
Aserbaidschan
Zentral-Asien
Währung
Neuer Manat (AZM)
Einfuhrbeschränkungen in Landeswährung, je Person
verboten, Fremdw. deklarieren
Ausfuhrbeschränkungen in Landeswährung, je Person
verboten, Fremdw. bis dekl. Menge
Weitere von der ReiseBank empfohlene Zahlungsmittel
- US$ Noten - nur kleine, neue Scheine. Belegaufbewahrung!
Lage
Vorderasien.
Fläche
86.600 qkm.
Bevölkerungszahl
8,2 Millionen (UN-Schätzung 2008).
Bevölkerungsdichte
94,6 pro qkm.
Hauptstadt
Baku. Einwohner: 2 Millionen (2008).
Staatsform
Präsidialrepublik seit 1995. Verfassung von 1995. Parlament mit 125 Mitgliedern. Zum Territorium gehören das autonome Gebiet Nagorny-Karabach und die autonome Republik Nachitschewan, die eine eigene Legislative und Exekutive besitzen. Seit 1991 unabhängiger Teilstaat der GUS.
Geographie
Aserbaidschan liegt an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien. Es grenzt an die Russische Föderation, Georgien, Armenien und den Iran. Die Republik Armenien teilt Aserbaidschan in zwei unterschiedlich große Hälften, der kleinere Teil liegt im Westen im Kleinen Kaukasus, der größere erstreckt sich im Osten vom Großen Kaukausus bis zu den Steppen der Muganskaja Ravnina und dem Kaspischen Meer. Die höchsten Erhebungen sind der Schachdag (4243 m) und der Bazar-Dyuzi (4480 m).
Sprache
Amtssprache ist Azeri (89 %). Russisch (3 %) und Armenisch (2 %) werden ebenfalls gesprochen. Englischkenntnisse haben einige Einwohner in Baku und in anderen größeren Städten.
Religion
90% Muslime (davon 65% Sunniten und 35% Schiiten); christliche Minderheiten.
Ortszeit
MEZ + 3. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober : MEZ +4 (Sommerzeit in Aserbaidschan = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 3 Std.).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils +3 Std.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils +3 Std.
Netzspannung
220 V, 50 Hz. Europäische, 2-polige Stecker.
Regierungschef
Artur Rasizade, seit 2003.
Staatsoberhaupt
Präsident Ilcham Alijew, seit 2008.
Währung
1 Neuer Manat = 100 Gyapik. Währungskürzel: AM, AZN (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5 und 1 Manat sowie Münzen im Wert von 50, 20, 10, 5, 3 und 1 Gyapik.
Geldwechsel
US-Dollar und Euro werden fast überall angenommen und können an Flughäfen, in Wechselstuben, Hotels, einigen Läden, einigen Restaurants und größeren Banken eingetauscht werden. Einige Hotels, Restaurants und Wechselstuben akzeptieren keine Dollar-Scheine, die vor 1992 ausgestellt wurden. Reisende sollten unbeschädigte Banknoten in kleinen Stückelungen mit sich führen und nach Bedarf kleinere Mengen umtauschen. Schwarzmarktkurse sind nicht wesentlich günstiger als offizielle Wechselkurse. Mittlerweile gibt es in Baku einige Geldautomaten.
ec-/Maestro-Karte/Sparcard
Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
Kreditkarten
Werden in größeren Hotels, einigen Restaurants und allen Banken in Baku akzeptiert. Bargeldzahlung wird jedoch generell vorgezogen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks
Werden nur in Ausnahmen angenommen.
Devisenbestimmungen
Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt und muss bei der Einreise deklariert werden.
Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist maximal in der Höhe des angegeben eingeführten Betrages, abzüglich der Umtauschbeträge, erlaubt. Deklarations- und Umtauschbelege sollten gut aufbewahrt werden.
Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist maximal in der Höhe des angegeben eingeführten Betrages, abzüglich der Umtauschbeträge, erlaubt. Deklarations- und Umtauschbelege sollten gut aufbewahrt werden.
Öffnungszeiten der Banken
Mo-Fr 10.00-16.00 Uhr.
Wechselkurse
| |
Neuer Manat |
| |
Juli '10 |
|
1 EUR |
0,98 |
|
1 CHF |
0,75 |
|
1 US$ |
0,80 |
Anmerkung
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage richten sich nach dem Mondkalender und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Ramazan Bayram vorangeht, essen Muslime nicht tagsüber, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf kommen kann. Diese Unterbrechungen können auch während des Ramazan Bayram auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Kurban Bayram, hat keine festgelegte Zeitdauer; es dauert i. Allg. zwei Tage.
Feiertage
2010
1. Jan. Neujahr.
20. Jan. Tag der Märtyrer.
8. März Internationaler Frauentag.
22. März Novruz Bayramy (Islamisches Neujahr).
2. April Karfreitag.
5. April Ostermontag.
9. Mai Tag des Sieges.
28. Mai Tag der Republik.
15. Juni Tag der Befreiung.
26. Juni Tag der Streitkräfte.
11. Sept. Eid-Al Fitr (Ende des Ramadan).
18. Okt. Unabhängigkeitstag.
12. Nov. Tag der Verfassung.
17. Nov. Tag der nationalen Wiedergeburt.
17. Nov. Opferfest.
31. Dez. Solidaritätstag.
2011
1. Jan. Neujahr.
20. Jan. Tag der Märtyrer.
8. März Internationaler Frauentag.
21. März Novruz Bayramy (Islamisches Neujahr).
22. April Karfreitag.
25. April Ostermontag.
9. Mai Tag des Sieges.
28. Mai Tag der Republik.
15. Juni Tag der Befreiung.
26. Juni Tag der Streitkräfte.
30./31. Aug. Eid-Al Fitr (Ende des Ramadan).
18. Okt. Unabhängigkeitstag.
12. Nov. Tag der Verfassung.
17. Nov. Tag der nationalen Wiedergeburt.
28. Nov. Opferfest.
31. Dez. Solidaritätstag.
1. Jan. Neujahr.
20. Jan. Tag der Märtyrer.
8. März Internationaler Frauentag.
22. März Novruz Bayramy (Islamisches Neujahr).
2. April Karfreitag.
5. April Ostermontag.
9. Mai Tag des Sieges.
28. Mai Tag der Republik.
15. Juni Tag der Befreiung.
26. Juni Tag der Streitkräfte.
11. Sept. Eid-Al Fitr (Ende des Ramadan).
18. Okt. Unabhängigkeitstag.
12. Nov. Tag der Verfassung.
17. Nov. Tag der nationalen Wiedergeburt.
17. Nov. Opferfest.
31. Dez. Solidaritätstag.
2011
1. Jan. Neujahr.
20. Jan. Tag der Märtyrer.
8. März Internationaler Frauentag.
21. März Novruz Bayramy (Islamisches Neujahr).
22. April Karfreitag.
25. April Ostermontag.
9. Mai Tag des Sieges.
28. Mai Tag der Republik.
15. Juni Tag der Befreiung.
26. Juni Tag der Streitkräfte.
30./31. Aug. Eid-Al Fitr (Ende des Ramadan).
18. Okt. Unabhängigkeitstag.
12. Nov. Tag der Verfassung.
17. Nov. Tag der nationalen Wiedergeburt.
28. Nov. Opferfest.
31. Dez. Solidaritätstag.
Feiertage
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage richten sich nach dem Mondkalender und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Ramazan Bayram vorangeht, essen Muslime nicht tagsüber, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf kommen kann. Diese Unterbrechungen können auch während des Ramazan Bayram auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Kurban Bayram, hat keine festgelegte Zeitdauer; es dauert i. Allg. zwei Tage.
Erforderliche Impfungen
| Art | Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen | Impfbescheinigung erforderlich? |
|---|---|---|
| Gelbfieber | Nein | Nein |
| Cholera | Nein | Nein |
| Typhus & Polio | Ja | - |
| Malaria | 1 | - |
| Essen & Trinken | 2 | - |
Vorsichtsmaßnahmen
Landesweit besteht das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird durch Zecken übertragen. Gegen diese Krankheit ist eine Impfung möglich.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Hepatitis B ist endemisch. Eine Hepatitis A und B-Schutzimpfung wird generell empfohlen.
Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vereinzelt im Süden vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird durch Zecken übertragen. Gegen diese Krankheit ist eine Impfung möglich.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Hepatitis B ist endemisch. Eine Hepatitis A und B-Schutzimpfung wird generell empfohlen.
Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vereinzelt im Süden vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Gesundheitsvorsorge
Die medizinische Versorgung ist kostenlos, und auch Touristen werden in Notfällen weitgehend unentgeltlich behandelt. Außerhalb von Baku ist sie nicht immer gewährleistet.
Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte seine Reiseapotheke ausreichend bestücken.
Angesichts der Arzneimittelknappheit, veralteter Geräte und der insgesamt unzulänglichen medizinischen Versorgung wird der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Notrückführung dringend empfohlen.
Es gibt eine"SOS-Klinik" in Baku, die über Englisch sprechende Ärzte verfügt: Dr. Kristin Kriesel: Ul. Rashida Behbudowa 30, 370000 Baku, Tel: (0099) (0412) 493 40 89/493 73 54. Mobil: (050) 212 69 21. Die Praxis verfügt über Untersuchungs- und Laboreinrichtung. In Nachbarschaft zur Botschaft befindet sich die Dental Clinic von Dr. Erdal Vural. In der Zahnklinik "Elay Ankara", (Tagyev küc. 14, 370004 Baku, Tel: 498 48 17. Tel./Fax: 498 25 41.) arbeitet in Botschaftsnähe Dr. Bülent Yazar Buyruk, ein türkischer Zahnarzt, der gut Englisch spricht.
Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte seine Reiseapotheke ausreichend bestücken.
Angesichts der Arzneimittelknappheit, veralteter Geräte und der insgesamt unzulänglichen medizinischen Versorgung wird der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Notrückführung dringend empfohlen.
Es gibt eine"SOS-Klinik" in Baku, die über Englisch sprechende Ärzte verfügt: Dr. Kristin Kriesel: Ul. Rashida Behbudowa 30, 370000 Baku, Tel: (0099) (0412) 493 40 89/493 73 54. Mobil: (050) 212 69 21. Die Praxis verfügt über Untersuchungs- und Laboreinrichtung. In Nachbarschaft zur Botschaft befindet sich die Dental Clinic von Dr. Erdal Vural. In der Zahnklinik "Elay Ankara", (Tagyev küc. 14, 370004 Baku, Tel: 498 48 17. Tel./Fax: 498 25 41.) arbeitet in Botschaftsnähe Dr. Bülent Yazar Buyruk, ein türkischer Zahnarzt, der gut Englisch spricht.
Vogelgrippe
In Aserbaidschan wurde das Vogelgrippevirus (H5/H5N1) in Vögeln nachgewiesen und von der Welttierorganisation (OIE) am 27. Februar 2006 bestätigt.
Reisende sollen sich von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
Reisende sollen sich von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
Anmerkung
[1]: Ein potenzielles Malariarisiko besteht im Süden des Landes, im Grenzgebiet zum Iran, im Nordosten, Khachmas-Region sowie in der Umgebung von Baku. Die Stadt Baku gilt als malariafrei. Es tritt ausschließlich die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax auf. Empfehlung: Mückenschutz.
[2]: Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher sollten stets sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts empfiehlt es sich daher, abgefülltes Wasser zu trinken, welches im Allgemeinen überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Dosenmilch oder Milchpulver nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte sollten aus pasteurisierter bzw. abgekochter Milch hergestellt sein. Außerhalb der Städte sollte Trinkwasser vorsichtshalber abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
[2]: Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher sollten stets sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts empfiehlt es sich daher, abgefülltes Wasser zu trinken, welches im Allgemeinen überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Dosenmilch oder Milchpulver nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte sollten aus pasteurisierter bzw. abgekochter Milch hergestellt sein. Außerhalb der Städte sollte Trinkwasser vorsichtshalber abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
Klima
In den Ebenen herrscht warmes, trockenes Wetter vor. In Bergregionen und Niederungen kann es auch recht kühl werden. Höchste Niederschlagsmenge im Westen.
Erforderliche Kleidung
In die Berge sollte das ganze Jahr über warme Bekleidung mitgenommen werden.
Anmerkung
Telefon
Internationale Direktdurchwahl nach Aserbaidschan. Von Baku und von einigen anderen Städten aus ist eine internationale Direktdurchwahl ins Ausland möglich, von anderen Landesteilen müssen internationale Anrufe durch die Vermittlung getätigt werden.
Mobiltelefon
GSM 900 deckt die Hauptstadt und die größten Städte ab. Kein Sende- und Empfangsbereich in den Bergen. Örtliche Mobilnetzanbieter sind Azercell (Internet: www.azercell.com) und Bakcell (beide GSM-Netz 900). Es bestehen Roaming-Verträge mit den meisten internationalen Anbietern.
Fax
Faxanschlüsse sind weit verbreitet, besonders in internationalen Hotels.
Internet/E-Mail
Internetzugang ist in allen Städten verfügbar. Netzanbieter umfassen AdaNet (Internet: www.azdata.net), Azerin (Internet: www.azerin.com), AzEuroTel (Intenet: www.azeurotel.com) and Bakinternet (Internet: www.bakinter.net).
POST- UND FERNMELDEWESEN
Der internationale Postverkehr ist manchmal unterbrochen und es kommt zu Verzögerungen. Briefe nach Westeuropa brauchen normalerweise 10-14 Tage. Pakete sollte man per Einschreiben senden, um die Beförderung zu beschleunigen
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Ministry of Foreign Affairs
Botschaft der Republik Aserbaidschan
Hubertusallee 43, D-14193 Berlin
Tel: (030) 219 16 13. Konsularabt.: Tel: (030) 20 64 80 63.
Internet: www.botschaft-aserbaidschan.de
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo, Mi, Fr 9.00-12.00 Uhr.
Tel: (030) 219 16 13. Konsularabt.: Tel: (030) 20 64 80 63.
Internet: www.botschaft-aserbaidschan.de
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo, Mi, Fr 9.00-12.00 Uhr.
Botschaft der Republik Aserbaidschan
Hügelgasse 2, A-1130 Wien
Tel: (01) 403 13 22.
Internet: www.azembvienna.at
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo, Mi, Fr 9.30-12.30 Uhr.
Tel: (01) 403 13 22.
Internet: www.azembvienna.at
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo, Mi, Fr 9.30-12.30 Uhr.
Botschaft der Republik Aserbaidschan
Dalmazuquai 27, CH-3005 Bern
Tel: (031) 350 50 40.
Internet: www.azembassy.ch
Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo, Mi, Fr 09.00-12.30 Uhr.
Tel: (031) 350 50 40.
Internet: www.azembassy.ch
Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr. Konsularabt.: Mo, Mi, Fr 09.00-12.30 Uhr.
Essen & Trinken
Die aserbaidschanische Küche setzt sich aus türkischen, georgischen und zentralasiatischen Elementen zusammen. Das Nationalgericht Plow kann enttäuschend (mit pampigem Reis und fettem Hammelfleisch) oder vorzüglich ausfallen (duftend und würzig mit Pinienkernen, Gemüse und Trockenobst neben dem obligatorischen Reis und Fleisch). Manche Arten Plow enthalten Hühner- anstelle von Hammelfleisch und zusätzlich Kastanien. Schaschlik vom Grill ist beliebt, darunter Lyulya kebab, gewürztes Hackfleisch vom Lamm am Spieß, das oft an Straßenständen erhältlich ist. Mahlzeiten werden oft mit einer dickflüssigen Suppe wie etwa Piti eingeleitet, einem Hammelfleischeintopf mit Kichererbsen, der in irdenen Töpfen auf kleiner Flamme im Ofen gegart und anschließend in denselben Gefäßen serviert wird. Dogva ist eine scharfe Joghurt- und Spinatsuppe mit Reis und Fleischklößchen. Stör kommt frisch und geräuchert auf den Tisch, und Kaviar kommt traditionell aus dem Kaspischen Meer. Steigende Umweltbelastung hat zu einer bedrohlichen Abnahme der Fischbestände geführt, aber Stör ist nach wie vor erhältlich – wenn auch zu hohen Preisen. Kutab-Pasteten mit Spinat- oder Kürbisfüllung, eine weitere Spezialität der Region, sind den türkischen Birekas ähnlich. Getränke: In den Tschai Khanas (Teehäusern) sitzen ausschließlich Männer und trinken gezuckerten schwarzen Tee aus winzigen Gläsern. Ausländische Frauen, die sich in diese ansonsten exklusiv männliche Atmosphäre wagen, werden nicht abgewiesen, aber zumeist intensiv gemustert. Obwohl die meisten Aserbaidschaner der Konfession nach moslemische Schiiten sind, ist Alkohol erhältlich. Wein und Weinbrand werden örtlich hergestellt, russischer Wodka ist beliebt, und importierte Spirituosen werden als Zeichen des Wohlstands geschätzt.
Nachtleben
Einige Restaurants, Nachtbars und Nachtclubs haben in Baku aufgemacht, besucht werden sie vor allem von Touristen und einheimischen Geschäftsleuten. Winston’s und Lord Nelson sind zwei beliebte Pubs.
Einkaufstipps
Wer sich einen echten aserbaidschanischen Teppich als Souvenir mit nach Hause nehmen möchte, sollte in die Teppichweberei nach Nardaran fahren. Einheimische Seide, Keramikwaren und andere Kunstgewerbeartikel kann man auf dem Sharg Bazar in Baku erstehen; Handeln ist üblich. Teppiche oder andere Waren, die vor 1960 hergestellt wurden, unterliegen einer Steuer, und können nur mit einer Genehmigung des Kulturministeriums ausgeführt werden. Artikel, die in Kunstgalerien oder Souvenirläden zum Verkauf angeboten werden, haben diese Bescheinigung meist schon. Wer an Marktständen oder von Privatpersonen kauft, muss sich die Genehmigung besorgen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.00-19.00 Uhr.
Sport
Sporteinrichtungen sind nicht immer auf dem neuesten Stand. Tennisplätze gibt es am Neftchiler Prospekt in Baku. Fußball, Softball und Kricket sind populär. Die Fitness Clubs des Hyatt Regency und des Hotel Europe können gegen Gebühr auch von Nicht-Gästen benutzt werden.
Sitten & Gebräuche
Aserbaidschaner sind sehr freigiebig und machen gern Geschenke, vor allem in Form von Blumen, Souvenirs und kleinen Leckereien. Um soviel Freundlichkeit erwidern zu können, packt man am besten einige Kleinigkeiten ins Reisegepäck. Einheimische Frauen halten sich meist sehr im Hintergrund. Sie servieren ausländischen Gästen das Essen, werden jedoch fast nie daran teilnehmen. Sie freuen sich über einen Blumenstrauß, aber man sollte nicht versuchen, sie in lange Gespräche zu verwickeln und aus sich heraus zu locken. Weibliche Reisende werden mit ausgesuchter Höflichkeit behandelt, die für westliches Empfinden allzu oft in übertriebene Aufmerksamkeiten ausarten kann. Es ist daher ratsam, sich zurückhaltend zu kleiden und zu verhalten. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Visitenkarten werden nicht nur bei geschäftlichen Treffen, sondern in der Regel auch beim ersten persönlichen Vorstellen überreicht. Trinkgeld: Personal in Restaurants erwartet Trinkgeld, zum Teil schon im Voraus. Taxifahrer erhalten ebenfalls Trinkgeld. Man sollte sich generell im Voraus über die gängigen Beträge informieren.
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 21.04.2010
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die Konfliktregion Berg-Karabach sowie die im Südwesten gelegenen Bezirke Agdam, Füsuli, Dschabrayil, Sangilan, Kubadli, Ladschin und Kalbadschar, insbesondere in die unmittelbar auf aserbaidschanischer Seite der Waffenstillstandslinie angrenzenden Gebiete ab.
Hier muss mit Minen gerechnet werden. Auch kommt es an der Waffenstillstandslinie gelegentlich zu Schusswechseln. Mit letzterem muss auch an dem von Armenien anerkannten Teil der aserbaidschanisch-armenischen Grenze gerechnet werden, einschließlich der Grenze der aserbaidschanischen Autonomen Republik Nachitschewan zu Armenien.
Stand: 21.04.2010
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die Konfliktregion Berg-Karabach sowie die im Südwesten gelegenen Bezirke Agdam, Füsuli, Dschabrayil, Sangilan, Kubadli, Ladschin und Kalbadschar, insbesondere in die unmittelbar auf aserbaidschanischer Seite der Waffenstillstandslinie angrenzenden Gebiete ab.
Hier muss mit Minen gerechnet werden. Auch kommt es an der Waffenstillstandslinie gelegentlich zu Schusswechseln. Mit letzterem muss auch an dem von Armenien anerkannten Teil der aserbaidschanisch-armenischen Grenze gerechnet werden, einschließlich der Grenze der aserbaidschanischen Autonomen Republik Nachitschewan zu Armenien.
Übersicht
| Land | Reisepass | Visum | Ruckreiseticket |
|---|---|---|---|
| Deutschland | Ja | Ja | Ja |
| Österreich | Ja | Ja | Ja |
| Schweiz | Ja | Ja | Ja |
| Andere EU-Länder | Ja | Ja | Ja |
| Türkei | Ja | Ja | Ja |
Anmerkung
Aufgrund kurzfristiger Änderungen ist es ratsam, sich direkt bei der Botschaft nach den aktuellen Bestimmungen zu erkundigen.
Reisepass
Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 3 Monate über die beantragte Visumgültigkeit hinaus gültig sein.
Einreise mit Kindern
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Österreicher: Eintragung des Kindes bis zum vollendeten 16. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Österreicher: Eintragung des Kindes bis zum vollendeten 16. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Visum
Allgemein erforderlich für die in der obigen Tabelle aufgeführten Nationalitäten.
Visum bei der Einreise
Die Möglichkeit, das Einreisevisum für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen in dringenden Fällen auf dem Bakuer Flughafen direkt vor Ort erhalten zu können, besteht. Es wird jedoch nachdrücklich davon abgeraten, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, da es in der Vergangenheit immer wieder Schwierigkeiten gab und viele Reisende zurückgewiesen wurden.
Visum bei der Einreise
Die Möglichkeit, das Einreisevisum für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen in dringenden Fällen auf dem Bakuer Flughafen direkt vor Ort erhalten zu können, besteht. Es wird jedoch nachdrücklich davon abgeraten, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, da es in der Vergangenheit immer wieder Schwierigkeiten gab und viele Reisende zurückgewiesen wurden.
Visaarten
Touristenvisum, Geschäftsvisum, Privatvisum, Transitvisum.
Erfolgt die Ein- und/oder Ausreise über Moskau, so ist jeweils zusätzlich ein russisches Transitvisum erforderlich (s. Russische Föderation).
Erfolgt die Ein- und/oder Ausreise über Moskau, so ist jeweils zusätzlich ein russisches Transitvisum erforderlich (s. Russische Föderation).
Visagebühren
Deutschland und Schweiz
Geschäfts-/ Privat-/Touristenvisum:
ein- und zweimalige Einreise: 60 €;
Transitvisum:
einmalige Durchreise: 16 €;
zweimalige Durchreise: 32 €.
Österreich
Geschäfts-/ Privat-/Touristenvisum:
ein- und zweimalige Einreise: 60 €;
Transitvisum:
einmalige Durchreise: 17 €;
zweimalige Durchreise: 33 €.
Schweiz
Geschäfts-/ Privat-/Touristenvisum:
ein- und zweimalige Einreise: 110 CHF.
Transitvisum:
ein- und zweimalige Durchreise: 110 CHF.
Geschäfts-/ Privat-/Touristenvisum:
ein- und zweimalige Einreise: 60 €;
Transitvisum:
einmalige Durchreise: 16 €;
zweimalige Durchreise: 32 €.
Österreich
Geschäfts-/ Privat-/Touristenvisum:
ein- und zweimalige Einreise: 60 €;
Transitvisum:
einmalige Durchreise: 17 €;
zweimalige Durchreise: 33 €.
Schweiz
Geschäfts-/ Privat-/Touristenvisum:
ein- und zweimalige Einreise: 110 CHF.
Transitvisum:
ein- und zweimalige Durchreise: 110 CHF.
Antragstellung
Persönlich oder postalisch bei der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen).
Bearbeitungszeit
In der Regel 7-10 Werktage (Deutschland), 5-10 Werktage (Österreich, Schweiz).
Meldepflicht
Sofern ein längerfristiger, über 30 Tage hinausgehender privater Aufenthalt beabsichtigt wird, besteht eine Registrierungspflicht bei der Meldeabteilung der örtlich zuständigen Polizeibehörde. Das Visum ist nur für die Städte gültig, die im Sichtvermerk angegeben sind.
Flugzeug
Die nationale Fluggesellschaft Azerbaijan Airlines (J2) (Internet: www.azal.az), die u.a. Direktflüge nach Paris, Mailand und London anbietet.
Von Europa nach Baku fliegen Lufthansa (LH) direkt ab Frankfurt sowie in Kooperation mit anderen Airlines über Kiev oder Wien, Turkish Airlines über Istanbul und Austrian Airlines direkt ab Wien. Die Flüge auf den Strecken Moskau – Baku bzw. St. Petersburg – Baku haben oft Verspätung oder werden storniert.
Von Europa nach Baku fliegen Lufthansa (LH) direkt ab Frankfurt sowie in Kooperation mit anderen Airlines über Kiev oder Wien, Turkish Airlines über Istanbul und Austrian Airlines direkt ab Wien. Die Flüge auf den Strecken Moskau – Baku bzw. St. Petersburg – Baku haben oft Verspätung oder werden storniert.
Flughafengebühren
Keine.
Internationale Flughäfen
Baku Bina (BAK) liegt ca. 30 km oder 40 Autominuten von Baku. Flughafeneinrichtungen umfassen eine Bank/Wechselstube, Gepäckaufbewahrung und Autovermietung. Es gibt Taxis und Busse ins Stadtzentrum.
Schiff
Passagierfähren verkehren regelmäßig über das Kaspische Meer von Baku nach Krasnowodsk (Turkmenistan) und in die iranischen Hafenstädte Bandar Anzali und Bandar Nowshar. Im Winter wird der Fährverkehr manchmal wegen schlechter Wetterlage vorübergehend eingestellt.
Bahn
Es gibt Verbindungen nach Tbilisi in Georgien und nach Machatschkala (Dagestan) in der Russischen Föderation sowie nach Moskau und zu großen Städten in den ehemaligen Sowjetrepubliken.
Bus/Pkw
Pkw: Es gibt Strecken von Aserbaidschan in den Iran, nach Georgien und in die Russische Föderation. An den Grenzen kommt es oft zu langen Verzögerungen, so dass der öffentliche Verkehr manchmal schneller ist.
Bus: Es gibt regelmäßige Busverbindungen auf den folgenden Routen: Baku-Teheran, Baku-Tbilisi und Baku-Derbent (Russische Föderation).
Bus: Es gibt regelmäßige Busverbindungen auf den folgenden Routen: Baku-Teheran, Baku-Tbilisi und Baku-Derbent (Russische Föderation).
Flugzeug
Azerbaijan Airlines (AZAL) (Internet: www.azal.az) bietet mehrmals Flüge zwischen Baku und der Azeri-Enklave Naxcivan an sowie Verbindungen zwischen Baku und Gence.
Schiff
Eine sporadische Verbindung besteht mit dem Schiff zwischen Baku und der im Süden gelegenen Stadt Lenkeran.
Bahn
Zugverbindungen sind langsam, aber günstig.
Bus/Pkw
Das Straßennetz umfasst insgesamt 57.770 km. Viele Straßen befinden sich in einem schlechten Zustand; für Fahrten in die Berge empfiehlt sich Allradantrieb. Straßen sind nachts oft nicht beleuchtet, und viele einheimische Autofahrer halten sich nicht an die Verkehrsbestimmungen.
Mietwagen:
Einige internationale Mietwagenfirmen haben Niederlassungen in Baku.
Verkehrsbestimmungen:
Alkoholverbot am Steuer.
Rechtsverkehr.
Unterlagen:
Internationaler Führerschein oder EU-Führerschein. Es wird empfohlen, eine Kopie des Reisepasses mit sich zu führen, da die Polizei gelegentlich Ausweiskontrollen durchführt.
Bus:
Im Allgemeinen ist der Bus das beste Transportmittel für Reisen durch das Land. Busse sind meist sehr alt und ohne Komfort, jedoch kommt man mit ihnen schneller voran als mit dem Zug.
Mietwagen:
Einige internationale Mietwagenfirmen haben Niederlassungen in Baku.
Verkehrsbestimmungen:
Alkoholverbot am Steuer.
Rechtsverkehr.
Unterlagen:
Internationaler Führerschein oder EU-Führerschein. Es wird empfohlen, eine Kopie des Reisepasses mit sich zu führen, da die Polizei gelegentlich Ausweiskontrollen durchführt.
Bus:
Im Allgemeinen ist der Bus das beste Transportmittel für Reisen durch das Land. Busse sind meist sehr alt und ohne Komfort, jedoch kommt man mit ihnen schneller voran als mit dem Zug.
Stadtverkehr
Man sollte nur offizielle Taxis benuzten und diese nicht mit Fremde teilen. Die Fahrpreise sollten im Voraus vereinbart werden, die anfangs genannten Preise sind meistens zu hoch angesetzt.
U-Bahn: Baku hat ein 28 km langes U-Bahnsystem mit zwei Linien, das das Zentrum mit den Vororten verbindet. Deshalb nutzen die meisten Besucher lieber Taxis oder Privatwagen.
Es gibt Busse, die von Baku in die Vororte fahren, jedoch meist überfüllt sind.
U-Bahn: Baku hat ein 28 km langes U-Bahnsystem mit zwei Linien, das das Zentrum mit den Vororten verbindet. Deshalb nutzen die meisten Besucher lieber Taxis oder Privatwagen.
Es gibt Busse, die von Baku in die Vororte fahren, jedoch meist überfüllt sind.
Hotels
Die meisten Hotels wurden privatisiert und verfügen über Satelliten-, Telefon- und Faxanschlüsse. Hygienestandard, Service und Verpflegung haben sich stark gebessert. Mehrere größere Hotelketten sind nun in Aserbaidschan vertreten, u.a. Hyatt Regency, Hyatt Park und Grand Hotel Europe.
Einleitung
Aserbaidschan bietet zahlreiche interessante
historische und architektonische Sehenswürdigkeiten. Dazu kommt eine
sehr reizvolle Landschaft.
Urlaubsorte & Ausflüge
Beliebte Urlaubsgebiete waren schon in Sowjetzeiten die Badeorte am Kaspischen Meer.
Kobustan (ca. 70 km südlich von Baku) ist ein kleines Dorf, das für seine 10.000 Jahre alten Felsenmalereien bekannt ist. Die Höhlen und Felsformationen bedecken eine Fläche von 100 qkm. Häufigste Darstellungsmotive sind Jagdszenen, rituelle Tänze, religiöse Zeremonien, Schiffe und Tiere. In viele Felsen haben römische Soldaten im 1. Jahrhundert Initialen und Kommentare zu den Bildern eingeritzt. Auf der Halbinsel Abscheron, die jenseits von Baku ins Kaspische Meer hineinragt, kann man einige Burgen aus dem 14. Jahrhundert besichtigen, die die Schahs von Shirvan als Verteidigungsposten gegen Angriffe vom Meer bauen ließen. Am besten erhalten sind die Festungen in Ramana, Nardaran und Mardkyany. Die Spitze der Halbinsel ist heute Naturschutzgebiet. In Ramana gibt es Reste alter Ölfelder, auf denen sich ab und zu zoroastrische Feueranbeter zu Tanzritualen einfinden. Zarathustra war ein iranischer Religionsstifter, der im 6. Jahrhundert v. Chr. lebte und die altiranische Religion erneuerte. Die brennbaren Gase lockten schon im 18. Jahrhundert indische Feueranbeter an, die hier den Surakhany-Tempel bauten, der bis 1918 eine wichtige Wallfahrtsstätte für parsische Pilger war (20 km nordöstlich von Baku). Einige der Pilgerbehausungen werden heute als Wachsmuseum genutzt, in dem die Rituale der Feueranbetung erklärt werden. 130 km westlich von Baku in den Ausläufern des Kaukasus liegt die alte Hauptstadt Shumaka, früher bedeutendes Handelszentrum des Landes. Im 2. Jahrhundert gegründet, zerstörten wiederholt Erdbeben (zuletzt 1902) und plündernde Armeen die antike Stadt, so dass von der einstigen Pracht wenig übrig blieb. Hauptsehenswürdigkeiten sind die Moschee, die Ruinen einer Festung (beide 10. Jh). und das Königliche Mausoleum mit seinen sieben Kuppeln. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass Sheki (380 km westlich von Baku an der georgischen Grenze) eine der ältesten Siedlungen im Kaukasus ist. Schon vor 2500 Jahren lebten hier Menschen. Eindrucksvoll sind der mit Fresken geschmückte Sommerpalast (18. Jh.) und die alte Festung, die ein Heerführer bauen ließ, der Sheki zur Hauptstadt eines unabhängigen Khanates machte. Die Basare und Karawansereien zeugen von der einstigen Bedeutung der Stadt als Handelszentrum. Seide, für die Sheki berühmt war, wird heute noch hier hergestellt.
Kobustan (ca. 70 km südlich von Baku) ist ein kleines Dorf, das für seine 10.000 Jahre alten Felsenmalereien bekannt ist. Die Höhlen und Felsformationen bedecken eine Fläche von 100 qkm. Häufigste Darstellungsmotive sind Jagdszenen, rituelle Tänze, religiöse Zeremonien, Schiffe und Tiere. In viele Felsen haben römische Soldaten im 1. Jahrhundert Initialen und Kommentare zu den Bildern eingeritzt. Auf der Halbinsel Abscheron, die jenseits von Baku ins Kaspische Meer hineinragt, kann man einige Burgen aus dem 14. Jahrhundert besichtigen, die die Schahs von Shirvan als Verteidigungsposten gegen Angriffe vom Meer bauen ließen. Am besten erhalten sind die Festungen in Ramana, Nardaran und Mardkyany. Die Spitze der Halbinsel ist heute Naturschutzgebiet. In Ramana gibt es Reste alter Ölfelder, auf denen sich ab und zu zoroastrische Feueranbeter zu Tanzritualen einfinden. Zarathustra war ein iranischer Religionsstifter, der im 6. Jahrhundert v. Chr. lebte und die altiranische Religion erneuerte. Die brennbaren Gase lockten schon im 18. Jahrhundert indische Feueranbeter an, die hier den Surakhany-Tempel bauten, der bis 1918 eine wichtige Wallfahrtsstätte für parsische Pilger war (20 km nordöstlich von Baku). Einige der Pilgerbehausungen werden heute als Wachsmuseum genutzt, in dem die Rituale der Feueranbetung erklärt werden. 130 km westlich von Baku in den Ausläufern des Kaukasus liegt die alte Hauptstadt Shumaka, früher bedeutendes Handelszentrum des Landes. Im 2. Jahrhundert gegründet, zerstörten wiederholt Erdbeben (zuletzt 1902) und plündernde Armeen die antike Stadt, so dass von der einstigen Pracht wenig übrig blieb. Hauptsehenswürdigkeiten sind die Moschee, die Ruinen einer Festung (beide 10. Jh). und das Königliche Mausoleum mit seinen sieben Kuppeln. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass Sheki (380 km westlich von Baku an der georgischen Grenze) eine der ältesten Siedlungen im Kaukasus ist. Schon vor 2500 Jahren lebten hier Menschen. Eindrucksvoll sind der mit Fresken geschmückte Sommerpalast (18. Jh.) und die alte Festung, die ein Heerführer bauen ließ, der Sheki zur Hauptstadt eines unabhängigen Khanates machte. Die Basare und Karawansereien zeugen von der einstigen Bedeutung der Stadt als Handelszentrum. Seide, für die Sheki berühmt war, wird heute noch hier hergestellt.
Baku
-
Die aserbaidschanische Hauptstadt Baku ist islamischen Ursprungs und überblickt das Kaspische Meer. Die von einer Stadtmauer umgebene Altstadt Itscheri Scheher mit ihren Teehäusern und geschäftigen engen Gassen hat ein typisch orientalisches Flair. Vom Jungfrauenturm (Kyz-Kalasy, 12. Jh.) eröffnet sich ein herrlicher Blick auf die Bucht. Nur einen Katzensprung entfernt stehen zwei alte Karawansereien mit gewölbten Dächern und weitläufigen Höfen aus dem 14. und 16. Jahrhundert. In der Dschuma-Moschee ist das Museum für Teppiche und Angewandte Kunst untergebracht, mit einer interessanten Sammlung aserbaidschanischer Teppiche, Schmuckgegenständen, Stickereien, Holzschnitzereien und Filigranarbeiten aus Metall. Das Synyk-Kalah-Minaret in der Nähe des Museums wurde 1093 errichtet und ist das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt. Nur ein paar Schritte weiter befindet sich der prächtige Palast der Schahs von Shirvan. Palast, Mausoleum und Gerichtshof können besichtigt werden. Ebenso prachtvoll sind die Gebäude, die während des Ölbooms um die Jahrhundertwende entstanden. Wahre Märchenfassaden aus Tausendundeiner Nacht im neogotischen oder Renaissance-Stil zeugen von Originalität und Exzentrizität der reichen Ölmagnate, die sie bauen ließen. Auch die Architektur der Folgezeit ist durchaus experimentierfreudig, der 1926 errichtete Bahnhof Sabuchinsky ist im Stil einer riesigen Medresse (islamische Koranschule) erbaut.
Wirtschaft
Bruttoinlandsprodukt
ca. 77,61 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 9.500 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 10,8 % (2008)
Arbeitslosenrate: 0,8 % (2008) (offizielle Zahl)
Inflationsrate: ca. 20,8 % (2008)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 24 % (2005)
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt
Landwirtschaft: ca. 6 % (2008)
Industrie: ca. 60,5 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 33,5 % (2008)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Öl- und Gasförderung und petrochemische Industrie, Landwirtschaft, Schafzucht, Eisen- und Stahlherstellung, Nahrungsmittelverarbeitung, Textilindustrie, Maschinenbau (vor allem Bohrausrüstungen) und Radio- und Fernmeldetechnik
Außenhandel
Importe: ca. 7,575 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 30,59 Mrd. US$ (2008)
Wichtige Handelsbeziehungen:
Italien, USA, Deutschland, Frankreich, Russische Föderation, Türkei, China.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: VN, OSZE, IWF, Islamische Konferenz, Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), Schwarzmeer- Kooperations-Rat, ECO (zentral- und westasiatische Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit), GUS, Euro-Atlantischer Partnerschaftsrat (EAPR), Partnerschaft für den Frieden (PfP); Partnerschaftsabkommen mit EU; Europarat
ca. 77,61 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 9.500 US$ (2008)
Wachstumsrate: ca. 10,8 % (2008)
Arbeitslosenrate: 0,8 % (2008) (offizielle Zahl)
Inflationsrate: ca. 20,8 % (2008)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 24 % (2005)
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt
Landwirtschaft: ca. 6 % (2008)
Industrie: ca. 60,5 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 33,5 % (2008)
Wichtige Wirtschaftszweige:
Öl- und Gasförderung und petrochemische Industrie, Landwirtschaft, Schafzucht, Eisen- und Stahlherstellung, Nahrungsmittelverarbeitung, Textilindustrie, Maschinenbau (vor allem Bohrausrüstungen) und Radio- und Fernmeldetechnik
Außenhandel
Importe: ca. 7,575 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 30,59 Mrd. US$ (2008)
Wichtige Handelsbeziehungen:
Italien, USA, Deutschland, Frankreich, Russische Föderation, Türkei, China.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: VN, OSZE, IWF, Islamische Konferenz, Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), Schwarzmeer- Kooperations-Rat, ECO (zentral- und westasiatische Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit), GUS, Euro-Atlantischer Partnerschaftsrat (EAPR), Partnerschaft für den Frieden (PfP); Partnerschaftsabkommen mit EU; Europarat
Umgangsformen
Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr.
Kontaktadressen
Bundesverband der Deutschen Industrie
(Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft)
Breite Straße 29, D-10178 Berlin
Tel: (030) 20 28 14 52.
Internet: www.ostausschuss.de
Wirtschaftskammer Österreich
(Osteuropareferat)
Stubenring 8-10, A-1010 Wien
Tel: (01) 514 50.
Internet: http://portal.wko.at
Vereinigte Wirtschaftskammern
Sonnenbergstrasse 48, CH-8032 Zürich
Tel: (044) 268 43 00.
Internet: www.jointchambers.ch
Industrie- und Handelskammer der Republik Aserbaidschan
Ul. Istiglaliyat 31/33, AZ-37 00 01 Baku
Tel: (012) 92 89 12.
(Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft)
Breite Straße 29, D-10178 Berlin
Tel: (030) 20 28 14 52.
Internet: www.ostausschuss.de
Wirtschaftskammer Österreich
(Osteuropareferat)
Stubenring 8-10, A-1010 Wien
Tel: (01) 514 50.
Internet: http://portal.wko.at
Vereinigte Wirtschaftskammern
Sonnenbergstrasse 48, CH-8032 Zürich
Tel: (044) 268 43 00.
Internet: www.jointchambers.ch
Industrie- und Handelskammer der Republik Aserbaidschan
Ul. Istiglaliyat 31/33, AZ-37 00 01 Baku
Tel: (012) 92 89 12.
zollfrei einkaufen
Folgende Artikel können zollfrei nach Aserbaidschan eingeführt werden (Personen ab 16 J.):
1000 Zigaretten oder 1000 g andere Tabakerzeugnisse;
1,5 l Spirituosen;
2 l Wein;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch.
1000 Zigaretten oder 1000 g andere Tabakerzeugnisse;
1,5 l Spirituosen;
2 l Wein;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch.
Einfuhrverbot
Waffen, Munition, Drogen, lebende Tiere (Sondergenehmigung erforderlich), propagandistisches Material (Fotos, Schriftstücke, usw.), das sich gegen Aserbaidschan richtet, Obst und Gemüse.
Ausfuhrverbot
Waffen, Munition, Edelmetalle und Pelze. Kunstgegenstände und Antiquitäten können nur mit vorheriger Erlaubnis des Kulturministeriums ausgeführt werden.
Anmerkung
Bei Einreise ins Land müssen Touristen auf einem Zollformular Gegenstände für den persönlichen Gebrauch (auch mitgeführte Pelze), Wertgegenstände und Fremdwährungen deklarieren. Das Formular ist bis zur Ausreise aufzuheben.
