Philippinen

Asien

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik der Philippinen.

Hauptstadt

Manila.

Geographie

Die Philippinen liegen vor der südostasiatischen Küste zwischen Taiwan und Borneo im Pazifik. Sie bestehen aus 7107 Inseln und Inselchen (7108 bei Ebbe), von denen 2773 benannt sind. Die beiden größten Inseln, Luzón im Norden und Mindanao im Süden, machen 65% der Landmasse aus; 60% der Bevölkerung leben hier. Zwischen Luzón und Mindanao liegt die Inselgruppe der Visayas.

Regierung

Präsidialrepublik seit 1987. Verfassung von 1987. Zweikammerparlament: Repräsentantenhaus mit 212 Mitgliedern und Senat mit 24 Mitgliedern. Unabhängig seit 1946 (ehemaliges amerikanisches Dominion), bis 1898 spanische Kolonie.

Staatsoberhaupt

Rodgrigo Duterte, seit Mai 2016.

Regierungschef

Rodgrigo Duterte, seit Mai 2016.

Elektrizität

220 V (110 V in Baguio), 60 Hz. 110 V-Anschlüsse sind in den meisten Hotels erhältlich. Es werden flache und runde zwei- und dreipolige Stecker benutzt.

Zeitzone

Philippine Time: MEZ +9

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft heißt Philippine Airlines (PR) (Internet: www.philippineairlines.com).
Weitere Fluglinien, die Flüge auf die Philippinen anbieten, sind u.a.: Air France (AF), British Airways (BA), Cathay Pacific (CX), Emirates (EK), Lufthansa (LH), Qantas (QF), Singapore Airlines (SQ) und Malaysia Airlines (MH).

Ausreisegebühr

Internationale Flughäfen von Manila, Cebu City und Davao City: 750 PHP (in bar bei der Ausreise in US$ oder in der Landeswährung), ausgenommen sind Kinder unter 2 Jahren und Transitreisende.

Anreise mit dem Schiff

Manila ist ein großer Seehafen und Handelsknotenpunkt der asiatischen Pazifikregion. U.a. legt die Kreuzschifffahrtsgesellschaft Radisson Seven Seas Cruises (Internet: www.rssc.com) in Manila an.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Das Inlandflugnetz der PAL Express (2P) ist umfangreich, und es gibt zahlreiche Angebote für ermäßigte Flugtickets. Flüge sollten im Voraus gebucht werden. Folgende Charter-Fluggesellschaften bieten Flüge innerhalb der Philippinen an: Island Aviation (IAI), Air Philippines Corporation (Internet: www.airphils.com), Asian Spirit Airlines (Internet: www.asianspirit.com), Cebu Pacific Air (Internet: www.cebupacificair.com), Pacific Airways und South East Asian Airlines (Internet: www.flyseair.com).

Anmerkung zu Flugreisen

Die Zeiten zwischen Karfreitag und Ostermontag und zwischen Weihnachten und Neujahr (manchmal auch länger) sind beliebte Urlaubszeiten in den Philippinen, Flüge für diese Zeit sollten rechtzeitig im Voraus gebucht werden. Außerdem können sich Verzögerungen ergeben.


Flughafengebühren

100 PP. Kinder unter 2 Jahren sind ausgenommen.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Insgesamt gibt es auf den Inseln ein Straßennetz von ca. 161.170 km Länge, und auf den Inseln Mindanao, den Visayas und Luzón gibt es Schnellstraßen.
Bus: Linienbusse verkehren zwischen allen Städten. Jeepneys sind jeepähnliche, unterschiedlich geschmückte Großtaxis mit Bänken, die bis zu 14 Personen befördern können und fahrpreismäßig den Bussen ähnlich sind.
Taxis gibt es in allen größeren Städten, sie fahren auch die Kleinstädte an. Man sollte darauf bestehen, dass der Zähler eingeschaltet wird, um überhöhte Preisforderungen zu vermeiden. Trinkgeld ist nicht nötig.
Mietwagen sind in Manila und den anderen größeren Städten erhältlich. Unterlagen: Sowohl nationaler als auch internationaler Führerschein.

Unterwegs in der Stadt

Die meisten Stadt-Busse fahren über die Epifanio delos Santo Avenue (EDSA). Metro Manila Transport betreibt außer den üblichen Linienbussen auch einige Doppeldeckerbusse und in Manila einen »Love Bus« mit Klimaanlage. Dieser Bus gehört heute zu den Attraktionen der Stadt und sorgt für eine bequeme Fahrt auf ausgewählten Strecken. Die meisten Fahrten werden jedoch von den Jeepneys bestritten. Die Schwebebahn Metro-Rail verbindet den Bahnhof Baclaran im Süden mit Monumento im Norden sowie entlang der Epifanio delos Santo Avenue (EDSA) die Nord Avenue mit der Taft Avenue. Motorräder mit Beiwagen und Fahrrad-Rikschas stehen in Städten ebenfalls als preiswerte Verkehrsmittel zur Verfügung.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Die Philippine National Railways (Internet: www.pnr.gov.ph) betreibt den Fernstreckenzug Metrotren. Er fährt bis nach Carmona und Cavite im Süden und bis Meycauayan und Bulacan im Norden.

Unterwegs mit dem Schiff

Fähren, die auch Kabinen 1. Klasse haben, verkehren zwischen den wichtigsten Häfen der philippinischen Inseln. SuperFerry (Internet: www.superferry.com.ph) verbindet sechsmal wöchentlich Manila mit Cebu.
Weitere Auskunft erteilen die einheimischen Schifffahrtsgesellschaften (Aboitiz Transport Systems Corporation, Tel: (2) 528 7979.

Reisewarnung

Überblick Philippinen

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 07.01.2017
Unverändert gültig seit: 28.12.2016

Aktuelle Hinweise

Aufgrund erhöhter Gefahren von terroristischen Anschlägen wurde die philippinische Polizei am 01.12.2016 landesweit bis auf weiteres in eine erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Dies erfolgte im Kontext intensiverer Gefechte der philippinischen Armee mit islamistischen Gruppen im Süden des Landes (Mindanao) sowie im Nachgang eines Bombenanschlags am 29.11.2016 in Marawi (Mindanao), bei dem 9 Menschen verletzt wurden, und eines am 28.11.2016 vereitelten Bombenanschlags in der Nähe der Botschaft der USA in Manila.

Am 02.09.2016 wurde ein Bombenanschlag auf einen Nachtmarkt in der in Ost-Mindanao gelegenen Stadt Davao verübt. Armee und Polizei wurden in Alarmbereitschaft versetzt, für die Philippinen wurde der 'State of Lawlessness' mit Sonderbefugnissen für die Sicherheitskräfte ausgerufen. Mit verstärkten Kontrollen durch Armee und Polizei ist zu rechnen, weitere Gewaltakte sind nicht auszuschließen.

Das Auswärtige Amt rät bis auf weiteres von nicht erforderlichen Reisen nach Mindanao ab.

Für den Vulkan Taal wurde die Warnstufe 1 ebenfalls aufgehoben. Jedoch wird weiterhin vor Dampfexplosionen und Absonderung toxischer Gase am Hauptkrater gewarnt. Um den Vulkan Bulusan auf Luzon (Provinz Sorsogon) wurde ein Sperrbezirk von 4 km eingerichtet. Es gilt die Warnstufe 1. Seit dem 24.11.2015 gilt auch für den Vulkan Kanlaon auf der Insel Negros die Warnstufe 1, verbunden mit einem Sperrbezirk von 4 km. Seit dem 08.09.2016 gilt für den Mount Mayon auch wieder die Warnstufe 1, ein Betreten der Gefahrenzone von 6 km rund um den Vulkan ist nicht zulässig. 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Naturkatastrophen Die Philippinen werden jährlich von ca. 20 Taifunen getroffen. In der Region muss mit Erd- und Seebeben sowie Tsunamis gerechnet werden. Vor allem in der Regenzeit, die normalerweise von Juni bis November andauert, kommt es immer wieder zu örtlich heftigen Regenfällen, die mit Überschwemmungen und Erdrutschen einhergehen können. Dabei kann es zu Unterbrechungen in der öffentlichen Versorgung und zu Flugausfällen kommen. Da sich die Wetterlage in den Philippinen mitunter ohne Vorwarnung ändert, sollten sich Reisende regelmäßig in den Medien informieren. Wetternachrichten, insbesondere Taifunwarnungen, können auf der Website des philippinischen Wetterdienstes „Pagasa"  Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.pagasa.dost.gov.ph/ abgerufen werden.

Zudem sind auf den Philippinen eine Reihe aktiver Vulkane zu finden. Informationen der philippinischen Vulkan- und Erdbebenwarte (PHILVOLCS) können unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.phivolcs.dost.gov.ph abgerufen werden. Dort werden auch Tsunamiwarnungen und Informationen zu vulkanischen Aktivitäten veröffentlicht.

Terrorismus und Entführungskriminalität

Anschläge philippinischer terroristischer Gruppierungen können sich überall im Land ereignen. Erhöhte Gefährdungen bestehen vor allem in den Großstädten des Landes an belebten Orten wie Einkaufszentren und bei Veranstaltungen mit größeren Menschenmengen (z.B. bei Festivals und Prozessionen. Auf Mindanao ist die Gefahr jedoch besonders hoch. Die Anschläge werden von islamistischen Extremisten begangen.

Die Abu Sayyaf ist für Entführungen sowohl von philippinischen Staatsangehörigen, als auch von Ausländern verantwortlich, die vor allem auf Mindanao und in der Sulu-See immer wieder vorkommen. In der Sulu-See kann es auch zu Übergriffen auf Segel- und Tauchboote kommen. Auch auf Palawan und auf weiter nördlich von Mindanao gelegenen Inseln, einschließlich der Urlaubsinsel Boracay und Siargao, kann ein Entführungsrisiko nicht ausgeschlossen werden. Warnmeldungen der Behörden bzw. aus den örtlichen Medien sind ernst zu nehmen.

Von Reisen nach Zentral- und Westmindanao inklusive der Zamboanga-Halbinsel, in die Mindanao See, in die Sulu-See inklusive Süd-Palawan und seiner Inseln sowie der südlichen Inselgruppen Cagayan de Tawi-Tawi-Islands, Turtle-Islands und alle Sulu-Islands (Basilan, Jolo, Tawi-Tawi u.a.) zwischen Mindanao und Ost-Malaysien wird dringend abgeraten. Das Gleiche gilt für Überlandtransfers in ganz Mindanao. 

Von nicht erforderlichen Reisen in Nord-Palawan und auf der Insel Boracay wird aufgrund des erhöhten Entführungsrisikos abgeraten.

Auch in Manila und Cebu besteht die Gefahr von Anschlägen und Entführungen. Seit einem Bombenanschlag im Jahr 2011, auf einen Reisebus in Makati, dem Geschäftszentrum von Manila, gab es mehrere Berichte über verhinderte Bombenanschläge im Großraum Manila. 

Kriminalität

Die eindringlichen Appelle der Behörden vor illegalem Drogenbesitz, der in den Philippinen mit harten Gefängnisstrafen geahndet wird (ab 5 g lebenslange Freiheitsstrafe möglich, bei Festnahme in einem Flug- oder Fährhafen wird strafverschärfend Handel unterstellt) sollten unbedingt beherzigt werden. Verschärfend kommt hinzu, dass der unter Präsident Duterte ausgerufene Kampf gegen Drogenhandel und -konsum bereits zu einer hohen Anzahl von Tötungen von Drogendealern und Drogenabhängigen geführt hat.

Die allgemeine Kriminalitätsrate, einschließlich schwerer Gewaltverbrechen, ist hoch. Reisende sollten es vermeiden, die Aufmerksamkeit durch öffentlich sichtbar getragene Wertgegenstände auf sich zu lenken oder  größere Bargeldbeträge bei sich zu tragen. Es wird empfohlen bei Fahrten mit Privat-Pkw oder Taxi in der Stadt die Türen und die Fenster zu schließen. Ebenso wird geraten keine Nahrung und Getränke von Fremden anzunehmen (Gefahr von K.O.-Tropfen) und in Gesellschaft bei Alkoholkonsum (Strandpartys) vorsichtig zu sein, da unvermittelt Gewalttätigkeit ausbrechen und es dabei auch zu Todesfällen kommen kann. Angebote von Fremden zu Touristenführungen wie auch die Mitnahme von Gepäckstücken (insbesondere bei inländischen und internationalen Flügen) sollten abgelehnt werden. Es sind auch Fälle bekannt geworden, bei denen Polizisten aufgrund angeblicher Ordnungswidrigkeiten erpresserischen Druck auf Ausländer ausgeübt haben.

Seereisen

Fahrten mit Fähren sollten vermieden werden, wenn andere Reisemöglichkeiten bestehen. Fähren sind häufig überladen, nicht immer mit ausreichend Rettungsbooten ausgestattet und oft unzureichend gewartet.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Gesundheitsvorsorge

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird bei der Einreise von allen Besuchern verlangt, die über ein Jahr alt sind und sich innerhalb der vorangegangenen sechs Tage in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete aufgehalten haben. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende auf den Philippinen. Kinder unter einem Jahr können bei Verdacht unter Beobachtung gestellt werden.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Cholera kommt in der National Capital Region, Iloilo, Kalookan, Malabon, Manila, Muntinlupa und Paranaque vor. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.

[3] Malaria kommt ganzjährig und landesweit in Gebieten unter 600 m Höhe vor, einschließlich der Region um Manila. Ein erhöhtes Malariarisiko besteht dabei in den Regionen Ost-Mindanao, Sulu Archipel, Palawan, Mindoro sowie in Nord- und Ost-Luzon. Die vorherrschende gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum (75 %) soll hochgradig chloroquin- und sulfadoxin-pyrimethaminresistent sein. Die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax (25 %) tritt seltener auf. Ausreichenden Malariaschutz bietet langärmelige Kleidung und Mückenschutzmittel. In Gebieten mit erhöhtem Risiko bieten sich zusätzlich Notfallmedikationen an.

[4]
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Einheimische Milchprodukte außerhalb der Städte vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr von Riff-Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen v.a. in Luzon, Mindoro, Mindanao, Samar, Bohol und Leyte vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Chikungunya-Fieber kommt in einigen Regionen vor. Chikungunya-Fieber ist wie Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z.T. langanhaltenden Gelenkschmerzen. Impfschutz gibt es nicht. Reisende sollten sich vor Mückenstichen schützen. 

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Während der Regenzeit (Juni-Oktober) und in Cotabato und Koronadal auf Mindanao ist mit einem erhöhten Risiko zu rechnen. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

V.a. in den ländlichen Gebieten in Minadanao, Palawan, Sorsogon und Samar tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Ein wirksamer Insektenschutz reduziert die Übertragungsgefahr.

Fleckfieber tritt v.a. auf den nördlichen Inseln auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Hepatitis A und E sowie Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht ganzjährig vor allem in ländlichen Gebieten. Eine Impfung und Mückenschutz reduzieren das Ansteckungsrisiko.

Masern kommen vor. Reisende sollten ihren Impfschutz vor einer Reise auf die Philippinen unbedingt überprüfen und ggf. auffrischen.

Tollwut kommt vor (lt. Schätzungen sind 300-600 Personen jährlich betroffen). Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Gesundheitszeugnis

Ausländer, die eine Arbeits- oder Aufenthaltserlaubnis beantragen, müssen sich im Land einem HIV-Test unterziehen. Mitgebrachte Zeugnisse werden nicht anerkannt.

Geld

Währung

1 Philippinischer Peso = 100 Centavos. Währungskürzel: P, PHP (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 1.000, 500, 200, 100, 50 und 20 P, Münzen in den Nennbeträgen 10, 5 und 1 P sowie 25, 10, 5 und 1 Centavo.

Kreditkarten

MasterCard, Visa, American Express und Diners Club werden vielerorts akzeptiert, sollten aber nur in renommierten Hotels und Geschäften eingesetzt werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard
Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden auf den Philippinen an zahlreichen Geldautomaten akzeptiert, aber nicht in Geschäften. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist bis 10.000 PP gestattet (höhere Beträge nur mit Genehmigung der philippinischen Zentralbank).
Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt, ab dem Gegenwert von 10.000 US$ besteht Deklarationspflicht (Belege gut aufbewahren). Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf den bei der Einreise deklarierten Betrag, abzüglich der Umtauschbeträge, begrenzt.

Geldwechsel

Reiseschecks (mit Kaufquittung) und Fremdwährungen können bei allen Banken einschließlich der Zweigstellen der Zentralbank gewechselt werden wie auch in vielen Hotels und größeren Geschäften. Man sollte in Manila nur die offiziellen Wechselstuben oder Banken in Anspruch nehmen, obwohl die Banken mitunter sehr langsam arbeiten. Außerhalb der Hauptstadt gibt es seltener Gelegenheit zum Geldwechseln, und der Kurs wird schlechter, je weiter man sich von der Hauptstadt entfernt. Alle Tauschbelege sollten aufbewahrt werden.

Sprache

Überblick

Die erste Amtssprache ist Filipino, vom Tagalog abstammt. Die zweite Amtssprache ist Englisch. Spanisch und Chinesisch sind ebenfalls verbreitet, allerdings weniger als Englisch. Es gibt über 100 Kultur- und Volksgruppen, jede hat ihre eigene Sprache. Insgesamt sind über 988 Sprachen und Dialekte registriert, darunter Tagalog, Cebuano, Ilocano, Hiligaynon und Bicol.

Filipino, das umgangssprachlich als Pinoy bezeichnet wird, ist eine vokalreiche Sprache, die von etwa 80% der Bevölkerung gesprochen und verstanden wird. Tagalog, welches die Ausgangssprache für das Filipino bildet, gehört zu den malayo-polynesischen Sprachen und ist als solche u.a. mit der indonesischen, malaiischen, fidschianischen und hawaiischen Sprache verwandt. Zahlreiche spanische Lehnwörter finden Verwendung im Tagalog. Etwa 28% der philippinischen Bevölkerung sprechen Tagalog, vor allem auf der Insel Luzon ist die Sprache weit verbreitet.

Redewendungen


  • Acht = Waló

  • Achtzig = Walumpû

  • Ausgang = Palabas

  • Auf Wiedersehen = Adyos

  • Bier = Serbesa

  • Bitte = Walang anuman

  • Danke = Salamat

  • Dienstag = Martés

  • Doktor = Doctor

  • Donnerstag = Huwebes

  • Drei = Tatlo

  • Dreißig = Tatlumpû

  • Eingang = Pasok

  • Einhundert = Isang daan

  • Eins = Isá

  • Eintausend = Isáng líbo

  • Freitag = Biyérnes

  • Fünf =  Limá

  • Fünfzig = Limampû

  • Gefahr = Pangánib

  • Geschlossen = Serado

  • Hallo = Hello

  • Heute = Ngayón

  • Hotel = Otél

  • Ich verstehe kein Filipino. = Hindi ako nagsasalita ng Filipino.

  • Ja = O-o

  • Mittwoch = Miyerkules

  • Montag = Lunes

  • Morgen = Umága

  • Nein = Hindi

  • Neun = Siyám

  • Neunzig = Siyamnapû

  • Offen = Bukás, Nganga

  • Restaurant = Restaurán

  • Samstag = Sabado

  • Sechs = Anim

  • Sechzig = Animnapû

  • Sieben = Pito

  • Siebzig = Pitumpû

  • Sonntag = Linggo

  • Toiletten = Toilet

  • Vier = Apat

  • Vierzig = Apatnapû

  • Wein = Bino

  • Wie viel kostet das? = Magkaano ba ito?

  • Wo ist …? = Saan ay  ?

  • Zehn = Sampu

  • Zwanzig = Dalawampu

  • Zwei = Dalawa

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Das angegebene Datum für den islamischen Feiertag Eid Ul Fitr wird nach dem Mondkalender berechnet und verschiebt sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid Ul Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

Anmerkung

Das angegebene Datum für den islamischen Feiertag Eid Ul Fitr wird nach dem Mondkalender berechnet und verschiebt sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid Ul Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei in die Philippinen eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

2 Stangen Zigaretten (ca. 400 Zigaretten) und 2 Dosen Tabak (ca. 250 g Tabak);
2 Flaschen alkoholische Getränke (davon keine über 1 l).

Einen Gebrauchsgegenstand einer Art im Gegenwert von bis zu 200 US$.

Gegenstände des persönlichen Bedarfs bis zu einem maximalen Gegenwert von 1000 US$ von Personen ab 18 Jahren (bis zu 250 US$ von Personen unter 18 Jahren). 

Importbeschränkungen

Für die Einfuhr von Pflanzen, Obst und Gemüse wird eine Einfuhrgenehmigung benötigt. Die Einfuhr von Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Kohl und Kaffee ist verboten.

Verbotene Importe

Waffen, Waffenteile und Munition (auch unecht), Sprengstoffe, Nachtsichtgeräte, Drogen, Spielautomaten und Glücksspielartikel, Produkte, die aus Wertmetallen gefertigt sind und keinen Hinweis auf den Reinheitsgehalt haben, pornographisches Material, Betäubungsmittel und Mittel, mit denen ein Schwangerschaftsabbruch herbeigeführt werden kann.

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Safari-Anzüge oder ein langärmeliges Barong Tagalog sind für Geschäftsbesuche durchaus akzeptabel. Voranmeldung ist notwendig, und Visitenkarten sind erwünscht. Der Geschäftsstil ist amerikanisch, und zumeist wird Englisch gesprochen. Die besten Monate für geschäftliche Besuche sind Oktober bis November und Januar bis März.

Geschäftszeiten
sind sehr unterschiedlich. Viele Büros sind Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr geöffnet.

Wirtschaft

Philippine Trade and Investment Centre
Kaiser-Wilhelm-Ring 22, D-50672 Köln
Tel: (0221) 13 48 72.

European Chamber of Commerce of the Philippines
19/F Axa Life Center, Sen. Gil Puyat Avenue corner Tindalo Street, Makati City, PH-Manila 1200
Tel: (02) 845 13 24.
Internet: www.eccp.com

Philippine Chamber of Commerce and Industry (Philippinische Industrie- und Handelskammer)
Internet: www.philippinechamber.com

Geschäftskontakte

Philippine Trade and Investment Centre
Kaiser-Wilhelm-Ring 22, D-50672 Köln
Tel: (0221) 13 48 72.

European Chamber of Commerce of the Philippines
19/F Axa Life Center, Sen. Gil Puyat Avenue corner Tindalo Street, Makati City, PH-Manila 1200
Tel: (02) 845 13 24.
Internet: www.eccp.com

Philippine Chamber of Commerce and Industry (Philippinische Industrie- und Handelskammer)
Internet: www.philippinechamber.com

Kommunikation

Telefon

Nationale und internationale Direktdurchwahl.

Mobiltelefon

GSM 900 und GSM 1800. Netzbetreiber sind Smart Communications Inc. (Internet: www.smart.com.ph) und Globe Telecom (Internet: www.globe.com.ph). Der Sende-/Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich auf Manila und andere städtische Gebiete.

Internet

Internetanbieter sind Internet Manila (Internet: www.i-manila.com.ph) und Philworld Online (Internet: www.pworld.net.ph. Internetcafés sind landesweit vorhanden.

Post

Luftpost nach Europa ist mindestens 5 Tage unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr. Das nationale Postsystem wird von internationalen Kurierdiensten unterstützt.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Beliebte Mitbringsel sind Barong Tagalog (handbestickte Herrenhemden aus feinem Jusi-Stoff), Tiffany-Lampen aus Capiz-Muscheln, Webarbeiten, Messingwaren von den südlichen Inseln, Holzschnitzereien, Flechtwaren und seltene Muscheln, Rattan-Möbel, Körbe, Grasmatten (Banig), antike Holzfiguren, mit dem traditionellen Callado bestickte Kleidungsstücke, Filipino-Kleider für Damen (aus Bananen- oder Ananasblattfasern), Zigarren und Abaca-Tischsets. 

In allen Städten gibt es klimatisierte Einkaufszentren. Das ursprünglichere Einkaufserlebnis bieten jedoch die traditionellen Märkte, die es in allen größeren Ortschaften gibt. In Manila sollte man für einen Einkaufsbummel den Stadtteil Makati besuchen, wo gleich mehrere moderne Einkaufszentren eine vielfältige Produktpalette anbieten. Im Einkaufsareal Tiendesitas in Pasig gibt es 12 Pavillons, in denen es von Antiquitäten über Mode bis hin zu Möbeln alles zu kaufen gibt. Die zahlreichen Flohmärkte in und um Manila hingegen versprechen ein eher chaotisches Einkaufsvergnügen, der wohl bekannteste ist der Divisoria Market in Tondo. In Manila findet man zwar eine große Auswahl an Kunsthandwerk, doch authentischere Stücke findet man eher außerhalb der Hauptstadt. Die Region Baguio ist bekannt für ihren Silberschmuck und ihr Kunsthandwerk, während der Carbon Market in der Stadt Cebu, einer der größten und ältesten Wochenmärkte, ein wahrer Touristenmagnet ist.

Öffnungszeiten

Unterschiedlich; im Allgemeinen Mo-So 10.00-20.00 Uhr. Die meisten Kaufhäuser und Supermärkte sind auch sonntags geöffnet. Einige Lebensmittelgeschäfte haben rund um die Uhr geöffnet.

Nachtleben

Einleitung

In ganz Asien spielen regelmäßig philippinische Cover-Bands in den Hotels und Bars, und diese Affinität zur Musik spiegelt sich auch im Nachtleben der Hauptstadt Manila wieder – ebenso wie die allgemeine Beliebtheit von Karaoke (auf den Philippinen bekannt als Videoke). 

Das nächtliche Unterhaltungsprogramm Manilas ist vielfältig; vom Besuch des VIP-Bereiches eines vornehmen Edelnachtklubs bis hin zu einem Tisch in einer dunklen Bar, in der eine Band Pinoy (philippinischen) Rock oder Folk spielt, ist alles möglich. Manilas Transvestit-Revuen, von denen einige sehr glamourös sind, sind bei vielen Touristen beliebt. Im Cultural Center of the Philippines (Internet: culturalcenter.gov.ph) hingegen wird ein eher intellektuelles Programm mit Ballett- und Opernaufführungen sowie klassischen Musikkonzerten geboten. In den vielen weiteren  Theatern und Konzerthallen der Stadt finden Aufführungen einheimischer und internationaler Künstler statt.

Auf den touristisch gut erschlossenen Inseln bieten die großen 5-Sterne-Hotels nicht nur modernste Diskotheken, sondern auch folkloristische Aufführungen und Tänze, Auftritte erstklassiger Popstars und Künstler sowie Unterhaltungskapellen und klassische Streichensembles an. 

In den meisten anderen Städten ist das abendliche Unterhaltungsangebot eher beschaulich. In vielen Ortschaften findet man, wenn nicht gerade die alljährlichen Feierlichkeiten stattfinden, mit etwas Glück nur eine Bar, in der eine Cover-Band Folk, Country oder Reggea zum Besten gibt. Eine Ausnahme stellen die Universitätsstädte wie z.B. Baguio dar, in denen vielerorts Live-Musik gespielt wird. Neben Manila hat auch Cebu eine lebendige Clubber-Szene zu bieten.

Kulinarisches

Regionale Spezialitäten

Köstliche Spezialitäten sind Kare-kare (Ochsenschwanz-Gulasch mit Erdnusssoße und Bagoong), Sinigang (Fleisch oder Fisch in saurer Soße) und Adobo (geschmortes Schweinefleisch oder Hähnchen in würziger Sojasoße mit Essig und Knoblauch). Regionale Gerichte sind Pinakbet (Gemüsepfanne mit Schweinefleisch und Bagoong) aus der Iloilo-Region, Relleno (gefülltes Hähnchenfleisch oder Fischfilets) von der Insel Luzón und Kinilaw (roher Fisch in würziger Essigmarinade) von den Visayas. 

Wissenswertes

Die auf den Philippinen geernteten Mangos zählen zu den besten weltweit; es gibt diverse Sorten, die je nach Geschmack als Vor- oder Nachspeise serviert werden.

Trinkgeld

Häufig ist die Servicegebühr bereits in der Rechnung enthalten; falls nicht, sind 10% der Rechnungssumme angemessen.

Regionale Getränke

Das einheimische San Miguel-Bier schmeckt ausgezeichnet, und philippinischer Rum ist ebenfalls eine Kostprobe wert. In den meisten Bars wird am Tisch bedient.

Mindestalter für den Verzehr alkoholischer Getränke

Auf den Philippinen darf man ab 18 Jahren Alkohol trinken.

Unterkunft

Hotels

In Manila gibt es über 11.000 Hotelzimmer erster Klasse. Außerdem stehen kleinere Hotels, Gasthäuser, Herbergen und Pensionen zur Verfügung. Die Preise sind oft sowohl in Pesos als auch in US-Dollar angegeben. Die Mehrzahl der Hotels ist Mitglied der Hotel and Restaurant Association of the Philippines (HRAP), 4th Floor, Golden Rock Building, 168 Salcedo Street, Legaspi Village, PH-Makati City 1229. Tel: (02) 816 24 21. (Internet: http://www.hrap.org.ph/)

Viele Regionen haben auch eigene Hotelverbände. Das Fremdenverkehrsamt der Philippinen erteilt nähere Auskunft. Man muss mitunter mit Stromausfällen rechnen. Die großen Hotels haben ihre eigenen, unabhängigen Generatoren.

Kategorien:
Touristenklasse, Standardklasse, 1. Klasse und Deluxe; 18 % der Hotels gehören der 1. Klasse und Deluxe-Klasse an; teilweise wird auch das Sternesystem für die Klassifizierung der Hotels benutzt.

Camping

Nur auf wenigen ausgesuchten Plätzen möglich.

Kultur

Religion

83 % Katholiken, 9 % andere Christen, 5 % Muslime, 3 % Buddhisten und Anhänger der Unabhängigen Philippinischen Kirche sowie Anhänger von Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln

Umgangsformen: Die üblichen Höflichkeitsformen werden erwartet. In vielerlei Hinsicht ist man auf den Philippinen westlicher orientiert als in anderen asiatischen Ländern, der Einfluss der malaiischen Kultur ist jedoch unübersehbar. Wie in vielen asiatischen Ländern fürchten auch Filipinos den Verlust ihres Gesichtes (amor propia), weshalb eine direkte Konfrontation ein soziales Tabu ist. Regierungsbeamte werden mit ihrem Titel angesprochen, dazu gehören z.B. Senatoren (senator), Abgeordnete (congressman) oder Direktoren (director). Wird man in ein Privathaus eingeladen, freuen sich die Gastgeber über ein kleines Geschenk, wie z.B. Obst oder Alkoholika.

Kleidung: Freizeitkleidung ist weitgehend üblich, in muslimischen Gegenden sollte man sich zurückhaltender kleiden. Zu festlichen Anlässen tragen philippinische Männer oft ein besticktes, langärmeliges Hemd oder ein einfaches weißes Barong Tagalog-Hemd und schwarze Hosen; Frauen tragen zu entsprechenden Anlässen ein Cocktail- oder langes Abendkleid. Badebekleidung gehört an den Strand.

Fotografieren: Personen sollten gefragt werden bevor man sie fotografiert. Viele Einheimische werden gerne geknipst, doch einige Bevölkerungsgruppen lassen sich aus religiösen Gründen nicht fotografieren. Zu seiner eigenen Sicherheit sollte man darauf achten, eine teure Kamera nicht ununterbrochen jedem zu präsentieren.

Rauchen: In einigen öffentlichen Gebäuden sowie auf vielen Flughäfen gilt ein Rauchverbot.

Trinkgeld: In Hotels sind 15% Bedienungsgeld üblich.

Klima

Beste Reisezeit

Tropisches, durch eine ständige Seebrise gemildertes Klima. Es gibt drei Jahreszeiten: Die Regenzeit dauert von Juni bis September, von Oktober bis Februar ist es kühl und trocken und von März bis Mai heiß und weitgehend trocken. Die Abende sind kühler. Taifune kommen gelegentlich zwischen Juli und September vor.

Landesdaten

Vorwahl +63 Fläche(qkm) 300000 Bevölkerung 107668231 Bevölkerungsdichte(pro qkm) 359 Bevölkerung im Jahr 2014 Mitglied der EU No Hauptnotrufnummer 117

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