Südsudan

Afrika

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Südsudan

Hauptstadt

Dschuba

Geographie

Der Südsudan grenzt im Norden an den Sudan, im Osten an Äthiopien, im Süden an Kenia, Uganda und die Demokratische Republik Kongo und im Westen an die Zentralafrikanische Republik. Der Weiße Nil fließt von Süd nach Nord; seine größten Nebenflüsse sind der Bahr al-Ghazal, der Bahr al-Arab und der Sobat. In der Mitte des Landes liegt das Sudd, ein 120.000 km² großes Sumpfgebiet, das im Süden in äquatorialen Wald übergeht und an der Grenze zu Uganda zu den Dschungel bewachsenen Imatong-Bergen ansteigt. Die höchste Erhebung ist der Kinyeti (3.187 m).

Regierung

Republik seit 2011. Unabhängig vom Sudan seit 2011.

Staatsoberhaupt

Salva Kiir Mayardit (seit 2011).

Regierungschef

Salva Kiir Mayardit (seit 2011).

Elektrizität

240 V, 50 Hz.

Zeitzone

Eastern Africa Time: MEZ +4

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Internationale Flüge in den Südsudan bieten Kenya Airways (KQ) ab Nairobi, Ethiopian Airlines (ET) ab Addis Abeba, Sudan Airways (SD) ab Khartoum und Eagle Air Uganda (H7) ab Entebbe.

Anmerkung zur Anreise mit dem Flugzeug

Ein neuer internationaler Flughafen entsteht derzeit in Dschuba.

Flugzeiten

London-Dschuba: ca. 10 Std.

Anreise mit dem Pkw

Die Landgrenzen zu Kenia und Uganda sind geöffnet und es gibt eine Busverbindung von Nairobi nach Dschuba über Kampala.

Anreise mit dem Schiff

Vor der Unabhängigkeitserklärung des Südsudan gab es langsame, unregelmäßige Bootsverbindungen von Kosti im Norden nach Malakal und Dschuba, die voraussichtlich auch in Zukunft bestehen bleiben werden, aber Flugverbindungen sind bequemer.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Inlandsflüge sind die beste Art der Fortbewegung innerhalb des Südsudan. Feeder Airlines (Internet: http://feederairlines.com/) fliegt nach Rumbek, Wau und Malakal. Southern Sudan Air Connection fliegt nach Bentiu und Yambio.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Bus: Nicht mehr ganz neue Minibusse verkehren zwischen Dschuba und den Städten im Süden. Während der Regensaison von Mai bis Oktober können Straßen unpassierbar werden und bestimmte Orte (wie Wau) nur noch per Flugzeug erreichbar sein.
Mietwagen: Mietwagen kann man in Dschuba ausleihen.
Taxi: In Dschuba gibt es zahlreiche Taxis und Motorradtaxis, deren Fahrweise bisweilen riskant ist. Taxis haben keine Taxameter, daher sollte man den Fahrpreis im Voraus vereinbaren.

Zustand der Straßen

Außerhalb von Dschuba gibt es kaum asphaltierte Straßen. Landstraßen sind in schlechtem Zustand. Straßen nach Norden sind während der Regenzeit (Mai-Oktober) oft nicht befahrbar. Es gibt keinerlei Straßenbeleuchtung.

Für längere Fahrten sollte man ausreichend Ersatzteile mitnehmen und nur absolut fahrtüchtige Fahrzeuge benutzen.

Vorschriften

Hinweis: Im Folgenden (wie auch in anderen Rubriken dieses Länderführers) wird angenommen, dass der Südsudan trotz seiner Unabhängigkeit dasselbe Rechtssystem wie der Sudan beibehält.

- Das Mindestalter für Autofahrer ist 18 Jahre.
- Höchstgeschwindigkeiten: 130 km/h auf Autobahnen, 110 km/h auf Schnellstraßen, 50 km/h innerorts und 90 km/h außerorts.
- Geschwindigkeitsübertretungen werden mit hohen Geldstrafen geahndet.
- Anschnallpflicht besteht auf Vorder- und Rücksitzen.
- Die Benutzung eines Hand gehaltenen Mobil- oder Autotelefons während der Fahrt ist verboten.
- Das Abblendlicht muss ständig eingeschaltet sein.

Dokumentation

Carnet de Passage, Geldmittelnachweis und Bescheinigung der zuständigen konsularischen Vertretung, dass das Fahrzeug verkehrstauglich ist. Internationaler Führerschein empfohlen, jedoch nicht vorgeschrieben.

Reisewarnung

Überblick Südsudan

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 01.02.2017
Unverändert gültig seit: 25.01.2017

Aktuelle Hinweise

Vor Reisen in den Südsudan mit Ausnahme der Hauptstadt Dschuba wird gewarnt. Von nicht notwendigen Reisen nach Dschuba wird abgeraten. Nach den bewaffneten Auseinandersetzungen Mitte Juli 2016 in der Hauptstadt Dschuba hat sich die Sicherheitslage in der Hauptstadt wieder normalisiert. Aus anderen Landesteilen wird weiterhin von Kampfhandlungen berichtet.

Reisenden wird dringend empfohlen, sich vor Reiseantritt mit der Botschaft in Dschuba in Verbindung zu setzen, um die für den sicheren Aufenthalt in der Stadt erforderlichen persönlichen Sicherheitsmaßnahmen zu beraten und sich unbedingt in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes einzutragen: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://elefand.diplo.de

Landesspezifische Sicherheitshinweise

In den Landesteilen Central Equatoria, , Western Equatoria, in den Grenzgebieten zu Uganda und der Demokratischen Republik Kongo, in Unity State  und Upper Nile kommt es auch weiterhin immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der südsudanesischen Armee und bewaffneten Kämpfern unterschiedlicher ethnischer Gruppen. Vor Reisen in den Südsudan wird daher – mit Ausnahme der Hauptstadt Dschuba – weiterhin gewarnt.

Die Grenzziehung zwischen Sudan und Südsudan ist nach wie vor ungeklärt. Auch operieren Rebellenverbände aus dem Sudan im Grenzgebiet zwischen beiden Staaten. Dies kann zu bewaffneten Auseinandersetzungen in der Grenzregion zum Sudan führen.

Im Grenzgebiet zu Uganda, zur Zentralafrikanischen Republik und zur Demokratischen Republik Kongo kommt es zudem zu Übergriffen durch marodierende Bewaffnete und Kriminelle.

Es wird empfohlen, militärische Einrichtungen, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden.

Reisen über Land

Die Infrastruktur in Südsudan ist in vielerlei Hinsicht unzureichend. Versorgungsmängel (u. a. Treibstoffknappheit) sind weit verbreitet. Daher ist eine sorgfältige Planung von Reisen sehr wichtig. So sind Reisen außerhalb des Großraums der Hauptstadt Dschuba wegen mangelnder Infrastruktur, insbesondere während der Regenzeit von Mai bis Oktober, und aufgrund von Sicherheitsgefährdungen nur eingeschränkt möglich.

Die Unfallgefahr bei Fahrten über Land darf wegen der schlechten Straßen nicht unterschätzt werden. Nachtfahrten sollten ganz vermieden werden. Mit Bandenüberfällen, aber auch mit willkürlichen Maßnahmen der Polizei oder anderer Sicherheitsorgane, muss gerechnet werden.  

Eine Durchquerung des Landes ist weder in Nord-Süd- noch in Ost-West-Richtung gefahrlos möglich.

In Südsudan bestehen außerhalb der größeren Städte vielerorts Gefahren durch gewaltsam ausgetragene Stammeskonflikte. Bei Überlandfahrten in Südsudan wird empfohlen, sich zuvor mit UNDSS in Verbindung zu setzen und deren Empfehlungen hinsichtlich polizeilicher oder militärischer Eskortierung zu befolgen. In einigen Landesteilen können gewaltsam ausgetragene Stammes- und andere Konflikte Reisende, die sich nicht an die UNDSS-Vorgaben halten, in Gefahr bringen.

Weiterhin besteht erhebliche Gefahr durch Landminen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Gesundheitsvorsorge

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die älter als 9 Monate sind.

[2] Eine medikamentöse Malariaprophylaxe ist ausdrücklich empfohlen.

Essen und Trinken

Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist in der Regel nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger können in Teichen und Flüssen vorkommen, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich. 

Impfungen gegen Tuberkulose und Hepatitis B sind u. U. empfehlenswert. 

Das durch tagaktive Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt landesweit vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Die durch tagaktive Tse Tse-Fliegen übertragene Schlafkrankheit kommt vor allem im Süden des Landes vor. Schutz bietet eine entsprechende Kleidung.

Zeckenbissfieber kommt landesweit vor. Schutzmaßnahmen sind hautbedeckende Kleidung, Insektenschutzmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften.

HIV/Aids ist eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

In allen tropischen Ländern gibt es eine Reihe an Gifttieren, deren Bisse oder Stiche schwere Körperschäden oder den Tod zur Folge haben können. Daher sollte man Abstand von Schlangen, Skorpionen und Spinnen halten. Keinesfalls unter Laub, Erdlöcher oder in  Steinspalten fassen.

Geld

Währung

1 Sudanesisches Pfund = 100 Piaster. Währungskürzel: SDG (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 50, 20, 10, 5, 2 und 1 SDG. Münzen sind im Wert von 50, 20, 10 und 1 Piaster in Umlauf.

Kreditkarten

Werden praktisch nicht angenommen. Empfohlen ist die Mitnahme von Bargeld in US-Dollar.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist nicht gestattet. Keine Einfuhrbeschränkungen für Fremdwährungen, es besteht Deklarationspflicht. Bis zu einer Summe im Gegenwert von 10.000 US$ ist die Einfuhr steuerfrei.

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Englisch und Arabisch.

Öffentliche Feiertage

Überblick

Nachfolgend sind die Feiertage für den Zeitraum Januar 2014 bis Dezember 2015 gelistet.

Anmerkung

Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan (2011: 1.-31. August; 2012: 20. Juli-19. August), der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht. In dieser Zeit ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
 

Zollfrei Einkaufen

Importbestimmungen
Für die Einfuhrbestimmungen bestehen noch keine einheitlichen Regelungen. Es muss deshalb bei der Einreise u. U. mit Einzelfallenscheidungen gerechnet werden.  
 
Alkohol und Zigaretten dürfen in international üblichen Mengen eingeführt werden.
 
 

 

Verbotene Exporte

Funde aus antiken Grabungsstätten sowie geschützte Pflanzen und Tieren (u. a. Elfenbein, siehe auch Anhang zum Washingtoner Artenschutzabkommen) dürfen nicht ausgeführt werden.

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Leichter Anzug bzw. Kostüm sind angemessen. Pünktlichkeit hat einen niedrigeren Stellenwert als Geduld und Höflichkeit. Eine persönliche Vorstellung beim Geschäftspartner ist von Vorteil.

Öffnungszeiten

Sa-Do 08.00-14.30 Uhr.

Wirtschaft

Zum Zeitpunkt der Unabhängigkeit des Südsudan waren Erdöl und internationale Hilfe die zwei wichtigsten Stützen der Volkswirtschaft. Ein zentraler Streitpunkt im langjährigen Konflikt mit dem Norden waren die großen Erdölvorkommen im Südsudan. Das Land bleibt jedoch auch nach seiner Unabhängigkeit stark von seinem nördlichen Nachbarn wegen dessen besserer Infrastruktur – speziell der Ölpipelines – abhängig, da nur über diese das Erdöl nach Port Sudan am Roten Meer transportiert werden kann, um es dort zu verarbeiten und zu exportieren. Durch Bürgerkrieg und Vertreibung sind viele Einheimische auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das Problem hat sich seit der Rückkehr zahlreicher Südsudanesen in ihre Heimat im Zuge der Abspaltung des Südsudan verschärft.

BIP

Derzeit liegen keine Informationen vor.

Hauptexporte

Erdöl, Holz, Hirse, Erdnüsse, Fleisch, Tierhäute, Lebendvieh.

Hauptimporte

Erdöl- und Petroleumprodukte, Weizen und Weizenmehl, Transportmittel, Lebensmittel, Fertigerzeugnisse.

Wichtigste Handelspartner

Sudan, Uganda, Kenia.

Kommunikation

Überblick

Landesvorwahl: +247.

(Hinweis: Diese Ländervorwahl gilt für den Sudan und behält (zumindest für eine gewisse Zeit) auch für den unabhängigen Südsudan ihre Gültigkeit.)

Telefon

Keine Festnetzverbindungen. Mit einigen internationalen Mobiltelefongesellschaften gibt es Roaming-Verträge. Empfang besteht in größeren Städten.

Internet

In größeren Städten besteht Internetzugang.

Presse

Die größte englischsprachige Tageszeitung ist die Sudan Tribune (Internet: www.sudantribune.com).

Einkaufen

Überblick

Zu empfehlen sind Korbartikel, Stoffe und einheimischer Schmuck.

Nachtleben

Einleitung

In Dschuba gibt es zahlreiche Restaurants, Bars und Nachtclubs. Der Konsum von Alkohol ist weit verbreitet.

Kulinarisches

Regionale Spezialitäten

- Hauptnahrungsmittel ist Kisra, ein Fladenbrot aus Hirsemehl.
- Fleisch wird oft mit Erdnusssoße serviert.
- Ful, ein arabisches Bohnengericht, ist weit verbreitet.

Regionale Getränke

In Dschuba werden die Biersorten White Bull und Club Pilsner gebraut. Gesüßter schwarzer Tee ist weit verbreitet.

Unterkunft

Hotels

Außerhalb von Dschuba gibt es nur vereinzelte Unterkünfte. In der Hauptstadt stehen zahlreiche Hotels unterschiedlicher Qualität zur Verfügung; ein Zimmer für unter 120 US$ pro Nacht ist jedoch nur schwer zu finden. Eine Alternative sind fest aufgebaute Zeltunterkünfte, die vor allem seit dem Friedensabkommen von 2005 wegen der vielen ankommenden Gastarbeiter Hochkonjunktur hatten. In den anderen größeren Städten gibt es einige kleine Hotels.

Kultur

Religion

Christen und traditionelle Animisten.

Soziale Verhaltensregeln

Das Fotografieren unterliegt allgemein sehr strengen Bestimmungen. Viele Gebäude und Orte haben für die Regierung strategische Bedeutung und sollten nicht fotografiert werden. Verbote werden häufig direkt vor Ort und scheinbar willkürlich erteilt.

Klima

Überblick

Die Regenzeit, die oft zu Überschwemmungen und unpassierbaren Straßen führt, dauert von Mai bis Oktober. Die Temperaturen sind ganzjährig sehr hoch.

Erforderliche Bekleidung

Leichte Bekleidung während der Trockenperiode. Bei Reisen während der niederschlagsreichen Monate ist die Mitnahme von Regenbekleidung empfohlen.

Landesdaten

Vorwahl +211 Fläche(qkm) 644329 Bevölkerung 12042910 Bevölkerungsdichte(pro qkm) 19 Bevölkerung im Jahr 2015 Mitglied der EU No Hauptnotrufnummer 777

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