von Hygienemaßnahmen achten. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3] Hohes Malariarisiko der vorherrschenden gefährlicheren Form Plasmodium falciparum (Malaria tropica) besteht ganzjährig in allen Landesteilen, einschließlich in den Städten und in den Küstengebieten. Chloroquinresistenz wurde gemeldet. Mückenschutz u. medikamentöse Vorbeugung wird empfohlen.

[4] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden.

Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr von Riff-Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Mit dem Einsetzen der Regenzeit im November besteht die Gefahr von Chikungunya-Fieber. Diese Viruserkrankung wird von Mücken übertragen. Man sollte tagsüber und nachts Mückenschutz beachten.

In den Küstenregionen tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Hepatitis A ist weitverbreitet, Hepatitis B kommt landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist im Lande ein Problem und eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen.

Die Pest kommt sporadisch in den Provinzen Antananarivo, Antsiranana, Fianarantsoa, Majunga (Mahajanga) und Toamasina vor. Die meisten Pest-Erkrankungen kommen während der Regenzeit zwischen November und April vor. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.

Tollwut kommt vor. Seit August 2014 treten Pesterkrankungen gehäuft auf. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende in Madagaskar. Kinder unter einem Jahr sind ebenfalls ausgenommen.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung. Die Infektionsgefahr für Touristen ist als sehr gering einzustufen. Reisende sollten auf strikte Einhaltung von Hygienemaßnahmen achten. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3] Hohes Malariarisiko der vorherrschenden gefährlicheren Form Plasmodium falciparum (Malaria tropica) besteht ganzjährig in allen Landesteilen, einschließlich in den Städten und in den Küstengebieten. Chloroquinresistenz wurde gemeldet. Mückenschutz u. medikamentöse Vorbeugung wird empfohlen.

[4] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden.

Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr von Riff-Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Mit dem Einsetzen der Regenzeit im November besteht die Gefahr von Chikungunya-Fieber. Diese Viruserkrankung wird von Mücken übertragen. Man sollte tagsüber und nachts Mückenschutz beachten.

In den Küstenregionen tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Hepatitis A ist weitverbreitet, Hepatitis B kommt landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist im Lande ein Problem und eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen.

Die Pest kommt sporadisch in den Provinzen Antananarivo, Antsiranana, Fianarantsoa, Majunga (Mahajanga) und Toamasina vor. Die meisten Pest-Erkrankungen kommen während der Regenzeit zwischen November und April vor. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.

Tollwut kommt vor. Seit August 2014 treten Pesterkrankungen gehäuft auf. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Geld

Währung

1 Ariary = 5 Iraimbilanja. Währungskürzel: Ar, MGA (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 10.000, 5.000, 2.000, 1.000, 500, 200 und 100 Ar. Münzen gibt es in den Nennwerten 1, 2, 5, 10, 20, 50 Ar.

Kreditkarten

American Express, Diners Club, MasterCard und Visa werden in den Hotels in der Hauptstadt akzeptiert, in den anderen Ortschaften jedoch nur begrenzt angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.00-15.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist auf 400.000 Ariary beschränkt.
Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt, Deklarationspflicht ab einem Einfuhrbetrag im Gegenwert von 7.500 Euro. Ausfuhr von Fremdwährungen maximal in der Höhe des bei der Einreise deklarierten Betrages, abzüglich der Umtauschbeträge (Nachweis wird kontrolliert).

Geldwechsel

Ariary sind nur in Banken, offiziellen Wechselstuben in Hotels und am Flughafen in Antananarivo erhältlich. In Antananarivo stehen einige Geldautomaten zur Verfügung. Es wird dringend davon abgeraten, Geld auf dem Schwarzmarkt umzutauschen. Der Ariary kann nicht in Devisen zurückgetauscht werden; es empfiehlt sich deshalb der Umtausch nach Bedarf. Manche Hotels verlangen Euro oder US$ zur Rechnungsbegleichung von Ausländern. Daher ist es ratsam, eine Geldreserve in Euro zu haben.

Währung

1 Ariary = 5 Iraimbilanja. Währungskürzel: Ar, MGA (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 10.000, 5.000, 2.000, 1.000, 500, 200 und 100 Ar. Münzen gibt es in den Nennwerten 1, 2, 5, 10, 20, 50 Ar.

Kreditkarten

American Express, Diners Club, MasterCard und Visa werden in den Hotels in der Hauptstadt akzeptiert, in den anderen Ortschaften jedoch nur begrenzt angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.00-15.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist auf 400.000 Ariary beschränkt.
Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt, Deklarationspflicht ab einem Einfuhrbetrag im Gegenwert von 7.500 Euro. Ausfuhr von Fremdwährungen maximal in der Höhe des bei der Einreise deklarierten Betrages, abzüglich der Umtauschbeträge (Nachweis wird kontrolliert).

Geldwechsel

Ariary sind nur in Banken, offiziellen Wechselstuben in Hotels und am Flughafen in Antananarivo erhältlich. In Antananarivo stehen einige Geldautomaten zur Verfügung. Es wird dringend davon abgeraten, Geld auf dem Schwarzmarkt umzutauschen. Der Ariary kann nicht in Devisen zurückgetauscht werden; es empfiehlt sich deshalb der Umtausch nach Bedarf. Manche Hotels verlangen Euro oder US$ zur Rechnungsbegleichung von Ausländern. Daher ist es ratsam, eine Geldreserve in Euro zu haben.

Sprache

Überblick

Malagasy (Madagassisch) und Französisch sind Amtssprachen, bis 2010 war auch Englisch Amtssprache. Weitere regionale Sprachen wie z.B. Makoa oder Swahili dienen ebenfalls als Umgangssprachen. Englisch wird nur in den großen Städten verstanden, Französisch ist weit verbreitet. In den abgelegenen ländlichen Gebieten empfiehlt es sich einen einheimischen Reiseleiter dabei zu haben, der Malagasy spricht. 

Redewendungen

Einige hilfreiche Wörter und Sätze auf Französisch sollte jeder Reisende beherrschen:

  • Auf Wiedersehen = Au revoir
  • Acht = Huit
  • Achtzig = Quatre-vingt
  • Ausgang = Sortie
  • Bier = Bière
  • Bitte = S'il vous plaît
  • Danke = Merci
  • Dienstag = Mardi
  • Doktor = Médecin
  • Donnerstag = Jeudi
  • Drei = Trois
  • Dreißig = Trente
  • Eingang = Entrée
  • Einhundert = Cent
  • Eins = Un (Une)
  • Eintausend = Mille
  • Freitag = Vendredi
  • Fünf = Cinq
  • Fünfzig = Cinquante
  • Gefahr = Danger
  • Geschlossen = Fermé
  • Hallo = Bonjour
  • Heute = Aujourd'hui
  • Hotel = Hôtel
  • Ich fühle mich krank = Je ne me sens pas bien
  • Ich verstehe das nicht = Je ne comprends pas
  • Ja = Oui
  • Mein Name ist … = Je m'appelle …
  • Mir geht es sehr gut. = Ça va bien
  • Mittwoch = Mercredi
  • Montag = Lundi
  • Morgen = Demain
  • Nein = Non
  • Neun = Neuf
  • Neunzig = Quatre-vingt dix
  • Offen = Ouvert
  • Restaurant = Restaurant
  • Samstag = Samedi
  • Sechs = Six
  • Sechzig = Soixante
  • Sieben = Sept
  • Siebzig = Soixante-dix
  • Sonntag = Dimanche
  • Speisekarte = Menu
  • Sprechen Sie Deutsch/Englisch? = Est-ce que vous parlez allemand/anglais?
  • Toiletten = Toilettes
  • Vier = Quatre
  • Vierzig = Quarante
  • Wein = Vin
  • Wie geht es Ihnen? = Comment ça va?
  • Wie viel kostet das? = Combien est-ce que ça coûte?
  • Wo ist …? = Où est …?
  • Zehn = Dix
  • Zwanzig = Vingt
  • Zwei = Deux
Überblick

Malagasy (Madagassisch) und Französisch sind Amtssprachen, bis 2010 war auch Englisch Amtssprache. Weitere regionale Sprachen wie z.B. Makoa oder Swahili dienen ebenfalls als Umgangssprachen. Englisch wird nur in den großen Städten verstanden, Französisch ist weit verbreitet. In den abgelegenen ländlichen Gebieten empfiehlt es sich einen einheimischen Reiseleiter dabei zu haben, der Malagasy spricht. 

Redewendungen

Einige hilfreiche Wörter und Sätze auf Französisch sollte jeder Reisende beherrschen:

  • Auf Wiedersehen = Au revoir
  • Acht = Huit
  • Achtzig = Quatre-vingt
  • Ausgang = Sortie
  • Bier = Bière
  • Bitte = S'il vous plaît
  • Danke = Merci
  • Dienstag = Mardi
  • Doktor = Médecin
  • Donnerstag = Jeudi
  • Drei = Trois
  • Dreißig = Trente
  • Eingang = Entrée
  • Einhundert = Cent
  • Eins = Un (Une)
  • Eintausend = Mille
  • Freitag = Vendredi
  • Fünf = Cinq
  • Fünfzig = Cinquante
  • Gefahr = Danger
  • Geschlossen = Fermé
  • Hallo = Bonjour
  • Heute = Aujourd'hui
  • Hotel = Hôtel
  • Ich fühle mich krank = Je ne me sens pas bien
  • Ich verstehe das nicht = Je ne comprends pas
  • Ja = Oui
  • Mein Name ist … = Je m'appelle …
  • Mir geht es sehr gut. = Ça va bien
  • Mittwoch = Mercredi
  • Montag = Lundi
  • Morgen = Demain
  • Nein = Non
  • Neun = Neuf
  • Neunzig = Quatre-vingt dix
  • Offen = Ouvert
  • Restaurant = Restaurant
  • Samstag = Samedi
  • Sechs = Six
  • Sechzig = Soixante
  • Sieben = Sept
  • Siebzig = Soixante-dix
  • Sonntag = Dimanche
  • Speisekarte = Menu
  • Sprechen Sie Deutsch/Englisch? = Est-ce que vous parlez allemand/anglais?
  • Toiletten = Toilettes
  • Vier = Quatre
  • Vierzig = Quarante
  • Wein = Vin
  • Wie geht es Ihnen? = Comment ça va?
  • Wie viel kostet das? = Combien est-ce que ça coûte?
  • Wo ist …? = Où est …?
  • Zehn = Dix
  • Zwanzig = Vingt
  • Zwei = Deux

Öffentliche Feiertage

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Madagaskar eingeführt werden (Personen ab 21 J.):

2 Stangen oder 20 Schachteln Zigaretten;
2 l alkoholische Getränke.

Importbeschränkungen

Wertvolle elektronische Geräte (Videokameras) müssen bei der Einreise deklariert werden.

Importbestimmungen

Parfüm darf nicht zollfrei eingeführt werden.

Verbotene Importe

Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten.

Exportbestimmungen

Bestimmte Tier- und Pflanzenarten, Edel- und Halbedelsteine, Versteinerungen und Fossilien dürfen nicht bzw. nicht ohne entsprechende Begleitpapiere ausgeführt werden. Max. 100 g Vanille darf ausgeführt werden. Bis zu 1 kg Schmuck darf ausgeführt werden, wenn Tausch- und Kaufquittungen vorgelegt werden.

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Madagaskar eingeführt werden (Personen ab 21 J.):

2 Stangen oder 20 Schachteln Zigaretten;
2 l alkoholische Getränke.

Importbeschränkungen

Wertvolle elektronische Geräte (Videokameras) müssen bei der Einreise deklariert werden.

Importbestimmungen

Parfüm darf nicht zollfrei eingeführt werden.

Verbotene Importe

Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten.

Exportbestimmungen

Bestimmte Tier- und Pflanzenarten, Edel- und Halbedelsteine, Versteinerungen und Fossilien dürfen nicht bzw. nicht ohne entsprechende Begleitpapiere ausgeführt werden. Max. 100 g Vanille darf ausgeführt werden. Bis zu 1 kg Schmuck darf ausgeführt werden, wenn Tausch- und Kaufquittungen vorgelegt werden.

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Leichte Tropenkleidung ist auch bei Geschäftsterminen angemessen. Die Botschaft kann nach vorheriger Vereinbarung Dolmetscher zur Verfügung stellen.

Wirtschaft

Fédération des Chambres de Commerce, d'Industrie et d'Agriculture de Madagascar (Industrie- und Handelskammer)
20 rue Paul Dussac - BP 166, MG-101 Antananarivo
Tel: (261) 215 67.

Geschäftskontakte

Fédération des Chambres de Commerce, d'Industrie et d'Agriculture de Madagascar (Industrie- und Handelskammer)
20 rue Paul Dussac - BP 166, MG-101 Antananarivo
Tel: (261) 215 67.

Geschäftsetikette

Leichte Tropenkleidung ist auch bei Geschäftsterminen angemessen. Die Botschaft kann nach vorheriger Vereinbarung Dolmetscher zur Verfügung stellen.

Wirtschaft

Fédération des Chambres de Commerce, d'Industrie et d'Agriculture de Madagascar (Industrie- und Handelskammer)
20 rue Paul Dussac - BP 166, MG-101 Antananarivo
Tel: (261) 215 67.

Geschäftskontakte

Fédération des Chambres de Commerce, d'Industrie et d'Agriculture de Madagascar (Industrie- und Handelskammer)
20 rue Paul Dussac - BP 166, MG-101 Antananarivo
Tel: (261) 215 67.

Kommunikation

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber sind Madacom (Internet: www.madacom.com) und Orange Madagascar S.A. (Internet: www.orange.mg). Der Sende-/Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich auf die größeren Städte und auf die Hauptverkehrsadern im Land.

Internet

Öffentlicher Internetzugang ist in den größeren Städten vorhanden. In Antananarivo gibt es mehrere Internetcafés.

Post

Sendungen können postlagernd an das Hauptpostamt geschickt werden. Luftpost nach Europa ist zwischen 5 Tagen und 2 Wochen unterwegs, auf dem Landweg kann es 3-4 Monate dauern. Internationale Kurierdienste unterstützen das nationale Postsystem.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Telefon

Internationale Direktdurchwahl ist zu den größeren Städten möglich. Das Telekommunikationswesen ist nicht zentralisiert. Je nach Anbieter muss nach der Landesvorwahl und vor der Ortsnetzkennzahl ein zweistelliger Access-Code gewählt werden. Die verschiedenen Access-Codes sind: 20 (TELMA), 30 (Telecel), 31 (Sacel), 32 (SRR) oder 33 (Madacom). Nach der Landesvorwahl und dem Access-Code sollte die Telefonnummer siebenstellig sein (einschließlich der Ortsnetzkennzahl). Die Ortsnetzkennzahl für Antananarivo ist 22. Da sich Verbindungen schwer herstellen lassen, sollte man öfters mit wechselnden Access-Codes probieren, bis eine Verbindung zustande kommt.
Ortsnetzkennzahlen:
Ambatolampy 42 - Ambositra 47 - Antananarivo 22 - Antsirabe 44 - Antsohihy 67 - Diégo Suarez 82 - Farafangana 73 - Fianarantsoa 75 - Fort Dauphin 92 - Maintirano 69 - Majunga 62 - Manakara et Mananjary 72 - Moramanga 56 - Morondava 95 - Nosy-Be 86 - Sambava 88 - Tamatave 53 - Tuléar 94.

Telefon

Internationale Direktdurchwahl ist zu den größeren Städten möglich. Das Telekommunikationswesen ist nicht zentralisiert. Je nach Anbieter muss nach der Landesvorwahl und vor der Ortsnetzkennzahl ein zweistelliger Access-Code gewählt werden. Die verschiedenen Access-Codes sind: 20 (TELMA), 30 (Telecel), 31 (Sacel), 32 (SRR) oder 33 (Madacom). Nach der Landesvorwahl und dem Access-Code sollte die Telefonnummer siebenstellig sein (einschließlich der Ortsnetzkennzahl). Die Ortsnetzkennzahl für Antananarivo ist 22. Da sich Verbindungen schwer herstellen lassen, sollte man öfters mit wechselnden Access-Codes probieren, bis eine Verbindung zustande kommt.
Ortsnetzkennzahlen:
Ambatolampy 42 - Ambositra 47 - Antananarivo 22 - Antsirabe 44 - Antsohihy 67 - Diégo Suarez 82 - Farafangana 73 - Fianarantsoa 75 - Fort Dauphin 92 - Maintirano 69 - Majunga 62 - Manakara et Mananjary 72 - Moramanga 56 - Morondava 95 - Nosy-Be 86 - Sambava 88 - Tamatave 53 - Tuléar 94.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber sind Madacom (Internet: www.madacom.com) und Orange Madagascar S.A. (Internet: www.orange.mg). Der Sende-/Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich auf die größeren Städte und auf die Hauptverkehrsadern im Land.

Internet

Öffentlicher Internetzugang ist in den größeren Städten vorhanden. In Antananarivo gibt es mehrere Internetcafés.

Post

Sendungen können postlagernd an das Hauptpostamt geschickt werden. Luftpost nach Europa ist zwischen 5 Tagen und 2 Wochen unterwegs, auf dem Landweg kann es 3-4 Monate dauern. Internationale Kurierdienste unterstützen das nationale Postsystem.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Öffnungszeiten

Mo-Sa 08.00-18.00 Uhr (zwischen 12.00-14.00 Uhr meist geschlossen).

Anmerkung

Waren, die Teile der madagassischen Pflanzen- oder Tierwelt beinhalten (dazu gehören auch getrocknete Blumen), bedürfen zum Teil einer gesonderten Ausfuhrgenehmigung. Artikel die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen, wie z.B. Krokodilleder, Straußeneier, Muscheln, unbehandeltes Ebenholz oder Orchideen, dürfen nicht ausgeführt werden. Beim Kauf von Edelsteinen sollte man sich unbedingt ein Zertifikat ausstellen lassen, da diese ansonsten nicht ausgeführt werden dürfen.

Überblick

Zu den beliebtesten Mitbringseln zählen Handarbeiten wie Lamba (traditionelle Stoffquadrate aus Webstoffen mit unterschiedlichen Mustern), Zafimaniny-Holzeinlegearbeiten, Silberarbeiten wie Mahafaly-Kreuze und Vangavanga-Armbänder, Edelstein- oder Muschelschmuck, handgemachtes Papier, madagassische Musikinstrumente sowie volkstümliche Stickereien. Auch handgemalte Bilder, Schnitzereien und kleine Skulpturen sind schöne Andenken. Aus Materialien wie Schilfrohr, Raffiabast, Sisal, Palmblättern, Bambus, Stroh oder Baobabrinde werden allerlei praktische Flecht- und Korbwaren wie z.B. Taschen, Matten, Körbe, Hüte und Fächer hergestellt.

In allen größeren Ortschaften finden regelmäßig Märkte statt, auf denen man neben frischem Obst und Gemüse auch zahlreiche Gewürze wie Nelken, Pfeffer, Zimt, Chili und Ylang-Ylang findet. Bei Touristen begehrt ist insbesondere die original madagassische Echte Vanille. Handeln ist auf den Märkten üblich, insbesondere beim Souvenirkauf. Häufig lassen sich die Preise um 10-15% runterhandeln. Man sollte es jedoch nicht mit dem Handeln übertreiben und stets an die Armut der Menschen denken, die von dem Einkommen ihre Familien ernähren müssen. In den großen Städten gibt es auch Supermärkte, in denen die Waren für den täglichen Bedarf angeboten werden.

Überblick

Zu den beliebtesten Mitbringseln zählen Handarbeiten wie Lamba (traditionelle Stoffquadrate aus Webstoffen mit unterschiedlichen Mustern), Zafimaniny-Holzeinlegearbeiten, Silberarbeiten wie Mahafaly-Kreuze und Vangavanga-Armbänder, Edelstein- oder Muschelschmuck, handgemachtes Papier, madagassische Musikinstrumente sowie volkstümliche Stickereien. Auch handgemalte Bilder, Schnitzereien und kleine Skulpturen sind schöne Andenken. Aus Materialien wie Schilfrohr, Raffiabast, Sisal, Palmblättern, Bambus, Stroh oder Baobabrinde werden allerlei praktische Flecht- und Korbwaren wie z.B. Taschen, Matten, Körbe, Hüte und Fächer hergestellt.

In allen größeren Ortschaften finden regelmäßig Märkte statt, auf denen man neben frischem Obst und Gemüse auch zahlreiche Gewürze wie Nelken, Pfeffer, Zimt, Chili und Ylang-Ylang findet. Bei Touristen begehrt ist insbesondere die original madagassische Echte Vanille. Handeln ist auf den Märkten üblich, insbesondere beim Souvenirkauf. Häufig lassen sich die Preise um 10-15% runterhandeln. Man sollte es jedoch nicht mit dem Handeln übertreiben und stets an die Armut der Menschen denken, die von dem Einkommen ihre Familien ernähren müssen. In den großen Städten gibt es auch Supermärkte, in denen die Waren für den täglichen Bedarf angeboten werden.

Öffnungszeiten

Mo-Sa 08.00-18.00 Uhr (zwischen 12.00-14.00 Uhr meist geschlossen).

Anmerkung

Waren, die Teile der madagassischen Pflanzen- oder Tierwelt beinhalten (dazu gehören auch getrocknete Blumen), bedürfen zum Teil einer gesonderten Ausfuhrgenehmigung. Artikel die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen, wie z.B. Krokodilleder, Straußeneier, Muscheln, unbehandeltes Ebenholz oder Orchideen, dürfen nicht ausgeführt werden. Beim Kauf von Edelsteinen sollte man sich unbedingt ein Zertifikat ausstellen lassen, da diese ansonsten nicht ausgeführt werden dürfen.

Nachtleben

Einleitung

Madagaskar ist für sein eher ruhiges Nachtleben bekannt. Viele Madegassen gehen früh zu Bett und stehen noch vor Sonnenaufgang auf, vor allem in den ländlichen Gebieten sind die Straßen spätestens ab 21:00 Uhr wie leer gefegt. In der Hauptstadt Antananarivo gibt es zwar einige Diskotheken und Kneipen, doch in den meisten anderen Ortschaften sind die Ausgehmöglichkeiten sehr begrenzt. Häufig findet sich lediglich ein Restaurant, in dem man zumindest etwas trinken kann, doch ist der Alkohol auf Madagaskar relativ teuer. In den touristisch belebteren Gebieten, wie z.B. Toamasina, gibt es einige Hotels, die über eine Diskothek oder zumindest eine Bar verfügen. Auf der Insel Nosy Bé gibt es entlang des fast zwei Kilometer langen Sandstrandes Madirokely zahlreiche Bars und Restaurants, in denen bis spät in die Nacht ein reges Treiben herrscht. 

In vielen größeren Städten findet man Kinos und Theater sowie erstaunlich viele Karaoke-Bars. Aufführungen heimischer Theatergruppen und traditionelle Tanzvorführungen finden überall auf der Insel statt. Auch Live-Bands und Solomusiker touren durch das Land. Die madegassische Musik, die durch afrikanische Einflüsse geprägt und sehr rythmisch ist, lädt zum Mittanzen ein. Die Rhythmen unterscheiden sich je nach Region, so weist z.B. die Musik aus dem Hochland in der Mitte des Landes eher einen zarten Rhythmus auf, während man im Norden eher starke und schnelle Rythmen spielt. Auch die Tänze passen sich dem jeweiligen Rhythmus an.

Einleitung

Madagaskar ist für sein eher ruhiges Nachtleben bekannt. Viele Madegassen gehen früh zu Bett und stehen noch vor Sonnenaufgang auf, vor allem in den ländlichen Gebieten sind die Straßen spätestens ab 21:00 Uhr wie leer gefegt. In der Hauptstadt Antananarivo gibt es zwar einige Diskotheken und Kneipen, doch in den meisten anderen Ortschaften sind die Ausgehmöglichkeiten sehr begrenzt. Häufig findet sich lediglich ein Restaurant, in dem man zumindest etwas trinken kann, doch ist der Alkohol auf Madagaskar relativ teuer. In den touristisch belebteren Gebieten, wie z.B. Toamasina, gibt es einige Hotels, die über eine Diskothek oder zumindest eine Bar verfügen. Auf der Insel Nosy Bé gibt es entlang des fast zwei Kilometer langen Sandstrandes Madirokely zahlreiche Bars und Restaurants, in denen bis spät in die Nacht ein reges Treiben herrscht. 

In vielen größeren Städten findet man Kinos und Theater sowie erstaunlich viele Karaoke-Bars. Aufführungen heimischer Theatergruppen und traditionelle Tanzvorführungen finden überall auf der Insel statt. Auch Live-Bands und Solomusiker touren durch das Land. Die madegassische Musik, die durch afrikanische Einflüsse geprägt und sehr rythmisch ist, lädt zum Mittanzen ein. Die Rhythmen unterscheiden sich je nach Region, so weist z.B. die Musik aus dem Hochland in der Mitte des Landes eher einen zarten Rhythmus auf, während man im Norden eher starke und schnelle Rythmen spielt. Auch die Tänze passen sich dem jeweiligen Rhythmus an.

Kulinarisches

Regionale Spezialitäten


  • Ro (Rind- und Schweinefleisch, das in Essig, Wasser und Öl mariniert und dann mit Gemüse, Zwiebeln und eingelegtem Gemüse gekocht und mit Pimento gewürzt wird)

  • Ravitoto (ein Eintopf aus Fleisch und Blattgemüse)

  • Ramazava (Blattgemüse, Rind- und Schweinefleischstücke, gebraten)

  • Vary amid 'anana (Reis, Blattgemüse oder Kräuter, Fleisch und manchmal Garnelen), das oft mit Kitoza (langen Scheiben gepökeltem oder gesalzenem Fleisch) gegessen wird. 

Wissenswertes

Heimische Restaurants werden als hotely bezeichnet.

Trinkgeld

10-15% Trinkgeld in Restaurants ist üblich. Trinkgeld ist auch in chinesischen und vietnamesischen Einrichtungen üblich.

Regionale Getränke

In Madagaskar hergestellt werden Litchel (Aperitif aus Litchis), Betsabetsa (eine Art Bier aus Zuckerrohr) und Toaka gasy (aus Zuckerrohr und Reis destilliert) sowie »Three-Horses«-Pilsner. Zu den alkoholfreien Getränken zählen Ranon 'apango oder Rano vda (ein Reisgetränk) und einheimisches Mineralwasser.

Mindestalter für den Verzehr alkoholischer Getränke

In Madagaskar darf man ab 18 Jahren Alkohol trinken.

Regionale Spezialitäten


  • Ro (Rind- und Schweinefleisch, das in Essig, Wasser und Öl mariniert und dann mit Gemüse, Zwiebeln und eingelegtem Gemüse gekocht und mit Pimento gewürzt wird)

  • Ravitoto (ein Eintopf aus Fleisch und Blattgemüse)

  • Ramazava (Blattgemüse, Rind- und Schweinefleischstücke, gebraten)

  • Vary amid 'anana (Reis, Blattgemüse oder Kräuter, Fleisch und manchmal Garnelen), das oft mit Kitoza (langen Scheiben gepökeltem oder gesalzenem Fleisch) gegessen wird. 

Wissenswertes

Heimische Restaurants werden als hotely bezeichnet.

Trinkgeld

10-15% Trinkgeld in Restaurants ist üblich. Trinkgeld ist auch in chinesischen und vietnamesischen Einrichtungen üblich.

Regionale Getränke

In Madagaskar hergestellt werden Litchel (Aperitif aus Litchis), Betsabetsa (eine Art Bier aus Zuckerrohr) und Toaka gasy (aus Zuckerrohr und Reis destilliert) sowie »Three-Horses«-Pilsner. Zu den alkoholfreien Getränken zählen Ranon 'apango oder Rano vda (ein Reisgetränk) und einheimisches Mineralwasser.

Mindestalter für den Verzehr alkoholischer Getränke

In Madagaskar darf man ab 18 Jahren Alkohol trinken.

Kultur

Religion

52% Anhänger von Naturreligionen, 41% Christen und 7% Muslime.

Soziale Verhaltensregeln

Allgemeines: Fadys (örtliche Tabus), die von den Ältesten der Dorfgemeinschaft festgelegt werden, regeln das tägliche Leben auf Madagaskar. Als Fady werden auch heilige Orte bezeichnet, die den Madagassen heilig und daher für Ausländer tabu sind, wie z.B. Gräber oder bestimmte Naturheiligtümer wie verehrte Teiche oder Bäume. Man sollte sich vor allem außerhalb der größeren Städte bei ortskundigen Personen über bestehende Fadys informieren und diese unbedingt respektieren.

Kleidung: Zwanglose Kleidung ist durchaus angemessen, nur in vornehmeren Hotels und Restaurants rechnet man eventuell mit eleganter gekleideten Gästen. Badebekleidung gehört an den Strand. 

Umgangsformen: Einladungen in Privathäuser sind eher selten. In manchen Gegenden ist es heute noch vereinzelt üblich (soweit die Kosten dieser Aktion es zulassen), einen Ahnen zum Dorffest einzuladen und ihn zu diesem Zweck auszugraben, damit er persönlich anwesend sein kann. Später wird er dann in neue Totenhemden gekleidet und wieder begraben. Dieses Ritual (als Famadihana bekannt) zeigt das Festhalten der Bevölkerung an althergebrachten Traditionen. 

Ehebruch und Pädophilie sind per Gesetz verboten und werden mit hohen Freiheits- oder Geldstrafe geahndet. Da nicht auszuschließen ist, dass Ausländer mitunter gezielt in eine kompromittierende Situation gebracht werden sollen, empfiehlt es sich im Kontakt mit jungen Mädchen und Frauen besonders vorsichtig zu sein.

Fotografieren: Militärische oder Polizeieinrichtungen dürfen nicht fotografiert werden, das Gleiche gilt für sicherheitsrelevante Einrichtungen wie z.B. Flughafen, Brücken oder Regierungsgebäude. Personen sollten gefragt werden bevor man sie fotografiert.

Religion

52% Anhänger von Naturreligionen, 41% Christen und 7% Muslime.

Soziale Verhaltensregeln

Allgemeines: Fadys (örtliche Tabus), die von den Ältesten der Dorfgemeinschaft festgelegt werden, regeln das tägliche Leben auf Madagaskar. Als Fady werden auch heilige Orte bezeichnet, die den Madagassen heilig und daher für Ausländer tabu sind, wie z.B. Gräber oder bestimmte Naturheiligtümer wie verehrte Teiche oder Bäume. Man sollte sich vor allem außerhalb der größeren Städte bei ortskundigen Personen über bestehende Fadys informieren und diese unbedingt respektieren.

Kleidung: Zwanglose Kleidung ist durchaus angemessen, nur in vornehmeren Hotels und Restaurants rechnet man eventuell mit eleganter gekleideten Gästen. Badebekleidung gehört an den Strand. 

Umgangsformen: Einladungen in Privathäuser sind eher selten. In manchen Gegenden ist es heute noch vereinzelt üblich (soweit die Kosten dieser Aktion es zulassen), einen Ahnen zum Dorffest einzuladen und ihn zu diesem Zweck auszugraben, damit er persönlich anwesend sein kann. Später wird er dann in neue Totenhemden gekleidet und wieder begraben. Dieses Ritual (als Famadihana bekannt) zeigt das Festhalten der Bevölkerung an althergebrachten Traditionen. 

Ehebruch und Pädophilie sind per Gesetz verboten und werden mit hohen Freiheits- oder Geldstrafe geahndet. Da nicht auszuschließen ist, dass Ausländer mitunter gezielt in eine kompromittierende Situation gebracht werden sollen, empfiehlt es sich im Kontakt mit jungen Mädchen und Frauen besonders vorsichtig zu sein.

Fotografieren: Militärische oder Polizeieinrichtungen dürfen nicht fotografiert werden, das Gleiche gilt für sicherheitsrelevante Einrichtungen wie z.B. Flughafen, Brücken oder Regierungsgebäude. Personen sollten gefragt werden bevor man sie fotografiert.

Klima

Beste Reisezeit

Heißes und subtropisches Klima, in den Bergen ist es kühler. Regenzeit: November - März. Trockenzeit: April - Oktober. Im Süden und Westen ist es heiß und trocken. Die Monsunregen im Osten und Norden bringen zwischen Dezember und März Stürme und Wirbelstürme mit sich. In den Bergen, einschl. Antananarivo, ist es zwischen November und April warm und gewittrig, ansonsten trocken, kühl und windig.

Beste Reisezeit

Heißes und subtropisches Klima, in den Bergen ist es kühler. Regenzeit: November - März. Trockenzeit: April - Oktober. Im Süden und Westen ist es heiß und trocken. Die Monsunregen im Osten und Norden bringen zwischen Dezember und März Stürme und Wirbelstürme mit sich. In den Bergen, einschl. Antananarivo, ist es zwischen November und April warm und gewittrig, ansonsten trocken, kühl und windig.

Landesdaten

Vorwahl +261 Fläche(qkm) 587041 Bevölkerung 23812681 Bevölkerungsdichte(pro qkm) 41 Bevölkerung im Jahr 2015 Mitglied der EU No Hauptnotrufnummer 117 Vorwahl +261 Fläche(qkm) 587041 Bevölkerung 23201926 Bevölkerungsdichte(pro qkm) 40 Bevölkerung im Jahr 2014 Mitglied der EU No Hauptnotrufnummer 117

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