Barbados

Nordamerika

Allgemeines

Hauptstadt

Bridgetown.

Geographie

Barbados ist die östlichste der Karibikinseln und liegt etwa 320 km nordöstlich von Trinidad. Die Strände im Süden und Westen bestehen aus feinem weißen, teilweise rosafarbenen und honiggelben Sand. An der Ostküste tobt die Brandung des Atlantik gegen die felsige Küste. Barbados hat ein tropisches Klima, durch die ständig wehenden Passatwinde herrschen fast das ganze Jahr über angenehme Temperaturen. Auf den fruchtbaren Böden wird hauptsächlich Zuckerrohr angebaut. Die Insel ist überwiegend flach und nur im Norden sanft hügelig.

Regierung

Parlamentarische Monarchie (im Commonwealth) seit 1966. Verfassung von 1966. Zweikammerparlament: Senat (21 ernannte Mitglieder) und Nationalversammlung (30 gewählte Mitglieder). Unabhängig seit 1966 (ehemalige britische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Königin Elizabeth II., seit 1952, repräsentiert durch den Generalgouverneur Elliot Belgrave, seit Juni 2012.

Regierungschef

David Thompson, seit Januar 2008.

Elektrizität

110-115 V, 50 Hz. Adapter stehen in den meisten Hotels zur Verfügung.

Zeitzone

Atlantic Standard Time: MEZ -5

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Direktflüge von Frankfurt/Main nach Barbados bietet Condor (DE) (Internet: www.condor.com), Lufthansa (LH) (Internet: www.lufthansa.de) in Kooperation mit anderen Airlines.

Von Zürich fliegt u.a. Swiss International (LX) (Internet: www.swiss.com) und Air France (AF) (Internet: www.airfrance.com), von Wien aus u.a. Austrian Airlines (OS) (Internet: www.aua.com) in Kooperation mit anderen Airlines.

British Airways (AB) (Internet: www.britishairways.com) bietet Flüge ab allen größeren deutschen Flughäfen sowie ab Zürich, Genf und Wien an. Caribbean Airlines (Internet: www.caribbean-airlines.com/) fliegt ab London nach Barbados.

Ausreisegebühr

27.50 US$ (55 BD$) beim Abflug. Ausgenommen sind Transitreisende und Kinder unter 12 Jahren.

Anreise mit dem Schiff

Der Hafen in Bridgetown (Internet: www.bridgetowncruiseterminals.com) wird von internationalen Kreuzfahrtlinien u.a. von Star Clippers (Internet: www.starclippers.com) angelaufen. Nähere Informationen vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen). Der Terminal für Kreuzfahrtschiffe bietet mehrere Duty-free-Shops, einen Markt für einheimische Waren, Restaurant/Bar, Tourist-Information, Wechselstube, Mietwagenschalter, Mobiltelefonverleih, Telefon- und Faxstelle.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Barbados hat ein gut ausgebautes Straßennetz, und auch die Ostküste ist über die neue Verbindungsstraße schneller zu erreichen. Die Fahrt von Bridgetown nach Speightstown dauert ca. 30 Min., nach Holetown und Oistins ca. 20 Min. Bus (Internet: http://transportboard.com): Regelmäßiger Busverkehr mit günstigen Fahrpreisen verbindet Bridgetown mit allen Teilen der Insel. In der Hauptverkehrszeit sind die Busse oft überfüllt. Busse fahren von ca. 6 Uhr morgens bis Mitternacht. Die Endstation jedes Busses ist Speightstown. Mini-Busse: Lizensierte Mini-Busse, die an ihrem Nummernschild mit der Aufschrift 'ZR' zu erkennen sind, verkehren auf der ganzen Insel und können jederzeit überall angehalten werden. Es gibt keine festen Fahrpläne. Taxi: Standardtarife gelten für alle Strecken, eine Preisliste ist vom Fremdenverkehrsamt erhältlich. Mietwagen: Verschiedene Fahrzeugtypen vom Mofa bis zur Limousine können am Flughafen, bei Autovermietungen in Bridgetown oder großen Hotels gemietet werden. Benzin ist verhältnismäßig preiswert. Fahrzeuge sind stunden-, tage- oder wochenweise zu mieten. Unterlagen: Eine örtliche, temporäre Fahrerlaubnis (Visitor's Driver's Licence) wird in den Büros des Ministry of Transport, am Flughafen und auf Polizeirevieren gegen eine Gebühr von 10 BDS$ ausgestellt. Autovermieter sind ebenfalls bei den nötigen Formalitäten behilflich. Der Führerschein kann auch von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus gebucht werden. Ein gültiger nationaler oder internationaler Führerschein muss vorgelegt werden.
Verkehrsbestimmungen:
Linksverkehr.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
innerhalb geschlossener Ortschaften: 60 km/h;
außerhalb geschlossener Ortschaften: 80 km/h.

Unterwegs in der Stadt

Bridgetown hat ein Linienbusnetz. Taxis verkehren überall in der Stadt.

Reisewarnung

Überblick Barbados

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 19.10.2016
Unverändert gültig seit: 13.10.2016

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Naturkatastrophen

In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Juni bis Ende November Wirbelsturmsaison.

Die Stärke des Sturmes und die konkrete Gefährdung von Inseln in seinem Verlauf können sich innerhalb von Stunden ändern. Es muss mit Tropenstürmen, starken Regenfällen und unter Umständen auch mit Erdrutschen gerechnet werden. Reisende sollten zusätzlich die regionalen Wettervorhersagen verfolgen und die Hinweise der lokalen Sicherheitsbehörden beachten.

Ständig aktualisierte Informationen sind beim Externer Link, öffnet in neuem FensterNational Hurricane Centre (NHC) in Miami  erhältlich.

Piraterie

Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf ankernde oder sich in Küstennähe befindende Schiffe bzw. Fälle von Piraterie in der Ostkaribik sporadisch vorkommen und entsprechende Maßnahmen ergreifen (Vorsicht mit spontanen Gästen an Bord, Eigensicherung bei Nacht). Notrufe an die Polizei über 211 / Küstenwache über 427-8819 (Notfall) sind möglicherweise zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Gesundheitsvorsorge

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind und innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete oder aus Panama oder Suriname einreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitpassagiere auf Barbados.

[2]
Typhus kann vorkommen, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

[3]
Das Leitungswasser ist stark gechlort und als Trinkwasser nicht geeignet. Wasser sollte in Flaschen gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist pasteurisiert und der Konsum von Milchprodukten ist unbedenklich. Der Genuss von Schweinefleisch, Mayonnaise, rohem Salat und Milchprodukten aus ungekochter Milch sollte vermieden werden. Fleisch- oder Fischgerichte sollten nur gut durchgekocht und heiß serviert gegessen werden. Obst sollte geschält und Gemüse gekocht werden.

Andere Risiken

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt während der Monate Juni bis Oktober vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen. Bisher dokumentierte, vereinzelte Todesfälle standen überwiegend mit anderen Vorerkrankungen in Zusammenhang. Das Auswärtige Amt rät Schwangeren von nicht zwingend notwendigen Reisen in Gebiete mit aktuellen Zika-Ausbrüchen ab, weil das Virus im Verdacht steht, bei Ungeborenen Mikrozephalie zu verursachen.
Es existiert weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe. Eine konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen wird empfohlen.

Geld

Währung

1 Barbados-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: BDS$, BBD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5 und 2 BDS$; Münzen im Wert von 1 BDS$ und 25, 10, 5 und 1 Cent.
Anmerkung: Der Barbados-Dollar ist an den US-Dollar gebunden (1US$=ca. 2BDS$).

Kreditkarten

Gängige Kreditkarten wie Diners Club, Visa, American Express und MasterCard werden in den den meisten Geschäften, Restaurants und Hotels akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard
Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden in Barbados an zahlreichen Geldautomaten akzeptiert, aber nicht in Geschäften. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Öffnungszeiten der Bank

I. Allg. Mo-Do 08.00-15.00 Uhr, Fr 08.00-17.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Landes- und Fremdwährungen dürfen in unbegrenzter Höhe eingeführt werden, für die Einfuhr von Fremdwährung besteht Deklarationspflicht. Die Ausfuhr von Landeswährung ist Ausländern nicht gestattet. Fremdwährungen dürfen bis in Höhe der deklarierten Beträge, abzüglich der Umtauschbeträge, ausgeführt werden.

Geldwechsel

Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar und Euro in bar. Die günstigsten Wechselkurse erhält man bei Banken. Die Barbados National Bank und die sechs vertretenen internationalen Banken haben neben ihren Zentralen in Bridgetown Filialen in Hastings, Worthing, Holetown und Speightstown. Bankautomaten sind ebenfalls vorhanden.

Sprache

Überblick

Die offizielle Amtssprache auf Barbados ist Englisch. Als Folge der britischen Kolonialzeit und bedingt durch das englische Bildungssystem ist britisches Englisch (Oxford Englisch) gängig. Dazu gehört auch die entsprechende Schreibweise bestimmter Begriffe, wie z.B. center und favorite.

Als Umgangssprache wird häufig Bajan Slang (auch Bajan English genannt) gesprochen, ein kreolischer Dialekt. Bajan Slang ist Englisch, das anders betont und ausgesprochen wird, z.B. wird th häufig als t oder d ausgesprochen, wie bei dey (they), das a fact (that is a fact), dem (them); dies kann zu Missverständnissen führen wie z.B. bei three (drei) und tree (Baum). Die Silbe er am Ende eines Wortes wird gerne durch ein a ersetzt, wie bei afta statt after. Manche Wörter finden im Bajan Slang eine andere Verwendung als im Englischen, z.B. wird we für our benutzt (Beispiel: You get Banana in de supermarket back home, and dem is good. Come from we Island probably. But dey can't taste the same like tree ripe tropical fruit.). Wörter und Sätze werden oftmals abgekürzt, wie z.B. da statt that oder Come'a! statt Come here to me!.
Einzelne Begriffe stammen von verschiedenen westafrikanischen Sprachen, der afrikanische Einfluss ist jedoch deutlich geringer als in anderen karibischen Staaten.

Einige Barbadier, die in Hotels, Restaurants oder anderen Bereichen der Tourismusindustrie arbeiten, sprechen weitere Sprachen, vor allem Französisch und Spanisch.

Öffentliche Feiertage

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Die folgenden Artikel können im Handgepäck zollfrei nach Barbados eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

200 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 230 g Tabakwaren;
1 l Spirituosen;
eine geringe Menge Parfüm oder eine angemessene Menge Eau de Toilette für den persönlichen Gebrauch;
Souvenirs bis zu einem Wert von 100 BDS$.

Importbestimmungen

Für Waffen (u. a. auch Schreckschusspistolen, Taucher- und Bootssignalpistolen) wird eine Einfuhrgenehmigung benötigt.

Verbotene Importe

Drogen aller Art, Fleisch und Fleischprodukte, ausländischer Rum, frisches Obst sowie Gebrauchsgegenstände (z.B. Taschen und Kleidung) aus Tarnmaterial.

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Tropenanzüge oder Hemd und Krawatte sind angebracht. Die Gepflogenheiten unter Geschäftsleuten sind denen in Europa sehr ähnlich, z.B. das Austauschen von Visitenkarten.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr.

Wirtschaft

Barbados Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer)
Braemar Court, Deighton Road, St. Michael
Tel: (246) 620 47 50.
Internet: www.bdscham.com

Barbados Investment & Development Corporation (Investitions- und Entwicklungskorporation)
PO Box 1250 Pelican House, Princess Alice Highway, Bridgetown
Tel: 427 53 50.
Internet: www.bidc.com

Geschäftskontakte

Barbados Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer)
Braemar Court, Deighton Road, St. Michael
Tel: (246) 620 47 50.
Internet: www.bdscham.com

Barbados Investment & Development Corporation (Investitions- und Entwicklungskorporation)
PO Box 1250 Pelican House, Princess Alice Highway, Bridgetown
Tel: 427 53 50.
Internet: www.bidc.com

Kommunikation

Telefon

Internationale Direktdurchwahl; internationale Vorwahl für Telefonate von Barbados ins Ausland: 011.

Mobiltelefon

TDMA und GSM 900 Mobilfunknetz wird betrieben von Cable & Wireless Barbados (Internet: www.cwc.com).

Internet

Auf Barbados gibt es etwa 20 Internetcafés. Zu den Hauptinternetanbietern zählt u.a. Sunbeach (Internet: www.sunbeach.net).

Post

Zustellung in Bridgetown zweimal täglich, einmal in ländlichen Gebieten. Die roten Briefkästen stehen überall. Das Hauptpostamt in Bridgetown öffnet Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, andere Postämter Mo 07.30-12.00 und 13.00-15.00 Uhr, Di-Fr 08.00-12.00 und 13.00-15.15 Uhr.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Seit dem 17. Jahrhundert ist Barbados ein Handelszentrum und verfügt heute über exzellente Geschäftsbeziehungen zu den anderen Karibikinseln. Hochwertige, aber dennoch preiswerte Waren sowie ein ausgezeichneter Service machen das Einkaufen, vor allem auf der Haupteinkaufsstraße Broad Street in Bridgetown, in diesem ostkaribischen Steuerparadies zu einem echten Vergnügen. Gegen Vorlage von Flugticket und Reisepass können viele Artikel zollfrei eingekauft werden. Dadurch sind die Preise zwar nicht die günstigsten, aber dennoch häufig 30 bis 50 % günstiger als in Europa oder Nordamerika. Die angebotenen internationalen Waren, von Schmuck, Uhren, Bekleidung, Kristallglas und Porzellan, sind von hoher Qualität, was den Einkauf lohnenswert macht. 

Rum, Stroharbeiten, Korallenschmuck, Batikstoffe, bunt bedruckte Baumwollstoffe, handgefertigte Töpferwaren und Holzschnitzereien sind die schönsten Mitbringsel. Kunsthandwerk- und Geschenkartikelläden befinden sich im Pelican Craft Centre, einem Außenbezirk von Bridgetown, sowie in Holetown, Speighstown und St Lawrence Gap. Crane Village an der südöstlichen Küste ist eines der modernsten und vornehmsten Shopping-Paradiese der Insel, hier gibt es auch einige Duty-free-Shops. Auch die exquisiten Geschäfte im erst 2011 eröffneten Limegrove Lifeytle Centre (Internet: www.limegrove.com) in Holetown versprechen ein luxuriöses Einkaufserlebnis.

Öffnungszeiten

Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr, Sa 08.30-13.00 oder 14.00 Uhr. Einige Geschäfte, darunter häufig auch die Supermärkte, sind wochentags bis 18.00 oder 21.00 Uhr und samstags bis 15.30 geöffnet.

Nachtleben

Einleitung

Auf den Westindischen Inseln feiert man gern und viel und hat dazu jede Menge Gelegenheit in Nachtclubs, Diskotheken, Bars oder direkt am Strand. Unterhaltungsangebote von Limbo über Feuerschlucker und Steelbands bis hin zu Tanzkapellen gibt es überall. Die meisten Bands spielen Calypso und Reggae, ein paar auch exzellenten Rhythm 'n' Blues. Oft wird eine (relative preiswerte) Eintrittsgebühr verlangt. Wie überall in der Karibik öffnen und schließen Unterhaltungslokale je nach Saison. Bootsfahrten (Fun Cruises) an der Küste entlang sind sehr beliebt, Abfahrt ist in der Regel zweimal täglich, und an Bord gibt es diverse Unterhaltungsprogramme, Buffets und Bars. Karibische Dinner-Shows sind gut besucht und bieten normalerweise Steelbands, tanzende Männer auf Stelzen, Gegrilltes und (kostenlose) Drinks bis in die frühen Morgenstunden.

Die meisten der abendlichen Ausgehmöglichkeiten finden sich entlang der südlichen und westlichen Küste. St Lawrence Gap in der Gemeinde Christ Church, auch bekannt als „The Gap“, hat das lebendigste und vielfältigste Nachtleben der Insel zu bieten; in einer Straße reihen sich zahlreiche Bars, Kneipen und Klubs aneinander. Wer mit Einheimischen feiern möchte, sollte Freitags- oder Samstagsabends den Fischmarkt in Oistins besuchen, auf dem die Barbadier bis in die frühen Morgenstunden unter freiem Himmel zu Country-, Western- und den neuesten Calypso-Klängen tanzen.

Kulinarisches

Regionale Spezialitäten

Spezialitäten der Insel sind fliegender Fisch, Hummer, Süßkartoffelbrei, Brotfrucht, Plantainbananen, Okraschoten und Yamswurzeln. Seeigel (Oursin oder Sea Egg) ist eine ganz besondere Delikatesse. Im tropischen Klima der Insel gedeihen Avocados, Birnen, die exotischen Sour Sops, Papayas, Mangos, Bananen, Feigen und Kokosnüsse.  

Wissenswertes

Vorsicht vor den Früchten des Manchineel-Baumes, die Äpfeln ähnlich sehen - sie sind äußerst giftig!

Trinkgeld

Gepäckträger erwarten 1 BDS$ pro Gepäckstück. In Restaurants und Nachtklubs überlässt man die Höhe des Trinkgeldes dem Ermessen des Gastes. In Hotels ist der Bedienungszuschlag in der Regel in der Rechnung enthalten, ansonsten sind 10-15 % üblich.

Regionale Getränke

Große Auswahl an Mixgetränken wie z. B. Sangria oder diversen Cocktails auf Rum-Basis (Rumpunsch, Planters Punch usw.). Die auf Barbados gebrannten Rumsorten, u. a. Mount Gay, zählen zu den besten der Welt. Kenner schätzen den Cockspur's Five Star. Viele Bars erinnern an englische »Pubs« und schenken echtes englisches Bier aus (das sogenannte Bitter, halbdunkel und obergärig). Banks ist die einheimische (helle) Biersorte.

Mindestalter für den Verzehr alkoholischer Getränke

Auf Barbados darf man ab 18 Jahren Alkohol trinken.

Unterkunft

Hotels

Das Spektrum reicht von exklusiven Luxushotels bis zu einfachen Pensionen. Die Luxushotels liegen an der Westküste, die preiswerteren Hotels findet man im Südwesten. An der Ostküste gibt es nur wenige Hotels und Pensionen. In der Hauptsaison im Winter sind die Hotels teurer. Die Winterpreise gelten vom 16. Dezember bis zum 15. April. Auf alle Übernachtungspreise wird eine Regierungssteuer von 7,5 % aufgeschlagen, und fast alle Hotels erheben einen Bedienungszuschlag von 15 %. Klimaanlagen sind üblich, die meisten Hotels haben Swimmingpools. Oft gelten die in Hotelführern angegebenen Preise ausschließlich für Übernachtung ohne Verpflegung.

Kategorien: Es gibt kein Sterne-System. Hotels bieten in der Regel entweder den European Plan (EP = nur Übernachtung) oder den Modified American Plan (MAP = Halbpension) an. Näheres vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen) oder von der Barbados Hotel and Tourism Association, PO Box 711C, Fourth Avenue, Belleville, St. Michael (Tel: 426 50 41. Internet: www.bhta.org).

Camping

Camping ist im Allgemeinen nicht gestattet, Ausnahmen für Jugendgruppenreisen.

Kultur

Religion

Auf der Insel gibt es mehr als 100 religiöse Gruppen, vorwiegend Christen (hauptsächlich Anglikaner, aber auch Katholiken, Baptisten, Mitglieder der Pfingstbewegung, Siebenten-Tags-Adventisten, Zeugen Jehovahs, Mormonen, die Heilsarmee und Quäker); weiterhin jüdische, hinduistische und muslimische Minderheiten. Die Einheimischen sind im Allgemeinen sehr gläubig, egal welcher Glaubensrichtung sie angehören. Dabei sind sie andersgläubigen Menschen gegenüber stets aufgeschlossen und tolerant.

Soziale Verhaltensregeln

Allgemeines: Auf Barbados geht es im Allgemeinen gemächlich zu, man genießt das Leben. Architektur und Verwaltungsstruktur erinnern in vielem an englische Provinzstädte. Der englische Einfluss aus der Kolonialzeit ist unverkennbar. In der ehemaligen Sklavenkolonie wird die persönliche Freiheit besonders hoch geschätzt.

Umgangsformen: Die Barbadier sind für ihre Offenheit und Gastfreundschaft bekannt. Die gängigen Höflichkeitsformeln sollten beachtet werden. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Personen sollten gefragt werden, bevor man sie fotografiert.

Kleidung: Legere Kleidung wird überall akzeptiert. Leichte Baumwollkleidung wird empfohlen. Das Tragen von Kleidung in militärischer Tarnfarbe oder Muster ist ausschließlich dem Militär vorbehalten. In Hotels und Restaurants wird abends etwas elegantere Kleidung (Anzug mit Krawatte, Abend- oder Cocktailkleid) erwartet. Badebekleidung gehört an den Strand oder den Pool. Am Strand unbekleidet oder ohne Oberteil ein Sonnenbad zu nehmen ist verboten.

Rauchen: Seit Oktober 2010 ist das Rauchen an öffentlichen Plätzen per Gesetz verboten. Bei Nichtbeachtung drohen Geldstrafen.

Klima

Beste Reisezeit

Angenehmes, mildes, tropisches Klima. Stetig wehende Passatwinde bringen willkommene Kühlung. Sonniger und trockener als die anderen karibischen Inseln. Die Trockenzeit dauert von Dezember bis Juni. Von Juli bis November gibt es manchmal kurze, tropische Regenschauer. Von November bis März scheint die Sonne im Durchschnitt 8-10 Std., zwischen April und Oktober 8-9 Std. Tropische Wirbelstürme kann es zwischen Juni und November geben.

Landesdaten

Vorwahl +1 246 Fläche(qkm) 430 Bevölkerung 290604 Bevölkerungsdichte(pro qkm) 676 Bevölkerung im Jahr 2015 Mitglied der EU No Hauptnotrufnummer 511

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