Urlaubsrestbestände in Milliardenhöhe

Urlaubsrestbestände in Milliardenhöhe

Wenn die Deutschen aus dem Urlaub zurückkommen, haben Sie zum Teil noch Restbestände an Fremdwährungen im Portmonee – tauschen diese aber meist nicht zurück. Nach der repräsentativen Reisegeldstudie von Reisebank und dem CFin - Research Center der Steinbeis-Hochschule Berlin (Stand Juni 2018) behalten zwei Drittel nach der Reise ihren Sortenrestbestand. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein Drittel gibt an, das Land wieder bereisen zu wollen, ein Drittel gibt zu hohen Aufwand für den Rücktausch an. Jeder Zehnte spendet den restlichen Betrag an Sorten, weitere 10 Prozent sagen, sie hätten es schlicht vergessen.

Noten können außer Kurs gehen

Die Reisebank gibt zu bedenken, dass es auch risikoreich sein kann, immer alle Restbestände an Sorten für den nächsten Urlaub zu Hause liegen zu lassen. Im Jahr 2018 sind zum Beispiel die britische 10-Pfund-Note (GBP) und die 5er- und 10er-Schottische Pfund-Note (SCP) außer Kurs gegangen. Auch Banknoten der Währung Norwegische Krone gingen außer Kurs: NOK 100er-Scheine (Erstausgabe 15.09.1997 und 01.01.2003) und NOK 200er-Scheine (Erstausgabe 15.09.1997 und 01.01.2003). Das heißt, sie werden im Zielland nicht mehr als Zahlungsmittel in den Geschäften akzeptiert. Wer noch Restbestände von diesen Kronen- oder Pfundnoten hat: Die Reisebank kauft sie weiterhin gegen einen Kursabschlag an. 

16. November 2018

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