
Costa Rica
Mittelamerika
Währung
Colón (CRC)
Einfuhrbeschränkungen in Landeswährung, je Person
frei
Ausfuhrbeschränkungen in Landeswährung, je Person
frei
Weitere von der ReiseBank empfohlene Zahlungsmittel
- Kreditkarten eingeschränkt
- US-Dollar Reiseschecks
- US-Dollar-Noten
- Aufgrund der Kurssituation sollten Sie einen Umtausch in Deutschland von EURO in die Landeswährung nur in der Höhe einer "Erstausstattung" für den Anfang der Reise vornehmen. Der Reisescheck von American Express stellt eine sichere Alternative für Ihre Reisekasse dar.
Lage
Mittelamerika.
Fläche
51.060 qkm.
Bevölkerungszahl
4.195.914 (Schätzung 2008).
Bevölkerungsdichte
82 pro qkm.
Hauptstadt
San José. Einwohner: 345.447 (Schätzung 2009).
Staatsform
Präsidialrepublik seit 1949. Verfassung von 1949. Parlament: Die 57 Mitglieder der gesetzgebenden Versammlung werden auf vier Jahre gewählt. Direktwahl des Staatsoberhauptes (4 Jahre Amtszeit). Unabhängig seit 1838 (ehemals Teil der Zentralamerikanischen Föderation).
Geographie
Costa Rica grenzt im Norden an Nicaragua, im Süden an Panama, im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik. Das Land ist 119-282 km breit und gebirgig. Eine Gebirgskette vulkanischen Ursprungs verläuft von Nord nach Süd. Der Chirripó Grande ist mit 3820 m die höchste Erhebung. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in der Meseta Central, einem Plateau mit gemäßigtem Klima. Im Südosten des Plateaus liegen die Kordilleren, im Südwesten die Hauptstadt San José. Die karibische Küstenregion ist dicht bewaldet und sumpfig. An der südlichen Pazifikküste gehen die Savannen ebenfalls in Sümpfe über.
Sprache
Amtssprache ist Spanisch. Englisch und Kreolisch werden ebenfalls gesprochen.
Religion
76,3 % Katholiken, 13,7 % Evangelikale, andere Christen und Bahai-Minderheit.
Ortszeit
MEZ -7. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Costa Rica. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -7 Std. und im Sommer -8 Std.
Netzspannung
110 V, 60 Hz. Amerikanische Stecker sind Standard.
Regierungschef
Laura Chinchilla Miranda, seit Mai 2010.
Staatsoberhaupt
Laura Chinchilla Miranda, seit Mai 2010.
Währung
1 Costa Rican Colón = 100 Céntimos. Währungskürzel: CRC (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 10.000, 5.000, 2.000 und 1.000 CRC; Münzen sind im Wert von 500, 100, 50, 25, 20, 10 und 5 CRC im Umlauf. US-Dollars werden ebenfalls akzeptiert.
Geldwechsel
Casas de Cambio (Wechselstuben) sind weit verbreitet. Euro haben noch keinen großen Markt. Die Mitnahme von US-Dollar in bar wird empfohlen.
ec-/Maestro-Karte/Sparcard
In städtischen Gebieten gibt es Geldautomaten. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden in Costa Rica von einigen Geldautomaten akzeptiert, aber nicht in Geschäften. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
Kreditkarten
MasterCard, Visa und Diners Club werden in der Regel akzeptiert, American Express weniger häufig. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks
Reiseschecks sollten in US-Dollar ausgestellt sein, werden aber immer seltener akzeptiert.
Devisenbestimmungen
Landes- und Fremdwährung dürfen unbegrenzt eingeführt werden. Die Ein- und Ausfuhr der Landes- und Fremdwährungen ist ab einem Betrag im Gegenwert von 10.000 US$ deklarationspflichtig.
Öffnungszeiten der Banken
Mo-Fr 08.30- 15.00 Uhr (Abweichungen sind möglich).
Wechselkurse
|
|
CRC |
| |
Juli '10 |
|
1 EUR |
650,39 |
|
1 CHF |
492,90 |
|
1 US$ |
529,50 |
Anmerkung
Während der Karwoche und zwischen Weihnachten und Neujahr haben fast alle Geschäfte geschlossen.
Feiertage
2010
1. Jan. Neujahr.
2.-5. April Ostern.
10. April Gedenktag an die Schlacht von Rivas.
1. Mai Tag der Arbeit.
25. Juli Gedenktag an den Anschluss von Guanacaste.
2. Aug. Santa Maria de los Angeles (Fest der Schutzheiligen von Costa Rica).
15. Aug. Mariä Himmelfahrt; Muttertag.
15. Sept. Unabhängigkeitstag.
11. Okt. Dia de la Raza (Kolumbus-Tag).
25. Dez. Weihnachten.
2011
1. Jan. Neujahr.
11. April Gedenktag an die Schlacht von Rivas.
22.-25. April Ostern.
1. Mai Tag der Arbeit.
25. Juli Gedenktag an den Anschluss von Guanacaste.
2. Aug. Santa Maria de los Angeles (Fest der Schutzheiligen von Costa Rica).
15. Aug. Mariä Himmelfahrt; Muttertag.
15. Sept. Unabhängigkeitstag.
12. Okt. Dia de la Raza (Kolumbus-Tag).
25. Dez. Weihnachten.
1. Jan. Neujahr.
2.-5. April Ostern.
10. April Gedenktag an die Schlacht von Rivas.
1. Mai Tag der Arbeit.
25. Juli Gedenktag an den Anschluss von Guanacaste.
2. Aug. Santa Maria de los Angeles (Fest der Schutzheiligen von Costa Rica).
15. Aug. Mariä Himmelfahrt; Muttertag.
15. Sept. Unabhängigkeitstag.
11. Okt. Dia de la Raza (Kolumbus-Tag).
25. Dez. Weihnachten.
2011
1. Jan. Neujahr.
11. April Gedenktag an die Schlacht von Rivas.
22.-25. April Ostern.
1. Mai Tag der Arbeit.
25. Juli Gedenktag an den Anschluss von Guanacaste.
2. Aug. Santa Maria de los Angeles (Fest der Schutzheiligen von Costa Rica).
15. Aug. Mariä Himmelfahrt; Muttertag.
15. Sept. Unabhängigkeitstag.
12. Okt. Dia de la Raza (Kolumbus-Tag).
25. Dez. Weihnachten.
Feiertage
Während der Karwoche und zwischen Weihnachten und Neujahr haben fast alle Geschäfte geschlossen.
Erforderliche Impfungen
| Art | Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen | Impfbescheinigung erforderlich? |
|---|---|---|
| Gelbfieber | Nein | 1 |
| Cholera | 2 | Nein |
| Typhus & Polio | 3 | - |
| Malaria | 4 | - |
| Essen & Trinken | 5 | - |
Vorsichtsmaßnahmen
Chagas-Erkrankungen werden durch Raubwanzen, die vor allem in zentralen Landesteilen, im Nordwesten und Südosten vorkommen, herbeigeführt. Bei Übernachtungen in einfachen Hütten und im Freien empfiehlt sich ein Insektenschutz mit Moskitonetzen.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vereinzelt vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Tollwut kommt landesweit vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vereinzelt vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Tollwut kommt landesweit vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Gesundheitsvorsorge
Die ärztliche Versorgung und hygienischen Verhältnisse in San José sind gut. In den ländlichen Regionen kann es zu Engpässen kommen.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird empfohlen.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird empfohlen.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
Gesundheitszeugnis
Bei längerem Aufenthalt wird ein Gesundheitszeugnis und ein negativer HIV-Test verlangt. Einzelheiten von den konsularischen Vertretungen (s. Adressen).
Anmerkung
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die älter als neun Monate sind und innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt oder Durchreise in einem von der WHO ausgewiesenen endemischen Gelbfieber-Infektionsgebiet einreisen.
Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben und Reisende, die im Besitz einer ärztlichen Bescheinigung sind, die bestätigt, dass eine Kontraindikation vorliegt.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch v.a. in den Provinzen Limón und San José vor. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.
[3] Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
[4] Malariaschutz ist ganzjährig in den Regionen mit mittlerem Risiko Matina (Provinz Limón), Talamanca (Provinz Limón) und Los Chiles (Provinz Alajuela) erforderlich. Ein geringeres Risiko besteht in den ländlichen Gebieten der übrigen Landesteile. Als malariafrei gelten das zentrale Hochland und San José.
Die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax (Malaria tertiana) herrscht vor. Die Plasmodium falciparum (Malaria tropica) macht weniger als 1 % der Erkrankungen aus. Durch Malariaprophylaxe in Form von langärmliger Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen und Mosquitonetze wird das Ansteckungsrisiko deutlich gemindert. Nur in den mittleren Risiko-Regionen (s.o.) sollte ein medikativer Schutz abgewogen werden.
[5] Das Trinkwasser ist stark gechlort und kann u. U. leichte Magenverstimmungen hervorrufen. Während der ersten Urlaubstage wird abgefülltes Wasser empfohlen. Das Trinkwasser außerhalb großer Städte ist nicht immer keimfrei und sollte sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Milch, Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse können unbesorgt verzehrt werden. Jahreszeitlich bedingt (Frühling in Costa Rica) kann es zu einer Vermehrung von Rotalgen kommen. Der Verzehr von Meerestieren kann zu dieser Zeit zu Vergiftungserscheinungen führen. Es wird darum dringend abgeraten, Fisch und Schalentiere zu verzehren.
Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben und Reisende, die im Besitz einer ärztlichen Bescheinigung sind, die bestätigt, dass eine Kontraindikation vorliegt.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch v.a. in den Provinzen Limón und San José vor. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.
[3] Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
[4] Malariaschutz ist ganzjährig in den Regionen mit mittlerem Risiko Matina (Provinz Limón), Talamanca (Provinz Limón) und Los Chiles (Provinz Alajuela) erforderlich. Ein geringeres Risiko besteht in den ländlichen Gebieten der übrigen Landesteile. Als malariafrei gelten das zentrale Hochland und San José.
Die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax (Malaria tertiana) herrscht vor. Die Plasmodium falciparum (Malaria tropica) macht weniger als 1 % der Erkrankungen aus. Durch Malariaprophylaxe in Form von langärmliger Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen und Mosquitonetze wird das Ansteckungsrisiko deutlich gemindert. Nur in den mittleren Risiko-Regionen (s.o.) sollte ein medikativer Schutz abgewogen werden.
[5] Das Trinkwasser ist stark gechlort und kann u. U. leichte Magenverstimmungen hervorrufen. Während der ersten Urlaubstage wird abgefülltes Wasser empfohlen. Das Trinkwasser außerhalb großer Städte ist nicht immer keimfrei und sollte sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Milch, Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse können unbesorgt verzehrt werden. Jahreszeitlich bedingt (Frühling in Costa Rica) kann es zu einer Vermehrung von Rotalgen kommen. Der Verzehr von Meerestieren kann zu dieser Zeit zu Vergiftungserscheinungen führen. Es wird darum dringend abgeraten, Fisch und Schalentiere zu verzehren.
Klima
Bis 600 m ü. d. M. feuchtheißes Klima. Hochebene im Landesinneren: Zwischen 800 und 1600 m ü. d. M. subtropisch mit angenehmen Temperaturen. Hochgebirge: Eher kühl in Regionen über 1600 m ü. M. Die Durchschnittstemperatur der Zentralregion liegt bei 23°C, an den Küsten ist es bedeutend wärmer. Regenzeit Mai - November. Die meist am Nachmittag auftretenden Regenfälle können recht heftig sein und sind in der Regel an der karibischen Küste stärker als an der Pazifikküste. Trockenzeit Dezember bis Mai, kaum Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter. Allgemein hohe Luftfeuchtigkeit.
Anmerkung
Telefon
Internationale Direktdurchwahl.
Mobiltelefon
Es gibt ein AMPS-Netzwerk, das mit GSM nicht kompatibel ist. Hauptnetzbetreiber ist Instituto Costarricense de Electricidad (ICE) (Internet: www.grupoice.com). Mobiltelefone können vor Ort gemietet werden, was jedoch zeitraubend und mühsam sein kann.
Fax
Stehen in San José zur Verfügung, u.a. bei Radiografica Costarricense SA (Internet: www.racsa.co.cr/english_version/index.html). Öffnungszeiten: Mo-Fr 07.00-22.00 Uhr.
Internet/E-Mail
Radiografica Costarricense SA (Internet: www.racsa.co.cr/english_version/index.html), Internetcafés und einige Hotels bieten Internetzugang an.
Telegramme
Es gibt einen internationalen Service in San José bei Radiografica Costarricense SA (s.o.).
POST- UND FERNMELDEWESEN
Luftpost nach Europa benötigt 6-10 Tage.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Tourismusbüro für Zentralamerika
Severinstr. 10-12, D-50678 Köln
Tel: (0221) 931 10 93.
Internet: www.centralamerica-tourism.com
(kein Publikumsverkehr, keine tel. Auskünfte).
Tel: (0221) 931 10 93.
Internet: www.centralamerica-tourism.com
(kein Publikumsverkehr, keine tel. Auskünfte).
Instituto Costarricense de Turismo
Costado Este del Puente Juan Pablo II, Sobre Autopista General Canas, CR-San José
Postanschrift: Apartado 777, CR-1000 San José, 777-1000
Tel: 299 58 00.
Internet: www.visitcostarica.com
Postanschrift: Apartado 777, CR-1000 San José, 777-1000
Tel: 299 58 00.
Internet: www.visitcostarica.com
Cámara Nacional de Turismo (CANATUR)
Botschaft der Republik Costa Rica
Dessauer Straße 28/29, D-10963 Berlin
Tel: (030) 26 39 89 90.
Internet: www.botschaft-costarica.de (im Aufbau)
Mo-Do 09.00-17.00 Uhr und Fr 09.00-16.00 Uhr . Konsularabt.: Mo-Fr 10.00-13.00 Uhr (telefonisch).
Honorargeneralkonsulat mit Visumerteilung in Hamburg (Tel: (040) 80 13 95), Honorarkonsulate mit Visumerteilung in Frankfurt/M. (Tel: (069) 39 04 36 56), Hannover (0511) 28 11 27) und Leipzig (Tel: (0341) 90 96 73 2).
Tel: (030) 26 39 89 90.
Internet: www.botschaft-costarica.de (im Aufbau)
Mo-Do 09.00-17.00 Uhr und Fr 09.00-16.00 Uhr . Konsularabt.: Mo-Fr 10.00-13.00 Uhr (telefonisch).
Honorargeneralkonsulat mit Visumerteilung in Hamburg (Tel: (040) 80 13 95), Honorarkonsulate mit Visumerteilung in Frankfurt/M. (Tel: (069) 39 04 36 56), Hannover (0511) 28 11 27) und Leipzig (Tel: (0341) 90 96 73 2).
Botschaft der Republik Costa Rica
Wagramer Straße 23/1/1/ Top 2 und 3, A-1220 Wien
Tel: (01) 263 38 24.
Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr.
Honorargeneralkonsulat in Salzburg.
Tel: (01) 263 38 24.
Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr.
Honorargeneralkonsulat in Salzburg.
Botschaft der Republik Costa Rica
Schwarztorstrasse 11, CH-3007 Bern
Tel: (031) 372 78 87.
Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr (telefonisch), 09.00-13.00 Uhr (Publikumsverkehr).
Generalkonsulate in Lausanne und Lugano.
Tel: (031) 372 78 87.
Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr (telefonisch), 09.00-13.00 Uhr (Publikumsverkehr).
Generalkonsulate in Lausanne und Lugano.
Essen & Trinken
Die Restaurants der größeren Städte bieten ausgezeichnete französische, italienische, mexikanische, chinesische und nordamerikanische Gerichte an. Sodas (kleine Restaurants) servieren einheimische Spezialitäten. Typisch sind Casado (Reis, Bohnen, Schmorfleisch, Kochbananen und Kohl), Olla de Carne (Suppe aus Rindfleisch, Kochbananen und Gemüse), Sopa Negra (schwarze Bohnen mit pochiertem Ei) und Picadillo (Fleisch- und Gemüseeintopf). Snacks wie Gallos (gefüllte Tortillas), Tortas (mit Fleisch und Gemüse), Arreglados (mit Fleisch und Gemüse gefülltes Brot) und Pan de Yuca (Spezialität aus San José) sind sehr beliebt.
Getränke: Kalte Getränke werden aus frischem Obst, Milch oder Getreidemehl hergestellt, z. B. Cebada (aus Gerstenmehl), Pinolillo (aus geröstetem Mais) und Horchata (aus Reismehl und Zimt). Alkohol und alkoholfreie Getränke sind überall erhältlich. Kaffee ist preiswert.
Getränke: Kalte Getränke werden aus frischem Obst, Milch oder Getreidemehl hergestellt, z. B. Cebada (aus Gerstenmehl), Pinolillo (aus geröstetem Mais) und Horchata (aus Reismehl und Zimt). Alkohol und alkoholfreie Getränke sind überall erhältlich. Kaffee ist preiswert.
Nachtleben
In San José gibt es Nachtklubs, Theater und Kinos. Folklore-Abende werden ebenfalls veranstaltet.
Einkaufstipps
Typisch sind Schaukelstühle aus Holz und Leder, die sich für den Transport auseinandernehmen lassen. Auf den Märkten findet man viele schöne Mitbringsel, die Preise sind jedoch etwas höher als in anderen lateinamerikanischen Ländern. Beliebte Andenken sind Holzgegenstände, Keramik, Schmuck, Lederartikel und verschiedene kunstgewerbliche Artikel.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.00-18.00/19.00 Uhr.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.00-18.00/19.00 Uhr.
Sport
Der Pazifik und die Karibik bieten ausgezeichnete Bademöglichkeiten. Zahlreiche Hotels haben Swimmingpools, die auch Nichtgästen zugänglich sind. Überall können Pferde zum Reiten gemietet werden. Die Barra-de-Colorado-Region gilt weltweit als Anglerparadies. Puntarenas und die Mündung des Rio Chirripó haben ausgezeichnete Fischgründe. In San José und Puerto Limón kann man Golf spielen. Während fast aller Fiestas werden Stierkämpfe ausgetragen. Der Stier wird nicht getötet, und es werden auch keine Pferde benutzt. Zuschauer dürfen daran teilnehmen und sich vom Stier herumjagen lassen. Fußball ist Nationalsport und eine nationale Leidenschaft. Von Mai bis Oktober werden sonntags Spiele ausgetragen. In San José finden sie im Saprissa-Stadion statt.
Veranstaltungskalender
Januar: (1) Alajuelita Fiesta (Tag des Schutzheiligen; Straßenumzüge, Paraden), Alajuelita. (2) Santa Cruz Fiesta (Musik, Tänze, Stierkämpfe), Santa Cruz.
Februar: Fiesta de Diablitos (»Fest der Kleinen Teufel«; stilisierter Stierkampf, Tänze, Kunst, Handwerk), Rey Curre.
Febr./März: (1) Nationale Orchideen-Ausstellung (über 500 Arten werden ausgestellt), Cartago. (2) Südkaribisches Musikfest, Puerto Viejo.
Mitte März: (1) Dia del Boyero (»Tag der Ochsentreiber«; Parade der farbenfrohen Ochsenfuhrwerke, Tier- und Ernteweihe), San Antonio de Escazu. (2) Nationale Kunsthandwerksmesse, San José.
April: Juan Santamaria Tag (Straßenumzüge, Paraden, Tänze), Alajuela.
Mai: San Isidros Labrador (Tag des Schutzheiligen; am Anfang der Regenzeit), San Isidros.
Ende Juni: Sankt Peter und Paul, landesweit.
Juli: Fiesta der Jungfrau der Meere (Tag der Schutzheiligen; Regatten, Paraden, Sportveranstaltungen), Puntarenas.
August: (1) Internationales Musik Festival, San José. Afrikanisch-costaricanische Kulturwoche, San José. (2) Ankunft der Pilger, Cartago.
September: Unabhängigkeitstag, landesweit.
Oktober: Limón Carnival (Tänze, Musik, Festumzug). Jachtregatta, Puntarenas.
November: (1) Kaffee-Pflück-Wettbewerb, Central Valley. (2) Schwimmen mit Delfinen, Drake Bay.
Dezember: Fiesta De la Yegnita, Guanacaste.
Dezember - April: Swimming with the Dolphins, Drake Bay.
Ein ausführlicher Veranstaltungskalender ist vom Fremdenverkehrsamt erhältlich.
Februar: Fiesta de Diablitos (»Fest der Kleinen Teufel«; stilisierter Stierkampf, Tänze, Kunst, Handwerk), Rey Curre.
Febr./März: (1) Nationale Orchideen-Ausstellung (über 500 Arten werden ausgestellt), Cartago. (2) Südkaribisches Musikfest, Puerto Viejo.
Mitte März: (1) Dia del Boyero (»Tag der Ochsentreiber«; Parade der farbenfrohen Ochsenfuhrwerke, Tier- und Ernteweihe), San Antonio de Escazu. (2) Nationale Kunsthandwerksmesse, San José.
April: Juan Santamaria Tag (Straßenumzüge, Paraden, Tänze), Alajuela.
Mai: San Isidros Labrador (Tag des Schutzheiligen; am Anfang der Regenzeit), San Isidros.
Ende Juni: Sankt Peter und Paul, landesweit.
Juli: Fiesta der Jungfrau der Meere (Tag der Schutzheiligen; Regatten, Paraden, Sportveranstaltungen), Puntarenas.
August: (1) Internationales Musik Festival, San José. Afrikanisch-costaricanische Kulturwoche, San José. (2) Ankunft der Pilger, Cartago.
September: Unabhängigkeitstag, landesweit.
Oktober: Limón Carnival (Tänze, Musik, Festumzug). Jachtregatta, Puntarenas.
November: (1) Kaffee-Pflück-Wettbewerb, Central Valley. (2) Schwimmen mit Delfinen, Drake Bay.
Dezember: Fiesta De la Yegnita, Guanacaste.
Dezember - April: Swimming with the Dolphins, Drake Bay.
Ein ausführlicher Veranstaltungskalender ist vom Fremdenverkehrsamt erhältlich.
Sitten & Gebräuche
Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Die Anrede ist sehr wichtig, Herren werden mit »Don« und Damen mit »Doña« angesprochen. Für Einladungen sollte man sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedanken.
Kleidung: Legere Kleidung wird akzeptiert, Badekleidung gehört an den Strand.
Trinkgeld: Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld. Laut Gesetz müssen auf Hotelrechnungen 10% Bedienungssteuer und 3% Touristensteuer aufgeschlagen werden. Restaurants berechnen 10% Bedienung. Hotelpersonal, Gepäckträger und Kellner erwarten ein Trinkgeld.
Kleidung: Legere Kleidung wird akzeptiert, Badekleidung gehört an den Strand.
Trinkgeld: Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld. Laut Gesetz müssen auf Hotelrechnungen 10% Bedienungssteuer und 3% Touristensteuer aufgeschlagen werden. Restaurants berechnen 10% Bedienung. Hotelpersonal, Gepäckträger und Kellner erwarten ein Trinkgeld.
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 06.07.2010
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Obwohl die Sicherheitslage im Vergleich zu anderen zentralamerikanischen Staaten relativ gut ist, werden auch Touristen, insbesondere in den Touristenzentren, auf den Touristenrouten (z.B. an der Brücke über den Río Tárcoles) und in San José (dort z.B. in der Umgebung der Busbahnhöfe), in der Gegend von Limón (Cahuita, Puerto Viejo), aber auch auf den Zufahrtsstraßen zum Flughafen), vermehrt Opfer von Diebstählen und teilweise auch bewaffneten Überfällen.
Wertsachen sollten daher nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt und auf Schmuck ganz verzichtet werden, ebenso auf sichtbar getragene Gürteltaschen. Gepäck sollte man nie - auch nicht in abgeschlossenen Fahrzeugen - unbeaufsichtigt lassen und Fahrzeuge nur auf gut eingezäunten und bewachten Parkplätzen abstellen. Busreisende sollten berücksichtigen, dass von Transportunternehmen Schadenersatz für abhanden gekommenes/gestohlenes Reisegepäck in der Regel nicht zu erhalten ist; Gepäck daher nach Möglichkeit im Personenteil des Busses transportieren und nicht aus den Augen lassen. Die häufigste Art des Diebstahls ist die Entwendung der Tagesrucksäcke, die viele Touristen bei Busfahrten in der Gepäckablage verstauen. Pässe, Kreditkarten und alle anderen wichtigen Dokumente sollten daher unbedingt am Körper getragen werden und Taschen bei Busfahrten im Fußraum verstaut werden. Besondere Risiken bestehen bei Nachtfahrten und Unternehmungen in der Dunkelheit.
Diebe schrecken auch bei Tageslicht und bei nur geringer Entfernung vom Fahrer nicht davor zurück, in Sekundenschnelle Autos - insbesondere Mietwagen - aufzubrechen und Gepäckstücke zu entwenden. Eine bekannte Diebstahlmethode ist es beispielsweise, Mietwagentouristen, die wegen eines „arrangierten" platten Reifens anhalten müssen, Hilfe beim Reifenwechsel anzubieten und in einem unbeobachteten Moment Gepäck zu entwenden. Zudem häufen sich Fälle, in denen Autofahrer unter vorgehaltener Waffe zur Herausgabe des Fahrzeugs gezwungen werden. Auch kommt es immer wieder vor, dass Diebe zu jeder Tageszeit an Ampeln oder in dichtem Verkehr Autoscheiben einschlagen, um das auf dem Beifahrer- oder Rücksitz befindliche Gepäck zu entwenden.
Trickdiebstähle (z.B. das Betäuben der Opfer durch mit Äther versetzten Parfumproben, die in Einkaufszentren und auf Parkplätzen angeboten werden) kommen ebenfalls immer häufiger vor.
Es wird dringend davon abgeraten, sich bei bewaffneten Überfällen zur Wehr zu setzen, da sich die Täter dann nicht scheuen, von der Waffe Gebrauch zu machen.
Seit Anfang 2007 gibt es in Costa Rica eine Touristenpolizei, die v.a. in den großen Touristenzentren wie Jacó, Tamarindo oder San José Zentrum im Einsatz ist. Sie ist jederzeit über die kostenlose Rufnummer 911 (auch englischsprachig) erreichbar und steht in Not geratenen Touristen zur Verfügung. Auch das hiesige Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen bei Fragen oder Problemen über die kostenlose Rufnummer 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an.
Naturkatastrophen
Costa Rica liegt in der hurrikangefährdeten Zone. Während der Hurrikansaison (ca. Juni bis November) kommt es immer wieder zu starken Überschwemmungen. Es ist daher ratsam, sich in den internationalen wie auch lokalen Medien über die Wetterlage zu informieren.
Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste verursachen. Es ist daher besondere Vorsicht beim Baden an Wasserfällen und in Flüssen (auch wegen Krokodilen), Wanderungen in Flusstälern und Aktivitäten wie Rafting geboten. Im Zweifel sollte davon abgesehen werden. Während der Regenzeit kommt es immer wieder zu Erdrutschen, die Straßen vorübergehend unpassierbar machen können.
Es besteht die Gefahr von Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Die Nationale Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias) informiert auf ihrer Website unter http://www.cne.go.cr über evtl. Katastrophengebiete.
Aktuelle Informationen über die Straßenverhältnisse finden Sie unter http://www.transito.go.cr/estadorutas/index.html oder können diese telefonisch unter 800-87267486 (von Costa Rica aus) erfragen.
Stand: 06.07.2010
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Obwohl die Sicherheitslage im Vergleich zu anderen zentralamerikanischen Staaten relativ gut ist, werden auch Touristen, insbesondere in den Touristenzentren, auf den Touristenrouten (z.B. an der Brücke über den Río Tárcoles) und in San José (dort z.B. in der Umgebung der Busbahnhöfe), in der Gegend von Limón (Cahuita, Puerto Viejo), aber auch auf den Zufahrtsstraßen zum Flughafen), vermehrt Opfer von Diebstählen und teilweise auch bewaffneten Überfällen.
Wertsachen sollten daher nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt und auf Schmuck ganz verzichtet werden, ebenso auf sichtbar getragene Gürteltaschen. Gepäck sollte man nie - auch nicht in abgeschlossenen Fahrzeugen - unbeaufsichtigt lassen und Fahrzeuge nur auf gut eingezäunten und bewachten Parkplätzen abstellen. Busreisende sollten berücksichtigen, dass von Transportunternehmen Schadenersatz für abhanden gekommenes/gestohlenes Reisegepäck in der Regel nicht zu erhalten ist; Gepäck daher nach Möglichkeit im Personenteil des Busses transportieren und nicht aus den Augen lassen. Die häufigste Art des Diebstahls ist die Entwendung der Tagesrucksäcke, die viele Touristen bei Busfahrten in der Gepäckablage verstauen. Pässe, Kreditkarten und alle anderen wichtigen Dokumente sollten daher unbedingt am Körper getragen werden und Taschen bei Busfahrten im Fußraum verstaut werden. Besondere Risiken bestehen bei Nachtfahrten und Unternehmungen in der Dunkelheit.
Diebe schrecken auch bei Tageslicht und bei nur geringer Entfernung vom Fahrer nicht davor zurück, in Sekundenschnelle Autos - insbesondere Mietwagen - aufzubrechen und Gepäckstücke zu entwenden. Eine bekannte Diebstahlmethode ist es beispielsweise, Mietwagentouristen, die wegen eines „arrangierten" platten Reifens anhalten müssen, Hilfe beim Reifenwechsel anzubieten und in einem unbeobachteten Moment Gepäck zu entwenden. Zudem häufen sich Fälle, in denen Autofahrer unter vorgehaltener Waffe zur Herausgabe des Fahrzeugs gezwungen werden. Auch kommt es immer wieder vor, dass Diebe zu jeder Tageszeit an Ampeln oder in dichtem Verkehr Autoscheiben einschlagen, um das auf dem Beifahrer- oder Rücksitz befindliche Gepäck zu entwenden.
Trickdiebstähle (z.B. das Betäuben der Opfer durch mit Äther versetzten Parfumproben, die in Einkaufszentren und auf Parkplätzen angeboten werden) kommen ebenfalls immer häufiger vor.
Es wird dringend davon abgeraten, sich bei bewaffneten Überfällen zur Wehr zu setzen, da sich die Täter dann nicht scheuen, von der Waffe Gebrauch zu machen.
Seit Anfang 2007 gibt es in Costa Rica eine Touristenpolizei, die v.a. in den großen Touristenzentren wie Jacó, Tamarindo oder San José Zentrum im Einsatz ist. Sie ist jederzeit über die kostenlose Rufnummer 911 (auch englischsprachig) erreichbar und steht in Not geratenen Touristen zur Verfügung. Auch das hiesige Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen bei Fragen oder Problemen über die kostenlose Rufnummer 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an.
Naturkatastrophen
Costa Rica liegt in der hurrikangefährdeten Zone. Während der Hurrikansaison (ca. Juni bis November) kommt es immer wieder zu starken Überschwemmungen. Es ist daher ratsam, sich in den internationalen wie auch lokalen Medien über die Wetterlage zu informieren.
Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste verursachen. Es ist daher besondere Vorsicht beim Baden an Wasserfällen und in Flüssen (auch wegen Krokodilen), Wanderungen in Flusstälern und Aktivitäten wie Rafting geboten. Im Zweifel sollte davon abgesehen werden. Während der Regenzeit kommt es immer wieder zu Erdrutschen, die Straßen vorübergehend unpassierbar machen können.
Es besteht die Gefahr von Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Die Nationale Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias) informiert auf ihrer Website unter http://www.cne.go.cr über evtl. Katastrophengebiete.
Aktuelle Informationen über die Straßenverhältnisse finden Sie unter http://www.transito.go.cr/estadorutas/index.html oder können diese telefonisch unter 800-87267486 (von Costa Rica aus) erfragen.
Übersicht
| Land | Reisepass | Visum | Ruckreiseticket |
|---|---|---|---|
| Deutschland | Ja | Nein | Ja |
| Österreich | Ja | Nein | Ja |
| Schweiz | Ja | Nein | Ja |
| Andere EU-Länder | Ja | Nein | Ja |
| Türkei | Ja | Nein | Ja |
Hinweis
Bei der finanziellen Planung sollte bedacht werden, dass zum Zeitpunkt der Ausreise eine Flughafensteuer für Touristen von z. Zt. 26,00 US$ sowie ggfs. eine Sicherheitsgebühr von z.Zt. 6,00 US$ pro Person erhoben wird. Beide Gebühren können auch in Colones beglichen werden. Bei Aufenthalten von mehr als drei Monaten beträgt die Ausreisegebühr je nach Aufenthaltszweck zwischen 47,00 US$ und 67,00 US$.
Reisepass
Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Einreise mit Kindern
Deutsche: Deutscher Kinderausweis oder maschinenlesbarer Kinderreisepass (jeweils mit Lichtbild) oder eigener Reisepass. Achtung: bei Anreise über die USA besteht mit Kinderausweis/Kinderreisepass Visumpflicht.
Hinweis zum Kinderausweis und Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Minderjährige können grundsätzlich alleine einreisen, sofern sie über einen eigenen Reisepass verfügen und entsprechende Einwilligungserklärungen der Erziehungsberechtigten vorweisen können. Bei der Ausreise von Minderjährigen, die alleine reisen bzw. sich lediglich in Begleitung eines Erziehungsberechtigten befinden, verlangen die costaricanischen Grenzbehörden regelmäßig eine Einwilligungserklärung beider bzw. des abwesenden Erziehungsberechtigten ("permiso de salida"). Welche Unterlagen im Einzelfall für die Ein- und Ausreise notwendig sind, sollte vor der Reise mit der zuständigen costaricanischen Vertretung geklärt werden.
Hinweis zum Kinderausweis und Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Minderjährige können grundsätzlich alleine einreisen, sofern sie über einen eigenen Reisepass verfügen und entsprechende Einwilligungserklärungen der Erziehungsberechtigten vorweisen können. Bei der Ausreise von Minderjährigen, die alleine reisen bzw. sich lediglich in Begleitung eines Erziehungsberechtigten befinden, verlangen die costaricanischen Grenzbehörden regelmäßig eine Einwilligungserklärung beider bzw. des abwesenden Erziehungsberechtigten ("permiso de salida"). Welche Unterlagen im Einzelfall für die Ein- und Ausreise notwendig sind, sollte vor der Reise mit der zuständigen costaricanischen Vertretung geklärt werden.
Visum
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen (sofern nicht anders angegeben) u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:
(a) EU-Länder und Schweiz;
(b) Türkei für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen.
Da die meisten Flüge von Deutschland nach Costa Rica in den USA zwischenlanden, müssen auch die Einreisebestimmungen für die USA beachtet werden (siehe auch Reisepass/Visum USA).
(a) EU-Länder und Schweiz;
(b) Türkei für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen.
Da die meisten Flüge von Deutschland nach Costa Rica in den USA zwischenlanden, müssen auch die Einreisebestimmungen für die USA beachtet werden (siehe auch Reisepass/Visum USA).
Transit
Ansonsten visumpflichtige Reisende, die mit demselben oder nächsten Flugzeug innerhalb von 12 Stunden weiterreisen und den Flughafen nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.
Visaarten
Touristenvisum.
Visagebühren
Gebühren ändern sich häufig. Von Nationalität und Dauer des geplanten Aufenthalts abhängig. Reisenden wird empfohlen, sich rechtzeitig vor Antritt der Reise bei der zuständigen Botschaft (s. Kontaktadressen) zu erkundigen.
Gültigkeitsdauer
Bis zu 30 Tagen Aufenthalt. Verlängerungsanträge sollten vor Ort eingereicht werden.
Antragstellung
Konsulat oder Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).
Die nötigen Formulare können telefonisch oder postalisch angefordert werden, die Antragstellung muss jedoch persönlich erfolgen.
Für Staatsangehörige mancher Länder muss vor der Beantragung eines Visums eine Einreisegenehmigung vom Immigration Department in San José eingeholt werden.
Die nötigen Formulare können telefonisch oder postalisch angefordert werden, die Antragstellung muss jedoch persönlich erfolgen.
Für Staatsangehörige mancher Länder muss vor der Beantragung eines Visums eine Einreisegenehmigung vom Immigration Department in San José eingeholt werden.
Aufenthaltsgenehmigung
Informationen zu Aufenthaltsgenehmigungen zwecks Arbeitsaufnahme oder Einwanderung erteilen die zuständigen diplomatischen vertretungen.
Bearbeitungszeit
Unterschiedlich, je nach Nationalität.
Ausreichende Geldmittel
Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
Impfungen
S. Gesundheit.
Einreise mit Haustieren
Für Katzen und Hunde muss bei Ankunft in San José eine Einfuhrgenehmigung bei der Tiergesundheitsabteilung (Salubridad Pública Veterinaria) des Gesundheitsministeriums eingeholt werden. Dazu sind ein internationaler Impfausweis (Nachweis über Tollwutimpfung und Impfungen gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Parvovirose) und eine Gesundheitsbescheinigung notwendig. Die Tollwutimpfung darf nicht weniger als 30 Tage und nicht mehr als 3 Monate zurückliegen, das Gesundheitszeugnis nicht mehr als 30 Tage als sein. Der Impfausweis und die Gesundheitsbescheinigung müssen von einem Amtstierarzt überbeglaubigt und danach von der zuständigen konsularischen Vertretung legalisiert werden.
Papageien benötigen immer eine Einfuhrgenehmigung vom Landwirtschaftsministerium in San José. Die Vögel müssen mindestens 6 Monate ihrem Besitzer gehört haben. Zusätzlich wird für Papageien ein Gesundheitszeugnis, ausgestellt von einem Konsulat von Costa Rica, verlangt, das bescheinigt, dass das Tier frei ist von der Papageienseuche, Salmonellen, Ornithose und anderen ansteckenden Krankheiten.
Weitere Informationen erteilen die zuständigen diplomatischen Vertretungen (s. Adressen).
Papageien benötigen immer eine Einfuhrgenehmigung vom Landwirtschaftsministerium in San José. Die Vögel müssen mindestens 6 Monate ihrem Besitzer gehört haben. Zusätzlich wird für Papageien ein Gesundheitszeugnis, ausgestellt von einem Konsulat von Costa Rica, verlangt, das bescheinigt, dass das Tier frei ist von der Papageienseuche, Salmonellen, Ornithose und anderen ansteckenden Krankheiten.
Weitere Informationen erteilen die zuständigen diplomatischen Vertretungen (s. Adressen).
Flugzeug
Die nationale Fluggesellschaft Taca International Airlines (TA) (Internet: www.taca.com) fliegt von den USA, Mexiko, Kolumbien, Venezuela und Panama nach Costa Rica. Direktflüge aus Europa mit Air Plus Comet (A7), Condor (DE), Spanair/Iberia (JK). Condor fliegt u.a. ab Berlin/Tegel, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Zürich.
Flughafengebühren
26 US$ bei der Ausreise.
Ausgenommen sind Transitpassagiere, wenn sie innerhalb von 12 Stunden Costa Rica wieder verlassen.
Ausgenommen sind Transitpassagiere, wenn sie innerhalb von 12 Stunden Costa Rica wieder verlassen.
Internationale Flughäfen
San José (SJO) (Juan Santamaría) liegt 20 km nordwestlich der Stadt. Busverbindung zur City alle 5 Min zwischen 06.00- 22.00 Uhr (Fahrzeit 35 Min.). Taxis stehen ebenfalls zur Verfügung (Fahrpreis ins Zentrum ca. 12-15 US$).
Daniel Oduber Quirós International Airport (LIR) (Liberia) liegt in der Provinz Guanacaste. Hier landen Flüge amerikanischer Airlines und der nationalen Airline Sansa.
Daniel Oduber Quirós International Airport (LIR) (Liberia) liegt in der Provinz Guanacaste. Hier landen Flüge amerikanischer Airlines und der nationalen Airline Sansa.
Schiff
Internationale Häfen: Limón, Moin, Puerto Caldera, Puntarenas, Golfito, Quepos. Kreuzfahrtlinien, die Häfen in Costa Rica anlaufen, sind u.a.: Costa, Holland America, Princess, Royal Caribbean, Celebrity, Wind Star, Carnival, Sun, NCL, Crystal, Silversea, Royal Olympic, Regal, Seabourn, Cunard, Radisson, Hapag Lloyd und Delphin Kreuzfahrten.
Bus/Pkw
Die Panamerikana führt von La Cruz an der Grenze zu Nicaragua nach San José und weiter nach Canoas an der Grenze zu Panama. Fernbus: Busse von Ticabus (Internet: www.ticabus.com/ingles.php) verbinden Costa Rica mit Panamá, Nicaragua und El Salvador.
Flugzeug
Die nationale Fluggesellschaft SANSA (RZ) (Internet: www.flysansa.com) verbindet San José mit den Provinzstädten und Dörfern. Ein Zubringerbus verkehrt zwischen dem Büro der Fluggesellschaft in San José und dem Flughafen. Mehrere kleine Fluggesellschaften bieten ebenfalls Inlandflüge an. Buchungen können nur in Costa Rica vorgenommen werden.
Inland-Flughäfen
Tobias Bolanos Airport (SYQ) liegt am Stadtrand von San Jose.
Schiff
Flussfahrten sind möglich auf dem Reventazón im Landesinnern, dem San Carlos, Rio Frio, San Juan, Sarapiqui, Grande de Térraba und auf dem Sierpe.
Bus/Pkw
Das Straßennetz hat eine Gesamtlänge von 35.583 km, davon sind ca. 6500 km asphaltiert, einschließlich der 653 km der Panamerikana. Gut ausgebaute Straßen verbinden San José mit allen größeren Städten. Fernbus: Fast alle Ortschaften sind an das Busnetz angeschlossen. Busse sind oft überfüllt, Sitzplatzreservierung wird empfohlen. Zahlreiche Rundreisen werden angeboten. Die Reiseführer sprechen meist auch Englisch, i. A. wird man vom Hotel abgeholt. Auskünfte vom Fremdenverkehrsamt in Costa Rica (s. Adressen). Taxi: In San José gibt es zahlreiche preiswerte rote Taxis. Die orangefarbenen Taxis fahren nur zum Flughafen. Den Fahrpreis sollte man unbedingt vorher vereinbaren. Mietwagen: Bei Europcar, Hertz, Rentacar S.A. und einheimischen Firmen in San José. Unterlagen: Internationaler Führerschein. Mindestalter: 23 Jahre.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
auf Hauptstraßen: 88 km/h;
auf Nebenstraßen: 60 km/h.
in Ortschaften: 40 km/h.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
auf Hauptstraßen: 88 km/h;
auf Nebenstraßen: 60 km/h.
in Ortschaften: 40 km/h.
Stadtverkehr
In San José gibt es private Busgesellschaften mit zwei Fahrpreis-Zonen.
Fahrzeiten
von San José zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| Flugzeug | Bus/Pkw | |
| Alajuela | - | 0.30 |
| Cartago | - | 0.30 |
| Heredia | - | 0.20 |
| Puntarenas | - | 2.00 |
| Liberia | 0.25 | 3.00 |
| Quepos | 0.30 | 3.30 |
| Pto. Limón | 0.25 | 3.00 |
Hotels
Die Anzahl der Unterkünfte nimmt ständig zu. In San José gibt es Hotels aller Preisklassen, mehrere gute Hotels befinden sich in der Nähe des Flughafens. Bei den Hotelpreisen wird eine Verkaufssteuer von 3% sowie 3% Touristensteuer berechnet. Fast alle Hotelbesitzer sprechen englisch. Die großen internationalen Hotels bieten Swimmingpools und andere Sportanlagen; Hotelrestaurants sind gut und preiswert. Die Hotels außerhalb der Hauptstadt sind preiswerter, der Standard teilweise niedriger. Ein großes Angebot an Hotels, Lodges und Cabins existiert auch in den Bergen und Wäldern (Mountain und Jungle Lodges). Außerdem gibt es Ferienvillen.
Kategorien: Hotels werden mit A, B, C und D gekennzeichnet. Die Kategorie richtet sich nach den Einrichtungen und Preisen, so sind jeweils 20% der Hotels mit A und B, 30% mit C und D klassifiziert. Weitere Informationen sind erhältlich bei Costa Rica Chamber of Hotels (Internet: www.costaricanhotels.com).
Kategorien: Hotels werden mit A, B, C und D gekennzeichnet. Die Kategorie richtet sich nach den Einrichtungen und Preisen, so sind jeweils 20% der Hotels mit A und B, 30% mit C und D klassifiziert. Weitere Informationen sind erhältlich bei Costa Rica Chamber of Hotels (Internet: www.costaricanhotels.com).
Camping
Campingplätze gibt es in San Antonio de Belén, etwa 8 km von San José entfernt. Ein weiterer Campingplatz liegt in der Nähe von Aureola. In fast allen Nationalparks (s. Urlaubsorte & Ausflüge) ist das Zelten an gekennzeichneten Stellen erlaubt.
San José
-
Die 1737 gegründete Hauptstadt bietet eine reizvolle Mischung traditioneller und moderner Architektur. Sehenswert sind das Teatro Nacional und der Palacio Nacional (Nationalversammlung). Es gibt viele Museen, u. a. das Museo de Jade mit einer Kollektion mittelamerikanischer Jade. Die Stadt ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die wunderschöne Region Meseta Central.
Cartago
-
Die Stadt wurde 1563 gegründet, aber alle älteren Gebäude wurden 1841 und 1910 durch Erdbeben zerstört. Die Basilika und einige andere Bauwerke wurden im Kolonialstil wieder aufgebaut. Ausflüge zum Krater Irazú im gleichnamigen Nationalpark und in das Orosi-Tal sind ein Erlebnis.
Karibische Küste
-
Zahlreiche Strände, Ortschaften und Hafenstädte in dieser Gegend sind sehenswert. Die Umgebung des beliebten Ferienortes Puerto Limón bietet Ausflugsmöglichkeiten. Interessant sind außerdem Guápiles, Tortuguero, Barra del Colorado, Cahuita und Puerto Viejo.
Pazifikküste
-
Puntarenas ist Costa Ricas wichtigster pazifischer Frachthafen. In Küstennähe liegt die Insel San Lucas mit dem herrlichen El-Coco-Strand. Die Isla del Coco ist auch einen Besuch wert, hier sollen Piratenschätze vergraben sein. Ein paar Kilometer südlich von Puntarenas liegt Puerto Caldera, ein bedeutender Kreuzfahrthafen. Quepos, Nicoya, Liberia und Sámara sind weitere interessante Städte. Schöne Strände gibt es in der Region von Guanacaste und in der Nähe von Quepos und Golfito.
Nationalparks
-
30 Nationalparks und Schutzgebiete nehmen 26% der Landesfläche ein. Der Servicio de Parques Nacionales (SPN) (Internet: www.fpncostarica.org; E-Mail: fpn_cr@racsa.co.cr) in San José erteilt Auskünfte und erforderliche Besuchsgenehmigungen. Pro Tag werden 6 US$ Eintritt verlangt.
Der Braulio-Carrillo-Nationalpark liegt in der Mitte des Landes, etwa 23 km nördlich von San José. Der Park besteht aus fünf Waldgebieten mit Wanderwegen. Einige haben Regenwaldvegetation mit Orchideen und Farnen. Man kann Jaguare, Ozelote und den Baird-Tapir von Hochsitzen aus beobachten.
Im Nationalpark Volcán Poás befindet sich der 2700 m hohe tätige Vulkan Poás mit einem Kraterdurchmesser von 1,5 km. Der heiße Kratersee verändert seine Farbe von türkis zu grün und grau. Hier gibt es auch den einzigen Bergnebelwald Costa Ricas.
Der Nationalpark Tortuguero ist ein geschützter Brutplatz für grüne Seeschildkröten. Die ökologische Vielfalt ist erstaunlich, besonders beeindruckend sind die Alligatoren und die Vogelwelt. Es gibt auch Affen, Faultiere und Echsen zu sehen. Die Kanäle und Lagunen sind ideal für Entdeckungsfahrten. Zeltplätze und Unterkünfte sind vorhanden.
Der Nationalpark Santa Rosa liegt in der klimatischen Trockenzone des Pazifik. Hier findet man ausgedehnte Savannen, Wälder mit immergrünen Bäumen und zahlreiche Wildtiere. Verschiedene Arten von Meeresschildkröten legen hier ihre Eier.
Der Nationalpark Corcovado ist ein fast unberührter Regenwald und Heimat zahlreicher gefährdeter Tierarten. Hier steht der höchste Baum Costa Ricas, ein 70 m hoher Ceibo. Das Cano Island Biological Reserve ist ein sehenswertes Vogelschutzgebiet.
Im Nationalpark Cahuita kann man Brüllaffen und Kapuzineräffchen beobachten. Das einzige Korallenriff des Landes bietet 500 Fischarten ein Zuhause.
Im Nationalpark Chirripó steht der höchste Berg Costa Ricas: Chirripó Grande (3820 m). Die besondere Attraktion ist der Quetzal, der als schönster Vogel Lateinamerikas gilt.
Ein Besuch des Dschungels im Nationalpark Rincón de la Vieja ist nur mit einem Führer des Naturschutzzentrums gestattet. Die Mühe lohnt sich, denn die Szenerie ist einmalig. Überall kocht Wasser und man ist von den Schwefeldämpfen der Sumpflandschaft umgeben. Hier wächst die Nationalblume Costa Ricas, eine purpurfarbene Orchidee.
Der für Aktivurlauber und umweltbewusste Touristen interessante Nationalpark Los Quetzales liegt 122 km von der Hauptstadt entfernt auf einer Höhe von etwa 2.800 Metern und ist vor allem für seine Lagunen und Feuchtgebiete bekannt.
Besonders hervorzuheben sind auch der Nationalpark Manuel Antonio und die Wildreservate Barra de Colorado und Rafael L. Rodriguez.
Zahlreiche kleine Inseln im Golf von Nicoya in der Nähe von Puntarenas stehen unter Landschaftsschutz.
Der Braulio-Carrillo-Nationalpark liegt in der Mitte des Landes, etwa 23 km nördlich von San José. Der Park besteht aus fünf Waldgebieten mit Wanderwegen. Einige haben Regenwaldvegetation mit Orchideen und Farnen. Man kann Jaguare, Ozelote und den Baird-Tapir von Hochsitzen aus beobachten.
Im Nationalpark Volcán Poás befindet sich der 2700 m hohe tätige Vulkan Poás mit einem Kraterdurchmesser von 1,5 km. Der heiße Kratersee verändert seine Farbe von türkis zu grün und grau. Hier gibt es auch den einzigen Bergnebelwald Costa Ricas.
Der Nationalpark Tortuguero ist ein geschützter Brutplatz für grüne Seeschildkröten. Die ökologische Vielfalt ist erstaunlich, besonders beeindruckend sind die Alligatoren und die Vogelwelt. Es gibt auch Affen, Faultiere und Echsen zu sehen. Die Kanäle und Lagunen sind ideal für Entdeckungsfahrten. Zeltplätze und Unterkünfte sind vorhanden.
Der Nationalpark Santa Rosa liegt in der klimatischen Trockenzone des Pazifik. Hier findet man ausgedehnte Savannen, Wälder mit immergrünen Bäumen und zahlreiche Wildtiere. Verschiedene Arten von Meeresschildkröten legen hier ihre Eier.
Der Nationalpark Corcovado ist ein fast unberührter Regenwald und Heimat zahlreicher gefährdeter Tierarten. Hier steht der höchste Baum Costa Ricas, ein 70 m hoher Ceibo. Das Cano Island Biological Reserve ist ein sehenswertes Vogelschutzgebiet.
Im Nationalpark Cahuita kann man Brüllaffen und Kapuzineräffchen beobachten. Das einzige Korallenriff des Landes bietet 500 Fischarten ein Zuhause.
Im Nationalpark Chirripó steht der höchste Berg Costa Ricas: Chirripó Grande (3820 m). Die besondere Attraktion ist der Quetzal, der als schönster Vogel Lateinamerikas gilt.
Ein Besuch des Dschungels im Nationalpark Rincón de la Vieja ist nur mit einem Führer des Naturschutzzentrums gestattet. Die Mühe lohnt sich, denn die Szenerie ist einmalig. Überall kocht Wasser und man ist von den Schwefeldämpfen der Sumpflandschaft umgeben. Hier wächst die Nationalblume Costa Ricas, eine purpurfarbene Orchidee.
Der für Aktivurlauber und umweltbewusste Touristen interessante Nationalpark Los Quetzales liegt 122 km von der Hauptstadt entfernt auf einer Höhe von etwa 2.800 Metern und ist vor allem für seine Lagunen und Feuchtgebiete bekannt.
Besonders hervorzuheben sind auch der Nationalpark Manuel Antonio und die Wildreservate Barra de Colorado und Rafael L. Rodriguez.
Zahlreiche kleine Inseln im Golf von Nicoya in der Nähe von Puntarenas stehen unter Landschaftsschutz.
Wirtschaft
Wichtige Wirtschaftszweige
Der Tourismus dominiert den Dienstleistungssektor und ist der größte Devisenbringer. Insebsondere der so genannte Ökotourismus spielt eine immer wichtigere Rolle.
Die bedeutendsten Industriezweige sind die Lebensmittelverarbeitung, Textilien, Chemikalien und Plastik. Nach der Entdeckung umfangreicher Bauxitvorkommen wird inzwischen auch Aluminium produziert. Eine Regierungsinitiative zur Förderung neuer Technologien zeigt bereits erste Früchte: die Herstellung von Mikroprozessoren hat sich zu einem einträglichen Wirtschaftszweig entwickelt.
Agrarprodukte wie Kaffee, Bananen, Ananas, Melonen, Zucker und Kakao sind wichtige Exportgüter. Der Kaffeeanbau litt lange Jahre unter den extrem niedrigen Weltmarktpreisen. Inzwischen hat dieses traditionelle Exportgut genauso wie Bananen an Bedeutung verloren, trotzdem bleibt die Landwirtschaft der zweitgrößte Devisenbringer. Grundnahrungsmittel werden für den Eigenbedarf angebaut.
2008 betrug der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) 6,5 %, des Dienstleistungssektors 67,7 % und der verarbeitenden Industrie 25,9 %.
Wirtschaftslage
Ausländische Direktinvestitionen vor allem aus den USA ermöglichten eine Diversifizierung des Exportangebotes. Das reale Wirtschaftswachstum betrug 2008 2,7% und blieb damit hinter den Wachstumsraten der vergangenen Jahre zurück. Die Arbeitslosigkeitsrate beträgt 4,9 % (Stand: 2008). 16% (Stand: 2006) der costaricanischen Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Die Inflationsrate stieg nach zeitweise erfolgreichen Bemühungen der Zentralbank (2007: 9,8 %), sie zu senken, im Jahr 2008 wieder an und betrug 13,4 %.
Wirtschaftspolitik
Der Plan der Regierung zur wirtschaftlichen Wiederbelebung enthält folgende Ziele: Reduzierung des Fiskaldefizits, Bekämpfung der Armut, Wirtschaftsförderung und besondere Unterstützung der Sektoren Tourismus, Landwirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen. Die Regierung fördert u.a. den Ausbau neuer Technologien wie der Computertechnik. Das Hauptziel war und ist es, ein ausgeglichenes Haushaltsdefizit zu erreichen. 2007 gelang dies mit einem Haushaltsüberschuss von 0,65 %. Costa Rica ist weiterhin stark auf Auslandskredite angewiesen, die vom Internationalen Währungsfonds, der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) und den USA gewährt werden.
Das Land ist u.a. Mitglied des Zentralamerikanischen Gemeinsamen Marktes (SICA), des GATT und der WTO. Mit den USA wurde ein Freihandelsabkommen abgeschlossen, worin die Aufhebung des staatlichen Versicherungsmonopols und eine Teilöffnung des staatlichen Telekommunikationsmarktes festgeschrieben sind und das für Costa Rica in Folge seiner starken Abhängigkeit vom US-Markt besonders wichtig ist. Weitere Freihandelsabkommen bestehen mit Chile, Mexiko, Panama, der Dominikanischen Republik, Kanada und CARICOM.
Handelspartner
Die Vereinigten Staaten, der wichtigste Handelspartner, haben einen Anteil von fast 40 % an den Importen und Exporten. Weitere wichtige Handelspartner sind Deutschland, Guatemala, China, Japan und El Salvador.
Der Tourismus dominiert den Dienstleistungssektor und ist der größte Devisenbringer. Insebsondere der so genannte Ökotourismus spielt eine immer wichtigere Rolle.
Die bedeutendsten Industriezweige sind die Lebensmittelverarbeitung, Textilien, Chemikalien und Plastik. Nach der Entdeckung umfangreicher Bauxitvorkommen wird inzwischen auch Aluminium produziert. Eine Regierungsinitiative zur Förderung neuer Technologien zeigt bereits erste Früchte: die Herstellung von Mikroprozessoren hat sich zu einem einträglichen Wirtschaftszweig entwickelt.
Agrarprodukte wie Kaffee, Bananen, Ananas, Melonen, Zucker und Kakao sind wichtige Exportgüter. Der Kaffeeanbau litt lange Jahre unter den extrem niedrigen Weltmarktpreisen. Inzwischen hat dieses traditionelle Exportgut genauso wie Bananen an Bedeutung verloren, trotzdem bleibt die Landwirtschaft der zweitgrößte Devisenbringer. Grundnahrungsmittel werden für den Eigenbedarf angebaut.
2008 betrug der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) 6,5 %, des Dienstleistungssektors 67,7 % und der verarbeitenden Industrie 25,9 %.
Wirtschaftslage
Ausländische Direktinvestitionen vor allem aus den USA ermöglichten eine Diversifizierung des Exportangebotes. Das reale Wirtschaftswachstum betrug 2008 2,7% und blieb damit hinter den Wachstumsraten der vergangenen Jahre zurück. Die Arbeitslosigkeitsrate beträgt 4,9 % (Stand: 2008). 16% (Stand: 2006) der costaricanischen Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Die Inflationsrate stieg nach zeitweise erfolgreichen Bemühungen der Zentralbank (2007: 9,8 %), sie zu senken, im Jahr 2008 wieder an und betrug 13,4 %.
Wirtschaftspolitik
Der Plan der Regierung zur wirtschaftlichen Wiederbelebung enthält folgende Ziele: Reduzierung des Fiskaldefizits, Bekämpfung der Armut, Wirtschaftsförderung und besondere Unterstützung der Sektoren Tourismus, Landwirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen. Die Regierung fördert u.a. den Ausbau neuer Technologien wie der Computertechnik. Das Hauptziel war und ist es, ein ausgeglichenes Haushaltsdefizit zu erreichen. 2007 gelang dies mit einem Haushaltsüberschuss von 0,65 %. Costa Rica ist weiterhin stark auf Auslandskredite angewiesen, die vom Internationalen Währungsfonds, der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) und den USA gewährt werden.
Das Land ist u.a. Mitglied des Zentralamerikanischen Gemeinsamen Marktes (SICA), des GATT und der WTO. Mit den USA wurde ein Freihandelsabkommen abgeschlossen, worin die Aufhebung des staatlichen Versicherungsmonopols und eine Teilöffnung des staatlichen Telekommunikationsmarktes festgeschrieben sind und das für Costa Rica in Folge seiner starken Abhängigkeit vom US-Markt besonders wichtig ist. Weitere Freihandelsabkommen bestehen mit Chile, Mexiko, Panama, der Dominikanischen Republik, Kanada und CARICOM.
Handelspartner
Die Vereinigten Staaten, der wichtigste Handelspartner, haben einen Anteil von fast 40 % an den Importen und Exporten. Weitere wichtige Handelspartner sind Deutschland, Guatemala, China, Japan und El Salvador.
Umgangsformen
Einheimische Geschäftsleute sind konservativ. Höflichkeit und Pünktlichkeit werden erwartet. Zahlreiche Geschäftsleute sprechen Englisch, Spanischkenntnisse sind jedoch von Vorteil. November und Dezember sind ideal für Geschäftsbesuche. Die letzte Woche im September (Ende des Steuerjahres) sollte vermieden werden.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr.
Kontaktadressen
Cámara de Comercio e Industria Costariccense-Alemana (Deutsch-Costaricanische Industrie- und Handelskammer)
Postanschrift: Apartado 10746-1000 San José
Straßenadresse: Sabana Sur, Condominio Miracruz No.1, CR-San José
Tel: 290 76 21.
Internet: www.ahkzakk.com/costarica
Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 79 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch
Cámara de Comercio de Costa Rica (Handelskammer)
Apartado 1114-1000, CR-1000 San José
Tel: 221 00 05.
Internet: www.camara-comercio.com
Cámara de Industrias de Costa Rica (Industriekammer)
Apartado 10.003-1000, CR-1000-San José
Tel: 281 00 06.
Internet: www.cicr.com
Promotora de Comercio Exterior de Costa Rica (Förderunggesellschaft des Außenhandels)
Edificio Centro de Comercio Exterior, Avenida 3a. Calle 40, CR-San José
Apartado Postal 1278-1007 Paseo Colón, CR-San José
Tel: 299 47 00.
Internet: www.procomer.com
Postanschrift: Apartado 10746-1000 San José
Straßenadresse: Sabana Sur, Condominio Miracruz No.1, CR-San José
Tel: 290 76 21.
Internet: www.ahkzakk.com/costarica
Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz
c/o DPS Communications, Gessnerallee 28, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 79 699 54 47.
Internet: www.latcam.ch
Cámara de Comercio de Costa Rica (Handelskammer)
Apartado 1114-1000, CR-1000 San José
Tel: 221 00 05.
Internet: www.camara-comercio.com
Cámara de Industrias de Costa Rica (Industriekammer)
Apartado 10.003-1000, CR-1000-San José
Tel: 281 00 06.
Internet: www.cicr.com
Promotora de Comercio Exterior de Costa Rica (Förderunggesellschaft des Außenhandels)
Edificio Centro de Comercio Exterior, Avenida 3a. Calle 40, CR-San José
Apartado Postal 1278-1007 Paseo Colón, CR-San José
Tel: 299 47 00.
Internet: www.procomer.com
Konferenzen/Tagungen
Auskünfte vom Instituto Costarricense de Turismo (s. Adressen).
zollfrei einkaufen
Folgende Artikel können zollfrei nach Costa Rica eingeführt werden:
400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 500 g verarbeitete Tabakwaren (Personen ab 18 J.);
3 l alkoholische Getränke (Personen ab 18 J.);
Parfüm für den persönlichen Bedarf.
400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 500 g verarbeitete Tabakwaren (Personen ab 18 J.);
3 l alkoholische Getränke (Personen ab 18 J.);
Parfüm für den persönlichen Bedarf.
