Rumänien gehört zu den vielseitigsten Reisezielen Europas. Zwischen den Gipfeln der Karpaten, mittelalterlichen Altstädten, dem artenreichen Donaudelta und den Stränden am Schwarzen Meer erwartet Reisende eine beeindruckende Mischung aus Natur, Kultur und Geschichte. Wer seine Reise plant, sollte jedoch nicht nur die schönsten Sehenswürdigkeiten kennen, sondern auch wissen, wie vor Ort bezahlt wird. Denn obwohl Rumänien Mitglied der Europäischen Union ist, ist die Währung dort nicht der Euro, sondern der Rumänische Leu (RON).
Rumäniens Vielfalt entdecken
Wer Rumänien bereist, findet eine beeindruckende Bandbreite an Erlebnissen. Zu den beliebtesten Reisezielen zählt Brașov. Die Stadt begeistert mit ihren farbenfrohen Fassaden, historischen Plätzen und ihrer Lage am Rand der Karpaten. Gleichzeitig ist sie ein idealer Ausgangspunkt, um die berühmte Region Transsilvanien zu erkunden.
Naturfreunde zieht es häufig ins Donaudelta. Das UNESCO-Weltnaturerbe gehört zu den bedeutendsten Feuchtgebieten Europas und beeindruckt mit einem weit verzweigten Netz aus Wasserwegen, dichter Vegetation und einer außergewöhnlichen Tierwelt. Mehr als 300 Vogelarten sind hier beheimatet.
Ein weiteres Highlight ist die Transfăgărășan. Die Panoramastraße schlängelt sich durch die Karpaten und zählt zu den spektakulärsten Straßen Europas. Zahlreiche Aussichtspunkte, Serpentinen und Berglandschaften machen die Strecke zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Wer seinen Urlaub lieber am Wasser verbringt, findet im Badeort Mamaia ideale Bedingungen. Kilometerlange Sandstrände, zahlreiche Restaurants und das Schwarze Meer machen den Ort zu einem beliebten Ziel für Sonnenhungrige.
Mit welcher Währung bezahlt man in Rumänien?
Offizielles Zahlungsmittel in Rumänien ist der Rumänische Leu. Zwar akzeptieren einige Hotels, Restaurants und Geschäfte in touristischen Regionen vereinzelt Euro, im Alltag wird jedoch überwiegend mit Lei (Mehrzahl für Leu) bezahlt. Wer beispielsweise in kleineren Städten unterwegs ist, auf lokalen Märkten einkauft oder Ausflüge außerhalb der Touristenzentren unternimmt, kommt um die Landeswährung kaum herum.
Deshalb kann es sinnvoll sein, bereits vor Reisebeginn einen kleinen Betrag in Lei einzuplanen. So lassen sich Ausgaben direkt nach der Ankunft bequem begleichen, etwa für einen Snack, ein Taxi oder den öffentlichen Nahverkehr.
Mit etwas Bargeld gut vorbereitet starten
Mit Rumänischen Lei für die ersten Urlaubstage reisen Sie entspannter und vermeiden die unmittelbare Suche nach einer Wechselstube oder einem Geldautomaten nach der Ankunft.
Bargeld und Karte clever kombinieren
Rumänien hat sich in den vergangenen Jahren zu einem modernen Reiseland entwickelt. Besonders in Städten wie Bukarest, Brașov oder Constanța sind bargeldlose Zahlungen weit verbreitet. Visa und Mastercard werden in Hotels, Restaurants, Einkaufszentren und vielen Geschäften in der Regel problemlos akzeptiert. Auch mobile Zahlungsmethoden werden zunehmend genutzt.
Trotz dieser Entwicklung bleibt Bargeld weiterhin ein wichtiger Begleiter. Gerade auf Wochenmärkten, in kleineren Geschäften oder in ländlichen Regionen wird häufig noch bar bezahlt. Wer flexibel bleiben möchte, setzt daher am besten auf einen Zahlungsmix aus Karte und Bargeld.
Euro oder Leu? Ein genauer Blick lohnt sich
Beim Bezahlen mit Karte oder beim Geldabheben am Automaten kann die Frage erscheinen, ob die Abrechnung direkt in Euro oder in Rumänischen Lei erfolgen soll. Viele Reisende entscheiden sich spontan für die Euro-Anzeige, da ihnen der Betrag vertrauter erscheint.
Es lohnt sich jedoch, die angebotenen Optionen aufmerksam zu prüfen. Die Umrechnung erfolgt in solchen Fällen häufig über den jeweiligen Zahlungsdienstleister oder Automatenbetreiber. Daher können die angezeigten Kurse von anderen Wechselkursen abweichen. Ein genauer Blick auf die Konditionen hilft dabei, die passende Entscheidung zu treffen.