Grenada

Karibik

Währung

Ostkaribischer Dollar (XCD)

Einfuhrbeschränkungen in Landeswährung, je Person

frei

Ausfuhrbeschränkungen in Landeswährung, je Person

frei

Weitere von der ReiseBank empfohlene Zahlungsmittel

  • Landeswährung
  • Kreditkarten eingeschränkt
  • US-Dollar Reiseschecks
  • US-Dollar-Noten
  • Aufgrund der Kurssituation sollten Sie einen Umtausch in Deutschland von EURO in die Landeswährung nur in der Höhe einer "Erstausstattung" für den Anfang der Reise vornehmen. Der Reisescheck von American Express stellt eine sichere Alternative für Ihre Reisekasse dar.

Lage

Karibik, Windward-Inseln.

Fläche

344,5 qkm.

Bevölkerungszahl

90.343 (Schätzung 2008).

Bevölkerungsdichte

262 pro qkm.

Hauptstadt

St. George’s. Einwohner: 5.203 (Schätzung 2009).

Staatsform

Parlamentarische Monarchie (im Commonwealth) seit 1974. Verfassung von 1973. Zweikammerparlament mit 15 gewählten und 13 ernannten Mitgliedern.

Geographie

Grenada liegt in der Karibik. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und die südlichste der Windward-Inseln. In der Mitte der Insel verläuft eine Bergkette. Mit 840 m ist Mount Saint Catherine die höchste Erhebung auf der Insel. Die abwechslungsreiche Landschaft besteht aus tropischen Regenwäldern, Schluchten und untätigen Vulkanen. Carriacou und Petit Martinique gehören ebenfalls zu Grenada.

Sprache

Amtssprache ist Englisch. Französisches Patois wird von einer Minderheit gesprochen.

Religion

53% römisch-katholisch, 13,8% anglikanisch, protestantische Minderheiten 33,2 %. Afroamerikanische Religionen.

Ortszeit

MEZ -5. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung auf Grenada.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -5 Std. und im Sommer -6 Std.

Netzspannung

230 V, 50 Hz. Adapter erforderlich.

Regierungschef

Tillman Thomas, seit Juli 2008.

Staatsoberhaupt

Königin Elizabeth II., vertreten durch den Generalgouverneur Carlyle Arnold Glean, seit 2008.

Währung

1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: EC$, XCD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10 und 5 EC$; Münzen im Umlauf: 1 EC$ sowie 25, 10, 5, 2 und 1 Cent.

Der Ostkaribische Dollar ist an den US-Dollar gebunden.US-Dollar werden fast überall angenommen, Wechselgeld erhält man häufig in Ostkaribischen Dollar.

Geldwechsel

Den besten Wechselkurs erhält man in Banken.

Kreditkarten

American Express, Visa, MasterCard, Diners Club und Eurocard werden in der Regel akzeptiert. Die meisten Geschäfte, Restaurants, Hotels und Mietwagenfirmen nehmen Kreditkarten an. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Sollten in US-Dollar ausgestellt sein.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Do 08.00-14.00, Fr 08.00-16.00 Uhr.

Wechselkurse

 
 

EC$

 

Juli '10

1 EUR

3,26

1 CHF

2,48

1 US$

2,67

Feiertage

2010
1. Jan.
Neujahr.
7. Febr. Unabhängigkeitstag.
2. April Karfreitag.
5. April Ostermontag.
1. Mai Tag der Arbeit.
24. Mai Pfingstmontag.
23. Juni Christi Himmelfahrt.
6. Aug. Emanzipationstag.
9./10. Aug. Karneval.
25. Okt.
Erntedankfest.
25./26. Dez. Weihnachten.

2011
1. Jan.
Neujahr.
7. Febr. Unabhängigkeitstag.
22. April Karfreitag.
25. April Ostermontag.
1. Mai Tag der Arbeit.
13. Juni Pfingstmontag.
23. Juni Christi Himmelfahrt.
1. Aug. Emanzipationstag.
8./9. Aug. Karneval.
25. Okt. Erntedankfest.
25./26. Dez. Weihnachten.

Erforderliche Impfungen

Art Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen Impfbescheinigung erforderlich?
Gelbfieber Nein 1
Cholera Nein Nein
Typhus & Polio 2 Nein
Malaria Nein -
Essen & Trinken 3 -

Vorsichtsmaßnahmen

Bilharziose-Erreger können in manchen Teichen und Flüssen vorkommen (geringes Infektionsrisiko), das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kann vorkommen. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Hepatitis A tritt auf. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Gesundheitsvorsorge

Aufgrund der sehr schlechten medizinischen Versorgung sollte unbedingt vor Reiseantritt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt. Es gibt ein allgemeines Krankenhaus in St. George’s und kleine Krankenhäuser in Mirabeau and Carriacou.

Anmerkung

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende in Grenada.

[2] Typhus kann vorkommen, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
 
[3] Landesweit besteht eine erhöhte Gefahr für Magen- und Darminfektionen. Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist pasteurisiert und kann unbesorgt verzehrt werden, ebenso wie einheimische Milchprodukte, Fleischwaren, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse.

In der warmen Jahreszeit (April bis September) sollte man den Verzehr von Fisch (internationale Hotels ausgenommen) vermeiden. Es besteht die Gefahr, dass diese Fische giftige Algen aufgenommen haben, die auch bei Menschen zu schweren Vergiftungen führen können.

Klima

Tropisch. Trockenzeit Januar - Mai, Regenzeit Juni - Dezember. Die Durchschnittstemperatur beträgt 28°C.

Anmerkung

 

Telefon

Selbstwählferndienst.

Mobiltelefon

TDMA Mobilfunknetz, betrieben von Cable & Wireless Caribbean Cellular (Internet: www.caribcell.com). Roaming-Verträge existieren. Mobiltelefone können vor Ort gemietet werden. Ein von Grenada Wireless Ventures betriebenes GSM 900/1900-Netz besteht.

Fax

Können bei Cable & Wireless in St. George’s aufgegeben werden.

Internet/E-Mail

Internetanschlüsse sind inselweit vorhanden. Anbieter ist Caribsurf (Internet: www.caribsurf.com).

Telegramme

International Cable & Wireless (West Indies) Limited bieten einen begrenzten Dienst. Das Büro öffnet wochentags 07.00-19.00 Uhr, sonn- und feiertags 07.00-10.00 und 16.00-18.00 Uhr.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Das Hauptpostamt ist in St. George’s in der Lagoon Road beim Hafen, geöffnet Mo-Do 08.00-16.00 Uhr, Fr 08.00-16.30 Uhr. Zweigstellen gibt es in allen Städten und Dörfern. Briefmarken sind auch in den Läden erhältlich, in denen Postkarten gekauft werden können. Hotelrezeptionen nehmen Briefsendungen für ein Trinkgeld von ca. 1 US$ entgegen. Luftpostsendungen brauchen ca. 4 Wochen nach Europa. Internationale Zusteller wie Federal Express, DHL und UPS unterstützen das nationale Postsystem.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Grenada Board of Tourism

c/o Discover the World Marketing,
Schenkendorfstr. 1, D-65187 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 67 20.
Internet: www.grenadagrenadines.com
Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr und Mo-Do 14.00-17.00 Uhr, Fr 14.00-16.00 Uhr

Botschaft von Grenada

123 Rue de Laeken, B-1000 Brüssel
Tel: (+32) (02) 223 73 03.
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr;
(auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig).

Grenada High Commission

The Chapel, Archel Road, West Kensington, GB-London WI4 9QH
Tel: (+44) (020) 73 85 44 15.
(auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig)

Essen & Trinken

Meeresfrüchte, einheimische Gemüse und Früchte, Calaloo Soup (ähnelt Spinat), Krebse, Meeresschnecken (Lambi) und Avocado-Eis sind die kulinarischen Spezialitäten. Fast alle Hotels und Restaurants bieten neben exotischen einheimischen Fischgerichten auch englische, europäische und nordamerikanische Spezialitäten an.

Getränke:
Eine einheimische Firma produziert zahlreiche Fruchtgetränke. Der Insel-Rum und das Carib-Bier sind ausgezeichnet. Die Bars bieten eine große Auswahl an Wein, Spirituosen und Cocktails. Der hiesige Rum wurde früher in Fässern mit der Aufschrift Georgius Rex Old Grenada versandt. Die Anfangsbuchstaben GROG sollen der Ursprung für das Seemannsgetränk sein.

Nachtleben

Hotels bieten Diskotheken und Unterhaltungsprogramme mit Musik, Tanz und Kabarett.

Einkaufstipps

Besonders empfehlenswert sind Gewürze, Strohflechtereien, bedruckte Baumwoll- und andere Stoffe. Zahlreiche Duty-free-Shops verkaufen Waren aus der ganzen Welt.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-13.00 Uhr.

Sport

Golf- und Tennisanlagen sind vorhanden, auch in den Hotels. Wassersport: Ausrüstungen für jeden Bedarf stehen zur Verfügung. Segeln: Ganzjährig werden Regatten veranstaltet, und Segelboote aller Art können gemietet werden. Näheres vom Verkehrsamt. Fischen: Alljährlich im Januar findet ein Wettbewerb statt.

Veranstaltungskalender


Jan. Grenada La Source Sailing Festival (Segelfestival), Grand Anse Beach. Febr. Unabhängigkeitstag. Febr. Karneval, Carriacou. Apr. Regatta rund um die Insel.  Jun. Geburtstagsfeiern der Fischer, Gouyave. Aug. Grenada Karneval, St. Georges. Dez. Carriacou Parang Festival, Beginn in Hillsborough, dann inselweit. Dez. Weihnachten im Regenwald.

Weitere Informationen vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Sitten & Gebräuche

Umgangsformen: In der Kultur machen sich auch heute noch die Einflüsse der britischen und französischen Kolonialmächte sowie der katholischen Kirche bemerkbar. Der Big Drum-Tanz auf Carriacou und der Shango-Tanz in Grenada entstanden durch den Einfluss afrikanischer Sklaven.

Kleidung: Legere Kleidung wird akzeptiert, Badekleidung gehört an den Strand.

Rauchen
ist überall erlaubt.

Trinkgeld:
In allen Hotelrechnungen sind 8% Steuern enthalten. 10% des Rechnungsbetrags sind als Trinkgeld angemessen. Taxifahrer erwarten ein Trinkgeld.

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 24.02.2010

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Piraterie


Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf ankernde oder sich in Küstennähe befindende Schiffe bzw. Fälle von Piraterie in der Ostkaribik sporadisch vorkommen und entsprechende Maßnahmen ergreifen (Vorsicht mit spontanen Gästen an Bord, Eigensicherung bei Nacht). Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk.

Übersicht

Land Reisepass Visum Ruckreiseticket
Deutschland Ja Nein Ja
Österreich Ja Nein Ja
Schweiz Ja Nein Ja
Andere EU-Länder Ja Nein Ja
Türkei Ja Ja Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss er bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Deutscher Kinderausweis oder maschinenlesbarer Kinderreisepass (jeweils mit Lichtbild) oder eigener Reisepass.
Hinweis zum Kinderausweis und Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten:
EU-Länder und die Schweiz.

Visaarten

Touristen- und Geschäftsvisum.

Visagebühren

35 £ + 5 £ Porto für die Zustellung des visierten Reisepasses.

Gültigkeitsdauer

Bis zu 3 Monaten.

Antragstellung

Informationen von der Botschaft in Brüssel (s. Kontaktadressen), Anträge an die Grenada High Commission (The Chapel, Archel Road, West Kensington, GB-London WI4 9QH. Tel: (+44) (020) 73 85 44 15).

Bearbeitungszeit

Unterschiedlich.

Ausreichende Geldmittel

Ausländer müsen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Impfungen

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Einreise mit Haustieren

Für Haustiere werden ein Gesundheitszeugnis aus dem Herkunftsland und eine Einfuhrgenehmigung vom Government Veterinarian in St. George's benötigt.

Flugzeug

Condor (DE) (Internet: www.condor.de) fliegt von Frankfurt nonstop nach Grenada. Von anderen deutschen Flughäfen geht die Verbindung meist über London.

British Airways (BA)
(Internet: www.ba.com) fliegt zweimal wöchentlich ab London über Barbados nach Grenada.

Von Wien bestehen Verbindungen mit Austrian Airlines (OS) (Internet: www.aua.com), von Zürich mit Swiss (LX) (Internet: www.swiss.com).

Flughafengebühren

50 EC$; 25 EC$ für Kinder von 5-12 Jahren.

Internationale Flughäfen

Grenada International Airport (Point Salines) (GND) liegt 11 km südlich der Hauptstadt. Er ist von 5.00 bis 23.00 Uhr geöffnet. Busse und Taxis. Flughafeneinrichtungen: Duty-free-Shop, Bank, Souvenirgeschäfte, Snackbars und Restaurants, Mietwagenschalter.

Schiff

Kreuzfahrtschiffe u.a. von Celebrity Cruises, Costa Cruise Lines, Silversea Cruises (Internet: www.silversea.com), Holland America Line (Internet: www.hollandamerica.com), Princess Cruises (Internet: www.princesscruises.com), Phoenix Reisen und Norwegian Cruise Lines (Internet: www.ncl.com) legen regelmäßig in St. George’s an. 70% aller Touristen besuchen Grenada im Rahmen einer Kreuzfahrt.
Täglich gibt es Verbindungen mit einem Katamaran nach Carriacou, Petit Martinique und zur Isle de Ronde. Das Verkehrsamt erteilt Auskünfte über Fahrpläne und Fahrpreise.

Schiff

In Grenada kann man Boote aller Art mieten. Das Angebot reicht von Jachten mit Mannschaft bis zum kleinen Boot für Alleinsegler. Inselrundfahrten sind beliebt. Es gibt einen regelmäßigen Fährverkehr nach Carriacou (Fahrzeit 90 Min.).

Bus/Pkw

Das Straßennetz umfasst ca. 1050 km. Die Straßen sind eng und gewunden. Taxis sind die besten Verkehrsmittel. Preise sind gesetzlich festgesetzt. Busse sind preiswert, aber langsam. Der Hauptbusbahnhof befindet sich am westlichen Ende der Granby Street. Minibusse verkehren zwischen Hillsborough, Windward und Tyrell Bay. Mietwagen: In St. George’s oder St. Andrew’s kann man von der Limousine bis zum Mini-Moke alle erdenklichen Fahrzeuge mieten. Mindestalter: über 25 Jahre. Kreditkarten werden nicht immer akzeptiert. Unterlagen: Unter Vorlage des eigenen Führerscheins erhält man einen befristeten einheimischen Führerschein (ca. 30 EC$). Internationaler Führerschein empfohlen, aber nicht Vorschrift. Mindestalter 25 Jahre.
Linksverkehr.

Fahrzeiten

von St. George’s zu den folgenden größeren Städten/Inseln (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
Flugzeug Schiff Bus/Pkw
Grenville - - 0.35
Carriacou 0.20 1.30 -

Hotels

Auf Grenada gibt es zahlreiche moderne Luxushotels, Vorausbuchung empfohlen. Es gibt auch preiswerte Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen. 8% Steuer und 10% Service werden auf Rechnungen aufgeschlagen. Einzelheiten und eine Liste der Hotelpreise vom Fremdenverkehrsamt. Informationen auch von der Grenada Hotel Association, Ross Point, PO Box 440, St. George’s. Tel: 444 13 53. (Internet: www.grenadahotelsinfo.com)

Camping

Im Grand Etang National Park sowie auf Grundstücken mancher Schulen und Kirchen kann man sein Zelt aufschlagen, muss aber zuvor eine Genehmingung einholen.

Wirtschaft

Wichtige Wirtschaftszweige
Der Fremdenverkehr ist die wichtigste Einnahmequelle. Zunehmend spielt der Offshore-Finanzdienstleistungsektor eine größere Rolle. Der Anteil des Agrarsektors lag 2003 bei 5,4 %. Dabei spielt die Gewürzherstellung eine wichtige Rolle. Muskatnuss, Kakao, Bananen und Zucker sind die wichtigsten Exportgüter. Die Industrie hat einen Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 18 %, der des Dienstleistungssektors liegt bei 76,6 %.

Wirtschaftslage
Durch Naturkatastrophen, wie den immer wiederkehrenden Wirbelstürmen, ist die stark auf den Tourismus ausgerichtete Wirtschaft Grenadas sehr anfällig. Die Zahl der Touristen, die 2003 noch bei 142.355 lag, sank 2004 auf 133.865 und 2005 sogar auf 98.244. 2004 und 2005 wurde Grenada von zwei Hurrikans heimgesucht, wovon Ivan (2005) einen Großteil der Tourismusinfrastruktur zerstörte. Dank internationaler Direktinvestitionen ist sie weitestgehend wieder aufgebaut. Da die meisten Touristen aus Europa, den USA und Kanada kommen, sind Umsatzrückgänge aufgrund der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2008 unvermeidbar. Um sich von der Abhängigkeit vom Tourismus zu lösen, wurde mit der Suche nach den vor Grenadas Südostküste vermuteten Erdöl- und Erdgasvorkommen begonnen, die bisher aber noch zu keinen Ergebnissen führte.

Wirtschaftspolitik
Die Regierung strebt eine größere Diversifizierung der Wirtschaft an und fördert u. a. die Fischerei. Die Bemühungen waren jedoch bisher nicht von Erfolg gekrönt.
Grenada gehört u.a. dem CARICOM (karibische Handelsgemeinschaft) sowie der Organisation Ostkaribischer Staaten an.

Handelspartner
Haupthandelspartner sind Großbritannien, die USA, die CARICOM-Partnerländer, Japan und Kanada.

Umgangsformen

Geschäftssprache ist Englisch. Geschäftszeiten der Behörden: Mo-Do 08.00-11.45 und 13.00-16.00 Uhr, Fr bis 17.00 Uhr.

Kontaktadressen

Grenada Chamber of Industry and Commerce (Industrie- und Handelskammer)
Decaul Building, Mount Gay, PO Box 129, St. George’s
Tel: 440 29 37.
Internet: www.grenadachamber.org

Konferenzen/Tagungen

Acht Hotels auf der Insel haben Tagungsräume mit Kapazitäten für 25-300 Personen. Weitere Informationen, Broschüren und Planungshilfen vom Grenada Board of Tourism (s. Adressen).

zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können im Handgepäck zollfrei nach Grenada eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

200 Zigaretten oder 250 g Tabakwaren;
1 l Wein oder Spirituosen;
250 ml Eau de Toilette und Parfüm für den persönlichen Gebrauch.