Ungarn zählt zu den vielseitigsten Reisezielen Mitteleuropas. Das Land verbindet beeindruckende Städte mit traditionsreicher Kultur, weitläufigen Naturlandschaften und einer einzigartigen Thermalkultur. Ob ein Wochenende in Budapest, entspannte Tage am Balaton oder Ausflüge in die unberührte Puszta: Ungarn bietet die perfekte Mischung aus Erholung, Geschichte und Abenteuer.
Damit Sie nicht nur gut ankommen, sondern auch beim Bezahlen vorbereitet sind, lohnt sich vor der Reise ein genauer Blick auf die Landeswährung und die verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte.
Das sollten Sie in Ungarn gesehen haben
Für viele beginnt die Reise in Budapest. Die ungarische Hauptstadt beeindruckt mit dem Parlamentsgebäude direkt an der Donau, der Fischerbastei und dem Burgviertel auf der Budaer Seite. Wer zwischendurch entspannen möchte, erlebt etwa im Széchenyi-Thermalbad die traditionsreiche ungarische Badekultur.
Außerhalb der Hauptstadt wartet mit dem Balaton der größte Binnensee Mitteleuropas. Strände, Wassersport und kleine Orte entlang des Ufers machen ihn besonders im Sommer zu einem beliebten Reiseziel. Ruhiger geht es in Eger mit seiner historischen Altstadt und den bekannten Weinkellern zu. Und wer Ungarns ursprüngliche Landschaft kennenlernen möchte, findet im Hortobágy-Nationalpark die charakteristische Weite der Puszta.
Bezahlen in Ungarn: Forint oder Karte?
Ungarn gehört zwar zur EU, bezahlt wird aber nicht mit dem Euro. Die Landeswährung ist der Ungarische Forint (HUF). In Budapest und anderen größeren Städten ist Kartenzahlung weit verbreitet, insbesondere in Hotels, Restaurants und Geschäften. Trotzdem ist es sinnvoll, zusätzlich Forint in bar dabeizuhaben, etwa für kleinere Einkäufe oder wenn abseits der größeren Städte keine Kartenzahlung möglich ist.
Die Reisebank empfiehlt deshalb nicht „Bargeld statt Karte“, sondern einen sinnvollen Zahlungsmix. Karte und Bargeld ergänzen sich unterwegs: Funktioniert die Karte oder das Smartphone einmal nicht, bleibt Bargeld direkt verfügbar. Umgekehrt müssen Sie nicht Ihr gesamtes Reisebudget bar mit sich führen.
Achtung bei der Frage „Euro oder Forint?“
Ein Detail wird beim Bezahlen im Ausland schnell übersehen: Manche Kartenterminals und Geldautomaten bieten an, den Rechnungsbetrag direkt in Euro statt in Forint umzurechnen. Dahinter steckt die sogenannte Dynamic Currency Conversion, kurz DCC.
Dabei übernimmt der jeweilige Zahlungsdienstleister oder Automatenbetreiber die Umrechnung. Der angebotene Wechselkurs kann sich von dem unterscheiden, der bei einer Abrechnung in Landeswährung angewendet würde. Deshalb gilt: Nicht automatisch auf „Euro“ drücken, nur weil der Betrag vertrauter aussieht. Prüfen Sie den angezeigten Kurs und mögliche Gebühren sowie die Konditionen Ihrer Karte.
Reisebank-Tipp: Bei Bargeld zählt auch die Stückelung
Reisegeldplanung bedeutet nicht nur zu überlegen, wie viele Forint man benötigt. Auch die Stückelung kann im Alltag eine Rolle spielen. Wer seine Forint bereits vor Reisebeginn bei der Reisebank kaufen möchte, kann sowohl in unseren deutschlandweiten Filialen als auch bei der Online-Bestellung die gewünschte verfügbare Stückelung auswählen. So lassen sich beispielsweise kleinere Scheine einplanen, die für erste Ausgaben unterwegs besonders praktisch sind. Zudem entfällt nach der Ankunft die Suche nach einer Wechselmöglichkeit, etwa am Flughafen.
Unser Tipp: Denken Sie beim Reisebudget konkret an die ersten Stunden vor Ort. Transfer, ein Getränk oder der erste kleine Einkauf können Situationen sein, für die ein überschaubarer Betrag in Landeswährung praktisch ist.
Sicher unterwegs: Zahlungsmittel clever verteilen
Auch beim Thema Sicherheit lohnt sich ein Mix. Bargeld, Karte und gegebenenfalls eine zweite Karte sollten möglichst nicht alle am selben Ort aufbewahrt werden. Geht beispielsweise das Portemonnaie verloren, haben Sie so noch eine Reserve.
Wenn Sie vor Ort Geld abheben, empfiehlt es sich außerdem, auf einen seriösen und gut einsehbaren Standort zu achten, beispielsweise direkt bei einer Bank. Prüfen Sie vor der Bestätigung die angezeigte Währung und mögliche Gebühren, verdecken Sie bei der PIN-Eingabe das Tastenfeld und kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen.
Reisebank-Tipp: Vorbereitung schafft beim Bezahlen zusätzliche Sicherheit. Ein kleiner Vorrat Forint, eine Karte für größere Ausgaben und eine getrennt aufbewahrte Reserve sorgen dafür, dass Sie auch dann zahlungsfähig bleiben, wenn unterwegs einmal etwas nicht wie geplant funktioniert.
Gut vorbereitet nach Ungarn
Ob Großstadt, Thermalbad oder Puszta: Wer neben der Reiseroute auch das Bezahlen vorab plant, kann Ungarn entspannter entdecken. Mit einer Kombination aus Karte und Bargeld sind Sie für unterschiedliche Situationen gerüstet und müssen sich nach der Ankunft nicht als Erstes um die Beschaffung der Landeswährung kümmern.
Ungarische Forint können Sie ganz bequem online bei der Reisebank bestellen und auf Wunsch die passende verfügbare Stückelung auswählen. Wie für alle Fremdwährungen bietet die Reisebank die Bestellung von Forint mit versichertem Versand an. Die bestellte Fremdwährung wird Ihnen in der Regel innerhalb von drei Bankarbeitstagen nach Hause geliefert.