São Tomé und Príncipe

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

TAP Portugal (TP) und Euro Atlantic Airways (YU) bieten regelmäßige Direktflüge zwischen Lissabon und São Tomé an. Zubringerflüge nach Lissabon aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit TAP Portugal (TP) sowie den jeweiligen nationalen Fluglinien.

Flugzeiten

Lissabon - São Tomé: 8 Std. 15 Min.

Ausreisegebühr

Bei Abflug sind ca. 17 € (20 US$) zu entrichten; Kinder im Alter von 2 bis 11 Jahren bezahlen die Hälfte.

 

Anreise mit dem Pkw

Unterlagen: Zusätzlich zum nationalen Führerschein sollte unbedingt der Internationale Führerschein mitgeführt werden.

 

Anreise mit dem Schiff

Der Haupthafen der Insel in São Tomé wird von einigen internationalen Kreuzfahrtlinien und anderen Passagierschiffen angelaufen.

Kreuzfahrtschiffe

Regent Seven Seas Cruises und Phoenix legen auf ihren in europäischen Häfen startenden Kreuzfahrten u.a. in São Tomé an.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

STP Airways (8F) verbindet regelmäßig São Tomé mit Príncipe (Flugzeit: 35 Min.).

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das gesamte Straßennetz hat eine Länge von ca. 380 km. Eine Straße führt im Norden, Osten und Süden der Insel die Küste entlang. Bei São Tomé führen kleinere Straßen ins Landesinnere. Das Straßennetz auf Príncipe beschränkt sich hauptsächlich auf den Nordteil der Insel.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Die Straßen sind nur zum Teil asphaltiert, und es ist stets mit Schlaglöchern zu rechnen. Außerhalb der Städte sind Fahrzeuge mit Allradantrieb erforderlich.

Autovermietung

Mietwagen sind am Flughafen buchbar sowie über Reiseagenturen wie Navetur oder bei Hotels.

Taxi

Taxis sind am Flughafen und in den Städten verfügbar. Der Fahrpreis sollte vor Fahrtantritt vereinbart werden. Taxameter sind nicht vorhanden. Außerdem sind Minibusse als Sammeltaxis im Einsatz.

Reisebus

Auf São Tomé gibt es ein kleines Linienbusnetz. Auf Príncipe verkehrt ein roter Minibus.

Dokumentation

Zusätzlich zum nationalen Führerschein sollte unbedingt der Internationale Führerschein mitgeführt werden.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Zwischen Ponta Baleia (im südlichen Teil der Insel São Tomé) und der Ilhéu das Rolas bestehen tägliche Fährverbindungen. Auch zwischen den Inseln São Tomé und Príncipe verkehren Fähren, deren Nutzung jedoch nicht ungefährlich ist.

 

Reisewarnung

Überblick

Quelle: Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Link: https://www.auswaertiges-amt.de/

Stand - Wed, 01 Jul 2026 10:45:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Wed, 01 Jul 2026 10:37:30 +0200)

Letzte Änderungen: Redaktionelle Änderungen

 

 

 

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und  des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.

Sicherheit

Terrorismus

Innenpolitische Lage

Die innenpolitische Lage ist derzeit ruhig. Es besteht keine Gefährdung der öffentlichen und staatlichen Ordnung. 

  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub kommt insbesondere auf Märkten, viel besuchten Straßen und vor Hotels vor. In seltenen Einzelfällen kommt es zu tätlichen Angriffen auf Touristen sowie Einbrüchen.

Im Golf von Guinea, hauptsächlich vor der Küste Nigerias, besteht die Gefahr von Piraterie. Es gibt Überfälle auf Küstenorte, Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen mit Geiselnahmen.

  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie auf Märkten und auf viel besuchten Straßen und vor Hotels besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Das Klima ist tropisch feuchtheiß.

In der Regenzeit von September bis Mai kann es zu Überschwemmungen und Beeinträchtigungen der Infrastruktur und im Reiseverkehr kommen.

Reiseinfos

Zuständige Auslandsvertretung

In São Tomé und Príncipe gibt es keine deutsche Botschaft. Zuständige Vertretung ist die Deutsche Botschaft Libreville/Gabun, die jedoch keine Rechts- und Konsularaufgaben wahrnimmt. Für diese Aufgaben ist die Deutsche Botschaft Jaunde/Kamerun zuständig.
Deutsche Staatsangehörige können sich in einem dringenden Notfall an die deutsche Honorarkonsulin in São Tomé wenden.

São Tomé und Príncipe hat keine Auslandsvertretung in Deutschland. Zuständige Vertretung für Deutschland ist die Botschaft der Demokratischen Republik São Tomé und Príncipe in Brüssel.

Infrastruktur/Verkehr

Der são-toméische Luftverkehr entspricht nicht europäischen Sicherheitsstandards. Alle são-toméischen Luftfahrtunternehmen stehen auf der gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.

Es gibt Taxis und Mietwagen. Während der Regenzeit (Oktober bis Mai) sind die Straßen teilweise nur schwer passierbar. Von nächtlichen Überlandfahrten wird abgeraten.

Führerschein

Für die Benutzung von Mietwagen sollte man unbedingt den internationalen Führerschein mitführen. Dieser ist nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Homosexuelle Handlungen sind in São Tomé und Príncipe nicht strafbar.

Rechtliche Besonderheiten

Sicherheitsrelevante Bereiche (Flughäfen, Hafenanlagen etc.) dürfen nicht fotografiert werden. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz können mit mehrjährigen Gefängnisstrafen und Geldbußen bestraft werden. Die Haftbedingungen sind hart.

Geld/Kreditkarten

Die Möglichkeit zum Abheben von Bargeld mit Debit- (Girocard) und Kreditkarten an Bankautomaten bzw. bargeldlose Zahlung ist nicht flächendeckend gewährleistet. Nur VISA-Kreditkarten werden akzeptiert. Es wird empfohlen, auf einen ausreichenden Bargeldvorrat zu achten.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: 
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens drei Monate gültig sein.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und einen Aufenthalt bis zu 15 Tagen sowie die Durchreise kein Visum.
Für Aufenthalte von mehr als 15 Tagen wird ein Visum benötigt. Das Visum wird von der Botschaft der Demokratischen Republik São Tomé und Príncipe in Brüssel ausgestellt.

Inzwischen ist es auch möglich, ein eVisum online zu beantragen. 
Es werden keine Visa bei Einreise am Flughafen in São Tomé ausgestellt.

Minderjährige

Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.

Einfuhrbestimmungen

Die Einfuhr von Barmitteln ist unbeschränkt möglich, muss aber bei einem Wert von über 10.000 EUR deklariert werden. Die Ausfuhr der Landes- und Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt.

Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden, in Einzelfällen müssen mitgeführte Notebooks deklariert werden.

Die Einfuhr von Waffen ist untersagt.

Tiere

Hier liegen derzeit keine einschlägigen Informationen vor. Man sollte sich bei der Mitnahme von Tieren vorher bei der zuständigen Botschaft von São Tomé und Príncipe erkundigen.

Gesundheit

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Diese Impfpflicht gilt für alle Personen älter als 12 Monate. São Tomé und Príncipe ist gelbfieberfrei.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium Falciparum, beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

  • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Schistosomiasis (Bilharziose)

In São Tomé und Príncipe tritt die intestinale Schistosomiasis (Darmbilharziose) auf. Sie ist auf beiden Inseln fokal endemisch und wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe auch Schistosomiasis.

  • Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist in São Tomé und Príncipe auf allen Ebenen und in allen Landesteilen einschließlich der Hauptstadt unzureichend und nicht annähernd mit einer Versorgung in Deutschland vergleichbar. Es fehlt vielerorts an medizinischer Expertise, an adäquatem Material, Diagnostik und sicheren Therapeutika bei bedenklichen hygienischen Verhältnissen sowie fehlenden Rettungsketten. Im Ernstfall bieten einige wenige private Einrichtungen in der Hauptstadt eine Notfallversorgung an. Planbare oder nicht-dringliche Eingriffe und Diagnostik sowie Behandlungen sollten immer in Europa durchgeführt werden.

  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten, Ihren Impfschutz anpassen und Ihren Gesundheitszustand überprüfen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Passen Sie Ihr Verhalten dem Reiseland an. Vermeiden Sie verletzungsträchtiges Verhalten und nutzen alle Möglichkeiten der Krankheitsprävention, die im Folgenden genannt werden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine Auslandskrankenversicherung mit Evakuierungsversicherung ab.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ oder hygienisch hoch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Es stehen 16 Krankenhäuser und ca. 40 Ärzte zur Verfügung.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die nach Aufenthalt oder Transit in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen und älter als 12 Monate alt sind. 

[3] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

[3] Malariaschutz ist ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich. Ein hohes Risiko besteht ganzjährig. Die gefährlichere Form Plasmodium falciparum herrscht mit einem Anteil von 99 % vor.

[4]
 Eine Impfung gegen Meningokokken-Meningitis A,B,C,W,Y ist bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfehlenswert.

[5] Tollwut kommt landesweit vor. Hauptüberträger sind Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten im Land wird ein Impfschutz empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

[6] Typhus kommt vor. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

Essen und Trinken

Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

 

Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser benutzen. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

 

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Hauptinfektionsgebiete sind die Hauptstadt Sao Tomé und der Distrikt Lemba. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

HIV/Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Risiko bergen.

Impfungen

Geld

Währung

1 Dobra = 100 Cêntimos. Währungskürzel: Db, STD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 20.000, 50, 20, 10 und 5 STD; Münzen sind im Wert von 2 und 1 STD sowie zu 50, 20 und 10 Cêntimos im Umlauf. Der Dobra ist seit 2010 an den Euro gekoppelt.

 

Kreditkarten

Gängige Kreditkarten wie Visa und Mastercard werden nur vereinzelt in gehobenen Hotels akzeptiert. Näheres vom Aussteller der Kreditkarte.
 

Geldautomaten

Bankkarten

 

Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann in São Tomé und Príncipe meist nur in den Großstädten an wenigen Geldautomaten Geld abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an wenigen Geldautomaten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

 

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland

Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.

 

Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Reiseschecks

Reiseschecks werden auf São Tomé und Príncipe nicht akzeptiert.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 07.30-11.30 Uhr.

Devisenbestimmungen

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung, Deklarationspflicht ab einem Gegenwert 10.000 €. Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung bis in Höhe der deklarierten Beträge.

Währungen

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach São Tomé und Principe eingeführt werden:

Tabakwaren für den persönlichen Gebrauch (Zigaretten sind im Land kaum erhältlich);
Eau de Toilette und Parfüm für den persönlichen Gebrauch (geöffnet).
Wertgegenstände wie Laptops, Fotoapparate oder Videokameras sollten deklariert werden, um Probleme bei der Ausfuhr zu vermeiden.

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Verbotene Importe

Alkoholische Getränke, Waffen.

Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 00239.

Mobiltelefon

3G- und teilweise 4G-Mobilfunknetz. Mobilfunkanbieter sind u.a. CST (Companhia Santomense de Telecomunicações) und Unitel STP.

Post

Postsendungen nach Europa sind bis zu zwei Wochen unterwegs.

Radio

Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich u.a. über Astra-Satelliten bzw. über das Internet in São Tomé und Príncipe empfangen.

Kultur

Religion

80 % Christen sowie Anhänger von Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln


Zur Begrüßung gibt man sich die Hand, die üblichen Höflichkeitsformen werden erwartet. Rauchen ist überall gestattet. Trinkgeld wird nicht gern gesehen.

Klima

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Tropenkleidung (Safarianzüge) ist angemessen. Vorherige Terminvereinbarung ist üblich.

Geschäftskontakte

Ministry of Foreign Affairs and Co-operation
Avenue 12 July, CP 111, São Tomé
Tel: (012) 223 09, (012) 210 17.

Allgemeines

Hauptstadt

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