
Französisch-Guyana
Südamerika
Währung
Euro (EUR)
Einfuhrbeschränkungen in Landeswährung, je Person
frei
Ausfuhrbeschränkungen in Landeswährung, je Person
frei
Weitere von der ReiseBank empfohlene Zahlungsmittel
- Internationale Kreditkarten
- Deklarationspflicht aus/in Nicht-EU-Länder ab EUR 10.000
Lage
Südamerika.
Fläche
83.534 qkm.
Bevölkerungszahl
228.604 (Schätzung 2009).
Bevölkerungsdichte
3 pro qkm.
Hauptstadt
Cayenne. Einwohner: 71.087 (Schätzung 2009).
Staatsform
Französisches Überseegebiet (Département d'outre-mer/D.O.M.) mit begrenzter Selbstverwaltung seit 1947. Französisch-Guyana wird von jeweils zwei Abgeordneten in der französischen Nationalversammlung und im Senat repräsentiert. Frankreich wird durch einen Präfekten vertreten. Interne Angelegenheiten werden vom Conseil général (19 Mitglieder) wahrgenommen, der für 6 Jahre gewählt wird.
Geographie
Französisch-Guyana liegt an der Nordostküste Südamerikas und grenzt im Süden und Osten an Brasilien, im Westen an Suriname und im Norden an den Atlantik. Die Serra Tumucumaque bildet die Südgrenze und der Río Oiapoque die Ostgrenze. Die Westgrenze zu Suriname wird durch den Río Maroni gebildet. An der Küste befindet sich ein flacher Sumpfgürtel, der zu höher gelegenen Ebenen und Savannen ansteigt; das Landesinnere besteht aus Dschungel. Vor der Küste liegen die Iles du Salut mit der Ile du Diable (Teufelsinsel). Die Landeshauptstadt Cayenne liegt auf einer Insel in der Mündung des Río Cayenne.
Sprache
Amtssprache ist Französisch, aber ein Großteil der Bevölkerung spricht Kreolisch. Englisch wird auch gesprochen.
Religion
Überwiegend römisch-katholisch, andere christliche Minderheiten.
Ortszeit
MEZ -4. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Französisch-Guyana. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -4 Std. und im Sommer -5 Std.
Netzspannung
220 V, 50 Hz.
Staatsoberhaupt
Nicolas Sarkozy, seit Mai 2007, vertreten duch den Präfekten Jean-Pierre Laflaquière, seit Juli 2006.
Währung
Für die französischen Überseegebiete (Départements d'Outre-Mer) Französisch-Guyana, Guadeloupe, Martinique und Réunion sowie für die Gebietskörperschaften (Collectivités Territoriales) Mayotte und St. Pierre und Miquelon ist seit 1999 der Euro die offizielle Währung. Nähere Informationen zur Verwendung des Euro im Kapitel Frankreich. In dem französischen Überseeland (Pays d'outre mer/P.O.M.) Französisch-Polynesien und in dem französischen Überseeterritorium (Territoires d'Outre-Mer/T.O.M) Neukaledonien ist die offizielle Währung der CFP Franc, der an den Euro gebunden ist.
1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.
1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.
Geldwechsel
Es gibt Wechselmöglichkeiten im Flughafen von Cayenne-Rochambeau sowie drei Wechselstuben in Cayenne (Guyane Changes, Change Minas und Change Caraïbes) und je eine Wechselstube in Courou, Matoury und Saint-Laurent du Maroni. Bankautomaten gibt es in Cayenne, Remire-Montjoly, Matoury, Kourou und Saint-Laurent du Moroni.
Kreditkarten
Internationale Kreditkarten werden von vielen Hotels, Geschäften und Autoverleihfirmen akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der jeweiligen Kreditkarte.
Reiseschecks
Der Umtausch von Reiseschecks in Euro oder US-Dollar ist in Cayenne und Kourou möglich.
Devisenbestimmungen
s. Frankreich.
Öffnungszeiten der Banken
Mo-Fr 07.45-11.30 und 13.00-15.00 Uhr.
Wechselkurse
| |
EUR |
| |
Juli '10 |
|
1 CHF |
0,76 |
|
1 US$ |
0,82 |
Feiertage
2010
1. Jan. Neujahr.
15. Febr. Faschingsdienstag.
14. März Mi Carême(Mittfasten).
5. April Ostermontag.
1. Mai Tag der Arbeit.
8. Mai Tag des Sieges.
13. Mai Christi Himmelfahrt.
24. Mai Pfingstmontag.
10. Juni Abschaffung der Sklaverei.
14. Juli Tag des Sturmes auf die Bastille.
15. Aug. Mariä Himmelfahrt.
15. Okt. Cayenne-Fest.
1. Nov. Allerheiligen.
2. Nov. Allerseelen.
11. Nov. Gedenktag.
25. Dez. Weihnachten.
2011
1. Jan. Neujahr.
8. März Faschingsdienstag.
9. März Aschermittwoch.
11. März Mi Carême (Mittfasten).
25. April Ostermontag.
1. Mai Tag der Arbeit.
8. Mai Tag des Sieges.
2. Juni Christi Himmelfahrt.
10. Juni Abschaffung der Sklaverei.
13. Juni Pfingstmontag.
14. Juli Tag des Sturmes auf die Bastille.
15. Aug. Mariä Himmelfahrt.
15. Okt. Cayenne-Fest.
1. Nov. Allerheiligen.
2. Nov. Allerseelen.
11. Nov. Gedenktag.
25. Dez. Weihnachten.
1. Jan. Neujahr.
15. Febr. Faschingsdienstag.
14. März Mi Carême(Mittfasten).
5. April Ostermontag.
1. Mai Tag der Arbeit.
8. Mai Tag des Sieges.
13. Mai Christi Himmelfahrt.
24. Mai Pfingstmontag.
10. Juni Abschaffung der Sklaverei.
14. Juli Tag des Sturmes auf die Bastille.
15. Aug. Mariä Himmelfahrt.
15. Okt. Cayenne-Fest.
1. Nov. Allerheiligen.
2. Nov. Allerseelen.
11. Nov. Gedenktag.
25. Dez. Weihnachten.
2011
1. Jan. Neujahr.
8. März Faschingsdienstag.
9. März Aschermittwoch.
11. März Mi Carême (Mittfasten).
25. April Ostermontag.
1. Mai Tag der Arbeit.
8. Mai Tag des Sieges.
2. Juni Christi Himmelfahrt.
10. Juni Abschaffung der Sklaverei.
13. Juni Pfingstmontag.
14. Juli Tag des Sturmes auf die Bastille.
15. Aug. Mariä Himmelfahrt.
15. Okt. Cayenne-Fest.
1. Nov. Allerheiligen.
2. Nov. Allerseelen.
11. Nov. Gedenktag.
25. Dez. Weihnachten.
Erforderliche Impfungen
| Art | Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen | Impfbescheinigung erforderlich? |
|---|---|---|
| Gelbfieber | Ja | 1 |
| Cholera | 2 | Nein |
| Typhus & Polio | 3 | - |
| Malaria | 4 | - |
| Essen & Trinken | 5 | - |
Vorsichtsmaßnahmen
Chagas-Erkrankungen treten sporadisch auf. Sie werden durch Raubwanzen, herbeigeführt. Reisenden, die in einfachen Hütten und im Freien übernachten, empfiehlt sich ein Insektenschutz mit Moskitonetzen.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kann vorkommen (geringes Infektionsrisiko). Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Hepatitis A kommt vor, Hepatitis B ist hochendemisch. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten und Kindern und Jugendlichen auch gegen Hepatitis B.
Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Tollwut kommt ebenfalls vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kann vorkommen (geringes Infektionsrisiko). Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Hepatitis A kommt vor, Hepatitis B ist hochendemisch. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten und Kindern und Jugendlichen auch gegen Hepatitis B.
Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Tollwut kommt ebenfalls vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Gesundheitsvorsorge
Außerhalb von Cayenne gibt es kaum medizinische Versorgungseinrichtungen. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die Behandlung erfolgt gegen Vorlage der EHIC. Diese regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall im Ausland für EU- und EFTA-Staatsbürger.
In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Man sollte sich bei der Krankenkasse nach den Leistungen erkundigen und ob eine zusätzliche Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung empfohlen wird.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Man sollte sich bei der Krankenkasse nach den Leistungen erkundigen und ob eine zusätzliche Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung empfohlen wird.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
Anmerkung
[1] Französisch-Guyana gilt laut WHO als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Transitpassagiere in Französisch-Guyana, die den Transitraum nicht verlassen.
[2] Für eine Cholera-Infektion besteht ein geringes Risiko. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden.
[3] Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
[4] Hohes Malariarisiko ganzjährig in den neun Gemeinden im Grenzgebiet zu Brasilien und Suriname. In den restlichen 13 Gemeinden ist das Ansteckungsrisiko gering bis vernachlässigbar. Die Städte Cayenne und Kourou sind malaria-frei. Resistenz der vorherrschenden gefährlicheren Form Plasmodium falciparum (83%) gegen Chloroquin und andere Stoffe wurde in den Gebieten mit brasilianischen Immigranten gemeldet.
[5] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Reisende sollten unbedingt auf Trinkwasser- und Nahrungsmittel-Hygiene achten. Leitungswasser ist als Trinkwasser nicht geeignet. Das Trinkwasser sollte in abgepackter Form in Geschäften erworben werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Fleischwaren, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse können unbesorgt verzehrt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird allerdings gewarnt. Vor dem Verzehr von Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.
[2] Für eine Cholera-Infektion besteht ein geringes Risiko. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden.
[3] Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
[4] Hohes Malariarisiko ganzjährig in den neun Gemeinden im Grenzgebiet zu Brasilien und Suriname. In den restlichen 13 Gemeinden ist das Ansteckungsrisiko gering bis vernachlässigbar. Die Städte Cayenne und Kourou sind malaria-frei. Resistenz der vorherrschenden gefährlicheren Form Plasmodium falciparum (83%) gegen Chloroquin und andere Stoffe wurde in den Gebieten mit brasilianischen Immigranten gemeldet.
[5] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Reisende sollten unbedingt auf Trinkwasser- und Nahrungsmittel-Hygiene achten. Leitungswasser ist als Trinkwasser nicht geeignet. Das Trinkwasser sollte in abgepackter Form in Geschäften erworben werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Fleischwaren, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse können unbesorgt verzehrt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird allerdings gewarnt. Vor dem Verzehr von Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.
Klima
Tropisch. Trockenzeit August - Dezember, Regenzeit zwischen Dezember bis Februar, März bis Mitte April trocken, weitere Regenzeit bis Juli. Höchste Niederschlagsmenge im Mai und Juni (Dauerregen). Ganzjährig heiß mit kühleren Nächten.
Anmerkung
Telefon
Selbstwählferndienst.
Mobiltelefon
GSM 900 Mobilfunknetz, Netzbetreiber ist France Caraïbe Mobiles (Internet: www.orangecaraibe.com). Der Empfangs-/Sendebereich beschränkt sich weitestgehend auf Gebiete in Küstennähe, teilweise auch im Landesinneren. Mobiltelefone können vor Ort gemietet werden. Roaming-Verträge bestehen mit vielen Ländern, darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Fax
Stehen fast überall zur Verfügung.
Internet/E-Mail
Hauptanbieter ist Wanadoo (Internet: www.wanadoo.fr). Internetcafés findet man in Cayenne.
Telegramme
Können ebenfalls in der Hauptstadt aufgegeben werden.
POST- UND FERNMELDEWESEN
Das Hauptpostamt befindet sich in Cayenne in der Baduel-Straße. Postsendungen benötigen etwa 7 Tage bis nach Westeuropa. Postämter haben Mo-Fr von 07.30-13.30 Uhr geöffnet.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Anmerkung
Französisch-Guyana ist ein französisches Übersee-Departement, die diplomatische Zuständigkeit liegt bei den französischen Botschaften (Adressen s. Frankreich).
Anmerkung
Touristische Informationen sind von den französischen Fremdenverkehrsämtern erhältlich (Adressen s. Frankreich).
Conseil Régional de la Guyane
Internet: www.cr-guyane.fr
Comité du Tourisme de la Guyane
1, rue Clapeyron, F-75008 Paris
Tel: +33 (01) 42 94 15 16.
Internet: www.tourisme-guyane.com
(für ganz Europa zuständig).
Tel: +33 (01) 42 94 15 16.
Internet: www.tourisme-guyane.com
(für ganz Europa zuständig).
Comité du Tourisme de la Guyane
Essen & Trinken
Die Auswahl an Restaurants und Hotelrestaurants ist recht gut. Die meisten Restaurants gibt es in Cayenne, obwohl man französische, europäische, vietnamesische, chinesische, kreolische und indonesische Restaurants landesweit findet.
Nachtleben
In Cayenne, Kourou und St. Laurent du Maroni gibt es Nachtklubs. Cayenne hat drei Kinos, die französische Filme zeigen. In Kourou gibt es ebenfalls ein Kino.
Einkaufstipps
Hübsche Souvenirs sind Hängematten, Keramiken, Holzfiguren und Goldschmuck.
Sport
Fischen lässt es sich gut von den Klippen aus, man kann auch Kanus mieten. Schwimmen: Um die Ile de Cayenne findet man gute Bademöglichkeiten. Einige Hotels haben Swimmingpools. Wasserskifahren ist in Roura und vor allem in Kourou möglich. In Cayenne und in manchen Hotels gibt es Tennisplätze. Wandern: Flussfahrten und Ausflüge ins Landesinnere mit Übernachtungen in Dschungelhütten sind möglich, hierfür benötigt man eine Sondergenehmigung von der Préfecture in Cayenne.
Veranstaltungskalender
Die wichtigste Veranstaltung ist der jährlich von Epiphanias (6. Jan.) bis Aschermittwoch stattfindende Karneval.
Ein vollständiger Veranstaltungskalender ist vom Comité du Tourisme de la Guyane (s. Adressen) erhältlich.
Ein vollständiger Veranstaltungskalender ist vom Comité du Tourisme de la Guyane (s. Adressen) erhältlich.
Sitten & Gebräuche
Zurückhaltende Alltagskleidung ist fast überall angemessen. Zu knappe Badekleidung wird nicht gern gesehen. Die üblichen Höflichkeitsformen werden erwartet. Trinkgeld: In Hotels und Restaurants 10%. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
Für dieses Land besteht beim Auswärtigen Amt momentan kein länderspezifischer Sicherheitshinweis.
Anmerkung
S. Frankreich.
Flugzeug
Von Frankfurt/M., Wien und Zürich gibt es keine Direktverbindungen. Air France (AF) (Internet: www.airfrance.de) und Air Caraibes (TX) (Internet: www.aircaraibes.com) bieten Direktflüge von Paris an.
Flughafengebühren
Keine.
Internationale Flughäfen
Cayenne (CAY) (Rochambeau) liegt 15 km südwestlich der Stadt. Taxistand (Fahrzeit in die Stadt: 25 Min.). Flughafeneinrichtungen: Wechselstube, Zeitungsgeschäft, Bar, Mietwagenschalter.
Schiff
Die wichtigsten Häfen sind Cayenne und Kourou. Es gibt Fähren entlang des Maroni Flusses von St. Laurent du Moroni nach Albina (Suriname). Außerdem gibt es Fähren von St. Georges nach Oiapoque (Brasilien) entlang des Oiapoque Flusses.
Bus/Pkw
Eine Küstenstraße führt von Guyana durch Suriname nach Französisch-Guyana. Eine Allwetterstraße verbindet Cayenne mit St. Laurent du Maroni, während der Regenzeit ist sie allerdings trotzdem manchmal nicht befahrbar. Von Cayenne aus kann man auch nach Paramaribo (Suriname) fahren, sicherer ist es aber, das Auto in St. Laurent zu lassen und öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen (Minibus-Service). Der Bezirk um Cayenne verfügt über ein gutes Straßennetz.
Flugzeug
Air Guyane (GG) (Internet: www.airguyane.com) betreibt regelmäßige Inlandflüge nach Maripasoula, St Georges de l'Oyapock und Saül et Régina. Hubschrauberflüge bieten Héli Inter Guyane (Tel: 35 62 31) und Héli Union Guyane (Tel: 35 63 67) vom Flughafen Cayenne an.
Schiff
Es gibt zahlreiche Küsten- und Flussverbindungen. Weitere Informationen vor Ort.
Bus/Pkw
In der Umgebung von Cayenne ist das Straßennetz gut, es gibt Verbindungsstraßen von Cayenne über Kourou zu anderen Ortschaften. Eine gute Allwetterstraße führt von Cayenne nach St. Laurent du Maroni. In der Regenzeit sind manche Straßen nur mit Schwierigkeiten befahrbar, die Allwetterstraße nach Kourou wurde ausgebessert.
Fernbusse verkehren an der Küste. In Cayenne gibt es ein kleines Busnetz der SMTC.
Taxis gibt es in Cayenne.
Mietwagen internationaler Firmen findet man in Cayenne und Kourou.
Unterlagen: Internationaler Führerschein empfohlen, jedoch nicht vorgeschrieben.
Fernbusse verkehren an der Küste. In Cayenne gibt es ein kleines Busnetz der SMTC.
Taxis gibt es in Cayenne.
Mietwagen internationaler Firmen findet man in Cayenne und Kourou.
Unterlagen: Internationaler Führerschein empfohlen, jedoch nicht vorgeschrieben.
Hotels
Seitdem sich die europäische Weltraumstation in Französisch-Guyana befindet, wurden einige gut ausgestattete, klimatisierte Hotels gebaut. Cayenne, Kourou, St. Laurent du Maroni und Maripasoula bieten komfortable und zweckmäßige Unterkünfte. Preise sind höher als in Suriname oder Guyana. Eine preiswerte Alternative ist Bed & Breakfast (Übernachtung mit Frühstück). Man kann auch ein kleines Landhäuschen (Gîte rural) mieten. Weitere Auskünfte erteilt das Comité du Tourisme de la Guyane (s. Adressen).
Camping
Nur im Landesinneren gestattet. Mitunter sind Carbets (Dschungelhütten) erhältlich, in denen man eine Hängematte aufhängen kann. Außerdem werden Wohnmobile vermietet. Informationen vom Comité du Tourisme de la Guyane (s. Adressen).
Urlaubsorte & Ausflüge
Cayenne ist Hauptstadt und Haupthafen des Landes. Die von Jesuiten gebaute Residenz des Präfekten am Place de Grenoble, der Kanal Laussat (1777 erbaut) und der Botanische Garten sind einen Besuch wert. Um den Place Victor Hugo hat
sich die koloniale Architektur noch erhalten. In den nahe gelegenen
Buchten gibt es auch einige Badestrände, der schönste ist Montjoly.
Kourou: Hier befindet sich das französische Raumfahrtzentrum. In der Freizeit geht man schwimmen, fischen oder in den Sport- und Fliegerklub.
Iles du Salut: Zu diesen Inseln gehört die berüchtigte Ile du Diable, eine ehemalige Sträflingskolonie für politische Gefangene, die durch Henri Charrieres Roman »Papillon« in die Weltliteratur eingegangen ist. Auf der Ile Royale wurde der ehemalige Speisesaal der Gefängniswärter in ein Hotel umfunktioniert.
Haut-Maroni und Haut-Oiapoque: Wer diese Indiodörfer besuchen möchte, muss vor der Einreise eine Erlaubnis von der Préfecture in Cayenne einholen.
Kourou: Hier befindet sich das französische Raumfahrtzentrum. In der Freizeit geht man schwimmen, fischen oder in den Sport- und Fliegerklub.
Iles du Salut: Zu diesen Inseln gehört die berüchtigte Ile du Diable, eine ehemalige Sträflingskolonie für politische Gefangene, die durch Henri Charrieres Roman »Papillon« in die Weltliteratur eingegangen ist. Auf der Ile Royale wurde der ehemalige Speisesaal der Gefängniswärter in ein Hotel umfunktioniert.
Haut-Maroni und Haut-Oiapoque: Wer diese Indiodörfer besuchen möchte, muss vor der Einreise eine Erlaubnis von der Préfecture in Cayenne einholen.
Wirtschaft
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 1,551 Mrd. US$ (2003)
pro Kopf: ca. 8.300 US$ (2003)
Wachstumsrate: k.A.
Arbeitslosenrate: 22 % (2001)
Inflationsrate: ca. 1,5 % (2002)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: k.A.
Industrie: k.A.
Dienstleistungen: k.A:
Wichtige Wirtschaftszweige:
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Holzwirtschaft
Außenhandel
Importe: ca. 625 Mio. US$ (2002)
Exporte: ca. 155 Mio. US$ (2002)
Wichtige Handelsbeziehungen:
Frankreich, USA, Schweiz, Trinidad & Tobago, Italien
ca. 1,551 Mrd. US$ (2003)
pro Kopf: ca. 8.300 US$ (2003)
Wachstumsrate: k.A.
Arbeitslosenrate: 22 % (2001)
Inflationsrate: ca. 1,5 % (2002)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: k.A.
Industrie: k.A.
Dienstleistungen: k.A:
Wichtige Wirtschaftszweige:
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Holzwirtschaft
Außenhandel
Importe: ca. 625 Mio. US$ (2002)
Exporte: ca. 155 Mio. US$ (2002)
Wichtige Handelsbeziehungen:
Frankreich, USA, Schweiz, Trinidad & Tobago, Italien
Umgangsformen
Zu geschäftlichen Terminen trägt man leichte Tropenkleidung. Französischkenntnisse sind auf jeden Fall nützlich, fast alle Geschäftsleute sprechen jedoch auch Englisch. Für Geschäftsreisen sind die Monate August bis November am günstigsten. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-13.00 und 15.00-18.00 Uhr.
Kontaktadressen
Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch
Chambre de Commerce et d’Industrie de la Guyane
Hôtel Consulaire, Place de l’Esplanade, BP 49, 97321 Cayenne
Tel: 29 96 00.
Internet: www.guyane.cci.fr
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch
Chambre de Commerce et d’Industrie de la Guyane
Hôtel Consulaire, Place de l’Esplanade, BP 49, 97321 Cayenne
Tel: 29 96 00.
Internet: www.guyane.cci.fr
zollfrei einkaufen
S. Frankreich.
