Haiti

Nordamerika

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Haiti.

Hauptstadt

Port-au-Prince.

Geographie

Haiti liegt im und gebirgigen Westteil der Insel Hispaniola, der zweitgrößten Antillen-Insel. Der Ostteil der Insel wird von der Dominikanischen Republik eingenommen. Zum Staatsgebiet von Haiti gehören die Île de la Gonâve im gleichnamigen Golf und die Insel La Tortue nördlich der Hauptinsel. Die Küste bietet Buchten und Strände im Wechsel mit subtropischer Vegetation. Der Naturhafen von Port-au-Prince liegt an einer tiefen, hufeisenförmigen Bucht.

Regierung

Präsidialrepublik seit 1987. Verfassung von 1987. Zweikammerparlament: Abgeordnetenhaus mit 82 Mitgliedern, Senat mit 27 Mitgliedern. Unabhängig seit 1804 (ehemalige französische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Jovenel Moïse, seit Februar 2017.

Elektrizität

110 V, 60 Hz.

Zeitzone

Eastern Standard Time: MEZ -6 (MEZ -5 vom 12 März bis 5 November 2017)

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Die nationalen sowie britische und US-amerikanische Airlines fliegen von Deutschland, Östereich und der Schweiz aus über London oder Paris und New York. Air France (AF) bietet Flüge von Paris nach Port-au-Prince über Miami oder New York an. Lynx Air fliegt von Miami nach Cap Haitien, Copa Airlines (CM) (Internet: www.copaair.com) fliegt ebenfalls von amerikanischen Destinationen über Panama nach Port-au-Prince.

Ausreisegebühr

Eine Ausreisesteuer muss bei der Ausreise auf dem Luft- und Landweg bezahlt werden. Die meisten internationalen Fluglinien haben diese in die Ticketpreise integriert. Bei kleineren Fluglinien (z. B. nach Santo Domingo) kann es jedoch vorkommen, dass die Steuer am Flughafen bar in US-Dollar verlangt wird.

Ausreisesteuer bei Flugreisen: Bis zu 55 US$. 

Ausreisesteuer auf dem Landweg: Ca. 23 US$ plus 100,-Gourdes.

Bei den regelmäßigen zwischen Haiti und der Dominikanischen Republik verkehrenden Buslinien ist die Ausreisesteuer im Fahrschein enthalten. Bei individueller Anreise sollten Reisende dennoch über ausreichend Bargeld in USD und haitianischen Gourdes verfügen.




 

Anreise mit dem Pkw

Es gibt Busverbindungen in die Dominikanische Republik.

Anreise mit dem Schiff

Haiti wird von mehreren Kreuzfahrtschifflinien, darunter Royal Caribbean, angelaufen. Die wichtigsten Häfen sind Port-au-Prince, Cap Haïtien und Labadee.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Es gibt Flugverkehr mit Caribintair zwischen Port-au-Prince und den Provinzstädten Haitien, Hinche, Pingnon und Dame Marie. Buchungen sollten vor dem Abflug bestätigt werden, da Stornierungen oder Verspätungen vorkommen. Privatcharter ist ebenfalls möglich.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Es herrscht Rechtsverkehr. Allwetterstraßen gibt es von Port-au-Prince nach Cap Haïtien und Jacmel. Fahrten in das Landesinnere sind aufgrund des schlechten Straßenzustands zeitraubend; vor Nachtfahrten wird wegen erhöhter Gefahr von Unfällen und Überfällen abgeraten. Besonders gefährlich ist die Hauptstadt Port-au-Prince.

Fernbus:
Von Port-au-Prince fahren Busse nach Cap Haïtien, Jacmel, Jérémie, Hinche, Les Cayes und Port de Paix. Die Verbindungen sind unregelmäßig.

Taxi:
Kombiwagen (Camionettes) verbinden Port-au-Prince mit Pétionville sowie einigen anderen Städten.

Mietwagen
können in Port-au-Prince und Pétionville sowie am Flughafen und in den Hotels gemietet werden. Außerhalb von Port-au-Prince ist Benzin nur schwer erhältlich. Die Kennzeichen offizieller Mietwagen beginnen mit einem L.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein.

Unterwegs in der Stadt

Die farbenfrohen Tap-taps fahren in Port-au-Prince zu Einheitsfahrpreisen, sind aber oft überfüllt.

Taxis
haben keine Taxameter, aber Preise für bestimmte Strecken sind von der Regierung festgelegt. Auf allen anderen Strecken sollte man den Fahrpreis im Voraus vereinbaren. Nummernschilder von Taxis fangen mit »P« an. Sammeltaxis (Publiques), die mit einem rotan Band am Rückspiegel gekennzeichnet sind, sind am preiswertesten. Man kann Taxis für Ausflüge stunden- oder tageweise mieten.

Unterwegs mit dem Schiff

Von Port-au-Prince aus werden Segelbootfahrten zu den Stränden angeboten, besonders reizvoll ist eine Fahrt im Glasbodenboot über das Sand Cay Reef.

Fracht- und Passagierschiffe
pendeln zwischen Jérémie, Cap-Haïtien und Port-au-Prince.

Reisewarnung

Überblick Haiti

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 16.02.2017
Unverändert gültig seit: 08.02.2017

Aktuelle Hinweise

Am 7. Februar wurde Jovenel Moise als neuer Staatspräsident vereidigt. Die unterlegenen Parteien haben seinen Wahlsieg nicht anerkannt. Im Zuge dessen kann es in den nächsten Wochen zu Protesten und Demonstrationen kommen, die leicht in Gewalt umschlagen können.  

Reisende sollten die lokale Medienberichterstattung aufmerksam verfolgen, sowie jede Art von Menschenansammlungen und Demonstrationen meiden. Den Anweisungen der Sicherheitskräfte sollte unbedingt Folge geleistet werden.

Am 05.01.2017 wurde der für die Region Grand Anse in den Senat gewählte Guy Philippe verhaftet und an die USA ausgeliefert. In der Folge kam es in einigen Landesteilen (hauptsächlich Départments Grand'Anse, insbesondere dessen Hauptstadt Jérémie und Sud, vereinzelt auch in anderen Landesteilen) zu gewalttätigen Protesten seiner Anhänger, die sich gegen als US-Amerikaner wahrgenommene Ausländer richteten. Derzeit sind diese Proteste abgeflaut, sie können aber je nach Prozessverlauf in den USA rasch wieder aufflammen.

Von Reisen nach Haiti wird derzeit dringend abgeraten.

Reisenden, die sich bereits in Haiti aufhalten,  wird zu besonderer Aufmerksamkeit und Vorsicht geraten. Deutschen Staatsangehörigen wird nachdrücklich empfohlen, sich unabhängig von Aufenthaltszweck und –dauer in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts - Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://elefand.diplo.de/ - einzutragen und dabei die Dauer des Aufenthaltes anzugeben.

Bei Überlandfahrten ist besondere Vorsicht geboten. Von Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird dringend abgeraten.

Aufgrund des erneuten Ausbruchs der Cholera nach Hurrikan „Matthew"  sollten Reisende unbedingt den Abschnitt „Medizinische Hinweise" dieser Reise- und Sicherheitshinweise beachten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität

Das allgemeine Kriminalitätsniveau ist hoch, liegt aber noch unter dem vergleichbarer anderer Staaten der Karibik. Vor allem in den beiden Großstädten Port-au-Prince und Cap-Haitien sind Ausländer bevorzugte Opfer und werden teils gezielt ausgeraubt, z. B. nach der Erledigung von Bankgeschäften oder nach der Einreise am Flughafen. Am Flughafen sollten sich Reisende von einer Person ihres Vertrauens abholen lassen. Daher wird Individualreisenden zu besonderer Vorsicht geraten. Bei einem Überfall sollten sie keine Gegenwehr leisten, um eine Gewalteskalation zu vermeiden.

Haiti hat in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um den Tourismussektor wieder zu beleben. Dazu gehören gut organisierte Gruppenreisen, die den sicherheitsrelevanten Gegebenheiten so gut wie möglich Rechnung tragen. Die Teilnehmer werden bereits am Flughafen empfangen und während des gesamten Aufenthalts in Haiti begleitet, teilweise auch von Sicherheitskräften. Reisende, die an einer solchen Gruppenreise teilnehmen, müssen damit rechnen, dass wichtige Ausfallstraßen zu den Hotels an den Stränden des Landes kurzfristig durch gewalttätige Demonstranten blockiert werden und die Reise daher nicht wie geplant stattfinden kann.

Individualreisenden wird von einem Aufenthalt  in den folgenden Stadtvierteln der Hauptstadt Port-au-Prince dringend abgeraten: Cité Soleil, Martissant, Carrefour, Bel Air, Cíté Militaire und Jean-Marie Vincent.

Bei der Ein- und Ausreise über die offiziellen Grenzübergänge zwischen der Dominikanischen Republik und Haiti muss mit stundenlangen Wartezeiten und unangekündigten Schließungen der Grenze sowie mit unangekündigten Demonstrationen auf beiden Seiten der Grenze gerechnet werden. Der illegale Grenzübertritt ist strafbar und lebensgefährlich.

Piraterie

Reisende auf maritimen Beförderungsmitteln sollten beachten, dass Raubüberfälle auf ankernde oder sich in Küstennähe befindende Schiffe bzw. Fälle von Piraterie entlang der haitianischen Küste sporadisch vorkommen und entsprechende Maßnahmen ergreifen (sichere Ankerplätze vorziehen, Vorsicht mit spontanen Gästen an Bord, Eigensicherung bei Nacht).

Die staatlichen Sicherheitsorgane sind nur eingeschränkt funktionsfähig. Sie können grundsätzlich keinen ausreichenden Schutz garantieren oder Hilfe leisten. Die medizinische Notfallversorgung (z. B. Ambulanzdienste, Intensivstationen) ist ebenfalls nicht flächendeckend gewährleistet.

In Haiti wird weiterhin Cholera übertragen. Nähere Informationen hierzu finden sich in den Medizinischen Hinweisen (s. u.).

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Gesundheitsvorsorge

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitpassagiere, die in Haiti den Flughafen nicht verlassen.

[2] Malariaschutz ganzjährig erforderlich in bewaldeten Gebieten von Gros Morne, Hinche, Maissade, Chantal und Jacmel. In den anderen Kantonen ist das Malariarisiko gering. Port-au-Prince ist malariafrei. Es kommt fast ausschließlich die gefährlichere Form Plasmodium falciparum vor. Empfehlung: Mückenschutz und Notfallmedikation.

[3] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung. Das Risiko einer Infektion ist sehr hoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[4] Landesweit besteht ein erhöhtes Risiko für Darminfektionen. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Ansonsten sollte das Trinkwasser abgekocht sein. Bei Reisen ins Landesinnere sollte genügend Trinkwasser in Flaschen mitgeführt werden. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten vermieden werden; ebenso Schweinefleisch, rohe Salate und Mayonnaise. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr von Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger können in manchen Teichen und Flüssen vorkommen, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Die durch Stechmücken übertragene Virusinfektion Chikungunya kommt vor. Konsequenter Schutz vor Insekten wird empfohlen.  

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor (Hauptübertragungszeit: August bis Februar). Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Hepatitis A und B treten auf. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten und bei Kindern und Jugendlichen auch gegen Hepatitis B.

Haiti hat die höchsten HIV/Aids-Durchseuchungszahlen in der Karibik: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen. Bisher dokumentierte, vereinzelte Todesfälle standen überwiegend mit anderen Vorerkrankungen in Zusammenhang. Das Auswärtige Amt rät Schwangeren von nicht zwingend notwendigen Reisen in Gebiete mit aktuellen Zika-Ausbrüchen ab, weil das Virus im Verdacht steht, bei Ungeborenen Mikrozephalie zu verursachen.
Es existiert weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe. Eine konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen wird empfohlen.

Geld

Währung

1 Gourde = 100 Centimes. Währungskürzel: Gde, HTG (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 1000, 500, 250, 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Gde. Münzen in den Nennbeträgen 5 und 1 Gde sowie 50, 20, 10 und 5 Centimes.
Anmerkung: Preisangaben erfolgen überwiegend nicht in Gourdes, sondern in Dollar, wobei stets der so genannte haitianische Dollar gemeint ist (1 haitianischer Dollar entspricht 5 Gourdes).

Kreditkarten

Kreditkarten (Visa, Mastercard und American Express) werden teilweise in größeren Hotels und Restaurants der Hauptstadt, ansonsten selten akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Geldautomaten, die jedoch nicht immer funktionieren, sind in der Hauptstadt und einigen Provinzstädten zu finden. Sicherheit beim Abheben bieten Geldautomaten in bewachten Supermärkten.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.30-16.00 Uhr. Einige Banken öffnen auch Samstag vormittags.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen ist unbegrenzt. Deklarationspflicht besteht bei Beträgen über 200.000 Gde.

Geldwechsel

US-Dollar werden überall gewechselt und als Zahlungsmittel anerkannt. Andere Fremdwährungen können nur in einigen Banken gewechselt werden. Es ist ratsam, Bargeld (US-Dollar) in ausreichender Menge und ausgewogener Stückelung mitzubringen. Geldwechsel ist auch bei Straßenhändlern möglich, jedoch ist hier Vorsicht geboten und es sollten nur kleinere Beträge gewechselt werden.

Sprache

Überblick

Französisch und Kreolisch (Mischung aus Französisch, Englisch, Spanisch und westafrikanischen Sprachen) sind Amtssprachen. Sie werden von rund 85% der Bevölkerung gesprochen. In Touristengebieten wird häufig auch Englisch gesprochen.

Öffentliche Feiertage

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können im Handgepäck zollfrei nach Haiti eingeführt werden (Personen ab 18 J.):
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 1 kg Tabak;
1 l Spirituosen;
eine angemessene Menge Parfüm und Eau de Toilette für den persönlichen Gebrauch;
neue Waren für den persönlichen Gebrauch bis zu einem Gesamtwert von 2500 Gde pro Jahr.
Geschenke sind zollpflichtig.

Verbotene Importe

Schusswaffen (ausgenommen sind Sportgewehre mit Einfuhrlizenz), Kaffee, Streichhölzer, Methylalkohol, Schweinefleisch, Fleischprodukte aus Brasilien und der Dominikanischen Republik.

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Dolmetscherdienste können in der Regel vermittelt werden. Geschäftsreisende werden normalerweise vom einheimischen Geschäftspartner zum Essen eingeladen und sollten eine Gegeneinladung aussprechen. Auf Pünktlichkeit wird Wert gelegt. Geschäftsreisen legt man am besten in die Monate November bis März.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr.

Wirtschaft

Handelsabteilung der Ständigen Vertretung von Haiti
64 Rue de Monthoux, CH-1201 Genf
Tel: (022) 732 76 28.

Chambre Haïtienne de Commerce et d'Industrie (Industrie- und Handelskammer)
Cité de l'Exposition, Boulevard Harry Truman, Boîte Postale 982, Port-au-Prince
Tel: 222 86 61.

Chambre Franco-Haïtienne de Commerce et d'Industrie
Holiday Inn Plaza, Suite 327, Port-au-Prince
Tel: 223 84 04, 223 84 24.

Geschäftskontakte

Handelsabteilung der Ständigen Vertretung von Haiti
64 Rue de Monthoux, CH-1201 Genf
Tel: (022) 732 76 28.

Chambre Haïtienne de Commerce et d'Industrie (Industrie- und Handelskammer)
Cité de l'Exposition, Boulevard Harry Truman, Boîte Postale 982, Port-au-Prince
Tel: 222 86 61.

Chambre Franco-Haïtienne de Commerce et d'Industrie
Holiday Inn Plaza, Suite 327, Port-au-Prince
Tel: 223 84 04, 223 84 24.

Kommunikation

Telefon

Selbstwählferndienst.

Mobiltelefon

GSM-Netz wurde vor kurzem eingeführt, Netzbetreiber ist Haïtel (Internet: www.haitelonline.com). Mobiltelefone können vor Ort gemietet werden.

Internet

In größeren Städten gibt es Internetcafés. Internetanbieter sind Compa (Internet: www.compa.net), InterMediaExPress (Internet: www.intermediahaiti.com/ixp) und Netcom.

Post

Luftpost nach Europa benötigt bis zu einer Woche. Das Hauptpostamt in Port-au-Prince, Cité de l'Exposition, befindet sich am Place d'Italie. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-20.00 Uhr und Sa 08.30-12.00 Uhr. Briefe, die nach 09.00 Uhr abgegeben werden, werden erst am folgenden Werktag weiterbefördert.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Auf dem Marché de Fer gibt es einheimische Waren unterschiedlicher Qualität, z. B. Schnitzereien, bedruckte Stoffe, Lederartikel, Gemälde (besonders die berühmte naive Malerei), Strohhüte, Halsbänder und Schmuck aus Obstkernen, Zigarren und Lebensmittel. Port-au-Prince bietet eine gute Auswahl an Geschäften und Boutiquen mit einem reichhaltigen Angebot an einheimischen und importierten Artikeln. Handeln ist üblich. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. A. Mo-Fr 08.00-12.00 und 13.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-13.30 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

Das Angebot ist vielfältig und reicht von Spielkasinos über afrikanische Trommelmusik bis zu westlicher Musik und Tanz. Abends finden in mindestens einem der großen Hotels Veranstaltungen statt, die Hauptattraktionen sind Folkloregruppen und Aufführungen von Voodoo-Tänzen und Gesängen. Samstag nachts wird auf den Freiluftbühnen der Volkstanz Bamboche aufgeführt.

Kulinarisches

Kultur

Religion

Überwiegend römisch-katholisch (80 %) und Protestanten (16 %), im April 2003 wurde auch der Voodoo-Kult in Haiti als offizielle Religion anerkannt. Etwa 70 % der Bevölkerung gelten als Voodoo-Anhänger. Obwohl Voodoo besonders im westlichen Religionsverständnis oft mit »Schwarzer Magie« gleichgesetzt wird, handelt es sich um eine polytheistische Religion mit Tanzritualen und Gesängen.

Soziale Verhaltensregeln


Zwanglose Kleidung wird akzeptiert, Badekleidung gehört an den Strand oder Swimmingpool. Nur in sehr eleganten Restaurants wird Abendgarderobe erwartet. Wegen der Gefahr von Raubüberfallen sollten Wertsachen nicht zur Schau gestellt werden, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit ist größte Vorsicht angebracht. Fotografieren: Die ablehnende Haltung zahlreicher Haitianer dagegen sollte unbedingt respektiert werden. Trinkgeld: Hotels und Restaurants berechnen 10%. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.

Klima

Beste Reisezeit

Tropisch mit periodisch auftretenden Regenfällen ganzjährig; in Höhenlagen wesentlich kühler, an den Küsten sehr schwül.

Landesdaten

Vorwahl +509 Fläche(qkm) 27750 Bevölkerung 9996731 Bevölkerungsdichte(pro qkm) 360 Bevölkerung im Jahr 2014 Mitglied der EU No Hauptnotrufnummer 118

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