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Deutsche reisen „sorten-unterversorgt“ ins Ausland

Deutsche reisen „sorten-unterversorgt“ ins Ausland

Wenn es ins Ausland geht, sollten Touristen oder Geschäftsreisende immer auf einen Dreiklang aus Zahlungsmitteln setzen: Bargeld, Bankkarte und Kreditkarte. Mit diesem Mix sind sie am besten aufgestellt. Allerdings nehmen die Deutschen zu wenig Bargeld und hier vor allem zu wenig Sorten, also ausländische Zahlungsmittel mit. Das zeigt eine repräsentative Studie des CFin - Research Centers der Steinbeis-Hochschule Berlin vom Juni 2018. Sie offenbart, dass Bares wie zu Hause auch im Ausland das bevorzugte Zahlungsmittel der Deutschen ist. Die Reisegeldstudie belegt nun, dass diese Einstellung der Deutschen auch bei Reisen ins Ausland gilt. Für 82 Prozent ist Bargeld das bevorzugte Zahlungsmittel, 66 Prozent der Befragten erachten die Scheine und Münzen als „sicher“ oder „sehr sicher“ oder geben ihnen damit den Vorzug gegenüber der klassischen Kreditkarte. Hier sagen nur 44 Prozent, sie sei sicher, die Bankkarte schneidet sogar noch etwas schlechter ab.

Mehr als die Hälfte tauscht schon im Vorfeld

Die Studie belegt auch, dass 56 Prozent der Deutschen bereits in Deutschland ihre Euros in die jeweilige Fremdwährung wechseln. Dabei tauschen sie aber nur rund die Hälfte ihres benötigten Budgets vorab. So zeigte die Studie, dass die Urlauber mehrheitlich mit Sorten unterversorgt sind. Die vor der Reise erworbenen Mittel reichten nur selten aus; mehr als die Hälfte musste im Urlaub noch einmal nachtauschen. Gerade bei Reisen in Länder mit einer harten Währung wie zum Beispiel der US-Dollar-Währungsraum, Großbritannien oder die Schweiz ist es auf jeden Fall empfehlenswert, sich schon im Vorfeld mit ausreichend Dollarnoten, Pfund und Schweizer Franken zu versorgen. Das kann man ganz bequem hier im Online-Shop der Reisebank erledigen oder unmittelbar vor Reiseantritt bei einer der zahlreichen Reisebank-Geschäftsstellen an den Flughäfen und Bahnhöfen.

Zahlungsmittelbetrug oder negative Erfahrungen erlebt jeder Sechste

Gefragt wurde auch zu potenziell negativen Erfahrungen bei Bezahlvorgängen im Ausland. 93 Prozent gaben an, keine negativen Erfahrungen gemacht zu haben. Sieben Prozent klagten über hohe Gebühren, keine Akzeptanz der Zahlkarte oder technische Probleme sowie schlechte Wechselkurse. Acht Prozent der Befragten gaben an, schon einmal Opfer von Zahlungsmittelbetrug oder Diebstahl gewesen zu sein.

17. Juli 2018

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