
Gambia
Afrika
Währung
Dalas (GMD)
Einfuhrbeschränkungen in Landeswährung, je Person
frei
Ausfuhrbeschränkungen in Landeswährung, je Person
75
Weitere von der ReiseBank empfohlene Zahlungsmittel
- US-Dollar Reiseschecks
- US-Dollar-Noten
- Aufgrund der Kurssituation sollten Sie einen Umtausch in Deutschland von EURO in die Landeswährung nur in der Höhe einer "Erstausstattung" für den Anfang der Reise vornehmen. Der Reisescheck von American Express stellt eine sichere Alternative für Ihre Reisekasse dar.
Lage
Westafrika.
Fläche
11.295 qkm.
Bevölkerungszahl
1.735.464 (Schätzung 2008).
Bevölkerungsdichte
154 pro qkm.
Hauptstadt
Banjul. Einwohner: 33.422 (Schätzung 2009).
Staatsform
Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1970. Neue Verfassung seit 1997. Einkammerparlament mit 53 Mitgliedern. 48 Abgeordnete des Parlaments werden auf 5 Jahre gewählt, 5 Mitglieder werden vom Staatsoberhaupt ernannt. Unabhängig seit 1965 (ehemalige britische Kolonie).
Geographie
Gambia liegt an der afrikanischen Atlantikküste und besteht aus einem schmalen Landstreifen, der an keinem Punkt breiter als 50 km ist und sich an beiden Ufern des Flusses Gambia entlang von Ost nach West erstreckt. Gambia, die westlichste und kleinste Nation Afrikas, grenzt im Westen an den Atlantik und ist sonst ausschließlich vom Senegal umschlossen. Das Land besteht überwiegend aus einem niedrigen Plateau, das zum Atlantik hin ansteigt und von einigen Tafelbergen sowie vom Fluss Gambia und seinen Nebenflüssen aufgelockert wird. Die Region um Georgetown wird im Norden von felsigen Hügeln umschlossen. Mangrovensümpfe herrschen an der Küste und den Flussufern vor, nur am unteren Ende des Flusses überwiegen steile rote Ufer, auf denen Bambus und üppiger Regenwald wachsen. Die parkähnliche Savanne, die weit gehend mit Palmen, Mahagoni-, Rosenholz- und Gummibäumen bewachsen ist, macht einen Großteil der Landschaft aus. An der Flussmündung am Atlantik gibt es eindrucksvolle Sandsteinklippen und 50 km Strände.
Sprache
Amtssprache ist Englisch. Manding, Ful und Wolof sind ebenfalls weit verbreitet. Im Übrigen werden auch Jola, Serahule und Arabisch gesprochen.
Religion
90 % Moslems, 9 % christliche und animistische Minderheiten.
Ortszeit
MEZ -1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Gambia. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.
Netzspannung
220 V, 50 Hz. Runde oder eckige (englische) Dreipolstecker.
Regierungschef
Yayah Jammeh, seit 1996.
Staatsoberhaupt
Yayah Jammeh, seit 1996.
Währung
1 Dalasi = 100 Butut. Währungskürzel: D, GMD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 25, 10 und 5 D; Münzen in den Nennbeträgen 1 D sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Butut. Bututs sind kaum noch im Umlauf.
Geldwechsel
Die gambische Währung ist außerhalb des Landes nicht konvertierbar. Es gibt eine Bank/Wechselstube am Flughafen, die während des Linienflugbetriebs geöffnet hat. In Banjul sowie in den nahe gelegenen Städten Serrekunda, Bakau, Fajara und Kololistehen mehrere Banken und Wechselstuben zur Verfügung, die ausländische Währungen wechseln; in Hotels und Feriendörfern werden dafür oft hohe Gebühren verlangt.
Die Währungen der Länder Algerien, Ghana, Guinea, Mali, Marokko, Nigeria, Sierra Leone und Tunesien werden nicht akzeptiert und können nicht gewechselt werden.
Es gibt Geldautomaten bei der Standard Chartered Bank, wo man mit der Visa-Karte Geld abheben kann.
Die Währungen der Länder Algerien, Ghana, Guinea, Mali, Marokko, Nigeria, Sierra Leone und Tunesien werden nicht akzeptiert und können nicht gewechselt werden.
Es gibt Geldautomaten bei der Standard Chartered Bank, wo man mit der Visa-Karte Geld abheben kann.
Kreditkarten
Die gängigsten Kreditkarten werden in größeren Hotels und in manchen Restaurants akzeptiert. Die Umrechnung in Euro erfolgt über das britische Pfund und die Gebühren können hoch sein. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks
Sollten in US-Dollar oder Euro ausgestellt sein.
Devisenbestimmungen
Es gibt keine Einfuhrbeschränkungen für Landes- oder Fremdwährungen; es besteht Deklarationspflicht für Fremdwährungen. Die Ausfuhr der Landeswährung ist auf den eingeführten Betrag begrenzt, darf aber 75 D nicht übersteigen. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe der deklarierten Beträge.
Der Schwarzmarkt wird seitens der Regierung bekämpft; Besucher müssen bei der Einreise alle Fremdwährungen deklarieren. Währungen aus Algerien, Ghana, Guinea, Mali, Marokko, Nigeria, Sierra Leone und Tunesien werden weder angenommen noch gewechselt. CFA-Francs werden akzeptiert.
Der Schwarzmarkt wird seitens der Regierung bekämpft; Besucher müssen bei der Einreise alle Fremdwährungen deklarieren. Währungen aus Algerien, Ghana, Guinea, Mali, Marokko, Nigeria, Sierra Leone und Tunesien werden weder angenommen noch gewechselt. CFA-Francs werden akzeptiert.
Öffnungszeiten der Banken
i. Allg. Mo-Do 08.00-13.30 Uhr, Fr 08.00-11.00 Uhr, teilweise auch länger.
Wechselkurse
| |
D |
| |
Juli '10 |
|
1 EUR |
35,97 |
|
1 CHF |
27,28 |
|
1 US$ |
29,25 |
Anmerkung
Die oben angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
Feiertage
2010
1. Jan. Neujahr.
18. Febr. Unabhängigkeitstag.
26. Febr. Milad al-Nabi (Geburtstag des Propheten).
2. April Karfreitag.
5. April Ostermontag.
1. Mai Tag der Arbeit.
22. Juli Revolutionstag.
15. Aug. Mariä Himmelfahrt.
11. Sept. Koriteh (Ende des Ramadan).
17. Nov. Tabaski (Opferfest).
25. Dez. Weihnachten.
2011
1. Jan. Neujahr.
15. Febr. Milad al-Nabi (Geburtstag des Propheten).
18. Febr. Unabhängigkeitstag.
22. April Karfreitag.
25. April Ostermontag.
1. Mai Tag der Arbeit.
22. Juli Revolutionstag.
15. Aug. Mariä Himmelfahrt.
30. Aug. Koriteh (Ende des Ramadan).
6. Nov. Tabaski (Opferfest).
25. Dez. Weihnachten.
1. Jan. Neujahr.
18. Febr. Unabhängigkeitstag.
26. Febr. Milad al-Nabi (Geburtstag des Propheten).
2. April Karfreitag.
5. April Ostermontag.
1. Mai Tag der Arbeit.
22. Juli Revolutionstag.
15. Aug. Mariä Himmelfahrt.
11. Sept. Koriteh (Ende des Ramadan).
17. Nov. Tabaski (Opferfest).
25. Dez. Weihnachten.
2011
1. Jan. Neujahr.
15. Febr. Milad al-Nabi (Geburtstag des Propheten).
18. Febr. Unabhängigkeitstag.
22. April Karfreitag.
25. April Ostermontag.
1. Mai Tag der Arbeit.
22. Juli Revolutionstag.
15. Aug. Mariä Himmelfahrt.
30. Aug. Koriteh (Ende des Ramadan).
6. Nov. Tabaski (Opferfest).
25. Dez. Weihnachten.
Feiertage
Die oben angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
Erforderliche Impfungen
| Art | Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen | Impfbescheinigung erforderlich? |
|---|---|---|
| Gelbfieber | Ja | 1 |
| Cholera | 2 | Nein |
| Typhus & Polio | Ja | - |
| Malaria | 3 | - |
| Essen & Trinken | 4 | - |
Vorsichtsmaßnahmen
Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen oder Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A und E sind weit verbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten und bei Kindern und Jugendlichen auch gegen Hepatitis B.
HIV/Aids ist in Gambia ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor allem in der Trockenzeit in den Savannengebieten vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Zeckenbissfieber kommt landesweit vor.
Hepatitis A und E sind weit verbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten und bei Kindern und Jugendlichen auch gegen Hepatitis B.
HIV/Aids ist in Gambia ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor allem in der Trockenzeit in den Savannengebieten vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Zeckenbissfieber kommt landesweit vor.
Gesundheitsvorsorge
Die Grundversorgung ist zwar gewährleistet, aber nicht mit Europa zu vergleichen, da technisch und hygienisch oft problematisch. In ländlichen Gegenden fehlen oft auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Zu den staatlichen Krankenhäusern zählen das Royal Victoria Hospital mit Kinder- und Entbindungsstation in Banjul, ein Krankenhaus in Farafenni und das Bansang Hospital, das ca. 320 km flußaufwärts liegt. Das medizinische Forschungszentrum in Fajara (gegenüber der britischen High Commission) ist gut ausgestattet.
Reisenden wird ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung dringend empfohlen. Die deutsche gesetzliche Krankenversicherung deckt in Gambia entstehende Krankheitskosten nicht ab. Örtliche Krankenhäuser und Ärzte verlangen von Touristen Vorkasse.
Es ist sinnvoll, eine eigene Reiseapotheke mitzuführen. Reichlich Sonnenschutzcreme, Insektenspray und Tabletten gegen Magenverstimmungen gehören ins Reisegepäck, da diese in Gambia teuer und schwer erhältlich sind.
Reisenden wird ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung dringend empfohlen. Die deutsche gesetzliche Krankenversicherung deckt in Gambia entstehende Krankheitskosten nicht ab. Örtliche Krankenhäuser und Ärzte verlangen von Touristen Vorkasse.
Es ist sinnvoll, eine eigene Reiseapotheke mitzuführen. Reichlich Sonnenschutzcreme, Insektenspray und Tabletten gegen Magenverstimmungen gehören ins Reisegepäck, da diese in Gambia teuer und schwer erhältlich sind.
Anmerkung
[1] Gambia gilt laut WHO als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebiet (Upper River Division). Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden, die über 1 Jahr alt sind und die aus den von der WHO ausgewiesenen Gelbfieber-Infektionsgebieten kommen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende, die in Gambia den Flughafen nicht verlassen. Die WHO empfiehlt unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung für alle Reisenden.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das geringe Risiko einer Infektion besteht jedoch. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3] Malariaschutz ganzjährig landesweit einschließlich der Städte dringend empfohlen. Chloroquinresistenz der vorherrschenden gefährlicheren Malariaart Plasmodium falciparum (85%) wurde gemeldet. Empfehlung: Mückenschutz und Vorbeugung durch Medikamente.
[4] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Einheimische Milchprodukte am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das geringe Risiko einer Infektion besteht jedoch. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3] Malariaschutz ganzjährig landesweit einschließlich der Städte dringend empfohlen. Chloroquinresistenz der vorherrschenden gefährlicheren Malariaart Plasmodium falciparum (85%) wurde gemeldet. Empfehlung: Mückenschutz und Vorbeugung durch Medikamente.
[4] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Einheimische Milchprodukte am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Klima
Subtropisch mit Regen- und Trockenzeit. Trockenzeit an der Küste von Mitte November bis Mitte Mai, die Regenzeit von Juni bis Oktober. Im Landesinneren ist sie kürzer als an der Küste. Zwischen März und Juni sind die Temperaturen sehr hoch.
Anmerkung
Telefon
Selbstwählferndienst. Öffentliche Telefonzellen befinden sich in den Stadtzentren. Aufgrund von Vandalismus funktioniert allerdings eine große Anzahl dieser öffentlichen Telefone nicht.
Mobiltelefon
GSM 900. Netzanbieter sind GAMTEL (Internet: www.gamtel.gm) und Africell (Gambia) Ltd. (Internet: www.africell.gm). Zur Zeit besteht ein Roaming-Vertrag mit der Schweiz.
Fax
GAMTEL hat neun Faxbüros in Banjul; einige sind 24 Stunden geöffnet.
Internet/E-Mail
Hauptanbieter sind GAMTEL (Internet: www.gamtel.gm) und Quantumnet (Internet: www.qanet.gm). In größeren Städten findet man Internetcafés.
Telegramme
GAMTEL (Cameron Street, Banjul) bietet diesen Service in mehreren Büros an.
POST- UND FERNMELDEWESEN
Luftpost nach Europa braucht mindestens 3 Tage. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-13.00 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
GTA Gambia Tourism Authority
c/o Eyes2market Germany
Fasanenstraße 2, D-25462 Rellingen/Hamburg
Tel: (04101) 696 48 13.
Internet: www.visitthegambia.gm
Fasanenstraße 2, D-25462 Rellingen/Hamburg
Tel: (04101) 696 48 13.
Internet: www.visitthegambia.gm
GTA Gambia Tourism Authority
Botschaft der Republik Gambia
126, Ave. Franklin Roosevelt, B-1050 Brüssel
Tel.: (+32) (02) 640 10 49.
Internet: www.gambiaembassy.be
(auch für Deutschland zuständig)
Tel.: (+32) (02) 640 10 49.
Internet: www.gambiaembassy.be
(auch für Deutschland zuständig)
Honorarkonsul der Republik Gambia
(mit Visumerteilung)
Windscheidstr. 19, D-10627 Berlin
Tel: (030) 892 31 21/22.
Di und Do 10.00-12.00 Uhr.
Honorargeneralkonsul in Köln (Tel: (0221) 888 88 73). Honorarkonsule mit Visumerteilung in Frankfurt/M. (Tel: (069) 97 12 00 30) und München (Tel: (089) 22 80 25 66).
Windscheidstr. 19, D-10627 Berlin
Tel: (030) 892 31 21/22.
Di und Do 10.00-12.00 Uhr.
Honorargeneralkonsul in Köln (Tel: (0221) 888 88 73). Honorarkonsule mit Visumerteilung in Frankfurt/M. (Tel: (069) 97 12 00 30) und München (Tel: (089) 22 80 25 66).
Botschaft der Republik Gambia
57, Kensington Court, GB-London W8 5DG
Tel: (+44) (0207) 937 63 16/17/18.
(auch zuständig für Österreich)
Tel: (+44) (0207) 937 63 16/17/18.
(auch zuständig für Österreich)
Honorargeneralkonsulat der Republik Gambia
(mit Visumerteilung)
Wagner-Schönkirch-Gasse 9, A-1232 Wien
Tel: (01) 616 73 95.
Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr (Voranmeldung erwünscht).
Wagner-Schönkirch-Gasse 9, A-1232 Wien
Tel: (01) 616 73 95.
Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr (Voranmeldung erwünscht).
Botschaft der Republik Gambia
Rue Saint Lazare 117, F-75008 Paris
Tel: (+33) (01) 72 74 82 61.
(auch für die Schweiz zuständig)
Mo-Do 09.30-16.30 und Fr 09.30-13.00 Uhr.
Tel: (+33) (01) 72 74 82 61.
(auch für die Schweiz zuständig)
Mo-Do 09.30-16.30 und Fr 09.30-13.00 Uhr.
Generalkonsulat der Republik Gambia
(mit Visumerteilung)
Rütistrasse 13, CH-8952 Schlieren/Zürich
Tel: (044) 755 40 48.
Mo-Fr 09.00-11.00 und 14.00-16.00 Uhr.
Rütistrasse 13, CH-8952 Schlieren/Zürich
Tel: (044) 755 40 48.
Mo-Fr 09.00-11.00 und 14.00-16.00 Uhr.
Essen & Trinken
Einheimische Spezialitäten sind Benachin (auch Jollof Rice, eine Mischung aus gewürztem Fleisch und Reis mit Tomatenpüree und Gemüse), Base Nyebe (Eintopf aus Hühner- oder Rindfleisch mit grünen Bohnen oder Gemüse), Chere (gedünstete Hirsemehlbälle), Domodah (Fleisch in Erdnusssoße mit Reis), Plasas (Fleisch und Räucherfisch in Palmöl mit grünem Gemüse), serviert mit Fufu (püriertem Maniok) oder püriertem Cassava Churq-Gerteh (süßer Brei aus Erdnüssen, Reis und Milch). Mangos, Bananen, Papayas, Grapefruits und Orangen kann man an jeder Straßenecke kaufen. Getränke: Es gibt eine gute Auswahl an Spirituosen, Bier und Wein sowie einheimischen Fruchtsäften.
Nachtleben
In Banjul, Farjara, Bakau und Serekunda gibt es Nachtklubs. In den Hotels treten oft Feuerschlucker und Ballett-, Trommel- und Tanzgruppen auf.
Einkaufstipps
Souvenirs kann man auf dem Kunsthandwerksmarkt in Banjul kaufen (gegenüber dem MacCarthy Square) sowie auf den Bengdulalu (s. Urlaubsorte & Ausflüge). Eines der beliebtesten Andenken ist das Gambishirt aus bunt bedrucktem und besticktem Baumwollstoff. Holzschnitzereien, mit Perlen besetzte Gürtel, Silber- und Goldschmuck sowie Handtaschen sind auch sehr beliebt; andere westafrikanische Handarbeiten aus Stroh, Perlen, Leder, Stoff oder Metall sind ebenfalls zu haben. Öffnungszeiten der Geschäfte: i.A. Mo-Do 09.00-12.00 und 14.30-18.00 Uhr sowie Fr und Sa 09.00-13.00 Uhr.
Sport
Schwimmen: Die Mündung des Gambia an der Atlantikküste bietet kilometerlange Strände mit ganzjährig warmem Wasser. Vor starker Strömung wird gewarnt, aber der Strand am Kap St. Mary ist auch für Kinder geeignet. Wassersport: In den Touristenzentren können Ausrüstungen geliehen werden. Fischen im Fluss und im Meer ist ausgezeichnet, besonders das Angeln am Strand wird empfohlen. Man kann auch Boote für Hochsee-Angelfahrten mieten. Segeln: Der Gambische Segelklub (Banjul) steht auch Touristen zur Verfügung. Ein wichtiges Ereignis im Sportkalender ist die Regatta nach Dog Island. Golf: Der Banjul-Golfklub (Fejara) in der Nähe der Atlantikküste verfügt über einen 18-Loch-Golfplatz. Alljährlich werden internationale Meisterschaften ausgetragen. Ringen ist Nationalsport, und man kann in den meisten Dörfern und Städten Wettkämpfen zusehen. Vogelfreunde wissen, dass es in Gambia pro qkm mehr Vogelarten gibt als anderswo auf der Welt.
Andere Sportarten: Einige Hotels haben Tennisplätze. Zu den Tennisklubs gehören der Cedar Club (Serekunda) und der Reform Club in Banjul. Der traditionellen Sportart Bouts kann man an den meisten Wochenenden in Banjul, Serekunda und Bakau zusehen. Kricket-Ligaspiele werden von der Gambia Cricket Association veranstaltet, es gibt auch eine Fußball-Liga.
Andere Sportarten: Einige Hotels haben Tennisplätze. Zu den Tennisklubs gehören der Cedar Club (Serekunda) und der Reform Club in Banjul. Der traditionellen Sportart Bouts kann man an den meisten Wochenenden in Banjul, Serekunda und Bakau zusehen. Kricket-Ligaspiele werden von der Gambia Cricket Association veranstaltet, es gibt auch eine Fußball-Liga.
Veranstaltungskalender
In der Weihnachtszeit sowie an den islamischen Feiertagen Tabaski und Korité finden große Veranstaltungen statt. Ganzjährig gibt es Tänze und akrobatische Straßenaufführungen zu sehen.
Weitere Informationen vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).
Weitere Informationen vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).
Sitten & Gebräuche
Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Nanga def (»Wie geht’s«) ist die traditionelle Begrüßung. Das Land ist moslemisch geprägt, europäische Gepflogenheiten sind aufgrund des Tourismus nichts Unbekanntes. Die Gambier sind bekannt für ihre offene und freundliche Art. Legere Kleidung wird akzeptiert, Badekleidung gehört jedoch an den Strand. Nur sehr vornehme Restaurants erwarten Abendgarderobe. Zum Überreichen oder Entgegennehmen von Gegenständen benutzt man stets die rechte Hand. Trotz des europäischen Einflusses durch den Tourismus wird Tradition und Kultur in der Musik, in den Tänzen und im Kunsthandwerk an beiden Gambia-Ufern gepflegt. Trinkgeld: In Hotels, Restaurants und Taxis ist ein Trinkgeld von 10% üblich.
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 23.06.2010
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es im Großraum Serrekunda und Banjul zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, zuweilen aber auch gewalttätigen Überfällen kommen. Auch werden hin und wieder „Regelverstöße" (z.B. Verstöße gegen Verkehrs- oder Zollvorschriften) seitens der gambischen Ordnungskräfte geahndet, die sich davon ein kleines Zubrot erhoffen. Besucher sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen. Auf das Mitführen von Taschen sollte verzichtet werden. Empfehlenswert sind Brustbeutel oder Bauchgurte, um Geld sicher zu verwahren. Einsame unbewachte Strände sollten gemieden werden. Im Falle eines Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.
Reisen über Land / Straßenverkehr
Grundsätzlich wird empfohlen, bei Reisen in fremde Umgebung nach Einbruch der Dunkelheit und/oder allein besondere Vorsicht walten zu lassen, sowie bei Dunkelheit nicht über Land zu fahren, da erhöhte Unfallgefahr besteht.
Stand: 23.06.2010
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es im Großraum Serrekunda und Banjul zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, zuweilen aber auch gewalttätigen Überfällen kommen. Auch werden hin und wieder „Regelverstöße" (z.B. Verstöße gegen Verkehrs- oder Zollvorschriften) seitens der gambischen Ordnungskräfte geahndet, die sich davon ein kleines Zubrot erhoffen. Besucher sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen. Auf das Mitführen von Taschen sollte verzichtet werden. Empfehlenswert sind Brustbeutel oder Bauchgurte, um Geld sicher zu verwahren. Einsame unbewachte Strände sollten gemieden werden. Im Falle eines Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.
Reisen über Land / Straßenverkehr
Grundsätzlich wird empfohlen, bei Reisen in fremde Umgebung nach Einbruch der Dunkelheit und/oder allein besondere Vorsicht walten zu lassen, sowie bei Dunkelheit nicht über Land zu fahren, da erhöhte Unfallgefahr besteht.
Übersicht
| Land | Reisepass | Visum | Ruckreiseticket |
|---|---|---|---|
| Deutschland | Ja | Nein/1 | Ja |
| Österreich | Ja | Ja | Ja |
| Schweiz | Ja | Ja | Ja |
| Andere EU-Länder | Ja | 1 | Ja |
| Türkei | Ja | Nein/1 | Ja |
Reisepass
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Einreise mit Kindern
Deutsche: Deutscher Kinderausweis oder maschinenlesbarer Kinderreisepass (jeweils mit Lichtbild) oder eigener Reisepass.
Hinweis zum Kinderausweis und Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.
Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Hinweis zum Kinderausweis und Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.
Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Visum
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind für Aufenthalte von bis zu 28 Tagen u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:
[1] Deutschland, Belgien, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Irland (Repubik), Italien, Luxemburg, Niederlande, Schweden und Türkei. Staatsangehörige von Malta und Zypern unterliegen offiziell keiner Visumspflicht, sollten sich dies jedoch immer vom zuständigen Konsulat bestätigen lassen.
[1] Deutschland, Belgien, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Irland (Repubik), Italien, Luxemburg, Niederlande, Schweden und Türkei. Staatsangehörige von Malta und Zypern unterliegen offiziell keiner Visumspflicht, sollten sich dies jedoch immer vom zuständigen Konsulat bestätigen lassen.
Transit
Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die innerhalb von 2 Stunden weiterreisen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum (ausgenommen sind Staatsangehörige einiger Länder, die stets ein Transitvisum benötigen, darunter Bulgarien, Polen, Rumänien, Slowakische Republik und Slowenien).
Visaarten
Touristen- und Geschäftsvisum für ein- und mehrmalige Ein- und Ausreise.
Visagebühren
Deutschland, Österreich und Schweiz
Die Visumgebühren, die für Österreicher und Schweizer sowie für Staatsangehörige anderer visumpflichtiger Nationalitäten mit Aufenthaltserlaubnis in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gelten, variieren je nach Ort der Antragstellung zwischen 30 und 55 €.
Die Visumgebühren, die für Österreicher und Schweizer sowie für Staatsangehörige anderer visumpflichtiger Nationalitäten mit Aufenthaltserlaubnis in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gelten, variieren je nach Ort der Antragstellung zwischen 30 und 55 €.
Gültigkeitsdauer
21-28 Tage.
Antragstellung
Konsulat (s. Kontaktadressen).
Aufenthaltsgenehmigung
Anfragen an das Konsulat.
Bearbeitungszeit
1-2 Wochen (postalisch).
Ausreichende Geldmittel
Alle Besucher Gambias müssen ausreichende Geldmittel für die Aufenthaltsdauer nachweisen.
Impfungen
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Flugzeug
Banjul wird von Gambia International Airlines (GC) (Internet: www.gia.gm) und Ghana International Airlines (G0) (www8.fly-ghana.com) angeflogen.
Von Deutschland fliegt Lufthansa (LH) (Internet: www.lufthansa.com) im Code-Share mit Brussels Airlines über Brüssel nach Banjul.
Von Deutschland fliegt Lufthansa (LH) (Internet: www.lufthansa.com) im Code-Share mit Brussels Airlines über Brüssel nach Banjul.
Internationale Flughäfen
Banjul Yundum International (BJL) liegt 20 km südwestlich der Stadt. Serviceeinrichtungen: Tourist-Information, Bank, Internet-Café, Wechselstuben, Restaurant, Duty-free-Shop, Post und Geschäfte, Mietwagenschalter. Taxis sind vorhanden (Fahrzeit: 30 Min.).
Schiff
Banjul Hafen ist der Fährhafen. Es gibt eine Fährverbindung zwischen Banjul und Dakar im Senegal.
Bus/Pkw
Der Trans-Gambia Highway (480 km) verbindet Banjul mit Dakar (Senegal). Zwischen Barra und Banjul besteht eine Autofährverbindung. Auch in Farafenni weiter oben am Gambia-Fluss setzt man mit der Fähre über, da es keine Brücke gibt. Die Fähren sind oft überfüllt. Staatliche Busse sowie komfortable private Reisebusse verkehren zwischen Banjul und Dakar. Sammeltaxis verkehren zwischen Barra und Dakar, Fahrpreise sollte man im Voraus vereinbaren.
Schiff
Es besteht eine Fährverbindung auf dem Gambia von Banjul zum gegenüberliegenden Ort Barra (Fahrzeit: ca. 30 Min). Den Gambia kann man landesweit an fast einem Dutzend Stellen mit Fähren überqueren. Wer Lust auf Boots- und Angelfahrten hat, sollte sich an Privatanbieter vor Ort wenden, die Ausflugsfahrten, auch mit Abendessen und Liveband, organisieren.
Bus/Pkw
Das Straßennetz ist ca. 2700 km lang, davon sind 450 km asphaltiert, vor allem die Straßen in und um Banjul. Es gibt zwei Hauptverkehrsverbindungen: Eine geteerte Straße entlang der Südseite des Flusses Gambia und eine Staubstraße entlang des nördlichen Ufers. Unbefestigte Straßen sind in der Regenzeit oft unpassierbar. Es gibt eine neue Straßenverbindung zwischen Banjul und Serekunda (einer Vorstadt von Banjul). Die Trans-Gambia-Schnellstraße und die Kombo-Küstenstraßen werden derzeit ausgebaut. Vor Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird gewarnt.
Bus: Regionalbusse verkehren zwischen Banjul und mehreren Städten und Dörfern in der Umgebung; die Busse sind jedoch oft überfüllt.
Taxis: Stehen vor den meisten größeren Hotels zur Verfügung. Stadttaxis sind gelb, Touristentaxis grün; letztere stehen landesweit zur Verfügung. Buschtaxis fassen bis zu 7 Personen. Der Fahrpreis sollte im Voraus ausgehandelt werden.
Mietwagen sind am Flughafen und in Hotels erhältlich.
Unterlagen: Der internationale Führerschein wird für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten akzeptiert.
Bus: Regionalbusse verkehren zwischen Banjul und mehreren Städten und Dörfern in der Umgebung; die Busse sind jedoch oft überfüllt.
Taxis: Stehen vor den meisten größeren Hotels zur Verfügung. Stadttaxis sind gelb, Touristentaxis grün; letztere stehen landesweit zur Verfügung. Buschtaxis fassen bis zu 7 Personen. Der Fahrpreis sollte im Voraus ausgehandelt werden.
Mietwagen sind am Flughafen und in Hotels erhältlich.
Unterlagen: Der internationale Führerschein wird für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten akzeptiert.
Einleitung
Gambia ist Afrikas kleinste Nation, bietet aber trotzdem eine Vielfalt an verschiedenen Landschaften und Sehenswürdigkeiten, die von breiten Sandstränden am Atlantik über üppige Tropenwälder, Sumpf- und Marschgebiete bis zu endlosen bewaldeten Savannen reichen.
Banjul & die Küste
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Der Fluss Gambia ist an der Mündung in der Nähe von Kap St. Mary über 10 km breit, bei Banjul verengt er sich jedoch auf 5 km. Die Stadt, Regierungssitz und einzige größere Stadt des Landes, liegt an einem tiefen, geschützten Hafen auf St. Mary’s Island. Die Gegend um den MacCarthy Square hat eine Kolonialatmosphäre mit schönen Bauwerken aus dem 19. Jahrhundert. Ganz in der Nähe befindet sich der Kunsthandwerksmarkt. Das Nationalmuseum ist ebenfalls einen Besuch wert. Souvenirs kann man auch auf den Bengdulalu (Einzahl: Bengdula) am Wadner Beach, vor den Hotels Sunwing, Fajara und Senegambia und am Kotu Beach kaufen. Bengdula heißt »Treffpunkt« auf Manding und ist eine Ansammlung von Verkaufsständen im afrikanischen Stil, die Kunstgewerbe und Souvenirs aller Art anbieten.
Südlich von Banjul bietet die Atlantikküste einige der besten Strände Afrikas. Viele Hotels gibt es in der Gegend um Banjul, Kombo und St. Mary.
Südlich von Banjul bietet die Atlantikküste einige der besten Strände Afrikas. Viele Hotels gibt es in der Gegend um Banjul, Kombo und St. Mary.
Der Gambia
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Der Fluss dominiert das Landschaftsbild, ist Hauptverkehrsader, dient der Bewässerung und bietet Angel- und Segelmöglichkeiten. Das ausgedehnte Fluss- und Mündungsnetz (Bolong) ist ein wahres Paradies für Vogel- und Naturliebhaber. Von Interesse ist das Abuko-Naturschutzgebiet, in dem man Affen, Krokodile, Vögel und Antilopen aus der Nähe beobachten kann. Der Kiang West Nationalpark bietet ebenfalls eine Vielfalt an Vögeln und anderen Tieren. Die Touristeneinrichtungen in diesem Park sind sehr gut.
DIE FLUSSMÜNDUNG: Fort Bullen liegt am Barra Point und wurde vor 200 Jahren von den Briten erbaut. Dieses Fort löste die Festung auf James Island (von den Franzosen zerstört) als Hauptverteidigungspunkt der Kolonie ab.
Oyster Creek liegt in einer von verschiedenen Flüssen durchzogenen Gegend und ist problemlos von Banjul aus erreichbar.
VON BANJUL FLUSSAUFWÄRTS: Bevor die Franzosen das Land verließen, war Albreda eine bedeutende Handelsniederlassung. In der Nähe liegt Juffure, Heimat der Vorfahren des amerikanischen Schriftstellers Alex Haley, der den Roman »Roots« geschrieben hat. Wer mehr sehen möchte, setzt mit der Fähre von Banjul nach Barra über, fährt weiter nach Juffure und Albreda (Fahrzeit ca. 50 Min.) und setzt dann mit dem Kanu nach Fort James Island über. Das Fort ist 1651 von den Deutschen erbaut und zehn Jahre später von den Briten erobert worden.
Tendaba ist ein neues Urlaubszentrum, das 160 km von Banjul entfernt liegt und auf dem Land- und Flussweg erreichbar ist. Weiter flussaufwärts in der Nähe von Wassu stehen faszinierende Steinkreise – über 1200 Jahre alte Begräbnisstätten, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Nicht weit von Wassu liegt der Baboon Islands Nationalpark.
Georgetown war während der Kolonialzeit die zweitgrößte Stadt des Landes und ist weiterhin das Handels- und Verwaltungszentrum dieser Region.
Basse Santa Su ist ein wichtiges Handelszentrum am Oberlauf des Gambia mit schönen Gebäuden von der Jahrhundertwende.
Am Flussufer bei Perai Tenda stößt man auf zahlreiche verlassene Läden, die einst von europäischen, einheimischen und libanesischen Händlern betrieben wurden.
Sutukoba war früher eine geschäftige Handelsstadt und portugiesischer Umschlagplatz für Güter aus dem Landesinneren.
DIE FLUSSMÜNDUNG: Fort Bullen liegt am Barra Point und wurde vor 200 Jahren von den Briten erbaut. Dieses Fort löste die Festung auf James Island (von den Franzosen zerstört) als Hauptverteidigungspunkt der Kolonie ab.
Oyster Creek liegt in einer von verschiedenen Flüssen durchzogenen Gegend und ist problemlos von Banjul aus erreichbar.
VON BANJUL FLUSSAUFWÄRTS: Bevor die Franzosen das Land verließen, war Albreda eine bedeutende Handelsniederlassung. In der Nähe liegt Juffure, Heimat der Vorfahren des amerikanischen Schriftstellers Alex Haley, der den Roman »Roots« geschrieben hat. Wer mehr sehen möchte, setzt mit der Fähre von Banjul nach Barra über, fährt weiter nach Juffure und Albreda (Fahrzeit ca. 50 Min.) und setzt dann mit dem Kanu nach Fort James Island über. Das Fort ist 1651 von den Deutschen erbaut und zehn Jahre später von den Briten erobert worden.
Tendaba ist ein neues Urlaubszentrum, das 160 km von Banjul entfernt liegt und auf dem Land- und Flussweg erreichbar ist. Weiter flussaufwärts in der Nähe von Wassu stehen faszinierende Steinkreise – über 1200 Jahre alte Begräbnisstätten, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Nicht weit von Wassu liegt der Baboon Islands Nationalpark.
Georgetown war während der Kolonialzeit die zweitgrößte Stadt des Landes und ist weiterhin das Handels- und Verwaltungszentrum dieser Region.
Basse Santa Su ist ein wichtiges Handelszentrum am Oberlauf des Gambia mit schönen Gebäuden von der Jahrhundertwende.
Am Flussufer bei Perai Tenda stößt man auf zahlreiche verlassene Läden, die einst von europäischen, einheimischen und libanesischen Händlern betrieben wurden.
Sutukoba war früher eine geschäftige Handelsstadt und portugiesischer Umschlagplatz für Güter aus dem Landesinneren.
Wirtschaft
Bruttoinlandsprodukt:
ca. 2,272 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 1.300 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 5,9 % (2008)
Arbeitslosenrate: k.A.
Inflationsrate: ca. 6 % (2008)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 33,3 % (2008)
Industrie: ca. 7,6 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 59 % (2008)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Außenhandel
Importe: ca. 299 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 85 Mrd. US$ (2008)
Wichtige Handelsbeziehungen:
China (VR), Indien, Japan, Senegal, Braslien, Belgien, Niederlande
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen mit Sonderorganisationen, Weltbank, IDA (International Development Association, Tochtergesellschaft der Weltbank), Internationaler Währungsfonds, WTO (World Trade Organisation), Afrikanische Entwicklungsbank, ECOWAS (Economic Community of West African States), CILSS (Comité Permanent Interétats de Lutte contre la Secheresse dans le Sahel), EU- AKP (EU-Afrika-, Karibik-, Pazifik-Staaten), OMVG (Organisation pour la Mise en Valeur du Fleuve Gambie), PANAG (Pan-African News Agency), AU (Afrikanische Union)
ca. 2,272 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 1.300 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 5,9 % (2008)
Arbeitslosenrate: k.A.
Inflationsrate: ca. 6 % (2008)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 33,3 % (2008)
Industrie: ca. 7,6 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 59 % (2008)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Außenhandel
Importe: ca. 299 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 85 Mrd. US$ (2008)
Wichtige Handelsbeziehungen:
China (VR), Indien, Japan, Senegal, Braslien, Belgien, Niederlande
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen mit Sonderorganisationen, Weltbank, IDA (International Development Association, Tochtergesellschaft der Weltbank), Internationaler Währungsfonds, WTO (World Trade Organisation), Afrikanische Entwicklungsbank, ECOWAS (Economic Community of West African States), CILSS (Comité Permanent Interétats de Lutte contre la Secheresse dans le Sahel), EU- AKP (EU-Afrika-, Karibik-, Pazifik-Staaten), OMVG (Organisation pour la Mise en Valeur du Fleuve Gambie), PANAG (Pan-African News Agency), AU (Afrikanische Union)
Umgangsformen
Das persönliche Element spielt in gambischen Geschäftskreisen eine wichtige Rolle. Pünktlichkeit wird erwartet. Visitenkarten sind nützlich.
Geschäftszeiten: Mo-Do 08.00-16.00 Uhr, Fr 08.00-12.30 Uhr.
Geschäftszeiten: Mo-Do 08.00-16.00 Uhr, Fr 08.00-12.30 Uhr.
Kontaktadressen
Gambia Chamber of Commerce (Handelskammer)
55 Kairaba Avenue, GM-Serrekunda
Tel: (220) 37 89 29.
Internet: www.gambiachamber.com
55 Kairaba Avenue, GM-Serrekunda
Tel: (220) 37 89 29.
Internet: www.gambiachamber.com
zollfrei einkaufen
Folgende Artikel können zollfrei nach Gambia eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 250 g Tabak;
1,14 l Spirituosen;
2,28 l Bier oder Wein;
285 ml Parfüm oder Eau de Toilette.
200 Zigaretten oder 250 g Tabak;
1,14 l Spirituosen;
2,28 l Bier oder Wein;
285 ml Parfüm oder Eau de Toilette.
Einfuhrbestimmungen
Für Waffen, Munition und Pflanzen wird eine Einfuhrgenehmigung benötigt.
