3 Methoden zur Prüfung der neuen Euro-Banknoten

Produktion des neuen 50-Euro-Scheins

Die Bargeld-Experten der ReiseBank müssen es jeden Tag unzählige Male durchführen: Geldscheine bei der Annahme auf Echtheit prüfen. Mit der Erfahrung jahrelangen Geldhandlings spüren sie es oftmals schon am Papier, ob ein Geldschein echt ist oder nicht. Und der Laie, was kann der tun?

Neue 50-Euro-Scheine im Umlauf

Seit dem 4. April ist der neue 50-Euro-Schein in Umlauf. Rund 45 Prozent aller Banknoten sind 50-Euro-Scheine – das sind rund 8 Milliarden Scheine. Die werden jetzt nach und nach durch die neuen, noch fälschungssicheren Banknoten ersetzt.

Denn 2016 war der 50-Euro-Schein der am häufigsten gefälschte Geldschein. Mit den neuen Scheinen soll das Herstellen von Blüten nun deutlich erschwert werden. So wie auch schon die Einführung des neuen 20-Euro-Scheins zu einem deutlichen Rückgang der Fälschungsrate führte.

Fühlen, sehen, kippen - So prüft man die Echtheit

Mit den neuen Scheinen ist die Echtheitsprüfung der neuen Euro-Scheine auch für den Laien leicht möglich. Der Trick heißt: fühlen, sehen, kippen.

Stichwort "fühlen": Auf der Vorderseite der Scheine findet man am linken und rechten Rand ein fühlbares Druckbild. Kurze, schräg gestellte, erhabene Linien, die man fühlen kann, wenn man mit dem Daumennagel darüberfährt.

Stichwort "sehen": Hält man die Note gegen das Licht, kann der Betrachter am linken hellen Rand das Wasserzeichen mit dem Porträt der Europa erkennen.

Stichwort "kippen": Auf der Banknote ist eine glänzende Zahl, in diesem Fall die 50, aufgedruckt. Diese Zahl verändert ihre Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau, wenn man den Geldschein hin und her bewegt (kippt).

Keine Blüten im Portmonnaie

Mit diesen drei Prüfmethoden hat man innerhalb weniger Sekunden den Geldschein einer Echtheitsprüfung unterzogen. Die Wahrscheinlichkeit einer Blüte aufzusitzen, ist vor diesem Hintergrund sehr gering.

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