Schweizer Franken (CHF)

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Euro in Schweizer Franken wechseln und Wissenswertes zur Währung

Der Franken - die sicherste und stabilste Währung der Welt

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Der Schweizer Franken (CHF) ist die offizielle Währung der Schweiz, des Fürstentums Liechtenstein und der italienischen Exklave Campione d’Italia. Inoffiziell wird die Währung auch in der deutschen Exklave Büsingen am Hochrhein anstelle des Euros verwendet. Umringt vom Euro-Währungsraum ist die Schweiz eine der letzten großen Fremdwährungsenklaven Europas, in der noch Geld getauscht werden muss. Der Schweizer Franken gilt als besonders stabile und krisensichere Währung, die vor allem in den 2010er Jahren für Anleger immer mehr an Bedeutung gewonnen hat.

Am Anfang stand das Münzchaos

Bis zur Gründung der Schweiz als Bundesstaat gab es unterschiedliche Münzherren, die Geld prägten und zahlreiche Fremdwährungen, die im Umlauf waren. Dieses Münzchaos endete 1848, als das Münzprägerecht allein dem Bund zugesprochen wurde und ab 1850 die ersten Schweizer Franken produziert wurden. Die ausländischen Währungen, vor allem aus Frankreich, Italien und Belgien, blieben dennoch im Einsatz und wurden als Zahlungsmittel anerkannt. Die enge Verbindung der vier Länder mündete 1865 in der Lateinischen Münzunion: Alle Münzen innerhalb der Union mussten zum Nominalwert angenommen werden und bestimmten Vorschriften in Gewicht, Feingehalt und Form entsprechen. Die Union blieb formell bis 1926 in Kraft und über die Jahre traten ihr zahlreiche Staaten bei.

Münzen und Banknoten mit kulturhistorischem Hintergrund

Auf allen Schweizer Franken ist die lateinische Landesbezeichnung der Schweiz, „Confoederatio Helvetica“, zu finden. Die ältesten noch gültigen Münzen sind die 10 Rappen, die seit 1879 das gleiche Motiv haben und mit der gleichen Legierung geprägt werden. Auf den 5-, 10- und 20-Rappen-Münzen ist der Kopf der Libertas, der griechische Göttin der Freiheit, abgebildet. Auf das ½-, 1- und 2-Franken-Stück ist ein Bildnis der stehenden Helvetia geprägt, dem Sinnbild für die Schweiz. Schließlich ist auf der 5-Franken-Münze ein Alpenhirt abgebildet, der oft als der Schweizer Nationalheld Wilhelm Tell gedeutet wird.

Auf den Scheinen finden sich die Porträts von historischen Personen, die durch ihr Wirken in Kunst, Musik, Architektur oder Literatur einen wichtigen Beitrag zur Kultur der Schweiz geleistet haben. Seit 1907 wird die 1000-Franken-Note ausgegeben, die wertvollste Banknote weltweit, die sich im freien Umlauf befindet. Hinsichtlich ihres Wechselkurses zu anderen Währungen hat sie die höchste Kaufkraft. Auf dem 1000-Franken-Schein ist das Porträt des Kultur- und Kunsthistorikers Jacob Burckhardt abgebildet, die Rückseite ziert ein Teil der Fassade des florentinischen Palazzo Strozzi. Umgangssprachlich heißt der Franken auch „Stutz“, benannt nach dem bekannten Schweizer Münzmeister Conrad Stutz.

Run auf die 1.000-Franken-Note

Im Zuge der Eurokrise und der US-Staatsverschuldung stieg die Nachfrage nach Schweizer Franken massiv an. Um der daraus resultierenden Überbewertung der schweizerischen Währung gegenzusteuern, entschied sich die Schweizer Nationalbank (SNB) 2011, einen Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro festzulegen. Im Januar 2015 wurde der Mindestkurs ohne Vorwarnung von der SNB aufgehoben und der Negativzins erhöht. Das Ziel, die Überbewertung der Währung zu stoppen, war erreicht worden. Die Aufhebung stürzte jedoch viele ausländische Anleger, Devisenhändler und Kreditnehmer in die Krise. Auch auf die Schweizer Volkswirtschaft wirkte sich der Devisenschock negativ aus, eine gravierende Rezession stellte sich jedoch nicht ein. Seit dem „Franken-Schock“ herrscht ein Run auf die 1.000-Franken-Note. Die Banknoten werden weltweit als Wertaufbewahrungsmittel gehortet, um den Negativzins an den Schweizer Banken zu umgehen.

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Die Währung im Überblick

1 Schweizer Franken = 100 Rappen. Währungskürzel: sfr, CHF (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 1000, 200, 100, 50, 20 und 10 sfr; Münzen sind im Wert von 5, 2, 1 und 1/2 sfr sowie 20, 10 und 5 Rappen im Umlauf. Eine neue Serie Scheine ist für den Zeitraum 2016 bis 2019 geplant.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen.

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