Grenada

Nordamerika

Allgemeines

Hauptstadt

St. George's.

Geographie

Grenada liegt in der Karibik. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und die südlichste der Windward-Inseln. In der Mitte der Insel verläuft eine Bergkette. Mit 840 m ist Mount Saint Catherine die höchste Erhebung auf der Insel. Die abwechslungsreiche Landschaft besteht aus tropischen Regenwäldern, Schluchten und untätigen Vulkanen. Carriacou und Petit Martinique gehören ebenfalls zu Grenada.

Regierung

Parlamentarische Monarchie (im Commonwealth) seit 1974. Verfassung von 1973. Zweikammerparlament mit 15 gewählten und 13 ernannten Mitgliedern.

Staatsoberhaupt

Königin Elizabeth II., vertreten durch den Generalgouverneur Cécile La Grenade, seit Mai 2013.

Regierungschef

Keith Mitchell, seit Februar 2013.

Elektrizität

230 V, 50 Hz. Adapter erforderlich.

Zeitzone

Atlantic Standard Time: MEZ -5

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Condor (DE) (Internet: www.condor.de) fliegt von Frankfurt nonstop nach Grenada. Von anderen deutschen Flughäfen geht die Verbindung meist über London.

British Airways (BA)
(Internet: www.ba.com) fliegt zweimal wöchentlich ab London über Barbados nach Grenada.

Von Wien bestehen Verbindungen mit Austrian Airlines (OS) (Internet: www.aua.com), von Zürich mit Swiss (LX) (Internet: www.swiss.com).

Ausreisegebühr

50 EC$; 25 EC$ für Kinder von 5-12 Jahren.

Anreise mit dem Schiff

Kreuzfahrtschiffe u.a. von Celebrity Cruises, Costa Cruise Lines, Silversea Cruises (Internet: www.silversea.com), Holland America Line (Internet: www.hollandamerica.com), Princess Cruises (Internet: www.princesscruises.com), Phoenix Reisen und Norwegian Cruise Lines (Internet: www.ncl.com) legen regelmäßig in St. George's an. 70% aller Touristen besuchen Grenada im Rahmen einer Kreuzfahrt.
Täglich gibt es Verbindungen mit einem Katamaran nach Carriacou, Petit Martinique und zur Isle de Ronde. Das Verkehrsamt erteilt Auskünfte über Fahrpläne und Fahrpreise.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz umfasst ca. 1050 km. Die Straßen sind eng und gewunden. Taxis sind die besten Verkehrsmittel. Preise sind gesetzlich festgesetzt. Busse sind preiswert, aber langsam. Der Hauptbusbahnhof befindet sich am westlichen Ende der Granby Street. Minibusse verkehren zwischen Hillsborough, Windward und Tyrell Bay. Mietwagen: In St. George's oder St. Andrew's kann man von der Limousine bis zum Mini-Moke alle erdenklichen Fahrzeuge mieten. Mindestalter: über 25 Jahre. Kreditkarten werden nicht immer akzeptiert. Unterlagen: Unter Vorlage des eigenen Führerscheins erhält man einen befristeten einheimischen Führerschein (ca. 30 EC$). Internationaler Führerschein empfohlen, aber nicht Vorschrift. Mindestalter 25 Jahre.
Linksverkehr.

Unterwegs mit dem Schiff

In Grenada kann man Boote aller Art mieten. Das Angebot reicht von Jachten mit Mannschaft bis zum kleinen Boot für Alleinsegler. Inselrundfahrten sind beliebt. Es gibt einen regelmäßigen Fährverkehr nach Carriacou (Fahrzeit 90 Min.).

Reisewarnung

Überblick Grenada

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 12.10.2016
Unverändert gültig seit: 10.10.2016

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Naturkatastrophen

In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Juni bis Ende November Wirbelsturmsaison. Die Stärke des Sturmes und die konkrete Gefährdung von Inseln in seinem Verlauf können sich innerhalb von Stunden ändern.

Es muss mit Tropenstürmen, starken Regenfällen und unter Umständen auch mit Erdrutschen gerechnet werden. Reisende sollten zusätzlich die regionalen Wettervorhersagen verfolgen und die Hinweise der lokalen Sicherheitsbehörden beachten.

Ständig aktualisierte Informationen sind beim Externer Link, öffnet in neuem FensterNational Hurricane Center (NHC) in Miami erhältlich.

Grenada hat einen aktiven Unterwasservulkan (Kick-'em-Jenny).  Beben, evtl. in Verbindung mit Tsunamis, können daher nicht ausgeschlossen werden.

Piraterie

Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf ankernde oder sich in Küstennähe befindende Schiffe bzw. Fälle von Piraterie in der Ostkaribik sporadisch vorkommen und entsprechende Maßnahmen ergreifen (Vorsicht mit spontanen Gästen an Bord, Eigensicherung bei Nacht). Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk

Kriminalität

Wie die gesamte Region hat auch Grenada eine Zunahme der Gewaltkriminalität zu verzeichnen. Es wird daher grundsätzlich zu Vorsicht bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln bzw. Parks größerer Städte und Siedlungen, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, geraten.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Gesundheitsvorsorge

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende in Grenada.

[2] Typhus kann vorkommen, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

[3] Landesweit besteht eine erhöhte Gefahr für Magen- und Darminfektionen. Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist pasteurisiert und kann unbesorgt verzehrt werden, ebenso wie einheimische Milchprodukte, Fleischwaren, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse.

In der warmen Jahreszeit (April bis September) sollte man den Verzehr von Fisch (internationale Hotels ausgenommen) vermeiden. Es besteht die Gefahr, dass diese Fische giftige Algen aufgenommen haben, die auch bei Menschen zu schweren Vergiftungen führen können.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger können in manchen Teichen und Flüssen vorkommen (geringes Infektionsrisiko), das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kann vorkommen. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Hepatitis A tritt auf. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Geld

Währung

1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: EC$, XCD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10 und 5 EC$; Münzen im Umlauf: 1 EC$ sowie 25, 10, 5, 2 und 1 Cent.

Der Ostkaribische Dollar ist an den US-Dollar gebunden. US-Dollar werden fast überall angenommen, Wechselgeld erhält man häufig in Ostkaribischen Dollar.

Kreditkarten

American Express, Visa, MasterCard und Diners Club werden in der Regel akzeptiert. Die meisten Geschäfte, Restaurants, Hotels und Mietwagenfirmen nehmen Kreditkarten an. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Einige Geldautomaten zur Geldabhebung sind vorhanden. Vor der Abhebung ist auf das Maestro- oder Cirrus-Zeichen an den Automaten zu achten.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Do 08.00-14.00, Fr 08.00-16.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen.

Geldwechsel

Den besten Wechselkurs erhält man in Banken. Geld kann ebenfalls in Hotels gewechselt werden.

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Englisch. Französisches Patois wird von einer Minderheit gesprochen.

Öffentliche Feiertage

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können im Handgepäck zollfrei nach Grenada eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

200 Zigaretten oder oder 50 Zigarren oder 250 g Tabakwaren;
1 l Wein oder 1 l Spirituosen.

295,74 ml Parfüm.

Persönliche Gebrauchsgegenstände bis zu einem Wert von 300 EC$.

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Geschäftssprache ist Englisch. Geschäftszeiten der Behörden: Mo-Do 08.00-11.45 und 13.00-16.00 Uhr, Fr bis 17.00 Uhr.

Wirtschaft

Grenada Chamber of Industry and Commerce (Industrie- und Handelskammer)
Decaul Building, Mount Gay, PO Box 129, St. George's
Tel: 440 29 37.
Internet: www.grenadachamber.org

Geschäftskontakte

Grenada Chamber of Industry and Commerce (Industrie- und Handelskammer)
Decaul Building, Mount Gay, PO Box 129, St. George's
Tel: 440 29 37.
Internet: www.grenadachamber.org

Kommunikation

Telefon

Selbstwählferndienst.

Mobiltelefon

TDMA Mobilfunknetz, betrieben von Cable & Wireless Caribbean Cellular (Internet: www.caribcell.com). Roaming-Verträge existieren. Mobiltelefone können vor Ort gemietet werden. Ein von Grenada Wireless Ventures betriebenes GSM 900/1900-Netz besteht.

Internet

Internetanschlüsse sind inselweit vorhanden. Anbieter ist Caribsurf (Internet: www.caribsurf.com).

Post

Das Hauptpostamt ist in St. George's in der Lagoon Road beim Hafen, geöffnet Mo-Do 08.00-16.00 Uhr, Fr 08.00-16.30 Uhr. Zweigstellen gibt es in allen Städten und Dörfern. Briefmarken sind auch in den Läden erhältlich, in denen Postkarten gekauft werden können. Hotelrezeptionen nehmen Briefsendungen für ein Trinkgeld von ca. 1 US$ entgegen. Luftpostsendungen brauchen ca. 4 Wochen nach Europa. Internationale Zusteller wie Federal Express, DHL und UPS unterstützen das nationale Postsystem.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Besonders empfehlenswert sind Gewürze, Strohflechtereien, bedruckte Baumwoll- und andere Stoffe. Zahlreiche Duty-free-Shops verkaufen Waren aus der ganzen Welt.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-13.00 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

Hotels bieten Diskotheken und Unterhaltungsprogramme mit Musik, Tanz und Kabarett.

Kulinarisches

Unterkunft

Hotels

Auf Grenada gibt es zahlreiche moderne Luxushotels, Vorausbuchung empfohlen. Es gibt auch preiswerte Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen. 8% Steuer und 10% Service werden auf Rechnungen aufgeschlagen. Einzelheiten und eine Liste der Hotelpreise vom Fremdenverkehrsamt. Informationen auch von der Grenada Hotel Association, Ross Point, PO Box 440, St. George's. Tel: 444 13 53. (Internet: www.grenadahotelsinfo.com)

Camping

Im Grand Etang National Park sowie auf Grundstücken mancher Schulen und Kirchen kann man sein Zelt aufschlagen, muss aber zuvor eine Genehmingung einholen.

Kultur

Religion

53% römisch-katholisch, 13,8% anglikanisch, protestantische Minderheiten 33,2 %. Afroamerikanische Religionen.

Soziale Verhaltensregeln


Umgangsformen: In der Kultur machen sich auch heute noch die Einflüsse der britischen und französischen Kolonialmächte sowie der katholischen Kirche bemerkbar. Der Big Drum-Tanz auf Carriacou und der Shango-Tanz in Grenada entstanden durch den Einfluss afrikanischer Sklaven.

Kleidung: Legere Kleidung wird akzeptiert, Badekleidung gehört an den Strand.

Rauchen
ist überall erlaubt.

Trinkgeld:
In allen Hotelrechnungen sind 8% Steuern enthalten. 10% des Rechnungsbetrags sind als Trinkgeld angemessen. Taxifahrer erwarten ein Trinkgeld.

Klima

Beste Reisezeit

Tropisch. Trockenzeit Januar - Mai, Regenzeit Juni - Dezember. Die Durchschnittstemperatur beträgt 28°C.

Landesdaten

Vorwahl +1 473 Fläche(qkm) 344 Bevölkerung 110694 Bevölkerungsdichte(pro qkm) 322 Bevölkerung im Jahr 2015 Mitglied der EU No Hauptnotrufnummer 911

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