
Andorra
Europa
Währung
Euro (EUR)
Einfuhrbeschränkungen in Landeswährung, je Person
-
Einfuhrbeschränkungen in Fremdwährungen, je Person
-
Ausfuhrbeschränkungen in Landeswährung, je Person
-
Ausfuhrbeschränkungen in Fremdwährungen, je Person
-
Weitere von der ReiseBank empfohlene Zahlungsmittel
- Internationale Kreditkarten
- Euro-Reiseschecks
- Euro-Noten
- Deklarationspflicht aus/in Nicht-EU-Länder ab EUR 10.000
Lage
Südwesteuropa; zwischen Frankreich und Spanien.
Fläche
467,8 qkm.
Bevölkerungszahl
82.627 (Schätzung 2008).
Bevölkerungsdichte
176,6 pro qkm.
Hauptstadt
Andorra la Vella. Einwohner: 25.608 (Schätzung 2009).
Staatsform
Souveränes Fürstentum seit 1993. Verfassung von 1993. Parlament (Consell General de las Valls) mit 28 Abgeordneten; Legislaturperiode: 4 Jahre. Andorra ist bereits seit 1278 unabhängig, souveräner Staat seit 1993.
Geographie
Andorra liegt in den Pyrenäen und grenzt im Norden und Osten an Frankreich und im Süden und Westen an Spanien. Das Fürstentum ist gebirgig, Schluchten und enge Täler bestimmen die Landschaft. Der Großteil des Landes ist bewaldet, in den Tälern wird Viehwirtschaft betrieben. Es gibt vier Flüsse und mehrere Bergseen.
Sprache
Amtssprache ist Katalanisch; Spanisch und Französisch werden ebenfalls gesprochen.
Religion
Überwiegend römisch-katholisch.
Ortszeit
MEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 1 (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.
Netzspannung
230 V, 50 Hz.
Regierungschef
Jaume Bartumeu, seit Juni 2009.
Staatsoberhaupt
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy (seit 2007) und Bischof Joan Enric Vives von Seu d'Urgell (Spanien) (seit 2003).
Währung
In Andorra gilt der Euro. Weitere Informationen s. Spanien und Frankreich.
ec-/Maestro-Karte/Sparcard
Mit ec-/Maestro-Karte und Pin-Nummer kann europaweit Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. In vielen europäischen Ländern ist es auch möglich, in Geschäften mit der EC-Karte zu bezahlen. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Ähnliches gilt für die deutsche Sparcard, dem Nachfolger des Postsparbuches als Sortenbeschaffungsmittel im europäischen Ausland. Mit Sparcard und Pin-Nummer kann Bargeld von europäischen Geldautomaten mit dem Plus-Logo abgehoben werden.
Kreditkarten
Visa, MasterCard/Eurocard, American Express und Diners Club werden akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der jeweiligen Kreditkarte.
Devisenbestimmungen
Keine Ein- und Ausfuhrbeschränkungen, hohe Summen (ab 10.000 €) sollten jedoch deklariert werden.
Öffnungszeiten der Banken
Mo-Fr 09.00-13.00 und 15.00-17.00 Uhr, Sa 09.00-12.00 Uhr.
Feiertage
2010
1. Jan. Neujahr.
6. Jan. Dreikönigsfest.
14. März Tag der Verfassung.
2.-5. April Ostern.
1. Mai Tag der Arbeit.
1. Mai Christi Himmelfahrt.
24. Mai Pfingstmontag.
24. Juni St. Johannstag.
15. Aug. Mariä Himmelfahrt.
8. Sept. Nationalfeiertag.
1. Nov. Allerheiligen.
4. Nov. St. Karlstag.
8. Dez. Mariä Empfängnis.
24. Dez. Heiligabend.
25./26. Dez. Weihnachten.
31. Dez. Silvester.
2011
1. Jan. Neujahr.
6. Jan. Dreikönigsfest.
14. März Tag der Verfassung.
22.-25. April Ostern
1. Mai Tag der Arbeit.
2. Juni Christi Himmelfahrt.
13. Juni Pfingstmontag.
24. Juni St. Johannstag.
15. Aug. Mariä Himmelfahrt.
8. Sept. Nationalfeiertag.
1. Nov. Allerheiligen.
4. Nov. St. Karlstag.
8. Dez. Mariä Empfängnis.
24. Dez. Heiligabend.
25./26. Dez. Weihnachten.
31. Dez. Silvester.
1. Jan. Neujahr.
6. Jan. Dreikönigsfest.
14. März Tag der Verfassung.
2.-5. April Ostern.
1. Mai Tag der Arbeit.
1. Mai Christi Himmelfahrt.
24. Mai Pfingstmontag.
24. Juni St. Johannstag.
15. Aug. Mariä Himmelfahrt.
8. Sept. Nationalfeiertag.
1. Nov. Allerheiligen.
4. Nov. St. Karlstag.
8. Dez. Mariä Empfängnis.
24. Dez. Heiligabend.
25./26. Dez. Weihnachten.
31. Dez. Silvester.
2011
1. Jan. Neujahr.
6. Jan. Dreikönigsfest.
14. März Tag der Verfassung.
22.-25. April Ostern
1. Mai Tag der Arbeit.
2. Juni Christi Himmelfahrt.
13. Juni Pfingstmontag.
24. Juni St. Johannstag.
15. Aug. Mariä Himmelfahrt.
8. Sept. Nationalfeiertag.
1. Nov. Allerheiligen.
4. Nov. St. Karlstag.
8. Dez. Mariä Empfängnis.
24. Dez. Heiligabend.
25./26. Dez. Weihnachten.
31. Dez. Silvester.
Erforderliche Impfungen
| Art | Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen | Impfbescheinigung erforderlich? |
|---|---|---|
| Gelbfieber | Nein | Nein |
| Cholera | Nein | Nein |
| Typhus & Polio | Nein | - |
| Malaria | Nein | - |
| Essen & Trinken | Nein | - |
Vorsichtsmaßnahmen
Borreliose kommt landesweit vor. Hauptübertrager sind Zecken in Gräsern, Sträuchern und Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Die Übertragungsmonate sind von April bis Oktober.
Hepatitis A und und B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Hepatitis A und und B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Gesundheitsvorsorge
Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die EHIC regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger.
In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Es wird deshalb empfohlen für die Dauer des Aufenthalts eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.
In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Es wird deshalb empfohlen für die Dauer des Aufenthalts eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.
Klima
Gemäßigtes Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern; Niederschläge ganzjährig.
Anmerkung
Telefon
Internationale Direktdurchwahl.
Mobiltelefon
GSM 900 Mobilfunknetz landesweit betrieben durch STA (Internet: www.sta.ad).
Internet/E-Mail
Einer der Hauptanbieter ist Andorra Online (Internet: www.andorraonline.ad). Internetcafés sind weit verbreitet.
Telegramme
Steht in Hotels zur Verfügung.
POST- UND FERNMELDEWESEN
Der Postverkehr innerhalb des Landes ist kostenlos. Der internationale Postverkehr wird über die französische und spanische Post geregelt, die auch die Briefmarken herausgeben. Post innerhalb Europas ist etwa eine Woche unterwegs. Nach Andorra la Vella kann man postlagernd schreiben. Öffnungszeiten der Postämter (Andorra la Vella): Mo-Fr 09.00-14.30, Sa 08.00-12.00 Uhr. In den Ortschaften sind die Öffnungszeiten unterschiedlich.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.
Principauté d'Andorra (Fremdenverkehrsamt)
10 Rue de la Montagne, B-1000 Brüssel
Tel: (+32) (02) 502 12 11.
Internet: www.andorra.ad oder www.andorratoerisme.com
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr;
(auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig).
Tel: (+32) (02) 502 12 11.
Internet: www.andorra.ad oder www.andorratoerisme.com
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr;
(auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig).
Sindicat d'Initiativa Oficina de Turisme
Carrer Dr. Vilanova s/n, AD-Andorra la Vella 500
Tel: 82 02 14.
Internet: www.andorra.ad oder www.turisme.ad
Tel: 82 02 14.
Internet: www.andorra.ad oder www.turisme.ad
Andorraportal
Internet: www.andorraportal.com
Botschaft des Fürstentums Andorra
10, Rue de la Montage, B-1000 Brüssel
Tel: (+32) (02) 513 28 06.
Internet: www.andorra.be
Mo-Fr 09.00-17.30 Uhr.
(auch für Deutschland und die Schweiz zuständig)
Tel: (+32) (02) 513 28 06.
Internet: www.andorra.be
Mo-Fr 09.00-17.30 Uhr.
(auch für Deutschland und die Schweiz zuständig)
Botschaft des Fürstentums Andorra
Kärtner Ring 2A/13, A-1010 Wien
Tel: (01) 961 09 09.
Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr und 15.00-18.00 Uhr.
Tel: (01) 961 09 09.
Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr und 15.00-18.00 Uhr.
Botschaft des Fürstentums Andorra
Ministeri d'Afers Exteriors, AD-500 Andorra la Vella
Tel: 87 57 00.
(auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig)
Tel: 87 57 00.
(auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig)
Essen & Trinken
Die Küche ist überwiegend katalanisch, Essengehen ist recht teuer. Qualität und Preise der ca. 250 Restaurants entsprechen denen in kleinen französischen oder spanischen Urlaubsorten. Nationalgerichte sind Coques (schmackhafte flache Kuchen), Trinxat (Kartoffel- und Kohlgericht), Truites de carreroles (Pilzomelette), einheimische Würste und Käse. Schweinefleisch- und Speckgerichte sind ebenfalls typisch für die andorranische Küche. Supermärkte und Geschäfte verkaufen preiswerte alkoholische Getränke, in den Bars sind sie allerdings teuer. Die Bars sind bis spät geöffnet.
Nachtleben
In den Urlaubsorten und größeren Städten gibt es Bars und Diskotheken, die ganzjährig geöffnet sind.
Einkaufstipps
Zollfreie Waren garantieren günstigen Einkauf. Benzin, Spirituosen, Kameras, einheimische Holzschnitzereien, Uhren usw. sind besonders preiswert.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.00-20.00 Uhr, So 09.00-19.00 Uhr.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.00-20.00 Uhr, So 09.00-19.00 Uhr.
Sport
Besonders in Soldeu (s. Urlaubsorte & Ausflüge) gibt es ausgezeichnete Skipisten und Loipen, an die sich auch Anfänger ohne weiteres heranwagen können. Die Saison dauert von November bis Mai. Busse holen die Skiläufer von Hotels und Gasthäusern ab, bringen sie zu den Hängen und fahren sie am Abend wieder zurück.
Tennis, Schwimmen, Forellenangeln (Lizenz beim Fremdenverkehrsamt erhältlich), Tontaubenschießen, Reiten, Bergwandern und Bergsteigen sind ebenfalls möglich.
Das Badeparadies Caldera in Escaldes-Engordany bietet auf 25.000 qm u. a. Heißwasserbäder, Whirlpools, Saunen, türkische Bäder und Aromatherapieanwendungen.
Publikumssportarten: Fußball, Rugby, Basketball, Motorrad- und Autorennen.
Tennis, Schwimmen, Forellenangeln (Lizenz beim Fremdenverkehrsamt erhältlich), Tontaubenschießen, Reiten, Bergwandern und Bergsteigen sind ebenfalls möglich.
Das Badeparadies Caldera in Escaldes-Engordany bietet auf 25.000 qm u. a. Heißwasserbäder, Whirlpools, Saunen, türkische Bäder und Aromatherapieanwendungen.
Publikumssportarten: Fußball, Rugby, Basketball, Motorrad- und Autorennen.
Veranstaltungskalender
Im Sommer gibt es in der Hauptstadt eine Konzertreihe moderner Musik, und auch in Escaldes-Engordany und im Ordino-Tal finden alljährlich Blues- und Jazzfestivals in der warmen Jahreszeit statt. Das Festival von Meritxell im September ist einer der Höhepunkte des Veranstaltungskalenders.
An den folgenden Orten finden alljährlich regionale Festivals statt:
Andorra la Vella: Dreitägiges Festival ab erstem Samstag im August.
Canillo: Dreitägiges Festival ab drittem Samstag im Juni.
Encamp: Dreitägiges Festival im August.
Escaldes-Engordany: Dreitägiges Internationales Jazz-Festival im Juli.
La Massana: Dreitägiges Festival im August.
Ordino: Zweitägiges Internationales Musikfestival im September.
Pas de la Casa: Andros Trophäe, Schlittschuhrennen im Dezember.
Meritxell: Konzerte berühmter Musiker und Sänger im September.
Sant Julià de Lòria: Dreitägiges Festival ab letztem Sonntag im Juli.
Weitere Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).
An den folgenden Orten finden alljährlich regionale Festivals statt:
Andorra la Vella: Dreitägiges Festival ab erstem Samstag im August.
Canillo: Dreitägiges Festival ab drittem Samstag im Juni.
Encamp: Dreitägiges Festival im August.
Escaldes-Engordany: Dreitägiges Internationales Jazz-Festival im Juli.
La Massana: Dreitägiges Festival im August.
Ordino: Zweitägiges Internationales Musikfestival im September.
Pas de la Casa: Andros Trophäe, Schlittschuhrennen im Dezember.
Meritxell: Konzerte berühmter Musiker und Sänger im September.
Sant Julià de Lòria: Dreitägiges Festival ab letztem Sonntag im Juli.
Weitere Informationen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).
Sitten & Gebräuche
Legere Kleidung ist fast immer angemessen.
Die Umgangsformen sind den spanischen ähnlich.
Trinkgeld: Bedienungsgeld ist normalerweise in der Rechnung enthalten, Portiers und Kellner erwarten weitere 10%.
Die Umgangsformen sind den spanischen ähnlich.
Trinkgeld: Bedienungsgeld ist normalerweise in der Rechnung enthalten, Portiers und Kellner erwarten weitere 10%.
Für dieses Land besteht beim Auswärtigen Amt momentan kein länderspezifischer Sicherheitshinweis.
Übersicht
| Land | Reisepass | Visum | Ruckreiseticket |
|---|---|---|---|
| Deutschland | Nein/1 | Nein | Nein |
| Österreich | Nein/1 | Nein | Nein |
| Schweiz | Nein/1 | Nein | Nein |
| Andere EU-Länder | Nein/1 | Nein | Nein |
| Türkei | Ja | 2 | Nein |
Reisepass
Gültiger Reisepass allgemein erforderlich (Gültigigkeit von 3 Monaten über den Aufenthalt hinaus empfohlen).
[1] EU-Bürger können auch mit Personalausweis/Identitätskarte einreisen.
[1] EU-Bürger können auch mit Personalausweis/Identitätskarte einreisen.
Einreise mit Kindern
Einreisebestimmungen wie für Frankreich oder Spanien. Weitere Informationen s. Frankreich oder Spanien.
Visum
[2] Die Einreisebedingungen sind dieselben, die für Frankreich oder Spanien gelten, je nachdem über welches Land die Einreise erfolgt.
Gültigkeitsdauer
Für Aufenthalte bis zu 3 Monaten ist kein Visum erforderlich.
Aufenthaltsgenehmigung
Persönliche Beantragung bei den Einwanderungsbehörden, Carrer de les Boignes-Escaldes-Engordany.
Anmerkung
Wer das Wappen Andorras in seinen Reisepass gestempelt haben möchte, sollte sich an das Fremdenverkehrsamt wenden (s. Adressen).
Einreise mit Haustieren
Die Einreisebedingungen sind dieselben, die für Frankreich oder Spanien gelten.
Flugzeug
Die nächstgelegenen internationalen Flughäfen sind Barcelona (BCN) in Spanien (225 km von Andorra entfernt) und Toulouse (TLS) in Frankreich (180 km von Andorra entfernt). Von diesen Flughäfen gibt es Busshuttles nach Andorra. Novatel (Tel.: +(376) 803 789 und +(34) 93 436 6170; E-Mail: novatel@andorrabybus.com) bietet einen regulären Dienst von den Flughäfen Barcelona und Toulouse an, von Barcelona nach Andorra um 10.30 Uhr, 13.00 Uhr, 15.00 Uhr, 17.00 Uhr und 19.45 Uhr. Von Andorra nach Barcelona und zurück verkehren die Busse fünfmal täglich, von Andorra nach Toulouse zweimal täglich. Weitere Informationen s. Spanien und Frankreich.
Bahn
Es bestehen kombinierte Bahn-Busverbindungen nach Andorra auf folgenden Strecken: Madrid - Lleida - Seo de Urgell - Andorra; Barcelona - Puigcerda - Seo de Urgell - Andorra; Paris - Toulouse - Aix-les-Thermes oder L’ Hospitalet - Andorra; Perpignan - La Tour de Carol - Andorra. Die Verbindungen von Lleida, Puigcerda, L’ Hospitalet und La Tour de Carol nach Andorra werden jeweils von Bussen bedient. Der französische Bahnhof L’Hospitalet ist der Grenze am nächsten. Autoreisezüge (Internet: www.dbautozug.de) verkehren ab Berlin-Wannsee, Hamburg, Düsseldorf, Hildesheim und Frankfurt/Neu Isenburg und München-Ost zum südfranzösischen Narbonne. Von dort ist es bis Andorra nicht mehr weit.
Bus/Pkw
Der Pyrenäentunnel Tunel del Cadi bietet bei Anreise von Barcelona über Manresa eine vor allem im Winter zeitsparende Verbindung. Die Tunnelgebühren sind allerdings hoch. Bergstraßen führen über den Envalita-Pass nach Perpignan, Tarbes und Toulouse (Frankreich) und in südlicher Richtung nach Barcelona und Lérida (Spanien). Bus: Regelmäßige Busverbindungen bestehen aus Spanien von Barcelona, Lleida, Tarragona, Valencia, Lloret, Madrid, Vendrell und Málaga sowie aus Frankreich von Toulouse, L’Hospitalet und La Tour de Carol. Die Busfahrt von La Tour de Carol dauert ca 2 Std. mit zwei Abfahrten pro Tag um 10.45 Uhr und 13.15 Uhr. Ein weiterer Busdienst von L’Hospitalet dauert 2 Std. 40 Min. und ist ideal für einen Tagesausflug von Frankreich (Internet: www.andorrabus.com). Saisonale Busverbindungen von Aix-les-Thermes (Frankreich) und Seo de Urgell (Spanien). Die Busse von Eurolines (Tel.: (+376) 805 151 und (+34) 902 40 50 40; Internet: www.eurolines.com) verkehren von Barcelona nach Andorra sowie von Andorra nach Barcelona. Nach Toulouse bietet Novatel Shuttlebusse sowie von Toulouse nach Andorra an. Weitere Informationen s. Spanien und Frankreich.
Es gibt außerdem Taxis und Sammeltaxis.
Es gibt außerdem Taxis und Sammeltaxis.
Bus/Pkw
Das Straßennetz umfasst 186 km. Eine gute Straße verläuft von der spanischen zur französischen Grenze und führt durch Saint Julià, Andorra la Vella, Les Escaldes-Engordany, Encamp, Canillo und Soldeu. Es gibt eine größere Ost-West-Verbindungsstraße und eine kleinere Straße nach El Serrat, die im Winter jedoch geschlossen ist. Busse und Minibusse verkehren zwischen den Ortschaften. Mietwagen: Buchung über Reisebüros und Hotels. Unterlagen: Nationaler Führerschein und Internationale Grüne Versicherungskarte.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
außerhalb von Ortschaften: 90 km/h,
innerhalb von Ortschaften: 40 km/h.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
außerhalb von Ortschaften: 90 km/h,
innerhalb von Ortschaften: 40 km/h.
Hotels
Es gibt über 350 Hotels und Gasthäuser mit insgesamt 35.000 Betten, die größtenteils im Sommer und während der Skisaison öffnen. Während der Sommermonate (Juli - Aug.) sollte man im Voraus buchen. Hotels und Restaurants sind beim Fremdenverkehrsamt registriert und müssen angegebene Preise und Dienstleistungen einhalten. Anschrift des Hotelverbandes: Unió Hotelera d’Andorra, Antic Carrer Major 18, Andorra la Vella. Tel: 82 06 25. (Internet: http://www.uha.ad)
Camping
Es gibt 25 Zeltplätze in Andorra, sie liegen zumeist in der Nähe größerer Städte. Viele bieten Einkaufsmöglichkeiten, Wohnwagenstellplätze und andere Einrichtungen.
Einleitung
Andorra ist einer der ältesten Staaten der Welt und hat
seine Eigenständigkeit und Individualität bis heute bewahrt. Das bergige Land
wird von Nordosten nach Südwesten von einer Straße durchquert, an der die
meisten Ortschaften liegen. Viele Dörfer haben romanische Kirchen und
traditionelle Häuser mit überhängenden Dächern und eisernen oder hölzernen
Balkonen. Besonders sehenswert sind die Kirchen von Sant Romá de les
Bons, Sant Climent de Pal und Santa Coloma (Rundturm). Sant
Cerni de Nagol und Sant Marti de la Cortinada sind für ihre Fresken
bekannt. Nicht nur Gläubige besuchen alljährlich das Heiligtum Meritxell,
das malerisch inmitten einer Bergkette liegt. Die alte, der Jungfrau von
Meritxell geweihte Wallfahrtskirche brannte 1972 ab, heute steht hier ein
modernes Gebäude des spanischen Architekten Ricard Bofill. Im Landesinneren
liegen idyllische Ortschaften, von denen sich herrliche Aussichten auf die
zerklüftete Landschaft bieten. Auf Wanderungen entdeckt man viele seltene
Pflanzen und mit etwas Glück begegnet man sogar einem Auerhahn oder sieht einen
Adler. Zwei Wanderwege (GR-7 und GR-11) erschließen Besuchern fast ganz Andorra.
Der GR-7 ist ein reizvoller Fernwanderweg, der in Frankreich beginnt, Andorra
durchquert und in Spanien endet. Er verlangt allerdings Kondition, da es von
Portella Blanca an der französischen Grenze steil bergauf bis in das 2400
m hoch gelegene Gebiet von Els Estanys geht. Der GR-11 führt von Port
de Siguer, dem Lauf des Valira del Nord folgend, auf den Coll
d’Ordino (1980 m) zu. Zollfreiheit und gute Wintersportmöglichkeiten ziehen
jährlich zahlreiche Touristen ins Land und haben den größeren Städten, Andorra
la Vella und Les Escaldes, zu Wohlstand verholfen.
Urlaubsorte & Ausflüge
Die Hauptstadt des Fürstentums, Andorra la Vella, liegt am Zusammenfluss
von zwei Bergflüssen. Eine schöne Kirche aus dem 12. Jahrhundert und der alte
Regierungssitz, die im 16. Jahrhundert erbaute Casa de la Vall, gehören
zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten. Nahe der Hauptstadt liegt der Kurort
Les Escaldes-Engordany mit schönen romanischen Bauwerken. Die beiden
Städte sind auch der Mittelpunkt des farbenfrohen Festes zu Ehren von La
Vierge de Meritxell (Anfang September). Die neueste Touristenattraktion
Caldea in Escaldes-Engordany nützt die Thermalquellen des Ortes und
bietet ein modernes »Badeparadies« mit zahlreichen Freizeitanlagen und
Einkaufsmöglichkeiten. Abseits der Hauptstraße, 18 km von Les Escaldes entfernt,
liegt das Dorf El Serrat, von dem sich ein atemberaubender Blick über die
Berge eröffnet. Die zwischen der Hauptstadt und der französischen Grenze
gelegene Ortschaft Encamp ist ebenfalls einen Besuch wert.
Wintersport
Das wichtigste Wintersportzentrum ist Soldeu, der erste größere
Ort hinter dem französischen Grenzübergang Port d’Envarlira. Hier
findet man Pisten für Anfänger und Fortgeschrittene sowie eine gute
Skischule mit angemessenen Preisen. Weitere Skizentren gibt es in Pas de la Casa/Grau Roig an der französischen Grenze sowie in Arcalis, Arinsal und Pal (alle nördlich von Andorra la Vella). Langlauf ist in La Rabassa möglich.
Nähere Informationen vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen) oder Ski Andorra, Plaça Rebés 7, 4a planta, Andorra la Vella. Tel.: 86 43 89. Fax: 86 59 10. (E-Mail: skiandorra@andorra.ad; Internet: www.skiandorra.ad)
Nähere Informationen vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen) oder Ski Andorra, Plaça Rebés 7, 4a planta, Andorra la Vella. Tel.: 86 43 89. Fax: 86 59 10. (E-Mail: skiandorra@andorra.ad; Internet: www.skiandorra.ad)
Wirtschaft
Wichtige Wirtschaftszweige
Tourismus, Finanzdienstleistungen und der Handel mit Verbrauchsgütern sind die wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes, die durch die bestehende Zollfreiheit angekurbelt werden. Der Tourismussektor hat einen Anteil von 80% am Bruttoinlandsprodukt (jährlich etwa 13 Mio. Besucher), vor allem durch den Wintersport besitzt Andorra eine große Attraktivität. Die Haupterzeugnisse in der Landwirtschaft, die mit nur 2 % am Bruttoinlandsprodukt eine geringere wirtschaftliche Rolle spielt, sind Kartoffeln, Tabak und Nutzvieh. Andorra verfügt jedoch auch über einige Bodenschätze – hauptsächlich Blei, Eisen und Alaun. Das staatliche Elektrizitätswerk deckt 25% des Energiebedarfs, der Großteil des Energiebedarfs wird jedoch aus Importen gedeckt. Ein wichtiger Industriezweig ist die Produktion von Möbeln.
Wirtschaftslage
Durch die Zollfreiheit sowie aufgrund niedriger Steuern konnte Andorra in jüngster Zeit ein beachtliches Wirtschaftswachstum erzielen. Im Juni 2000 wurde Andorra von der Organization for Economic Cooperation and Development (OECD) als eine von 38 Steueroasen eingestuft, deren finanzielle Strukturen groß angelegter Steuerhinterziehung und Geldwäsche förderlich sein könnten. 33 dieser Länder kamen den strengen OECD-Auflagen nach, Andorra gehört weiterhin zu den verbleibenden 5 Ländern und ist mit der Möglichkeit wirtschaftlicher Sanktionen konfrontiert.
Das Wirtschaftswachstum betrug 2007 2 %, 2006 lag es mit 3,5 % etwas höher. In Andorra herrscht Vollbeschäftigung. Ein hoher Anteil der Erwerbstätigen sind im Dienstleistungssektor (78 %), der Rest in der Industrie und der Landwirtschaft tätig).
Wirtschaftspolitik
Die bisher notwendigen, massiven und äußerst kostspieligen Subventionen werden heute zwar langsam abgebaut, sie wirken sich jedoch noch als Bremse auf das Wirtschaftswachstum aus. Derzeit versucht die Regierung, durch Diversifizierung der Wirtschaft die Niederlassung kleinerer und mittlerer Unternehmen insbesondere im pharmazeutischen oder optischen Bereich und damit eine stärkere industrielle Ausrichtung zu erreichen. Seit dem 1. Januar 2006 werden die meisten Waren und Dienstleistungen mit einer Mehrwertsteuer von 4 % besteuert. Die Regierung plant die Einführung einer Erbschaftssteuer sowie einer Ökosteuer zum Schutze der Umwelt.
Handelspartner
Die Haupthandelspartner Andorras sind Spanien und Frankreich, aus denen das Land u.a. Strom, Nahrungs- und Konsumgüter bezieht.
Tourismus, Finanzdienstleistungen und der Handel mit Verbrauchsgütern sind die wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes, die durch die bestehende Zollfreiheit angekurbelt werden. Der Tourismussektor hat einen Anteil von 80% am Bruttoinlandsprodukt (jährlich etwa 13 Mio. Besucher), vor allem durch den Wintersport besitzt Andorra eine große Attraktivität. Die Haupterzeugnisse in der Landwirtschaft, die mit nur 2 % am Bruttoinlandsprodukt eine geringere wirtschaftliche Rolle spielt, sind Kartoffeln, Tabak und Nutzvieh. Andorra verfügt jedoch auch über einige Bodenschätze – hauptsächlich Blei, Eisen und Alaun. Das staatliche Elektrizitätswerk deckt 25% des Energiebedarfs, der Großteil des Energiebedarfs wird jedoch aus Importen gedeckt. Ein wichtiger Industriezweig ist die Produktion von Möbeln.
Wirtschaftslage
Durch die Zollfreiheit sowie aufgrund niedriger Steuern konnte Andorra in jüngster Zeit ein beachtliches Wirtschaftswachstum erzielen. Im Juni 2000 wurde Andorra von der Organization for Economic Cooperation and Development (OECD) als eine von 38 Steueroasen eingestuft, deren finanzielle Strukturen groß angelegter Steuerhinterziehung und Geldwäsche förderlich sein könnten. 33 dieser Länder kamen den strengen OECD-Auflagen nach, Andorra gehört weiterhin zu den verbleibenden 5 Ländern und ist mit der Möglichkeit wirtschaftlicher Sanktionen konfrontiert.
Das Wirtschaftswachstum betrug 2007 2 %, 2006 lag es mit 3,5 % etwas höher. In Andorra herrscht Vollbeschäftigung. Ein hoher Anteil der Erwerbstätigen sind im Dienstleistungssektor (78 %), der Rest in der Industrie und der Landwirtschaft tätig).
Wirtschaftspolitik
Die bisher notwendigen, massiven und äußerst kostspieligen Subventionen werden heute zwar langsam abgebaut, sie wirken sich jedoch noch als Bremse auf das Wirtschaftswachstum aus. Derzeit versucht die Regierung, durch Diversifizierung der Wirtschaft die Niederlassung kleinerer und mittlerer Unternehmen insbesondere im pharmazeutischen oder optischen Bereich und damit eine stärkere industrielle Ausrichtung zu erreichen. Seit dem 1. Januar 2006 werden die meisten Waren und Dienstleistungen mit einer Mehrwertsteuer von 4 % besteuert. Die Regierung plant die Einführung einer Erbschaftssteuer sowie einer Ökosteuer zum Schutze der Umwelt.
Handelspartner
Die Haupthandelspartner Andorras sind Spanien und Frankreich, aus denen das Land u.a. Strom, Nahrungs- und Konsumgüter bezieht.
Umgangsformen
Bei Geschäftstreffen geht es in der Regel recht förmlich zu. Termine sollten im Voraus vereinbart werden. Mittagessen ist meist nach 13.30 Uhr. Spanisch- oder Französischkenntnisse sind vorteilhaft, obwohl auch Englisch gesprochen wird.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, im Sommer teilweise auch Mo-Fr 08.00-15.00 Uhr.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, im Sommer teilweise auch Mo-Fr 08.00-15.00 Uhr.
Konferenzen/Tagungen
Centre de Congressos i Exposicions
Plaza del Poble, Andorra La Vella.
Tel: 86 11 31.
Plaza del Poble, Andorra La Vella.
Tel: 86 11 31.
zollfrei einkaufen
Andorra ist zollfreies Gebiet. Es gelten die französischen und spanischen Einfuhr-/ Ausfuhrbestimmungen, da die Einreise nach Andorra über diese Länder erfolgt.
Einfuhrverbot
Drogen, Munition, Schusswaffen, Sprengstoff (auch Feuerwerkskörper), Springmesser, pornographisches Material, Horror-Comics, Radioübertragungsgeräte, Lebensmittel, Pflanzen, Blumen, lebende Tiere sowie Gegenstände, die aus bedrohten Tier- oder Pflanzenarten hergestellt sind.
Anmerkung
Kunstgegenstände aller Art benötigen eine Ausfuhrgenehmigung.
